Wirz Werbung für Heilsarmee: Armut kann auch den Samichlaus treffen

Die Heilsarmee hat sich entschieden, beim Fundraising mit der Wirz Werbung zusammen zu arbeiten. Unter anderem ruft ein Inserat mit einem verarmten Samichlaus zum Spenden auf.

Weitere Sujets der Zürcher Werber sowie ein Spot werden in der Werbewoche-Printausgabe vom 17. Dezember 2009 vorgestellt.

Verantwortlich bei der Heilsarmee: Martin Künzi (Gesamtverantwortung), Christoph Bitter (Werbeleitung). Verantwortlich bei Wirz Werbung: Matthias Freuler, Thomas Kurzmeyer (CD), Chantal Heimo (AD), Rahel Boesinger (Grafik), Christoph Schwarz (Beratung), Nicole Suter (Art Buying), Alberto Venzago (Fotografie).

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Ikea-Marketingleiter wechselt zu Möbel Pfister

Carlos Friedrich, bisheriger Marketingleiter von Ikea Schweiz, wird per Anfang 2010 Leiter Marketingkommunikation bei Möbel Pfister. Zudem nimmt er Einsitz in der Geschäftsleitung des Schweizer Einrichtungshauses. Friedrich löst Christine Roth ab, die sich neu orientieren will.

In Friedrichs Kompetenzbereich fallen die strategische Markenführung und -pflege, Werbung, Kundenbindung, PR und Produktion. Der 41-Jährige war davor über sechs Jahre Marketingleiter und Mitglied der Geschäftsleitung bei Ikea Schweiz und in dieser Funktion auch für internationale Aufgabenstellungen zuständig. Vor seiner Tätigkeit bei Ikea arbeitete er bei mehreren Schweizer Werbeagenturen, wo er unter anderem für die Strategische Planung verantwortlich war. Friedrich hat Wirtschaftswissenschaften sowie Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Hochschule der Künste in Berlin studiert und spezialisierte sich weiter im Bereich Detailhandel.

Publicis: Für Zurich Geschäftsreisenden unter die Arme gegriffen

Publicis hat für das Finanz- und Versicherungsunternehmen Zurich ein Marketing- und Standkonzept entwickelt. Dieses soll die Leistungen von Zurich HelpPoint an internationalen Flughäfen erlebbar machen.

An speziellen Terminals werden Geschäftsleuten vor Ort diverse Hilfeleistungen angeboten: ein Ladegerät für Handy oder Computer, Druckmöglichkeiten für eine Präsentation, wichtige Notrufnummern, Hotelreservationen oder etwas zu Trinken. Zugleich erfahren Reisende am Terminal, welche weiteren Leistungen hinter Zurich HelpPoint stecken. Zum Beispiel die neue Applikation Nomadz für Blackberrys: Dabei wird über Reisebuchungen, GPS und Assisted GPS (aktive Datenübertragung über das Mobilfunknetz) ermittelt, welche Risiken für den betreffenden Nutzer relevant sind und welche einen Einfluss auf die Reisepläne haben. Zusätzlich besitzt das Programm eine Notfalltaste, über die der Nutzer einen Notruf absetzen kann, der automatisch alle wichtigen Nutzerinformationen wie Name und Standort an einen Hilfsdienst übermittelt.

> Zum Spot 1
> Zum Spot 2

Verantwortlich bei Zurich Insurance Company: Emmanuel Klotz (Group Head of External Marketing), Jennifer Torneden (Group Marketing, Member of Executive Staff). Verantwortlich bei Publicis: Tim Hoppin / Sacha Moser (CD), Felix Freese / Tim Hoppin (Text), Kristijan Tufekcic (AD), Sandro Tissi (Graphic Designer), Patrick Puskar / Mark Becher (Beratung). Promoagentur: BlackJack Promotion London. Production Company: Elefant Studios AG Zürich. Animation / Camera: Patrick Graf.

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LZ: Neuer Verleger für HR-Fachzeitschrift Persorama

Persorama, das Magazin der Schweizerischen Gesellschaft für Human Resources Management HR Swiss, wird ab 1. Januar 2010 neu vom LZ Fachverlag produziert. Herausgeber bleibt die HR Swiss. Die Anzeigenverwaltung wird vom neuen Verleger an die Kretz delegiert.

