Ivana Pribakovic wird neue Leiterin von «Rendez-vous»

Die Radio-Chefredaktion von SRF hat die 47-jährige Ivana Pribakovic zur neuen Leiterin der Sendung «Rendez-vous» gewählt. Sie folgt per 1. Juni 2016 auf Mark Livingston, der intern zu SRF News wechselt.

Ivana Pribakovic ist seit 1998 bei Radio SRF angestellt. Zunächst arbeitete sie als Zürcher Korrespondentin und Redaktorin in der Regionalredaktion Zürich Schaffhausen. Seit Mai 2001 ist Ivana Pribakovic als Moderatorin von «Rendez-vous» und seit 2014 zudem als stellvertretende Redaktionsleiterin tätig. Sie ist ausserdem mit einem Teilpensum Gesprächsleiterin beim «Tagesgespräch».

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Vor ihrer Zeit bei Radio SRF war Ivana Pribakovic Redaktorin und Moderatorin bei Radio Z sowie Redaktorin und Moderatorin bei Radio Eulach. Ivana Pribakovic hat in Winterthur die Matura Typ B absolviert und anschliessend an der Universität Belgrad Germanistik studiert. Während ihres Studiums war sie als Übersetzerin, Texterin und Lektorin tätig. Per 1. Juni 2016 übernimmt Ivana Pribakovic nun die Redaktionsleitung von «Rendez-vous». Sie tritt die Nachfolge von Mark Livingston an, der als Redaktionsleiter zu SRF News wechselt.
 

Herger Imholz: Corporate Identity für CAS Gruppe

Die Designagentur Herger Imholz kreiert den kompletten Markenauftritt der CAS Gruppe. Dies mit der strategischen Neuausrichtung der Marke, dem passenden visuellen Leitbild sowie der Realisation der Website.

Die neue Corporate Identity der CAS Gruppe bringt die Kernwerte des Unternehmens auf eine neue Ebene. Ziel war es, die drei vorherigen alleinstehenden Business-Units CAS Architekten, CAS Generalunternehmung und CAS Immobilien unter der neuen Dachmarke zu formieren.

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Neben der Harmonisierung der Logos wurden die Briefschaften, alle Dokumentationen, die Signaletik sowie die Website komplett neu erarbeitet. Diese ist in fliessendem Design (Responsive) für alle Endgeräte optimiert.

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«Im Fokus des neuen Markenauftrittes stand die Abbildung der überdurchschnittlichen Qualitäten der CAS Gruppe AG mittels zeitloser Farbwahl und einer unmissverständlichen Bildsprache», so Mathias Bamert, Geschäftsleiter bei Herger Imholz.

Verantwortlich bei der CAS Gruppe: René Chappuis (Geschäftsleitung, VR-Präsident), Camilla Brun (Leitung Marketing und Kommunikation), Linda Kolly (Mediensprecherin, Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei Herger Imholz: Yves Herger (Creative Direction), Philipp Michel (Art Direction), Mathias Bamert (Projektleitung)
 

Zu guter Letzt: Social Wedeln

Dank Pedigree können Hunde in Spanien jetzt Fotos auf Facebook posten.

Die von Saatchi & Saatchi entwickelte Kampagne sorgt zur Zeit für Aufsehen im Internet. Ob sie dadurch besser wird, bleibt offen. «The Posting Tail» ist ein mit Wedel-Sensor, Kamera, Prozessor und Wi-Fi ausgerüstetes Hunde-Geschirr. Der Clou: Scheinbar soll der Sensor erkennen, ob ein Hund aus Freude wedelt oder nicht. Wedeln kann in der Körpersprache des Hundes noch verschiedene andere Bedeutungen haben und wird von vielen Menschen fälschlicherweise generell als Freude interpretiert. Freut sich der Hund wirklich, löst er dadurch die Kamera aus und lädt das Bild auf Facebook hoch. GPS-Daten inklusive – so entsteht durch Pedigree eine Hunde-Freude-Karte.

