Valencia Kommunikation übernimmt Webagentur

Die Nordwestschweizer Agentur Valencia Kommunikation übernimmt die Basler Web-Agentur Cab Services.

Cab Services wird weiterhin unter ihrem eigenen Brand im Markt tätig sein. Die Übernahme sei ein wichtiger Schritt im Ausbau der digitalen Kompetenz, so Michael Gerber, CEO von Valencia Kommunikation. «Als Unternehmen machen wir uns fit für die digitale Zukunft.

Schliesslich besagt eine letztjährige Studie der LSA, dass über 50 Prozent der Auftraggeber planen, mehr Geld in die digitale Medien, Social Media, Search Engine etc. zu investieren».
Neuer CEO von Cab Services wird Gründungspartner Marco Rosenberg, VR-Präsident und bisheriger Leiter Beratung von Valencia Kommunikation. Die beiden bisherigen Inhaber von Cab Services, Chris Beck und Jonas Felix, werden das Unternehmen in der Übernahmephase unterstützen und ihr Know-how bis zum Abschluss dieses Prozesses zur Verfügung stellen. Bei Valencia wird Michael Gerber zusammen mit Frédérique Mathys die Beratungsabteilung leiten. Der Bereich Kreation wird von den Geschäftsleitungsmitgliedern Tommy Schilling und Simone Fluri betreut. Der Verwaltungsrat von Cab Services wird von Simone Fluri präsidiert.

Das Basler Unternehmen ist auf die Entwicklung und Betreuung von Internet- und Intranet-Lösungen mit dem Content Management System TYPO3 spezialisiert. Die Webagentur beschäftigt heute über 20 Web-Spezialisten für die Entwicklung und Betreuung von Internet- und Intranet-Projekten für mittlere und grössere Schweizer Unternehmen, Finanzdienstleister, Verbände, Non-Profit-Organisationen sowie Behörden und Bund. Die Agentur betreut mit ihren 21 Mitarbeitenden über 200 Mandate. Zusammen bieten die beiden Unternehmen in Basel über 70 Vollzeitstellen und erwirtschaften jährlich einen Bruttobetriebsertrag von über 11 Millionen Franken.

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Von links nach rechts: Jonas Felix (bisheriger Mitinhaber Cab), Marco Rosenberg (CEO Cab, VR-Präsident Valencia), Tommy Schilling (Creative Director Valencia), Simone Fluri (Creative Director Valencia, VR.Präsidentin Cab) , Chris Beck (bish. Mitinhaber Cab), Michael Gerber (CEO Valencia)
 

 

Salt siedelt Jobs in Frankreich an

Der Schweizer Mobilnetzbetreiber Salt, der hierzulande einen rigorosen Stellenabbau vollzieht, siedelt einen Teil seiner Jobs in Frankreich an. Das zeigen Recherchen der Handelszeitung.

Bereits im vergangenen Jahr wurde die in Paris domizilierte Firma Salt France gegründet, welche Büros in einem Vorort der Stadt Lyon hat. Mittlerweile sucht Salt France dort Techniker und Ingenieure für den Ausbau und Betrieb des Schweizer Netzes, wie aus Stellenanzeigen hervorgeht, die auf französischen Plattformen aufgeschaltet sind.

Salt France ist nicht etwa eine Tochtergesellschaft der schweizerischen Salt Mobile AG. Handelsregisterauszüge zeigen, dass sie von einer Gesellschaft in Luxemburg kontrolliert wird. Auch Salt Mobile wird von Gesellschaften in der Steueroase gehalten. Diese sind teilweise eine Hinterlassenschaft des Private-Equity-Fonds Apax, der Salt vor gut einem Jahr an den französischen Telekom-Unternehmer Xavier Niel verkauft hatte.

