Quer: Neues Magazin für Architektur

Am 18. März 2016 erschien die erste Ausgabe von Quer, dem neuen unabhängigen Magazin für Architektur des Fachverlags Fachkom. Auffällig ist das Magazin-untypische Querformat.

Das Heft widmet sich auch inhaltlich dem Aussergewöhnlichen: Verblüffenden Projekten, überraschenden Ideen, cleveren Lösungen und unüblichen Tönen von Querdenkern und Kritikern aus der nationalen sowie internationalen Architektur. Geplant sind vorderhand vier Ausgaben pro Jahr, wie es in einer Mitteilung heisst.

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Die erste Ausgabe kann hier gelesen werden (Issuu.com).

Mit Quer komplettiert Fachkom das Angebot von Zeitschriften für die Planungs- und Baubranche. Mit Quer, Der Bauingenieur, Spectrooms», Die Baustellen, Intelligent bauen, sowie den monothematischen Sonderheften «nicht nur beilage.» zählt das Fachkom-Programm mittlerweile sechs Titel und bildet den Bauzyklus von Entwurf über Planung und Ausführung bis zur Bewirtschaftung komplett ab. Quer wird verlagsseitig betreut von den Fachkom-Gründern und Geschäftsführern Bettina Meier und Renato Polentarutti. Chefredaktor ist Beat Matter. Für die Grafik verantwortlich ist Olivia Zwyssig mit ihrem Büro Werbezoo.
 

Wohnrevue: Susanne Lieber ist neue Chefredaktorin

Susanne Lieber hat im Februar die Chefredaktion der Wohnrevue übernommen. Ihr zur Seite steht Katrin Ambühl als stellvertretende Chefredaktorin.

Lieber war bisher stellvertretende Chefredaktorin. Roland Merz, ehemaliger Chefredaktor Wohnrevue/Modulør, wird sich künftig auf das Architekturmagazin Modulør konzentrieren und neue Aufgaben im Verlag wahrnehmen, wie es in einer Mitteilung heisst.

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Das Wohnmagazin Wohnrevue liefert seit über 25 Jahren Inspirationen für einen der wichtigsten Orte – das eigene Zuhause. Das Redaktionsteam berichtet unabhängig über die innovativsten Trends aus den Bereichen Wohnen, Design und Lifestyle.

«Es gibt unternehmensintern keine Differenzen»

Nach sechs Jahren an der Spitze von Clear Channel Schweiz verlässt CEO Jürg Rötheli das Unternehmen. Stefan Lameire übernimmt ab April interimistisch. Die Werbewoche hat nachgefragt.

«Es ist für Clear Channel und daher auch für mich der richtige Zeitpunkt, die Führung abzugeben», so CEO Rötheli in einer Mitteilung. «Clear Channel bietet nun eine echte Alternative zu den bestehenden Aussenwerbungsanbietern in der Schweiz, auf diese Arbeit sind wir stolz».

Für die kommenden Jahre muss Clear Channel in der Schweiz mit einer neuen operativen Führung weiter wachsen. Rötheli gibt seine Führungstätigkeiten bis Ende dieses Monats ab, bleibt dem Unternehmen als Berater jedoch weiterhin erhalten. Bis ein Nachfolger für den zurücktretenden CEO Jürg Rötheli gefunden ist, wird Stefan Lameire, Chief Customer und Revenue Officer, zusätzlich zu seinen bestehenden Funktionen die interimistische Leitung von Clear Channel Schweiz übernehmen. Er berichtet an Matthew Dearden, Präsident von Clear Channel Europa.

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Jürg Rötheli (Foto: Clear Channel Schweiz)

Dem ehemaligen Swisscom-Konzernleitungsmitglied Rötheli sei es in nur sechs Jahren gelungen, den Schweizer Markt für Aussenwerbung von einem Quasi-Monopol in einen Markt mit Alternativen umzuwandeln, schreibt Clear Channel. Dieser Erfolg habe Clear Channel Schweiz in eine gute Position für die Zukunft gebracht. So vertrauen beispielsweise Städte wie Zürich, der Flughafen Zürich und diverse moderne Shopping Center in der Schweiz auf die Innovationen von Clear Channel. Clear Channel Europa Chef Dearden zum Schweizer Markt: «Wir sehen in der Schweiz ein sehr grosses Potential, im Out-of-Home Markt weiter zu wachsen. Es freut mich ausserordentlich, dass wir Stefan Lameire als Interim-CEO gewinnen konnten. Mit seinem Wissen im europäischen Werbemarkt und seinen Führungsqualitäten als General Manager in Belgien bin ich zuversichtlich, dass sich die grossen Anstrengungen von Clear Channel unter der Führung von Jürg Rötheli weiterhin bezahlt machen werden».

