Konstruktive Werber

Museumsmarketing «Das bin ja ich!» wird das eine oder andere ADC-Mitglied erstaunt feststellen, wenn es am Abend des 5. Juni zur Vernissage des Club-Buches erscheint.

Museumsmarketing «Das bin ja ich!» wird das eine oder andere ADC-Mitglied erstaunt feststellen, wenn es am Abend des 5. Juni zur Vernissage des Club-Buches erscheint.Denn in und um die Hallen des Haus Konstruktiv, wo der ADC zu Gast sein wird, stehen Plakate mit bekannten Konterfeis. Allerdings nicht ganz so, wie man sie in Natura kennt. Sondern so, wie sich die Wirz-Kreativen ihre Berufskollegen «konstruktiv» vorstellen. Die Begegnung zwischen Kommerz und Kunst ist für das Team um CD Matthias Freuler Anlass genug, wieder einmal für das Museum zu trommeln. Eine Fortsetzung der Aktion mit Personen aus Kultur und Politik sei geplant, verrät der CD.Ein Bodin wird bei Wirz zu einem frühen Graeser.

Zahl der Woche: 12000

Presse Der Blick wird grösstenteils nicht mehr auf dem Boulevard verkauft. Um rund 41000 Exemplare reduzierte sich seit 1996 die Einzelverkaufsauflage des Blattes. Gemildert wird dieser Rückgang durch ein gleichzeitiges Ansteigen der Abo-Auflage um 1

Presse Der Blick wird grösstenteils nicht mehr auf dem Boulevard verkauft. Um rund 41000 Exemplare reduzierte sich seit 1996 die Einzelverkaufsauflage des Blattes. Gemildert wird dieser Rückgang durch ein gleichzeitiges Ansteigen der Abo-Auflage um 12000 Exemplare. Dadurch hat sich der Einzelverkaufsanteil seit 1996 von knapp über 50 auf 41,5 Prozent reduziert.

Leserbriefe

In Ihrem erfreulichen Bericht über die neue Publicis-Werbeaktion und das Kulturmarketing am Schauspielhaus blieben leider zwei wichtige Partner unseres Hauses unerwähnt:

In Ihrem erfreulichen Bericht über die neue Publicis-Werbeaktion und das Kulturmarketing am Schauspielhaus blieben leider zwei wichtige Partner unseres Hauses unerwähnt:Dank auch an die WoZ und an die APG Wir pflegen auch mit der WoZ eine sehr gute und intensive Medienpartnerschaft, die sich zusätzlich zur Bewerbung auch in gemeinsamen Veranstaltungen, wie beispielsweise der Rede von Ignacio Ramonet, dem Direktor von «Le Monde diplomatique» im Schiffbau, äussert. Ebenso sei die APG genannt, dank deren grossem Engagement das Schauspielhaus eine starke optische Präsenz in Zürich und Umgebung erreicht. In guten wie in schwierigen Zeiten konnte das Schauspielhaus Zürich immer auf seine Partner zählen. Un grand merci!
Barbara Higgs, Schauspielhaus Zürich, zum Artikel «Theater hilft bei Pickel» im WW 20/21, 2003.
Branchenübliche SchizophrenieIhren Kommentar habe ich mit etwas Irritation gelesen, verfügen doch die meisten der genannten Verlage über die Möglichkeit, alle Arten Prospekte ihren Zeitungen beizulegen. Diese Form des Direct Mailings wird zwar heute kaum genutzt, wäre aber für die Verlage mehrfach interessant. Erstens könnten diese Beilagen zielgruppengerecht (von Regionen bis
zu Quartieren) verteilt werden. Zweitens lassen sich mit der Zeitung Werbebotschaften elegant am «Stopp»-Kleber vorbei zu den Lesern und Kunden transportieren. Drittens kann auf diese Weise der Anzeigenschwund kompensiert werden. Viertens wird diese Art der Werbung vom grössten Teil der Leser, wie in anderen Ländern auch, bald einmal als wünschenswert taxiert. Die Vermutung liegt also nahe, dass sich diese Leute mit Absicht dem traditionellen Direct Mailing verschliessen, damit sie schon bald mit den der Zeitung beigelegten Werbebotschaften den Werbekunden ein neues Vehikel bieten können. Also keine Schizophrenie, sondern Taktiererei? Der Anzeigenumsatz und -gewinn würde es danken.
Nicolas Böhmer, Frauenfeld, zum Kommentar «Branchenübliche Schizophrenie» in WW 16, 2003.
Keine SubventionenBravo – bin vollauf Ihrer Meinung, Herr Seifert! Und was halten Sie von der erwiesenen staatlichen Subventionierung mit jährlichen fünf Millionen Franken des Blick? Minim weniger gibts aus der Staats-Schatulle übrigens ebenso jährlich für die in selbiger WW erwähnte Coop- und Migros-Zeitung…Toll, was? Bevor Finanzminister Villiger erneut definitiv die Erbschaftssteuer zur teilweisen Deckung unserer mittlerweile happigen 230 Milliarden Staats-, Kantons- und Gemeindeschulden einführen will, müssten wir uns im Vorfeld dazu unbedingt kontra-initiativ daran erinnern, nicht wahr?
Jean-Pierre E. Reinle, Geschäftsführer Communication Executive AG, Zürich, zur Kolumne «Mediale Ruheräume» in WW 20/21, 2003.