Auf Anfrage lässt Salt ausrichten, es würden keine Jobs aus der Schweiz direkt nach Lyon verlegt. Man werde jedoch Personen in Lyon anstellen, wenn es nicht gelinge, die Stellen im Kanton Waadt zu besetzen. Wie viele Personen bereits in Frankreich arbeiten, will die Salt-Sprecherin nicht sagen. Ein französisches Online-Portal berichtete mit Verweis auf Salt, in Lyon entstehe ein «Zentrum für Entwicklung und Synergien», auch für andere Beteiligungen von Xavier Niel wie Monaco Telecom und in Partnerschaft mit der Informatikschule Ecole 42.

Salt hatte nach der Übernahme durch Niel angekündigt, Funktionen ins Stammhaus zurückzuholen, die zuvor an Dienstleister ausgelagert worden seien. Gleichzeitig findet beim drittgrössten Schweizer Mobilfunkunternehmen ein rigoroser Stellenabbau statt. Im Rahmen eines Freiwilligenprogramms seien 67 Mitarbeiter im vergangenen halben Jahr gegangen, bestätigte Salt. Gleichzeitig berichten Mitarbeiter von zahlreichen Entlassungen. Wie viele Mitarbeiter Salt derzeit noch hat, wollte die Salt-Sprecherin nicht sagen.
 

SVP-Kader kämpfen vor Berner Obergericht um Freispruch

Fast fünf Jahre nach der Veröffentlichung beschäftigt das «Schlitzer- Inserat» der SVP noch immer die bernische Justiz. Seit Dienstag überprüft das kantonale Obergericht den Schuldspruch der Vorinstanz.

SVP-Generalsekretär Martin Baltisser und seine Stellvertreterin Silvia Bär wollen den Vorwurf der Rassendiskriminierung nicht auf sich sitzen lassen. Das Regionalgericht Bern-Mittelland hatte sie deswegen zu bedingten Geldstrafen verurteilt. Fast fünf Stunden lang legten Baltissers Anwalt und der Vertreter der beiden kosovarischen Privatkläger am Dienstag ihre Sicht der Dinge dar. Am Schluss bekräftigten Baltisser und Bär nochmals, dass sie «nie im Leben irgendwelche rassistischen Gefühle gehabt» hätten.

Das Obergericht wurde von der Länge der Parteivorträge offenkundig überrascht. Entgegen den ursprünglichen Plänen wird das Urteil erst am kommenden Dienstag (15. März) bekanntgegeben.

Der Rechtsstreit dreht sich um ein Zeitungsinserat von 2011 mit dem Titel «Kosovaren schlitzen Schweizer auf». Ein Durchschnittsleser könne das so verstehen, dass die Kosovaren allesamt Verbrecher seien, befand die erste Instanz. Eine solche Behauptung verstosse gegen die Menschenwürde.

«Doppeldeutig»

Isoliert betrachtet handle es sich um eine doppeldeutige Formulierung, räumte Baltissers Anwalt Thomas Wirz vor dem Obergericht ein. Doch Titel und Text des Inserats müssten als Einheit wahrgenommen werden.

Im Text werde klar, dass es um einen konkreten Fall – den Angriff auf einen Schweizer in Interlaken – gegangen sei. Das zeige auch die unbestrittene französischsprachige Fassung des Inserats. Dort lautete der Titel «Des Kosovars poignardent un Suisse».

«Landesweite Empörung»

Die Staatsanwaltschaft nimmt am Verfahren vor dem Obergericht nicht teil. David Gibor, der Vertreter der beiden Privatkläger, verlangt eine Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils. Das Inserat habe 2011 nicht von ungefähr eine «landesweite Empörung» ausgelöst.

Es handle sich um einen Angriff auf die Menschenwürde, machte Gibor geltend. Betroffen sei ein verfassungsmässig geschütztes Fundamentalrecht. Die Beschuldigten könnten sich daher nicht auf die Meinungsfreiheit berufen. Die SVP habe Stimmungsmache auf Kosten einer ethnischen Minderheit betrieben, sagte Gibor. Die Formulierung hätten Baltisser und Bär bewusst gewählt: «Sie sind Kommunikationsprofis und wussten haargenau, was sie taten.»

