Burson-Marsteller: Urs Rellstab löst Roman Geiser als CEO ab

Urs Rellstab wechselt vom Wirtschaftsverband Economiesuisse zu Burson-Marsteller Schweiz. Er löst Roman Geiser ab, der eine neue internationale Funktion als Chief Operating Officer für Burson-Marsteller Europa, Middle East und Africa übernimmt und gleichzeitig ins Verwaltungsratspräsidium von Burson-Marsteller Schweiz wechselt.

Urs Rellstab hatte bei Economiesuisse in den letzten Jahren die Funktion des stellvertretenden Direktors inne und war zuständig für die Gesamtkommunikation und das Campaigning. Er studierte in St. Gallen Ökonomie. Anschliessend war Rellstab als Journalist tätig und mit 34 Jahren Chefredaktor einer Regionalzeitung. Später wechselte er als Kommunikationschef zur Gesellschaft zur Förderung der Schweizer Wirtschaft (wf). Beim internationalen Agenturnetzwerk Burson-Marsteller wird Rellstab die Gesamtverantwortung für die Schweizer Agentur mit den Standorten Zürich, Bern und Genf tragen. Zudem wird er der Geschäftsleitung vorstehen, welche sich wie folgt zusammensetzt: Toula Stoffel (Healthcare & Science Communications), Martin Hofer (Corporate Communications und Training), Theo Zijdenbos (Public Affairs), Tony Burgener (Leiter Agentur Genf), Roland Bilang (Energy & Environment), Daniel Jörg (Digitale Kommunikation/Crossmedia) sowie Roland Oberhauser (CFO).

Publicitas: Verträge mit Freiämter Regionalzeitung verlängert

Der Bremgarter Bezirks-Anzeiger/Wohler Anzeiger wird im Werbemarkt weiterhin von Publicitas vermarktet. Die Kasimir Meyer AG und Publicitas haben die Vermarktungsverträge vorzeitig um weitere vier Jahre bis Ende 2013 verlängert.

Die vorzeitige Vertragsverlängerung unterstreiche den Willen beider Parteien für eine langfristige und nachhaltige Partnerschaft, heisst es in einer Pressemitteilung vom Dienstag. Für die Publicitas habe die Partnerschaft im Mittelland strategische Bedeutung, wird René Gehrig, Direktor Region Mitte Publicitas, zitiert.

Neuzugänge im Verkaufsteam von Beobachter Natur

Tina Franel hat bei der Zeitschrift Beobachter Natur als Verkaufsleiterin die Verantwortung für die Vermarktung von Anzeigen und Onlinewerbung übernommen. Gleichzeitig ergänzt Janina Prosperati das Team im Verkaufsservice.

In ihrer Funktion ist Tina Franel zuständig für den Aufbau im Werbemarkt, insbesondere im Segment der Klein- und Mittelunternehmen. Zuletzt war Franel unter anderem für die Vermarktung des Magazins Ecolife und «Yoga! Das Magazin» tätig. Janina Prosperati kommt vom Migros-Magazin und Saisonküche zum Beobachter und wird insbesondere auch für Beobachter Natur zuständig sein.

(Bild: Tina Franel)

Amazon: Zu Weihnachten gab es ein E-Book

Die Nachfrage nach elektronischen Büchern steigt. Der Internetbuchhändler Amazon hat am Weihnachtstag mehr E-Books als gedruckte Bücher verkauft.

Das am meisten verkaufte Geschenk war dabei Amazons eigenes Lesegerät Kindle, wie es in einem Bericht des britischen Guardian heisst. Wie viele Geräte seit der Lancierung im Jahr 2007 verkauft worden sind, gab das in Seattle domizilierte Unternehmen nicht bekannt. Amazons Angebot an E-Books umfasst bereits mehr als 390‘000 Exemplare.

(Bild: Keystone)

Mitlinks: Website für neues Flughafen-Projekt realisiert

Am Flughafen Zürich wächst unter dem Namen «The Circle at Zurich Airport» ein neues Grossprojekt heran. Mitlinks übernimmt die Konzeption und liefert das Design für die Website des Immobilienprojektes.

Das visuelle Konzept ist modular aufgebaut und für weitere Phasen skalierbar. Die Nutzung wird in sieben Module aufgeteilt: Health & Beauty, Education & Knowledge, Culture & Events, Brands & Diaologue, Spezial Services, Hotels & Longstay und Offices & Headquarters.

Verantwortlich bei Unique (Flughafen AG Zürich): Jussi Jokinen (Head E-Marketing). Verantwortlich bei Mitlinks: Patrizia Lehmann (Projektleitung), Lorenzo Mutti CD).