Der bisherige Verleger, Christian P. Somogyi, und die Chefredaktorin, Pia Somogyi-Sandmeier, ziehen sich nach 15 Jahren Verlags- und Redaktionsarbeit per Ende 2009 altersbedingt zurück. Der LZ Fachverlag gehört als Tochter der NZZ-Gruppe zum gleichen Firmenverbund (LZ Medien) wie die bmedien und die Multicolor Print AG, die das Magazin in der Druckvorstufe (Gestaltung) und im Druck seit vielen Jahren betreuen. Das neue Redaktionsteam wird per Anfang 2010 vorgestellt.

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(Bild: Pia Somogyi-Sandmeier und Christian P. Somogyi)

BG Informatik: Adressen für Direktmarketing abgleichen

Die Adresse gilt als zentrales Element im Direktmarketing. Der BG Penetrationsclub bietet Mitgliedern die Möglichkeit, Einsatzadressen auf mikrospezifische Marktbelastung sowie hinsichtlich der zeitlichen Dimension zu überprüfen.

In einigen Branchen gibt es eine stetige Zunahme von Sterneinträgen im Telefonbuch, Einträgen in der Robinsonliste des Schweizer Direktmarketing Verbandes sowie von «Keine Werbung»-Klebern, was die Beschaffung neuer Leads erschwert. Durch intensive Marktbearbeitung kann es zudem sein, dass verschiedene Marktteilnehmer einen Anteil an Adressen in der Direktmarketing-Kampagne gleichzeitig bearbeiten, was dazu führen kann, dass sich die Empfänger bedrängt fühlen. Um dies zu verhindern, bietet der BG Penetrationsclub Mitgliedern die Möglichkeit, Einsatzadressen für bevorstehende Kampagne kostenpflichtig auf die spezifische Belastung sowie hinsichtlich der zeitlichen Dimension prüfen zu lassen. BG Informatik kennzeichnet Einsatzadressen von Privaten oder Firmen, die bereits von einem Konkurrenten bearbeitet werden. Die betroffenen Adressen können dann bereits im Vorfeld entfernt – oder aber gerade gezielt angegangen werden. Im Gegenzug verpflichten sich Mitglieder, ihre Einsatzadressen unaufgefordert und zeitgleich an den Club zu senden sowie diesen über den Zeitraum, den Kampagnentyp sowie die betreffende Branche zu informieren.

Tamedia: Ignaz Staub folgt auf Arthur Liener als Ombudsmann

Ignaz Staub wird neuer Ombudsmann von Tamedia. Der langjährige Tages-Anzeiger-Redaktor ersetzt Arthur Liener. Liener, früherer Generalstabschef der Schweizer Armee, gibt das Amt nach zehn Jahren im Frühling 2010 ab.

Der 60-jährige stieg als freier Sportreporter beim Schweizer Radio und Fernsehen in den Journalismus ein, bevor er nach Stationen bei der Weltwoche und der Schweizer Familie 1987 zum Tages-Anzeiger stiess. Während seiner mehr als zwanzigjährigen Tätigkeit für den Tages-Anzeiger leitete er unter anderem das Ressort Ausland und berichtet als Korrespondent aus dem Nahen Osten und den Vereinigten Staaten von Amerika. Die unabhängige Ombudsstelle nimmt Beanstandungen des redaktionellen Inhalts aller Medien von Tamedia entgegen.

Ogilvy & Mather: Banker einem Wissenstest unterzogen

IBM hat die Schweizer Banker am Finance Forum 2009 einem Wissenstest unterzogen. Der von Ogilvy und Mather in Zusammenarbeit mit dem Swiss Banking Institut der Universität Zürich und Ogilvy Interactive ausgearbeitete Test zeigt, wie viel Know-How im Schweizer Bankenplatz steckt.

