Westschweizer Medienschaffende stimmen GAV «ohne Freude» zu

Die Westschweizer Medienschaffende haben ab 2014 wieder einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Impressum billigte an einer ausserordentlichen Generalversammlung in Freiburg den von den Verlegern bereits angenommenen Vertrag.

Die Westschweizer Delegierten der Mediengewerkschaft Impressum hiessen den Gesamtarbeitsvertrag mit 16 zu 7 Stimmen zu. Der Entscheid fiel «ohne Freude und nach einer lebhaften Debatte», wie Dominique Diserens, Zentralsekretärin der Gewerkschaft, der Nachrichtenagentur SDA sagte. Die Delegierten hätten zahlreiche Punkte des Abkommens kritisiert. Die Sektion Waadt habe seine Opposition gegen den Gesamtarbeitsvertrag nicht verborgen. Die Wiedereinsetzung der paritätischen Kommission und damit der Sozialpartnerschaft mit den Verlegern habe das Zünglein an der Waage gespielt, hielt Diserens fest. Darüber hinaus sei ein Gesamtarbeitsvertrag einem vertragslosen Zustand, wie er in der Deutschschweiz herrsche, vorzuziehen.

Keine Mindestlöhne mehr

Die Verleger hatten den bisherigen GAV im Dezember 2012 gekündigt. Als Grund hatten sie vor allem angegeben, dass sie keine Bestimmungen für Mindestlöhne mehr wollen. Diese sind im neuen Gesamtarbeitsvertrag nicht mehr enthalten, als minimaler Einstiegslohn wurden aber 5842 Franken pro Monat und ein 13. Monatslohn festgelegt. Die Lohnskalen sollen durch individuelle Lohnsysteme ersetzt werden. Mindestens alle zwei Jahre soll es ein Gespräch geben, in dem auch die Löhne festgelegt werden. Neben dem Dienstalter sollen Arbeitsqualität und Berufserfahrung berücksichtigt werden.

Fünf Tage Vaterschaftsurlaub

Neu enthält der GV auch einen Vaterschaftsurlaub. Nach der Geburt eines Kindes sind für den Vater fünf Freitage vorgesehen. Zudem soll die paritätische Kommission reaktiviert werden. Die im Frühling aufgenommenen Verhandlungen wurden als «lang und schwierig» bezeichnet. Immerhin gab es in der Romandie bis im Dezember 2012 noch einen Gesamtarbeitsvertrag. In der Deutschschweiz herrscht bereits seit 2004 ein vertragsloser Zustand. (SDA)

«Giacobbo / Müller»: Sponsor gefunden

Zwei Jahre nach dem Ausstieg der Mobiliar-Versicherung hat «Giacobbo / Müller» mit Schweizer Fleisch wieder einen Sponsor gefunden.

Dies schreibt die Zeitung Schweiz am Sonntag in ihrer aktuellen Ausgabe. Die Suche habe laut Publisuisse so lange gedauert, weil die Marke «Giacobbo / Müller» stark mit der Mobiliar verankert und so für potentielle Sponsoren wenig attraktiv gewesen sei. Mit der Proviande-Marke Schweizer Fleisch hat die Suche nun ein Ende. Obwohl SRF und Publisuisse keine Angaben über die Höhe des Engagements machen, wird – basierend auf Zahlen früherer Sponsorenverträge – von einem Betrag zwischen 150'000 und 500'000 Franken pro Jahr ausgegangen. (SaS/hae)

Wirz und Ikea: Weihnachten gemeinsam statt einsam

Niemand soll an Weihnachten allein bleiben. Ikea und Wirz finden für jeden einen Platz zum Mitfeiern.

«No Empty Chairs at Christmas» heisst die Initiative, die Ikea Schweiz dieses Jahr zu Weihnachten ins Leben gerufen hat. Das Möbelhaus bringt zum Fest der Liebe die Menschen zusammen. Auf Noemptychairs.ch können alle einen Platz zum Feiern anbieten. Oder sich mit Menschen in Verbindung setzen, die noch einen freien Stuhl haben. Dabei ist es egal, ob man alleinerziehend ist, ob die Verwandtschaft im Ausland lebt, oder ob man eine Familie ist, die einen zusätzlichen Stuhl für das Festmahl hinstellen möchte. Irgendwo gibt es für jeden einen Platz zum Mitfeiern. Die Vision von Ikea, den vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen, war der Grundgedanke für das Kreieren des Internetportals «No Empty Chairs at Christmas». Denn nicht nur Möbel und Einrichtungsgegenstände schaffen den Menschen einen besseren Alltag, sondern auch das Zusammensein.

