Somedia Production wechselt Druckstandort

Somedia Production produziert künftig statt in Chur im Druck-Kompetenzzentrum von Comprinta im zürcherischen Schwerzenbach. Dies betrifft Druck und Weiterverarbeitung. Der Druckstandort in Chur wird 2017 aufgegeben.

Zu diesem Zweck beteiligt sich die Somedia Production AG, zu der auch die Werbewoche gehört, bei der Comprinta AG. CEO Andrea Masüger, CFO Alois Bearth und UL-Mitglied Toni Thoma legten den Mitarbeitenden dar, weshalb dieser Schritt zur Sicherung des künftigen Druckgeschäftes gemacht werden muss. Somedia wird laut Mitteilung mithelfen, für die betroffenen Mitarbeitenden Lösungen zu finden.

Akzidenzdruck folgt Zeitungsdruck

Vor mehr als zehn Jahren wählte Somedia im Bereich des Zeitungsdruckes eine Zusammenarbeit mit Partnerverlagen. Seither werden alle Zeitungen des Churer und Glarner Medienhauses in Haag, im Kanton St. Gallen, in einer von mehreren Zeitungsverlagen getragenen Druckerei produziert. Im Bereich des Kundendrucks (Akzidenzdruck) wählt Somedia Production nun den gleichen Weg. Das Unternehmen beteiligt sich am Aktienkapital von Comprinta in Schwerzenbach im Zürcher Oberland und druckt ab Januar 2017 die Kundenaufträge an diesem Standort. Zwei Mitglieder der Unternehmensleitung von Somedia werden im Verwaltungsrat von Comprinta Einsitz nehmen.

Beteiligung soll schwarze Zahlen ermöglichen

Comprinta ist ein auf industrielle Druckproduktion und Weiterverarbeitung spezialisiertes Kompetenzzentrum mit rund 100 Mitarbeitenden. Auf einer Achtfarben-Offsetanlage und zwei Sechsfarben-Druckmaschinen wird durchgehend dreischichtig produziert. Mit der Beteiligung von Somedia Production wird Comprinta im Besitz von sechs unabhängigen Partnerfirmen sein, die ihre Produktion in einem effizienten Druckzentrum in Schwerzenbach bündeln. Dies ermöglicht es laut Mitteilung, dank konsequenter Synergienutzung und optimaler Auslastung des Maschinenparks sowie der übrigen Infrastruktur, in hoher Qualität kostengünstig zu produzieren und die Wettbewerbskraft massgeblich zu stärken. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, trotz eines massiven Preiskampfs auf dem Druckmarkt, insbesondere auch wegen der anhaltenden Überwertung des Schweizer Frankens, eine wettbewerbsfähige Produktion in der Schweiz sicherzustellen.

Somedia Production ist eine Somedia-Tochterfirma und hat im Jahre 2015 einen leichten Betriebsverlust erzielt. Die Beteiligung an Comprinta ermöglicht es, im Druckbereich in kurzer Zeit wieder nachhaltig schwarze Zahlen zu schreiben. Zudem entfallen für Somedia Production die in den nächsten Jahren fälligen, erheblichen Ersatzinvestitionen für die Druckmaschinen und für Maschinen für die Weitervararbeitung in Chur.

Druckerei an der Kasernenstrasse wird geschlossen

Dieser Schritt bedeutet, dass die Druckerei und die Weiterverarbeitung an der Churer Kasernenstrasse 1 auf Anfang 2017 aufgegeben werden. Zurzeit sind an diesem Standort 31 Mitarbeitende beschäftigt. Comprinta wird zahlreichen Mitarbeitenden der Somedia Production ein Stellenangebot unterbreiten können, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Zusätzlich soll der Stellenabbau durch Frühpensionierungen und Umplatzierungen abgefedert werden, ausserdem werden für die Lernenden neue Lehrbetriebe gesucht. Es wird zudem geprüft, ob die Druckerei für Kleinformate in Chur weitergeführt werden kann. Die Mitarbeitenden in den Bereichen Druckvorstufe, Innen- und Aussendienst sowie Marketing bleiben unverändert im Medienhaus in Chur beschäftigt.