1290581176_img100105_circle

Zu guter Letzt: Achtung, Stimmungsschwankungen!

Werbung kommt bei den Konsumenten nicht immer gleich an. Je nach Stimmung nehmen diese nämlich Botschaften anders auf. Nun haben US-Wissenschaftler herausgefunden: Werbung ist besonders wirkungsvoll, wenn sie sich den Stimmungsschwankungen der Konsumenten anpasst. Empfehlungen für die Praxis liefern die Forscher gleich mit.

Wie die Wissenschaftler mit ihrem Experiment herausgefunden haben, sprechen traurig oder wütend gestimmte Personen besser auf einen Spot an, der Freude vermittelt. Demgegenüber reagieren ängstliche oder verlegene Teilnehmer positiver auf einen Werbefilm, der Ruhe verspricht. So weit, so gut. Nun kommt aber der Haken. Wie finde ich als Werber heraus, in welcher Stimmung sich die Konsumenten befinden? Auch hier gibt es Tipps: Im Januar beispielsweise sind Konsumenten gestresst und negativ gestimmt, da sie so viele Weihnachtsgeschenke umtauschen müssen. Gefragt ist also Freude. Gemäss Publikation können sich Marketing-Manager sogar auf die Stimmungslage der Gesamtbevölkerung einstellen: Momentan ist Wirtschaftskrise angesagt, allgemeine Tendenz zur Beunruhigung. Da hilft es nur wenig, Gefühle der Freude zu verbreiten, Beruhigung ist angesagt. Alles klar?

Dreikönigstagung: Schweizer Presse muss Glaubwürdigkeitskrise überwinden

Mit einem flammenden Appell hat Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument die Schweizer Presse an der diesjährigen Dreikönigstagung des Verbandes Schweizer Presse am Dienstag in Zürich aufgefordert, die Glaubwürdigkeitskrise zu überwinden. Die Einsicht müsse weitherum wachsen, dass es sich lohne, Zeitungen und Zeitschriften zu lesen und dafür auch zu bezahlen.

In den letzten Jahren hatten die Bundesräte Ueli Maurer und Christoph Blocher sowie die damalige SP-Parteipräsidentin Ursula Koch harte Kritik an den Medien geübt. Unbrauchbar und oberflächlich seien die Medienprodukte, ja gar von Pfuscherei und Kurtisanentum war die Rede. Die Verleger spendeten jeweils tosenden Applaus. «Man stelle sich vor, Bundesrat Maurer hätte den Landwirten in einer Rede gesagt, die Produktion heimischer Nahrungsmittel sei wichtig. Was die Bauern aber lieferten, sei ungeniessbar und viel zu hoch subventioniert. Er esse ihre Waren nicht», zog Lebrument einen treffenden Vergleich. «Aufbruch tut Not», rief Lebrument den rund 400 Verlegern und Medienschaffenden zu. Die Schweizer Presse müsse wieder lernen, an ihre eigenen Produkte zu glauben. Die schweizerische Medienlandschaft gehöre zu den besten auf diesem Planeten. Die Medienvielfalt sei sehr gross. Es gebe rund 4‘000 Medien, davon 2‘800 Zeitungen, Zeitschriften und Meinungsblätter.

Pfeiler der Demokratie
Wer die Medienangebote überschaue, sehe, weshalb die direkte Demokratie die Schweiz zu einem der erfolgreichsten Modelle unter den Staaten gemacht habe.
«Ich fordere Sie auf, gegen aussen unser Bild neu zeichnen», sagte der Verlegerpräsident. Es müsse der Branche wieder gelingen, ein realitätsnahes Bild der Medienwelt zu zeichnen. Um die vielgescholtene Qualität der Medien sei es nicht so schlecht bestellt, wie vielfach behauptet werde. Die Kontrollen funktionierten. Und die Zeitungen seien nicht dafür geschaffen, den Politikern und Managern nach dem Mund zu reden. Sie seien für jene Menschen da, die sich ein Bild über die Probleme und Aufgaben des Landes machen wollten.
Diese Aufgabe erfülle die Presse hervorragend. Die politische Landschaft, der Aufbau einer blühenden Wirtschaft, der Auf- und Ausbau eines qualitativ hochstehenden Bildungswesens und die guten sozialen Einrichtungen, zu all dem habe die Presse dank guter Information der Öffentlichkeit wesentlich beigetragen. Seit Gründung des Bundesstaates habe die Presse von wenigen Ausnahmen abgesehen eine gute und intensive Arbeit geleistet. Dies hervorzuheben und immer wieder zu unterstreichen, sei Aufgabe der Medienschaffenden. Vor allem dann, wenn sie wieder einmal wegen einiger Lappalien angegriffen würden.

