Ombudsmann beanstandet «Tagesschau»-Beitrag über Operation Libero

SRG-Ombudsmann Roger Blum gibt einer Beanstandung eines «Tagesschau»-Beitrags über die Operation Libero teilweise Recht.

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In der sensiblen Phase – drei Wochen vor dem Urnengang – sei die Regel geritzt worden, dass vor Abstimmungen die verschiedenen Positionen gleichwertig dargestellt werden müssten. Das Schweizer Fernsehen SRF hatte in der «Tagesschau» vom 14. Mai über die politische Bewegung Operation Libero berichtet. In der Sendung wurde beleuchtet, wie die Organisation arbeitet, weshalb junge Leute bei ihr mitmachten und wie ihre Überlebenschancen aussehen. Ein Beanstander zweifelte am Informationsgehalt des Beitrags und fand, es sei aktiv Werbung für die anstehende Abstimmung über die Revision des Asylgesetzes betrieben worden, wie die SRG-Ombudsstelle am Dienstag mitteilte. Für den Ombudsmann waren die Wahl des Themas und die angesprochenen Fragen zwar legitim. Problematisch sei aber, dass die Sendung ein Plakat für die Asylgesetzrevision zeigte sowie das Hinsetzen eines «Ja» auf den Stimmzettel durch ein Mitglied von Operation Libero. (SDA)

Zu guter Letzt: Schönbi wechselt

FCZler Marco Schönbächler wechselt. Zum Schweizermeister... der Telekommunikation. Film ab.

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Marco Schönbächler machte im vergangenen Jahr keine einfache Zeit durch. Der einstige FCZ-Jungstar spielte sich zwar bald einmal zum Hoffnungsträger empor und gab in der A-Nationalmannschaft 2014 sein Debut. Alles lief bestens, als ihn eine komplizierte Verletzung stoppte. Statt in die Bundesliga ging es in die Therapie – und zu (laut NZZ) nicht weniger als 15 Ärzten, die alle nicht wirklich weiter wussten. Ein Spezialist in London entdeckte schliesslich einen Bänderriss in der Beckengegend und operierte den Patienten rund ein Jahr nach seinem letzten Spiel. Zumindest erlebte Schönbächler den Abstieg seines Stammklubs in die (spannende!) Challenge League nicht auf dem Platz mit. Aber mit Sicherheit den Wiederaufstieg in der übernächsten Saison (zuerst ist noch der FC Aarau dran). Bis es wieder losgeht, vertreibt sich der hoffentlich gut genesene Rückkehrer die Zeit mit Werbeauftritten für den Hauptsponsor Netstream. Und das fast so überzeugend wie Herr Fischer von der Fischer Bettwarenfabrik. Da es fast nur noch besser kommen kann, stehen dem FCZ wohl wieder rosige Zeiten bevor. (hae)

https://vimeo.com/165902532

Bereits 1,3 Millionen Swisscom-Kunden telefonieren übers Internet

Die Digitalisierung der Telefonie in der Schweiz macht Fortschritte. Mittlerweile telefonieren 1,3 Millionen Festnetzkunden der Swisscom übers Internet. Ende 2017 wird der analogen Sprachtelefonie der Stecker gezogen.

