Heye & Partner kommt in die Schweiz

Agenturen Die deutsche Agentur Heye & Partner plant angeblich einen Schweizer Ableger. Laut Informationen der Werbewoche soll die Filiale den McDonald’s-Etat von DDB Zürich übernehmen.

Agenturen Die deutsche Agentur Heye & Partner plant angeblich einen Schweizer Ableger. Laut Informationen der Werbewoche soll die Filiale den McDonald’s-Etat von DDB Zürich übernehmen.Agenturen Die deutsche Agentur Heye & Partner plant angeblich einen Schweizer Ableger. Laut Informationen der Werbewoche soll die Filiale den McDonald’s-Etat von DDB Zürich übernehmen. Heye, die ebenfalls zum DDB-Netzwerk gehört, ist seit diesem Jahr globale
Leadagentur der Fastfoodkette. Heye-Chef Jürgen Knauss wollte die Sache nicht kommentieren. Tatsache ist lediglich, dass Heyes Internettochter Tribal DDB am 26. November die Adresse heye.ch hat reservieren
lassen.

Himmlischer Engelsschatten

Shopping Alle Jahre wieder… kommt das Christkind. Und damit ein schönes Plakat von Wyler Werbung für das Einkaufsparadies Shoppi & Tivoli.

Shopping Alle Jahre wieder… kommt das Christkind. Und damit ein schönes Plakat von Wyler Werbung für das Einkaufsparadies Shoppi & Tivoli.Das diesjährige Sujet ist nicht nur sehr kindergerecht ausgefallen, weil es bei den Kleinen den Glauben ans Christkind nicht mit einem konkret abgebildeten Gesicht zerstört. Auch die einkaufenden Mütter, Gotten und Tanten können sich auf dem Plakat eindeutig selber in der magischen Rolle wiedererkennen. Vorausgesetzt, sie vermögen über den eigenen Schatten zu springen und fragen sich nicht weiter, ob das himmlische Christkind auch ohne menschliches Angesicht mit einer irdischen Kreditkarte shoppen kann.

Euro RSCG gewinnt Switzerland-Cheese-Pitch

Die neue Werbeagentur der Switzerland Cheese Marketing AG (SCM) heisst Euro RSCG, Zürich.

Die neue Werbeagentur der Switzerland Cheese Marketing AG (SCM) heisst Euro RSCG, Zürich.Die neue Werbeagentur der Switzerland Cheese Marketing AG (SCM) heisst Euro RSCG, Zürich. Die Agentur setzte sich im Pitch gegen Advico Young &
Rubicam, Jung von Matt/Limmat und Grey durch und ist künftig für die
weltweite Vermarktung des Schweizer Käses zuständig, wie CEO Frank Bodin der Werbewoche bestätigte. SCM suchte bereits seit vergangenem
Dezember nach einem Nachfolger für die Etathalterin Economia in Hamburg, deren Vertrag Ende Jahr ausläuft. Der Pitch wurde erst in den Sommer verschoben. Ende August zeigte sich SCM mit allen Vorschlägen unzufrieden und bat zwei Agenturen zum Rebriefing.

229 neue Verkaufsleiter

Ausbildung I Ende November nahmen 229 Absolventen ihre Diplome der höheren Fachprüfung zum Verkaufsleiter entgegen. 91 Prozent der frisch Diplomierten sind Männer.

Ausbildung I Ende November nahmen 229 Absolventen ihre Diplome der höheren Fachprüfung zum Verkaufsleiter entgegen. 91 Prozent der frisch Diplomierten sind Männer.Ausbildung I Ende November nahmen 229 Absolventen ihre Diplome der höheren Fachprüfung zum Verkaufsleiter entgegen. 91 Prozent der frisch Diplomierten sind Männer. Zum 2. Mal nach 2002 nahmen über 300 Personen an den Prüfungen teil, die von den
Trägerverbänden Schweizerischer Marketing Club, Schweizerischer Kaufmännischer Verband und Verkauf Schweiz durchgeführt werden. Die Liste der Diplomierten kann unter www.reck-mcc.ch/ VL2003 heruntergeladen werden.