Rötheli wurde 2014 von der Clear-Channel-Zentrale in London, zusätzlich zur seiner Funktion des CEO Schweiz, zum Vice President Central Europe und Mitglied der Geschäftsleitung von Clear Channel International berufen. In dieser Rolle leitet er auch die Tochtergesellschaften Ungarn, Belgien und Holland und verantwortet das europaweite Flughafengeschäft. Der 52-Jährige wird seine Funktionen bei Clear Channel in der Schweiz und in Europa abgeben, bleibt dem Unternehmen jedoch für spezifische Beratungsfunktionen weiterhin erhalten. Über künftige Aufgaben will sich der Rechtsanwalt und CEO noch nicht äussern. Er sieht seine künftigen Optionen wieder in einer Führungsfunktion mit internationalem Bezug.

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Werbewoche: Jürg Rötheli, Clear Channel hat auch international auf Sie gesetzt – und vermutlich mit Ihnen geplant. Ist es wirklich, wie kommuniziert «der richtige Zeitpunkt», das Unternehmen zu verlassen?
Jürg Rötheli: Ja, es ist der richtige Zeitpunkt für mich und auch für Clear Channel. Wir haben sehr erfolgreiche sechs Jahre hinter uns. Die Firma hat sich gut entwickelt und zusammen mit meinem Team konnte ich die Voraussetzungen für einen nachhaltigen Erfolg schaffen. Clear Channel ist heute sehr gut aufgestellt und steht gefestigt im Markt da. Der Zeitpunkt ist deshalb gut für einen Wechsel an der Spitze. Mein Nachfolger kann so bereits von Beginn weg auf einem soliden Fundament aufbauen. Das gibt auch mir ein gutes Gefühl.

Gab es unternehmensintern Differenzen oder Meinungsverschiedenheiten?
Nein, es gibt keine Differenzen. Weder in der strategischen Ausrichtung noch in anderen Fragen, wie zum Beispiel in Führungsfragen. Im Gegenteil, wir sind uns einig, dass Clear Channel in der Schweiz weiterhin ein ausgezeichnetes Potential für ein weiteres Wachstum aufweist. Wir sind in den letzten sechs Jahren ohne Zweifel zum ernstzunehmenden Konkurrenten im Out-of-Home Markt geworden. Diese positiven Entwicklungen können neue Kräfte nun weiter ausbauen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass dies gelingen wird.

War der Weggang schon länger geplant?
Sie können sich bestimmt vorstellen, dass man eine solche Entscheidung nicht von heute auf morgen fällt. Meistens ist es ein längerer Prozess und eine Entscheidung, welche gut überlegt sein will. Dazu gehören diverse Analysen, strategische Überlegungen für das Unternehmen und natürlich auch persönliche Präferenzen. Ich habe viel mit der Leitung des Konzerns diskutiert und danach meine Entscheidung gefällt. Meinen Chefs ist es anzurechnen, dass sie sich nicht gegen meine Pläne gestellt haben und offen waren, mit mir zusammen eine Lösung für Clear Channel zu in der Schweiz zu suchen.

Was war rückblickend auf die letzten sechs Jahre Ihr grösster persönlicher Erfolg bei Clear Channel?
Mein wahrscheinlich grösster persönlicher Erfolg ist auch gleichzeitig der grösste Erfolg von Clear Channel in der Schweiz: Zusammen mit meinem Team habe ich es geschafft, in nur sechs Jahren den Schweizer Markt für Aussenwerbung von einem Quasi-Monopol in einen Markt mit Alternativen umzuwandeln. Dieser Erfolg ist aussergewöhnlich und hat nicht nur Clear Channel in eine gute Position gebracht. Heute profitieren sowohl unsere Kunden wie auch die öffentliche Hand von der Erweiterung des Angebots, der Qualität und der Innovationskraft von Clear Channel.

Gibt es auch etwas, das Sie Ihrem Nachfolger lieber anders übergeben hätten, beziehungsweise das sich nicht wie gewünscht oder geplant entwickelt hat?
Als CEO ist man nie restlos zufrieden und möchte sich und das Unternehmen stetig verbessern und weiter entwickeln. Mein Nachfolger, Stefan Lamerie, der die Funktion des CEO interimistisch übernimmt, trifft auf eine Firma, bei der die Voraussetzungen für weitere Erfolge sehr gut sind. Er wird mit einem hervorragenden Team hier in der Schweiz arbeiten dürfen. Auch findet er einen Markt vor, in dem Clear Channel ein fester Begriff ist. Ich wünsche ihm sehr, dass er sich hier wohl fühlt und die Erfolgsgeschichte weiter schreiben kann.

