Autor: admin
Lehrfach Marketing und Wellness
Die Medienschule Nordwestschweiz in Stein AG lanciert im August den berufsbegleitenden Fachlehrgang «Marketing- und Kommunikationspraktiker/in».
Kottmann für Ungerer
DRS Heidi Ungerer, bis vor kurzem Unternehmenssprecherin von Radio DRS, ist nach sechsmonatigem Mutterschutz am 4. Mai in die Redaktion von DRS 1 zurückgekehrt und übernimmt dort zusammen mit Esther Schneider
Der Osten ist schon schwarz
Aussenwerbung Mit der Übernahme der Firma Alma Quattro in Serbien und Montenegro errang Europlakat die Marktführerschaft in fast allen Nachfolgestaaten der früheren Bundesrepublik Jugoslawien. Und hofft darauf, demnächst auch in Ungarn die Nummer 1 zu werden.
Damit steht EPI nun in drei ehemaligen jugoslawischen Teilrepubliken auf dem obersten Podest: Auch in Kroatien und Bosnien-Herzegowina erreicht die gemeinsame Tochter von Affichage und JCDecaux ähnlich hohe MA. Wie zuvor in Serbien und Montenegro sind allerdings die MA in Kroatien und Bosnien, aber auch jene in Slowenien und Ungarn, tendenziell am sinken.
Segmentierte MärkteAus zwei Gründen: Zum einen segmentieren sich die Märkte nach wie vor weiter. So stieg letztes Jahr die Zahl der Plakatierer in Kroatien von sieben auf acht, in Ungarn von 15 auf 18 und selbst im ökonomisch eher schwach entwickelten Bulgarien von 12 auf 14. Einzig in Bosnien ging die Zahl der Anbieter von acht auf vier zurück, und in Slowenien blieb sie konstant bei neun Plakatierern.
Ausserdem bauen alle diese Anbieter eigene Plakatstellen auf, was die MA laufend verändert. Affichage-CEO Christian Kauter bezeichnet denn auch insbesondere Ungarn und Bulgarien als «atomisierte Märkte», in denen er innerhalb der nächsten zwei Jahre eine Trendumkehr erwartet. Von einer Konsolidierung erhofft sich auch EPI da und dort ein Häppchen – und einen entsprechenden MA-Zuwachs. Durchaus möglich, dass sich schon dieses Jahr in Ungarn im Bereich CLP etwas ändert. Gespräche mit möglichen Übernahmekandidaten gibt es jedenfalls, sagte Affichage-CFO Ulrich von Bassewitz. Ungarn ist jenes EPI-Land, das mit plus 42 Prozent den grössten Umsatzzuwachs im Jahr 2002 erzielte (insgesamt 16,8 Millionen Franken).
Gut steht auch Kroatien da, wo EPI auf einen Umsatz von 12,4 Millionen Franken (+30%) kam. In Slowenien hingegen könnte der MA grösser sein, als er derzeit ist. Denn EPI hat letztes Jahr die Konzession für die Hauptstadt Laibach erhalten, der aber nach einem Regierungswechsel und einem Rekurs gegen den Entscheid wieder in der Schwebe ist. Kauter jedoch zeigt sich zuversichtlich. Immerhin stieg auch in Slowenien letztes Jahr der Umsatz um 12 Prozent auf 5,5 Millionen Franken. In Bosnien-Herzegowina hingegen sind die Umsätze trotz hohem MA noch schwach (4,3 Millionen Franken), doch das Land holt auf, die EPI-Zuwachsrate betrug 21 Prozent. Kauter rechnet dieses Jahr in Osteuropa mit einem EPI-Umsatzzuwachs von 15 bis 20 Prozent. Die bevorstehende EU-Osterweiterung macht insbesondere Länder wie Ungarn, Kroatien oder Slowenien zu Märkten mit grossem Potenzial für die Aussenwerbung.
