Studio Geissbühler märchenhaft für das Landesmuseum

Studio Geissbühler hat für die Märchen-Ausstellung im Landesmuseum den Werbeauftritt entwickelt.

Märchen entführen uns in verwunschene Welten und verzaubern unsere Sinne. Dies zeigt eine für Kinder und Erwachsene inszenierte Ausstellung im Landesmuseum Zürich ab dem 10. Januar 2014. Thematisiert werden Herkunft, Geschichte sowie Aktualität der Märchen – und mittendrin die unvergessliche Trudi Gerster mit ihrer einmaligen Stimme. Zu sehen sind aber auch kostbare Manuskripte, Bilder und Objekte. Fliegende Teppiche und ein Märchenwald laden die Kleinen zum Spielen ein. Die Ausstellung zeigt: «Geschichtenerzählen» ist uns seit Menschengedenken ein Grundbedürfnis.

Die visuelle Umsetzung spielt mit der Symbolik der Märchen, vereint Gut und Böse, nah und fern, Jung und Alt. Die reduzierte Bildsprache verschafft schnellen Zugang zum facettenreichen Thema und lässt gleichzeitig Raum für die eigene Phantasie.

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Verantwortlich beim Landesmuseum Zürich: Andreas Spillmann (Gesamtleitung), Marco Castellaneta (Leiter Museumsbetrieb), Peter Krebs (Leiter Marketing), Juliette Wyler (PR/Medien), Eliane Burckhardt (Publishing), Carole Neuenschwander (Projektmanagement Marketing). Verantwortlich bei Studio Geissbühler: Nadine Geissbühler (Creative & Art Direction).

 

Rod: Mitarbeiterfilm für Laax kreiert

Rod hat für die Wintersportregion Laax einen Mitarbeiterfilm kreiert, der im November mit einem Bronze-Edi ausgezeichnet wurde und nun der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Wie weckt man bei Mitarbeitenden eines Wintersportresorts wie Laax die Vorfreude auf die Saison? Wie ruft man ihnen in Erinnerung, dass sie stolz auf ihre Destination und ihre Arbeit sein dürfen? Als Leadagentur für Laax hat Rod im Auftrag für die Weisse Arena Gruppe einen Film konzipiert und umgesetzt, der die Mitarbeitenden an das Versprechen «Happy Up» erinnert. Im schwarz-/weiss Look der Kampagne zeigt der Film, wie viel Arbeit und Teamgeist es braucht, um dieses Versprechen bei den Gästen einzulösen. Premiere feierte der Film in der Vorweihnachtszeit an einer internen Veranstaltung in Laax.

Bereits im November wurde der Mitarbeiterfilm mit einem Bronze-Edi ausgezeichnet, die Jury begründete dies dass der Film auf eindrückliche Weise zeige, was motivierte Mitarbeitende gemeinsam erreichen können. Die perfekte Einheit von Kamera, Schnitt und Musik erreiche das Ziel, Mitarbeitende stolz auf ihren Arbeitgeber und ihre Destination zu machen.

//www.youtube.com/watch?v=2cePi9oloH0

Verantwortlich bei Weisse Arena Gruppe: Reto Gurtner, Katja Kamps, Sarah Philipp. Regie & Filmproduktion: Humbi Entress / MMP Films. Kamera: Ralph Bätschmann. Schnitt:Wolfgang Weigl. Postproduction: Ultra Images. Sound: Jingle Jungle.

Watson-Team aufgestellt

Seit Freitag stellt Watson in einem Clip auf Youtube das zukünftige Team vor und informiert ausserdem darüber, wo die neuen Mitarbeiter abgeworben wurden.

Fast 60 Personen werden für das neue Newsportal von Hansi Voigt tätig sein. Die meisten von ihnen haben zuvor bei 20 Minuten gearbeitet.

//www.youtube.com/watch?v=9SBctXE0S6I

Warum lesen Sie diese Meldung?

Fragezeichen in Titeln sind auf vielen Redaktionen verpönt – mit der Begründung, ein Artikel, der Fragen stelle, schrecke die Leser ab. Doch diese Haltung ist falsch, wie laut NZZ am Sonntag eine norwegische Studie aufzeigt.

