Yahoo verklagt Facebook wegen Verletzung von Patenten

Nur Wochen vor dem Börsengang des Sozialen Netzwerks Facebook hat der Internetkonzern Yahoo seine Drohung in die Tat umgesetzt und Facebook wegen Verletzung von Patenten verklagt. Yahoo wirft Facebook gross angelegten Ideenklau vor.

Ohne entsprechende Lizenzabkommen habe Facebook zehn patentierte Technologien im Zusammenhang mit Werbung, Datenschutzkontrolle sowie sozialen Netzwerken genutzt, heisst es in Klage. Sie wurde am Montag im kalifornischen San José eingereicht. «Viele der Technologien, auf denen Facebook fusst, wurden zuerst von Yahoo entwickelt», schrieben die Yahoo-Anwälte. Über Jahre sei Facebook aber «schwarz gefahren». Bereits im vergangenen Monat hatte Yahoo Facebook eine Klage angedroht, sollte keine Einigung erzielt werden. Zunächst blieb unklar, welche Summe Yahoo von dem Sozialen Netzwerk verlangt.

Die Klage kommt für das soziale Netzwerk zur Unzeit. Facebook ist mitten in den Vorbereitungen für seinen milliardenschweren Börsengang, der im Sommer erwartet wird. Eine Klage von derartiger Tragweite könnte die Investoren verunsichern. Das weiss auch Yahoo und hat damit einen Vorteil in möglichen Verhandlungen über einen Vergleich.

Facebook ist enttäuscht

Facebook teilte mit, man sei enttäuscht über Yahoo. «Wir werden uns mit allen Mitteln gegen diese rätselhaften Aktionen zur Wehr setzen», erklärte eine Sprecherin. Sehr wahrscheinlich wird auch dieser Patentstreit wie so viele zuvor mit einer aussergerichtlichen Einigung oder dem Abschluss eines Lizenzvertrags enden. Allerdings verdeutlicht er einen wunden Punkt von Facebook. Ende 2011 waren lediglich 56 Patente auf das Soziale Netzwerk registriert. Verglichen mit anderen grossen Technologieunternehmen eine sehr geringe Zahl. Yahoo besitzt mehr als 1‘000 Patente.

Yahoo verteidigte die Entscheidung, Klage einzureichen. Das Unternehmen habe über Jahre «substanzielle Ressourcen in Forschung und Entwicklung» gesteckt, die zu Patenten führten, für die andere Unternehmen Lizenzgebühren zahlen.

Alten Glanz zurückholen

Ohne die Technologien von Yahoo hätten Facebook und andere Internetseiten weniger Besucher und weniger Werbeeinnahmen, heisst es in der Klageschrift. Yahoo beansprucht für sich, eine ganze Reihe grundlegender Funktionen sozialer Netzwerke erfunden zu haben wie das Verschicken von Nachrichten, die Anzeige von Neuigkeiten oder die Kommentierung.

Die beiden Internetkonzerne sind Konkurrenten im Geschäft mit Werbung im Internet. Facebook ist in den vergangenen Jahren aber viel schneller gewachsen und hatte zuletzt 845 Millionen Nutzer. Dagegen sank Yahoos Stern und damit auch die Einnahmen. Nach eigenen Angaben gab es zuletzt 700 Millionen Nutzer. Dabei ist Yahoo, dessen Wurzeln ins Jahr 1994 zurückreichen, zehn Jahre älter als Facebook und war eines der bedeutendsten Unternehmen in der Pionierzeit des Internet. Der erst zu Jahresbeginn angetretene Konzernchef Scott Thompson soll den alten Glanz wieder herstellen und scheint dabei einen radikalen Kurs zu fahren. Die Androhung der Patentklage war eine der ersten Aktionen, die in seine Amtszeit fielen. Thompson hatte bereits intern aufgeräumt und zahlreiche Topmanager ausgewechselt. (SDA/DAPD/RTD/DPA)

(Bild: Keystone)

Bundesgericht: SF hat Tierschützer Kessler nicht diskriminiert

Das Schweizer Fernsehen hat den Verein gegen Tierfabriken (VGT) in seiner Berichterstattung nicht diskriminiert. Allerdings gibt es laut Bundesgericht durchaus Hinweise auf eine gewisse Animosität gegenüber dem streitbaren Tierschützer Erwin Kessler.