Der Dienstleistungsumfang von Somedia Production mit Druckerzeugnissen, Video- und Webproduktionen sowie Redaktions- und Verlagslösungen im Zeitungs- und Zeitschriftenbereich bleibt vollständig erhalten; lediglich der Druckstandort wechselt.
 

Zu guter Letzt: Holoquarium

Noch eine Hologramm-Kampagne: Leo Burnett zeigt für den Zoo Frankfurt, was mit dieser Technik wirklich möglich ist.

Vor wenigen Tagen wurde an dieser Stelle über das Porsche-Hologramm berichtet. Der Artikel stiess auf grosses Interesse, obwohl die Effekte der sich drehenden Autos nicht sonderlich spektakulär waren. Wie viel Potential in der Hologramm-Technik steckt, zeigt nun aber ein Beispiel aus Deutschland (das vermutlich zeitgleich zur Porsche-Kampagne kreiert wurde). Leo Burnett erweckte für das hauseigene Magazin des Frankfurter Zoos faszinierende Meeresbewohner zum Leben. Und zum Leben erwecken kann man lebendige Dinge fast noch besser als Autos. Auch hier gilt: Wir würden es gerne ausprobieren, kriegten aber noch keine dieser Folien zwischen die Finger. Schweizer Agenturen, bitte nachziehen. (hae)

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Leo Burnett: Neue Rivella-Markenkampagne

Nach der Überarbeitung des Markenauftritts lanciert Rivella eine neue Markenkampagne. «Mach’s» ruft Schweizer dazu auf aktiv und optimistisch durchs Leben zu gehen und Dinge anzupacken.

Ganze im Sinne von «Zögere nicht. Mach’s jetzt. Mach’s». Ab Anfang April wird die Kampagne schweizweit über verschiedene Medienkanäle kommuniziert.

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Mit dem neuen Markenauftritt will Rivella die moderne und vielseitige Schweiz vertreten und für ein aktives und optimistisches Leben stehen. Der Bezug zum Sport ist und bleibt ein integraler Bestandteil der Marken-DNA. Rivella will nun den Begriff der Aktivität breiter interpretieren und zum kreativen Erschaffen aufrufen. Diese Haltung drückt sich in der neuen Kommunikationskampagne aus. «Mach’s» wurde in Zusammenarbeit mit Leo Burnett entwickelt. Sie ruft die Schweizer Bevölkerung dazu auf optimistisch nach vorne zu schauen und Dinge anzupacken. Ab Anfang April wird die Kampagne schweizweit kommuniziert. Zum Kampagnenauftakt werden verschiedene Medienkanäle wie TV, Plakate, Online und Print die «mach’s» Idee verbreiten. Für ein unmittelbares Markenerlebnis wird die Idee zudem in öffentliche Samplings und bis an den Verkaufspunkt heruntergebrochen. Die Kamapnge wird die Schweiz ganzjährig in verschiedenen Facetten und Teilkampagnen begleiten.

https://www.youtube.com/watch?v=ZDmcPrrvwYw

Verantwortlich bei Rivella: Andrys Aardema (Marketingleitung), Olivia Dahinden (Group Brand Manager), Daniel Strobel (Senior Brand Manager). Verantwortliche Werbeagentur: Leo Burnett. Verantwortliche Mediaagentur: Havas Media.

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Rivella hat zusammen mit Yves Béhar den Markenauftritt rundum erneuert. Die Werbewoche hat mit dem international erfolgreichen Designer und Gründer der in San Francisco basierten Agentur Fuseproject über die Modernisierung der Marke gesprochen sowie darüber, wie Rivella die neue Ära nun in Design und Produktion umsetzt. Das Interview mit Yves Béhar lesen unsere Abonnenten in der Printausgabe, im E-Paper und online.
 

By Heart: #Rethinkmarketing für McOptic

McOptic hat die Agentur By Heart beauftragt einen neuen Markenauftritt zu entwickeln. Eine neue Kampagne soll die neue Positionierung unterstreichen.

