Cannes Lions: Registierung eröffnet

Die Registrierung für das Cannes Lions und Lions Health Festival, die beide im Juni 2014 in Cannes stattfinden, ist ab sofort eröffnet.

Das Cannes Lions Festival, 15. bis 21 Juni 2014, und das Lions Health Festival, 13. bis 15. Juni 2004, nehmen ab sofort unter Canneslions.com/register Registrierungen für die Teilnahme am Festival entgegen. Das Cannes Lions Festival widmet sich zum ersten Mal dem Thema «Kreativität in Aktion» und offeriert über 50 Seminare sowie mehr als 20 Workshops, geleitet von weltweit renommierten Experten. Der «Brazil Day» gibt zudem einen spannenden Einblick zu brasilianischem kreativen und kulturellen Verständnis. Beim Lions Health Festival, das dieses Jahr neu lanciert wird, steht die Kommunikation zu Themen wie Gesundheit, Wellness und Nachhaltigkeit im Vordergrund.

Beide Festivals finden im Palais des Festival in Cannes statt. Weitere Informationen zur Registration und zu attraktiven Preiskonditionen für Young Creatives, Young Agency Executives, Young Marketers und Studenten gibt es unter Canneslions.com und Lions-health.com. Publicitas ist Schweizer Repräsentant der Festivals «Cannes Lions», «Lions Health» und unterstützt unter anderem die Festival-Teilnehmenden während der Vorbereitungen und die Organisatoren in der Umsetzung.

Beobachter und Stiftung Warentest kooperieren

Seit Anfang Januar 2014 spannen die beiden Institutionen Stiftung Warentest und Beobachter in einer Vertriebskooperation im Bereich Ratgeber-Bücher zusammen. Rund 80 Titel sind über die Beobachter Edition nun auch in der Schweiz erhältlich.

Dorothea Kern, Leiterin Marketing/Vertrieb von Stiftung Warentest in einer Mitteilung: «Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Beobachter einen renommierten und professionellen Partner gefunden haben, der unsere Titel den Schweizer Lesern näherbringt.»

Mit den Büchern der Stiftung Warentest erweitert der von Axel Springer Schweiz herausgegebene Beobachter seine eigene Ratgeber-Edition in jenen Themenbereichen, in denen der Schweiz-Bezug nicht von entscheidender Bedeutung ist. Das Themenspektrum umfasst Kochbücher, Ratgeber für Reparaturen zu Hause, Garten- und Nutzpflanzenratgeber, Gesundheitsratgeber und Bücher zu Freizeitthemen wie Fotografie, Fahrrad oder Ahnenforschung. Urs Gysling, Verlagsleiter der Beobachter-Edition: «Mit den Ratgebern der Stiftung Warentest im Buchangebot des Beobachter besetzen wir neue, hoch attraktive Themenfelder mit der inhaltlichen Kompetenz der ‹Stiftung Warentest›. Das ist inhaltlich und vom Programmumfang her ein Quantensprung, mit dem wir unsere Position als führender Schweizer Anbieter für Ratgeberliteratur weiter ausbauen.» Alle Titel der «Stiftung Warentest», sind im Schweizer Buchhandel und online unter Beobachter.ch erhältlich.

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Seven One Media: Personelle Neustrukturierung im Interactive Bereich

Cyril Hänggi wird neuer Head of Sales Interactive bei Seven One Media. Er folgt auf Silvano Senn, der die neu geschaffene Position als Head of Business Development übernimmt.

Cyril Hänggi wird ab sofort Head of Sales Interactive beim Online-Vermarkter Seven One Media. Damit zeichnet Hänggi für den Bereich Verkaufsleitung Online und Onlineforschung verantwortlich. Cyril Hänggi folgt damit auf Silvano Senn. Dieser unterstützt in der neu geschaffenen Funktion als Head of Business Development den strategischen Auf- und Ausbau neuer Geschäftsfelder innerhalb der Prosieben Sat.1-Gruppe für die Schweiz.

Der 28-jährige Cyril Hänggi hat seine kaufmännische Lehre bei Tamedia absolviert. Danach war er bei Tamedia in verschiedenen Funktionen tätig, unter anderem beim Tages-Anzeiger als Marketing-Assistent bis er anschliessend den Bereich Markenkommunikation verantwortete. Während dieser Zeit absolvierte er die Weiterbildung zum Marketingfachmann. In den letzten drei Jahren hat Cyril Hänggi bis zu seinem Wechsel zur SevenOne Media als Key Account Manager für das Newsnet gearbeitet, wobei er umfassende Erfahrung im Onlinemarketing sammeln konnte.