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Ab dann hat das gute alte Wählscheibentelefon endgültig ausgedient. Es hätten bereits 60 Prozent des Kundenbestandes auf die Telefonie übers Internetprotokoll (IP) umgestellt, sagte Beat Döös, Leiter der Umstellung auf die IP-Technik bei der Swisscom, am Dienstag vor den Medien in Zürich: «Wir sind auf Kurs.» Es sei realistisch, dass die Swisscom bis Ende 2017 alle analogen Anschlüsse umgestellt habe. Der grösste Telekomkonzern der Schweiz hatte bereits im März 2014 angekündigt, Ende 2017 die analoge Sprachtelefonie knapp 160 Jahre nach der Erfindung durch Johann Philipp Reis zu beerdigen. Die analoge Telefonie stehe vor dem Aus, sagte Döös: «Es gibt immer weniger Ersatzteile und Spezialisten.» Kaum ein Hersteller entwickle diese Technologie noch weiter. Ab Ende 2017 brauchen auch die Kunden, die weiterhin nur mit der Swisscom telefonieren wollen, einen Router, um ihr Telefon anzustecken. Das gute alte Wählscheibentelefon habe damit ausgedient, erklärte Döös. Auch ISDN-Telefone bei Privatkunden würden nicht mehr funktionieren. Das sei aber kein grosses Problem mehr. Denn heute hätten nur noch 4 Prozent aller Privatkunden ISDN. Anders sieht es bei den KMU aus, wo ISDN noch wesentlich verbreiteter sei. Diesen werde ein Router angeboten, mit dem ISDN-Telefone weiterhin benutzt werden könnten, erklärte Döös.

Nachteil bei Stromausfall

Der Nachteil der Internettelefonie ist, dass bei einem Ausfall des Routers oder des Stroms nicht mehr telefoniert werden kann. Zudem ist die Ortung des Anrufers nicht mehr möglich. Das alte Analogtelefon funktioniert dagegen unabhängig von der Stromversorgung zu Hause und kann geortet werden. Mit der Internettechnologie kann dafür die Festnetznummer von zu Hause auch im Ferienchalet genutzt werden. Wenn das Ferienhaus aber brenne, würde bei einem Notruf von dieser Nummer aus die Feuerwehr an den Wohnort statt zum Ferienhaus fahren. «Denn die Feuerwehr weiss ja nicht, dass ich im Ferienhaus bin», sagte Döös. Das Problem habe die Swisscom heute so gelöst, dass der Kunde eine Nutzung der Festnetznummer von unterwegs bestätigen müsse. Allerdings kämen bereits heute 80 bis 90 Prozent aller Notrufe vom Handy. Um die Erreichbarkeit bei einem Stromunterbruch sicherzustellen, könne man heute schon das Festnetztelefon aufs Handy umstellen. Damit sei man weiterhin erreichbar, falls der Strom ausfalle.

Sonderanwendungen als Herausforderung

Solche Sonderanwendungen wie beispielsweise Lifttelefone, Alarmanlagen oder Haustechnikgeräte seien eine grosse Herausforderung, gestand Döös ein: «Wir gehen davon aus, dass es 100’000 Liftanlagen mit Telefon, 100’000 Alarmanlagen und 100’000 sonstige Sonderanwendungen gibt. Das sind gut 10 Prozent aller Festnetzanschlüsse.» Allerdings seien für alle solche Fälle bereits heute Lösungen vorhanden. Die Swisscom sei in engem Kontakt mit den Liftherstellern. Tendenziell würden heute immer mehr Mobilfunktelefone in Lifte eingebaut. Man könne aber auch eine Kombination von Festnetz- und Mobilfunktechnologie in Liften verwenden, sagte Döös. Die meisten Handyantennen seien mit Batterien ausgestattet, so dass das Mobilfunknetz bei einem Stromausfall noch eine Stunde funktioniere. Auch die Notrufzentralen des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) müssen ihre Technologie umstellen. Das SRK bietet etwa Armbänder mit Alarmtasten an. Man sei mit dem SRK in Gesprächen, sagte Döös der Nachrichtenagentur sda. Für die Kunden solcher Armbänder ändere sich nichts.