AdRating

Suva

SuvaCatsky & Partner hat in der schwarzen Humorkiste gewühlt und für den eidgenössischen Versicherer einen TV-Spot produziert. Lachen und klicken auf: www.werbewoche.ch/adratingFeldschlösschen
Gehts um Bier, tobt sich der AdRater hemmungslos aus: Watsch’n und Komplimente zuhauf gabs für Feldschlösschen.
Top 52,20%
Flop 47,8%

Neues Kreativpapier bei Baumgartner

Bei Baumgartner Papier wird das Sortiment an Kreativpapieren um das Transparentpapier Evanescent Samtig erweitert.

Bei Baumgartner Papier wird das Sortiment an Kreativpapieren um das Transparentpapier Evanescent Samtig erweitert.Die Kollektion stammt aus der Pariser Papierwerkstatt Thibierge & Comar. Damit umfasst das Evanescent-Sortiment nun drei Papiersorten mit 26 Farbnuancen. Die Produktefamilie Samtig ist in sechs Farbnuancen erhältlich. Designern bietet das vergrösserte Sortiment zahllose Kombinationsmöglichkeiten.

Rechenhilfe für Internetwerber

Internetvermarktung Mit einem neuen Planungstool für das Internet füllt MMXI eine Marktlücke – doch dessen Preis rechnet sich selbst für grosse Media-Agenturen nicht.