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Vermutlich lädt der Hund die Fotos nicht automatisch hoch, sonst wäre die Freude auf Menschenseite wohl überschaubar, wenn der Hund fröhlich ins Schlaf- oder Badezimmer eintritt. Ausserdem stellt sich die Frage, ob das Geschirr wirklich so grossflächig sein muss – eigentlich sieht es eher aus wie ein «Hundemänteli», das bei warmen Temperaturen wohl unangenehm zu tragen ist. Finden Hunde das ganze genau so toll wie die Menschen? Wäre die Kampagne nicht erst am 5. April lanciert worden, könnte man das Ganz für einen Aprilscherz halten. Vielleicht ist es ein Viral-Scherz. Derweilen teilt Pedigree über Facebook fleissig Fotos von Hunden, die bereits in den Genuss des Posting Tails kamen. Und die haben schon was. (hae)
 

 

El parque que le encanta a Choco es este y con The Posting Tail by Pedigree® lo hemos comprobado. ¡Se siente como en…

Posted by Pedigree España on Montag, 11. April 2016

 

¡Que feliz está Pancho jugando a la pelota con sus colegas perrunos! Con The Posting Tail by Pedigree® podrás saber todo…

Posted by Pedigree España on Sonntag, 10. April 2016

 

Beto vive en Lavapiés y le encanta encontrarse con sus amigos perrunos en el parque. Gracias a The Posting Tail by…

Posted by Pedigree España on Samstag, 9. April 2016

 

Ringo es un perro muy conquistador y le encanta sorprender a las chicas guapas del Parque. ¡Gracias a The Posting Tail…

Posted by Pedigree España on Freitag, 8. April 2016

 

Turca ha sido uno de los primeros peludos afortunados en probar The Posting Tail by Pedigree® y ha compartido lo mucho…

Posted by Pedigree España on Donnerstag, 7. April 2016

In Flagranti: Neue Teamleitung Beratung

Das Beratungsteam von In Flagranti wird mit dem neuen Teamleiter Nicolas Engel ausgebaut. Engel, der in Bern Politik- und Medienwissenschaften studierte, war in den letzten Jahren in Berlin tätig.

Ab 2009 bei Scholz & Friends Agenda und ab 2011 als Senior Berater PR bei Fischerappelt Relations. Dort war er unterem anderen zuständig für die KfW-Bankengruppe und als Projektleiter sowohl für die Verkehrssicherheits- als auch die Jugendkampagne des Deutschen Verkehrssicherheitsrats und des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

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Leserschaft bleibt den Tageszeitungen treu

Nach schwierigen Jahren mit schwindender Leserschaft haben sich die Schweizer Tageszeitungen aufgefangen. Die Leserinnen und Leser halten mit wenigen Ausnahmen ihrer Zeitung die Treue. Das gilt namentlich für die Regionalzeitungen.

Einen Sprung nach vorn taten in der Frühjahreserhebung 2016 gegenüber den Herbstdaten 2015 laut der Wemf für Werbemedienforschung die Zürcher Regionalzeitungen, die neu auf 402'000 Leserinnen und Leser (+4,4 Prozent) kommen.

Der Winterthurer Landbote verbesserte die Reichweite gar um 10 Prozent auf 108'000, wie die Wemf am Dienstag bekanntgab. Andere Regionalblätter wie die Thurgauer Zeitung, der Walliser Bote, der Bote der Urschweiz oder das Bieler Tagblatt legten ebenfalls zu.

Die Reichweite der Südostschweiz ging leicht auf 205'000 Leser (-1,4 Prozent) zurück, während die AZ Nordwestschweiz unverändert gut 461'000 Leser zählte. In beiden Fällen sind aus methodischen Gründen die Zahlen nicht mit den Daten vom Herbst 2015 vergleichbar.

Grosse Zeitungen verlieren

Die grossen Blätter mussten dagegen Federn lassen. Leserstärkste Zeitung bleibt das Pendlerblatt 20 Minuten mit 1,43 Millionen Leser in der deutschen Schweiz. Das sind 2,6 Prozent weniger als bei der letzten Erhebung im Oktober 2015. Der Rückgang hält damit an, waren es vor zwei Jahren doch noch 1,57 Millionen gewesen.

Die Pendlerzeitung Blick am Abend konnte dagegen ihre Reichweite mit 672'000 Lesern halten. Sie verfügt jedoch verglichen mit 20 Minuten nur über eine halb so grosse Leserschaft. Bei den bezahlten Zeitungen fällt auf, dass der Tages-Anzeiger gegen den Trend zulegen konnte (+3,7 Prozent auf 474'000 Leser).

