Presserat heisst Beschwerde gegen die SDA gut

Der Schweizer Presserat hat eine Beschwerde gegen die Nachrichtenagentur SDA gutgeheissen.

Die SDA hatte eine Meldung mit falschen Angaben über Zusatzkosten für Kontingente nach Annahme der Masseneinwanderungsinitiative nur in ihrer Datenbank, nicht aber im aktuellen Dienst berichtigt. Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt hatte am 15. Februar 2015 in einem Interview mit der NZZ am Sonntag gesagt, er rechne wegen der Einführung von Kontingenten aufgrund der Initiative mit Mehrkosten für die Schweizer Wirtschaft von 4 Milliarden Franken. Vogt irrte sich jedoch in seiner Berechnung. In Tat und Wahrheit lautete der entsprechende Betrag 400 Millionen Franken. Die SDA konfrontierte Vogt mit diesem Fehler, erhielt aber keine präzise Antwort. Journalisten wiesen die sda ihrerseits auf den Fehler hin. Daher korrigierte die sda den Fehler nachträglich in der Datenbank. Ein Leser beschwerte sich beim Presserat, dass die Öffentlichkeit nicht über die Korrektur informiert worden sei. Der Presserat hiess nun diese Beschwerde gut. Die SDA habe die «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» verletzt. (SDA)

UBS lanciert Internet-Empfehlungsdienst für Reiche

Die UBS lanciert einen Internet-Empfehlungsdienst für Vermögensverwaltung namens Ynome, wie die Handelszeitung schreibt.

Auf Ynome.com können Vermögende ihre Erfahrungen mit (Privat-)Banken, Roboadvisors, Asset-Managern oder Hedgefonds teilen und auswerten lassen. Der Ynome-Algorithmus ermittelt dann die passenden Vermögensbanken für die Nutzer. Der Crowdsourcing-Dienst Ynome ist zwar im Zürcher Innovationslabor des UBS Wealth Management entwickelt worden. Ynome-Mitbegründer Dave Bruno betont aber, der Crowdsource-Dienst agiere völlig unabhängig von der Grossbank und fügt an: «In ein bis zwei Jahren wollen wir uns vom Business Angel UBS abnabeln und zum eigenständigen Unternehmen werden.»

Somedia: Digitales Amtsblatt ist ein Erfolg

Seit Januar 2016 erscheint das Kantonsamtsblatt Graubünden ausschliesslich in digitaler Form. Konzipiert und umgesetzt wurde das wegweisende Projekt von Somedia Production.

Nach mehrmonatigem Betrieb und zahlreichen positiven Rückmeldungen sowie deutlicher Interessensbekundungen anderer Kantone, gilt das digitale Amtsblatt als grosser Erfolg. Vergangenen Donnerstag trafen sich die Verantwortlichen zum gemeinsamen Projekt-Abschluss im Medienhaus der Somedia in Chur. Mit dabei waren unter anderem Claudio Riesen, Auftraggeber und Kanzleidirektor der Standeskanzlei Graubünden, Hanspeter Lebrument, Verleger und Verwaltungsratspräsident der Somedia, Andrea Masüger, CEO der Somedia sowie das gesamte Projektteam der Somedia Production. Noch vor wenigen Monaten erschien das Bündner Amtsblatt wöchentlich, gedruckt in limitierter Auflage und blieb innerhalb der Kantonsgrenzen. Dank der Innovation von Somedia Production und der Standeskanzlei des Kantons Graubünden, ist das Amtsblatt nun jederzeit online und kantonsübergreifend verfügbar – und zwar tagesaktuell.

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Claudio Riesen (Standeskanzleidirektor), Claudio Schäfer (Sachbearbeiter Politische Rechte und Publikationen), Gaby Caviezel-Wildhaber (Projektleiterin Somedia Production), Hanspeter Lebrument (Verleger und Verwaltungsratspräsident Somedia) (v.l.)

Für mehr Effizienz und Aktualität

Das digitale Amtsblatt bietet seinen Nutzern eine Vielzahl an praktischen Funktionen. Beiträge werden neu selbstständig erfasst, täglich aufgeschaltet und bieten damit ein maximales Mass an Aktualität. Mittels der Suchfunktion können veröffentlichte Mitteilungen gefiltert und zeitsparende Suchabonnements erstellt werden. Dem Nutzer wird ausserdem Zugriff auf ein Datenarchiv geboten, das bis ins Jahr 2001 zurückreicht. Die neuen Dienstleistungen trafen von Anfang an auf grosses Interesse und werden seit ihrer Lancierung rege genutzt. Über 18'000 Nutzer hatte das digitale Amtsblatt in den ersten zweieinhalb Monaten, es wur- den über 3'000 Publikationen erfasst und knapp 1'500 Suchabonnements erstellt. Ein Ergebnis, das den Bedarf an dieser neuen Informationsplattform deutlich macht. Auch andere Kantone haben mittlerweile Interesse an dem digitalen Amtsblatt bekundet und sind von den Anwendungsmöglichkeiten überzeugt.

