Wechsel in der Chefredaktion des Landboten

Colette Gradwohl gibt die Chefredaktion des Landboten ab, aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über die Weiterentwicklung. Die Redaktion wird neu Benjamin Geiger unterstellt, der zuvor Chefredaktor der Zürcher Regionalzeitungen war.

Colette Gradwohl übernahm die Chefredaktion des Landboten im Mai 2006. Unter der Führung der gebürtigen Winterthurerin baute der Titel die Berichterstattung über das lokale und regionale Geschehen markant aus. Vor der Übernahme der Chefredaktion des Landboten war Colette Gradwohl während über zwanzig Jahren in verschiedenen Funktionen bei Schweizer Radio DRS tätig, zuletzt als Leiterin der Abteilung Information und Mitglied der Geschäftsleitung.

Unter der publizistischen Gesamtleitung von Benjamin Geiger werden Der Landbote, der Zürcher Unterländer und die Zürichsee- Zeitung die bereits 2011 begonnne Zusammenarbeit weiter vertiefen. In der internationalen und nationalen Berichterstattung werden die drei Regionalzeitungen, wie bereits angekündigt, ab Juni 2014 künftig eng mit der Berner Zeitung BZ zusammenarbeiten. Im vergangenen Sommer war die Winterthurer Tageszeitung von der Tamedia übernommen worden.

Benjamin Geiger ist seit 2002 Chefredaktor der Zürichsee-Zeitung und leitet seit Frühling 2012 auch die Redaktion des Zürcher Unterländers. Für die lokale und regionale Berichterstattung des Landboten aus Winterthur soll, wie bei Zürcher Unterländer und Zürichsee-Zeitung, in den nächsten Tagen ein stellvertretender Chefredaktor ernannt werden.

 

7’500 Franken für die Umsetzung einer Reisereportage

Im Frühling 2014 wird zum zweiten Mal der «Imholz Förderpreis» für die beste Reisereportage-Idee verliehen. Die Gewinnerin oder der Gewinner kann seine Idee mit dem Preisgeld realisieren  - unabhängig vom Sponsoring durch die Tourismusbranche.

Für Reisejournalisten ist es in den letzten Jahren laufend schwieriger geworden, eigene Reportage-Ideen unabhängig von Sponsoren zu realisieren. Hier setzt der «Imholz Förderpreis» an. Er zeichnet jährlich das beste Konzept für eine aussergewöhnliche Reisereportage mit 7’500 Franken aus. Die Imholz-Stiftung und der Swiss Travelwriters Club (STC), die führende Plattform für Reisejournalisten und Medienarbeit im Tourismus, verleihen den Preis gemeinsam.

Hans Imholz stand in den 90ern dem Club bei dessen Gründung als Pate zur Seite. Das Herz des Zürchers schlägt nach wie vor fürs Reisen. Wenn Hans Imholz nicht gerade irgendwo auf dem Erdball unterwegs ist, liest er mit grossem Genuss Reise-Reportagen. «Ich schlage oft eine Zeitung auf, will sie nur schnell durchblättern, bleibe dann aber an einem Reiseartikel hängen und schon habe ich wieder ein paar vergnügliche Minuten erlebt.» Für diese kleinen Geschenke des Alltags lohne es sich zu kämpfen, meint der Reisepionier, damit noch mehr Reportagen wie jene von Andrea Freiermuth (Werbewoche.ch berichtete), der ersten Gewinnerin des «Imholz Förderpreises», entstehen können. Die Fricktalerin reiste im Sommer 2013 während zwei Monaten mit Bus und Schiff durch das Amazonasbecken.

Dieses Jahr wird wiederum eine dreiköpfige Jury, bestehend aus Sonja Hüsler (Vorstandsmitglied Swiss Travelwriters Club), Katharina Deuber (Vorstandsmitglied Swiss Travelwriters Club) und Christoph Ammann (Ressortleiter Reisen Sonntagszeitung und STC-Gründungsmitglied), die beste Reportage-Idee auswählen.