VGT-Präsident Kessler war 2008 und 2009 mit der Rüge an die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) gelangt, dass er von SF seit Jahren systematisch boykottiert werde. SF sei anzuweisen, diese «Fernseh-Zensur» gegen den VgT aufzugeben. Unter anderem bemängelte Kessler, dass SF nicht über einen Entscheid der Grossen Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) von 2009 berichtet hatte. Die Richter in Strassburg waren darin zum Schluss gekommen, dass SF 1994 einen Tierschutz-Werbespot des VGT zu Unrecht nicht ausgestrahlt habe.

Die UBI trat auf die Eingaben nicht ein, wurde dann aber vom Bundesgericht zur vertieften Prüfung der Frage verpflichtet, ob SF den VGT in der Berichterstattung systematisch diskriminiere. Die UBI verneinte dies mit Entscheid vom Oktober 2010. Das Bundesgericht hat die von Kessler dagegen erhobene Beschwerde nun abgewiesen. Laut Gericht kann nicht von einer rechtswidrigen Boykottierung des VGT ausgegangen werden. Für die relativ geringe Anzahl von Beiträgen über den VGT würden sachliche Gründe bestehen.

«Kein ernstzunehmender Akteur»

Der blosse Umstand, dass Kessler bestimmte Ereignisse als sehr wichtig empfinde, bedeute nicht, dass ihre Nichterwähnung auf SF rechtswidrig wäre. Im übrigen verfüge der VGT über hinreichende Kanäle und Möglichkeiten, um auf seine Anliegen aufmerksam zu machen.

Allerdings können nach Ansicht der Richter in Lausanne einige Verhaltensweisen von SF tatsächlich auf eine gewisse Animosität gegenüber dem VGT hinweisen. So habe der damalige SF-Chefredaktor Ueli Haldimann in einem Interview von 2007 geäussert, «Kessler sei kein ernstzunehmender Akteur in der öffentlichen Diskussion».

Diese Äusserung sei verfehlt gewesen und habe Kessler zur Befürchtung Anlass geben können, dass die VgGT-Anliegen nicht mehr sachgerecht aufgenommen würden. Die SRG habe aber in der Folge klargestellt, dass sich die Aussage nicht gegen Ziele und Zwecke des VGT gerichtet habe, sondern gegen die dabei verwendeten Mittel. (SDA)

 

Advico Y&R: Jubiläumskampagne für Zweifel kreiert

Seit 1962 gibt es den Zweifel Frisch-Service schweizweit. Seither sind Mitarbeiter von Zweifel täglich in der ganzen Schweiz unterwegs und stellen in Läden, Restaurants und Kiosken sicher, dass nur garantiert frische Chips verkauft werden.

Dies feiert Zweifel mit einer Anzeigenkampagne. Diese vergleicht – mit einem Augenzwinkern – die damalige Zeit mit der heutigen. Mit dem Fazit, dass hinter modernen Ausdrücken auch nur das steckt, was Zweifel seit jeher tut. Die drei Sujets thematisieren folgende Qualitäten von Zweifel: Innovation beziehungsweise immer wieder neue Chips-Ideen. Quality Check beziehungsweise den seit 50 Jahren gepflegten Zweifel Frisch-Service. Swissness beziehungsweise die Schweizer Herkunft der Chips-Zutaten. Dies alles unter dem Motto «Die Welt verändert sich, Gutes bleibt gut».

Der ebenfalls zur Kampagne gehörende Salesfolder und weitere POS-Werbemittel sowie die Online-Banner sollen mit demselben Duktus Fakten zu Zweifel bekannt machen. Ab März sind die von Advico Y&R kreierten Werbemittel in verschiedenen Medien zu sehen.

Verantwortlich bei Zweifel Pomy-Chips: Roger Harlacher, Denise Spirig. Verantwortlich bei Advico Y&R: Dominik Oberwiler, Martin Stulz (CD), Lukas Wietlisbach (AD), Annik Weber (Grafik), Marion Lim (Text), Kerstin Schnyder, Pascal Trütsch (Beratung).

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The House Agency wird Social-Marketing Agentur der Reisemarke Hotelplan

The House Agency ist ab sofort für das komplette Social-Media-Marketing von Hotelplan verantwortlich. Die Reisemarke möchte mit dieser Zusammenarbeit ihr Engagement in den sozialen Netzwerken verstärken und eine nachhaltige Entwicklung sicherstellen.