Das Projekt gilt als voller Erfolg

Die Auftraggeber sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und das Projekt gilt für alle Beteiligten als voller Erfolg. Hanspeter Lebrument, welcher unter anderem auch Präsident des Verbandes Schweizer Medien ist, lobte das Projekt als vorbildliche Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Institutionen und der Privatwirtschaft. (pd)
 

Die Klappe: Einreichefrist bis 4. April verlängert

Bis am 4. April 2016 können Arbeiten zum wichtigsten rein deutschsprachigen Wettbewerb für kommerzielle Filme, Die Klappe, eingereicht werden.

Die Klappe bildet seit 36 Jahren alle Disziplinen der kommerziellen Bewegtbildkommunikation ab und gilt als der wichtigste deutschsprachige Wettbewerb für kommerzielle Filme.

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Es kann in folgenden Kategorien eingereicht werden:

1) TV-Formate
2) Kinoformate
3) Special Media: Pre Roll, Trailer, TV Idents, Making of
4) Digitale Formate: Virals, Branded Content & Entertainment, Branded Live Experience, Interactive Film, Best Use in Social Media, Long Format (über 90 Sekunden Länge) & Image Films, VR Strorytelling, Best Influencer Content
5) Promi Spots
6) Craft: Regie Kamera Schnitt Sound Visual Effects
7) International

Einreichen können Unternehmen, Agenturen und Produktionen über die Internetplattform Dieklappe.de. Die Preisverleihung der 36. Klappe findet am Donnerstag, den 14. April 2016 im Theater Kehrwieder in Hamburg statt. Die Jury 2016 setzt sich aus Auftraggebern, Agenturen und sonstigen Fachleuten (Medien, Regie, Filmproduktion, Post Production) zusammen. Diese Zusammensetzung gewährleistet grösstmögliche Objektivität und Kompetenz hinsichtlich der Bewertung der einzelnen Beiträge. Unter dem Vorsitz von Preethi Mariappan, CCO Razorfish und Christian Rätsch, CEO Saatchi & Saatchi, finden sich in der diesjährigen Jury auch Martin Spillmann, Sonja Brand (Pumpkin Film) und Andreas Panzeri ein.
 

Zip.ch erhält Finanzspritze

Eine Investorengruppe schiesst 1,5 Millionen Franken zur Beschleunigung der Entwicklung des Online-Verzeichnisses Zip.ch ein. Dank des Geldes will man zur ernsthaften Konkurrenz von Local.ch und Search.ch werden.

Das im März 2015 gegründete Unternehmen Zip.ch hat es sich zum Ziel gesetzt, binnen kurzer Zeit ein Drittel des Verkehrs der Schweizer Online-Verzeichnisse zu gewinnen und dies dank seiner kostenlosen Referenzierungsdienste, die sowohl Privatpersonen als auch Firmen gewidmet sind. Die neue Version von Zip.ch soll im Juni dieses Jahres auf den Markt gebracht werden. Die Einnahmen werden vor allem aus Werbung und Premium-Angeboten stammen.

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Unternehmen und Selbständige können ihre Sichtbarkeit im Internet und ihre Referenzierung verbessern, da das Verzeichnisangebot viel umfangreicher ist als jenes, das heute vom Konkurrenten, der beinahe Monopolstellung geniesst, angeboten wird.

Nach einer eingehenden Marktstudie über Online-Verzeichnisse und des unbefriedigenden Angebots der historischen Anbieter, hat eine Gruppe von Investoren, die dem Schweizer Family Office Colombo nahestehen, beschlossen, zur Entwicklung von Zip.ch beizutragen. Die Investorengruppe ist laut Mitteilung überzeugt, dass Zip.ch dank der revolutionären Angebote, die besser an die Kundenerwartungen angepasst sind, schnell zu einer Referenz auf dem Markt der Schweizer Online-Verzeichnisse aufsteigen wird.

Alexandre de Senger, Gründer und CEO von Zip.ch, fügt hinzu: «Durch die Gewinnung von Kapitalinvestoren dieser Qualität erhöhen wir unsere Entwicklungskapazitäten beträchtlich. Wir werden diesen Markt völlig neu definieren, indem wir ein «Freemium»-Modell anbieten, das für KMUs viel vorteilhafter ist und ihnen endlich eine Alternative zu Local.ch und Search.ch bietet.»

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Alexandre de Senger, Gründer und CEO von Zip.ch

Dank der Kapitalaufbringung besitze Zip.ch nun die finanziellen Mittel, um seine Ziele zu verwirklichen und der Dominanz von Swisscom Directories auf dem Markt der Schweizer Online-Verzeichnisse gegenzusteuern, so die Mitteilung weiter. Die Betreiber kritisieren den Entscheid der Weko, die von Swisscom und Tamedia verantwortete Fusion von Local.ch und Search.ch im März 2015 genehmigt zu haben, obwohl dadurch eine dominante Marktstellung entstanden sei.