Bei der Gewalttat von Interlaken war ein Schweizer Schwinger von einem Mann aus dem Kosovo mit dem Messer verletzt worden. Die Polizei hatte danach zwei Kosovaren festgenommen. Der eine wurde nach kurzer Zeit wieder auf freien Fuss gesetzt, der andere später wegen versuchter vorsätzlicher Tötung verurteilt. (SDA)

Teaserbild: Tagesanzeiger.ch
 

Xaver of the Year für Freddy Burger

Im Rahmen der Xaver Award Verleihung am 26. April dieses Jahres wird Freddy Burger für sein grosses Engagement im Schweizer Entertainment- und Showbusiness mit dem Xaver of the Year ausgezeichnet.

Jedes Jahr prämiert der Expo-Event.Live Communication Verband Schweiz mit dem Xaver Award www.xaver-award.ch die besten Projekte aus der Schweizer Live Communication Branche. Neben der Prämierung der wichtigsten Projekte ist ein zentraler Bestandteil des Xaver Awards die Verleihung des Xaver of the Year – der Preis für die herausragendsten Persönlichkeiten aus der Branche. Für die diesjährige Ausgabe am 26. April 2016 geht der Xaver of the Year an Freddy Burger für sein unvergleichbares Engagement im Schweizer Entertainment- und Showbusiness.

Eine Schweizer Erfolgsstory

Bereits als Jungunternehmer brachte es Freddy Burger als Mitinhaber der Konzertagentur Good News, einigen Tanzlokalen und mit der Künstleragentur Rent-a-Show zu nationaler Bekanntheit. Mit der Übernahme des Managements zahlreicher Künstler wie Udo Jürgens oder Pepe Lienhard folgte auch der Einstieg ins internationale Showbusiness.

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Heute umfasst seine Unternehmensgruppe Freddy Burger Management (FBM Gruppe) 30 Firmen und 250 Mitarbeiter und deckt jährlich bis zu 300 Veranstaltungen in den Bereichen Tanz, Musik, Oper, Theater und Comedy. Weiter gehören der FBM Gruppe diverse Restaurants und Clubs wie das FIFA-Restaurant Sonnenberg und die Adagio-Nightlife-Lokale sowie das Musical Theater Basel und das Theater 11 in Zürich.

Durch die Geschäftsbereiche Artist-, Gastro- und Event- Management sowie die im Herbst 2010 fusionierte neue Säule FBM Communications besitzt die FBM-Gruppe ein außerordentliches Synergiepotential und bietet als Dienstleister eine breite Angebotspalette. Ergänzend werden durch eigenständige Beteiligungsfirmen und interne Fachleute TV und Digital Media-Produktion, Projekt-Planung und -Management sowie Buchhaltung, Treuhand und Rechtsberatung angeboten.

Freddy Burger wird den Xaver of the Year an der Xaver Award Verleihung am 26. April 2016 in der Messe Zürich entgegennehmen.
 

Stadtarchiv Zürich veröffentlicht historische Unfallbilder

Das Stadtarchiv Zürich macht Teile seines fotografischen Bestandes im Internet zugänglich. Es hat drei thematische Bildergalerien veröffentlicht.

Die Kategorien sind: Unfall- und Tatortbilder der Stadtpolizei, Industriefotografien der Escher Wyss AG und historische Aufnahmen aus dem Sihlwald. Seit Mittwoch lässt sich im Internet durch «Zürichs Geschichte in Bildern» klicken, wie die Stadt in einer Medienmitteilung schreibt. So dokumentieren etwa die Unfallbilder des Erkennungsdienstes der Stadtpolizei Zürich von 1920 bis 1960 auch den städtebaulichen und den wirtschaftlich-sozialen Wandel von Zürich. Eine Auswahl aus dem Firmenarchiv der Escher Wyss AG ermöglicht einen Einblick in die Tätigkeiten eines der wichtigsten Industriebetriebe der Stadt. Und die Aufnahmen aus dem Sihlwald, die dessen Pflege und Nutzung um die Wende des 19. zum 20. Jahrhunderts zeigen, lassen dessen wirtschaftliche Bedeutung erkennen.

