Senarclens, Leu + Partner ergänzt Partner- und Führungsteam

Senarclens, Leu + Partner verstärkt ihr Führungsteam. Die Zürcher PR-Agentur ernennt Brigitte Manz-Brunner ab dem 1. Januar 2009 zur neuen Partnerin.

Die Zürcher PR-Agentur Senarclens, Leu + Partner verstärkt ihr Führungsteam und ernennt Brigitte Manz-Brunner ab dem 1. Januar 2009 zur neuen Partnerin. Brigitte Manz-Brunner, dipl. Ing. agr. ETH, ist seit Juni 2001 als Beraterin beim Unternehmen tätig. Sie realisiert technikorientierte Projekte und berät Organisationen sowie Unternehmen in Bildungsfragen, Nachwuchsförderung und Technikakzeptanz. Zudem ist sie für den Ausbau der Aktivitäten der Agentur in der Westschweiz verantwortlich.
Brigitte Manz-Brunner startete ihre berufliche Karriere bei Sandoz (Novartis) in der Forschung. Danach leitete sie während 15 Jahren Projekte in den Bereichen akademische Nachwuchsförderung, Hochschulmarketing und Weiterbildung an der ETH Zürich.

Französisches Staatesfernsehen seit Montagabend ohne Werbung

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Frankreich muss seit Montag mit weniger Werbung auskommen. Von 20 Uhr bis 6 Uhr herrscht ab sofort Werbeverbot für die Sendergruppe France Télévisions.

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Frankreich muss seit Montag mit weniger Werbung auskommen. Von 20 Uhr bis 6 Uhr herrscht ab sofort Werbeverbot für die Sendergruppe France Télévisions. Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy hatte die Abschaffung der Werbung bei den Öffentlich- Rechtlichen durchgesetzt. Ab Ende 2011 soll es gar keine Werbung mehr in den öffentlich-rechtlichen Sendern geben.
Fachleute rechnen damit, dass den Sendern hunderte Millionen Euro Werbeeinnahmen entgehen, zu Gunsten der Privatsender. Die Einbussen sollen durch Abgaben bei den Festnetz-, Mobil- und Online-Anbietern sowie den Privatsendern ausgeglichen werden.
Kritiker sehen in der Reform ein «Geschenk» von Sarkozy an die Besitzer der französischen Privatsender, die teils zu seinen Freunden zählen. Sie können nicht nur auf höhere Einnahmen hoffen, sondern dürfen nach neuem Gesetz auch mehr Werbeblöcke schalten, denn seit neuestem sind bei den Privaten Sendern stündlich neun Minuten Werbung erlaubt statt bislang sechs.
Rechtlich hängt das Gesetz zum Werbeverbot noch im Parlament. Die Nationalversammlung hat dem Vorhaben zwar zugestimmt, eine Entscheidung im Senat steht aber noch aus. Er wird am Mittwoch über das Vorhaben beraten, wobei mehrere Vertreter der Regierungsmehrheit gegen die Abschaffung sind. Der Verwaltungsrat der öffentlich-rechtlichen Senderkette France Télévisions hatte von sich aus beschlossen, die erste Stufe des Werbeverbots ungeachtet des Parlamentsverfahrens schon ab Montag umzusetzen.

«Das kann nur ein Inserat»: Jury und Leser sind sich uneinig

«Das kann nur ein Inserat», der Wettbewerb für junge Kreative bis 28 Jahre, wurde 2008 zum dritten Mal ausgetragen. Zum Abschluss des Wettbewerbs rief der Verband Schweizer Presse Ende Jahr das Publikum zum Voting auf, welches diametral anders wählte als die Jury.