McOptic ist eine landesweit operierende Schweizer Optiker-Kette. Die Marke fühlt sich dem Qualitätsversprechen verpflichtet. Mit dem #Rethinkmarketing Ansatz wurde ein neues Konzept, weg von der reinen Preis-Positionierung, hin zum Service-Leader und zu mehr Individualität entwickelt.

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Die neue Kampagne rückt die Qualitäten von McOptic ins Zentrum. Mit klaren Versprechen, sowie einer persönlichen und echten Ansprache. Und mit authentischen Persönlichkeiten und echten Brillenträgern, die wir kennen und die sich mit ihrer selbst gewählten Brille präsentieren. Neben dem bekannten Gilbert Gress zeigen neu auch Stefanie Heinzmann, auf welchen Service und welche Brillenmodelle sie nicht mehr verzichten wollen.

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Die Marke McOptic ist mit ihrem Bekenntnis zu Qualität und Wertigkeit echt schweizerisch. Der überarbeitete Logo und die neue Markenwelt sollen dies unterstreichen.

Verantwortlich bei McOptic: Nicolas Schibler (COO – Marketing und Vertrieb); Anne Biehle (Marketingleiterin); Tanya Rodriguez (Projektleiterin Marketing); Kristina Bach (Projektleiterin Marketing). Verantwortliche Agentur: By Heart. Fotografie: Sven Bänziger
 

HWZ: Rob Hartmans neuer Leiter des CAS Corporate Communications

Rob Hartmans ist neuer Leiter des Studiengangs CAS Corporate Communications an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich. Der erste Studiengang unter der Leitung des selbständigen Beraters für Strategie, Kommunikation und Politik startet am 8. April 2016.

Der 53-Jährige studierte Geschichte und Politik an der Universität Zürich, absolvierte an der Universität St.Gallen (HSG) eine BWL-Weiterbildung und blickt auf 30 Jahre Erfahrung in der Kommunikationsbranche zurück. Zuletzt leitete Hartmans während acht Jahren die Helsana- Kommunikation. 2015 machte er sich selbständig und berät seither Organisationen und Persönlichkeiten bezüglich Strategie, Kommunikation und Politik. Er arbeitet dabei hauptsächlich als Advisor im Netzwerk der im Bereich Public Affairs und Corporate Communications tätigen Agentur Furrerhugi.

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«Die Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft sind vielfach kommunikativer Natur. Damit die Unternehmenskommunikation zur Wertschöpfung beitragen kann, sind integrierte und interdisziplinäre Kommunikationslösungen notwendig» sagt Rob Hartmans und ergänzt: «Ich freue mich, gemeinsam mit den Dozentinnen und Dozenten der HWZ mein Wissen und meine Erfahrung mit den Studierenden des CAS Corporate Communications zu teilen.»
 

Aus Webguerillas Zürich wird Cell

Die Agentur Webguerillas, seit 2011 in Zürich vertreten, ändert ihren Namen zu Cell. Grund für den Namenswechsel ist ein Management Buyout für den Schweizer Standort.

Dino Ceccato, seit 2013 Geschäftsführer von Webguerillas, hat die Aktien für den Schweizer Standort in Zürich von den deutschen Inhabern Ende letzten Jahres zu 100% übernommen. Als neuer Teilhaber ist am Stauffacher ab April zusätzlich Martin Rüegg an Bord.

«Ausser dem Wechsel des Namens wird es keine grossen Veränderungen geben. Wir werden nach wie vor digitale Markenführung von der Strategie bis zum Go-Live anbieten und dabei die Digital Creativity als Herzstück einsetzen», so Dino Ceccato, CEO von Cell. Das seit längerer Zeit aufgebaute und bewährte Netzwerk an Spezialisten will Cell als inhabergeführte Boutique-Agentur in Zukunft noch stärker ausbauen und einsetzen. «So sind wir für unsere Kunden auf Knopfdruck skalierbar. Ebenso sind wir froh mit den Webguerillas in München nach wie vor einen geschätzten Partner im Netzwerk zu haben», wie Dino Ceccato mitteilt.

Der Namenswechsel tritt per April in Kraft. Gleichzeitig wurde die neue Website Cell.ch aufgeschaltet.
 