Konzipiert und entwickelt wurde die nicht-kommerzielle Plattform in Zusammenarbeit mit Wirz Werbung. Sie ist seit Anfang Dezember bis kurz vor Weihnachten online. Jetzt müssen sich nur ganz viele anmelden und Weihnachten wird nicht nur das Fest der (Nächsten-)Liebe sondern auch das Fest der Begegnungen.

Verantwortlich bei Ikea: Christoph Widmer (Social Media Manager), Virginia Calisi (-Bertschinger) (PR Manager), Katrin Polzer (External Communication Manager), Annelies Bühler (Project Leader Campaigns). Verantwortlich bei Wirz Werbung: Philipp Skrabal (ECD), Rob Hartmann (CD), Angela Erni, Barbara Hartmann, Paul Labun, Tanja Jablanovic (AD) Lilian Metzker, Isabelle Bühler (Screendesign), Wolfgang Bark, Marietta Mügge (Text), Petra Dreyfus, Eva Boretti, Stefan Schmid, Yves Rückert, Prisca Grollimund, Ariane Tavakol (Beratung).

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Zu guter Letzt: Bieridee

Endlich würdigt eine Kampagne die Mutter aller Ideen: Die Bieridee.

Bierwerbung vermittelt oft ein romantisches Bild: Gutaussehende, erfolgreiche Menschen, die lachend auf ihre besten Freundschaften anstossen oder diese gerade schliessen. Das seit 2012 nervende Paradebeispiel: Bitburger.

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Das ist die eine Seite. Die andere ist weit weniger herzerwärmend. Aber mindestens so realistisch. Leicht gelangweilte Männer, die gemeinsam Bier trinken und früher oder später auf dämliche, aber nicht zwingend dumme Ideen kommen. Lustige Einfälle – zumindest für den Moment. Am nächsten Tag werden sie als «Bieridee» klassifiziert und abgehakt. 

Nicht unbedingt das Bild, das Hersteller alkoholischer Getränke ihren Kunden vermitteln möchten. Könnte man meinen. Carlton Dry zelebriert mit der Kampagne #Hellobeer die liebenswerte Idiotie und zeigt verschiedene Einfälle, die unter dezentem Biereinfluss entstanden und vor allem in die Tat umgesetzt worden sind. Die Kampagne stammt aus der Feder von Clemenger BBDO Melbourne. (hae) 

 

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Goldbach Crossmedia Award 2014: Jury steht

Die Jury für den Goldbach Crossmedia Award steht. Im Frühling 2014 werden Vertreter von Werbeauftraggebern sowie Persönlichkeiten aus der Medien- und Werbebranche darüber beraten, welche Kampagnen crossmediale Inhalte auf innovativste Art und Weise vernetzen.

Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 15. Mai 2014 im Rahmen der Goldbach Award Night, im Zürcher Kaufleuten. Informationen zum Registrierungsprozess folgen im Januar 2014.

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Die unabhängige Fachjury, welche aus 16 Spezialisten unterschiedlicher Berufsfelder besteht, beurteilt die eingereichten Kampagnen in einem zweistufigen Prozess, wie es in einer Mitteilung heisst. Zusätzlich zum Crossmedia Award hat die Jury die Möglichkeit Spezialpreise, sogenannte Trendsetter Honours, zu verleihen. Hier stehen Kampagnen im Focus, welche die crossmedialen Teilbereiche Mobile, Video oder Social Media innovativ vernetzen. Auch in seiner zehnten Auflage zählt der mit 10‘000 Franken dotierte Goldbach Crossmedia Award für das jährliche Kreativ-Ranking der Werbewoche und ebenfalls wie in den Vorjahren werden neben Gold auch Silber- und Bronzepreise vergeben.

Präsidiert wird die Jury des Goldbach Crossmedia Awards 2014 von:

Marco Taborelli (Marco Taborelli Consulting) für den Crossmedia Award und
Leila Summa (Facebook Germany) für die Trendsetter Honours.