Winterthur wirbt für sich mit 1,2 Millionen Franken

Stadtmarketing Das Parlament der Stadt Winterthur bewilligte einen Kredit von 1,2 Millionen Franken bis 2006 für Marketingkommunikation in eigener Sache.

Stadtmarketing Das Parlament der Stadt Winterthur bewilligte einen Kredit von 1,2 Millionen Franken bis 2006 für Marketingkommunikation in eigener Sache.Stadtmarketing Das Parlament der Stadt Winterthur bewilligte einen Kredit von 1,2 Millionen Franken bis 2006 für Marketingkommunikation in eigener Sache. Ein FDP-Vertreter sprach davon, dass der Stadt derzeit gar nichts anderes übrig bleibe, als Werbung für sich zu treiben.

Unerfreuliche Erbschaften

Erb-Pleite Das in Auflösung begriffene Firmenkonglomerat steht auch bei Werbe- und Mediaagenturen in der Kreide.

Erb-Pleite Das in Auflösung begriffene Firmenkonglomerat steht auch bei Werbe- und Mediaagenturen in der Kreide.Auf «gut 400000 Franken» beziffert Wolfgang Mecklenburg die Ausstände der Erb-Gruppe gegenüber seiner Mediaagentur mm&b. Dennoch laufen die Mediaplanungen weiter. «Alle Erb-Gesellschaften, für die wir arbeiten, sind ja gesund», betont er. Doch die tägliche Arbeit sei mühsamer geworden: Erb hat auch offene Rechnungen bei den Medien – und diese schalten Erb-Aufträge nur noch nach Bezahlung, sagt Mecklenburg.mm&b betreut das Mediabudget von Erb seit Jahren. 2003 belief es sich auf rund 20 Millionen Franken. «Wir haben Pech, aber es trifft uns nicht ins Mark, und wir werden niemanden entlassen», so Mecklenburg. Er sieht gar Licht am Ende des Tunnels: «Auch wenn die Gruppe zerschlagen wird, bleiben wir am Ball.» Am liebsten sähe er es, wenn die Emil-Frey-Gruppe Erbs Autobereich übernähme. Über seine Zweitagentur m&m betreut Mecklenburg seit 1997 auch deren Budget. «Dann könnten wir alle Automarken unter dem m&m-Dach vereinen und so die Hälfte von dem, was wir verlieren, durch Einsparungen wieder wettmachen.»
Auch Kreative leiden unter dem Erb-Desaster. So ist bei der Mitsubishi-Agentur One Stop eine «erhebliche Summe» ausstehend. Von «gewissen Ausständen» spricht auch Ted Metzger von Metzgerlehner (Hyundai und Suzuki). In beiden Agenturen hat man die Hoffnung nicht verloren, weil die drei Automarken sich nicht aus der Schweiz zurückziehen wollen. Das Einvernehmen mit diesen sei zudem gut, heisst es sowohl bei One Stop als auch bei Metzgerlehner. Deshalb gehe auch das Daily Business weiter, die Vorbereitungen für den Autosalon in zwei Monaten liefen gar auf Hochtouren. «Der erste Teil der Arbeit ist ohnehin schon erledigt», sagt Metzger.
(mk)

U1 will Intro-TV

Privat-TV Der neue Kabelsender U1 TV Station plant eine enge Zusammenarbeit und eine spätere Mehrheitsbeteiligung am Solothurner Regionalfernsehen Intro-TV.