Endlich eine Spamliste

Das Telefonieren mit der Internettechnologie habe aber auch eine Reihe von Vorteilen, sagte Döös. So könne die Festnetznummer von unterwegs aus beispielsweise mit dem Handy genutzt werden. Und die Sprachqualität sei besser. Zudem erscheint im Display nicht mehr nur die Nummer des Anrufers, sondern sein voller Name, sofern der Anrufer diesen nicht hat sperren lassen. Ebenfalls kann der Kunde eine individuelle Sperrliste mit Nummern von lästigen Anrufern einrichten. Zusätzlich biete die Swisscom ab Ende Jahr einen Spamfilter, der unerwünschte Werbeanrufe verhindere, sagte Döös. Dieser Filter basiere auf einer dynamischen schwarzen Liste, die selbstlernend sei. Auch Sunrise evaluiere mögliche Lösungen gegen unerwünschte Werbeanrufe, sagte Sprecher Roger Schaller. Diese sollen in rund einem Jahr eingeführt werden. Beim Kabelnetzbetreiber UPC war bislang niemand für eine Stellungnahme erreichbar. (SDA)

CFO Alois Bearth verlässt Somedia

Nach über 23 Jahren hat sich Alois Bearth, CFO und Stv. CEO, aus persönlichen Gründen entschieden, Somedia zu verlassen, um eine längere Auszeit zu nehmen und langgehegte Pläne angehen zu können.

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Eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger wird von Andrea Masüger (CEO) und Alois Bearth (CFO) gemeinsam gesucht. Alois Bearth steht Somedia voraussichtlich noch bis Ende Dezember 2016 zur Verfügung. Zudem verbleibt er im Aktionariat der Somedia AG und im Verwaltungsrat.

Alois Bearth stieg 1993 in die damalige Gasser AG Druck und Verlag als Chefbuchhalter ein, leitete seit 1996 als Direktor der Somedia AG (Holding) die zentralen Dienste der ganzen Mediengruppe mit aktuell über 800 Mitarbeitenden und rund 130 Millionen Franken Umsatz. Seit 2010 ist Alois Bearth zudem Stellvertreter des CEO. Besonders zu erwähnen sind laut Mitteilung die Leistungen von Bearth betreffend dem grössten Projekt von Somedia, der Realisierung des Medienhauses an der Sommeraustrasse in Chur. Dank seiner ruhigen, analytischen Arbeitsweise und überdurchschnittlichen Einsatzfreude habe das Projekt zeit- und kostengerecht abgeschlossen werden können, heisst es.

Innerhalb der Unternehmensleitung wird ab 1. Januar 2017 Thomas Kundert, Geschäftsführer Werbe- und Nutzermarkt, die Position des Stellvertreters des CEO übernehmen.

So googelt die Schweiz den Festival-Sommer

Sommerzeit ist Festivalzeit. Google Trends zeigt, nach welchen Openairs/Festivals und Musik-Acts die Schweizerinnen und Schweizer am meisten gegoogelt haben.

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In den letzten 30 Tagen wurde in der Schweiz auf Google.ch am meisten nach dem Openair St. Gallen gesucht, gefolgt vom Montreux Jazz Festival, Openair Frauenfeld, Gurtenfestival und dem Moon and Stars.

Openairs / Festivals:

1. Open Air St. Gallen
2. Montreux Jazz Festival
3. Open Air Frauenfeld
4. Gurtenfestival
5. Moon and Stars

Suchzeitraum: CH, letzte 30 Tage

Nach dem Montreux Jazz Festival wurde im Wallis am meisten gesucht, gefolgt vom Kanton Waadt und Neuenburg. Interessant ist, dass nach dem Open Air St. Gallen in Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden am meisten gesucht wurde, vor St. Gallen selber. Beim Open Air Frauenfeld gibt es keine grosse Überraschung, dort wurde am meisten im Thurgau danach gesucht, jedoch am zweitmeisten in Nidwalden und an dritter Stelle kommt Schaffhausen.

Welches sind denn die meist gesuchten Künstler, die an den grossen Festivals auftreten werden?

Die meist gesuchten Künstler im 2016:

1. Muse (Montreux, Gurten)
2. Sido (Frauenfeld)
3. Bastian Baker (St.Gallen, Gurten)
4. Radiohead (St.Gallen)
5. Patent Ochsner (St.Gallen)
6. 50 Cent (Frauenfeld)
7. Santana (Montreux)
8. Lana del Rey (Montreux, Moon and Stars)
9. Kygo (Gurten)
10. Wiz Khalifa (Frauenfeld)

Suchzeitraum: CH, Januar-Juni 2016

Die Rockband Muse wurde im 2016 am häufigsten auf Google.ch gesucht. Sie werden am Montreux Jazz Festival sowie am Gurtenfestival auftreten. Am zweit häufigsten wurde nach dem Rapper Sido gesucht, gefolgt von Bastian Baker. Somit ist auch ein Schweizer unter den vorderen Plätzen vertreten.