Ziel des Tests war es, Kontakte zwischen IBM und der Finanzbranche herzustellen. Bereits im Vorfeld informierten PR-Berichte und Web-Banner über den kommenden Wissenstest. Bestehende IBM-Kunden erhielten zudem persönliche Einladungen. Wer nicht vor Ort sein konnte, hatte die Möglichkeit, die Live-Übertragung der aktuellen Ergebnisse auf der Wirtschaftsplattform Moneycab.ch mitzuverfolgen. Mit 227 Teilnehmenden absolvierte fast jeder zehnte Besucher den Test. Das Ergebnis: Ein Teilnehmer erreichte die Maximalpunktzahl von 150, der Durchschnitt lag bei 81.

Verantwortlich bei IBM Schweiz: Daniela Paris (Marketing Manager, IBM Global Business Services). Verantwortlich bei Ogilvy & Mather: Thomas Bolliger (CD), Donat Achermann (AD), Marc Schwitter (Text), Samuel Hug (Beratung).

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Live-Berichterstattung auf moneycab.ch

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Auszug aus dem Wissenstest: Interessierte können die Fragen und die richtigen Antworten hier herunterladen.

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Das Resultat.
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Der IBM Stand.

Etatgewinn: Zweifel setzt weiterhin auf Initiative

Zweifel Pomy Chips wird kreativ weiterhin von der Mediaagentur Initiative vertreten. Die Agentur hat den ausgeschriebenen Mediaetat innerhalb einer Konkurrenzpräsentation gewonnen.

Initiative sei sehr stolz darauf, die in den vergangenen 16 Jahren aufgebaute Beziehung zu Zweifel auch in Zukunft weiterpflegen zu können, teilte die Agentur in einer Mitteilung vom Montag mit. Heutzutage seien solch langjährige Kundenbeziehungen keine Selbstverständlichkeit mehr und umso mehr freue man sich über das geschenkte Vertrauen und die Bestätigung, wird Nathalie Bösiger, Media Director Initiative, zitiert.

Zu guter Letzt: Tiger Woods – für Gillette nun noch authentischer

Die Gerüchte um das skandalträchtige Privatleben von Golfspieler Tiger Woods sind nicht gerade imageförderlich. Wie steht es aber um den Ruf der Marke Gillette, für die Woods seit 2007 als «Gillette Champion» zusammen mit Roger Federer und Thierry Henry Markenbotschafter spielt? Ist der Golfspieler noch immer ein gutes Aushängeschild?

Jetzt erst recht! Nach den Skandalen habe Gillette nun mit Tiger Woods eine «echte» Persönlichkeit, so ein Markenexperte gegenüber der Fachzeitschrift Advertising Age. Tiger Woods ist also authentischer geworden – «real people doing real things». Hinzu kommt, Tiger Woods lebt einen Lebensstil, von dem viele Männer nur träumen können. Wenn schon müsse Roger Federer aus dem Team gekippt werden. Der kann Tiger Woods diesbezüglich nämlich nicht das Wasser reichen. Die einzige Sünde des frischgebackenen Vaters ist es, in der Öffentlichkeit geweint zu haben. Wie soll er da ins Konzept des Rasierklingenherstellers passen? Es geht ja schliesslich nicht um Babypuder!

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NZZ: Partnerschaft mit Publicitas verlängert

Die NZZ Mediengruppe bleibt der Werbevermarkterin Publicitas treu. Die beiden Unternehmen haben sämtliche bisherigen Vermarktungsverträge für die Printmedien der NZZ Mediengruppe in Zürich, St. Gallen und Luzern für mehrere Jahre verlängert.

Dazu habe sich die NZZ Mediengruppe nach einer umfassenden Analyse und Neukonzeption der Vermarktungsmodelle entschieden, heisst es im gemeinsamen Communiqué vom Montag. Publicitas werde die Vermarktungsstrukturen für die Titel der NZZ Mediengruppe ausbauen und in den kommenden Jahren bedeutende Mittel in digitalisierte Arbeitsabläufe investieren. Für Publicitas sei dieser Entscheid wegweisend in der Umsetzung des neuen Geschäftsmodells.
Publicitas steht unter Druck, weil Verlage erwägen, die Werbeakquisition wieder selber zu übernehmen. Nach der Westschweizer Edipresse hat im August auch die Aargauer AZ Medien Gruppe ihren Regievertrag mit Publicitas gekündigt. Publicitas baut deswegen Filialen und Arbeitsplätze ab. Am Freitag erst hat das Unternehmen angekündigt, Beat Roschlin übernehme den Chefposten von Robert Schmidli.