Die weiteren Mitglieder der Fachjury 2014 sind:

Geri Aebi, Wirz Werbung
Nadine Borter, Contexta
Roland Ehrler, SWA
Markus Gut, Advico Young & Rubicam
Cornelia Harder, Draftfcb/Lowe Group
Roman Hirsbrunner, Jung von Matt/Limmat
Michael Kathe, Havas Worldwide Digital Zürich
Christof Kaufmann, Aegis Media Group Switzerland
Manuel P. Nappo, HWZ
Wim Roelfs, Publicis
Marie-Christine Schindler, Mcschindler.com
Cyrill Schneider, Goldbach Interactive
Andy Stäheli, Leo Burnett Schweiz
Thomas Truttmann, McDonald’s Schweiz
 

Wer liest, wird auch 2014 klüger

Die Kampagne «Nur wer liest, wird klüger» des Verbands Schweizer Medien wird fortgesetzt. Sie startet mit neuen Inseratesujets ins neue Jahr.

Never change a winning horse! Gemäss diesem Motto hält der Verband Schweizer Medien an seiner Gattungsmarketing-Kampagne «Nur wer liest, wird klüger» fest. «Wann hat eine Werbung schon so viele positive Reaktionen bei Lehrern, Eltern, Marketingspezialisten, Leserinnen und Lesern ausgelöst wie diese Kampagne in den letzten beiden Jahren?», fragt der Verband in einem Communiqué. Mit über 32‘000 Probeabos à 20 Franken sei auch die parallel gelaufene Abo-Gemeinschaftsaktion «Presseshow» mit den Tierbildern auf dem Cover sowie die über 17‘000 verkauften Kalender überaus erfolgreich.

Nun wird die Kampagne mit sechs neuen Sujets fortgesetzt. Es stehen sich dieses Mal nicht mehr Fressfeinde gegenüber, sondern «David» und «Goliath», wobei jeweils der lesende «David» die Szene beherrscht. «Kunststück – Lesen macht klüger! Das weiss bald jedes Kind.»

Synchron zur Inseratekampagne startet auch die nächste dreimonatige Gemeinschaftsaktion mit der «Presseshow». Dabei beteiligen sich 60 Titel aus der Deutschschweiz und 16 Titel aus der Westschweiz. Die Gesamtauflage der Folder liegt bei über 6,34 Millionen Exemplaren. Zu gewinnen gibt es zwei Renault Captur im Gesamtwert von 50 000 Franken und zusätzlich 10 x 1000 Franken in bar.

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Verantwortlich bei Wyler Werbung: Ruedi Wyler (CD, Text), Andreas Konrad (AD, Composing), magicgroup.nl: Peter Witte, Edwin Veer (Illustration). Verantwortlich beim Verband Schweizer Medien: Toni Vetterli (Projektgruppe Kampagne Lesen im Departement Nutzermarkt), Pepi Burch (Projektleitung).

Mehr Informationen: Schweizermedien.ch.

 

RSI: Maurizio Canetta wird neuer Direktor

Der Verwaltungsrat der SRG SSR hat den 57jährigen Tessiner Maurizio Canetta zum Direktor von Radiotelevisione svizzera (RSI) ernannt. Die Berufung erfolgte auf Vorschlag der SRG-Genossenschaft der italienischen Schweiz.

Canetta arbeitet seit über 30 Jahren für RSI, er hat sich in breit gefächerten Führungspositionen bewährt. Heute ist er Chef Information und Mitglied der RSI-Geschäftsleitung. Er tritt am 1. Juni 2014 die Nachfolge von Dino Balestra an, der in den Ruhestand geht. Aufgrund seiner Erfahrung in verschiedensten publizistischen Bereichen und seiner Managementfähigkeiten erfüllt Canetta laut Mitteilung die Anforderungen an einen RSI-Direktor ideal. Er wurde auf Antrag des regionalen Vorstands der SRG-Genossenschaft der italienischen Schweiz (Comitato Corsi) berufen.