In der folgenden Grafik ist zu sehen, nach welchen Music-Acts die am Montreux Jazz Festival auftreten werden am häufigsten gesucht worden ist:

Music-Acts Montreux Jazz Festival:

1. Muse
2. Lana del Rey
3. Neil Young
4. Patti Smith
5. Deep Purple

Suchzeitraum: CH, letzte 30 Tage

Die Rockband Muse wurde am häufigsten gesucht, gefolgt von Lana del Rey, Neil Young, Patti Smith und der Rockband Deep Purple.

Spannend ist auch zu sehen, welche Künstler am meisten auf Google.ch gesucht worden sind, die am Open Air St. Gallen auftreten. Dabei liegt Radiohead auf dem ersten Platz, gefolgt von den Schweizer Acts Bastian Baker und Sophie Hunger.

Music-Acts Open Air St. Gallen:

1. Radiohead
2. Bastian Baker
3. Sophie Hunger
4. Jess Glynne
5. Fettes Brot

Suchzeitraum: CH, letzte 30 Tage

Music-Acts Openair Frauenfeld:

1. 50 Cent
2. Sido
3. Wiz Khalifa
4. Blumentopf
5. Young Thug

Suchzeitraum: CH, letzte 30 Tage

Wenn man vergleicht, welche Acts vom Openair Frauenfeld am häufigsten auf Google.ch gesucht worden sind, ist der US-Rapper 50 Cent auf dem ersten Platz. Das Podest wird komplettiert vom Rapper Sido und Wiz Khalifa.

Music-Acts Gurtenfestival:

1. Muse
2. James Bay
3. Paul Kalkbrenner
4. Rea Garvey
5. John Newman

Suchzeitraum: CH, letzte 30 Tage

Auch wenn man vergleicht, welche Music-Acts vom Gurtenfestival am häufigsten auf Google.ch gesucht worden ist, ist die Rockband Muse an der Spitze. Auf Platz zwei und drei folgen James Bay und Paul Kalkbrenner.

Wenn man die Acts des Moon and Stars-Festivals in Locarno vergleicht, ist die Band Earth, Wind & Fire an der Spitze der meistgesuchten Acts vor der Schweizer Band Pegasus und dem deutschen Rapper Cro. Auf Platz 4 und 5 sind Ellie Goulding und Lana del Rey zu finden.

Music-Acts Moon and Stars:

1. Earth, Wind & Fire
2. Pegasus
3. Cro
4. Ellie Goulding
5. Lana del Rey

Suchzeitraum: CH, letzte 30 Tage

Methode

Die Suchbegriffe wurden mit Google Trends erhoben. Google Trends ist ein öffentliches Tool, mit dessen Hilfe sich die Popularität einzelner Suchbegriffe als Momentaufnahme – in Echtzeit minutengenau – darstellen sowie in einem gewählten Zeitablauf verfolgen lässt. Über «Trends bei Suchanfragen» kann rasch erhoben werden, wonach die Schweiz aktuell sucht oder in den vergangenen Tagen gesucht hat. Grundlage für die Auswertungen sind die schweizweiten Google-Suchanfragen.

Teaserbild: Gallery.openairsg.ch

Pekinger Propaganda-Rap will «falsches Bild über China» korrigieren

Chinas Kommunistische Partei hat einen Rap-Song veröffentlicht. Dieser soll Ausländern «die Wahrheit» über das Land erklären.