Standardisierte Meldungen in Twitter und auf einer elektronischen Versteigerungsplattform wurden während zweier Monate häufiger gelesen, wenn sie ein Fragezeichen in der Überschrift enthielten. Das haben norwegische Forscher festgestellt. Am besten wahrgenommen wurden die entsprechenden Inhalte, wenn sie die Leserin oder den Leser direkt ansprachen. Also: «Macht korrumpiert» verliert gegen «Ist Ihr Boss korrupt?».

Die Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

(Teaserbild: Keystone)

Zu guter Letzt: Sprachwirrwarr bei Migros

Der Schweizer Grossverteiler lässt seinen italienischen Pastahersteller einen Spot produzieren, in welchem ein Deutscher den Namen Migros falsch ausspricht. Dafür erntet er mediale Kritik. Wer sich nicht beruflich mit Sprache befasst, findet die Aufregung übertrieben.

Auf Blick.ch wird der Migros nun Pseudo-Mundart sowie Germanisierung vorgeworfen und dass sie ihren Markennamen nicht einheitlich verwende. Ganz so einfach ist das aber nicht. Kann man bei einem hochdeutschen Text von Pseudo-Mundart sprechen? Und ist das überhaupt Germanisierung, wenn der Markenname im italienischen Spot mit stimmhaftem s ausgesprochen wird oder handelt es sich nicht vielmehr um schlecht vertonte Italianità, die an sich zur italienischen Pasta passen würde? Eine einheitliche Aussprache des französischen Markennamens Migros ist schliesslich nur schon in der mehrsprachigen Schweiz nicht gegeben, weil die Tessiner ihn wie im kritisierten Spot artikulieren.

//www.youtube.com/watch?v=pyEVDcgM2aA

Die Artikel auf 20minuten.ch und Blick.ch haben eine Flut an Kommentaren ausgelöst. Was die Kunden nervt, ist aber weder die Germanisierung, noch die Internationalisierung «ihrer» Marke Migros, wie Migros-Sprecher Urs Peter Naef gegenüber 20minuten vermutet. Das Gros der Kommentare und Bewertungen richtet sich nicht gegen den Patzer des Unternehmens, sondern gegen das mediale Aufbauschen eines dafür viel zu banalen Themas. (sis)
 

Schweizer schauten weniger lang TV

Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer haben im zweiten Halbjahr 2013 täglich 121 Minuten fern geschaut - 16 Minuten weniger als in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres.

Publica Data und Mediapulse veröffentlichten am Freitag zum zweiten Mal die Semesterzahlen für die Fernsehnutzung. Die neuen Werte können zum ersten Mal mit den alten verglichen werden. Zuvor hatte ein neues Messsystem einen aussagekräftigen Vergleich unmöglich gemacht.

Auch in der Romandie und im Tessin nahm der Fernsehkonsum im zweiten Semester 2013 ab, wie die Auswertung zeigt. In der Westschweiz sassen die Leute durchschnittlich 135 Minuten pro Tag vor dem TV (1. Semester 148 Minuten), im Tessin 156 Minuten (1. Semester 176 Minuten).

Mit 20 Prozent Marktanteil in der Deutschschweiz liegt SRF 1 auf dem ersten Platz. Der Sender konnte den Marktanteil gegenüber dem ersten Semester um 0,5 Prozent erhöhen. Auf dem zweiten Platz folgt SRF zwei mit einem Marktanteil von 8,1 Prozent (1. Semester 9,2 Prozent).

Deutsche vor Schweizer Privatsendern

Dahinter folgen die deutschen Kanäle. Die öffentlich-rechtlichen Programme ARD und ZDF erhielten dabei mit 5,6 respektive 5,3 Prozent mehr Zuspruch als die Privatsender RTL (4,9 Prozent), Sat 1 (4,0 Prozent), Vox (3,5 Prozent), Pro Sieben (3,0 Prozent) und RTL II (2,6 Prozent). Die Schweizer Privatsender 3+ und 4+ kamen im zweiten Semester 2013 auf Marktanteile von 2,3 beziehungsweise 0,7 Prozent. Der Lokalsender TeleZüri hatte einen Anteil von 1,0 Prozent.

Bei den jungen Zuschauern zwischen 15 und 29 Jahren sind die deutschen Privatsender Pro Sieben und RTL sogar beliebter als die Programme von SRF1 und SRF zwei.