Weiter deutlich Terrain eingebüsst hat der Blick, der neu noch auf eine Reichweite von 609'000 Lesern (-7,0 Prozent) kommt. Der Ringier-Konzern, zu dem der Blick gehört, setzt stark auf digitale Medien. So lag Blick Online bei der Erhebung im letzten Oktober klar auf Platz zwei hinter dem Portal von 20 Minuten.

NZZ wird weniger gelesen

Die grossen Regionalzeitungen konnten ihre Leserschaft halten. Bei der Neuen Luzerner Zeitung waren es 302'000 und beim St. Galler Tagblatt 278'000 Leser. Die NZZ, die eine internationale Ausstrahlung hat, erreicht noch 263'000 Leser (-4,0 Prozent).

Nach vielen erfolgreichen Jahren kämpfen die Sonntagsblätter mit einem Leserschwund. Der Sonntagsblick hat mit 638'000 Lesern zwar die Nase noch knapp vorn, verlor aber im letzten halben Jahr 8,2 Prozent seiner Leserschaft. Knapp dahinter folgt auf Platz zwei die Sonntagszeitung mit 616'000 Lesern (-1 Prozent).

Rang drei belegt die NZZ am Sonntag, die in der Deutsch- und Westschweiz noch 413'000 Leser (-2,4 Prozent) hat. Die Reichweite der Schweiz am Sonntag schrumpfte dagegen um 5,7 Prozent auf 345'000 Leser. Gut zu halten vermögen sich auf den folgenden Plätzen die Zentralschweiz am Sonntag und die Ostschweiz am Sonntag.

Weltwoche und Woz legen zu

Politisch eher polarisierende Medien wie die Weltwoche (+4,7 Prozent) und die Woz (+26 Prozent) waren im Aufwind. Der gegenteilige Effekt ist offenbar bei der Basler Zeitung zu beobachten, an der Christoph Blocher beteiligt ist. Hier ging die Leserschaft markant um 12,3 Prozent auf 114'000 zurück.

Spezial-Titel, die teilweise eine hohe Reichweite erzielen, schnitten gut ab. Das Migros-Magazin und die Coopzeitung konnten leicht zulegen, während der Drogistenstern weiter an Leserschaft verlor. Ungebrochen ist der Siegeszug der Landliebe, die mittlerweile eine Reichweite von 627'000 Lesern erzielt.

Ein gemischtes Bild zeigt die Wirtschaftspresse. Während die Handelszeitung um über 5 Prozent zulegen konnte, büsste die Bilanz weiter Terrain ein (-6,3 Prozent). Die Finanz und Wirtschaft konnte ihre Reichweite halten. 

Junge lesen Pendlerzeitungen

Ein Blick in die Detailzahlen zur Altersstruktur der Leserschaft bestätigt die Erwartungen. Während die Pendlerzeitungen 20 Minuten und Blick am Abend vor allem bei der jüngeren Leserschaft Beachtung finden, ist es bei den traditionellen Tageszeitungen die ältere Generation, die diese Titel liest.

Ein etwas anderes Bild zeigt sich in der Romandie. Hier konnte das Pendlerblatt 20 Minutes nochmals leicht auf 537'000 Leserinnen und Leser (+1,3 Prozent) zulegen. Einbussen mussten die grösseren Blätter in der Westschweiz (Le Matin, Tribune de Genève) hinnehmen.

Einzelne Regionaltitel (Nouvelliste, Quotidien Jurassien) erhöhten die Reichweite. Bei 24 Heures und Le Temps blieb die Leserschaft stabil. Die Sonntagszeitung Le Matin dimanche musste weiter Federn lassen und zählt noch 452'000 Leser.

Im Tessin büsste 20 Minuti knapp 8 Prozent auf 81'000 Leser ein. Die La Regione verzeichnete kleine Verluste, während der Corriere del Ticino im Aufwind war. Die Sonntagsblätter Caffè della Domenica sowie Mattino della Domenica standen wie die Sonntagstitel in der Deutsch- und Westschweiz auf der Verliererseite. (SDA)
 

Hansi Voigt verlässt Watson

Mitbegründer, Geschäftsführer und Chefredaktor Hansi Voigt verlässt nach dreijähriger Tätigkeit das Newsportal Watson. Verwaltungsrat und Voigt konnten sich nicht auf einen gemeinsamen Weg und eine neue Führungsstruktur für die nächste Phase einigen.