Silvano Senn leitete seit 2010 als Head of Interactive den gesamten Online-, Teletext- und Mobilebereich bei Seven One Media. Seine Karriere bei Seven One Media begann der 29-Jährige 2009 in der Interactive-Abteilung als Product Manager Interactive. Zuvor sammelte er beim Vermarkter cinecom & media ag sowie bei Mediaagenturen Erfahrungen im gesamten elektronischen Bereich.

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Zofinger Tagblatt: Michael Flückiger wird Chefredaktor

Der 40-jährige Michael Flückiger wird neuer Chefredaktor des Zofinger Tagblattes (ZT). Er übernimmt seinen Posten auf Anfang März. Er tritt die Nachfolge von Beat Kirchhofer an, der die Leitung aus gesundheitlichen Gründen abgab.

Flückiger startete seine journalistische Karriere bei der Zuger Presse . Als Chefredaktor der Personalzeitung der Schweizerischen Post wechselte er ins Corporate Publishing. Das Zofinger Tagblatt wird im Februar seinen Newsroom in Betrieb nehmen, wie der Verlag am Wochenende weiter mitteilte. Ziel sei die integrale Zusammenarbeit aller Medienschaffenden sowohl von Print-, Online- und Radioredaktion. Die publizistische Leitung obliegt Adrian Gaberthüel.

Das Zofinger Tagblatt und dessen Kopfblatt Luzerner Nachrichten erscheinen in einer Auflage von 12'900 Exemplaren. Die Blätter sind Mitglieder des Medienverbundes Nordwestschweiz (Aargauer Zeitung). Die ZT-Redaktion produziert einen eigenen Regionalteil. (SDA)

Bild: Zofingertagblatt.ch
 

Exxtra: Kampagne zur Eröffnung der Quattro Bar

Auf knapp 2500 Metern über Meer eröffnete Audi in St. Moritz die erste Quattro Bar. Exxtra zeichnete für die Kommunikation verantwortlich.

Design und Allradkompetenz verkörpern die Premiummarke Audi. Passend dazu – und im Zusammenhang mit einer langfristigen Alpenstrategie rund um das Thema Quattro – wurde auf der Corviglia die erste Quattro Bar eröffnet. Die futuristisch designte Bar auf 2486 Metern über Meer visualisiert Audis Markenidentität und liegt in Quattro tauglichem Gelände. Beworben wird die spektakuläre Lage der Bar und St. Moritz als typisches «Home of quattro». Die Agentur hat die Eröffnungskommunikation der Quattro Bar, bestehend aus Plakaten, Flyern und Inseraten realisiert und die Eröffnungsevents personell begleitet.

Verantwortlich bei Audi: Erich Hunold (Marketingleiter Audi), Barbara Wernli (Werbeleiterin Audi). Verantwortlich bei Exxtra (Member of Y&R Group Switzerland): Matthias Kadlubsky, Sarah Paul (AD), Marion Lim (Text), Susan Baumgartner, Viviane Kessler (Beratung), Verantwortlich bei Allaccess (Member of Y&R Group Switzerland): Rebecca Haug (Projekt Manager, Promotion/Event).

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Schawinski will Radio 105 retten

Radio 105 kämpft mit finanziellen Problemen und steht vor dem Aus. Die Firma Music First Network, die Radio 105, Radio Monte Carlo Swiss und Blue Sky Radio betreibt, hat am Montag die Bilanz beim Konkursrichter deponiert. In die Bresche springen will Roger Schawinski.

Music First Network war zu Beginn des vergangenen Jahres in finanzielle Schieflage geraten. Investor Daniel Hartmann konnte jedoch das Unternehmen zunächst vor dem Konkurs bewahren. Music First Network habe sich bemüht, ihre Sender erfolgreich zu vermarkten, heisst es auf der Website und in der Mitteilung vom Montag. Der Turnaround sei jedoch nicht gelungen. Als Gründe werden «erhebliche Marktwiderstände» sowie «die schwierige Vermarktungssituation von Radio 105» angeführt. Die Firma hat deshalb beim Konkursrichter die Bilanz deponiert. Radio 105 ist seit 1998 auf Sendung. Es war das erste sprachregionale Jugendradio der Schweiz. 2011, 2012 und 2013 wurde es am Swiss Radio Day zum «Radio of the Year» gekürt.