Mehr zeitversetztes Fernsehen

Zum zweiten Mal wurde auch der zeitversetzte Fernsehkonsum in der Schweiz in die Messung aufgenommen. In der Deutschschweiz wird bereits mehr als jede zwanzigste Fernsehminute zeitversetzt geschaut, wie die Ergebnisse zeigen. Der Anteil an der gesamten Sehdauer stieg von 5,3 auf 6,1 Prozent. In der Westschweiz liegt der Anteil der zeitversetzten Nutzung bei 7,2 Prozent, im Tessin bei 5,8 Prozent. (SDA)
 

Mediapulse-Messmethode noch immer umstritten

Um das eigene neu eingeführte Fernseh-Messsystems zu überprüfen, hat Mediapulse einen Watermarking-Test durchgeführt. Laut Mediapulse zeigt der Test, dass die Erfassung der Nutzung zweckgerecht funktioniere. Dieses Fazit wird aber angezweifelt.

Mediapulse hat am 1. Januar 2013 ein neues System zur Ermittlung der Fernsehnutzung eingeführt, das die Sender mittels Audiomatching anhand des Tones des genutzten Fernsehsignals erkennt. Die Zuverlässigkeit des Audiomatching wurde aber in Frage gestellt. Mediapulse und Kantar Media haben daraufhin, gemeinsam mit dem Kunden Goldbach Media und mit der Unterstützung eines deutschen Senders, einen Watermarking-Test durchgeführt. Er sollte die Validität der Audiomatching-Technologie im direkten Vergleich mit der Watermarking-Technologie unter Beweis zu stellen.

«Vergleicht man die Ergebnisse des Audiomatchings mit denjenigen des jetzt durchgeführten Watermarking-Tests, so liegen die Unterschiede bei der Nutzung und Zuordnung des geprüften Senders innerhalb des halben Vertrauensintervalls» erklärt Manuel Dähler, Direktor von Mediapulse. Das vorher festgelegte Gütekriterium wäre damit erfüllt.

In einer Mitteilung von Goldbach Media heisst es jedoch, dass weitere Tests nötig sind, um eine definitive Aussage über die Messmethode Audiomatching zu machen. Man bestätigt zwar, dass die Resultate grösstenteils innerhalb des halben Vertrauensintervalls liegen. Das Gütekriterium konnte aber  nicht in jedem Fall eingehalten werden. So wurde insbesondere an einem der untersuchten Tage eine mehrstündige Überschreitung während der Prime-Zeit festgestellt. Der Test habe ausserdem aufgezeigt, dass es teilweise zu Fehlzuweisungen bei den Ländersignalen kommt. Goldbach Media fordert daher einen breiter angelegten Watermarking-Test.
 

Fachtagung: Passion for Packaging

Aussergewöhnliche Verpackungen stehen im Mittelpunkt der «Passion for Packaging – Conference». Die Fachtagung findet parallel zu den easy Fairs-Messen am 26.–27. März 2014 in den Hallen 3 bis 6 der Messe Zürich statt.

Verpackungsinnovationen sind erst dann als Innovationen erfolgreich, wenn sie Konsumenten zum Kauf bewegen. Wie diese zum Erfolg am POS werden können, ist eines der zentralen Themen der «Passion for Packaging – Conference 2014». Referenten geben an beiden Messetagen Denkanstösse für Ziele und Strategien von morgen. Sie vertiefen damit das Themenspektrum der easy Fairs-Branchenevents «Packaging Innovations Zürich» und «Verpackung Zürich».

Im Fokus der «Passion for Packaging – Conference» stehen die Bereiche Verpackung und Design, Markenbildung sowie Zukunft & Trends. Angesprochen werden vor allem Luxusgüter und Genussmittel im hochpreisigen Bereich bis Luxus-Segment – zum Beispiel mit Blick auf Marke, Branding, Rebranding, Image, Positionierung, Differenzierung oder Produktanmutung.

Zum Start der «Passion for Packaging – Conference» am Mittwoch, 26. März 2014 begrüssen um 8.30 Uhr Philippe Dubois, Präsident SVI Schweizer Verpackungsinstitut, und Martina Hofmann, Messeleiterin Packaging Innovations Zürich, die Teilnehmenden. Durch das Programm der «Passion for Packaging – Conference» führt Olivia Bosshart von Kion, der Veranstaltungsplattform für Zeitgeist-Themen aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft.

Das ausführliche Conference-Programm und Online-Registrierung finden Sie hier.

