Zahl der Woche

Werbespendings

Werbespendings4,48 Milliarden Dollar Mit der Übernahme von Wella hat der diesjährige Weltmeister in
Sachen Werbeausgaben, Procter & Gamble, mit nahezu 4,5 Milliarden Dollar (+21,9%) seinen Vorsprung weiter ausgebaut. Mit dem stolzen Etat setzt sich der US-Konsumgüterkonzern erneut vor die beiden anderen Big Spenders: Unilever, der seine Werbeausgaben um nahezu 19 Prozent steigerte und sich dadurch klar vor die bisherige Nummer zwei, General Motors, platzierte.

Spieglein, Spieglein…

Agenturrating Jung von Matt/Limmat, Publicis und Wirz Werbung sind die besten Schweizer Agenturen. Dieses Ranking ermittelte die Werbemarktstudie bei Werbeauftraggebern.

Agenturrating Jung von Matt/Limmat, Publicis und Wirz Werbung sind die besten Schweizer Agenturen. Dieses Ranking ermittelte die Werbemarktstudie bei Werbeauftraggebern.
500 Werbeauftraggeber bekamen Anfang Jahr Post von Media Research Group. 164 davon füllten die Fragebogen aus und schickten sie zurück. Mehr als die Hälfte aller grossen Werbeauftraggeber (56,4%) arbeitet gemäss der Studie sehr oft mit einer Werbeagentur zusammen. Ein weiteres Viertel (27,6%) tut dies immerhin noch häufig. Lediglich 6,7 Prozent der Auftraggeber verzichten auf den Einsatz einer Werbeagentur. Vor diesem Hintergrund erstaunt es, dass lediglich zwei von drei Auftraggebern (67%) mindestens eine der 20 abgefragten Werbeagenturen beurteilen wollen oder können. 17 Prozent der Auftraggeber, die doch recht intensiv mit einer Werbeagentur zusammenarbeiten, wollten sich nicht zur Qualität der Leistungen ihrer Agentur äussern. Dennoch haben in absoluten Zahlen praktisch gleich viele Auftraggeber ihr Urteil über Werbeagenturen abgegeben (siehe Kasten) wie kürzlich Medienunternehmen beim Media Trend Award des Media Trend Journal (MTJ 9/03).
Da die Befragten ausdrücklich gebeten worden waren, nur diejenigen Werbeagenturen zu beurteilen, deren Leistungen sie aus eigener Erfahrung kennen, liegt es auf der Hand, dass die Fallzahlen der einzelnen Agenturen relativ tief liegen. Mehr als 56 Beurteilungen erhielt keine Agentur. Die Agentur mit den wenigsten Nennungen erhielt gerade mal 14 Bewertungen. Im Durchschnitt wurden die 20 abgefragten Werbeagenturen je 29,2-mal beurteilt.
Die Minimalanforderung von mindestens 20 Nennungen erfüllten nur 18 Werbeagenturen. Demzufolge werden in der Werbemarkt-Studie 2003 der Media Research Group auch nur die Ergebnisse dieser 18 Werbeagenturen ausgewiesen.
Neben dem entscheidenden Gesamteindruck wurden auch die Kreativität, die Strategie und die Beratung bewertet. Bemerkenswert: Trotz der grossen Zahl von Antworten gibt es beim Gesamteindruck keinen eindeutigen Sieger. Die beiden besten Werbeagenturen Jung von Matt/Limmat und Publicis erzielten bis auf zwei Stellen hinter dem Komma genau die gleiche Note, nämlich 7,79 Punkte.
Klare Spielregeln