Aktuell arbeitet The House an der Social-Media Strategie, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Erste Massnahmen werden voraussichtlich im Frühjahr live gehen.

 

SRF produziert eine neue Kochsendung mit Ivo Adam

Ende April startet die neue Kochsendung «Schwiizer Chuchi mit Ivo Adam» auf SF 1. Der Spitzenkoch Ivo Adam reist quer durch die Schweiz, entdeckt einheimische Produkte und Rezepte und kocht zusammen mit Menschen aus den verschiedensten Regionen.

In der neuen Kochsendung «Schwiizer Chuchi mit Ivo Adam» macht sich der Gastronom Adam gemäss Mitteilung ab Ende April 2012 auf die Suche nach besonderen, einheimischen Rezepten – zwischen Lausanne und Chur, Schaffhausen und Lugano. Ob Hobbykoch, Nonna oder Hüttenwart, Ivo Adam trifft in jeder Sendung einen Protagonisten, der ihm sein Rezept verrät und das Gericht anschliessend gemeinsam mit ihm kocht. Der Spitzenkoch gibt dem Rezept dann jeweils noch seine exquisite und persönliche Note.

Die Protagonisten in der Sendung von Ivo Adam sind stets interessante Menschen, die nicht nur ein Rezept, sondern auch eine Geschichte mitbringen. Auch die Produzenten, welche die wichtigsten Zutaten in höchster Qualität liefern, werden in der neuen Kochsendung porträtiert. Dabei erfährt das Publikum nicht nur mehr über die jeweiligen Produkte, sondern auch über die Menschen, die es herstellen und entdeckt dabei die abwechslungsreiche Schweizer Küche.

Die erste Staffel startet am Montag, 30. April 2012, und dauert bis am Freitag, 18. Mai 2012. «Schwiizer Chuchi mit Ivo Adam» wird jeweils wochentags um 18.15 Uhr auf SF 1 ausgestrahlt. Die zweite Staffel zeigt SF 1 vom 8. bis 26. Oktober 2012.
 

NZZ-Mediengruppe 2011 mit verbessertem Ergebnis

Die NZZ-Mediengruppe hat im Geschäftsjahr 2011 mit 52,5 Millionen Franken eine Verbesserung des Betriebsergebnisses erzielt. Der Verwaltungsrat schlägt zudem der Generalversammlung der AG für die Neue Zürcher Zeitung Karin Keller-Sutter zur Wahl in den Verwaltungsrat vor.

Auf Stufe operatives Ergebnis (Ebit) wird ein Resultat von 52,5 Millionen Franken erzielt, womit das Vorjahr um 5,3 Millionen Franken übertroffen wird. Zum Anstieg trugen gemäss Mitteilung der NZZ-Mediengruppe im Wesentlichen die Integration der Thurgauer Zeitung, die Akquisition des Anzeigers Luzern sowie die Ergebnisverbesserungen bei den Radiostationen bei. Die Ebit-Marge liegt bei 10 Prozent gegenüber 9,1 Prozent im Vorjahr. Trotz Beeinträchtigungen durch Wertkorrekturen bei den Finanzanlagen konnte das Gruppenergebnis im Vorjahresvergleich um 1,6 Millionen Franken auf 36,9 Millionen Franken gesteigert werden. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung, für das Geschäftsjahr 2011 eine Dividende von 200 Franken pro Aktie auszuschütten.

Der betriebliche Gesamtertrag stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent auf 527,3 Millionen Franken. Die Anzeigenerträge zeigten im ersten Semester aufgrund der konjunkturellen Erholung ein leichtes Wachstum. Dieser Effekt schwächte sich im zweiten Halbjahr zwar ab, der Anzeigenumsatz konnte dennoch vor allem akquisitionsbedingt um 0,8 Millionen Franken auf 194,3 Millionen Franken gesteigert werden. Der Ertrag aus Abo- und Einzelverkauf verzeichnet ebenfalls eine leichte Zunahme auf 152,5 Millionen Franken (+0,8 Millionen Franken). In einem von Produktionsüberkapazitäten geprägten Branchenumfeld blieben die Erträge im Druckbereich mit 73,4 Millionen Franken auf Vorjahresniveau. Der Ertrag aus elektronischen Medien stieg um 8 Prozent auf 50,6 Millionen Franken an. Die deutliche Zunahme ist das Resultat von durchgängig verbesserten Umsätzen im Online-Bereich sowie bei den lokalen Radiostationen und Fernsehsendern. Die übrigen Erträge haben sich gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Millionen Franken auf total 56,5 Millionen Franken erhöht. Der betriebliche Gesamtaufwand nahm um 0,8 Prozent auf 474,8 Millionen Franken zu. Der Anstieg ist im Wesentlichen dem Ausbau im Kernbereich Publizistik sowie den Aufwendungen für strategische Entwicklungen von Geschäftsfeldern zuzuschreiben. Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit stieg von 74,4 Millionen Franken auf 88,8 Millionen Franken. Die Eigenkapitalquote hat sich mit 68,9 Prozent stabil gehalten (Vorjahr 69,2 Prozent). Der Personalbestand der Gruppe erhöhte sich vor allem aufgrund des Ausbaus in den Bereichen Online und Publizistik auf 1‘655 Vollzeitstellen (Vorjahr 1607).