Ehrenpreisträger «Best of Swiss Web» 2016 ist Urs Hölzle

Das Ehrenpreis-Komitee von «Best of Swiss Web» vergibt den diesjährigen Ehrenpreis an Urs Hölzle, der mit seiner Leidenschaft für Informatik Menschen in der ganzen Welt begeistert und in verschiedenen Unternehmen informationstechnische Pionierleistungen erbracht hat.

Als erster Vice-President und Chief Engineer von Google leitete er die Weiterentwicklung von Googles ursprünglicher technischer Infrastruktur – und hat somit einen grossen Anteil am Erfolg des globalen Unternehmens. Urs Hölzle sei einer der bekanntesten und einflussreichsten Informatiker der Welt – und somit verdienter Ehrenpreisträger, heisst es in einer «Best of Swiss Web»-Mitteilung.

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Der im basellandschaftlichen Liestal aufgewachsene Urs Hölzle studierte nach Schulabschluss Informatik an der ETH Zürich. Nach seinem Master-Abschluss promovierte er als Fulbright-Stipendiat an der Stanford University in Kalifornien. Als einer der Pioniere der «Just-in-Time-Kompilierung», ohne die heutige Java Compiler nicht möglich wären, war er bald schon als Professor an der University of California Santa Barbara (UCSB) tätig. In Anerkennung seiner Arbeit an High-Performance-Implementationen von objektorientierten Programmiersprachen wurde ihm 1996 der Career Award der renommierte National Science Foundation verliehen.

1999 stieg Urs Hölzle als achter Mitarbeiter im Start up-Unternehmen Google von Larry Page und Sergey Brin ein. Heute verantwortet er als Senior Vice President, Technical Infrastructure & Google Fellow unter anderem das Design und den Betrieb der Netzwerke und Rechenzentren für sämtliche Google-Dienste, sowie die Entwicklung der Software-Infrastruktur, welche von Googles Applikationen beansprucht wird. Die unter seiner Leitung entwickelten hocheffizienten Rechenzentren und Server nutzen signifikant weniger Energie, als andere Rechenzentren; dies ist ein Grund dafür, dass Urs Hölzle auch Vorstandsmitglied des US World Wildlife Fund ist.

Daneben hat Urs Hölzle als «Cloud Guy with the red socks» zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und US-Patente verfasst und ist Fellow der Association for Computing Machinery (ACM) sowie Mitglied der Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) und neu – Ehrenpreisträger von «Best of Swiss Web».

Der Ehrenpreis «Best of Swiss Web»

«Best of Swiss Web» ist der älteste noch existierende Internet- und Mobile-Award Europas. Neben den regulären Projektgewinnern wählt die Ehrenpreis-Jury, die sich aus den zwölf Jurypräsidenten der einzelnen Kategorien sowie dem Steering Board von «Best of Swiss Web» zusammensetzt – einmal pro Jahr den jeweiligen Gewinner oder die jeweilige Gewinnerin des Ehrenpreises.

Mit diesem Preis ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, die sich in besonderem Masse um die Entwicklung des Internets und der ICT-Branche verdient gemacht haben. Etwa durch grundlegende Entwicklungen im technischen Bereich oder ausserordentliche Leistungen als Unternehmer, als Politiker oder Forscher.

Bisherige Ehrenpreisträger (Auszug):

– 2007: Dr. Fulvio Caccia (ehem. Direktor der Comcom)
– 2008: David Nüscheler (CTO und Co-Gründer, Day, heute Adobe)
– 2009: Christian Wanner (CEO, Le Shop)
– 2010: Robert Cailliau (Co-Erfinder WWW, CERN)
– 2011: Marc Bürki und Paolo Buzzi (Gründer und Geschäftsführer Swissquote)
– 2012: Beat Schmid (Gründer IWI, Hochschule St. Gallen)
– 2013: Stiftung Switch (unter anderen Bernhard Plattner, Gründer Switch)
– 2014: Bea Knecht (Gründerin und Verwaltungsrat-Präsidentin Zattoo)
– 2015: Marcel Dobler, Oliver Herren, Florian Teuteberg (Gründer von Digitec.ch)

Die Preisübergabe erfolgt in festlichem Rahmen an der Award-Night von «Best of Swiss Web» am Donnerstag, 7. April 2016 (17:30 – ca. 22:00 Uhr), im Kongresshaus Zürich.