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Der Sänger des in China bereits tausendfach geteilten Musikvideos mit dem Titel «Das ist China» beginnt mit den Worten, er wolle «den Eindruck korrigieren», den Ausländer von seinem Land hätten. Ein «falsches Bild» sei von «den internationalen Medien verbreitet» worden, dichtet er auf Englisch. Dann beschreibt der Song zahlreiche Probleme Chinas. Genannt werden Umweltsorgen, der Kampf gegen Korruption oder der grosse Milchskandal aus dem Jahr 2008. Auch werden Bilder von einem Erdrutsch in der südchinesischen Stadt Shenzhen gezeigt, bei dem im vergangenen Jahr mehr als 70 Menschen ums Leben kamen. «Ein grosses Land ist wirklich schwer zu managen», singt er dann. Doch trotzdem liebten die Chinesen ihr Land noch immer. Der «rote Drache ist kein Übel» und China ein «friedlicher Ort», heisst es weiter im Refrain des Liedes, der von einer Jungendorganisation der Partei ins Netz gestellt wurde.

Neben Chinas technologischen Errungenschaften geht es in dem Song auch um die Aussenpolitik des Landes. Zum Nachbarn Taiwan, der sich als eigenständige Demokratie sieht, aber von Peking als abtrünnige Provinz betrachtet wird, heisst es: «Normale Bürger wollen einfach, dass wir vereinigt sind, weil wir zur gleichen Familie gehören.» Ein Wunsch, den zumindest viele Taiwaner so nicht teilen würden. (SDA)

https://www.youtube.com/watch?v=s9ug6hehTyY

Basel West: Neue Berichterstattung der FHNW

Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens verabschiedet sich die FHNW von ihrer bisherigen Berichterstattung in Form umfangreicher Broschüren und passt sie neuen Bedürfnissen und medialen Möglichkeiten an.

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Der neue Jahresbericht erscheint als schlankes Leaflet, und ein neues E-Magazin gewährt Einblick in ausgewählte Projekte und Aktivitäten. In der ersten Ausgabe erfahren Leserinnen und Leser unter anderem, wie der Einsatz von Business-Software zur Produktivität von Schweizer KMU beiträgt, wie die Römerstadt Augusta Raurica vor 2000 Jahren aussah und wie Schülerinnen und Schüler Kompetenz im Umgang mit digitalen Medien erwerben. Jeder Artikel wird mit Hashtags verschlagwortet. Dadurch finden die User entlang ihrer Interessen sofort die relevanten Themen. Das Magazin erscheint alle vier Monate und wird mit einem Newsmail angekündigt.

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Verantwortlich bei Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW: Projektleitung: Johanna Cantz (Projektleitung). Verantwortlich bei Basel West: Beratung: Markus Siegenthaler (Beratung); Design: Manuel Bürli (Design); Redaktion: Stephan Lichtenhahn (Redaktion); Dominik Plüss (Fotografie), Daniel Kunz (Fotografie); Jonathan Hess (Video).

Zu guter Letzt: Karussell für grosse Kinder

Schöne Idee: In London haben Europcar und Mercedes-Benz ein Karussell mit echten Autos aufgebaut.

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Als Kind hat man sich auf dem Karussell in das schönste Auto gesetzt und sich vorgestellt, man fahre damit damit mehr als nur im Kreis. Wann hat man eigentlich damit aufgehört? Und wieso? Die Pariser Agentur Rosapark hat die kindliche Träumerei in die Erwachsenenwelt zurückgebracht und in London das Kind im Manne (und in der Frau) geweckt. Für Europcar und Mercedes-Benz. Egal ob nach der Träumerei gemietet oder gekauft wird – die Kundschaft ist zufrieden. (hae)

Internetnutzung in der Schweiz – wie digital sind die Eidgenossen?

Einen Blick hinter die Digital-Kulisse der Schweiz wirft die aktuelle Infografik von Namics.

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Mit Hilfe von Zahlen des Schweizerischen Bundesamts für Statistik und dem Marktforschungunternehmen GfK geht die Full-Service-Digitalagentur der Frage nach: Wie digital sind die Eidgenossen?