Interview: Thomas Häusermann

Mehr Beschwerden gegen Radio und Fernsehen

26 neue Beschwerden sind bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) im vergangenen Jahr eingegangen. Im Rahmen der im gleichen Zeitraum erledigten 23 Verfahren hiess die UBI drei Beschwerden gut.

Nach Kenntnisnahme durch den Bundesrat veröffentlicht die UBI ihren Tätigkeitsbericht für das Jahr 2015. 26 neue Beschwerden gegen Radio- und Fernsehsendungen schweizerischer Veranstalter sind eingegangen, sechs mehr als im Vorjahr. Die der UBI vorgelagerten Ombudsstellen erhielten laut Mitteilung im gleichen Zeitraum insgesamt 237 Beanstandungen. 11 Prozent dieser Fälle mündeten damit in ein Beschwerdeverfahren vor der UBI.

Die 26 neu eingegangenen Beschwerden richteten sich mit einer Ausnahme – Radio Top – gegen Sendungen aus Programmen der SRG. Gegenstand von Beschwerden bildeten im Einzelnen Sendungen von Fernsehen SRF (9), Radio SRF (7), Fernsehen RTS (5) sowie je eine von Radio RTS, Fernsehen RSI, Radio RSI und Radio Top. Eine Beschwerde betraf sowohl Sendungen von Radio als auch von Fernsehen RTS. Auffallend sind der relativ hohe Anteil von beanstandeten Radiosendungen und die weiter steigende Zahl von Beschwerden aus dem französischsprachigen Raum. Die Beschwerden verteilten sich auf 19 unterschiedliche Sendegefässe und betrafen in der grossen Mehrheit Nachrichten- und andere Informationssendungen wie Polit-, Konsumenten-, Wirtschafts-, Wissens- oder Kulturmagazine sowie Diskussionsformate. Satirische Radiobeiträge bildeten Gegenstand von zwei Beschwerden. Die beanstandeten Sendungen behandelten unterschiedliche Themen wie die eidgenössischen Wahlen, die Erbschaftssteuerinitiative, die Agrarpolitik, die Sozialhilfe, die Rasergesetzgebung, die Alterspflege, den Klimawandel, den Automobilsalon in Genf, Ostern, einen Roman oder die Konflikte in Syrien und Gaza.

Bei drei der im Berichtsjahr abgeschlossenen Beschwerdeverfahren stellte die UBI eine Rechtsverletzung, namentlich eine Verletzung des Sachgerechtigkeitsgebots fest. Gutgeheissen hat die UBI Beschwerden gegen zwei Beiträge von Radio SRF. Die Nachrichtensendung «Heute Morgen» vermittelte einen falschen Eindruck über die Gründe des Wegzugs von grossen Unternehmen aus der Schweiz. Im Rahmen eines kritischen Beitrags über ein Telemarketingunternehmen wurde im Konsumentenmagazin «Espresso» ein Verkaufsgespräch in unzutreffender Weise zusammengefasst. Nicht sachgerecht erachtete die UBI schliesslich einen Beitrag des Konsumentenmagazins «Kassensturz» von Fernsehen SRF über «Zahnarztpfusch», weil wesentliche Fakten nicht erwähnt wurden.
 

Zu guter Letzt: Hashtag belanglos

Soziale Medien in Ehren: Wer wirklich gute Geschichten lesen will, greift in den meisten Fällen besser zum Buch. Findet auch FCB Auckland in einer äusserst amüsanten Kampagne.

Wir lesen fast den ganzen Tag. Grösstenteils Banalitäten. Irgendjemand hat irgendwo irgendwas gemacht. Natürlich geben wir unseren Senf dazu, auch wenn meist niemand darauf gewartet hat. Egal ob in Whatsapp-Gruppen, auf Instagram, Facebook oder Snapchat: Das Mitteilungsbedürfnis unserer Gesellschaft scheint grenzenlos. Und so lesen wir tagein, tagaus Geschichten, die früher mit Sicherheit das Papier nicht wert gewesen wären. In der Zeit, in der wir uns dem Blabla unserer Mitmenschen widmen, könnten wir auch ein gutes Buch lesen. Dessen Inhalt würde vermutlich mehr hergeben als die Information, wer was zu Mittag gegessen, wo eingekauft oder wen angetroffen hat. Das ist – wenig überraschend – auch die Meinung der neuseeländischen Buchhandel-Kette Paper Plus. Die Agentur FCB Auckland kommuniziert diese Botschaft treffsicher. Thumbs up Emoji!  (hae)

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Medien zu Schweigen über Ermittlungen in Brüssel aufgerufen

Nach den Anschlägen in Brüssel haben die belgischen Behörden die Medien aufgefordert, nicht über laufende Ermittlungen zu den Taten zu berichten.