Neue Version demnächst online

In den nächsten Wochen wird eine Version mit neuem Design und Display-Werbung online gehen. Diesen Sommer soll dann eine neue Version eingeführt werden, die den Benutzern – sowohl Privatpersonen als auch Unternehmern – die Kontrolle über ihre Daten erlaubt. So können sie kostenlos eine Beschreibung ihrer Aktivität hinzufügen, ihre Rubriken wählen, Öffnungszeiten angeben, die Adresse ihrer Homepage anführen oder Links zu ihren sozialen Netzwerken. Dies soll den mächtigen Mitbewerbern Konkurrenz machen. Zum Vergleich erwähnt Zip.ch, dass das blosse Hinzufügen der URL eines Unternehmens beim Konkurrenten Local.ch mit 420 Franken pro Jahr in Rechnung gestellt werde. (pd/hae)

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FCB Zürich verstärkt kreative Führung

FCB Zürich konnte in den vergangenen Monaten zahlreiche Neukunden gewinnen. Aus diesem Grund hat die Agentur das Kreativ-Team um Chief Creative Officer Dennis Lück verstärkt und eine neue Führungsstruktur etabliert.

Insgesamt vier CDs werden nun Führungsaufgaben übernehmen und für bestehende und neue Kunden aussergewöhnliche Ideen kreieren, wie es in einer Mitteilung heisst.

Neu an Bord ist Andy Lusti, CD Text. Andy Lusti, Mitglied beim ADC Schweiz, vormals CD bei Jung von Matt/Limmat, gilt als exzellenter Kreativer und heimste zahlreiche nationale wie internationale Preise für seine Arbeiten ein. Besonders hervorzuheben sind seine Kampagnen für Migros, Graubünden Tourismus und Volkswagen.

Sein CD Art Partner ist Marcin Baba. Der gebürtige Pole und ausgebildete Onliner lernte sein Handwerk bei Scholz & Friends Hamburg, bevor es ihn in die Schweiz verschlug. Hier wurden gleich mehrere Arbeiten von ihm mit Löwen aus Cannes bedacht. Auch deshalb wird Marcin Baba, seit nun mehr als zwei Jahren bei FCB, mit dem CD-Titel belohnt.

Das zweite Führungsteam bilden Flavio Meroni, CD Art, und Sören Schröder, CD Text. Flavio Meroni, einst Senior Art Director bei Publicis und danach Creative Director und Partner der Agentur BCM. Sören Schröder, studierter Kommunikationswissenschaftler, wurde in Düsseldorf bei TBWA und in Hamburg bei Scholz & Friends ausgebildet.

Flavio Meroni und Sören Schröder zeichnen als Team verantwortlich für die Arbeit «Das Hörtest-Konzert» für den Hörgeräte-Spezialisten Neuroth. Die Arbeit wurde nicht nur national mit Gold beim ADC Schweiz geehrt, sondern gewann auch international mehrfach Edelmetall. Beide erfahren nun ebenfalls den internen Ritterschlag und werden zu CDs befördert.

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Sören Schröder, Marcin Baba, Flavio Meroni, Andy Lusti (v.l.)

Die vier Kreativ-Direktoren erhalten Unterstützung von weiteren neuen Kolleginnen und Kollegen: Sarah Ming, Copy; Fabian Zahner, Senior Copy; Paul Labun, Art Director; Katja Schlosser, Art Director. «Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, unser Kreativteam nochmals auf hohem Niveau zu verstärken und dass wir schon bald über neue Kampagnen für Hero, Helsana, Kägi, Repower und Neuroth berichten dürfen», so Cornelia Harder, CEO FCB Zürich.
 

ADC Schweiz nimmt Jean-Remy von Matt in die Hall of Fame auf

An der ADC Preisverleihung vom Samstag, 12. März 2016 wurde Jean-Remy von Matt in die Hall of Fame des ADC Schweiz aufgenommen.

Der Gründer und Kopf von Jung von Matt ist gebürtiger Schweizer und hat in Deutschland eine einzigartige Werbekarriere gemacht. Er sei, so Laudator Peter Brönnimann, heute der wohl international bekannteste Schweizer Werbeexport – ausgenommen vielleicht von «Wer hat’s erfunden? Ricola!». Aber auch das habe Jean-Remy erfunden. An der darauf folgenden ADC Gala feierten über 600 Gäste das 40. Jubiläum des Kreativclubs (Werbewoche.ch berichtete).

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NZZ-Mediengruppe kauft Bindexis

Die NZZ-Mediengruppe erweitert ihr Portfolio um den Bauinformationsdienst Bindexis. Damit setzt die Gruppe ihre Wachstumsstrategie im Geschäftsbereich Business Medien fort.