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Infografik 2016 (PDF)

Eine erste Antwort darauf bieten die Nutzerzahlen: 5,77 Millionen Menschen ab 14 Jahren nutzen das Internet, 0,79 Millionen sind immer noch Offline und leben gewissermassen hinter dem (digitalen) Mond. Besonders aktiv sind die Schweizer im Bereich E-Commerce. Hier wurden im letzten Jahr 7,2 Milliarden Schweizer Franken umgesetzt. Das ist erstaunlich, waren es 2010 erst 3,8 Milliarden (Infografik 2010, PDF).

Unternehmen, die derzeit Expansionen in die Schweiz planen, sollten vor allem hier genau hinsehen: Anbieter von Reisen können auf kräftige Umsätze hoffen, Lebensmittelhändler indes nicht. Denn die Ergebnisse für das Onlineshopping zeigen, dass Reisen am häufigsten Online gebucht werden, Produkte wie Lebensmittel, Kosmetik oder Blumen werden lieber im stationären Handel erworben. Auch ein Blick auf die Finanztransaktionen der Schweizer lohnt: Onlinekauf ist beliebt, jedoch nicht mit digitalen Bezahldiensten. Bezahlt wird meist über Kreditkarten. Bezahlsysteme wie Paypal sind auf dem Vormarsch, werden aber am wenigstens genutzt (27 Prozent).

Auch beim Thema E-Banking gibt es noch Optimierungspotenzial. Nur 51 Prozent nutzen diese Möglichkeit bei Online-Einkäufen. 53 Prozent präferieren im Land der Banken immer noch konventionelle Zahlungen. Möchte man die Abbrüche beim Checkout verringern, empfiehlt sich eine breite Palette an Bezahlmöglichkeiten – das entspricht auch dem Wunsch der Schweizer Konsumenten.

Wer keine Waren konsumiert, sieht sich im Web gerne Filme an, nutzt Online-TV und -Radio oder ist in sozialen Netzwerken aktiv. Mehr Einblicke in die Schweizer Internetnutzung erhalten Marketing und Digital-Experten in der aktuellen Infografik.

Studienautor: Thomas Link, Creative Director und Partner bei Namics.
 

Rocket Film verstärkt Team

Rocket Film heisst den vierten Produzenten willkommen: Ricardo Colacurcio verstärkt ab Juli 2016 das Team und beteiligt sich gleichzeitig an der Firma.

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Zusammen mit dem jungen Produzenten will Rocket Films den interdisziplinären und medienübergreifenden Kurs vorantreiben. Colacurcio bringt dafür laut Mitteilung das richtige Rüstzeug mit: Er startete seine berufliche Laufbahn als Fotoassistent bevor er zum Bewegtbild wechselte. Nach vier Jahren als Produktionsassistent bei Condor Films (Fernsehabteilung und Werbefilm) entwickelte er sich zum gestandenen Produktionsleiter. Nach fast zwei weiteren Jahren als Freelancer, Produzent und Agency Producer hat er bei Rocket Film bereits bei verschiedenen Projekten mitgewirkt. Mit Colacurcios Know-how, seinem Netzwerk in der Filmbranche und seinem Können im Bereich Digital und New Technologies soll Rocket Film nun für alle Herausforderungen optimal aufgestellt sein.

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Radio 1 mit frischem Sound-Layout und neuem News-Storytelling

Radio 1 hat das Sound-Layout einem umfassenden «refreshing» unterzogen. Ausserdem hat der Sender für die Nachrichten zur Primetime eine neue Form von Storytelling kreiert. Diese berücksichtigt das veränderte Nutzerverhalten beim Nachrichtenkonsum.