Impressum und Comedia zur Einstellung von News – Tamedias Verdrängungskampf fruchtbar – auf der Strecke bleiben die Journalisten

Nachdem Tamedia am Freitag mitteilte, dass die Pendlerzeitung News per sofort eingestellt wird, äussern sich nun Impressum und Comedia zur den Folgen. Impressum fordert von Tamedia soziale Verantwortung und - verglichen mit dem Sozialplan - verlängerte Kündigungsfristen.

«Nachdem Tamedia mit 20 minutes in der Romandie erfolgreich die Pendlerzeitung Le Matin bleu vom Markt verdrängt und gleich geschluckt hat und nach den Scharmützeln die freien und fest angestellten Journalisten auf der Strecke blieben, stellt Tamedia nun, nachdem News die Pendlerzeitung .ch vom Markt verdrängt hat, News kurzerhand ein – und dies am Weihnachtsessen der Redaktion», schreibt Impressum in einer Mitteilung. Seit der Lancierung von News werde gemutmasst, dass deren Hauptzweck war, die damals neue Pendlerzeitung .ch vom Markt zu verdrängen. Die Journalisten nur wurden eingestellt, um der Konkurrenz den Wind aus den Segeln zu nehmen, so Impressum weiter. Was das für die Mitarbeitenden bedeute, scheine die Konzernleitung nicht zu kümmern.
Nun droht den Redaktorinnen und Redaktoren, auf die Strasse geschickt zu werden, und dies mitten in der Krise, wo es schlicht keine überschüssigen Arbeitsplätze für Journalisten mehr gibt. Comedia bedauert in einer Mitteilung diese Entscheidung und ist zugleich erleichtert, dass Tamedia
gleichzeitig bekannt gibt, dass für alle Betroffenen der im Juni 2009 mit Mitarbeitendenvertretern und der Mediengewerkschaft Comedia sowie dem Berufsverband Impressum ausgehandelte Sozialplan für Tages-Anzeiger und Druckzentrum zur Anwendung kommt. Man nehme die Unternehmungsleitung ausserdem beim Wort, dass die Mitarbeitenden von News bei der Neubesetzung von Stellen im Hause Tamedia zuerst
berücksichtigt werden sollen. Impressum fordert Tamedia auf, seine soziale Verantwortung wahrzunehmen und die Entstehung von Härten konsequent zu vermeiden. So seien, wegen des noch härter gewordenen Arbeitsmarkts, längere Kündigungsfristen anzuwenden, als sie im unlängst verhandelten Sozialplan vorgesehen sind.

Pendlerzeitung News wird per sofort eingestellt
www.comedia.ch
www.impressum.ch

Zu guter Letzt: Arbeitsverbot für ausländische Medien in Teheran per SMS verkündet

Regelmässig werden im Iran Journalisten festgenommen, werden Gefängnisstrafen verhängt, zwingt die Verfolgung durch die iranische Regierung regimekritische Medienvertreter zur Heimatflucht. Nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen steht das Land auf der Liste der grössten Jorunaliste-Gefängnisse der Welt von Reporter ohne Grenzen gar auf Platz eins. Nun wendet die iranische Führung eine weiter Methode an: ein Arbeitsverbot für ausländische Medien wurde per SMS verkündet.

Die iranische Führung hat am Samstag für ausländische Medienvertreter ein dreitägiges Arbeitsverbot in der Innenstadt verhängt. Damit soll eine Berichterstattung über neue Proteste unterbunden werden, die ab
Montag zum Tag der Studenten erwartet werden. Am Samstag informierte das Kulturministerium alle ausländischen Redakteure und Pressefotografen per SMS, dass ihre Arbeitserlaubnis in der Innenstadt vom 7. bis 9. Dezember vorläufig aufgehoben sei.
Auf den verschiedenen Websites und sozialen Netzwerken der Studenten und auch der Opposition waren gemäss SDA bereits Aufrufe zu Versammlungen und Protesten gegen Präsident Mahmud Ahmadinedschad verbreitet worden.

Iran: Grösstes Journalisten-Gefängnis der Welt
Weitere Journalisten im Iran festgenommen
www.sda.ch

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