PR-KFS regelt Geschäftsführung neu

Christian Schneider hat Anfang 2014 die Geschäftsführung von PR-KFS an seine Ehefrau Silvia Schneider-Klimesch übergeben.

Der bald 59-jährige PR-Berater arbeitet weiterhin in der Kommunikationsagentur, die er im Jahr 1988 übernommen und seither geleitet hat. Zur Stabsübergabe sagt er in einer Mitteilung vom Freitag: «In meinem Alter ist es Zeit, an die Nachfolge zu denken. Ein guter Grund, die Leitung der 1965 von Karl Schneider gegründeten Agentur jüngeren Händen weiterzureichen.»

Bereits über 25 Jahre ist die diplomierte PR-Beraterin und Redaktorin Silvia Schneider-Klimesch in der Kommunikationsbranche tätig – und dies stets auf Agenturseite. Sie ist 47-jährig und Teilhaberin von PR-KFS. Die Aktienmehrheit besitzt ihr Ehemann Christian Schneider.

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Zu guter Letzt: PR 1.0

«Kassensturz» feiert den 40. Geburtstag. Der Bart-Beitrag zeigt, dass sich nicht nur Roger Schawinski, sondern auch Werbung und Öffentlichkeitsarbeit signifikant verändert haben.

Erst ein Jahr alt war die Sendung 1975 und bereits entlarvte der «Kassensturz» die Werbung als irreführende Schönfärberei. In einem Spot demonstrierte Philips, dass man für eine halbseitige Gesichtsrasur nur wenige Sekunden benötigt. Reinigung des Rasierapparats inklusive, versteht sich.

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Das konnte und wollte der junge Schawinski nicht auf sich sitzen lassen und stellte den Vorgang erfolglos nach. Wenn auch bewegungsfauler und technikärmer – aber solche Details interessierten zu Zeiten, in denen der «Kassensturz» die Resultate nicht-standardisierter Waschmitteltests von Hausfrauen beurteilen liess («Ich finde, alle sind weiss»), niemanden.

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Mit Hilfe der fortschrittlichen Zeitlupentechnik entlarvte die Sendung darauf den Werbespot: Der Bart war vorrasiert! Die gut gemeinten Versuche des Darstellers, den «Bschiss» durch geschickten Handeinsatz zu vertuschen, endeten in den Redaktionsräumen des Schweizer Fernsehens.

Was damals als empörenswert galt, erregt heute keine Aufmerksamkeit mehr. Oder wann haben Sie sich das letzte Mal gefragt, ob das beworbene Putzmittel wirklich mit einem einzigen Wisch millimeterdicke Kalkablagerungen rückstandlos entfernt?

Richtig amüsant wird der Beitrag, als sich der Philips-Vertreter Wehrli vor laufender Kamera für die Wunderrasur rechtfertigen muss. Schawinski – dessen Stimme nur mit höchster Konzentration und etwas Fantasie dem aktuellen Radio 1-Chef zugeordnet werden kann –  nimmt den Herrn mit stoischer Gelassenheit und im Rahmen seiner damaligen Fähigkeiten in die Zange: «Wieso lassen Sie den Zuschauer im Glauben, dass da rasiert wird… dabei findet das Ganze auf einer bereits rasierten Haut statt?» Die Art und Weise, wie Wehrli daraufhin versucht, den Philishave-Kopf aus der Schlinge zu tun, dürfte heutigen Mediensprechern und Öffentlichkeitsarbeitern die Schamesröte ins Gesicht treiben. Ausreden, welche diese Bezeichnung noch verdienen.

Man habe, so Wehrli, den vielen Philishave-Besitzern lediglich einmal zeigen wollen, wie man sich optimal rasiere. Der Film erfülle diesen «Demonstrationszweck». Wieso dann der Vorher-Nachher-Effekt mit dem Bart eingesetzt worden sei, will Schawinski wissen. Nun schiesst Wehrli den Ausredenvogel ab: Zum Rasieren gehöre nun mal ein Bart. Die «Vorrasur» erkläre sich dadurch, dass die Szene mehrmals gedreht worden sei und der Bart folglich immer kürzer wurde. Am Schluss sei – rein zufällig natürlich – die letzte Szene verwendet worden.