Einsendeschluss für Konzepte ist der 31. März 2014. Der Gewinner wird spätestens Ende April bekannt gegeben. Das Preisgeld ermöglicht dem Gewinner, in den folgenden Monaten sein Konzept umzusetzen. Bis Ende Jahr liefert er die fertige Reportage ab. Auch die zweite Gewinner-Reportage wird in der Sonntagszeitung erscheinen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

 

Blue Spirit bringt «il gusto italiano» in aller Munde

Spiga Ristorante, Teil der SV Group, eröffnet ergänzend zu den beiden bestehenden Restaurants zwei neue Lokale in Zürich und Basel. Blue Spirit ist für den neuen Kommunikationsauftritt inklusive Website zuständig.

Die Schwarzweiss-Umsetzung von Website und Kommunikationsmitteln soll eine urbane, moderne Atmosphäre vermitteln, kombiniert mit einer Prise italienischem Charme. Ziel der Massnahmen, die von Online über Print bis hin zum gesamten Packaging reichen: Appetit auf das reichhaltige Angebot an frisch zubereiteten Pasta-Gerichten, Pizzen, Salaten und Dolci machen.

Verantwortlich bei SV Group: Cristina McDaniel (PM Spiga) und Dana Staffiero Donzé (Marketing Consultant). Verantwortlich bei Blue Spirit: Rolf Jeger (Gesamtverantwortung), Robert Köhler (CD), Danny Bron und Giulia Furrer (Grafik), Peter Bietenholz (Text), Patricia Müller (Beratung), Knetemann AG (Webumsetzung).

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Sunrise gewinnt Tamedia als Kundin

Sunrise konnte die Mediengruppe Tamedia als Neukundin gewinnen. Das Unternehmen bezieht per 1. März 2014 alle Kommunikationsleistungen für den Bereich Festnetz- und Mobiltelefonie von Sunrise.

Tamedia schrieb im vergangenen Jahr alle Dienstleistungen im Bereich Festnetz- und Mobilfunktelefonie für die Daten- und Sprachübermittlung neu aus. Im Auswahlverfahren konnte Sunrise Tamedia überzeugen, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Zum Angebot zählen die gesamte Festnetztelefonie, die mobile Sprach- und Datenkommunikation, sowie ein spezielles, flexibles Programm mit attraktiven Preisplänen für alle Mitarbeitenden. In den kommenden Wochen werden alle rund 20 Standorte von Tamedia in der Schweiz umgerüstet.
 

Zürich muss unten durch

Immer Ende Monat findet im Latin Palace in Zürich eine Limbo-Party statt. Ogilvy liess sich dazu eine besondere Aktion einfallen.

Unter dem Motto «Do the Limbo» forderte die Agentur die tanzfreudige Bevölkerung mit Klebern an ausgangsstrategischen Orten in der Stadt dazu auf, unter den beklebten Schranken, Veloständerstangen, Parkzäunen und Bänken hindurch zu tanzen und so auf den Geschmack für die nächste Limbo-Party zu kommen. Die Aktion sorgte für zahlreiche spontane Tanzeinlagen von Passanten in der Stadt, schreibt die Agentur in einer Mitteilung vom Freitag.

Verantwortlich bei Latin Palace: Alexander Owassapian (Geschäftsführer). Verantwortlich bei Ogilvy: Thomas Bolliger (CD), Tino Heuter (AD), Jumana Issa (Grafik), Markus Sidler (Text), Jonathan Schipper (Beratung).

 

//www.youtube.com/watch?v=ldlJykXvjwM

Neuer Head of Corporate IT bei Ringier Axel Springer

Ab 1. April 2014 übernimmt Helmut Krasnik (47) bei Ringier Axel Springer Media die Funktion des Head of Corporate IT und ist damit für die gesamte IT-Landschaft des Joint Ventures zuständig. Er übernimmt die Funktion von Marcus Dauck (41), der als CIO zu Ringier wechselt.

Helmut Krasnik war seit 2011 als CIO für Mediaprint in Wien verantwortlich. Als Head of Group IT Operation and Infrastructure arbeitete er zuvor für Erste Group IT in Wien mit Fokus auf Entwicklung und Umsetzung der IT Strategie für Mittel- und Osteuropa. Als General Manager war er seit 2002 für Change Management bei Sony Europe zuständig und von 2005 bis 2007 als COO und Mitglied der Geschäftsleitung bei Sony Österreich tätig.