Ein Unterschied besteht allerdings zwischen den beiden Erstplatzierten: Jung von Matt/Limmat erhielt 56 Nennungen, Publicis lediglich 38. Und noch eine Differenz gibt es zwischen den beiden: Jung von Matt/ Limmat liegt auch bei den drei Einzelleistungen Strategie, Beratung und Kreativität an der Spitze. Publicis muss sich mit zwei zweiten Rängen und einem dritten Platz (Kreativität) begnügen. Die Spielregeln besagen jedoch eindeutig, dass diejenige Werbeagentur gewinnt, die den höchsten Quotienten erzielt – ermittelt aus der Summe aller Noten und der Zahl von Nennungen.
Über einen sehr guten Gesamteindruck bei den grossen Auftrag-gebern kann sich auch Wirz Werbung freuen. Mit 7,60 Punkten bei 40 Nennungen liegt Wirz deutlich vor den nächsten beiden Agenturen, die nur durch wenige Hundertstelpunkte voneinander getrennt auf den Plätzen vier und fünf folgen: Advico Young & Rubicam (7,20 Punkte bei 50 Nennungen – am zweithäufigsten aller Werbeagenturen) und Lesch+Frei (7,18 Punkte bei 22 Nennungen). Lowe, an sechster Stelle, ist die einzige Werbeagentur, die zwar einen überdurchschnittlichen Gesamteindruck aufweist, hingegen bei allen drei Einzelleistungen, wenn auch teilweise nur sehr knapp, unter dem Durchschnitt bleibt. Gerade umgekehrt verhält es sich bei Seiler DDB: Die Agentur liegt beim Gesamteindruck mit 5,9 Punkten unter dem Durchschnitt, bei sämtlichen Einzelleistungen dagegen darüber.
In der Einzelwertung Kreativität geht Platz eins an Jung von Matt/ Limmat, mit der Höchstnote der ganzen Befragung von 8,2 Punkten. Ganz knapp auf Platz zwei folgt mit 8,1 Punkten Weber Hodel Schmid. Auf dem dritten Platz der kreativen Leistungen rangiert Publicis mit 7,9 Punkten. Dieses Spitzentrio setzt sich deutlich von den nachfolgenden Werbeagenturen ab: Zwischen dem dritten und dem vierten Platz klafft eine grössere Lücke als zwischen dem vierten und dem zehnten Platz.
Die Durchschnittsnote aller Werbeagenturen für die kreative Leistung beträgt 6,75. Sie liegt damit deutlich höher als die Durchschnittsnote für den Gesamteindruck (6,41) sowie für die übrigen Einzelleistungen Beratung (6,36) und Strategie (6,32). Die hohe Durchschnittsnote deutet darauf hin, dass Agenturen ihre Hausaufgaben in Sachen Kreativität gut erledigen. Zudem liegen 10 von 18 Werbeagenturen über dem Durchschnitt, was belegt, dass die kreative Leistung insgesamt gar nicht so schwach ist, wie dies immer wieder bemängelt wird.
Bei der Kreativität unterscheiden die Auftraggeber am stärksten zwischen den einzelnen Agenturen: Der Unterschied zwischen der Höchstnote (8,2) und der tiefsten Note (4,8) beträgt hier 3,4 Punkte. Die höchste Note liegt also 70 Prozent über der tiefsten. Das Urteil der Auftraggeber über die Kreativität ist damit deutlich weniger homogen als dasjenige über den Gesamteindruck, bei dem die Notendifferenz zwischen dem höchsten Wert (7,79) und dem tiefsten Wert (5,1) lediglich 2,69 Punkte ausmacht. Bei der Beratung beträgt der Unterschied 2,1 Punkte, bei der Strategie 3 Punkte.
Kreativität ist nicht alles