 

Leo Burnett Schweiz lanciert E-Shop Livetest

Um mehr Menschen mit ihren Services rund ums Online-Shopping in Berührung zu bringen, versendete die Schweizerische Post ein E-Mailing: E-Shop-Betreiber erhielten das Angebot, ihren E-Shop von vier Zielgruppen testen zu lassen und dabei live via Webcam zuzuschauen.

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Für die Detailkonzeption und Produktion der innovativen Live-Dialogkampagne holte die Leadagentur Leo Burnett Schweiz sich Unterstützung von Notch Interactive, Faro TV und Swisscom an Bord. Gleich im Anschluss an den Livetest übernahm ein E-Commerce-Experte der Post, um mit den Betreibern die Ergebnisse zu diskutieren und praktische Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Zum Beispiel mit der Einbindung von Post Services wie der Abend- und Samstagzustellung, dem Retourenservice pick@home, PickPost, dem My Post 24-Automaten oder dem neuen Login Post Connector.

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Verantwortlich bei Post Logistics: Christian Suter (Projektleiter Marketing-Kommunikation), Martin Gonzenbach (Leiter Marketing-Kommunikation), Ruth Mathias (Leiterin Kommunikation). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Christian Bircher (CD), Bastian Otter (Text), Ilija Gautschi (AD), Axel Eckstein (ECD), Fernando Gort, Michael Gassler, Dominic Siegrist (Beratung), Erasmo Palomba (Agency Producer). Verantwortlich bei Notch Interactive: Peter A. van der Touw (Gesamtverantwortung), Jeff Gerber (Executive Creative Director), Marco Klein (Art Director), Marcel Vogt, Alain Gantner (Beratung) Thomas Gschwendener, Katrin Ulmer (Producing), Tobias Fuhlroth (Technical Director). Verantwortlich bei Faro TV: Philippa von Wittgenstein (Producer), Miriam Martino (Regie & Casting). Verantwortlich bei Swisscom: Tobias Adler (Marketing Communication Business), Jan Brune (Project Manager Digital Media). Fotografie: Tobias Stahel.

Neuer Delegierter bei Corriere del Ticino und MediaTI Marketing

Das Tessiner Medienhaus MediaTI Holding verstärkt seine Marktpräsenz in der Schweiz. Seit Anfang April zeichnet Moreno Cavaliere, langjähriges Publicitas-Direktionsmitglied, als Delegierter des Corriere del Ticino sowie von MediaTI Marketing in Zürich verantwortlich.

Moreno Cavaliere wird – zusammen mit Simone Bianchi, Leiter Werbemarkt Corriere del Ticino, und der Publicitas – die Anliegen von Kunden und Agenturen betreuen. Daneben wird er die Zusammenarbeit mit sämtlichen Marktpartnern und Fachgremien intensivieren und die Interessen des Medienhauses vertreten. Die Vermarktung des Corriere del Ticino sowie des BiTop wird weiterhin exklusiv von der Publicitas verantwortet.

«Moreno Cavaliere‘s Eintritt in die grosse Familie des Corriere del Ticino freut uns ausserordentlich. Wir kennen und schätzen ihn seit vielen Jahren.» sagt Marcello Foa, CEO Corriere del Ticino und MediaTI Holding. «Mit ihm verstärken wir den Marktauftritt vis-à-vis unserer Partner in der ganzen Schweiz markant», so Foa weiter. Christoph Marty, CEO Publicitas, stimmt zu: «Ich freue mich, dass Moreno Cavaliere diese neue Aufgabe für die MediaTI und den Corriere del Ticino übernimmt und seine Erfahrung einbringt.» «Nach vielen Jahren in der Rolle des Vermittlers zwischen Kunden, Agenturen und Medienhäusern ist es für mich eine spannende Herausforderung, nun die Interessen eines sehr innovativen, aber auch traditionsreichen Medienhauses direkt am Markt zu vertreten und damit zum langfristigen und nachhaltigen Erfolg des Unternehmens beitragen zu können», sagt Moreno Cavaliere.
 