Privat-TV Der neue Kabelsender U1 TV Station plant eine enge Zusammenarbeit und eine spätere Mehrheitsbeteiligung am Solothurner Regionalfernsehen Intro-TV.Privat-TV Der neue Kabelsender U1 TV Station plant eine enge Zusammenarbeit und eine spätere Mehrheitsbeteiligung am Solothurner Regionalfernsehen Intro-TV. Der Standort von Intro-TV in Zuchwil soll zum Stützpunkt West von U1 ausgebaut werden.

Orbit wird gevierteilt

Messen Die Orbit startet 2004 mit neuem Konzept.

Messen Die Orbit startet 2004 mit neuem Konzept.Vier Areas sollen den Besuchern den Überblick erleichtern und thematische Schwerpunkte setzen: die Communications Area, die Systems Area, die Solutions Area und die Services Area. Jeder Bereich verfügt über ein so genanntes Area Center für Begegnungen. Innerhalb der Areas gibt es lösungsorientierte Parks, in denen die Orbit fertig eingerichtete Messestände anbietet. Die Messe findet vom Dienstag, 21., bis Freitag, 24. September 2004, in Basel statt.

Unikat wirbt für Haldengut

Nach einer mehrstufigen Agenturevaluation hat die Brauerei Haldengut ihr Werbebudget an Unikat vergeben. Der Entscheid fiel auf Grund einer Strategiepräsentation, wie die Kommunikationsagentur mitteilte.

Nach einer mehrstufigen Agenturevaluation hat die Brauerei Haldengut ihr Werbebudget an Unikat vergeben. Der Entscheid fiel auf Grund einer Strategiepräsentation, wie die Kommunikationsagentur mitteilte.Nach einer mehrstufigen Agenturevaluation hat die Brauerei Haldengut ihr Werbebudget an Unikat vergeben. Der Entscheid fiel auf Grund einer Strategiepräsentation, wie die Kommunikationsagentur mitteilte. Nach einigen Jahren, in denen vor allem Below-the-line-Massnahmen eingesetzt wurden, kehrt das Winterthurer Bier aus dem Haus Heineken Switzerland wieder in die Öffentlichkeit zurück. Unikat zeichnet dabei für den Gesamtauftritt verantwortlich und entwickelt nebst einer klassischen Kampagne auch Gastro-Promotionen. Erste Massnahmen werden im Frühling 2004 zu sehen sein.

Markenführer für Bankmanager

Bankenwerbung In einem neuen Fachbuch über Branding im Banking, «Banks & Brands», vertiefen 25 Autorinnen und Autoren Themen wie Markenführung, Kommunikation, Bilanzierung und Recht.

Bankenwerbung In einem neuen Fachbuch über Branding im Banking, «Banks & Brands», vertiefen 25 Autorinnen und Autoren Themen wie Markenführung, Kommunikation, Bilanzierung und Recht.Bankenwerbung In einem neuen Fachbuch über Branding im Banking, «Banks & Brands», vertiefen 25 Autorinnen und Autoren Themen wie Markenführung, Kommunikation, Bilanzierung und Recht. Je eine Sprach- und Farbanalyse von Bankmarken ergänzen das Bild. Entwicklungen in der Brand Governance und im Brand Risk Management werden ebenfalls gestreift, und Fallstudien zeigen auf, welche Stellung das Branding im strategischen und operativen Bankmanagement verdient.
Herausgeber sind Maurice Pedergnana, Martin Schneider und Stefan Vogler, erschienen ist das Buch im Berner Paul Haupt Verlag. ISBN 3-258-06639-6

Die gelben Tüten kommen

Handel Zweieinhalb Jahre nach Aufgleisung der PostShops fährt der gelbe Riese erstmals eine breite Imagekampagne für seine Retail-Strategie.