Die gute Beurteilung der Kreativität lässt sich aber nicht in jedem Fall auf den Gesamteindruck übertragen, den die Auftraggeber von den Werbeagenturen haben. Nur 6 der 10 Agenturen mit einer überdurchschnittlich guten Note für Kreativität befinden sich auch beim Gesamteindruck in der oberen Tabellenhälfte. Selbst Weber Hodel Schmid befindet sich trotz ihres Glanzresultats bei der kreativen Leistung beim Gesamteindruck in der unteren Hälfte.
Bei der Strategie gibt es im Gegensatz zu den drei anderen Kategorien eine klare Zäsur zwischen den ersten beiden Werbeagenturen: An der Spitze liegt Jung von Matt/Limmat mit einem Vorsprung von 0,39 Punkten und einer Note von 7,8. Dahinter folgen gleichauf Publicis und Wirz mit je 7,41 sowie Advico Young & Rubicam mit 7,40 Punkten.
Genau gleich lautet die Rangfolge bei der Beratung: Auch hier belegt Jung von Matt/Limmat den ersten Platz mit 7,5 Punkten. Recht nahe heran rücken die beiden nächstfolgenden Werbeagenturen Publicis und Wirz; sie erzielen je 7,44 Punkte und landen somit wie bei der Strategie gemeinsam auf dem zweiten Platz. Hinter dem Spitzentrio öffnet sich die grösste Lücke der ganzen Befragung: Mit 0,64 Punkten Abstand folgt Advico Young & Rubicam auf Platz vier.
Die Noten für die Beratung hinterlassen einen leicht zwiespältigen Eindruck. Die Differenz zwischen der besten und der schlechtesten Note für diese Einzelleistung beträgt lediglich 2,1 Punkte. Dieses Ergebnis weist mitunter darauf hin, dass die meisten Auftraggeber von der Beratung ein weniger klares Bild haben.
* Walter Weder ist Mitinhaber der Media Research Group und Initiant der Werbemarktstudie.
Der BefragungsmodusDie beste Werbeagentur 2003 wurde auf Grund der Bewertungen von 164 Auftraggebern ermittelt. Sie haben im März auf die schriftliche Bitte bei den grössten 500 Auftraggebern auf diese Fragen geantwortet: Welchen Gesamteindruck haben Sie von den folgenden Werbeagenturen und wie beurteilen Sie deren Leistungen? Die Kriterien:
1. Gesamteindruck. 2. Kreativität. 3. Strategie. 4. Beratung. Die Befragten wurden gebeten, jeder Werbeagentur, deren Leistungen sie aus eigener
Erfahrung kennen, für jeden Leistungsbereich eine Note zwischen
1 und 10 zu geben (1 = äusserst schlecht; 10 = ausserordentlich gut).
Zu beurteilen waren die 20 grössten Schweizer Werbeagenturen. Beste Werbeagentur ist diejenige, die den besten Gesamteindruck erzielte. Die Einzelleistungen dienten nur zur Ermittlung des Nachweises, worauf
ihr Gesamteindruck zurückzuführen ist. Zudem wurde die Auswahl der
Befragten nicht auf der Basis von Kundenlisten vorgenommen, und die Antworten wurden nicht dahingehend geprüft, ob sie von einem Kunden oder Nichtkunden stammen. Die Befragung erfolgte durch Media Research Group in Zürich. (WW)
Machen aus Sicht der Werbeauftraggeber derzeit den besten Job: Dominique von Matt (Jung von Matt/Limmat), Fredy Collioud (Publicis) und Jost Wirz (Wirz Werbung).
Als einzige Werbeagentur überzeugte Jung von Matt/Limmat die Mehrheit der Werbeauftraggeber in den Punkten Kreativität, Strategie und Beratung.
Was das Ranking ebenfalls zum Ausdruck bringt: Zürich ist und bleibt die Werbemetropole der Schweiz.
Walter Weder*