Der Integrationsprozess zu einer konzernmässig geführten Unternehmensgruppe ist weitgehend abgeschlossen, und die neuen Organisationsstrukturen sind eingespielt. Diese Voraussetzungen bilden eine gute Basis für die Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen. Der strukturelle Wandel der Medienbranche wird die NZZ-Mediengruppe im Geschäftsjahr 2012 weiter beschäftigen, ebenso wie der seit Beginn des Jahres feststellbare Rückgang der Printwerbeausgaben. Mit der konsequenten Umsetzung der neudefinierten Unternehmensstrategie und insbesondere mit dem Ausbau der digitalen Geschäftsfelder will die NZZ-Mediengruppe diesen.

Karin Keller-Sutter als neues Verwaltungsratsmitglied vorgeschlagen

Der Verwaltungsrat der AG für die Neue Zürcher Zeitung umfasst gegenwärtig sieben Mitglieder, wobei statutarisch eine Besetzung mit 7 bis 9 Mitgliedern vorgesehen ist. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 14. April 2012 vor, Frau Karin Keller-Sutter zusätzlich in den Verwaltungsrat zu wählen. Die 48-jährige Karin Keller-Sutter gehört zu den profiliertesten Politikerinnen der Schweiz. Seit dem Jahr 2000 ist sie Regierungsrätin und Vorsteherin des Sicherheits- und Justizdepartements des Kantons St. Gallen. 2011/2012 amtet sie als Regierungspräsidentin wie bereits in den Jahren 2006/2007. Im Oktober 2011 wurde sie in den Ständerat gewählt. Ende Mai 2012 wird Karin Keller-Sutter aus dem Regierungsrat ausscheiden.

> LZ Medien: Umsatz leicht zurückgegangen

 

SNK: Neuen Look für die Weine von Erich Meier kreiert

Die Brandingagentur Scholtysik Niederberger Kraft (SNK) entwickelt die Weinetiketten sowie den kompletten Auftritt für das Weingut Erich Meier.

Nach intensivem Austausch mit Erich Meier zum spezifischen Charakter von Wein, Weingut und Winzer selbst entwickelte SNK neue Etiketten für 15 Weine und sieben Branntweine, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Das neue Logo – die umgekehrte Flasche – soll die Eigenständigkeit und den lustvollen Balanceakt zwischen Erich Meiers Streben nach Perfektion und seiner ausgeprägter Experimentierfreude reflektieren. Als eigentliche Botschafter der «neuen Marke» bilden Etiketten und Logo zugleich die Basis für alle weiteren Berührungspunkte, namentlich für die Website, die Korrespondenzmittel und die Signaletik.

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Raskin verstärkt Team

Raskin Software verstärkt das Team mit Head of Marketing & Sales José Prestera. In der neu geschaffenen Position verantwortet Prestera weltweit sämtliche Kommunikationsaktivitäten für die grafische Benutzeroberfläche Raskin.

Als Head of Marketing & Sales wird es die Aufgabe des 35-jährigen José Prestera sein, die Bekanntheit der in Zürich entwickelten Software für den Mac Raskin weiter zu erhöhen, neue Märkte zu erschliessen und die Anwendung weltweit zu etablieren. Zudem verantwortet er auch die Investor Relations.
 

Blick-Gruppe: Jürg auf der Maur folgt auf Michael Perricone

Der neue Ressortleiter Politik im Newsroom der Blick-Gruppe heisst Jürg Auf der Maur. Der 50-Jährige ist derzeit noch bei der Neuen Luzerner Zeitung tätig und wird seine neue Stelle in Zürich spätestens per 1. Oktober 2012 antreten. Er folgt auf Michael Perricone.