Der 57-jährige trat 1980 in den Dienst des Fernsehens von RSI (damals TSI): Erst war er Stagiaire in Zürich, dann Redaktor der Sendung «Telegiornale», danach Bundeshauskorrespondent in Bern, später Produzent von «Domenica Sportiva» und «Telegiornale». Seit 2003 nimmt er bei RSI wichtige Führungsaufgaben wahr: als Sportchef, Chef von «Telegiornale», Kulturchef und seit Juli 2012 Chef Information. Canetta wurde am 25. Dezember 1956 geboren, er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Am 1. Juni 2014 wird er Dino Balestra als Direktor ablösen und dann gleichzeitig Mitglied der Geschäftsleitung der SRG sein.

Bild: Rsi.ch

Publicitas: David Klement wird CTO

David Klement tritt am 1. Februar 2014 die neu geschaffene Funktion als Chief Technology Officer (CTO) bei Publicitas an und komplettiert die Unternehmensleitung von Publicitas.

Der 32-jährige Klement stösst von Qusima, wo er seit 2011 als Director Technologies tätig war, per 1. Februar 2014 zu Publicitas. Beim Full Service-Dienstleister im Bereich Technologie und digitales Marketing war er unter anderem verantwortlich für die Entwicklung der Quisma Media Platform, eine Multi-Channel-Tracking Platform zur Abwicklung von Online Marketing Kampagnen.

In der neu geschaffenen Funktion des CTOs bei Publicitas wird er unter anderem die Entwicklung und Einführung der im August angekündigten Werbevermarktungsplattform für eine automatisierte Planung, Buchung und Abwicklung von Werbung in allen Mediengattungen verantworten. Klement berichtet direkt an CEO Alain D. Bandle und ist Mitglied der Unternehmensleitung, welche vollständig besetzt ist.

Vor der Anstellung bei Quisma war David Klement unter anderem bei Adjug als Head of Products und bei Booming als Project Leader IT Solutions tätig.

Alain D. Bandle, CEO Publicitas: «Ich freue mich sehr, dass wir mit David Klement einen sehr erfahrenen IT Spezialisten gewinnen konnten, der zudem auch ein ausgezeichneter Fachmann der Medien- und Werbebranche ist. Seine weitreichende Erfahrung im Bereich Multi-Channel-Technologie sowie Real-Time Advertising ist äusserst wertvoll, um einen bedeutenden Bestandteil unserer Strategie, eine zunehmend automatisierte Werbevermarktung, umzusetzen.»
 

Argus: Mit UZH Sentimentanalyse entwickelt

Argus der Presse hat in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Computerlinguistik (ICL) der Universität Zürich eine innovative Lösung für die automatische Bewertung von Newsartikeln entwickelt.

Mittels Sentimentanalyse lässt sich die Stimmungslage von Print-, Online- und Social-Media-Meldungen innert kürzester Zeit maschinell bestimmen. Die Funktion ist in die All-in-one-Plattform Argusavenue integriert und per sofort für alle Kunden erhältlich.

Gemeinsam mit dem ICL hat Argus während eines Jahres eine Lösung für die automatische Bewertung von Textinhalten in den Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch entwickelt. Diese erweitert das Angebot von Argus im Bereich Media Intelligence und ermöglicht es dem Kunden, auch bei einer grossen Anzahl von Artikeln einen schnellen Überblick über die Stimmungslage dieser Meldungen zu gewinnen. Dabei wird zwischen «positiv», «neutral», «negativ» und «kontrovers» unterschieden. Neben der Bewertung des gesamten Artikels kann die Analyse auch auf eigene Stichwörter eingegrenzt werden (Detailbewertung). Diese automatische Bewertung ist in die neue All-in-one-Plattform Argusavenue integriert. In Kombination mit dem Newsletter-Modul lassen sich automatische Alerts bei negativen Berichten einrichten, um zeitnah auf Reputationsrisiken reagieren zu können.

Während für die englische Sprache im Bereich Sentiment schon sehr viel erreicht wurde, besteht vor allem im deutschen und französischen Sprachraum noch viel Aufholbedarf. Diese Lücke zu schliessen ist ein wichtiges Ziel des gemeinsamen Projektes. «Als Schweizer Unternehmen ist es uns ein Anliegen, dass wir uns bei der maschinellen Analyse von Texten zunächst auf die Sprachen Deutsch, Französisch sowie Englisch fokussieren. Mit der Universität Zürich haben wir den idealen Partner gefunden, der uns in diesem Anliegen weiter gebracht hat», erklärt Linard Campell, Leiter Produkt-/Geschäftsentwicklung bei Argus.