Roger Schawinski reicht Rettungskonzept ein

Das vom Bundesrat konzessionierte Jugendradio 105 könne auch nach einem Konkurs von Music First Netzwork gerettet werden, schreibt Radio 1 in einer Mitteilung. Der Betreiber des Zürcher Privatsenders, Roger Schawinski, habe in den letzten Tagen dem Bundesamt für Kommunikation (Bakom) einen entsprechenden Plan vorgelegt. Laut dem Rettungskonzept sollen die Sendungen von Radio 105 ohne Unterbruch aus den Studios von Radio 1 ausgestrahlt werden. Radio 1 sei auch bereit, einen Teil der Mitarbeiter von Radio 105 zu übernehmen. Der Sender sei auch bereit, einen Beitrag in die Konkursmasse einzuzahlen, damit die Erstklassgläubiger – vor allem die Mitarbeiter – nicht leer ausgingen. Radio 1 werde die in der bundesrätlichen Konzession von Radio 105 definierten Bedingungen übernehmen. Durch die gleichzeitige Produktion von zwei Radiosendern aus einem Studio könnten die Kosten so weit angepasst werden, dass Radio 105 erstmals kostendeckend produziert werden könne. (SDA)

Impressum zeigt Tamedia an

Die Journalistenorganisation Impressum hat am 13. Januar 2014 Anzeige gegen Tamedia erstattet. Aufgrund von Hinweisen ist Impressum überzeugt, dass auf der Redaktion des Tages-Anzeigers zwingende Vorschriften des Arbeitsgesetzes missachtet werden.

Als Folge davon werde die Redaktion des Tages-Anzeigers überlastet, was die Gesundheit der JournalistInnen gefährde, so Impressum in einer Mitteilung vom Montag. Fehle ein GAV, bleibe für den Gesundheitsschutz nur das Arbeitsgesetz. Dieses schreibt Höchstarbeitszeiten vor (45 Stunden für Journalisten) und verlangt vom Arbeitgeber zwingend, dass er die Arbeitszeiten erfasst.

Impressum schreibt, man verfüge über Informationen, wonach Tamedia die Arbeitszeiten beim Tages-Anzeiger und auf vielen anderen Redaktionen nicht erfasse und dass die Journalisten regelmässig massiv überlastet würden. Sei dies der Fall, verstosse Tamedia gegen das Arbeitsgesetz. Impressum hat folglich  beim Arbeitsinspektorat Anzeige gegen Tamedia erstattet. Der Verband erwartet, dass die Arbeitssituation beim Tages-Anzeiger kontrolliert wird und dass nötigenfalls Massnahmen angeordnet werden. Um 10 Uhr überreichte Impressum die Anzeige an Peter Maier, Leiter des Arbeitsinspektorats der Stadt Zürich. Peter Maier zeigte sich laut Mitteilung sehr interessiert und versicherte, dass sich sein Amt der Sache annehmen werde.

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Impressum kämpft seit Jahren gegen die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen von Journalisten und versuchte in den vergangenen Jahren, die Sozialpartnerschaft mit den Verlegern wiederzubeleben. Seit zehn Jahren gibt es in der deutschen Schweiz und im Tessin keinen Gesamtarbeitsvertrag mehr. Ein kleiner Neuanfang lag im Sommer 2013 vor: ein von Impressum und dem Geschäftsführer des Verlegerverbandes ausgearbeiteter Kollektivvertrag mit Mindestanforderungen an die Arbeitsbedingungen von Journalisten. Doch der Verlegerverband trat auch auf diesen Vertragsentwurf nicht ein. Auch die Vertreter der grossen Konzerne stimmten an der Verlegerversammlung gegen neue Mindestarbeitsbedingungen für JournalistInnen. Impressum lanciert darum die Kampagne «Jetzt schlägts 13!». Wenn die Verleger keine Sozialpartnerschaft wollten, dann blieben den Journalisten immer noch das Gesetz, so die Mitteilung. Die Anzeige gegen Tamedia stellt die erste Aktion der Kampagne dar.

