Netflix reguliert Datenvolumen beim Filmeschauen in mobilen Netzen

Eine neue Funktion soll Nutzer des Video- Streamingdienstes Netflix beim Filmeschauen auf dem Smartphone vor horrenden Mobilfunkrechnungen schützen.

In der künftigen Standardeinstellung auf der Netflix-App können Nutzer in mobilen Netzen für ein Gigabyte an Datenvolumen drei Stunden lang Videos streamen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Wer über ein unbegrenztes Datenvolumen verfügt oder die Bildqualität ändern will, kann die Einstellungen anpassen. Wer im WLAN-Netz Filme und Serien schaut, muss sich keine Gedanken über das Datenvolumen machen. Anders beim Filmeschauen unterwegs: Die meisten Smartphone- Besitzer verfügen über ein bestimmtes Datenvolumen. Wird dies ausgeschöpft, können zusätzliche Kosten auf den Nutzer zukommen. «Unser Ziel ist es, euch mehr Kontrolle und grössere Entscheidung über die Nutzung eures Datenvolumens zu geben», schrieb Netflix-Manager Eddy Wu in einem Blog-Eintrag. Der Streamingdienst habe versucht ein Gleichgewicht zwischen guter Bildqualität und der Nutzung des Datenvolumens zu finden. Netflix ist inzwischen in 190 Ländern weltweit vertreten – darunter auch etliche Länder, in denen hauptsächlich das Smartphone Zugang zum Internet bietet. Der Streamingdienst verfügt nach eigenen Angaben über 81,5 Millionen Kunden. (SDA)

Exxtra: Wettbewerb zu Captain America von Audi und Marvel

Audi ist im neuen Marvel-Film «The First Avenger: Civil War» Fahrzeugsponsor. Zum Schweizer Filmstart am 28. April 2016 haben Audi und Marvel daher einen gemeinsamen Wettbewerb rund um den actiongeladenen Film lanciert.

Auf einer eigens dafür eingerichteten Microsite können Teilnehmer für ihr favorisiertes Team stimmen und mit etwas Glück exklusive Fan-Artikel von Marvel gewinnen. Für die Dauer des Wettbewerbs wird jeweils fortlaufend angezeigt, wie viele Stimmen das Team Iron Man oder das Team Captain America bereits erhalten hat.

Audi-Captain-America-Website

Zusätzlich werden Audi und Marvel gemeinsam an der Fantasy Basel präsent sein. Das Fahrzeug von Iron Man, der Audi R8, kann genauso bewundert werden wie Audi Modelle aus den anderen Avengers-Filmen. Am Cosplay-Wettbewerb können Besucher der Fantasy Basel ausserdem eine Reise in die USA gewinnen, wenn sie sich als Figur aus dem neuen Film «The First Avenger: Civil War» verkleiden und neben dem Audi R8 fotografieren lassen.

Audi-Captain-America-Keyvisual

Verantwortlich bei Audi: Christian Frey (Marketingleiter Audi), Olivier Pasche (Leiter Marketing Kommunikation Audi), Corinne Grollmuss (Projektleiterin Marketing Kommunikation). Verantwortlich bei Exxtra (Member of Y&R Group Switzerland): Markus Gut (CCO), Sebastian Eppler (AD), Mahmud Tschannen (Text), Lukas von Wartburg, Sarah Herzog (Beratung) Robert Seidl, Atif Colo (Programmierung), An Le (Produktion). Verantwortlich bei Marvel (The Wald Disney Company): Jiri Kral (Senior Product Manager).
 

Neue Agentur: Keller Theus Digital legt los

Roger Keller und Patrick Theus haben sich mit Keller Theus Digital selbständig gemacht. Die neue Schweizer Agentur für Kommunikation und Digital Media berät Werbeauftraggeber, Kreativ-, Media- und Digitalagenturen.

Unbenannt-3_148
Roger Keller und Patrick Theus (v.l.), geschäftsleitende Partner Keller Theus Digital

Keller Theus Digital ist laut Mitteilung eine unabhängige, inhabergeführte und gut vernetzte Schweizer Agentur für Kommunikation und Digital Media mit langjähriger Erfahrung in Konzeption, Umsetzung und Distribution von Werbekampagnen und berät Werbeauftraggeber, Kreativ-, Media- und Digitalagenturen. Keller und Theus etablierten Digital in der Mediaagenturgruppe Zenith Optimedia als Bestandteil integrierter Kommunikation und haben damit wesentlich zur Akquise von Kunden und Umsatzwachstum beigetragen. Danach haben sie weiter erfolgreich bei der Goldbach Group, dem Vermarkter und Vermittler von Werbung in privaten elektronischen Medien, zusammengearbeitet und das digitale Mediabusiness geprägt. In dieser gemeinsamen Zeit entstand ein breites Netzwerk aus Kontakten zu Medienanbietern und den besten digitalen Spezialisten in der Schweiz, welches sie jederzeit für künftige Kampagnen einsetzen können. Keller Theus Digital ist neu Member des IAB Switzerland und unterstützt als Partnerunternehmen aktiv die Weiterbildungsmöglichkeiten im Digital Marketing.