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«Das Sound-Layout transportiert und unterstreicht die Werte einer Radiostation», so Moderationsleiter und Programmentwickler Marc Jäggi in einer Mitteilung. «Zusammen mit den Sounddesignern von Reelworld London und unserem Layout-Produzenten Fred Voisard haben wir eine akustische Verpackung kreiert, die Inhalte und Musik von Radio 1 einem sehr anspruchsvollen Publikum noch einfacher zugänglich macht», so Jäggi weiter. Entstanden sind Signete und Jingles, die der erwachsenen Zielgruppe von Radio 1 entsprechen und zusagen.

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Auch bei den Nachrichten geht der Sender neue Wege. Die News zur halben Stunde werden neu in Schweizerdeutscher Sprache präsentiert und mit einem Moderationsgespräch ergänzt. «So haben wir die Möglichkeit mehr Schwerpunkte zu setzen. Die Hörerinnen und Hörer werden über das Hauptthema der Stunde noch umfassender informiert und erhalten so auch Gesprächsstoff. Dies erreichen wir in der Primetime mit einem neuen, einzigartigen Storytelling», begründet Chefredaktor Jan Vontobel. Radio 1 werde so noch hörernäher und ergänze das Informationsangebot auch neben den Magazinsendungen «Kompakt am Mittag» und «Kompakt am Abend» und der News zur vollen Stunde mit einem in der Privatradiolandschaft einzigartigen Konzept.
 

Neue Beschwerdemöglichkeiten vor der UBI

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI ist neu auch für Beschwerden gegen Online-Inhalte und weitere publizistische Angebote der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG zuständig.

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Der rechtliche Rahmen für diese zusätzliche Aufsichtstätigkeit ist weitgehend der gleiche wie für Verfahren gegen Radio- und Fernsehprogramme. Die UBI war bis anhin ausschliesslich für die Behandlung von Beschwerden gegen Radio- und Fernsehprogramme schweizerischer Veranstalter zuständig. Ausgestrahlte Radio- und Fernsehsendungen und die Verweigerung des Zugangs zum Programm konnten beanstandet werden. Mit dem Inkrafttreten von Änderungen des Radio- und Fernsehgesetzes sind seit dem 1. Juli zusätzlich Beschwerden gegen Online-Inhalte und gegen weitere publizistische Angebote der SRG, die, wie der Teletext und die Informationsplattform Swissinfo, ebenfalls Teil des Programmauftrags bilden, möglich.

Das Verfahren entspricht weitgehend demjenigen für Radio- und Fernsehsendungen. Innerhalb von 20 Tagen nach Veröffentlichung der Publikation oder nach der Ablehnung eines Begehrens um Zugang kann eine Beanstandung bei der zuständigen Ombudsstelle eingereicht werden. Die Ombudsstellen vermitteln zwischen den Beteiligten und orientieren in einem Bericht über die Ergebnisse ihrer Abklärungen. Nach Abschluss des Verfahrens vor der Ombudsstelle kann Beschwerde bei der UBI erhoben werden. Diese hat zu beurteilen, ob das einschlägige Rundfunkrecht verletzt wurde. Dazu gehören insbesondere die Informationsgrundsätze wie das Sachgerechtigkeits- und das Vielfaltsgebot, die Beachtung der Grundrechte (z.B. Schutz der Menschenwürde, Diskriminierungsverbot) und der Schutz Minderjähriger.

Das Inkrafttreten der Gesetzesänderung bringt zudem eine Erweiterung der Beschwerdelegitimation vor der UBI. Bei persönlicher Betroffenheit sind neu sowohl in- wie auch ausländische Personen beschwerdebefugt. Nach wie vor beschränkt auf Personen mit Schweizer Bürgerrecht bzw. mit Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung bleibt die Beschwerdelegitimation bei der Popularbeschwerde.

Die UBI ist eine ausserparlamentarische Kommission des Bundes. Sie ist gerichtsähnlich organisiert und wird vom Churer Rechtsanwalt Vincent Augustin präsidiert. Die Beratungen der UBI sind in der Regel öffentlich und ihre Entscheide können beim Bundesgericht angefochten werden. Das Verfahren vor der UBI ist wie dasjenige vor den Ombudsstellen grundsätzlich kostenlos.
 

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