Die NZZ-Mediengruppe übernimmt alle Anteile von Bindexis Bauinformationen. Die Informationsplattform für alle direkt oder indirekt am Bau Beteiligten wird Teil des Geschäftsbereichs Business Medien der Gruppe. Zu diesem Geschäftsbereich zählen neben Informationsdiensten auch Konferenzen und Fachmedien. Veit Dengler, CEO der NZZ-Mediengruppe, in einer Mitteilung: «Bindexis passt hervorragend zu unserer Strategie, im B2B-Bereich weiter zu wachsen und innerhalb der Business Medien zunehmend Kooperationspotenziale zu nutzen.»

Die im Jahr 2007 gegründete Plattform Bindexis hat ihren Sitz in Basel. Sie sammelt alle Baubewilligungen in der Schweiz, reichert sie mit weiteren Informationen an und stellt dieses Verkaufs- und Marketingwissen zu über 60‘000 Bauprojekten auf Bindexis.ch zur Verfügung. So können sich etwa Anbieter von Baudienstleistungen und -produkten frühzeitig für Arbeiten an künftigen Bauprojekten bewerben. Bindexis-Geschäftsführer Thomas Schoenauer ist überzeugt, dass Bindexis ihre Wachstumschancen als Teil der NZZ-Mediengruppe besser nutzen kann: «Die Integration in Technologie und Marketingprozesse der Gruppe wird uns ermöglichen, unsere Kunden gezielter anzusprechen und unsere Kundenbasis schneller zu erweitern.»

Das Angebot von Bindexis ergänzt das bestehende Portfolio der NZZ-Mediengruppe, insbesondere das Angebot von Architonic, der international marktführenden Online-Community für Architektur und Design, und der Wirtschaftsinformationsplattform Moneyhouse. Stefan Schärer, Geschäftsführer von Moneyhouse: «Gemeinsam können wir zusätzliche und verbesserte Angebote entwickeln, etwa unsere neu eingeführten Smart-Data-Produkte für KMUs für die Baubranche ausbauen.»

Umsatz der Schweizer Musiklabels 2015 erneut gesunken

Schweizer Musiklabels haben 2015 erneut weniger verkauft. Der Rückgang im traditionellen CD-Geschäft hat sich fortgesetzt. Aber auch im Digitalgeschäft wurden die etablierten Download-Angebote durch Streaming- Dienstleister unter Druck gesetzt.

Die rund 35 im Branchenverband IFPI Schweiz zusammengeschlossenen Musiklabels erzielten im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 81,8 Millionen Franken. Das sind 3,5 Prozent weniger als noch im Vorjahr, wie der am Donnerstag veröffentlichten Jahresbilanz zu entnehmen ist. Seit 2001 schrumpfte damit der Schweizer Musikmarkt um 73 Prozent.

Streaming-Dienste legen deutlich zu

Nachdem der Digitalmarkt (Download und Streaming) im Vorjahr noch vorübergehend um 3 Prozent zurückgegangen war, ist er 2015 wieder um knapp 7 Prozent auf 39,9 Millionen Franken gewachsen. Verantwortlich dafür sind die Streaming-Dienste, die um 30 Prozent auf 15,3 Millionen Franken zulegten. Damit konnte der Umsatzrückgang im Download-Geschäft von vier Prozent auf 24,6 Millionen Franken mehr als ausgeglichen werden. Neben den bisherigen Anbietern wie Spotify oder Deezer ist nach Verbandsangaben 2016 auch Apple als wesentlicher Player in das Streaming-Segment eingestiegen. Fortgesetzt hat sich der Rückgang bei den CD-Verkäufen und anderen physischen Tonträgern. Der Umsatzrückgang um 12 Prozent auf noch 42 Millionen Franken folgt dem allgemeinen Trend der Ablösung der CD durch den Musikkonsum im Internet. Nicht erfasst sind in IFPI-Zahlen die Direktimporte der CD-Händler und der Konsumenten aus dem Ausland. Aufgrund der Euro-Schwäche haben die Direktimporte nach Verbandsangaben seit 2011 stetig zugenommen und betragen gegenwärtig schätzungsweise gegen 30 Prozent der CD-Käufe der Schweizer Endverbraucher. Das seit einigen Jahren andauernde Revival von Vinyl-Platten führte im vergangenen Jahr zu einem Umsatzanstieg um 50 Prozent auf 2,5 Millionen Franken. Ein solcher Umsatz wurde gemäss Mitteilung mit Vinyl-Langspielplatten letztmals 1993 erzielt.

Einnahmen aus Youtube & Co marginal

Auffällig ist, dass auch im elften Jahr der Messung des Digitalmarktes der physische Markt die Nase leicht vorne hatte. Die physischen Tonträger, vor allem CD und LP trugen immer noch rund 51 Prozent zu den Umsätzen der Verbandsmitglieder bei. Der Verband konstatiert, dass die Einnahmen der Musiklabels aus der Werbung auf YouTube-Channels nicht recht in Gang kommt. Obwohl der Musikkonsum via Youtube auch in der Schweiz äusserst populär ist, trugen die Einnahmen aus dem werbefinanzierten Video-Streaming nur etwa 600'000 Franken zu den Umsätzen bei, also weniger als ein Prozent.