«Das kann nur ein Inserat», der Wettbewerb für junge Kreative bis 28 Jahre, wurde 2008 zum dritten Mal ausgetragen. Zum Abschluss des Wettbewerbs rief der Verband Schweizer Presse Ende Jahr das Publikum zum Voting auf. Rund 25’667 Leser gaben ihre Stimme ab, ein Drittel per Coupon und ein Drittel via Internet. Das Publikum wählte diametral anders als die Jury: «Jürg Marquard» (Jury: Platz 1) schaffte es mit 908 Stimmen lediglich auf Platz 11, «Geduldig» (Jury: ebenfalls Platz 1) bekam rund 2’249 Stimmen und gelangte auf den vierten Platz. Zum Siegersujet erkoren wurde das «Stille Örtchen» von André Hermetschweiler und Patrick Hoffmann (Werbeagentur Cosmic, Zürich). Mit 6’369 Stimmen erhaschte das Sujet fast doppelt so viele Stimmen wie das nächstrangierte Sujet «Ein Inserat hat keine Sendepause» von Nik Hodel und Martin Arnold (Bilder der Sujets weiter unten).
Siegerteams reisten nach Stockholm
Rund 196 Arbeiten wurden eingereicht, im Vorjahr waren es lediglich 86 Ideen. Die Jury, bestehend aus ADC-Mitgliedern, setzte die Arbeiten «Jürg Marquard» von Martina Kunz und Michael Holzgang (In flagranti Werbeagentur BSW, Lyss) und «Geduldig» von Patric Franz und Patrick Ryffel (Freiburghaus und Partner BSW, Bern) auf die ersten beiden Plätze. «Jürg Marquard» machte mit dem Konterfei des Grossverlegers auf die günstigen Kontaktpreise von Anzeigen aufmerksam – «Geduldig» spielte mit Wörtern. Die beiden Siegerteams reisten im Frühling auf Einladung von Publicitas Publimedia nach Stockholm zum «BestYET – Best Young European Team», ein Wettbewerb für junge Kreative auf europäischer Ebene.
Mehrere Neuerungen im 2009
Bei den bisherigen drei Kreativwettbewerben reichten die Teilnehmer Einzelsujets ein, woraus zwölf Ideen ausgewählt und realisiert wurden – und ein Honorar von je 5’000 Franken erhielten. Für den Wettbewerb 2009 wurde die Wettbewerbsformel geändert. Die Teilnehmer reichen eine ganze Kampagne ein. Die besten beiden Ideen werden mit je 10’000 Franken als Siegprämie honoriert. Dazu erhalten die beiden Siegerteams den Auftrag für die Realisierung ihrer Arbeit und dafür nochmals maximal je 30’000 Franken. Der Einsendeschluss für den Wettbewerb 2009 ist am 12. Januar 2009. Die Jurierung findet am 21. Januar 2009 unter der Leitung von ADC-Jury-Chairman Andreas Prokesch statt und die Preisverleihung einen Tag später – mit Apéro und einer Ausstellung aller eingereichten Arbeiten. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich auf Schweizerpresse.ch.

Die Jury 2008
Andreas Prokesch (Jurypräsident; Texter, Texttrainer)
David Allemann (Vitra)
Matthias Freuler (Wirz)
Lilo Killer (Art Buying / FFF)
Ruth Mathias (Coca-Cola)
Michael Rottmann (Jung von Matt/Limmat)
Patrick Suter (Spillmann/Felser/Leo Burnett)
Diana Strebel (Interbrand Zintzmeyer & Lux)

Die Jury 2009
Andreas Prokesch (Jurypräsident; Texter, Texttrainer)
Petra Koerfer-Bottignole (freischaffend)
Tom Seinige (Jung von Matt/Limmat)
Philipp Skrabal (Advico Young & Rubicam)
Patrick Suter (Spillmann/Felser/Leo Burnett)
Michael Gassler (Ruf Lanz)
Reto Meissner (SBB)
Markus Ehrle (NZZ und Vorsitzender der PG Gattungsmarketing Verband Schweizer Presse)

Die beiden Gewinner-Sujets des Publikums-Votings

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Sujet: Stilles Örtchen (André Hermetschweiler/Patrick Hoffmann; Werbeagentur Cosmic Zürich)

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Sujet: Sendepause (Nik Hodel; Publicis Werbeagentur/Martin Arnold; Spillmann/Felser/Leo Burnett
seit 2008: Walker Werbeagentur)

Die beiden Gewinner-Sujets der Jury

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Sujet: Jürg Marquart, Leserpreis (Martina Kunz/Michael Holzgang; In Flagranti Werbeagentur BSW)

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Sujet: Geduldig (Patric Franz/Patrick Ryffel; Freiburghaus und Partner BSW)

Link zu den übrigen Sujets

Zu guter Letzt: Bordell startet Werbeoffensive

Die Finanzkrise scheint nicht einmal vor dem Sexgewerbe Halt zu machen und verstärkt den Konkurrenzkampf auch im ältesten Gewerbe der Welt. Was wäre beim Werben um die Gunst der Freier besser als ein Rieseninserat in einer auflagenstarken Zeitung?

