Coca-Cola-Kampagne zeigt, dass spezifisches Targeting sich lohnt

KAMPAGNE Die von Stailamedia und MediaCom für Coca-Cola im 3. Quartal 2015 durchgeführte «MyCokeMusic Soundcheck Kampagne» wurde zweigleisig gefahren – einerseits mit Einsatz eines spezifischen Interest Targetings, andererseits ohne Einsatz eines Targetings. (mehr …)

Es ist GV-Zeit im Congress Center Basel

LOCATION Von März bis Mai 2016 finden in den Räumlichkeiten rund um das Congress Center Basel (CCB) über 20 Generalversammlungen mit wenigen hundert bis zu 3‘000 Aktionären statt. (mehr …)

«Wasser bewegt» – die Seminarinspiration

SEMINARE Am internationalen «Weltwassertag» lancieren die Aare Hotels Thun die neue H2O Seminarinspiration. Auf kreative Art und Weise integrieren das Hotel Freienhof und das Hotel Krone das Thema Wasser in den Seminaralltag. (mehr …)

Zehn Marken, die 2016 ihre Online-Präsenz beherrschen

MARKENANALYSE Enigma Lab zeigt mit ihrer «Full Potential Analyse», welche zehn Marken ihr Online-Potential besten ausschöpfen. Dabei sind auch einige Schweizer Marken – sowie Politiker Donald Trump. (mehr …)

«Ad-Blocker sind nur ein kurzer Boxen­stopp»

Tobias Fueter, Regisseur und Mitinhaber der Zürcher Filmproduktionsfirma Stories, spricht in unserer Serie «13 Fragen an...» über Storytelling, Strassenhunde und seine angestrebte Work-Life-Balance.

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1. Sie könnten Ihr Smartphone einen Tag lang mit dem einer anderen Person tauschen. Würden Sie? Und falls ja, mit wem?
Steven Spielberg. Was er allerdings mit meinem Handy anfangen soll, ist mir schleierhaft.

2. Wofür würden Sie gratis arbeiten?
Das tue ich schon: für unsere Hunde-Charity City­dogs4Streetdogs, bei der meine Frau und ich zusammen mit einem unermüdlichen Freiwilligen-­Team rumänischen Strassenhunden ein neues, glückliches Zuhause finden.

3. Was kommt Ihnen auf keinen Fall ins Büro?
Unehrlichkeit. Missgunst. Untätigkeit. Letztere ist eine echte Plage. Wir versuchen mit unseren Partnern und Kunden immer schnell auf den Punkt zu kommen. Für mich gibt es nichts Schlimmeres als Meetings, in denen taten- und ziellos um den heissen Brei geredet wird.

4. Gab es in Ihrem Leben einen Moment, als Sie dachten: Wow. Das ist super. Und es ist von mir!
Mein (noch unvollendetes) Hochzeitsvideo.

5. Was tut Ihnen leid?
Wenn ich Menschen mit meiner manchmal direkten Art vor den Kopf stosse.

6. Was ist für Sie die momentan grösste Herausforderung für die Werbung?
Mit neuen Erzählformen wie Virtual Reality bricht eine neue Ära des bewegten Bildes an. Eine unterhaltsame und für den Kunden relevante Story sowie das entsprechend hochstehende Handwerk sind entscheidend, um im Content-Überfluss wahrgenommen zu werden. Das ist für uns vor allem eine Chance.

7. Fallen Sie auf Werbung herein? Wann?
Wir alle fallen auf Werbung herein. Immer und überall. Sonst wäre ich arbeitslos.

8. Ein Buzz-Wort, das Ihnen auf die Nerven geht?
Eines, das mir nicht auf die Nerven geht, aber unverständlicher­weise zu einem Buzz-Wort ge­worden ist: Storytelling. Wenn Storytelling nur ein Buzz-Wort und somit ein kurzfristiger Hype ist, dann mache ich mir über zukünftige Werbespots ernsthafte Sorgen.

9. Wo und wie haben Sie in Ihrem Leben schon einmal geblufft?
Am Pokerturnier-Tisch.

10. Was wollen Sie unbedingt erreichen?
Eine Work-Life-Balance, bei der ich genügend Zeit mit Frau und Familie verbringe und gleichzeitig Filme produziere, die Menschen ans Herz gehen.

11. Welche Rolle spielen Awards in der Werbebranche?
Awards dienen als gute Gradmesser, wo wir mit Stories im Markt stehen. Nicht zu unterschätzen sind ausserdem Craft-Awards. Sie ermöglichen die Wertschätzung von Kreativen, die meist eher im Hintergrund agieren.