Erfolgreiche Schweizer Acts

Im vergangenen Jahr schafften es zwei Schweizer Acts – nämlich Lo&Leduc sowie Patent Ochsner – in die Jahres-Top 10 der offiziellen Schweizer Album- Hitparade. In den Top 100 waren insgesamt 20 Alben von Schweizer Interpreten vertreten. Dieser Wert liegt leicht unter den Vorjahren, ist aber darauf zurückzuführen, dass einige der erfolgreichsten Schweizer Künstlerinnen und Künstler 2015 keine Veröffentlichung hatten. (SDA)

Grafik16 , die Fünfte: Digitaler denn je

Dieses Wochende findet die Werkschau für Grafikdesign und visuelle Ausdrucksformen in der Schweiz statt; die Grafik16. Sie zeigt aktuelle Arbeiten von über 130 nationalen und internationalen Grafikern, Illustratoren, Typografen, visuellen Gestaltern, Game Designern und Künstlern.

Stargäste in der Maag Halle sind dieses Jahr der kalifornische Künstler und Schöpfer des BunnyKitty, Dave «Persue» Ross, und die deutsche Pop – Art Legende Jim Avignon, «der schnellste Maler der Welt» und Begründer der «Cheap Art». Teil der Grafik16 ist die Sonderschau # Game16. Sie zeigt Beiträge von 3 Kunsthochschulen, 11 Studios und 53 Designern und Produzenten. Es ist dies der heuer grösste Showcases zu Schweizer Game – Design.

Aus fast doppelt so vielen Bewerbungen haben die Kuratoren der Grafik16 130 Grafiker, Illustratoren, Typografen, visuelle Gestalter, Game Designer und Künstler ausgewählt. Sie zeigen auf rund 2‘500 Quadratmetern in den Industriehallen der Zürcher Maag Halle ihre liebsten Arbeiten der letzten 12 Monate. Die Grafik16 will dabei – so die Aufgabe an das Kuratorenteam – die aktuellen Tendenzen im Grafik-Design aufzeigen und die vielseitigen neuen Ausdrucksformen dieser traditionsreichen Schweizer Disziplin einem breiten Publikum zugänglich machen. Zu eben diesen Ausdrucksformen gehören Classic & Crossover Media mit Grafik Design, Icon Design, Typografie, Corporate Identity, Vector Grafiken, Illustration, dann Urban- und Streetart, Graffiti sowie Digital & New Media mit Application Design, Web Design, Motion Graphic Design, Interaction Design, Game Design, 3D Animation und 3D Mapping.

«Unser Anspruch ist, dass die Grafik16 einen ebenso repräsentativen wie aktuellen Überblick über das grafische Schaffen in der Schweiz schafft. Und das ist uns 2016 ziemlich gut gelungen», sagt Grafik16 – Produzent Michel Pernet. Neben den ausgestellten Werken werden an der diesjährigen Werkschau wiederum zahlreiche Live-Paintings und Perfomances mit bekannten Künstlern stattfinden. Der Trend: Ein einst analoges Handwerk wird mehr und mehr ein digitales.

Die Werkschau findet vom 18. März bis 20. März 2016 statt.

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An der Grafik16 stellt auch der Illustrator und Designer Sebastian Onufszak aus. Seine Arbeiten sind verspielt, grell und schmerzen beinahe in den Augen. Geboren in Polen, gehört er heute zu den renommiertesten Illustratoren und Designern Deutschlands. Zu seinen Kunden gehören Ford, Ikea, Adidas, Karl Lagerfeld, Ray Ban, Adobe, Mac Donald‘s und Pro Sieben. Für letzteren hat er das Sender-Layout von Pro Sieben Maxx entworfen.

Mehr zu Sebastian Onufszak lesen Sie in der nächsten Printausgabe vom 29. März 2016 (Kopf der Woche).

Foto: Adobe, by Sebastian Onufszak
 

Klubschule Migros: Neue Angebotspalette Digital Business

Der digitale Wandel erfordert für immer mehr Berufstätige neue Kompetenzen – die technologischen Möglichkeiten wollen gewinnbringend genutzt werden. Daher lanciert nun die Klubschule Migros eine neue Angebotspalette. Wie das neue Angebot genau aussieht, erklären Ursula Brunner und Wolf Kammerlander, Spartenleiter «Informatik & Neue Medien», im Gespräch mit der Werbewoche.