Die Finanzkrise scheint nicht einmal vor dem Sexgewerbe Halt zu machen. Die düstere Lage verstärkt den Konkurrenzkampf auch im ältesten Gewerbe der Welt. Und was wäre beim Werben um die Gunst der Freier besser als ein Rieseninserat in einer auflagenstarken Zeitung? Dies dachte sich wohl ein Thurgauer Etablissement und griff für ein ganzseitiges Inserat im Blick tief in die Tasche. Rund 23’000 Franken liess sich das Ostschweizer Bordell den Spass kosten. Das Werbesujet zeigt die Girls des Nachtclubs und titelt gross: «Krise im Puff? Keine Spur davon in Thurgauer Kontaktbar».
Geschäftsführerin Barbara Fitz hofft, sich mit der Publireportage als «topseriöser Nachtclub» zu positionieren. Die grosse Werbeaktion wird in der Szene als Kampfansage an die Konkurrenz aufgenommen. Nun überlegen sich auch andere Bordellbesitzer, gross aufzutrumpfen. So meint Franz Kempf vom La Vie in Herden, Werbung sei halt extrem wichtig…

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Tamedia baut Position bei Online-Stellensuchportalen aus

Tamedia beteiligt sich am Stellensuchportal Jobsuchmaschine.ch. Durch die Zusammenarbeit mit den vom Zürcher Verlagshaus bisher betriebenen Stellenportalen Alpha.ch und Jobwinner.ch ergibt sich damit der zweitstärkste Stellenplattformen-Verbund der Schweiz.

Tamedia beteiligt sich am Stellensuchportal Jobsuchmaschine.ch. Durch die Zusammenarbeit mit den vom Zürcher Verlagshaus bisher betriebenen Stellenportalen Alpha.ch und Jobwinner.ch ergibt sich damit punkto Inserate und Reichweite der zweitstärkste Stellenplattformen-Verbund der Schweiz. Die Inserate von Alpha.ch und Jobwinner.ch werden neu in das Angebot von Jobsuchmaschine.ch integriert und die Stellenportale gegenseitig verlinkt.
In einem ersten Schritt beteiligte sich Tamedia per Ende 2008 mit 20 Prozent an der Jobsuchmaschine AG mit Sitz in Bern, die sich zuvor vollständig im Besitz der Gründer befand. Für 2011 ist eine Aufstockung der Beteiligung auf 49 Prozent geplant, die Übernahme der verbleibenden 51 Prozent soll 2013 erfolgen. Über die weiteren Modalitäten der Beteiligung haben die Parteien gemäss der Mitteilung vom Dienstag Stillschweigen vereinbart.
Das im Jahr 2000 gegründete Stellensuchportal Jobsuchmaschine.ch basiert auf einem Suchroboter, der täglich Hunderte von Firmenwebseiten, Webseiten von Personalberatern und Stellenplattformen anderer Anbieter nach neuen Stellenangeboten absucht. Jobsuchmaschine.ch erreicht in der Schweiz 101’000 Unique Clients (Wemf NET-Audit November 2008). Weiter betreibt die Jobsuchmaschine AG das kostenpflichtige Stellenportal Jobengine.ch sowie den Informationsdienst Jobmonitor.ch für Personaldienstleister.

Lebrument an der Dreikönigstagung: Ohrfeigen für den Staat

An der Dreikönigstagung des Verbandes Schweizer Presse hat Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument wieder mal kräftig ausgeteilt. Diesmal war der Bund an der Reihe. Lebrument sieht die Pressefreiheit in der Schweiz durch den Staat gefährdet.