Handel Zweieinhalb Jahre nach Aufgleisung der PostShops fährt der gelbe Riese erstmals eine breite Imagekampagne für seine
Retail-Strategie.
Mit 2034 Einwohnern pro Filiale verfügt die Schweizerische Post über eines der dichtesten Netze weltweit. In Frankreich müssen sich rund 3400 Einwohner eine Poststelle teilen, in Deutschland sind es sogar 5600. Jede der über 3000 hiesigen Poststellen offerierte zudem das Vollangebot der Dienstleistungen – jedenfalls bis 2001. Denn diese Leistung, die gemäss Post-eigenen Angaben weit über den Service-public-Auftrag hinausreicht, kostet das Unternehmen rund zwei Milliarden Franken pro Jahr. Da nur gerade ein Viertel aller Poststellen kostendeckend arbeitet, weist der Geschäftsbereich Poststellen und Verkauf jährlich ein Defizit von rund 500 Millionen Franken aus. Die Finanzlücke und das veränderte Kundenverhalten haben vor zweieinhalb Jahren zum Entscheid einer Umpositionierung des Poststellennetzes geführt. Neben der schrittweisen Konsolidierung der Filialen – bis 2006 maximal 2700 – wurden zudem postfremde Artikel ins Sortiment aufgenommen. Die Retail-Strategie solle einen Teil des Defizits auffangen, erläutert Andreas Etter, Leiter Marketingkommunikation Poststellen und Verkauf.
Beliebter Post-Artikel: Handys Entsprechend den Kernkompetenzen der Post umfasst das Angebot Produkte, die auf moderne Art die Kommunikation fördern. So kann die Postkundschaft neben der Paketaufgabe ein Mobiltelefon oder einen Computer erwerben. Zur Auswahl stehen auch Bücher, Spiele, Papeterieartikel und Süssigkeiten. Seit der Einführung des erweiterten Sortiments hält die Post, gemäss Etter, bereits sieben Prozent der Handyumsätze. Etter: «Auf Grund der Produktewerbung kommen die Kunden gezielt in eine Postfiliale, um das Gewünschte zu erstehen.» Spontankäufe würden eher bei den Papeterieartikeln getätigt.
Nach Namensfindung sowie Logistik- und POS-Anpassungen sieht die Post heuer den Zeitpunkt gekommen, die PostShops auf der Imageebene zu verankern. Nach einem Pitch hat der gelbe Riese die Zürcher Agentur Publicis mit der kreativen Umsetzung betraut. Im Geburtshaus des blauen NZZ-Bleistiftes ist für das Service-public-Unternehmen die gelbe Einkaufstasche entstanden: «Beidseitig mit einem Buchstaben bedruckt, lässt sich das gesamte PostShop-Sortiment mit den Tüten ‹schreiben›», beschreibt CD Markus Gut das Kreativkonzept.
Wie dies geht, zeigt das Publicis-Team in drei nationalen TV-Spots. Darin bastelt ein kleiner Junge zum Beispiel das Wort «Etuis», und ein Mann ordnet Personen mit den Taschen so an, dass das Wort «Handys» entsteht. Um die Kunden in der Realität zu ähnlichen Spielereien zu animieren, werden die Buchstabentüten auch tatsächlich produziert und im neuen Jahr an die Kunden abgegeben.
Publicis-Spot: Tüten fördern die Sortimentsbekanntheit der PostShops.

Simone Keller

D&AD Awards erhalten einen Kongress

Wettbewerb II Der britische Kreativwettbewerb D&AD Awards wird im kommenden Jahr Höhepunkt eines mehrtägigen Kongresses.

Wettbewerb II Der britische Kreativwettbewerb D&AD Awards wird im kommenden Jahr Höhepunkt eines mehrtägigen Kongresses.Vom 17. bis 25. Mai finden in London Showcases zu den Themen Auto, Mode und Telecom sowie Präsentationen der Shortlists statt. Dazu kommen Vorlesungen, Seminare und Workshops. Die Awards werden am 26. Mai verliehen. Arbeiten können ab sofort bis zum 17. Februar eingereicht werden. Weitere Infos und Online-Formulare finden sich auf www.dandad.org
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