Logo-KellerTheus-Digital
 

Branddesign für Novissa-Hochleistungsmixer

Brandpulse hat für Novissa Switzerland den Marken- und Kommunikationsauftritt eines neuen Hochleistungsmixers erarbeitet.

Bereits 2014 hatte Brandpulse für Novissa das Branding und die Kommunikationsmittel für den Vita Juicer, einen Multifunktions-Entsafter, entwickelt. Der nun lancierte High-Performance-Mixer Vita Blender soll durch Leistung, Sicherheit, und exklusives Design überzeugen. Brandpulse entwickelte den Markennamen Vita Blender, schuf das Branddesign und erarbeitete ein Kreativkonzept.

BP_1

Letzteres wurde in Kooperation mit Christian Bobst (Creative Direction) umgesetzt. Zudem entwickelte und gestaltete Brandpulse die Produktbroschüren, die Key Visuals, den Claim sowie den Messeauftritt des Vita Blenders.

BP_2
BP_3
 

News Corp mit weiterem Umsatzschwund

Der Umsatzschwund beim Medienkonzern News Corp hält an. Der Umsatz ging zu Jahresbeginn überraschend kräftig um 7,3 Prozent auf 1,89 Milliarden Dollar zurück und fiel damit das fünfte Quartal in Folge, wie der Herausgeber des Wall Street Journal am Donnerstag mitteilte.

Gründe seien ein schwächeres Geschäft mit Werbeanzeigen und der starke Dollar, der das Auslandsgeschäft belastet. Im Kerngeschäft mit Nachrichten und Informationen, wozu auch die New York Post sowie die britische Zeitungen Times und Sun gehören, sank der Umsatz um neun Prozent. In der Verlagssparte gab er um elf Prozent nach.

Eine Sonderbelastung wegen der Beilegung eines Rechtsstreits drückte das Unternehmen von Medienmogul Rupert Murdoch zudem in die roten Zahlen. Unter dem Strich stand ein Verlust von 149 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 23 Millionen Dollar vor einem Jahr. (SDA)

Tamedia-Abstimmungsumfrage zur Service-Public-Initiative

Die Schweizer Mediengruppe Tamedia führt auf ihren Newsportalen erneut eine titelübergreifende Abstimmungsumfrage durch, darunter auch die Volksinitiative «Pro Service public».

Am Sonntag, 5. Juni werden die Schweizer Stimmberechtigen über fünf umstrittene Vorlagen entscheiden: die drei Volksinitiativen «Pro Service public», «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» und «Für eine faire Verkehrsfinanzierung» («Milchkuh-Initiative»), die Änderung des Asylgesetzes sowie die Änderung des Bundesgesetzes über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung. Um bereits vorab den Puls zu fühlen, was die Bürgerinnen und Bürger hierzulande von diesen Vorlagen halten, führt Tamedia schweizweit auf all ihren Newsportalen eine umfassende Abstimmungsumfrage in drei Wellen durch. Die Resultate werden umgehend ausgewertet, sodass die Tageszeitungen und Newsplattformen von Tamedia schweizweit rasch und fundiert darüber berichten können, so Tamedia in einer Mitteilung vom Freitag.

Gemäss der zweiten Welle der Tamedia-Abstimmungsumfrage, die vom 2. bis 4. Mai 2016 stattfand, findet die «Service-Public-Initiative» weiterhin eine klare Mehrheit: 59 Prozent der Schweizer Stimmberechtigten würden dieser derzeit sicher oder eher zustimmen. 30 Prozent wollen das Volksbegehren ablehnen, 11 Prozent legen sich noch nicht fest.

Die Tamedia-Abstimmungsumfrage wird in Zusammenarbeit mit den Politikwissenschaftlern Lucas Leemann und Fabio Wasserfallen durchgeführt. Sie gewichten die Umfragedaten nach demografischen, geografischen und politischen Variablen, sodass die Stichprobe möglichst gut der Struktur der Stimmbevölkerung entspricht. Die dritte Umfragewelle findet am 19. Mai 2016 statt.