Wortbruch in WarschauEPI hat aber in den letzten Monaten in Osteuropa auch abgebaut: Aus Polen, Tschechien und der Slowakei zog man sich zurück und trug dort seinerseits zur Konsolidierung der Märkte bei (siehe Kasten). Aus Polen wegen eines «suboptimalen Managements» (Kauter), wegen eines Tabakwerbeverbotes und weil die Konzession für Warschau seitens der Stadtbehörden nicht eingehalten wird.
Vom EPI-Rückzug profitierte der deutsche Aussenwerber Ströer. Anders in der Slowakei und Tschechien: Dort wäre es möglich gewesen, bestehende JCDecaux-Töchter bei EPI zu integrieren (JCDecaux hat unter anderem eine 25-jährige Konzession für Prag), doch das überstieg die finanziellen Möglichkeiten von Affichage, die ihre Akquisitionen nur mit Eigenmitteln finanzieren will. Deshalb zog sich EPI aus den beiden Ländern zurück und verkaufte die bisherigen Anteile an JCDecaux, der dort EPI-unabhängig aktiv bleibt. Ein Wiedereinstieg von EPI wäre aber möglich. Nicht aktiv ist EPI in Albanien und Mazedonien, im Kosovo hingegen hat man damit begonnen, ein Plakatstellennetz aufzubauen.
Affichage-CEO Christian Kauter rechnet mit einem Umsatzzuwachs von 15 bis 20 Prozent für Europlakat in Osteuropa.
Marktposition von Europlakat in OsteuropaUngarn
GF < 20% (Nr. 2) CLP < 10% (Nr. 4)
Slowenien
GF < 40% (Nr. 2) CLP < 20% (Nr. 2
Kroatien
GF > 40% (Nr. 1) CLP > 60% (Nr. 1)
Bosnien-Herzegowina
GF > 60% (Nr. 1) CLP > 60% (Nr. 1)
Serbien/Montenegro
GF > 60% (Nr. 1) CLP > 60% (Nr. 1)
Bulgarien
GF > 20% (Nr. 2) CLP —
GF = Grossflächen; CLP = City Light Poster Quelle: Affichage
Auf 25 Prozent des Umsatzes verzichtetEPI hat im letzten Jahr einen Gesamtumsatz von 72,3 Millionen Franken erzielt (+8,3%). Davon
wurden 17,9 Millionen Franken (rund ein Viertel) in den mittlerweile aufgegebenen Ländern Polen, Tschechien und Slowakei generiert. EPI hat 2002 erstmals einen kleinen
Gewinn realisiert.
Der Ausstieg aus Tschechien und der Slowakei in der zweiten Hälfte 2002 hat sich auch auf den Gesamtverkaufserlös von Affichage ausgewirkt: Dieser ging letztes Jahr um 18,7 Millionen Franken auf 301,6 Millionen Franken (–5,8%) zurück, der EPI-Ausstieg aus Tschechien und der Slowakei trug dazu etwa drei Millionen Franken bei. (mk)
Markus Knöpfli
«Mehr Standpunkte»
Im neuen Blick verzichtet Chefredaktor Werner De Schepper auf Nackedeis, doch die Sinnlichkeit soll darunter nicht leiden.
Vom Theologen De Schepper könnte man allerdings auch erwarten, dass der Blick noch mehr moralisiert, als er es bisher schon tat.
Gerade weil ich Theologie
studiert habe, bin ich vom Moralisieren geheilt. Selbstverständlich sind Moral und Ethik sehr wichtig. Doch diese müssen sich im verantwortungsvollen, ethischen Handeln im Alltag zeigen. Und nicht etwa in Form von Moralisieren oder Besserwisserei.
Zum Beispiel verzichtet der neue Blick auf eine jahrelange Institution: das nackte Girl. Wird man künftig weniger nackte Haut im Blick vorfinden?
Nein, überhaupt nicht. Denn Sexualität und die Geschichten darum herum gehören zum Leben. Und das bilden wir auch mit der ganzen Sinnlichkeit ab, die nun mal dazugehört. Aber wenn wir künftig entblösste oder teilentblösste Körper zeigen, dann muss eine Geschichte dahinter stecken. Einfach nur das Bild einer nackten Frau – ohne Worte – das lassen wir jetzt definitiv.