Manfred Klenner, Projektleiter ICL: «Im Mittelpunkt der Entwicklung stand die Schaffung einer neuen multilingualen Sentimentanalyse. Die Vision war ein System, das nicht nur wie üblich zwischen einfachen positiven und negativen Bewertungen unterscheiden kann. Neue Filterfunktionen sollen es zudem erlauben, zwischen positiven und negativen Fakten einerseits und moralischen sowie emotionalen 'Tönen' anderseits zu unterscheiden.»
 

Wom-Plattform Kjero.com startet in der Schweiz

Die österreichische Word of Mouth Marketing (Wom) Plattform Kjero.com startet nach erfolgreichem Launch in Deutschland nun auch in der Schweiz mit einem umfassenden Word of Mouth (WoM) Marketing Portfolio.

Gezielte Mundpropaganda erzeugt verstärkte Aufmerksamkeit für Marken und gesteigertes Involvement beim Konsumenten. «Durch eine Word of Mouth Marketing Kampagne können Marken eine Vielzahl markenbezogener C2C-Interaktionen, sprich Gespräche und Empfehlungen, off- und online generieren und damit nachhaltig die Kaufentscheidungen beeinflussen», sagt Kjero-Geschäftsführer Stefan Ramershoven zu dem Word of Mouth-Angebot von Kjero.com. Laut Studien unter anderem von Nielsen glauben über 90 Prozent der Konsumenten Empfehlungen von Freunden und Bekannten, aber nur noch 50 Prozent der Werbung. Customer Journey Untersuchungen des Touchpoint-Spezialisten Accelerom belegen, dass Word of Mouth einer der einflussreichsten Kontaktpunkte für Kaufentscheidungen ist.

Kjero hat bisher Word of Mouth Marketing Kampagnen in den Bereichen Süsswaren, Knabbergebäck, Getränke, Cerealien, Food, Körperpflege, Healthcare, Tiernahrung, Kosmetik und Elektronik für Kunden wie under anderem Glaxo Smith Kline, Henkel, Nestlé, Beiersdorf, Bertolli oder Intersnack geplant und durchgeführt. In der Schweiz wird Kjero.com gemeinsam mit Value Ad Network Suisse operationalisiert, die mit Mr. Wom den ersten Full Service Anbieter für Mundpropaganda Marketing in der Schweiz lanciert hat. «Durch die Erweiterung unseres Angebots um die Kjero.com Word of Mouth Kampagnen vervollständigen wir unser WoM Marketing Portfolio hin zum Full Service Angebot bestehend aus den Bereichen Word of Mouth Strategie & Planung, WoM Kampagnen, WoM Solution und WoM Trainings», so Mark Leinemann, Gründer von MR. WOM. Kjero-Geschäftsführer Stefan Ramershoven ergänzt: «Mit dem Start von Kjero in der Schweiz können wir nun unseren Kunden länderübergreifende WoM Kampagnen in der D A CH Region anbieten». Tatsächlich gibt es gleich zum Launch von Kjero.ch eine länderübergreifende Kampagne für den Schweizer Fotoservice Anbieter Ifolor. Die Kampagne findet in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt.

Grafik von Accelerom zur Relevanz von Empfehlungen im Marketing

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Blickamabend.ch ist online

Seit Donnerstagmorgen ist der Blick am Abend online: Die einzige Abendzeitung der Schweiz hat  ihren eigenen Webauftritt mit starkem Fokus auf der mobilen Nutzung lanciert.

Die Darstellung auf der Home-Seite von Blickamabend.ch ist zwei- bis maximal dreispaltig und mit grossem Aufmacherbild strukturiert – auf mobilen Endgeräten einspaltig. Die Navigation ist intuitiv, einfach und übersichtlich gestaltet. Die unterhaltsamen und auf ein eher jugendliches Publikum ausgerichteten Inhalte können mit Badges wie «Super», «Jöö», «Funny», «Fail», «Krass» oder «Good News» markiert und taxiert werden.