12. Wie wissen Sie bei einer Idee, dass sie gut ist?
Wenn ich beim ersten Lesen überrascht werde oder ganz einfach spontan Lust auf die Um­setzung kriege, ist meistens was dran.

13. Was halten Sie von Ad-Blockern?
Sie sind eine gute Sache. Sie zwingen uns, Werbung so unterhaltsam und innovativ zu präsentieren, dass der Konsument sie gar nicht blockieren will. Ad-Blocker sind also nur ein kurzer Boxen­stopp auf dem Weg zu innovativeren Werbeformen mit produktrelevantem, emotionalem (Achtung Buzz-Wort!) Storytelling.

Tobias Fueter ist Regisseur und Mitinhaber der Zürcher Filmproduktionsfirma Stories. Er realisiert seit 2010 gemeinsam mit seinem Team einen wachsenden Teil der Fernsehwerbung in der Schweiz. Fueter wurde das Filmemachen in die Wiege gelegt: Als Spross der Filmdynastie Fueter und Sohn von Filmproduzent Peter-Christian Fueter gründete er Stories zusammen mit Produzent Yves Bollag und Filmmusikkomponist Adrian Frutiger. Bei ihren preisgekrönten TV-Kampagnen und Werbefilmen für nationale und internationale Kunden setzen sie erfolgreich auf Branded Entertainment und emotionales Storytelling.

Die «13 Fragen» erscheinen sowohl Online wie auch in der Printausgabe der Werbewoche

Umsetzung 13 Fragen: Thomas Häusermann

Online Marketing Konferenz am 18. August 2016

ONLINE MARKETING KONFERENZ Am Donnerstag, 18. August 2016, findet bereits die vierte Ausgabe der Online Marketing Konferenz an der UniS in Bern statt. (mehr …)

Lean Content Marketing

BUCHTIPP Im Buch «Lean Content Marketing» erläutern die Autoren Sascha Tobias von Hirschfeld und Tanja Josche wie Sie Kunden mit Inhalten gewinnen und binden können, wie Content-Marketing funktioniert und wie es implementiert wird. (mehr …)

Post-Kampagne: Live-Tests von Onlineshops

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Die vier Zielgruppen Digital Moms, Shopping Queens, Tech Freaks und Hipster testeten Onlineshops.Shop oder Flop? Diese Frage stellte die Post im Rahmen einer Onlinekampagne im Januar 2016. Da die Post einen strategischen Schwerpunkt auf den wachsenden E-Commerce-Markt legt, ging es darum, mit einer Kampagne die Bekanntheit der Dienstleistungen für die Onlinehändler zu steigern und die Wichtigkeit von Service-leistungen bei Onlineshops und bei der Lieferung hervorzuheben.Zielgruppen testen ShopsDazu hat die Post erstmals in der Schweiz einen Live-Test von Onlineshops durchgeführt. Onlinehändler konnten ihren Shop während dreier Tage kostenlos von einer auswählbaren Zielgruppe (Digital Moms, Shopping Queens, Tech Freaks oder Hipster) testen lassen und die Reaktionen der «Kunden» live per Webcam verfolgen. Auf Wunsch wurden sie danach von einem E-Commerce-Experten der Post beraten. Es konnten dabei folgende Zielgruppen ausgewählt werden:2200 Post-Kunden mit einem Onlineshop wurden dazu mit einem speziell designten E-Mail angeschrieben und zu den Live-Tests eingeladen. Auf der Microsite www.post.ch/live-test konnten sie aus den vier Testgruppen jene auswählen, die ihrer Kundschaft am besten entspricht.Defizite bei LieferungenDie Live-Tests zeigten, dass zwar die Bestellung bei den meisten Shops schnell und einfach zu tätigen war. Umso überraschter waren die Tester, dass bei nicht wenigen Shops wenig Wert auf eine schnelle und bequeme Lieferung gelegt wurde.«Es war die erste Kampagne dieser Art in der Schweiz und die Umsetzung deshalb eine Herausforderung», sagt Christian Suter, Projektleiter Marketingkommunikation bei PostLogistics, dem für die Kampagne verantwortlichen Konzernbereich der Post.Kampagne ist erfolgreichDie Kampagne war ein Erfolg. Für die Onlinehändler war es wertvoll, die Tester live zu beobachten und ihre Kommentare zu hören. «Interessanterweise haben die Tester den Finger oft genau auf die Punkte gelegt, welche die Onlineshops selbst als optimiert oder verbessert angesehen haben», so Suter «Viele Onlinehändler waren zudem überrascht, dass die Tester beim Onlineshoppen Wert auf verschiedene Lieferoptionen legen.»