Wer suchet, soll finden

Onlinemarketing Schweizer Websites verkaufen sich Suchmaschinen unter ihrem Wert. Angelink Yourposition bietet Schönheitsberatung und mehr.

Onlinemarketing Schweizer Websites verkaufen sich Suchmaschinen unter ihrem Wert. Angelink Yourposition bietet Schönheitsberatung und mehr.Im World Wide Web findet man schon lange nichts mehr ohne Suchmaschinen. Doch auch Google und Co. finden nur Seiten, die sich verständlich präsentieren. Die durchschnittliche Schweizer Website ist dazu schlecht gerüstet, wie die neue Firma Angelink Yourposition nachgewiesen hat. Sie betreibt Suchmaschinenmarketing. Zu ihrem Angebot gehört das Gratistool Suchmaschinenoptimierung.info, das Auskunft über den Optimierungsgrad von Websites hinsichtlich des Auffindens gibt. 6000 Schweizer Webadressen wurden bisher damit getestet. Das durchschnittliche Ergebnis beträgt 59,2 Prozent. Bei 60 Prozent findet man eine Site «mit Not, wenn man nach dem Firmennamen sucht», sagt Geschäftsleiter Roger Schnider. 60 Prozent sei «untauglich», meint Mitinhaber Markus Gabriel. Er ortet daher ein Potenzial für die Firma, die ein Joint Venture seiner Werbe- und Webagentur Angelink mit dem IT-Dienstleister Insign und dem Beratungsunternehmen Envia ist. Sie wollen nun dafür sorgen, dass Websites ihrer Kunden möglichst weit oben in den Trefferlisten erscheinen.Auch das zweite Tätigkeitsfeld von Angelink Yourposition, Keyword-Werbung auf Suchportalen, ist ein deutlicher Wachstumsmarkt. Google und Overture liefern sich hier ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide konnten ihren Umsatz mit Werbung, die bei bestimmten Sucheingaben eingeblendet wird, im laufenden Jahr weit mehr als verdoppeln.
Nase im Keyword-Wind
«Keyword-Werbung ist eine zielgerichtete und kostengünstige Art von Direktmarketing», betont Gabriel. Damit die Werbung zum Erfolg führt, muss sie aber auch gut getextet sein – einer der Gründe, warum sich Insign und Envia mit einer Werbeagentur zusammengeschlossen haben. Gabriel ist überzeugt, dass Suchmaschinenmarketing nun in die Marketingabteilungen vordringt. Zugute kommt der jungen Firma dabei, dass etablierte Online-vermarkter den Bereich bisher ignoriert haben. «Wir sehen uns selbst als Adlink des Suchmaschinenmarketings», sagt Gabriel verschmitzt. Den Vermarktern biete man sich gerne als Subkontraktor an.
Stefano Monachesi

Abschreckung

Anzeigen Peter Studer befürwortet sofortige Publikation von Anzeigenboykotten.

Anzeigen Peter Studer befürwortet sofortige Publikation von Anzeigenboykotten. Der Präsident des Schweizerischen Presserats, Peter Studer, ist für eine rasche Herstellung von Öffentlichkeit, wenn Anzeigenkunden Druck auf Verlagshäuser ausüben, und zwar unabhängig davon, ob es sich um eine reine Strafaktion handle oder ob Bedingungen gestellt würden. Im Zusammenhang mit der Publikation des Anzeigenstopps des Tabakmultis Philip Morris nach einem Beitrag über die Tabakindustrie im Nachrichtenmagazin Facts, den der Tages-Anzeiger am 8. November veröffentlich hatte (siehe Seite 15), erklärte Studer gegenüber der Werbewoche weiter: «Der Tages-Anzeiger hat richtig gehandelt. Wünschbar wäre aber auch, dass Facts selbst die Sache publik macht.» Studer stützt sich auf die «Rechte und Pflichten der Journalistinnen und Journalisten» sowie auf dazugehörende Kommentare. Auch bei Stornierungen mit Boykottcharakter empfiehlt Studer dasselbe Vorgehen. «Das schreckt ab.» Voraussetzung allerdings sei, dass es sich beim beanstandeten Artikel nicht um «unzumutbar schlechten Journalismus» handle. (mk)

Das Christkind bringt kein neues RTVG

Medienpolitik Minderheitsanträge der Nationalratskommission verhindern eine Behandlung des neuen Gesetzes im Dezember.