Die Klubschule Migros baut praxisnahe und vernetzte Ausbildungen im digitalen Bereich aus – und reagiert so auf die aktuellen Bedürfnisse der Arbeitswelt. Die führende private Bildungsinstitution der Schweiz bietet Kurse und Lehrgänge an, die dem neuesten technologischen Stand entsprechen und einen direkten Transfer in die Praxis erlauben. Man habe erkannt, dass Unternehmen wie Airbnb im Tourismus oder Uber in der Transportbranche durch ihren kometenhaften Aufstieg etablierte Geschäftsmodelle in Bedrängnis bringen, so Ursula Brunner, Projektleiterin «Management & Wirtschaft » der Klubschule Migros. Für viele Unternehmen sei es eine existenzielle Frage, neue Lösungen zu finden und die sich rasant entwickelnde Technologie profitbringend zu nutzen. Auch die Entwicklung der individuellen Berufskarriere ist davon bestimmt, ob der Arbeitnehmer mit seinem Wissen den Ansprüchen der digitalisierten Arbeitswelt gerecht wird.

Werbewoche: Die Klubschule Migros bietet eine neue Angebotspalette. Warum genau jetzt?
Ursula Brunner: Die strukturellen Veränderungen diverser Branchen durch die Digitalisierung waren für uns der Auslöser, unser Angebot zu hinterfragen. Was bieten wir an und wie tragen wir dazu bei, dass sich Berufstätige in der Klubschule Migros gezielt für den Wandel fit machen können? Die digitale Transformation ist kein vorübergehendes Phänomen. Sie betrifft die gesamte Gesellschaft und die Arbeitswelt im Speziellen. Der Wandel erfasst ganze Berufsbereiche, und die Anforderungen in der Arbeitswelt ändern sich laufend.

Das Angebot heisst «Digital Business». Was soll man sich darunter vorstellen?
Wolf Kammerlander: Digital Business ist kein geschützter Begriff, man kann vieles darunter verstehen. Die grosse Klammer ist die Verbindung wirtschaftlicher und technologischer Kompetenzen. Unser Ziel ist es, dem Ganzen ein Profil zu geben. Die Angebote haben wir innerhalb der Themenfelder Digital Marketing, Digital Design, Digital Collaboration über Digital Technologies und Digital Process geordnet. Kursteilnehmende sollen sich bei uns digital so weiterbilden, dass sie in ihrem Berufsalltag auch in Zukunft erfolgreich sind.
Brunner: Das Wort Business steht für uns ganz klar für die Berufsbezogenheit. Es geht hier um die beruflichen Kompetenzen und deren Weiterentwicklung. Der Begriff Digital auf der anderen Seite betrifft die ganzen technologischen Entwicklungen. Die Digitalisierung führt zu neuen Möglichkeiten und fordert neue Fähigkeiten. Berufstätige sind zunehmend mit neuen Arbeitsprozessen konfrontiert. Die Anwendung der neuen Technologien muss erlernt werden.

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Wie sieht die neue Angebotspalette aus – welche Ausbildungsstruktur wird angeboten?
Kammerlander: Wir bieten eine Vielzahl von neuen Weiterbildungen im Bereich Digital Business an. Das Angebot reicht von Lehrgängen und Aufbaukursen bis hin zu kürzeren Einheiten und Einführungskursen. Auf der Website Klubschule.ch/digitalbusiness haben wir die gesamte Angebotspalette übersichtlich dargestellt.

Wie werden sich die neuen Weiterbildungsmöglichkeiten noch verändern?
Kammerlander: Aktuell analysieren wir, was wir bereits im Bereich Digital Business anbieten, und wo wir die Bedürfnisse noch besser abdecken können. Dies findet in unseren Angebotsbereichen «Management & Wirtschaft» sowie «Informatik & Neue Medien » statt. Bei «Informatik & Neue Medien» drehen sich die erweiterten Angebote vor allem um Technologie etwa um Tools oder Applikationen. Der Bereich «Management & Wirtschaft» deckt das Angebot hinsichtlich Kompetenzen und Prozessen ab.
Brunner: Die Schnittstellen zwischen den Angebotsbereichen «Informatik & Neue Medien» sowie «Management & Wirtschaft» waren eigentlich der Startpunkt der ganzen Veränderung. Diese beiden Abteilungen überschneiden sich immer mehr. Seit der Webdesign-Lehrgang von Wolf Kammerlander und Online-Marketing-Lehrgang von mir betreut werden, wurde uns dies immer stärker bewusst. Anstatt die Angebote an diesen Schnittstellen jeweils einer der beiden Abteilungen zuzuteilen, haben wir ein Gefäss geschaffen, das diese verschiedenen Kompetenzbereiche abdeckt.
Kammerlander: Es geht vermehrt um Themenfelder wie Digitales Marketing oder Design. Auf Klubschule. ch/digitalbusiness ist dies gut erkennbar. Es kommen auch laufend neue Ideen hinzu, die wir prüfen. Alle Angebote werden jedoch in die bereits genannten sechs Themenfelder eingeordnet.

Wohin solls mit der Angebotspalette Digital Business konkret gehen?
Kammerlander: Wir sind daran, bereichsübergreifend Angebote zu lancieren und dem Kundenbedürfnis anzupassen. Wir wollen unsere Kunden mit Kompetenzen ausstatten, sodass sie auf die kommenden Anforderungen vorbereitetet sind und ihren Berufsalltag bewältigen können. Schon im Privaten werden oft mehrere Geräte, etwa ein Smartphone und ein Laptop genutzt. Hier braucht es zum Beispiel Hilfestellungen für die Synchronisation. In einem Unternehmen gilt es weitere Aspekte wie die Datensicherheit zu berücksichtigen.