Internetvermarktung Mit einem neuen Planungstool für das Internet füllt MMXI eine Marktlücke – doch dessen Preis rechnet sich selbst für grosse Media-Agenturen nicht.Die Planung von Kampagnen im Internet glich bisher einer Lotterie – Werbungtreibende mussten selbst entwickelte Systeme zu Rate ziehen, wenn sie wissen wollten, welche Sites für die Platzierung ihrer Werbebotschaften am geeignetsten sind. Auch hatten sie gleich selber zu entscheiden, welche Untersuchungsergebnisse sie für die Beurteilung einer Site heranziehen sollten. Der Grund für diesen Missstand liegt darin, dass zuverlässige Daten über die Effizienz von Werbung im Internet fehlten und auch kein brauchbares Planungstool existierte – ein Zustand, der die Belegung des Internets als Werbeplattform kaum förderte.
MMXI Switzerland und Nielsen Netratings haben nun einen Schritt in die richtige Richtung getan. In Zürich stellten die beiden kooperierenden Firmen einen neuen Ansatz vor. Das unter dem Namen WebRF (Web Reach and Frequency) von Nielsen Netratings entwickelte Online-Planungstool verspricht eine «bisher nicht gekannte Transparenz» für das Internet.
Beispielsweise ermöglicht das Instrument die Planung von Kampagnen für frei bestimmbare Zielmärkte – bei gleichzeitig vorgegebenem Budget. Nach Eingabe dieser Parameter spuckt das Tool jene Pages und Sites aus, die den höchsten Anteil innerhalb der gesuchten Zielgruppe aufweisen.
Weit gefächerte AnalysenUnter anderem liefert WebRF Zielgruppenauswertungen nach Nutzerdemografie, aber auch Selektionen nach Affinitäten sind erhältlich. Ebenfalls möglich: Analysen innerhalb einer Auswahl vorselektierter Domain-, Site- oder Page-Listen.
Der Schlüssel des neuen Tools
liegt in einer Kombination der von MMXI respektive Nielsen Netratings erhobenen Daten über das Internet-Nutzerverhalten mit einer neuen Softwarelösung. Diese ermöglicht es, verschiedene, auf Reichweiten und Kontakthäufigkeiten basierende Analysen durchzuführen.
Wer dieses Tool implementieren will, muss tief in die Tasche greifen. Wie Stefan Raum, Senior Director Sales & Marketing bei Nielsen Netratings, ausführte, kostet WebRF für den Nutzer pro Jahr zwischen 13000 und 22000 Euro – je nachdem, ob eine Agentur das gesamte Leistungspaket oder nur Teile davon bezieht. Viel zu viel, meinten die bei der Präsentation anwesenden Vertreter von Media-Agenturen.
Urs Rueb, Direktor Media Edge|CIA, erklärte gegenüber der Werbewoche, das Tool würde sich nicht rechnen – gemessen an den vergleichsweise geringen Buchungsvolumina für das Internet. «Das leisten sich nur die grossen Webagenturen», betonte er. Die von ihm geleitete Media-Agentur – die grösste in der Schweiz – werde das Tool sicher nicht anschaffen. Trotzdem war er mit dem Ansatz zufrieden und meinte: «Die Stossrichtung stimmt.» Immerhin, ergänzte Urs Wolfensberger, Managing Director MMXI Switzerland, gebe es durchaus auch Varianten, um bereits mit kleineren Beträgen bei WebRF dabei zu sein.
Heute stellt Nord-Amerika noch den grössten Anteil der weltweiten Internetnutzer – 2005 wird aber Europa die Nase vorn haben.

Daniel Schifferle

Persönliche Note

Eigenwerbung Auch Texter können in Bildern sprechen.

Eigenwerbung Auch Texter können in Bildern sprechen.Die freischaffende Texterin Helen Lagger aus Ittigen wirbt für ihren Textshop nämlich mit Fotos, auf denen sie in verschiedensten Situationen beim Arbeiten zu sehen ist. Dazu gibts eine Visitenkarte. Jeder (potenzielle) Kunde erhält als Mailing sozusagen ein Original. Mit dieser Originalität soll «die etwas persönliche Note» sowie Vertrauen und Mut kommuniziert werden. Gestaltet wurde die Kartenserie von Ibrahim Zbat von der Agentur Vim in Zürich. Helen Lagger liefert Texte für Werbung, PR und Online-Medien sowie Übersetzungen.Nach dem Baden wird Helen Lagger erst richtig kreativ.

15 Schweizer Marken für B.E.S.T. nominiert

Markenwettbewerb Für die Endrunde des neu geschaffenen Schweizer Markenpreises B.E.S.T. (Brand Excellence Swiss Trophy) wurden 15 Schweizer Marken nominiert.

Markenwettbewerb Für die Endrunde des neu geschaffenen Schweizer Markenpreises B.E.S.T. (Brand Excellence Swiss Trophy) wurden 15 Schweizer Marken nominiert.Der Preis wird von Accenture, Interbrand Zintzmeyer & Lux und Cash getragen und würdigt Marken, die Schweizer Werte pflegen und so zum Image der Schweiz im In- und Ausland beitragen. Über 100 Marken waren zum Wettbewerb eingereicht worden. Nominiert wurden in der Kategorie «Reputation» für hohe nationale oder globale Ausstrahlung: ETH Zürich, Herzog & de Meuron, Kambly, Neue Zürcher Zeitung und Patek Philippe. In der Kategorie «Tradition» für jahrzehntelange Mitgestaltung des Images der Schweiz: Caran d’Ache, Kaba, Migros, Rega und USM Haller. In der Kategorie «Evolution» für junge Marken mit überzeugendem Potenzial: DT Swiss, Freitag, Navyboot, Nespresso und Phonak. Die Sieger werden am 26. Juni bekannt gegeben.