An der Dreikönigstagung des Verbandes Schweizer Presse hat Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument wieder mal kräftig ausgeteilt. Diesmal war der Bund an der Reihe. Lebrument sieht die Pressefreiheit in der Schweiz durch den Staat gefährdet. Die Wirtschaftskrise, die Kritik an den Medien und Konflikte zwischen den Verlagen seien der Nährboden für staatliche Eingriffe, sagte er am Dienstag im Zürcher World Trade Centre.
Drei Beispiele zeigten diesen Trend auf. Die Frühzustellung der Zeitungen sei wieder fest in staatlicher Hand. Die grossen Verlage hätten ihre Aktienmehrheit an die Post verkauft. Ein solch starkes Signal einer Rückverstaatlichung sei selten zu beobachten. Doch auch im zentralen Bereich der Medien habe sich der staatliche Einfluss verstärkt. Mit Zittern hätten zahlreiche Verlage dem 31. Oktober 2008 entgegen gefiebert. An diesem Tag vergab das Departement Leuenberger die Radio- und TV- Konzessionen. Nur mit vielen Regulierungen, gut beobachtet und kontrolliert könnten die Privaten heute dieses Geschäft betreiben.
Staatliche Medienbeobachtungsstelle?
Damit nicht genug, habe der Staat auch seinen Groll über wichtige Inhalte in den Medien kundgetan. So habe der Zürcher Professor Kurt Imhof, unterstützt von den Bundesräten Leuthard und Merz, in der Affäre Schmid/Nef die Medien scharf kritisiert und eine Medien-Beobachtungsstelle gefordert. Gerade in der Affäre Schmid/Nef habe die Schweizer Presse jedoch einen guten Job gemacht, sagte Lebrument. Die Gefahr, dass eine neutrale Medienbeobachtung zu einschränkenden staatlichen Massnahmen führen könnte, sei nicht von der Hand zu weisen.
In düsteren Farben schilderte Lebrument die wirtschaftlichen Aussichten der Verlage. Seit letzten Herbst fege ein starker Sturm durch die Branche – mit Umsatzeinbrüchen, fehlenden Anzeigen, Personalabbau und wenig verheissungsvollen Budgets 2009. Kritik übte Lebrument in diesem Zusammenhang an den Wirtschaftsredaktionen. Sie hätten tatenlos dem masslosen Treiben der Wirtschaft zugesehen. Das habe mit zur Krise beigetragen. Die Wirtschaftspresse habe ihre Wächterrolle ungenügend wahrgenommen.
(Bilder: Keystone)

SF Info in der gesamten Deutschschweiz über DVB-T empfangbar

SF Info ist ab dem 12. Januar 2009 über das Digitale Antennenfernsehen (DVB-T) in der gesamten Deutschschweiz empfangbar. Damit wird das Programmangebot des Schweizer Fernsehens bei der terrestrischen Verbreitung vervollständigt.

SF Info ist ab dem 12. Januar 2009 über das Digitale Antennenfernsehen (DVB-T) in der gesamten Deutschschweiz empfangbar. Damit wird das Programmangebot des Schweizer Fernsehens bei der terrestrischen Verbreitung vervollständigt, denn bisher konnten in der deutschsprachigen Schweiz über die DVB-T-Sender nur die vier SRG-Programme SF 1, SF 2, TSR 1 und TSI 1 empfangen werden.

China kündigt verschärfte Internet-Zensur an

China hat eine Verschärfung seiner Internetzensur angekündigt. Mehrere Regierungsbehörden haben bei einem Treffen ein härteres Durchgreifen gegenüber grossen Internetseiten und Suchmaschinen wie Baidu und Google angekündigt.

China hat eine Verschärfung seiner Internetzensur angekündigt. In einem Bericht auf einer offiziellen Nachrichtenseite China.com.cn heisst es am Montag, geplant sei eine landesweite Kampagne «zur Säuberung des Internets von einer ordinären Strömung». Gesetzesbrechern drohten harte Strafen. Financial Times berichtete am Montag, die chinesische Regierung rüste die Zensoren derzeit mit besserer Filter-Software zum Aufspüren verbotener Inhalte aus.
Gemäss Nachrichtenseite haben mehrere Regierungsbehörden bei einem Treffen ein härteres Durchgreifen gegenüber grossen Internetseiten und Suchmaschinen wie Baidu und Google angekündigt. Das staatliche Fernsehen berichtete, 19 Internetbetreiber und -seiten hätten «geschmacklose» Inhalte nicht schnell genug entfernt und entsprechende Warnungen der Zensoren ignoriert. Es zeigte Bilder von Beamten, die digitale Geräte aus einem unbekannten Büro trugen. In China gibt es fast 300 Millionen registrierte Internetnutzer, viele von ihnen im Teenageralter. Baidu dominiert den chinesischen Suchmaschinenmarkt mit rund zwei Dritteln der Nutzer. Weltmarktführer Google rangiert in China auf Platz zwei.
Die Kommunistische Partei Chinas fürchtet, die Kontrolle über die verbreiteten Informationen zu verlieren und unternimmt daher grosse Anstrengungen, um politische Kritik, Pornografie und Betrügereien aus dem Internet zu entfernen. Angesichts der sich abkühlenden Wirtschaft und einer Reihe von bevorstehenden politisch heiklen Jahrestagen bemüht sich die Partei derzeit verstärkt, abweichende Meinungen und Proteste zu unterdrücken.