National oder international anerkannte Diplome stehen bei der Klubschule Migros nicht im Vordergrund. Ist dies beim neuen Ausbildungsangebot auch so?
Brunner: Im Marketingbereich haben viele Mitarbeitende bereits einen Fachtitel. Bei Digital Business geht es um die Frage, wie die digitalen Möglichkeiten im eigenen Umfeld sinnvoll anzuwenden sind: Was passt zu meiner Strategie, zu meinen Zielen und zu meiner Zielgruppe? Hierfür steht ein Diplom weniger im Vordergrund als vielmehr die Berufspraxis. Es ist uns sehr wichtig, die Kunden zur direkten Anwendung zu befähigen.
Kammerlander: Einerseits bieten wir Anwenderkurse und Grundlagenkurse an. Aber auch Fortsetzungskurse und Lehrgänge, die mit DIPLOMA – dem schweizweit anerkannten Abschluss der Klubschule Migros – abgeschlossen werden, stehen zur Auswahl. Die Palette ist also relativ breit gefächert, was den Ausbildungsstand anbelangt. Aber grundsätzlich soll der Kunde berufsbezogene Kompetenzen erwerben, die er direkt anwenden kann. Absolventen eines E-Publishing-Kurses sind natürlich noch nicht Grafiker, dafür aber in der Lage, Briefschaften den grafischen Standards entsprechend zu gestalten. Aber auch als Grafiker lernt man nie aus. Nur schon das Programm Adobe Photoshop ändert sich laufend. Das Wissen muss ständig weiterentwickelt werden. Wir überlegen auch bereits, wie wir den ganzen Bereich E-Commerce abdecken. Zukünftig werden vermehrt Privatpersonen als Kleinunternehmer ihre eigenen Ideen umsetzen wollen und ihre Produkte online anbieten. Hinzu kommen diejenigen Arbeitstätigen, die schon länger in ihrem Berufsfeld sind und plötzlich merken, dass sie mit neuen digitalen Strukturen und Prozessen konfrontiert sind. Digital Business soll am Puls der Zeit sein. Unsere Angebotspalette ist flexibel und ausbaufähig. Angesichts unserer schweizweit 50 Standorte werden wir Ausbildungen selbstverständlich auch nach den regionalen Bedürfnissen ausrichten.

Was sind die Vorteile einer solchen Ausbildungspalette?
Brunner: Unsere Dozenten stehen alle selber im Berufsleben und können so Erfahrungen direkt aus der entsprechenden Branche mitbringen. Dass sie direkt Know-how aus der Praxis erhalten, stellt für unsere Teilnehmenden einen grossen Nutzen dar. Hinzu kommt der Austausch mit anderen Berufstätigen während der Weiterbildung. Wir sehen das aktuell im Lehrgang Content Marketing, der letzten Herbst angelaufen ist. Unsere Kunden schätzen diesen Austausch sehr – dies umso mehr, wenn sie aus verschiedenen Branchen kommen und dann doch mit ähnlichen Problematiken und Strukturen konfrontiert sind. Ich erlebe das selber in meiner Weiterbildung: Es sind nicht nur die Dozenten, die Wissen vermitteln, sondern oftmals auch die Teilnehmenden untereinander. Den Praxistransfer werden wir auf jeden Fall weiter verbessern und ausbauen. Das ist auch ein persönliches Anliegen von mir. Auf keinen Fall soll lediglich Theorie vermittelt werden. Unsere Kunden sollen bei uns die Anwendung lernen und das Gelernte direkt in ihrem Arbeitsalltag umsetzen.
Kammerlander: Wir bieten zukünftig garantiert nicht nur Lehrgänge an, die zwischen 50 und 150 Lektionen beinhalten. Es gilt, grundlegende Problematiken des Digitalen in einem Unternehmen herauszufiltern und diese spezifisch in einzelnen Kursen – teilweise auch in kürzeren Einheiten – anzugehen. So stellen wir vielleicht in einem Kurs die spezifischen Möglichkeiten und Fragestellungen vor, ohne dabei in die Tiefe zu gehen. Ein Beispiel hierfür wäre etwa die Cloud. In einem Aufbaukurs stellen wir die verschiedenen Möglichkeiten vor. Fähigkeiten im Umgang mit den daraufhin gewählten Tools können in weiteren Vertiefungskursen je nach Interesse ausgebaut werden. Viele Leute lernen gerne und viel. Oftmals ist man als Berufstätiger aber auch froh, durch kompakte Weiterbildungsformate neue Perspektiven zu bekommen … Das bietet die Möglichkeit, daraufhin selber zu entscheiden, welche Vertiefung man wählen will. Dies kann dann auch auf anderen Wegen geschehen.