Mehr Schweizer in Cannes

Werbefestival Um die Löwen des internationalen Werbefestivals in Cannes bewerben sich dieses Jahr fünf Prozent weniger Arbeiten (16392), aber sechs Prozent mehr Schweizer Beiträge als 2002.

Werbefestival Um die Löwen des internationalen Werbefestivals in Cannes bewerben sich dieses Jahr fünf Prozent weniger Arbeiten (16392), aber sechs Prozent mehr Schweizer Beiträge als 2002.Gemäss dem Schweizer Cannes-Repräsentanten Cinecom legte vor allem der Direktmarketing-Wettbewerb massiv zu (von 23 auf 55 Eingaben). Die Beteiligung am Film-Wettbewerb sank dagegen von 83 auf 74, jene an den Cyber Lions von 12 auf 7 und an den Media Lions von 13 auf 8. In der Kategorie Press & Outdoor wird dagegen ein kleiner Zuwachs um fünf auf 204 Eingaben vermeldet. Mit insgesamt 348 Einreichungen liegt die Schweiz international auf Rang 13. Von der Konjunkturlage überhaupt nicht abschrecken liessen sich die Deutschen: Laut dem Magazin Werben & Verkaufen reichten sie 1485 Wettbewerbsbeiträge ein, 18,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Advertising Index steht

Werbestatistik Mit einigen Monaten Verzögerung startet im August der Advertising Index Switzerland (AIS) der AG für Werbemedienforschung (Wemf).

Werbestatistik Mit einigen Monaten Verzögerung startet im August der Advertising Index Switzerland (AIS) der AG für Werbemedienforschung (Wemf).«Es haben jetzt alle Mediengattungen zugesagt», erklärte Hans-Jürg Gränicher, bei der Wemf für den AIS zuständig, auf Anfrage. Das Konkurrenzprodukt zur Werbeaufwandstatistik von Media Focus wird am 24. Juni in Zürich präsentiert. Es basiert auf den fakturierten Bruttowerbeumsätzen. Bei allen Mediengattungen wird der AIS die Zahlen rückwirkend per 1. Januar 2003 enthalten. Im Juli bekommen die Agenturen die Daten zum Test, ab August sollen sie monatlich erscheinen. Ursprünglich war eine wöchentliche Erscheinungsweise erwogen worden, was aber keinem Bedürfnis entsprochen habe, sagte Gränicher.

cR Kommunikation und Unikat flicken Zähne

Die neu gegründete Swiss Dental Center AG hat cR Kommunikation in Küsnacht als Agentur gewählt.

Die neu gegründete Swiss Dental Center AG hat cR Kommunikation in Küsnacht als Agentur gewählt.Swiss Dental Center eröffnet Anfang Juli in Zürich ein Zentrum für zahnmedizinische Leistungen. Später soll das Konzept auch in anderen Städten umgesetzt werden. cR Kommunikation wurde mit der Entwicklung einer Marke und der integrierten Kommunikation für das Zürcher Zentrum beauftragt und realisiert das Projekt mit ihrer Partneragentur Unikat.

Mutproben in Grenchen

Verlage Die Espace Media Groupe baut Stellen ab, will aber an allen Aktivitäten festhalten – und weiter expandieren.