Voigt ist gemäss eigenen Angaben per sofort freigestellt worden. Das sei richtig so, damit der neue Chef, Michael Wanner, handeln könne. Er trete die Führung von Watson zwar nicht freiwillig ab, gehe aber mit Verleger Peter Wanner im Guten auseinander, sagte Voigt auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. «Wir konnten uns für die nächste Phase nicht auf einen gemeinsamen Weg einigen. Unter anderem wollten wir die Chefredaktion und die Geschäftsleitung separieren», hiess es bei den AZ Medien auf Anfrage. Hansi Voigt habe dies nicht gewollt. In der Folge sei es konsequent gewesen, sich von Voigt zu trennen.

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Hansi Voigt, «Vater» von Watson – Mitte März noch «Kopf der Woche» in der Werbewoche (Foto: uma/Werbewoche)

Hansi Voigt hatte Watson gemeinsam mit den AZ Medien gegründet und lanciert. Das Portal mit monatlich 1,3 Millionen Unique Clients (UC) liegt in Sachen Ertragsentwicklung allerdings noch hinter den ursprünglichen Erwartungen, wie die AZ Medien in ihrer Mitteilung vom Dienstag schreiben.

Wanner will weiter investieren

Weil er vom langfristigen Erfolg von Watson überzeugt sei, werde er weiter in den Ausbau des Portals investieren, wird AZ-Verleger Peter Wanner in der Mitteilung zitiert. Hinter Watson steht das Zürcher Medien-Start-up Fixxpunkt, das im April 2013 von Voigt gegründet wurde. Seit November 2013 halten AZ Medien sowie die BT Holding – die Beteiligungsgesellschaft von Wanner – die Mehrheit an Fixxpunkt. Voigt hat seine Anteile im Zusammenhang mit seinem Abgang an Peter Wanner verkauft. Über die Höhe und den Umfang der Abgeltung für seine Beteiligung wollte sich Voigt auf Anfrage nicht äussern. Gemäss Angaben der AZ Medien halten Mitarbeiter derzeit 15 Prozent der Aktien der Fixxpunkt AG.

Keine weiteren Sparübungen geplant

Wenn zwei Menschen gleichzeitig durch eine Tür gehen wollen und sich nicht einigen können, ist davor und dahinter alles blockiert. Das bringt nichts“, kommentierte Voigt seine Situation am Dienstag in seinem Abschiedsartikel auf Watson. Es stünden bei Watson keine weiteren Sparübungen oder Veränderungen an. Dafür sei die jüngste Entwicklung sowohl beim Traffic als auch beim Umsatz zu erfolgreich. Da die Einnahmen weniger stark anstiegen als erwartet, hatte Voigt letzten Herbst aber auf Drängen von Verleger Wanner das Budget zurückschrauben und drei Personen entlassen müssen. Mit dieser Massnahme konnten 300'000 bis 400'000 Franken eingespart werden. Voigt selber verzichtete auf einen Teil seines Lohns.

Verleger-Sohn wird neuer Geschäftsführer

Das Newsportal war am 22. Januar 2014 mit 65 Mitarbeitenden gestartet. Es hebt sich optisch stark von der Konkurrenz ab. Mit einem Mix aus Information und Zeitvertreib sowie multimedialen Erzählformen will sich Watson vor allem bei einer jungen, mobilen Leserschaft etablieren. Neuer Geschäftsführer wird Michael Wanner, Sohn von Verleger Peter Wanner. Michael Wanner fungiert auch als Delegierter des Verwaltungsrates von Watson. Wanner ist HSG-Absolvent. Er war vier Jahre beim Hamburger Verlagshaus Gruner+Jahr tätig, zuletzt als Assistent des CEO. (SDA)

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Aroma erweitert Kreation

Die Agentur Aroma verstärkt die Kreation mit Gilles Burst, Ivo Christow, Isabel Jakob und Carla Schmid gleich vierfach.