Medienpolitik Minderheitsanträge der Nationalratskommission verhindern eine Behandlung des neuen Gesetzes im Dezember.Der Nationalrat wird sich erst in der Frühjahrssession 2004 mit dem neuen Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) befassen. Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) hat ihre Beratungen am Dienstag abgeschlossen und die Vorlage mit 20 zu 1 Stimmen verabschiedet. Weil aber 51 Minderheitsanträge an den Nationalrat gestellt wurden, rechnet Kommissionspräsident Peter Vollmer mit einer zweitägigen Beratung. Dafür ist in der Dezembersession kein Platz mehr.In der letzten Lesung hat die KVF einige umstrittene Beschlüsse wieder abgeschwächt. So dürfen jetzt Konzessionen an Bewerber erteilt werden, die im Versorgungsgebiet andere Medien mit marktbeherrschender Stellung besitzen. Voraussetzung ist, dass die Meinungs- und Angebotsvielfalt nicht gefährdet sind. Laut Vollmer könnte dies durch Massnahmen wie ein Redaktionsstatut gesichert werden. Die KVF kam auch auf ihre Entscheidung zurück, nichtkommerzielle Privatradios in Agglomerationen von Gebührengeldern auszuschliessen. Bei der Werbung blieb die KVF auf ihrer harten Linie: keine Spots für Alkohol und Medikamente in Radio und TV, keine Werbung und kein Sponsoring in den SRG-Radios. Hier stehen aber Minderheitsanträge an den Nationalrat an.
(sm)

Ranz verarztet Online-Mediziner

Für die Umwandlung des Corporate Design der Firma OpenMed in Openmedical AG sowie die Realisierung von deren Geschäfts- und Verkaufsunterlagen wurde die Werbeagentur Ranz beauftragt.

Für die Umwandlung des Corporate Design der Firma OpenMed in Openmedical AG sowie die Realisierung von deren Geschäfts- und Verkaufsunterlagen wurde die Werbeagentur Ranz beauftragt.Für die Umwandlung des Corporate Design der Firma OpenMed inOpenmedical AG sowie die Realisierung von deren Geschäfts- und Verkaufsunterlagen wurde die Werbeagentur Ranz beauftragt. Openmedical ist im E-Bereich des Gesundheitswesens tätig. Für Spitäler, Labors und Ärzte bietet sie Online-Dienstleistungen und Hostings für die Übermittlung und den Austausch medizinischer Daten an.

Ringiers Webplattform kostete 6 Prozent mehr

Internet Die Migrierung der Ringier-Websites auf eine gemeinsame technische Plattform nähert sich laut einem Bericht der Hauszeitung Domo dem Abschluss.

Internet Die Migrierung der Ringier-Websites auf eine gemeinsame technische Plattform nähert sich laut einem Bericht der Hauszeitung Domo dem Abschluss.Acht Sites seien bereits im neuen Layout im Netz zu sehen. Ringier will die Webauftritte aller Produkte mit Ausnahme von Blick, Cash und Betty Bossi aus Spargründen über die gemeinsame Plattform betreiben. Mit der Umsetzung wurde die konzerneigene Agentur Previon beauftragt. Die Gesamtkosten belaufen sich laut Domo auf 412000 Franken. Das Budget sei um gut 6 Prozent überzogen worden, heisst es.

Basel dehnt akoholfreie Werbezone aus

Werbeverbote III Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt hat ein Massnahmenpaket vorgestellt, mit dem der zunehmende Alkoholkonsum von Jugendlichen bekämpft werden soll.

Werbeverbote III Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt hat ein Massnahmenpaket vorgestellt, mit dem der zunehmende Alkoholkonsum von Jugendlichen bekämpft werden soll.Als flankierende Massnahme ist eine Ausdehnung des Werbeverbots für Suchtmittel vorgesehen. Seit 1997 ist Plakatwerbung für Alkohol und Tabak auf öffentlichem Grund untersagt. Nach dem Willen des Regierungsrats soll dies künftig auch für privaten Grund gelten, der «von der Öffentlichkeit einsehbar» ist.