Verbunden sind diese drei thematischen Bildergalerien mit einem Online- Formular, über welches die Fotografien des Stadtarchivs bestellt und genutzt werden können.
Vereinzelt waren historische Bilder, wie etwa die Unfallbilder der Stadtpolizei, bereits online verfügbar. Laut Stadtarchivarin Anna Pia Maissen waren sie aber nur auf kompliziertem Weg über eine Expertensuche auffindbar. «Jetzt können Interessierte diese fotografischen Schätze einfacher und schneller finden.»

Wie Maissen der Nachrichtenagentur SDA weiter sagte, werden die Bilder einerseits für kommerzielle Nutzungen verwendet, etwa für Buchpublikationen, online-Bildstrecken, statistische Berichte, Werbung oder Illustration von Artikeln. Andererseits werden die Bilder auch von Privaten rege benutzt. Gerade Bilder, die das Industriezeitalter dokumentieren, würden als Poster viele Wohnungswände zieren.

Das Stadtarchiv will im Internet weitere thematische Bildergalerien zur Verfügung stellen. So ist eine Sammlung von historischen Aufnahmen von Schauspielhaus-Aufführungen geplant. (SDA)
 

Neuer Head of Content bei Vice Switzerland

Vice Switzerland baut weiter aus und besetzt die neu geschaffene Stelle des Head of Content mit Florian Sonderegger.

Nachdem in den letzten Monaten die Geschäftsleitung mit Patrick Viert und Florian Jacquier erweitert und das Sales und Business Development Department verstärkt wurde, erhält nun auch die Redaktion eine neue Führung. Florian Sonderegger war zuletzt für die inhaltliche und operative Leitung der joiz-Redaktion in Berlin zuständig. Als Head of Content zeichnet Sonderegger verantwortlich für alle redaktionellen Inhalte von Vice Switzerland und ist für die strategische Positionierung, den Auf- und weiteren Ausbau sämtlicher Vice-Verticals wie Broadly, Munchies und ViceE Sports zuständig.

Elektra Kotsoni, Editorial Director, Europe: «In den letzten Jahren haben unsere europäischen Büros beim Ausbau des globalen redaktionellen Angebots von Vice eine Schlüsselrolle gespielt. Momentan sieht sich Europa als Kontinent den grössten Herausforderungen seit Jahrzehnten gegenüber. Ich freue mich deshalb sehr darauf, mit Florian Sonderegger zu arbeiten, um eine Vielzahl von wichtigen und bisher nur lückenhaft erzählten Geschichten ins Bewusstsein unseres jungen Schweizer Publikums zu bringen: Von Migration und Politik bis zu Kriminalität und Drogen. Vice Switzerland wird Content erstellen, der augenöffnende Perspektiven auf die Welt anbietet.»

sonderegger

«Ich freue mich darauf, zusammen mit dem Team die Stimme und Relevanz von Vice in der Schweiz zu festigen und den öffentlichen Diskurs aus einer anderen Perspektive mitzugestalten. Neben den besten Geschichten aus unseren internationalen Redaktionen, werden wir verstärkt einen Blick auf die Schweiz, wie wir sie sehen, anbieten. Unser Zielpublikum ist sehr kritisch und kann echte Geschichten sehr gut von Copy-Paste-Journalismus unterscheiden. Wir stellen deshalb Menschen, Merkwürdigkeiten und Qualitäten der Schweiz in den Fokus und erzählen die Geschichten aus erster Hand», so Sonderegger.

Foto: Florian Kalotay
 

Neue Lobbyisten-Regeln zwischen Verwässerung und Präzisierung

Im Nachgang zur Generalversammlung des Lobbyistenverbandes SPAG geht man bei PR-Agenturen über die Bücher: Die vorerst unveränderten Transparenzregeln sind für einige Mitglieder «nicht praktikabel». Sie hätten sich «Präzisierungen» gewünscht und denken nun über Konsequenzen nach.