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Gilles Burst studierte und diplomierte an der Ecole Spéciale d’Architecture in Paris und arbeitete anschliessend in renommierten Architekturbüros in ganz Europa. Zuletzt leitete er bei Aïnu verschiedenste Projekte und Events für internationale Kunden im Luxussegment. Bei Aroma wird er in der Funktion als Art Director Architektur die Leitung des fünfköpfigen Architektur-Teams übernehmen.

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Ivo Christow sammelte nach seinem Studium in Innenarchitektur und Scenographical Design während über 10 Jahren Erfahrung in Agenturen und als Selbstständiger. Sein Fokus lag dabei stets auf Szenografie, Exhibition und Event. Dies wird auch bei Aroma so sein. Als stellvertretender Team-Leiter wird er das Konzept-Team unterstützen, bereichern und inspirieren.

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Ebenfalls zum Konzept-Team stossen wird Isabel Jakob. Ihr Fokus wird auf Text und Konzept gerichtet sein. Mit ihrem Master in Arts Management und dem Bachelor of Arts in Design im Rucksack, führte ihre berufliche Wanderroute durch die unterschiedlichsten Gefilde: Journalismus, Trendforschung, Künstlerbetreuung, Design, Konzept und Marketing.

Das Grafik-Team wird von Carla Schmid verstärkt. Sie bringt dafür nicht nur einen Bachelor in visueller Kommunikation mit, sondern auch viel Erfahrung in dreidimensionaler Kommunikation und in der Ausstellungsgestaltung. Diese sammelte sie unter anderem bei Holzer Kobler Architekturen und wird sie nun bei Aroma einbringen.

Wechsel in der Geschäftsleitung von Adwebster

Per 1. Juni 2016 ergänzt Andri Mengiardi die Geschäftsleitung von Adwebster. Unter der künftigen Leitung von Mengiardi (Managing Director), Theodor Esenwein (CIO) und Carlo Fässler (CTO) soll das bestehende Produkt- und Dienstleistungsportfolio ausgebaut werden.

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Andri Mengiardi, Managing Director

«Das digitale Marketing geht in die nächste Runde. Unternehmen wollen in Zukunft spannende Geschichten quer über alle Touchpoints erzählen, egal ob paid, earned oder owned. Jeder Kunde soll als Individuum im Zentrum stehen. Mit diesem Bewusstsein wird adwebster als Lösungsanbieter für digitale Werbung in Zukunft Technologien und Dienstleistungen weiterentwickeln.» so der 35-jährige Mengiardi. Er übernimmt per 1. Juni 2016 die operative Leitung von Sandro Albin. Die letzten drei Jahre verantwortete Mengiardi als Head of Seller Experience von Ricardo.ch das Business- und Product-Development (Supply) sowie das Account Management des grössten Schweizer Online-Marktplatzes. Zuvor sammelte er durch die Mitgründung von Scoup.ch – einem Corporate Startup von Tamedia – als Head of Business Development und Mitglied der Geschäftsleitung erste Erfahrungen als Entrepreneur.

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Carlo Fässler, Chief Technology Officer (CTO)

Carlo Fässler nimmt als Chief Technology Officer Einsitz in der Geschäftsleitung. Als Software Engineer kennt Fässler alle Facetten der Softwareentwicklung. Er arbeitet seit September 2014 bei adwebster und war als Head of Development massgeblich am Aufbau des technischen Ökosystems beteiligt. Zuvor arbeitete Fässler als Senior Software Engineer bei der Comartis AG.

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Theodor Esenwein, Chief Innovation Officer (CIO)

Esenwein arbeitet seit einem Jahr bei Adwebster und hatte bis anhin die Funktion des Lead Data Architekt inne. Als Chief Innovation Officer übernimmt Theodor Esenwein nun die Weiterentwicklung neuer Technologien und Tools für die Werbeindustrie. Er ersetzt Michel Lazecki, der das Unternehmen im Februar 2016 verlassen hat. Zuvor arbeitete Esenwein als Teamleiter beim IT Recruiter Global Human Resources, wo er für die Web- und Markenentwicklung verantwortlich war und als Web- und Grafikdesigner fungierte.