Zu guter Letzt: Für ein paar Plakatstellen mehr

Eine ungenannte Plakatgesellschaft hat wegen zweier nicht bewilligter Plakatstellen in Zürich das Bundesgericht bemüht. Der Spass kostete die Firma 3000 Franken.

Eine ungenannte Plakatgesellschaft hat wegen zweier nicht bewilligter Plakatstellen in Zürich das Bundesgericht bemüht. Zu dieser Posse kam es, nachdem das Amt für Städtebau, das über neue Reklamestandorte befinden muss, ein entsprechendes Baugesuch für Anfangs fünf neue Plakatständer ablehnte. Gemäss dem Bericht im Tages-Anzeiger wandte es ein, die Ständer nähmen keine Rücksicht auf das Ortsbild im Doldertal, wo sie auf Privatgrund angebracht worden wären.
Die Baurekurskommission, die nachher mit dem Fall betraut war, empfand die Plakatstellen als weniger störend, zumal die Plakatgesellschaft ihr Gesuch auf zwei Stellen reduziert hatte. Sie entschied gegen die Stadt. Das nächstinstanzliche Verwaltungsgericht hingegen gab wieder der Stadt Recht, weshalb sich die Plakatgesellschaft erbost an das Bundesgericht wandte und eine schwere Verletzung ihrer Wirtschaftsfreiheit beanstandete.
Ohne Erfolg. Die Nichtbewilligung sei ohnehin ein nur leichter Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit, und die Plakate würden optisch in den wertvollen Grünraum hineinreichen, schrieb das Bundesgericht. Der Plakatfirma wurden 3000 Franken Gerichtskosten auferlegt. Eigentlich gar nicht so viel wenn man bedenkt, mit welcher Bagatelle sich das oberste Gericht des Landes auseinandersetzen musste.

Vanksen/TBWA: Launch-Kampagne für den neuen Burger von Mc Donalds

Die Buzz-Marketingagentur Vanksen und die Werber von TBWA haben für den neuen Burger von Mc Donalds eine Launch-Kampagne mit Online-Modul entworfen. Ziel ist es, die neuste Burger-Kreation bei einer jungen und urbanen Zielgruppe bekannt zu machen.

Die Buzz-Marketingagentur Vanksen und die Werber von TBWA haben für den neuen Burger von Mc Donalds eine Launch-Kampagne mit Online-Modul entworfen. Ziel ist es, die neuste Burger-Kreation mit dem Namen CBO – Chicken, Bacon, Onion – bei einer jungen und urbanen Zielgruppe bekannt zu machen.
TBWA hat einen klassichen TV-Spot realisiert, der ab sofort in den Längen 18 und 10 Sekunden ausgestrahlt wird. Zudem entwickelte Vanksen die Internetseite Cbo.ch, auf welcher Interessierte einen personalisierten 3D-Hiphop-Clip zusammenstellen können. Die in Felder eingegebenen Textzeilen werden mittels «Text2Speech»-Technologie direkt in Sprache konvertiert. Wer seinen eigenen Musik-Clip an Freunde weiterschickt, erhält beim Kauf eines CBO-Menus einen Gratis-Sundae. Damit soll die virale Verbreitung gefördert und die Zielgruppe zum Testkauf bewogen werden. Auf die die Internetseite aufmerksam machen Banner, die Netlog sowie auf Bluewin zu sehen sind.