Produziert wird der neue digitale Auftritt aus dem Newsroom der Blick-Gruppe. Es wurden dafür besonders Social Media-affine Journalisten sowie Bildredaktoren eingestellt, wie es in einer Mitteilung heisst. Chefredaktor des Portals ist Peter Röthlisberger. Insgesamt werden nicht weniger als 25 Kolumnisten für blickamabend.ch tätig sein. Nebst den beiden Neuen – Bestsellerautorin Linda Solanki Rapper Gimma – auch die bislang bereits Bewährten des Blick am Abend: Stefan Meierhans, Preisüberwacher; Regula Stämpfli, Politologin; Andi Stutz, Seidenkönig; Jeannine Pilloud, Chefin SBB Personenverkehr; Helmut-Maria Glogger, E-Mailer; André Blattmann, Chef der Armee; Erich von Däniken, Bestsellerautor, sowie weitere mehr.

Um Anzeigenkunden den Umgang mit der noch sehr jungen und zukunftsweisenden Werbeform Native Advertising auf der Plattform zu erleichtern, hat Ringier Publishing entschieden, den Markt gemeinsam mit Kunden und Agenturen zu entwickeln. Hierzu wurden mehrere Werbe- und Mediengenturen auf den Umgang und die Entwicklung von Native Ads getestet und schliesslich auserkoren. Die Testcases wurden mit folgenden Agenturen erfolgreich umgesetzt: Jung von Matt Next, Dreicom, Shortcuts sowie Bergzucker. Peter Röthlisberger, Chefredaktor Blick am Abend und blickamabend.ch: «Wir möchten unsere bisherige Print-Leserschaft auch in die digitale Welt mitnehmen. Ihnen den leichtfüssigen Blick am Abend-Stil 24/7 offerieren. Und endlich wird man unsere Inhalte auf Facebook und Twitter teilen können.»

Die neue Plattform blickamabend.ch wird am Donnerstagabend mit einer grossen Lancierungs-Party in Zürich willkommen geheissen. Bligg wird dabei ein exklusives Konzert geben und auch ausgewählte Leserinnen und Leser sind beim Event mit dabei.

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Boulevard-Leser schenken teuren Schmuck

Wer Armbanduhren oder hochwertigen Schmuck als Geschenk unter den Weihnachtsbaum legt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit extravertiert, männlich und Leser von Boulevardtiteln. Dies zeigt die Wemf-Studie MA Strategy Radar 2013.

Die Studie wurde am Donnerstag publiziert. Befragte, die angeben, anderen Personen gerne Armbanduhren oder hochwertigen Schmuck zu schenken, sind meistens materialistische, extravertierte Persönlichkeiten mit einem Hang zum Hedonismus. Sie legen Wert auf eine gepflegte Erscheinung, auf Korrektheit und auf die Einhaltung von Konventionen. Beim Konsum setzt diese Personengruppe klare Prioritäten. Für das erwünschte Prestige setzt sie auf bewährte Produkte und starke Marken. Die dafür geforderten Preise werden meist auch bezahlt. Sonst ist diese Zielgruppe aber eher knauserig. Personen, die gerne Armbanduhren und hochwertigen Schmuck verschenken, weisen einen überdurchschnittlich hohen Konsum an Boulevardunterhaltungsmedien auf.

Dagegen lesen Befragte, die nur selten Armbanduhren oder hochwertigen Schmuck verschenken, vorzugsweise Printmedien der ernsthafteren Art – wie Tageszeitungen und Familienzeitschriften. Sie sind vom Charakter her eher introvertiert und konservativ. Mit einem Anteil von 60,5 Prozent sind Personen, die gerne Armbanduhren und hochwertigen Schmuck verschenken, mehrheitlich männlich.

Datenbasis: MA Strategy Radar 2013

Die Daten wurden im Rahmen der Intermediastudie MA Strategy Radar 2013 der Wemf AG für Werbemedienforschung erhoben. Die Studie ermöglicht die Verbindung von Medien- und Konsumdaten mit psychografischen Merkmalen und Werthaltungen. Marketing- und Mediaprofis können mit der MA Strategy Radar ihre Zielgruppe und deren Medienkonsum in allen relevanten Mediengattungen schnell und umfassend analysieren. Die aktuellste Ausgabe der MA Strategy Radar wurde am Donnerstag publiziert.

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