Mobile Marketing Studie: Schweizer Unternehmen setzen noch zu wenig auf individualisierte Inhalte

Welche Bedeutung haben mobile Instrumente wie responsive Websites, Apps oder QR-Codes im Marketing von Schweizer Unternehmen? Die Hochschule Luzern und die Universität St.Gallen befragten 129 Betriebe.

Die Studie zeigt: Mobile Marketing ist schon weit verbreitet, und die responsive Website ist das wichtigste Instrument. Nachholbedarf besteht jedoch bei der Individualisierung der mobilen Marketingmassnahmen. Dies schreiben die Hochschule Luzern und die Universität St. Gallen in einer Mitteilung vom Dienstag.

Rund 70 Prozent der Schweizer Bevölkerung besitzen ein Smartphone und nutzen es täglich, Tendenz steigend. Diese rasante Verbreitung und neue mobile Technologien erlauben Unternehmen eine personalisierte Kommunikation, ein gezieltes Marketing und eine effizientere Abwicklung von Geschäftsprozessen: Die App weist den Vater zu einem kinderfreundlichen Restaurant und zeigt der Kundin im Laden den Weg zum Weinregal – und gibt gleichzeitig eine Empfehlung für den passenden Käse ab. Die Rechnung wird ebenfalls über das Smartphone beglichen. Dank mobiler Technologien entstehen zudem neue Kommunikationskanäle wie WhatsApp und Snapchat, die einen direkten Draht zu Kunden und anderen Zielgruppen ermöglichen.

Die Rede ist hier von Mobile Marketing, also allen Massnahmen eines Unternehmens über den mobilen Kanal. Die Spannweite reicht von reinen Werbebotschaften, die für mobile Geräte produziert wurden, über QR-Codes und Apps bis hin zu Einkaufsmöglichkeiten im Web-Shop. Die Hochschule Luzern – Wirtschaft und die Universität St.Gallen (HSG) untersuchten, welche Bedeutung das mobile Marketing bei Schweizer Unternehmen hat. Dafür befragte das Forschungsteam 129 Firmen unterschiedlicher Branchen.

Responsive Website ist künftig das am häufigsten genutzte mobile Marketinginstrument

Die Studie macht klar, dass in der Schweiz bereits viele Unternehmen die Möglichkeiten von Mobile Marketing gut nutzen: Mehr als die Hälfte der befragten Firmen zeigt schon heute eine hohe bis mittlere Nutzungsintensität. Das heisst, sie erreichen ihre Marketingziele auch mittels des mobilen Kanals und sprechen ihre Kundschaft individualisiert an. Vorreiter sind – wenig erstaunlich – Unternehmen mit einem starken Kommunikations- und Technologiebezug, gefolgt von Betrieben aus den Bereichen Transport, Verkehr, Tourismus und Detailhandel. Die Firmen nutzen Mobile Marketing hauptsächlich, um mit ihren Kunden zu kommunizieren, zu interagieren und Informationen zu verbreiten. Dafür greifen sie am häufigsten auf folgende mobile Instrumente zurück: Apps (71 Prozent), eine responsive Website (66 Prozent), mobile Werbung im Web (60 Prozent) und QR-Codes (60 Prozent). Insbesondere die Beliebtheit von responsiven Websites steigt. So plant ein Viertel der Betriebe, dieses Instrument künftig ebenfalls zu nutzen. «Damit wird die responsive Website bald die App als häufigstes genutztes mobiles Instrument ablösen», sagt Mobile-Experte und Co-Projektleiter Thomas Wozniak von der Hochschule Luzern.