Andi Nigg, Gründer und Verwaltungsratspräsident von Adwebster: «Mit diesem Schritt werden wir den Fokus noch stärker auf die Innovation von technischen Lösungen für Werbekunden, Agenturen und Verlage setzen können. Mit Theo Esenwein und Carlo Fässler nehmen zwei erfahrene Programmierer Einsitz in der Geschäftsleitung. Mit Andri Mengiardi haben wir die passende Ergänzung gefunden. Die neu entwickelte Live Data Technologie wird dabei eine zentrale Rolle spielen und die damit verbundenen Möglichkeiten erlauben uns, im Bereich der datengesteuerten Auslieferung von digitaler Werbung neue Massstäbe zu setzen.»
 

Schweizer Bauwirtschaft: Susanna Vanek neue Redaktionsleiterin

Susanna Vanek ist neue Redaktionsleiterin der Fachzeitrschrift Schweizer Bauwirtschaft. Sie hat die redaktionelle Leitung der monatlich erscheinenden Publikation per 1. April 2016 übernommen. Vanek tritt die Nachfolge von Massimo Diana an.

Dieser wollte sich laut Mitteilung nach fünf Jahren in dieser Funktion beruflich neu orientieren. Susanna Vanek ist eine versierte Kennerin der Branche und befasst sich seit vielen Jahren als Fachjournalistin mit Bauthemen. Von 2010 bis 2015 war sie Chefredaktorin der Schweizer Holz-Zeitung und im Rahmen einer crossmedialen Verlagsstrategie unter anderem für den Aufbau eines Onlineportals über die Holzbaubranche verantwortlich. Zuvor war sie von 2007 bis 2009 beim Verlag Docu Media Schweiz Chefredaktorin der Fachzeitschriften Kommunalmagazin, Bauherrenmagazin, Wohnwelten und Hotel + Gastro.

Vanek hat an den Universitäten Zürich und Rom Italienisch, Slavistik und Deutsch studiert. Ihre ersten journalistischen Stationen waren die Aargauer Zeitung und das Lifestyle- und Reisemagazin WoW World of Wellness, das sie als Chefredaktorin verantwortete.

Die Schweizer Bauwirtschaft wird vom Schweizerischen Baumeisterverband herausgegeben. Die Fachzeitschrift erscheint monatlich und enthält Artikel in den Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch. Gemäss Wemf-Beglaubigung weist das im 115. Jahrgang erscheinende Magazin eine verkaufte Auflage von 6268 Exemplaren auf, die gesamte Druckauflage beträgt 6700 Exemplare.

Ruf Lanz: Tiere würden Hiltl liken

Mit der neusten Hiltl-Kampagne bewirbt Ruf Lanz das Facebook-Profil des ältesten vegetarischen Restaurants der Welt.

Hiltl in Zürich ist laut Guinness World Records das älteste vegetarische Unternehmen der Welt. Es wurde 1898 von Ambrosius Hiltl gegründet und wird heute von Rolf Hiltl in vierter Generation geführt. Seit 2006 sorgt Ruf Lanz mit vielfach preisgekrönten Kampagnen dafür, dass die Marke Hiltl in aller Munde bleibt. Der jüngste Auftritt bewirbt das erfolgreiche Facebook-Profil von Hiltl, das fast 30'000 Fans zählt. Zu sehen sind die Like-Buttons von Hühnern, Kälbern oder Schweinchen. Denn auch Tiere würden Hiltl liken. Schliesslich landen sie hier garantiert nie auf dem Teller. Die Sujets kommen ab sofort online und offline zum Einsatz.

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Verantwortlich bei Hiltl: Rolf Hiltl (Gesamtverantwortung), Marsha Lehmann, Amber Turgemann (Projektleitung). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Laura Hofer (Grafik), Markus Ruf (Text), Pascal Trütsch (Beratung), Lorena Hernandez (Illustration)

The House verstärkt Kreation nachhaltig

The House Agency stärkt die Kreation: Grischa Rubinick wird Partner, Patrick Meyer besetzt neu die Position als Creative Director Copy.

Um die zunehmende Konvergenz der Kommunikationsdisziplinen weiter zu fördern und der gesteigerten Nachfrage an interdisziplinären Lösungen gerecht zu werden, verstärkt The House das Führungsteam um Executive Creative Director Grischa Rubinick und macht ihn zum Teilhaber.

Grischa Rubinick ist seit März 2015 Leiter der Kreation und Mitglied der Geschäftsleitung. Neu ist er bei The House auch Partner. Das ADC-Mitglied hat Erfahrungen in namhaften Netzwerkagenturen gesammelt, ist für zahlreiche national sowie international prämierte Kampagnen verantwortlich und hat jüngst in Cannes juriert.