Auf der Maur studierte Schweizer Geschichte an der Uni Bern, begann seine journalistische Laufbahn 1987 als freier Mitarbeiter beim Boten der Urschweiz. Von 1990 bis 1993 war er dort als festangestellter Redaktor tätig, promovierte zum Dr. phil. I und wurde 1993 Chefredaktor des Boten der Urschweiz sowie Mitglied der Geschäftsleitung der Druckerei Triner in Schwyz. 2000 wurde Auf der Maur Inlandchef der Neuen Luzerner Zeitung NLZ. Er war verantwortlich für die Berichterstattung über das politische Geschehen in Bund und Kantonen sowie die journalistische Umsetzung und konzeptionelle Vorbereitung eidgenössischer Wahl- und Abstimmungsgänge. Auf der Maur ist bestens vernetzt in Parlament, Parteien Behörden und Verbänden. 2007 wurde er Chefreporter der NLZ und seit 2008 ist er Chefreporter Politik für die Zentralschweiz am Sonntag. Er folgt bei der Blick-Gruppe auf Michael Perricone.

> Michael Perricone gibt die Leitung des Ressorts Politik ab

 

IAB Switzerland startet Digital Marketing-Lehrgang für Einsteiger

Der Branchenverband der Interaktiven Werbung IAB Switzerland lanciert zusammen mit den Partnern Blick.ch, Goldbach Audience, Google, Microsoft Advertising, NZZ, Publimedia, Swisscom, Tamedia und Trade Doubler in der Schweiz einen neuen Ausbildungskurs.

«Mit der neuen Ausbildungsinitiative reagieren wir auf den grossen Bedarf an neuen Mitarbeitern im Schweizer Online- beziehungsweise Digital-Markt. Ich bin sehr froh, dass wir auf eine so grosse Unterstützung der beteiligten Partner zählen können. Sie tragen mit ihrem Engagement dazu bei, dass wir mit dieser Ausbildungsinitiative die Marktbedürfnisse optimal abdecken werden», ist Ueli Weber, Präsident der IAB Schweiz, überzeugt.

Der «Digital Marketing Lehrgang für Einsteiger» soll den Teilnehmern auf einfache und verständliche Weise die aktuellen Grundkenntnisse des Digital Marketing vermitteln. Er behandelt alle relevanten Bereiche wie Displaywerbung, Ad Words-Kampagnen, Mobile Marketing, Bewegtbild, Online-Mediaplanung, Social Media und Performance Marketing. Der Lehrgang besteht aus sieben Modulen, die jeweils einen ganzen Tag dauern. Diese sieben Tage inklusive Prüfung verteilen sich auf rund zwei Monate. Die Module werden bei den Partnerfirmen vor Ort von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten mit grossem Praxisbezug durchgeführt. Das Angebot richtet sich an Personen aller Berufsgattungen, die neu in den Bereich der digitalen Medien einsteigen möchten. Der erste Kurs startet im April.

Nach Abschluss des Lehrgangs und Bestehen der Abschlussprüfung erhalten alle Teilnehmer ein IAB-Diplom, welches auch das Google-Zertifikat beinhaltet. Damit sind die Teilnehmer optimal gerüstet, um in den digitalen Medien Fuss zu fassen oder einen weiterführenden Kurs zu besuchen. Die Kurskosten belaufen sich auf total  950 Franken inklusive Prüfung und Diplom. Für Anmeldungen bis Ende Juni 2012 bietet die IAB einen Sonderrabatt von 150 Franken auf die Kurskosten.

Details zum Kurs und zur Anmeldung finden sich ab Mitte März 2012 auf der IAB Website Iab-switzerland.ch.
 

«Welschwoching» in Deutschschweizer Büro

Der Weltwoche-Bericht von letzter Woche, der einen Vergleich zwischen den Romands zu den Griechen zieht, hat vor allem in der Westschweiz hohe emotionale Wellen geschlagen. Nun zeigt sich aber, dass der Medienartikel die beiden Landesteile zusammen bringt.