Weko erlaubt Verlobung von BZ und Bund

Zeitungen Die Wettbewerbskommission (Weko) hat die gemeinsame Vermarktung von Berner Zeitung (BZ) und Bund vorläufig bewilligt.

Zeitungen Die Wettbewerbskommission (Weko) hat die gemeinsame Vermarktung von Berner Zeitung (BZ) und Bund vorläufig bewilligt.Der Bund müsse sich in den kommenden Wochen für 2004 im Werbemarkt positionieren können, sagte Weko-Sprecher Patrik Ducrey gegenüber der SDA. Darum habe man eine Kooperation in den Bereichen Verlag und Anzeige für die nächsten drei Monate genehmigt. BZ-Mutter Espace Media Groupe (EM) hatte um vorläufigen Vollzug nachgesucht.

Weib – Wein – Werbung

Genau so, in dieser Reihenfolge, heisst das WWW von Werber Ernst Meier. So jedenfalls stehts in der persönlichen Widmung, die der Weinspezialist dem Shortlistautor ins neueste Exemplar des Westentaschen Weinkenners hineinschrieb. Bereits zum neunten

Genau so, in dieser Reihenfolge, heisst das WWW von Werber Ernst Meier. So jedenfalls stehts in der persönlichen Widmung, die der Weinspezialist dem Shortlistautor ins neueste Exemplar des Westentaschen Weinkenners hineinschrieb. Bereits zum neunten Mal veröffentlicht der Barrique-Verlag das kleine und deshalb überaus praktische Büchlein von Weinschreiber Meier mit viel Wissenswertem über edle Rebensäfte aus der ganzen Welt.Grund genug für Ernst und Heidi Meier, an der Buchvernissage in der Werbeagentur Edelweiss gleich auch ihre besten Lieblingstropfen zur Degustation zu reichen. Über 60 Gewächse standen zur profimässigen Verkostung oder einfach zum Trinken bereit. Was entsprechend goutiert wurde, lieferte doch mit Didi Bruna ein Spitzenkoch das ganze kulinarische Drumherum. Ein grosses Lob für diesen genuss- und gehaltvollen Event mit leicht schwankendem Abgang!
Lob durfte auch Nachwuchsregisseur Daniel Cherbuin an der Finissage von Clubselection.ch einstecken. Cherbuin, eines der hoffnungsvollsten Schweizer Filmtalente, zeichnet für das neueste Video des Zürcher Popduos Yello verantwortlich. Ständig unter Strom ist, wie zu hören, auch Jacqueline Joos von The Guide Company. Als neue Verlagsleiterin soll sie einiges an frischen Projekten am Köcheln haben. Grund für die Sause in der neuen Maag-Eventhalle war übrigens der bevorstehende Relaunch der kultigen Zürcher Partywebsite, die bald schon in Selected.ch umgetauft wird.
Finalmente stand auch ein Jubiläum an. Was in den Achtzigerjahren als Party- und Konzertlabel Palais X-tra begann – man entdeckte damals als erster Schweizer Veranstalter die Fantastischen Vier –, ist seit sechs Jahren eine Institution mit fester Bleibe. Der Musikclub mit Restaurant hat sich einen fixen Platz im Zürcher Kulturkuchen erobert. Toll sind die X-tra-Partys allemal – wozu vor allem der VIP- und der Backstage-Bereich mit den vielen Gratisdrinks und einem ständig aufgefrischten Buffet beitragen.
Beat Fritschhielt an der Vernissage des neuesten Westentaschen Weinkenners bei der
Werbeagentur Edelweiss seine weinige Nase ganz tief ins Glas, denn es gab nur Allerfeinstes und Edelstes zu degustieren. Auch noch auf dem
Programm letzte Woche: die Finissage-Party von Clubselection.ch und der
Geburtstag des X-tra, der sich zum sechsten Mal jährte.
Wo sich die Kommunikations-, Media- und Verlagsbranche zu ihren Veranstaltungen trifft, orten wir an den diversen Events der Szene. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten ([email protected]). Veranstaltungstipps und weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch.
Werber und Weinspezialist Ernst Meier mit Koch Didi Bruna und Rolf Probala (v. l.), Leiter Corporate Communications der ETH.
Dicke Freunde und grosse Weinliebhaber: Gastgeberin Heidi Meier mit Francis Sulzer von der Werbeagentur Sulzer Sutter.
Privatiers mit Hang zu den schönen Dingen: Marianne und Hans J. Willi mit Uli Rubner (r.), Bilanz- und Weltwoche-Verlagsleiterin.
George Häberling, Chairman Casinopartners, mit SonntagsZeitung-Chefredaktor Andreas Durisch und Weinhändler Frank Ebinger (v. l.).
Der grafische Gestalter Nando Palla mit den Edelweiss-Frauen Christine Hirzel (l.), Art Director, und Stefanie Proch, Junior-AD.
Art Buyer Lilo Killer mit Michael Gallmann, aus Australien zurückgekehrter Ex-Edelweiss-AD, und Künstler Roman Casanova (v. l.).
Jürg Zentner (l.) mit Juristin Manuela Lipp und Pete Kurath, Partner bei Blofeld Entertainment und Mitorganisator Jeunesse-dorée-Events.
Alte Bekannte: Die schöne Barfrau Marysol (l.) traf Asha Pandya von Promotion-Tools mit ihrem Freund Sadi Brügger.
Die Clubselection-Fotografen Eddy Meltzer (l.) und Boris Kranjcec begrüssten auch Anka Wessely, Grafikerin bei Publicis.
Supermodel Nadja Hermann mit Drehbuchautor und Produzent Henrik Petro (l.), Zap-Media, und Regisseur Daniel Cherbuin.
Unter Strom: Jacqueline Joos, Verlagsleiterin bei The Guide Company, mit Peter Beeli von der Kommunikationsagentur Brandnew.
Partypeople: Nicole Spring, freie Produktionsleiterin, Patrizia Kettenbach von Pumpkin Film und Textilkauffrau Nicole Hurter (v. l.).
Geburtstagsgäste: TeleZüri-Reporterin Ana-Belina Schiess kam mit Pascal Kohlbrunner von der Eventagentur Groove-Masters.
Hatten an der X-tra-Party mit Katja Lück viel zu lachen: Publizistikstudent Daniel Hohl (r.) und Gastronomiefachmann Jens Schlüter.
Spass muss sein: Benny Goldstein, Ruf Lanz, X-tra-Manager Markus Kappeler mit PR-Frau Eliane Fischer und Werber Markus Ruf (v. l.).