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Patrick Meyer ist seit März 2016 Creative Director Copy und stellvertretender Leiter Kreation. Der diplomierte Übersetzer und Germanist hat in mehreren nationalen und internationalen Agenturen Erfahrungen als Texter und CD Text gesammelt und für seine Arbeiten diverse Auszeichnungen erhalten.

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GDI-Studie sieht SRG als künftigen Kitt der Gesellschaft

TV- und Radioprogramme wie bisher oder neue Wege? Das Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) hat für die SRG mögliche Zukunftsszenarien entworfen. Schwarz sieht das Institut für die SRG nicht - im Gegenteil.

Sie könne das Auseinanderdriften der Gesellschaft verhindern. Die Menschen würden sich vermehrt in unterschiedlichen mentalen Räumen aufhalten, was die sozialen Gruppen auseinanderdriften lasse, schreibt das GDI in der am Dienstag publizierten Studie «Öffentlichkeit 4.0: Die Zukunft der SRG im digitalen Ökosystem». Einer der Hauptgründe für dieses Auseinanderdriften sieht das GDI in der so genannten «Filter-Bubble», auch Informationsblase genannt. Dabei handelt es sich um das Phänomen, dass Nutzer nur noch das zu sehen bekommen, was ihren Ansichten und Interessen entspricht. Auf Plattformen wie Youtube, Twitter und Facebook wird dies mit Algorithmen erreicht, welche das bisherige Verhalten des Nutzers analysieren und gegenteilige Meinungen ausblenden. So isolieren sich Mediennutzerinnen und – nutzer immer mehr in ihrer eigenen Blase. Für das GDI ist klar: Hier kann die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) mit ihren Sendern in allen Sprachregionen ansetzen, weil sie die Fähigkeit hat, diese Blasen platzen zu lassen – oder sie zumindest miteinander zu konfrontieren. Die SRG könne dazu beitragen, die direkte Demokratie unter digitalen Voraussetzungen neu zu definieren.

Inhalte über fremde Kanäle verbreiten

Damit sie diese grosse Aufgabe wahrnehmen kann, muss sich die SRG gemäss GDI aber verändern. Da das starre Sender-Empfänger-Schema aufgelöst wird, also immer weniger Nutzer einfach vor dem Fernseher sitzen, soll die SRG ihre Inhalte nicht mehr nur über eigene Kanäle verbreiten. Vielmehr solle sie mit Partnern zusammenarbeiten. Das bisherige, lineare Fernsehen solle aber «als Option erhalten bleiben», schreibt das GDI. Auch bei der Finanzierung könnte die SRG neue Wege gehen: Statt nur über Gebühren und Werbung könnte sich die SRG zusätzlich durch Crowdfunding finanzieren, also Schwarmfinanzierung durch die Nutzer. Zudem müssten mehr Kooperationen mit anderen Anbietern stattfinden.

Kein fixes Programm mehr

Öffnen könnte sich die SRG nach Ansicht der GDI auch für neue Arten der Produktion. Die Inhalte könnten nicht mehr ausschliesslich von professionellen SRG-Mitarbeitenden hergestellt werden, sondern auch von Privaten und sogar «smarten Maschinen». Jedem müsse es ausserdem freistehen, Inhalte für sich zu nutzen und zu verändern. Ein weiteres Szenario betrifft das eigentliche Radio- und Fernsehangebot. Nach Ansicht des GDI ist es möglich, dass mit dem fixen Programm bald Schluss ist und Programme individuell werden.

Die SRG im Experimentalmodus

Damit die SRG den Wandel schafft, ist gemäss GDI wichtig, das sie sich Vorteile neuer Medien zu Nutzen macht. Die Gefahr: In einem so traditionsreichen Unternehmen könnten neue Entwicklungen schnell von bestehenden Strukturen absorbiert und im Keim erstickt werden. Damit das nicht passiert, schlägt das GDI vor, bestehende hierarchische Strukturen abzubauen und die SRG in einen ständigen Experimentalmodus zu versetzen – mit technischen, inhaltlichen und wirtschaftlichen Freiräumen bei einzelnen Projekten. (SDA)

Studie kostenlos downloaden

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