Die Neuausrichtung von Blick zielt gegen 20 Minuten, das in den Händen von Tamedia wohl noch stärker werden wird. Bei der diesjährigen Beglaubigung hat Ihre Zeitung mehr als 17000 Exemplare verloren – Massnahmen im Lesermarketing drängen sich da geradezu auf.
Die Leserschaftszahlen sind nicht unsere Hauptsorge – sie sind beim Blick seit Jahren stabil und werden auch im kommenden Herbst gut aussehen. Zweitens haben wir unter 20 Minuten viel weniger gelitten als andere Zeitungen, was sicher auf unsere eigenständige Themensetzung zurückzuführen ist – den Blick kann man nicht einfach ersetzen. Ein Problem im Gefolge der Wirtschaftskrise besteht aber darin, dass immer mehr Menschen sich den Blick beim Arbeitskollegen oder Nachbarn leihen, statt selber einen zu kaufen. Unser Ziel muss sein, weiterhin möglichst viele Menschen zum Kauf zu animieren. Das tun wir zum Beispiel, indem wir mit neuen Distributionskanälen näher zum Publikum rücken. So liegt der Blick bereits in vielen Coop-Filialen auf. Die Erschliessung von Supermärkten werden wir weiter vorantreiben.
Auch der Blick musste bereits Mitarbeitende entlassen – erlaubt die Umsetzung des neuen Konzeptes überhaupt einen nochmaligen Schnitt bei der Zahl der Mitarbeitenden?
Die aktuelle Redaktionsgrösse braucht es, um die Zeitung umzusetzen, die ich machen will. Noch mehr abzubauen, wäre schmerzhaft. Allerdings kann ich nichts ausschliessen – wenn zum Beispiel der Anzeigenmarkt weiter erodieren sollte.
Interview: Daniel Schifferle
Genève liest Home Informations in Trams
Gratiszeitungen Die Gratis-Wochenzeitung Genève Home Informations (GHI) hat eine Kooperation mit den öffentlichen Verkehrsmitteln des Kantons Genf (TPG) vereinbart.
Zusammenarbeit ist exklusiv. GHI wird weiterhin kostenlos in alle Briefkästen der Region verteilt und liegt auch in stationären Zeitungsboxen auf.
Flash Media lanciert Wohlfühlmagazin
Special Interest Magazine Der Verlag Flash Media in Au SG hat mit Wellness live ein neues Magazin rund um Gesundheits- und Fitnessthemen lanciert.
Für den Inhalt, der grösstenteils aus Service- und PR-Artikeln besteht,
ist Nicole Caloz Schnyder verantwortlich.
Leckerbissen für Augenmenschen
Fachzeitschriften Ein neues Magazin für visuelle Kommunikation in der Romandie hat Profis und Laien im Visier.
Dokumentation gibt sich die neue Fachzeitschrift für Gestaltung und Kommunikation selbstbewusst. Man werde sich durch Originalität zu unterscheiden wissen.
Das Creative People Magazine (CPM) wurde Ende April von Thierry Hausermann (Redaktion) und Stephan Rauer (Marketing) lanciert. Hausermann betreibt die Werbeagentur AliasGraphix in Morges, Rauer war früher kommerzieller Leiter der Zeitschrift Nautisme Romand. Mit CPM erfüllten sie sich einen Traum, schreiben sie in einem Communiqué. Ein solches Magazin habe bisher auf dem Markt der Romandie gefehlt. CPM soll sich nach der Vision seiner Gründer mit Kreativität und Kommunikation in allen Spielarten befassen, von Grafik und Fotografie über Design und Multimedia bis zu Werbung und Massenmedien, mit Fokus auf die Westschweiz. Dabei werden nicht nur die Profis der entsprechenden Branchen angesprochen, sondern auch ein weites Publikum, das sich für visuelle Gestaltung interessiert.