Die Bedeutung von responsiven Websites wird durch ein weiteres Umfrage-Resultate untermauert: Die Unternehmen bezeichnen das Instrument als das wichtigste im Mobile Marketing, während die App in der Tendenz als deutlich weniger zentral eingestuft wird. Denn vor dem Hintergrund, dass viele teuer entwickelte Apps im App-Store verwaisen und kaum genutzt würden, erscheine es zumindest für einen Teil von Unternehmen sinnvoller, über responsive Websites mit der Kundschaft zu interagieren. «Apps brauchen einen konkreten Mehrwert, damit sie auf Anklang stossen», ergänzt Katarina Stanoevska-Slabeva, Expertin für Digitale Kommunikation der Universität St.Gallen. «Und sie müssen dort eingesetzt werden, wo ihre Technologie gefragt ist: beispielsweise als dezidierte Touchpoints in digitalen Kundenprozessen oder bei standortbasierten Marketingmassnahmen.» Mit sogenannt Location-based Marketingmassnahmen sind Anwendungen gemeint, die den Gerätebesitzer orten und basierend auf den Standortinformationen individuellen Nutzen bieten (z.B. Wie komme ich mit dem öffentlichen Verkehr zum Hotel?).

Potenzial der Individualisierung noch lange nicht ausgeschöpft

Apropos individueller Nutzen: Das Potenzial des mobilen Kanals wird diesbezüglich noch lange nicht ausgeschöpft. «Die Betriebe stimmen ihre Botschaften und Inhalte viel zu wenig auf die einzelnen Nutzerinnen und Nutzern, deren Standort und deren Verhalten beispielsweise auf der firmeneigenen Website ab», verdeutlicht Wozniak. So differenzieren nur 40 Prozent der befragten Unternehmen überhaupt zwischen verschiedenen Kundensegmenten, um diese gezielter anzugehen. «Der Grossteil scheint die mobile Kundschaft nach dem ‹Giesskannenprinzip› zu bearbeiten», so Wozniak. Von dieser Strategie werden sich die Firmen in Zukunft wohl aber verabschieden. Denn die Untersuchung macht deutlich, dass die Frage der Individualisierung die Unternehmen umtreibt: Insbesondere Location-based Marketing hat aus ihrer Sicht eine grosse Zukunft. Fast ein Drittel der Betriebe diskutiert einen möglichen Einsatz.

Was mit dem mobilen Kanal dann tatsächlich läuft, entscheidet in mehr als 60 Prozent der Unternehmen die Chef-Etage, wie die Befragung zeigt. Und dies obwohl die Firmen im Durchschnitt lediglich 4,3 Prozent des Gesamtbudgets für Marketing und Kommunikation für Mobile-Marketing-Instrumente ausgeben. Ob dieser Anteil in Zukunft steigt, wird auch davon beeinflusst sein, ob es den Unternehmen gelingt, auf die Herausforderungen zu reagieren. So sind die befragten Firmen zwar einerseits davon überzeugt, dass die aktuellen technologischen Möglichkeiten, die breite Akzeptanz der Kundschaft und die gute Messbarkeit das mobile Marketing fördern. Andererseits wirken Datenschutzbestimmungen und rechtliche Rahmenbedingungen einschränkend. «Mobile Marketing befindet sich im Spannungsfeld ganz unterschiedlicher Entwicklungen, die durch das Management sinnvoll auszugleichen sind», sagt Co-Projektleiterin Dorothea Schaffner von der Hochschule Luzern. Eine Zusammenfassung aller Resultate ist zu finden auf Hslu.ch/projekt-mobile-marketing.

Eine Toolbox wird entwickelt

Das Projekt «Mobile als Innovator in Marketing und Vertrieb» startete 2015 und hat zum Ziel, eine Toolbox zu entwickeln, die Unternehmen und Agenturen dabei unterstützt, den mobilen Kanal effektiv in Marketing und Vertrieb einzusetzen. Dafür arbeiten die Hochschule Luzern (Institut für Kommunikation und Marketing IKM und Institut für Tourismuswirtschaft ITW) und die Universität St. Gallen zusammen. Projektpartner sind die Digitalagentur Aperto Schweiz,
Swisscom, Magazine zum Globus, die Schweizerische Post und Raiffeisen Schweiz. Das Projekt wird von der Kommission für Technologie und Innovation KTI des Bundes unterstützt.

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Die am häufigsten genutzten Mobile Marketing-Instrumente in der Schweiz.

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(Bild grösser) Unterstützende und hemmende Faktoren für Mobile Marketing.