Beobachter relauncht seine Website

Internet Das Konsumentenmagazin Der Beobachter hat seine Website überarbeitet. Schlicht und pragmatisch soll das neue Erscheinungsbild laut einer Mitteilung wirken.

Internet Das Konsumentenmagazin Der Beobachter hat seine Website überarbeitet. Schlicht und pragmatisch soll das neue Erscheinungsbild laut einer Mitteilung wirken.Internet Das Konsumentenmagazin Der Beobachter hat seine Website überarbeitet. Schlicht und pragmatisch soll das neue Erscheinungsbild laut einer Mitteilung wirken. Für Gestaltung und Architektur zeichnet das Online-Team verantwortlich; die Medienagentur Additiv setzte die Pläne um und realisierte das Content-Management-System.

Sulzer Sutter süsst für Storck die Schweiz ein

Der deutsche Süsswarenhersteller Storck hat Sulzer Sutter mit seinen Werbemassnahmen in der Schweiz betraut.

Der deutsche Süsswarenhersteller Storck hat Sulzer Sutter mit seinen Werbemassnahmen in der Schweiz betraut.Die Zürcher Agentur realisiert hauptsächlich Below-the-line-Massnahmen. Zuletzt wurde der Etat von Scotti betreut. Zu Storck gehören die Marken Knoppers, Merci, Toffifee, Nimm 2 und Werthers Original.
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