Dass dieser Spagat nicht leicht auszuführen sein wird, dessen ist sich Stephan Rauer bewusst. Die Gefahr bestehe, Themen für den Profi zu oberflächlich oder für den Laien zu fachspezifisch zu behandeln. «Wir versuchen darum, immer den kreativen Kern in Kommunikation und Marketing herauszuschälen. CPM wird weniger auf technische Details eingehen als die etablierten Branchenmagazine.» Besonders attraktiv für Liebhaber der visuellen Künste soll der Portfolio-Teil sein, der in jeder Ausgabe das Werk eines Grafikers oder Designers präsentiert.
Den Werbeauftraggebern will Rauer das heterogene Publikum als «für das visuelle Umfeld empfängliche Menschen» schmackhaft machen. Dabei setzt CPM vor allem auf Produktewerbung, seien es Bedarfsgüter der grafischen Industrie oder Luxusgüter. In der ersten Ausgabe sind Uhren und Immobilien ebenso vertreten wie Grafik-Software und Papier. Mit Anzeigen von Medien und Agenturen rechnet Rauer weniger, obwohl sie ebenso willkommen sind.
Angesichts der doppelten Zielgruppe leistet sich CPM eine Startauflage von 10000 Exemplaren. Rauer gibt sich überzeugt, dass in der Romandie genug Interesse an CPM vorhanden ist. Aus der Grafik- und Kommunikationsbranche verfügten sie über etwa 4000 Adressen. Daneben hoffe man auf den Kioskverkauf, besonders an branchenfremde Leser. Von der ersten Nummer gingen 2500 Exemplare an den Kiosk. Sie seien nach ersten Informationen vermutlich bereits ausverkauft, so Rauer, jedenfalls in Genf, Lausanne und Neuchâtel.
Rauer und Hausermann bezahlen sich ihren Traum aus der eigenen Tasche. Investoren oder Verlage gibt es keine im Hintergrund. Allerdings wollen sie Partnerschaften mit Produktionsbetrieben und Kreativshops eingehen. Eine solche Partnerschaft besteht bereits mit der Druckerei Imprimeries Réunies Lausanne. Sie bringt mit CPM erstmals das hochauflösende Optiprint-Verfahren bei einer Zeitschrift zur Anwendung. Die Qualität der so gedruckten Fotos und Grafiken soll die Kioskkundschaft zum Griff ins Portemonnaie verführen.
Vision des visuellen Magazins: Thierry Hausermann (r.), Stephan Rauer.
10 kreative FrankenCreative People Magazine erscheint sechsmal im Jahr, mit einer zusätzlichen Spezialausgabe, die sich ausschliesslich dem Portfolio eines bestimmten Gestalters widmet. Die erste Ausgabe kam Ende April mit 64 Seiten Umfang auf den Markt. Für den Inhalt verantwortlich ist Grafiker und Mitgründer Thierry Hausermann. Rund 15 Journalisten und Kreative haben Beiträge für die Startnummer beigesteuert.
Die Zeitschrift für Kreation und Kommunikation liegt an den Kiosken der Naville SA auf, wird im Abonnement vertrieben sowie an Firmen und Berufsleute versandt. Zudem liegt CPM in Ausbildungsinstituten der gestalterischen Branche auf. Die Einzelnummer kostet 10 Franken. (sm)
Stefano Monachesi
Pädophile auf Sat-1-Teletext
Privat-TV Auf den Teletextseiten von Sat 1 Schweiz waren in der Vergangenheit wiederholt Inserate zu finden, in denen Pädophile Kontakt zu Minderjährigen suchten.
Zwei «Bier»-Seelen
Biermarketing Kurz und durstig ist das Leben. So viel Erkenntnis reifte schon in den Kreativstuben von Contexta: Mit Claims wie «Noch 15 Stufen bis Feldschlösschen» dramatisierte die Berner Agentur
Extra Bern baut Infos und Service aus
Privatradios Radio Extra Bern bietet ab 1. Mai mehr Informationen und Service am Morgen.
Stunde angesetzte «Kurzinfo» wird neu bis 8.30 Uhr statt bis 7.30 Uhr gesendet. Keine Veränderung ergibt sich bei der Sendung «Info» zur vollen Stunde.
Jeweils unmittelbar vor «Info» und «Kurzinfo» erfolgt ein Blick auf Berns Strassen mit aktuellen Verkehrs- und Radarinformationen.