Die Standesregeln, welche die Schweizerische Public Affairs Gesellschaft (SPAG) vor zwei Jahren zur Imagepflege schuf, sollten die Einflussnahme auf das politische System transparenter werden lassen: Lobbyisten müssen ihre Auftraggeber auf der SPAG-Webseite publik machen, wenn sie SPAG-Mitglied sein wollen. Damit sollte die «Integrität und Professionalität» der Mitglieder sowie die «Akzeptanz und Anerkennung des Berufsstandes» gefördert werden, wie es in den Standesregeln heisst. Mitarbeitende von Verbänden, Unternehmen oder öffentlichen Verwaltungen müssen den Arbeitgeber und ihre Funktion aufführen. Mitarbeitende von Agenturen und Kanzleien müssen den Auftraggeber bekanntgeben. Im Nachgang zur Kasachstan-Affäre um Nationalrätin Christa Markwalder (FDP/BE) empfahl der SPAG-Vorstand im Dezember 2015, «alle Aufträge aufzuführen», um einen Imageschaden für die Mitglieder, aber auch für den Verband, zu vermeiden.

An der Generalversammlung (GV) vom Dienstag sollte über eine Ausnahmeregelung für Agentur-Lobbyisten abgestimmt werden. Und zwar für Mandate, die nichts Lobbying zu tun hätten, erklärte SPAG-Geschäftsführer Robert P. Hilty auf Anfrage.

Verwässerung vs. Präzisierung

Bei Gegnern der Revision war im Vorfeld deshalb von einer Verwässerung der Regeln die Rede, wenn nicht mehr «alle Aufträge» deklariert werden müssen, sondern nur noch Lobbymandate im engeren Sinn. Den Mitgliedern lagen zwei Vorschläge vor. Schliesslich wurde der Entscheid vertagt. Doch die heutige, strenge Regelung, wonach «alle Aufträge» im Register des Lobbyistenverbandes deklariert werden müssen, kann und wird unterschiedlich interpretiert. Andreas Hugi von der Agentur furrerhugi geht davon aus, dass nur Lobbymandate gemeint sind, also die externe Einflussnahme auf den parlamentarischen Gesetzgebungsprozess.

Und genau um diese «Feinjustierung» sei es bei der vorgeschlagenen und nun vertagten Revision der Standesregeln gegangen, sagte er auf Anfrage. Eine solche technische Anpassung sei zwei Jahre nach der Erstellung solcher Vorschriften und aufgrund der Erfahrungen gerechtfertigt. Müssten auch Kommunikationsmandate, die nicht der Einflussnahme auf den politischen Prozess dienten, deklariert werden, würden die Lobbymandate in der Menge der diversen Auftraggeber untergehen. «Der Transparenzwert wäre damit wieder zunichte gemacht», sagte Hugi. Zweitens könnten Mandate unter Umständen nicht mehr angenommen werden, wenn der Auftraggeber keine Publizität wünsche. «Das ist ein hoher Preis für die Mitgliedschaft in einem Lobbyistenverband», sagte Hugi, der nach eigenen Angaben im Sinne der Transparenz alle Auftraggeber von Lobbymandaten auf seiner Webseite aufführt. Bei den Anträgen ging es gemäss SPAG-Vorstandsmitglied Felix Schneuwly um «eine mehr oder weniger enge Lobbying-Definition», wie er vor der GV twitterte. Walter Stüdeli, Lobbyist bei Köhler, Stüdeli & Partner und früheres SPAG- Vorstandsmitglied, erwiderte darauf: «Entscheidet die GV praxisfremd, sind die Agenturen draussen.»