Tamedia nimmt Anzeige zur Kenntnis

Tamedia nimmt die angekündigte Anzeige zur Kenntnis, wie das Unternehmen in einer Stellungnahme vom Montag schreibt. Tamedia biete im Branchenvergleich überdurchschnittliche Arbeitsbedingungen und sei überzeugt, dass die dem Arbeitsinspektorat Stadt Zürich bekannte Dokumentation der Arbeitszeiten der Praxis in der Schweizer Medienbranche entspreche. Tamedia prüfe derzeit, ob aufgrund der vom Staatssekretariat für Wirtschaft Seco per 1. Januar 2014 neu in Kraft gesetzten Weisung Anpassungen notwendig seien. Die Arbeit der Redaktionen orientiere sich jedoch in hohem Mass an der Nachrichtenaktualität. Sowohl Journalistinnen und Journalisten als auch Arbeitgeber seien deshalb bei der Umsetzung der wöchentlichen Arbeitszeit weiterhin auf Flexibilität und einen verantwortungsvollen Umgang mit Arbeits- und Freizeit angewiesen. (pd/hae)

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Swico setzt auf Kontinuität und verstärkt Führung

Swico hält am bisherigen Geschäftsführer Jean-Marc Hensch fest. Hensch muss jedoch sein Pensum aus gesundheitlichen Gründen reduzieren, deshalb erweitert Swico die Geschäftsleitung.

Neu wird beim Verband der Informations-, Kommunikations- und Organisationstechnik-Anbieter die Stelle eines Leiters Verbandsdienstleistungen und –marketing geschaffen (Stellenausschreibung). Damit wird die Geschäftsleitung erweitert, welche gegenwärtig aus dem Geschäftsführer sowie Dennis Lackovic als CFO und COO von Swico Recycling besteht. Per saldo wird laut Mitteilung der Stellenplan erweitert, um den zusätzlichen Anforderungen der Swico-Mitglieder im branchenpolitischen Umfeld gerecht zu werden. «Wir sind heute sehr gut in der Lage, den politischen Courant normal abzudecken und unseren Einfluss im regulatorischen Bereich geltend zu machen», führt Swico-Präsident Andreas Knöpfli aus. «Der Vorstand ist jedoch zum Schluss gekommen, dass sich Swico zusätzlich auch bei den fundamentalen Branchenthemen stärker engagieren sollte, was mit den gegenwärtigen Ressourcen jedoch nicht zu schaffen ist.»

Zu diesen Themen gehören unter anderem der Datenschutz, der Einsatz von über 50-jährigen Mitarbeitenden in der ICT, die Always-on-Mentalität oder auch das Spannungsfeld Bildung, Migration und Offshoring. Viele Swico-Mitglieder erwarten von ihrem Verband einen verstärkten Einsatz in diesen Bereichen, weil sie selbst nicht in der Lage oder willens sind, Ressourcen für überdachende Themen einsetzen zu können. «Dies ist typischerweise ein Bereich, in welchem die im Verband gebündelten Kräfte wesentlich mehr bringen, als wenn jeder auf sich allein gestellt aktiv wird», erklärt Swico-Geschäftsführer Jean-Marc Hensch.
 

Martin Krall beteiligt sich an Schweizer Bauer

Der ehemalige Tamedia-Chef Martin Kall beteiligt sich finanziell am Landwirtschafts-Fachblatt Schweizer Bauer. Dessen Eigentümerin, die Oekonomische und Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Bern (OGG), hat eine Minderheitsbeteiligung der Firma Gudula Heinrich verkauft.

Hauptaktionär von Gudula Heinrich ist Martin Kall, wie es in einer auf dem Portal Schweizerbauer.ch veröffentlichten Mitteilung heisst. Über die Übernahme berichtet hatten am Samstag die Zeitungen Tages-Anzeiger und Der Bund. Die OGG will mit der Beteiligung die Medienkompetenz in ihrem Aktionariat verstärken. Auch könne mit dem Verkauf des Minderheitsanteils die Ende 2012 mit der vollständigen Übernahme der Fachzeitung eingegangene Fremdfinanzierung erheblich gesenkt werden, hiess es in der Mitteilung.

Martin Kall trat Anfang 2013 als Tamedia-Konzernchef ab. Im Februar 2013 wurde er Verwaltungsrat beim Schweizer Bauer, und per Anfang 2014 übernahm er den Vorsitz in der Gesellschafterversammlung. (SDA)

Best of Swiss Web: Eingabefrist verlängert

Die Anmeldefrist für den «Best of Swiss Web Award» wird bis zum 20. Januar 2014 verlängert.