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Diese nostalgische Unbeholfenheit wirkt heute charmant. Damals hingegen wurden die Zuschauer für dümmer verkauft, als sie waren. Heute, so Schawinski 40 Jahre später («Doppelpunkt», 15.12.13), seien die «Kassensturz»-Gäste medial so geschult, dass sie in den ersten fünf Minuten möglichst «nichts Gescheites» sagen, alles verwedeln und so das siebenminütige Gespräch schadlos überstehen. Aus der Sicht des Zuschauers vielleicht immer noch besser, als mit einer allzu plumpen Räubergeschichte ruhiggestellt zu werden. (hae)

Der Beitrag:
 

Statement lässt für Ricardo.ch Zeppelin schweben

Statement und Ricardo.ch liessen einen ferngesteuerten Zeppelin durch den HB Zürich schweben. Passanten konnten sich mit dem Wifi-Netz des Luftschiffes verbinden und bei einem Gewinnspiel Preise wie das neue iPad Air gewinnen.

Statement wurde im Rahmen der laufenden Ricardo.ch-Kampagne «Sofort geht so!» mit der Konzeption und der Umsetzung einer vorweihnachtlichen BTL-Aktion beauftragt, um die Kampagne neben den TV-Spots mit einem unmittelbaren Erlebnis zu unterstützen. Die Kampagne macht auf Fixpreis-Angebote zum sofort kaufen aufmerksam – diese machen neben Auktionen rund die Hälfte des Angebots aus. Die bis Ende Dezember 2013 dauernde Aktion sollte zu einer gezielten Interaktion mit den Konsumenten führen und den grössten Schweizer Online-Marktplatz für den Konsumenten auch offline greifbar machen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Mit einem fünf Meter langen Zeppelin – der grösste ferngesteuerte der Schweiz – sorgte man bei den Passanten am Zürcher Hauptbahnhof während gut drei Stunden für grosses Staunen. Eine Aufforderung auf dem Luftschiff animierte dazu, sich mit dem an Bord installierten Wifi-Netz «Sofort geht so!» zu verbinden. Die Passanten gelangten dabei auf eine Gewinnspiel-Microsite mit einem Spielautomaten und konnten 15 iPad Air, 100 Skitickets und 7‘500 Wärmebeutel vor Ort gewinnen und direkt abholen. Die Aktion fand in Zürich und in Lausanne statt.

//www.youtube.com/watch?v=yxiDV0s0LOM

Verantwortlich bei Ricardo.ch: Yves Mäder (Managing Director), Michel Noverraz (Head of Brand & Advertising), Simon Marquard (Head of Communications). Verantwortlich bei Statement: Renato Auer (Gesamtverantwortung, Beratung und Umsetzung), Philipp Brunner (Konzeption). Verantwortlich bei Ongoing: Roger Wicki (Design, Programmierung).

Übertriebene Werbung: Strafanzeige gegen Novartis

Neben den Strafanzeigen aus den USA droht Novartis auch aus Japan Ungemach. Das japanische Gesundheitsministerium teilte am Donnerstag mit, dass nach monatelangen Ermittlungen eine Strafanzeige gegen Novartis eingereicht wurde.

Das Unternehmen wird beschuldigt, das blutdrucksenkende Medikament Diovan übertrieben beworben zu haben. In der Werbung wurden klinische Studien, die durch zwei japanische Spitäler durchgeführt wurden, zitiert. Diese enthielten manipulierte Daten. Das Gesundheitsministerium teilte mit, dass Novartis verdächtigt werde, die Werbung auch dann noch verwendet zu haben, nachdem dem Unternehmen schon bekannt war, dass die Daten manipuliert worden waren.

Novartis streitet ab, von den Manipulationen gewusst zu haben, und hält fest, dass Studien die Sicherheit und Wirksamkeit des Medikamentes bestätigt hätten. Mehrere japanische Spitäler hatten aufgehört, das Mittel zu verschreiben. Die japanische Novartis-Tocher, Novartis Pharma K.K., hat auf ihrer Internetseite eine Entschuldigung publiziert, in welcher sie für «Ärger und
Sorgen» im Zusammenhang mit der Werbung um Verzeihung bittet. Das Unternehmen nehme die Sache sehr ernst und kooperiere mit den Behörden, hiess es. Diovan, auch bekannt als Valsartan, ist ein wichtiger Umsatzträger für Novartis und wird weltweit verkauft. Rund ein Viertel der Erlöse mit dem Mittel kamen zuletzt aus Japan. (SDA)

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