 

Presserat tadelt Marketingbeilage

Der Schweizer Presserat tadelt die Firma Mediaplanet wegen ihres Geschäftsgebarens für eine Werbebeilage in einer Westschweizer Zeitung.

Der Rat sieht in der Verbindung zwischen redaktionellem Inhalt und beigefügter Werbung die «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» verletzt. In Frage steht die Praxis der Firma Mediaplanet. Diese hatte 2015 die Sozialdemokratische Partei Schweiz (SP) kontaktiert und der SP vorgeschlagen, für die von Mediaplanet herausgegebene Beilage «Tabu» einen Artikel ihrer Wahl zu verfassen. «Tabu» sollte der Tageszeitung «Le Matin» beigelegt werden. Die Offerte umfasste laut Begleitbrief von Mediaplanet zudem den Vorschlag, die SP solle bezahlte Werbung buchen, welche den Lesern erlaube, die SP klar und auch visuell zu identifizieren. Die SP beschwerte sich über diese Praxis beim Schweizer Presserat.

Der Presserat sieht in der Offerte eine Verletzung des Journalistenkodex: Dieser schreibt vor, den redaktionellen Teil und die Werbung klar zu trennen. Und er untersagt solche Formen von Gegenleistungen.

Mediaplanet produziert gemäss eigenen Aussagen «Inhaltsmarketing». Dieses mischt Artikel, Publireportagen und Werbung, die oft mit den Artikeln zusammenhängt. Der Presserat ist auf die Beschwerde eingetreten, weil Inhalt und Form der Beilage den Leser in Bezug auf deren wahre Natur täuschen können, da sie via eine Tageszeitung mit grosser Auflage verbreitet wird.

«Le Matin» hingegen war weder in die Kundenakquisition noch in den Inhalt von «Tabu» involviert. Die Zeitung selbst verstiess daher nicht gegen berufsethische Regeln. Dennoch stellt der Presserat fest, dass trotz unterschiedlichem Layout eine Verwechslung zwischen dem Produkt von Mediaplanet und dem redaktionellen Inhalt von «Le Matin» möglich ist. Er empfiehlt der Zeitung, von Mediaplanet einen expliziten Hinweis auf der Frontseite solcher Beilagen, welche mit einer möglichen Verwechslung spielen, zu verlangen. Der Durchschnittsleser muss den Unterschied unmissverständlich erkennen können, so der Rat abschliessend.

 

Matter Gretener Lesch: Zürich in Zollikon

Lange musste Zollikon warten, jetzt endlich ist es soweit: Am 18. Juni bekommt die Zürcher Seegemeinde ihre eigene Raiffeisen-Geschäftsstelle. Matter Gretener Lesch hat die Eröffnungskampagne umgesetzt.

Mit einer bildgewaltigen Kampagne sorgt Matter Gretener Lesch dafür, dass die Neueröffnung zum Dorfgespräch wird. Sie zeigt die Bergstrasse 15, an der sich die neue Geschäftsstelle befindet. Allerdings stehen dort das Kunsthaus, der Globus oder das Opernhaus. Ganz im Sinne der Auflösungsschlagzeile: «Manches kommt wohl nie nach Zollikon. Raiffeisen aber schon.» Zum Einsatz gelangen Plakate, Inserate und Direktmarketingmassnahmen.

ra-01
Unbenannt-2_151
Unbenannt-3_147

Verantwortlich bei der Raiffeisenbank rechter Zürichsee Genossenschaft: Christian Stucki (Vorsitzender der Bankleitung), Oliver Schmid (Leiter Geschäftsstelle), Esther Hüsser (Leiterin Führungsunterstützung Marketing/Personal). Verantwortlich bei Matter Gretener Lesch: Daniel Matter (Creative Direction), Dominik Imseng (Text), André Schmid (Grafik), Marcus Gretener und Verena Knof (Beratung). Fotografie/Bildbearbeitung: Jonas Kuhn, Hans-Heinrich Hilker.

 

Ideart kreiert Kampagne für Energie 360°

Gehen Sie einen Schritt weiter. Aber umweltfreundlich Energie 360° beauftragte Ludek Martschini für die Idee und die Gestaltung der Werbemittel Ihrer Kampagne zum Umstieg auf ein umweltfreundliches Heizsystem.

Im Rahmen dieser Kampagne entstanden Piktogramme sowie das Layout für ein Direkt-Mailing, diverse Inserate und ein Plakat. Neben den grafischen Umsetzungen der Inhalte zusätzlich mit Piktogrammen ergänzt, um den technischen Sachverhalt verständlich zu erklären. Ziel war es, die drei verschiedenen ökologischen Möglichkeiten der Wärmeerzeugung prägnant und einfach darzustellen.