In einer Mitteilung vom Montag bedankt sich das Best of Swiss Web-Team für das grosse Interesse und die zahlreichen Projektanmeldungen. Man habe sich entschieden, die Anmeldefrist um sieben Tage bis zum 20. Januar 2014 zu verlängern, um allen Interessierten die Chance zu geben, Projekte ohne Zeitdruck anzumelden und für die Jury dokumentieren zu können. In der diesjährigen Sonderkategorie «Move – Bewegtbild im Web» können Web-Videos – und Bewegtbild-Plattformen eingereicht werden, also sowohl kreative Online- und Mobile-Spots als auch professionelle Web- und MobileTV-Formate und –Channels. Nach Ablauf der Anmeldefrist wird über das weitere Vorgehen informiert. Die Werbewoche ist auch 2014 wieder Medienpartner.

Aus Gremlich Fatzer Partner wird Fatzer Imbach

Seit anfangs Jahr firmiert die 1984 gegründete Agentur Gremlich Fatzer Partner an der Zürcher Bahnhofstrasse unter dem Namen Fatzer Imbach.

Bereits vor zwei Jahren haben Matthias Fatzer und Herbert Imbach zusammen mit Fabiola Rogers das operative Geschäft vollständig übernommen. Ernst Gremlich tritt nach über drei Jahrzehnten erfolgreicher Kommunikationsarbeit plangemäss als Verwaltungsrat zurück. Fatzer Imbach ist eine partnergeführte Kommunikationsagentur mit mittlerweile zwölf Angestellten. Die Fachteams verbinden kreative, multidisziplinäre Ansätze mit verlässlichen Prozessen. Arbeitsbeispiele zeigt die neue Webseite der Agentur.

Zu guter Letzt: «Plus-Size»-Fettnäpfchen

Gut gemeint hin oder her: Nach der Zeitschrift Cosmopolitan hat sich nun auch H&M die Finger an sogenannten «Plus Size»-Models verbrannt.

Das neue Jahr ist noch keine zwei Wochen alt und bereits wüten wieder Shitstorms durch die sozialen Medien. Will sich die Modewelt bei dem Teil der Leser- und Kundschaft anbiedern, der nicht den fragwürdigen Vorstellungen von Idealgewicht und Traumfigur entspricht, kann der Schuss nach hinten losgehen. So hat die amerikanische Ausgabe des Frauenmagazins Cosmopolitan jüngst einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, als es via Facebook das Model Robyn Lawley als «Plus-size Supermodel» bezeichnete. Das dabei veröffentlichte Bild stammt von einem Bikini-Shooting der australischen Ausgabe des Magazins. Der Stein des Anstosses: Wie ein echtes Übergrössen-Modell sieht Lawley auf dem Bild in den Augen vieler Leserinnen (und User) nicht aus. Eher wie eine ganz normale Frau mit klassischen weiblichen Rundungen.

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Screenshots Facebook.com via Drlima.net

Cosmopolitan ist mittlerweile zurückgekrebst und hat das heftig-diskutierte Bild entfernt. Wagt sich die Fashion-Szene mit ihren Size-Zero-Idealbildern in realitätsnähere Gefilde, bewegt sie sich auf dünnem Eis. Beinahe ist man versucht zu sagen: Schuster, bleib bei deinen mageren Leisten.

Daraus könnte man natürlich lernen, muss man aber nicht. Wie Blick Online berichtet, ist nun auch die schwedische Modehauskette H&M ins «Plus-Size»-Fettnäpfchen getreten. Analog zu Cosmopolitan entsprechen die Models der Abteilung «Grosse Grössen» im neuen Katalog und im Onlineshop nicht unbedingt dem, was man sich unter besonders «gross» vorstellt.

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Screenshots: Hm.com

H&M versicherte gegenüber dem dänischen TV-Sender TV2, es handle sich bei den gezeigten Damen wirklich ausschliesslich um «Plus-Size»-Models mit Grössen zwischen 44 und 54. Die halbe Wahrheit, wie eine schwedische Zeitung herausfand: Eines der Models hat laut ihrer Agentur Grösse 42, trug aber zumindest für H&M Grösse 44. Es ist davon auszugehen, dass zu diesem Thema der letzte Shitstorm noch nicht losgelassen wurde. Denn wirtschaftlich interessant genug scheint die beworbene Zielgruppe allemal zu sein – fehlt nur noch die richtige Kommunikation. (hae)

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