Hanspeter Thür nimmt Fäden in die Hand

Soweit sind die Agentur-Lobbyisten offensichtlich noch nicht. Aber sie prüfen das weitere Vorgehen. «Die SPAG ist nun gefordert, die notwendige Klarheit zu schaffen», sagt etwa Matthias Graf, Chef von der Kommunikationsagentur Burson- Marsteller. Gefordert ist auch der neue Präsident der SPAG-Standeskommission, der ehemalige Datenschützer Hanspeter Thür. Ein Teil der aktuellen Debatte verantwortet auch er. Der Antrag, die Revision der Standesregeln zu verschieben, wurde gemäss Tages-anzeiger unter anderem damit begründet, dass Thür bei der Anpassung der Standesregeln dabei sein möchte. Er selber sagte, er hätte sich zuerst über die Änderungen informieren und sich darüber eine eigene Meinung bilden wollen, bevor er die Wahl angenommen hätte.

Die Erwartungen sind hoch. Walter Stüdeli zieht die Mitarbeit an besseren Regeln derzeit einem Austritt vor, wie er auf Anfrage sagte. Gleichzeitig fordert er vom Vorstand aber auch den konsequenten Ausschluss von Mitgliedern, die die Regeln nicht einhalten. Laut Hilty müssen derzeit neun Mitglieder ihre Profile aktualisieren, bevor diese wieder auf der SPAG-Webseite auftauchen. Austritte hätte es wegen des Entscheids der Generalversammlung keine gegeben. Die SPAG zählt derzeit 237 Mitglieder. (SDA)

 

Leo Burnett: Den Garten zum Zuhause gemacht

Bereits in drei Monaten fängt der Sommer an. Wie man den Garten dafür so gemütlich macht wie sein Wohnzimmer, zeigt der neu von Leo Burnett Schweiz gestaltete Do it + Garden Migros Gartenmöbelprospekt.

Unter dem Titel «Am liebsten draussen» werden die neuen Möbel und -accessoires lebendig und grosszügig inmitten eines Familienfestes inszeniert. Der Prospekt wird national gestreut als Beilage in der Sonntagspresse und liegt in allen Do it + Garden- und Micasa-Filialen auf.

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Verantwortlich bei Do it + Garden: Anke Schramm (Leiterin Kommunikation Do it + Garden), Fabienne Frauenfelder (Junior Projektleiterin, Kommunikation Do it + Garden), Barbara Gerber (CFM Gartenmöbel), Lukas Vasvary (Leiter Kommunikation Micasa). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Lukas Tauss, Cla Campell (Kreation), David Fischer (CD), Martin Stulz (ECD), Christoph Schwarz, Charlotte Gut, Nora Brumm, Annika Seidel (Beratung), Erasmo Palomba (Art Buying), Maik Floeder (Fotograf), Andreas Dorian (Bildbearbeitung), Hedi Senteler (Produktion).

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TBWA\Zürich: Neue Leitung Strategie

Seit dem 1. März 2016 ist Michael Kurz als Strategic Planning Director an Board der TBWA\Zürich.

Der 38-jährige war nach Stationen bei Springer & Jacoby, GREY und Publicis zuletzt in ähnlicher Position innerhalb der SYZYGY Gruppe bei der Digitalagentur Hi-ReS! London global für den Kunden Jägermeister tätig.

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«Ich bin mit TBWA in einer Agentur angekommen, die mit Disruption anders Denken zum Prinzip macht und seit vielen Jahren neue Wege geht. Mit Mittelmass gewinnt man heute keinen Blumentopf und schon gar keine Kunden. Darum wird es meine Aufgabe sein, Kunden in die Lage zu versetzen, informierte und mutige Entscheidungen zu treffen.»
 

Zu guter Letzt: Check before it’s removed

Ziemlich clever, wie die Initiative Pink Ribbon Deutschland und die Agentur DDB Berlin zum Weltfrauentag an Brustkrebsvorsorge erinnert haben.