Verantwortlich bei Mc Donalds Schweiz: Jan De Schepper (Marketing Manager), Thomas Truttmann, (Marketing & Communications Director). Verantwortlich auf Agenturseite: Vanksen Genf: Laure Pignat (Account Manager), David Pihen (Associate Director). TBWA Zürich: Martin Friedlin (AD), Tina Kazimir (Account Director), Claudia Beck (Unit Director), OMD Schweiz: Leo Vogl (Mediaagentur).

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Radio Energy: Keine Hilfe vom Zürcher Regierungsrat

Der Zürcher Regierungsrat muss sich nicht beim Bund für eine vierte Privatradio-Frequenz für den Raum Zürich-Glarus einsetzen. Der Kantonsrat hat es am Montag mit 89 zu 70 Stimmen abgelehnt, ein dringliches Postulat zu überweisen.

Der Zürcher Regierungsrat muss sich nicht beim Bund für eine vierte Privatradio-Frequenz für den Raum Zürich-Glarus einsetzen. Der Kantonsrat hat es am Montag mit 89 zu 70 Stimmen abgelehnt, ein dringliches Postulat zu überweisen.
Nachdem Radio Energy im Herbst 2008 bei der Konzessionsvergabe leer ausgegangen war, verlangte die SP mit ihrem Vorstoss vom Regierungsrat, er solle sich beim Bund für eine zusätzliche Zürcher Privatradio-Konzession stark machen. Der Kantonsrat erklärte im November das Postulat mit 114 Stimmen für dringlich, nur die FDP wandte sich damals explizit gegen den Vorstoss.
Die Zürcher Regierung wies das SP-Postulat bereits im Dezember zurück. Der Regierungsrat ist der Meinung, es sei schon aus rechtlichen Gründen ausgeschlossen, dass der im Konzessionsverfahren unterlegene Bewerber nachträglich eine vierte Frequenz zugeteilt erhalte. Auch eine Wiederholung der Ausschreibung sei abzulehnen. Die Regierung sieht keine Veranlassung, an der Einschätzung des Bakoms zu zweifeln.
Die Verantwortlichen in Bern müssten beweisen, dass ein vierter Privatradiosender keinen Platz habe, sagte SP-Fraktionschef Nicolas Galladé. Unterstützung erhielt die SP von der CVP: Es gehe darum, die Medienvielfalt zu erhalten, so CVP-Fraktionschef Philipp Kutter. Bei den Grünen war die Meinung geteilt. Die SVP dagegen unterstützte das Anliegen nicht, weil es keine Aussicht auf Erfolg habe. Er sei jedoch gerne bereit, einen Brief an den Bundesrat mit der entsprechenden Forderung zu unterschreiben, sagte Claudio Zanetti.

Cr Kommunikation hat neue Geschäftsleitung berufen

Cr Kommunikation hat die Geschäftsleitung stark erweitert und will damit bestehende Geschäftsfelder festigen und neue Kompetenzen erschliessen. Neu im Gremium sind Vérène Gaillard Christen, Anita Gut, Güvengül Köz Brown und Gaby Müller sowie Thomas Löhrer.

Per 1. Januar 2009 wurde die Geschäftsleitung von Cr Kommunikation neu besetzt, wie die PR-Agentur am Montag mitteilte. Mit diesem Schritt werde die Führung der Agenturgruppe an den Standorten Basel, Bern und Küsnacht/ZH auf mehrere Schultern verteilt, um bestehende Geschäftsfelder zu festigen und neue Kompetenzen zu erschliessen. Neu in der Geschäftsleitung mit unterschiedlichen Führungsfunktionen sind Vérène Gaillard Christen, Anita Gut, Güvengül Köz Brown und Gaby Müller.
Thomas Löhrer wird als Delegierter des Verwaltungsrats ebenfalls Mitglied der Geschäftsleitung. An allen drei Agenturstandorten sehe man Chancen für eine gezielte Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen, wird er in der Mitteilung zitiert. Dies in den klassischen Bereichen wie Public Affairs oder Design-Management als auch in neuen Themenfeldern wie plattformübergreifende Multimedia- und Online-Kommunikation. Die Agenturinhaber Stefan Batzli, Thomas Löhrer und Oliver Wimmer werden sich verstärkt auf die Betreuung von Kundenmandaten und die strategische Führung der Agenturgruppe konzentrieren.

Anita Gut

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Gaby Müller

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Güvengül Köz Brown

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Thomas Löhrer

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Vérène Gaillard

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