 

Livesystems mit neuer Geschäftsleitung

Livesystems hat eine neue Geschäftsleitung. CEO ist ab April 2016 Tobias Frommenwiler, Head of Market Yves Kilchenmann und COO Kathrin Saner.

Livesystems hat das Fahrgast TV Passengertv mit digitalen News und Werbung auf Screens im öffentlichen Verkehr der Schweiz etabliert. Vor rund 9 Jahre startete Passengertv mit dem ersten öV-Partner Marzilibahn beim Bundeshaus. Das Fahrgast TV hat eine Wemf-beglaubigte Zuschauerzahl von über 1 Million täglich, vier Dutzend öV-Partnern, deren Verträge verlängert wurden, und ein stark wachsendes Werbevolumen, das heute in absoluter Eigenvermarktung generiert wird. Livessystems ist mit ihren mittlerweile über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zudem zu einem wichtigen Arbeitgeber in der Agglomeration Bern geworden.

Die neue dreiköpfige Geschäftsleitung setzt sich wie folgt zusammen:
– CEO wird Tobias Frommenwiler, 41, Wirtschaftsinformatiker, seit März 2013 bei der Livesystems AG, zuvor Public Transport IT Consultant und unter anderem Fahrgastinformations-Spezialist bei der PostAuto Schweiz AG.
– Mit ihm in der Geschäftsleitung wird in der Funktion des Head of Market Yves Kilchenmann sein, 35, Mitbegründer und Verwaltungsrat der Livesystems AG und als bisheriges GL-Mitglied zuständig gewesen für Technology & Innovation.
– Als COO und drittes GL-Mitglied konnte die Livesystems AG Kathrin Saner, 30, gewinnen, MA in Economics and Communication und Betriebswirtschafterin. Zuvor arbeitete Kathrin Saner bei der Swisscom.

Die beiden Mitbegründer von Livesystems, Olivier Chuard und Christian Imhof, werden von den operativen Funktionen und vom Tagesgeschäft entlastet, um sich voll auf das Wachstum und die dynamische Weiterentwicklung in die Breite von Livesystems konzentrieren zu können. Beide bleiben im Verwaltungsrat der Livesystems, Olivier Chuard in der Funktion des VRP.

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Die neue Geschäftsleitung von Livesystems, mit CEO Tobias Frommenwiler (Mitte), COO Kathrin Saner und Head of Market Yves Kilchenmann.
 

Prime realisiert für Raiffeisen Welovesnow.ch

Prime hat für Raiffeisen Schweiz die neue Schweizer Schneesport- Plattform Welovesnow.ch konzipiert und umgesetzt.

Pünktlich zum Ticketvorverkauf für die Ski-WM 2017 in St. Moritz lanciert Raiffeisen Schweiz die Schneesport-Plattform Welovesnow.ch. Die Zürcher Kommunikationsagentur Prime hat die Plattform im Responsive Webdesign umgesetzt. Nebst vergünstigten WM-Tickets und exklusiven Hintergründen zum Event bietet die Website viele weitere attraktive Angebote.

«Mit Welovesnow.ch wollen wir Schneesportfans eine Plattform mit spannenden Inhalten bieten und unser Engagement für den Schweizer Schneesport kommunizieren», so André Stöckli, Leiter Sponsoring bei Raiffeisen Schweiz. Als Vorbild für Welovesnow.ch diente die Fussball-Plattform Welovefootball.ch, welche Prime im vergangenen Jahr für Raiffeisen umgesetzt hat. André Stöckli zeigt sich zufrieden: «Prime hat Welovesnow.ch effizient und hochwertig umgesetzt. Wir freuen uns sehr über das Resultat.»

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Die Website basiert auf der Technologie Adobe Experience Manager. Die Agile-Methode gewährleistete ein reibungsloses Projektmanagement und Monitoring.

Verantwortlich bei Raiffeisen: André Stöckli (Leiter Sponsoring), Sandra Bürkle (Projektleiterin
Marketing). Verantwortlich bei Prime: Christian Paredes (Senior Berater), Pascal Künzli (Berater), Janine Eichenberger (Beraterin), Bessie Lehmann (Digital Project Manager). Design: Hug & Dorfmüller Design.
 

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