Der digitale Markt wird von Tools und Software- Angeboten überschwemmt. Auf welche Tools fokussiert Digital Business, und arbeiten Sie hierbei auch mit Agenturen zusammen?
Brunner: Wir bieten einige Ausbildungen in Zusammenarbeit mit Agenturen an. Unsere Seminare zu Facebook-Marketing werden von Spezialisten der Hutter Consult GmbH durchgeführt. Die Kurse zu Google AdWords führen wir in Zu-sammenarbeit mit der Agentur Webrepublic durch. Bei längeren Weiterbildungen wie beispielsweise dem Online- Marketing-Manager, bei dem verschiedene Dozenten und Dozentinnen zum Einsatz kommen, lassen wir die Qualität unserer Weiterbildung durch den Branchenverband IAB (Vertreterin der digitalen Werbebranche) überprüfen und zertifizieren.
Kammerlander: Neben der Zusammenarbeit mit Branchenverbänden haben wir auch Kooperationen mit Swisscom und Hostpoint. So können wir Synergien nutzen. Wir pflegen auch mit grossen Produkteherstellern wie Adobe Kooperationen. Hier haben wir für unsere Kursteilnehmer gute Lizenzangebote zu günstigen Konditionen. Ich halte es für ungemein wichtig, dass wir unseren Kunden diverse Tools auch zur Verfügung stellen können. Auch für spezifische Tools sind wir grundsätzlich offen. Wir wollen ja nicht das Rad neu erfinden, sondern gewissen Trends nachgehen. Wenn viele Kunden daran interessiert sind, nehmen wir das auch gern auf. Dabei gilt es jedoch klar zu unterscheiden, ob ein Trend eine gewisse Beständigkeit hat oder ob er nach einigen Monaten schon wieder von der Bildfläche verschwunden ist. Die Selektion fällt nicht immer leicht. Wir sind mit unserer Angebotspalette Digital Business in einem stetigen Entwicklungsprozess und ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Interview: Ursina Maurer

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Neue Möglichkeiten im Job wahrnehmen

Seit Herbst letzten Jahres bietet die Klubschule Migros zwei neue Lehrgänge an. Der Content-Marketing-Lehrgang befähigt die Teilnehmenden zu neuen Kommunikationsstrategien als Ergänzung oder Weiterentwicklung von klassischen Werbemassnahmen. Auch Unternehmen mit kleineren Budgets können bei einer konsequenten Umsetzung dieser Strategien erfolgreich werben. Der Lehrgang «Desktop Publisher mit DIPLOMA» vermittelt nicht nur profundes Fachwissen in grafischer Gestaltung, sondern auch den Umgang mit den erforderlichen Computerprogrammen Adobe Photoshop, In-Design und Illustrator. Die beiden Lehrgänge zeigen exem- plarisch, wie durch das praxisorientierte Lernen Kompetenzen für das digitalisierte Arbeiten erlangt werden. Weitere Ausbildungen vermitteln ebenso umsetzungsorientiert Fachwissen in Webdesign, AdWords-Kampagnen, Suchmaschinenoptimierung oder Arbeiten in der Cloud. Die Seite klubschule.ch/digitalbusiness bietet Orientierungshilfe. Nach Rubriken und nach Lerninhalten geordnet, lässt sich aus der Angebotsübersicht von Digital Business die passende Ausbildung finden. Die Angebote sind unterteilt in Digital Marketing, Digital Design, Digital Collaboration, Digital Technologies und Digital Process.

Neuer Vice President Europa und Afrika bei Plantronics

Der Audiospezialist Plantronics gibt bekannt, dass Paul Clark zum neuen Vice President und Managing Director für die Märkte Europa und Afrika ernannt wurde.

Zuvor hatte Clark bereits das Geschäft von Plantronics in Nord- und Osteuropa, Russland und Subsahara-Afrika geleitet. Er übernimmt damit die Nachfolge von Philip Vanhoutte, der das Unternehmen nach zwölfjähriger Tätigkeit für Plantronics zum 1. April verlässt.

Clark kam 1994 zu Plantronics und wurde zum Marketing Director für Europa, den Nahen Osten und Afrika befördert. Während seiner Tätigkeit in dieser Position hat er das erste internationale Reseller-Programm der Branche auf dem Markt eingeführt, Plantronics‘ Consumer-Geschäft im EMEA-Raum lanciert und dem Unternehmen in den Regionen zu deutlichem Wachstum verholfen. Clark hat entscheidend am Launch des Plantronics Connect Partner-Programms in den russischen und osteuropäischen Märkten mitgewirkt. Er übernahm darüber hinaus eine Reihe leitender Tätigkeiten in Sales, Product Management und Marketing für Geschäftssegmente im Consumer- und professionellen Bereich.

Clark hat einen First Class Honors Degree in Electronic Engineering und einen Business Administration Degree der Durham University. Darüber hinaus studierte er Strategic Marketing Management an der Harvard Business School.
 
 

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