Werbebarometer: sinkende Investionsstimmung

Der Werbemarkt der Schweiz startet zum zweiten Mal hintereinander mit einer negativen Investitionsstimmung ins Semester. Steigende Werbeausgaben zeichnen sich im ersten Halbjahr 2014 lediglich für die Onlinemedien sowie die TV-Anbieter ab.

Nachdem die erste Erhebung des Werbebarometers im Januar 2013 eine stabile Investitionsstimmung für das erste Halbjahr 2013 prognostiziert hatte, sinkt der entsprechende Stimmungsindikator für das erste Semester 2014 nun zum zweiten Mal in Folge. Dies deutet auf eine weitere Reduktion der Werbeinvestitionen hin. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Ausgabe des Werbebarometers Schweiz, einer Initiative von SWA und Publicitas.

Die sich trübende Investitionsstimmung lässt sich über alle Mediengattungen hinweg beobachten. Einzige Ausnahme bildet der TV-Werbekanal. Fernsehen ist neben Online die einzige Mediengattung, für welche eine positive Veränderung erwartet wird. Absolut betrachtet prognostiziert die Studie dem Onlinekanal (Display/Search/Classified) trotz leicht sinkender Investitionstendenz nach wie vor die besten Aussichten. 42 Prozent aller befragten Werbeauftraggeber wollen im ersten Semester 2014 ihre Investitionen in diesem Kanal steigern. Lediglich 17 Prozent planen im gleichen Zeitraum eine Reduktion ihrer Onlineausgaben.

Werbebarometer: Investitionsstimmung im Werbemarkt Schweiz

  1. Semester 2014 1. Semester 2013 Differenz
Above the Line Total 46 50 -4
     Online 63 67 -4
     Kino 40 59 -19
     Radio 37 37 0
     Mobile 50 54 -4
     TV 56 52 +4
     Aussenwerbung 42 54 -12
     Print 29 39 -10
       
Below the Line Total 48 54 -6

*Legende Werbebarometer: >50 Zunahme, <50 Abnahme, 50 = Stabilität
 

 

Blick kritisiert Engagement von SRF-Politjournalist

Der Sonntagsblick kritisiert die Teilnahme des SRF-Bundeshausjournalisten Hans Bärenbold an einer öffentlichen Aktion gegen die Masseneinwanderer-Initiative der SVP. Das widerspreche den Leitlinien des gebührenfinanzierten Senders.

Organisiert von der Gesellschaft für eine offene Schweiz versammelten sich am Samstag Politiker und einige Dutzend Bürgerinnen und Bürger auf dem Helvetiaplatz, wie der Sonntagsblick vermeldet. Unter Applaus und Handerheben hätten die Teilnehmenden die Initiative der SVP kritisiert und danach gemeinsam bei der Post Molkenstrasse brieflich abgestimmt.

Unter ihnen war der bekannte SRF-Bundeshausjournalist Hans Bärenbold. Der Redaktor habe seine Ablehnung der SVP- Initiative mehrmals mit Handerheben bekräftigt, so der Sonntagsblick. Bärenbold ist teilpensioniert, arbeitet aber weiterhin 50 Prozent fürs TV, vor allem für die «Tagesschau» und «10 vor 10». Mit der öffentlichen Positionierung sieht der Sonntagsblick die publizistischen Leitlinien des gebührenfinanzierten Senders verletzt, die festhält: «SRF-Mitarbeitende stellen sich nicht in den Dienst von öffentlichen Aktionen mit politischen Zielen.»

 

Bergün schickt Winterimpressionen ins Unterland

Angesichts der frühlingshaften Temperaturen im Unterland will Bergün Filisur Tourismus die Städter in die Berge locken. Mit einem riesigen Bergüner Schlitten machte man in der Ost-Schweiz auf die Schlittelpiste aufmerksam.

Ein vier Metern langer und eineinhalb Metern hoher Schlitten fuhr am Freitag durch St. Gallen, Winterthur und Zürich, wie Bergün Filisur Tourismus einer Mitteilung bekannt gibt. Von viel einheimischer Musik begleitet wurden Railaway-Gutscheine, Bergüner Nusstorten und Sonnencreme gegen die Bergsonne verteilt.