Autor: Simon Wolanin

Packagingcamp auf Packaging Innovations Zürich 2016

VERPACKUNG Die Packaging Innovations hat in diesem Jahr ein besonderes Goodie für Designer, Brand Owner, Product Manager und Packaging Fans: das erste Packagingcamp Zürich. (mehr …)

Verhaltensforschung und Sozialwissenschaft für das Content Marketing

CONTENT MARKETING Martina Garcia* über den Wirkungsansatz «Elaboration Likelihood Modell» und dessen Bedeutung für das Content Marketing. (mehr …)

Irene Fischbach

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Irene Fischbach (*1972) ist Leiterin Unternehmenskommunikation bei Swissgrid. Sie verfügt über langjährige Führungserfahrung in verschiedenen Kommunikationsfunktionen von Unternehmen. Zuvor war sie für Swiss Life tätig und verantwortete dort ab 2009 sämtliche Marketing- und Kommunikationsaktivitäten der internationalen Division.Irene Fischbach studierte Rechtswissenschaft an den Universitäten Genf und Zürich und erwarb dort das Lizenziat als Juristin. Berufsbegleitend absolvierte sie vier Jahre später an der Universität Lugano das Studium zum Executive Master of Science in Communication Management. Sie war Leiterin des Siegerprojektes am Swiss Award Corporate Communications 2015. Kommunikation zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Karriere: Erste Berufserfahrung sammelte die Juristin als Communications Manager bei Zurich Financial Services und blieb dem Versicherer fast sechs Jahre treu. 2004 machte sie als Assistentin des Head Corporate Communications bei Holcim einen kurzen Abstecher in die Welt der Baustoffe, um im gleichen Jahr bei der führenden Anbieterin von Vorsorge- und Finanzlösungen die Zügel selbst in die Hand zu nehmen. Bei Swiss Life stieg sie von der Leiterin Public Relations zum Head Marketing & Communications der International Division auf. Seit Juni letzten Jahres leitet sie die Unternehmenskommunikation beim Übertragungsnetzbetreiber Swissgrid.Stets offen für den Wissenstransfer in klassischen wie digitalen Marketing- und Kommunikationsbereichen, spielt ihr ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit auch im Privatleben mit. So setzt sich Irene Fischbach für Kinder und für wirtschaftlich benachteiligte Gruppen ein. Bildung, Kultur, Umwelt und Politik liegen ihr genauso am Herzen wie die Gesundheit, die sie selbst mit Laufen, Velofahren und als Hobbyköchin pflegt.

Oliver Stäcker

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Oliver Stäcker (*1972) ist Gründer und CEO der Gotomo GmbH, einem spezialisierter Anbieter für Mobile-Lösungen und Mobile-Beratung. Als ehemaliger Inhaber einer Werbeagentur und verschiedenen VR- und Beirats-Mandaten in Mobile-Tech-Startups verfügt er über den notwendigen Rundumblick, um Marketing und Mobile-Anwendungen effektiv aufeinander abzustimmen.Wie Informationen visuell erfahrbar werden, lernte Oliver Stäcker an der Kunstgewerbeschule St. Gallen. Um sie eindrücklich auf Smartphones und Mobile Devices zu bringen, fügte er dem gestalterischen Know-how aktuelles Technologiewissen hinzu. Nach der Ausbildung zum Grafiker begann Stäcker zunächst als Art Director in der Werbe- und Kommunikationswelt. 2001 schuf er mit einem Partner die Transformer Werbeagentur AG, die er 13 Jahre als Creative Director leitete. Mit dem von ihm gegründeten Transformer Mobile Lab entwickelte er interaktive Konzepte, die klassische Medien, mobile Endgeräte und das mobile Internet optimal in Einklang bringen. So verhalf Stäcker etwa dem Mobile Tagging zu grösserer Akzeptanz und brachte bereits Ende 2007 den SBB-Regional-Fahrplan per QR-Code aufs Handy.Um Produkte aus den Bereichen Kommunikation, Mobile, Mobile Services und Internet entwickeln und vermarkten zu können, gründete der Unternehmer mit dem Interesse fürs Mobile Ecosystem damals die rondevoo GmbH, die er zum Jahreswechsel 2014/2015 in die gotomo GmbH überführte. Seitdem synchronisiert der Mobile-Experte, der sich seit 2010 auch ums Business Development des Mobile-Solution-Anbieters Xeebel AG kümmert, für seine Agentur- und KMU-Kunden analoge mit digitalen Medien. Neben anspruchsvollen Technologien und komplexen Aufgaben hat der vielseitige Unternehmer auch ein Faible für Island und Amsterdam und fährt begeistert Ski im Telemar-Stil.
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