In der Deutschschweiz tauchen erste Solidarisierungsaktionen auf, wie zum Beispiel das in einem Zürcher Büro entstandene Video mit dem Titel «Welschwoching» beweist. Mit einer Parodie wird darin ein «Quart d’heure romand», eine viertelstündige Büropause, inszeniert. Lautes Gelächter, spontane Umarmungsszenen, griechische Musik und knallende Champagnerflaschen lösen dabei eine öde Deutschschweizer Büroszene ab.

Die Idee zu diesem Spot hatte gemäss Mitteilung Wolfang von Fels von der Agentur Eyes-Agency sowie Sebastien Lambércy von der Agentur Compresso. Sébastien Lambercy ist Westschweizer und Wolfgang von Fels aus der Deustchschweiz, beide leben seit längerer Zeit in der Deutschschweiz und sind täglich mit dem Verhältnis zwischen den beiden Landesteilen konfrontiert. Der Weltwoche Artikel hat sie dabei gemäss Mitteilung mächtig aufgeregt, denn aus ihrer Sicht wird einmal mehr ein Klischee verwendet, das in keiner Art stimmt. Sie sind überzeugt, dass es keine grossen Unterschiede in der Arbeitsmentalität zwischen Deutsch – und Westschweiz gibt. Sie schätzen aber die kleinen kulturellen Unterschiede, die die Zusammenarbeit bereichert. Und genau so sehen das ihre Deutschschweizer Kolleginnen und Kollegen, die im Video Clip auftauchen.

Der Clip ist in einer spontanen Aktion am Montagmorgen entstanden und wurde lediglich auf die Plattform Youtube geschaltet. Die Reaktionen in der Westschweiz blieben nicht aus. Innerhalb kurzer Zeit haben mehr als 10‘000 Personen den Kurzfilm angeschaut und zahlreiche fast nur positive Kommentare gepostet.

 

Script: Vorstandsmitglieder bestätigt

Am 8. März 2011 trafen sich 21 der 107 Texterinnen und Texter, die sich in ihrem Berufsverband organisiert haben, zur 30. ordentlichen Generalversammlung im «Rosengarten» in Zürich-Kalkbreite.

Die ersten drei traditionellen Traktanden nach der Begrüssung – Abnahme des Protokolls der 29. ordentlichen Generalversammlung, des Jahresberichtes des Präsidenten und des Jahresabschlusses inklusive Revisorenbericht – waren gemäss Mitteilung schnell abgehakt, die Mitglieder stimmten ohne Gegenstimme zu. Auch die Wahlen waren Formsache: Die Mitglieder bestätigten die Vorstandsmitglieder Rinaldo Dieziger, Christoph Fuchs und Robert Sulser einstimmig für weitere zwei Jahre im Amt. Damit setzt sich der Script-Vorstand weiterhin so zusammen:

– Roger Hausmann, Präsident, gewählt bis 2013
– Christoph Fuchs, Geschäftsleiter, gewählt bis 2014
– Rinaldo Dieziger, gewählt bis 2014
– Paul Girard, gewählt bis 2013
– Barbara Sollberger, gewählt bis 2013
– Robert Sulser, gewählt bis 2014

Die Revisoren Anton Neuenschwander und Claudia Scherrer stellten sich ebenfalls zur Wiederwahl und wurden für ein weiteres Jahr bestätigt, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Stephanie Hugentobler, die sich viele Jahre im Vorstand engagiert hatte, unter anderem von 2003 bis 2007 als Präsidentin, trat auf diese GV hin zurück. Roger Hausmann, der sie 2007 als Präsident ablöste, würdigte ihre grossen Verdienste für alle Texterinnen und Texter im Allgemeinen und script im Besonderen. Die Mitglieder dankten Stephanie Hugentobler, die heute auf Djerba lebt und textet, mit tosendem Applaus.

Nach den Wahlen legten die Mitglieder den Jahresbeitrag 2012 unverändert auf 520 Franken fest. Weil bis zur Generalversammlung keine Anträge eingegangen waren, hatten Christoph Fuchs und Roger Hausmann viel Zeit, die Mitglieder über einige wichtige Entwicklungen im Jahr 2011 zu informieren. Sie sprachen unter anderem über ihre Eindrücke von den ersten Prüfungen für den neuen eidgenössischen Fachausweis Texterin und Texter und ihre Enttäuschung über die wenigen Teilnehmenden. «Die Ergebnisse haben mich enttäuscht. Ich glaube, die Kandidaten waren schlecht vorbereitet oder haben die Prüfung auf die leichte Schulter genommen.»

 

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