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Schawinski erhält Zuschlag für Radio 105

Roger Schawinski hat vom Konkursamt Zürich-Oerlikon den Zuschlag für den in Konkurs gegangenen Jugendsender Radio 105 bekommen. Das Abkommen über den Freihandverkauf sei am Samstagabend unterzeichnet worden, teilte Radio 1 am Sonntag mit.

Das von Schawinski vorgelegte Angebot sei vom Konkursverwalter als besser bewertet worden als alle andern, heisst es in der Mitteilung. Am kommenden Dienstag werde dieses Angebot im Handelsamtsblatt veröffentlicht. Die übrigen Interessenten hätten danach fünf Tage Zeit, ein höheres Angebot einzureichen. Schawinski hätte dann die Möglichkeit, ein höheres Angebot zu überbieten.

Die vor einem Jahr in finanzielle Schieflage geratene Music First Network, die unter anderem Radio 105 betrieben hat, musste vergangene Woche den Konkurs anmelden (Werbewoche.ch berichtete). Als erster hatte danach Roger Schawinski ein Rettungskonzept eingereicht. Für den Kauf der Konzession und die Anlagen von Radio 105 gibt es inzwischen sechs Interessenten. Neben Schawinski sind dies unter anderem der TV-Sender Joiz und Radio Energy des Ringier Verlags.

Ringier betreibe bereits das Maximum von zwei Sendern und könne deshalb gar keine weitere Sendekonzession erhalten, schreibt Radio 1 in der Mitteilung. Wenn Energy den definitiven Zuschlag erhalten sollte, so geschehe dies offenbar allein mit dem Ziel, dass damit der Konkurrent Radio 105 von der Bildfläche verschwinden werde.

Bakom muss entscheiden

Bei einem endgültigen Zuschlag an einen Bewerber kann das Konkursamt Zürich-Oerlikon im Namen der Music First Network beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) ein Gesuch einreichen, um die Konzession an einen neuen Besitzer zu übertragen. Ob dies der Fall sein wird, entscheidet das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).

Es handle sich um einen Präzedenzfall in der Geschichte der konzessionierten Privatradios, teilte das Bakom am vergangenen Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA mit. Im Falle von Radio 105 unterstütze das Bakom eine «nachhaltige Lösung im Rahmen einer Konzessionsübertragung an einen leistungsfähigen Bewerber». Ziel sei es, den Service public möglichst rasch wieder herzustellen, erklärte Bakom-Sprecherin Caroline Sauser. (SDA)

 

Kommunikationsnetzwerk Roicom wächst

Die Luzerner Agenturen akomag Kommunikation & Medienmanagement und wave Advertising haben ihre vor zwei Jahren lancierte strategische Partnerschaft erweitert: Dem Joint Venture Roicom gehört seit dem 1. Januar neu Ronald Germann, Consulting & Coaching, an.

Seit 2012 ist der Agenturverbund mit Sitz in Luzern unter der Dachmarke Roicom aktiv. Per 1. Januar 2014 ist dem Kommunikationsnetzwerk ein neuer Partner beigetreten: Ronald Germann, Consulting & Coaching. Seine Beratungsschwerpunkte bilden die Bereiche strategisches Management, Marketing und Markenschutz. Der promovierte Jurist ist neben seiner Beraterfunktion als Professor für strategisches Management und Marketing an der Hochschule Luzern – Wirtschaft tätig.

 

Zu guter Letzt: Yes Sir, I Can Boogie

Die Schokoladenmarke Cadbury überzeugt mit ihrer Inszenierung eines süssen Aufstellers im Büroalltag.

Logistikmanager Keith landet beim Telefonieren in der Warteschleife, der Hit «Yes Sir I Can Boogie» von Bacarra ertönt am anderen Ende der Leitung, Keith steckt sich ein Stück Cadbury Schokolade in den Mund, dreht das Lied auf und lässt sich vom Rythmus mitreissen. Eine einfache Story, hervorragend gespielt.
 

//www.youtube.com/watch?v=aKNqojGjT_Q

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