Gute Ideen sind schnell erklärt: «Check before it’s removed» mahnt einerseits zur Brustkrebsvorsorge und heizt andererseits dank einer bestechenden treffsicheren Doppeldeutigkeit die virale Verbreitung an. Bekanntlich erlauben Facebook und Instagram fast alles – nur keine nackten Brüste. Auch wenn die Darstellung nicht im entferntesten mit Pornografie, Erotik oder Anrüchikeit zu tun hat. Sondern mit simpler Natürlichkeit – was ja im Grunde genommen alles andere als verwerflich sein sollte. Pink Ribbon forderte am Weltfrauentag also dazu auf, die mit dem Slogan versehenen Bilder zu teilen. Und zu warten, bis die Social-Media-Sittenpolizei ihre Arbeit getan hat. Bei der Menge an geteilten Bilder dürfte das – wenn überhaupt – eine Weile dauern. In dieser Zeit haben die Bilder mit Sicherheit zahlreiche neue Teilerinnen und Teiler gefunden – that's it. Vermutlich finden die sozialen Netzwerke die Aktion selber zu gut, um zensierend einzugreifen. «Check before it’s removed» läuft übrigens weiter – mehr auf der Kampagnen-Website. (hae)

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The early detection of breast cancer is IMPORTANT. This woman and 16 other women are showing their breast today to get…

Posted by Cascada on Montag, 7. März 2016

 

Ich poste dieses Bild, um zusammen mit Pink Ribbon Deutschland Bewusstsein für Brustkrebs zu schaffen! Bitte schnell…

Posted by Stefanie Giesinger on Montag, 7. März 2016

Gestalt Kommunikation: Viel Prominenz für die Mobiliar

Die Mobiliar bewirbt ihr Engagement für «Das Zelt» mit Christa Rigozzi, Fabian Unteregger, Claudio Zuccolini und Christian Glanzmann von Eluveitie.

Die Mobiliar engagiert sich für Kultur. Seit 2014 tourt sie als nationale Partnerin mit dem Veranstalter «Das Zelt» durch die ganze Schweiz. In einer Kampagne macht sie auf das Engagement aufmerksam – und gleichzeitig auf die Ticket-Verlosung sowie die 20 Prozent Rabatt für Mobiliar-Kundinnen und -Kunden.

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Verantwortlich für die Kreation und Umsetzung der Kampagne war die Berner Werbeagentur Gestalt Kommunikation. Sie inszenierte für einen Online-Spot der Mobiliar verschiedene Schweizer Prominente, die in DAS ZELT auftreten: Christa Rigozzi, Fabian Unteregger, Claudio Zuccolini und Christian Glanzmann von Eluveitie. Sie bauen für die Mobiliar symbolisch das Zelt auf. Die Showstars sind aktuell auch in Facebook-Ads und Inseraten zu sehen.

Für Beratung und Konzept zeichnet die Berner Agentur Gestalt Kommunikation verantwortlich. Spots und Fotos haben Twin Design und Salzmann Media produziert. Media-Verantwortlich ist Mediaschneider.

 

Neue Website für die Stiftung Battenberg

Die Stiftung Battenberg in Biel ist eine zweisprachig geführte wirtschaftlich-soziale Unternehmung für berufliche Integration und Bildung. Basel West hat zusammen mit Dimando eine neue Website realisiert.

Sie richtet sich an ein breites Publikum: Besucher des neuen Restaurants, Auftraggeber der Wirtschaft, Fachpersonen im Bereich Eingliederung und Klienten. Die neue Internetseite erreicht nun 48 Prozent mehr Traffic als zuvor, die Nutzer besuchen 60 Prozent mehr Seiten und verweilen rund eine Minute länger bei Battenberg. Neu geschaffene Interaktionsangebote wie Webformulare haben sich schnell etabliert und schon nach wenigen Wochen wurde der 2000. Download registriert. Die neue Website bewährt sich damit als Informations- und Marketingplattform für die verschiedensten Bezugsgruppen.

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Verantwortlich bei Stiftung Battenberg, Biel: Markus Gerber (Direktor). Verantwortlich bei Basel West Unternehmenskommunikation: Markus Siegenthaler (Beratung, Redaktion), Thomas Aerni, Manuel Bürli (Design). Fotografie: Frédéric Giger. SEM/SEO, Programmierung: Dimando Marketing & Medien.
 

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