(Bilder: Keystone)

Ringier: Florian Fels übernimmt Bereich Mittel- und Osteuropa

Florian Fels wird Leiter des neuen Konzernbereichs Ringier Central Europe. Er wird den neu geschaffenen Konzernbereich Mittel- und Osteuropa leiten, in dem die Geschäftstätigkeiten in Ungarn, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und Serbien zusammengefasst sind. Er tritt seine Stelle am 1. Februar 2010 an.

Seit 1993 arbeitete Florian Fels in verschiedenen Positionen bei Axel Springer. Zuletzt war er als CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung der Axel Springer Polska verantwortlich, die zu den führenden Verlagen in Polen gehört und vier Tageszeitungen und elf Zeitschriften herausgibt und ausserdem zahlreiche Internetportale betreibt. In dieser Zeit hat er neue Zeitungen und Zeitschriften lanciert, sowie Axel Springer Polska unter den Top-20-Internetanbietern in Polen etabliert.
Der neue Konzernbereich Ringier Central Europe sei im Rahmen der Anpassung der Konzernleitung an die neue strategische Ausrichtung geschaffen worden, schreibt der Verlag in einem Pressecommuniqué vom Montag. In der Ringier-Konzernleitung unter dem Vorsitz von Christian Unger, Group CEO, sind demnach Florian Fels, CEO Ringier Central Europe, Samuel Hügli, CFO, Thomas Trüb, CEO Ringier Asia/New Markets, Marc Walder, CEO Ringier Deutschland und Schweiz, und Marco Castellaneta, CCO.

Thurgauer Zeitung: Leser-Rat gewählt

Die Leser der Thurgauer Zeitung können ab sofort mitreden bei der Entwicklung ihrer Zeitung. Ein zwölfköpfiger Leser-Rat soll mit guten Ideen den Inhalt und Auftritt des Print- und Onlinemediums inspirieren.

Anfang November hatte die Thurgauer Zeitung dazu aufgerufen, sich für den Leser-Rat zu bewerben. Aus rund 100 Personen haben Verleger Peter Hartmeier und sein Team nun fünf Frauen und sieben Männer ausgewählt. Das Durchschnittsalter beträgt 41 Jahre. Ausschlaggebend für die Auswahl waren Beruf, Ausbildung, Alter, Geschlecht, geografische Herkunft, politische Positionierung, Hobbys, Interessen und Freizeitaktivitäten. Der Leser-Rat tagt zweimal jährlich, über die Ergebnisse der Zusammenkünfte wird regelmässig berichtet, wie die Zeitung am Montag mitteilte. Das erste Treffen findet am 3. März statt.

Radio Argovia sendet mehr Nachrichten

Radio Argovia baut die Zahl der Nachrichtensendungen am Nachmittag und in den frühen Abendstunden aus. Neu sendet die Aargauer Regionalstation zwischen 16 bis 19 Uhr jede halbe Stunde Nachrichten.

Zudem wird die Dauer der bisher einstündigen Sendung «Abendinfo» um 30 Minuten bis 18.30 Uhr verlängert, wie Radio Argovia am Montag mitteilte. Ab 19 Uhr bringt das Radio jede Stunde Nachrichten. Die Sendung «Nachtinfo» geht wie bisher von 23 bis 24 Uhr über den Sender. Radio Argovia sendet bereits am Morgen jede halbe Stunde Nachrichten. Das Privatradio gehört zur AZ Medien Gruppe.

Spotlight-Festival: Einreichefrist verlängert

Die Einreichefrist für das Werbefilmfestival Spotlight wurde verlängert. Wettbewerbsbeiträge können noch bis 15. Januar online angemeldet und hochgeladen werden.

Die 13. Ausgabe des Kreativwettbewerbs für Bewegtbildkommunikation findet vom 4. bis 5. März 2010 in Mannheim statt. Weitere Infos zu Einreichung, Tickets und Festival: Spotlight-festival.de.

Ron Orp’s Mail: Leserzuwachs und mehr Werbeumsatz

Der Newsletter Ron Orp’s Mail verzeichnete im vergangenen Jahr 50 Prozent mehr Abonnenten. Der Werbeumsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent an.

Der kostenlose Tipp-Newsletter zählte Anfang letzten Jahres 40‘000 Abonnenten in der Schweiz. Ende 2009 Jahr waren es rund 62‘000. Gleichzeitig hat Ron Orp 2009 in Design, Plattform und Technik investiert sowie die Werbeangebot und Sales ausgebaut. Ron Orp’s Mail erscheint aktuell in elf Städten in vier Ländern. Für 2010 sind weitere Lancierungen im In- und Ausland geplant.
get_footer();