Verlage Die Espace Media Groupe baut Stellen ab, will aber an allen Aktivitäten festhalten – und weiter expandieren.«Ja, wir verhandeln mit der NZZ-Gruppe über eine Kooperation von Berner Zeitung (BZ) und Bund. Wir sind daran interessiert, in Bern eine zweite Stimme zu erhalten. Das ist für uns ein Stück Lebensqualität», sagte Charles von Graffenried, VR-Präsident der Espace Media Groupe (EM) letzte Woche an der Bilanzpressekonferenz. Tags darauf aber skizzierte er in der Berner Zeitung seine Vorstellung der künftigen Schweizer Presselandschaft: Die nationalen Blätter NZZ und Blick bilden quasi die Brotdeckel eines Sandwichs, dessen Füllung neben kleineren Titeln aus sieben grossen Regionalzeitungen besteht – je eine im Tessin, in der
Romandie, in Zürich, im Espace- Mittelland, in der Ost-, in der Nordwest- sowie in der Zentralschweiz.
Damit ist klar, welches Ziel die Berner in den Verhandlungen mit der NZZ anstreben: Das Stuttgarter Modell – zwei getrennte Redaktionen in zwei Titeln mit einem gemeinsamen Inseratemantel. Wird das gemischte Doppel auch noch im neuen EM-Druckzentrum gedruckt, umso besser. Allzu viel dürfte die NZZ bei diesem Modell dann aber kaum zu sagen haben.
Die EM ist in Bern in der Position des Stärkeren. Wirtschaftlich geht es ihr weitaus besser als dem Bund und der gesamten NZZ-Gruppe. Auch wenn die diesjährige Gewinnsteigerung nur dank Stellenabbau um knapp zehn Prozent realisierbar gewesen war. Und ein weiterer Abbau steht bevor. Immerhin profitieren davon bei der EM nicht in erster Linie die Aktionäre, lassen diese doch 90 Prozent des Gewinns im Unternehmen – für Investitionen und Expansion.
No comment am NordringBeides fällt in der Konzernzentrale am Berner Nordring an: Gemäss Albert P. Stäheli, Vorsitzender der Unternehmensleitung, werden dieses Jahr rund 40 Millionen Franken investiert, vorab in das 100-Millionen-Druckzentrum. Weitere Kosten verursacht das Solothurner Tagblatt (ST), ein Split der Berner Zeitung (BZ). Dieser weist derzeit eine beglaubigte Auflage von 2350 Exemplaren aus, die per Ende Jahr auf 4000 Exemplare wachsen soll.
Der Ausbau im Mittelland sieht beim Solothurner Blatt so aus: Grenchen erhält eine eigene Seite, die Frühzustellung sowie das bei der ST übliche Promo-Abo-Angebot – zuerst fünf Monate gratis und dann ein Jahr lang zum halben Preis. Dass die Konkurrenz dort das Berner Werben um die Grenchner Leserinnen und Leser als unlauter bezeichnet (siehe Interview), kümmert BZ-Geschäftsführerin Franziska von Weissenfluh wenig. Die Vorwürfe Vogt-Schilds wollte sie nicht kommentieren.
Zu den laufenden Investitionen, die aus der Espace-Kasse bezahlt werden, gehört auch das 17,5-Prozent-Engagement bei 20 Minuten Schweiz. Damit wollen die Berner Anzeigenverluste auffangen und am nationalen Werbeaufkommen teilhaben – wie mit der 15-Prozent-Beteiligung an der SonntagsZeitung und mit Radio-, TV- und Internet-Aktivitäten. Von Graffenried schliesst nicht aus, dass EM weitere Ersatz-Engagements eingehen könnte. Anbieten würde sich die Jean Frey AG mit ihren überregionalen Titeln. Der Zeitungspatron sitzt dort im VR und könnte für EM den richtigen Zeitpunkt ausloten. «Das sehe ich im Moment nicht. Wenn etwas kommt, kommt es nicht von mir aus», sagt der Banquier von Graffenried dazu.
Eine kämpferische Espace Media Groupe konkurrenziert die Solothurner Zeitung ab August auch in Grenchen.

Espace Media Groupe in Zahlen (in Mio. Fr.)

2001 2002 Veränderung in %
Konzernumsatz 259,9 233,3 –10,3
Konzerngewinn 18,2 22,6 +24,2
Cashflow 37,9 37,0 –2,4
Nettoertrag Berner Zeitung1 28,4 112,9 –12,1
Nettoertrag Conradio AG (Radio/TV) 9,0 8,2 –8,9
Vollzeitstellen 1070 965 –9,8
Markus Knöpfli

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