EN_Ins_290x110mm_BiogasErdgas_cmyk_druck
EN_PLakat_F200NP_cmyk
Unbenannt-2_152

Verantwortlich bei Energie 360°, Zürich: Iris Isenschmid. Verantwortlich bei Ideart: Ludek Martschini (Idee + Kreation, Beratung); Angela Kaufmann (Produktion / DTP), Iris Isenschmid (Text).

Zuri.net: Neue smarte Startseite

Mit dem neuesten Update wird permanent ein intelligenter und User-orientierter News-Stream explizit für die Zürcher abgebildet, erklärt Gründer und Entwickler Reto Frei von Zuri.net.

Seit April 2016 reagiert die Startseite von Zuri.net auf den realen Moment, wie beispielsweise auf die Uhrzeit, das Wetter, den Wochentag. Damit erhält der User bei Badiwetter andere laufend aktualisierte Informationen als bei Museums-Wetter, unter der Woche Shopping-Vorschläge bis 18 Uhr, danach Bar- und Restaurant-Tipps, gegen das Wochenende mehr Party und Veranstaltungsideen, am Sonntag steht zuoberst, wo es die schönsten Brunches gibt und bei Regen wo einem vielleicht Kulturangebote den Tag inspiriert verbringen lassen. Ein kompakter Stream von Zürcher Medien und Blogs bietet zusätzlich ein aktuelles Bild des öffentlichen Lebens und Lifestyles.

Zuri.net bietet damit ein hohes Mass an Relevanz für die User. Es stellt die vielen und laufend aktualisierten Informationen aus seinem City Guide, Verzeichnissen und redaktionellem Magazin in einen smarten, übersichtlichen Kontext. Die Inhalte für die Startseite werden permanent und aus verschiedenen Quellen gestreamt. Bieten sie direkte Service-Möglichkeiten wie beispielsweise Online-Reservierung, Kommentar oder Ticket-Kauf, sind sie auf einen Klick verlinkt. zuri.net ist mit diesem Update noch näher an die Stadt gerückt und noch näher bei den Zürcherinnen und Zürchern.

Zu guter Letzt: Und täglich grüsst der Wendesatz

Wo sind eigentlich die Wendesätze geblieben? Wir haben sie entdeckt – in Österreich.

Die Swisslife-Wendesatz-Kampagne läuft schon unglaublich lange. Das liegt vermutlich daran, dass sie unglaublich gut ist. In letzter Zeit ist es aber ruhig geworden um die Idee, die zweifellos zu den besten der Schweizer Werbegeschichte gehört und die Leo Burnett einen goldenen Cannes-Löwen beschert hat. Hoffentlich sieht man sie bald wieder. Eine überbrückende Zwischenlösung liefert die österreichische Werbeakademie. Die hat das Konzept kurzerhand übernommen und wirbt damit im Fachblatt Horizont für Kreativität. Darauf muss man auch erst mal kommen.

IMG_2932

Vermutlich muss man erst die Akademie absolvieren, um auf den Geschmack eigener Ideen zu kommen. Ich will unbedingt Werber werden ist wohl doch nicht meine Berufung – das Leben ist voller Wendungen. (hae)

Serviceplan ruft für Delica zum fetten Genuss auf

Am Freitag ist internationaler Anti-Diät-Tag. Also der perfekte Tag, um eine Extraportion Kalorien zu geniessen. Für Delica und Serviceplan Suisse Grund genug, ein paar Tage im Voraus eine ungewöhnliche Anzeige zu schalten.

Die in der Zeitung 20 Minuten veröffentlichte Anzeige tut eben nicht das, was Werbung sonst immer tut – nämlich Produkte bewerben, die leicht und luftig sind und natürlich überhaupt ganz und gar nicht dick machen. Heute soll nämlich gesündigt werden: mit dem Café Royal Double Creamy. Kein No-Fat-Produkt, sondern Double-Fat-Genuss – kein Abnehmen, sondern Zugreifen. Für einmal (und hoffentlich nicht nur am internationalen Anti-Diät-Tag) ganz ohne schlechtes Gewissen.

CafeRoyal_Anzeige_Anti_Diaet_Tag_d

Verantwortlich bei Delica: Hubert Lehnard (Senior Brand Manager), Alexandra Schliepe (Leitung Marketing Communications), Marcel Berg (Senior Marketing Communications Manager), Christina Müller (Marketing Communications Manager). Verantwortliche Agentur: Serviceplan Suisse.
 

get_footer();