«Manche Journalisten verbreiten Informationen über die laufende Ermittlung», kritisierte die belgische Staatsanwaltschaft am Dienstag in einer Erklärung. Sie rufe daher «die Presse eindringlich auf, darauf zu verzichten, Informationen bezüglich der laufenden Justizermittlungen zu verbreiten, um den Ermittlungen nicht zu schaden». Zuvor war in Medienberichten von Hausdurchsuchungen in Brüssel im Zusammenhang mit den Anschlägen am Vormittag die Rede gewesen. Bei den Bombenanschlägen wurden nach offiziellen Angaben mindestens 34 Menschen getötet und viele weitere verletzt. Die Taten wurden im Abflugbereich des Flughafens der belgischen Hauptstadt sowie in einer U-Bahn in der Station Maelbeek verübt, die unweit der wichtigsten Gebäude der EU-Institutionen liegt. Die Regierung rief die höchste Terrorwarnstufe aus. (SDA)

E-Commerce: Erneut markanter Rückgang im Februar

Im Februar 2016 wurden 45,1 Millionen Bruttofranken im E-Commerce Teilmarkt gemessen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 13,1 Prozent.

Der Anteil von E-Commerce am gesamten Werbemarkt liegt aktuell bei 11,2 Prozent. Wie bereits im Jahr 2015, ist im Februar ein markanter Rückgang des E-Commerce Werbedrucks zu verzeichnen. Im vergangenen Jahr zeigte sich im Februar ebenfalls der erste deutliche Einbruch des Werbedrucks im Jahresverlauf. Dies zeigt der «E-Commerce Trend Report Februar 2016» von Media Focus.

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Entwicklung des E-Commerce Werbedrucks per Februar 2016

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Travel hält weiterhin die Pole Position

Die drei ersten Ränge sind wie im Januar von den Kategorien Travel, Search & Find und Clothing & Accessories besetzt. In der Kategorie Travel konnte sich Trivago im Februar erneut als Top Brand halten. Auch Zalando, Top Brand in der Kategorie Clothing & Accessories, konnte sich den Platz im Februar sichern. Anders sieht es in der Kategorie Search & Find aus: search.ch hat ricardo.ch im Februar als Top Brand abgelöst. Die grösste Veränderung in der Rangfolge weist die Kategorie General Merchandise auf: Sie hat sich um fünf Plätze verbessert und ist im Februar neu auf Platz 4 auf. Sie hat insgesamt zwei Millionen mehr Werbedruck erzeugt als im Vormonat. Als Top Brand in dieser Kategorie wurde im Februar Amazon durch Galaxus ersetzt.

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Monatlicher E-Commerce Werbedruck und Top Brand

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General Merchandise holt auf

Im Media Mix des E-Commerce Werbedrucks ist im Februar lediglich eine leichte Veränderung zu Gunsten von Print festzustellen. Mit dem Eintritt von General Merchandise in die Top 5 Kategorien wurde im Februar die Kategorie Finance auf den Platz 4 und die Kategorie Dating aus der Top 5 verdrängt. Im Media Mix zeigt sich im Februar bei der Kategorie Travel eine Verschiebung von der Mediengruppe Out-of-Home zu Print. In der Kategorie Search & Find wurde im Februar mehr Werbedruck für Print und TV erzeugt.

Media Mix

Werbedruck-Verteilung aller E-Commerce Marken im Februar 2016

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Top 5 Brands weiterhin im Lead

Im Februar hat die Kategorie Hobby & Leisure die Kategorie Health Care aus der Top 10 katapultiert. Die stärkste Veränderung der Anzahl Brands, die im Monat Februar Werbung machten, erfuhr die Kategorie Food & Beverages mit aktuell 153 Brands (Vormonat 163 Brands). Im Februar konnten die Top 5 Brands in der Kategorie General Merchandise anteilsmässig zulegen. Aktuell wird über 80 Prozent des Werbedrucks in dieser Kategorie von den Top 5 Brands erzeugt (Vormonat ca. 70%). Im Vergleich zum Vormonat haben die Top 5 Brands in der Kategorie Travel am meisten Werbedruck abgegeben (ca. -15%).

Top 10 Kategorien

Werbeanteile der E-Commerce Brands im Februar 2016

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SLK: Steigende Komplexität der Beschwerdefälle

Laut Tätigkeitsbericht 2015 der Schweizerischen Lauterkeitskommission (SLK) haben ihre drei Spruchkammern im letzten Jahr insgesamt 71 Beschwerden und 4 Rekurse behandelt. Davon gutge­heissen wurden 53,4 Prozent – 8 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Anzahl Beschwerdeverfahren sowie die Anzahl Vorverfahren und Anfragen beim juristischen Sekretär waren wiederum rückläufig. Weiter gestiegen ist hingegen der Komplexitätsgrad der Beschwerden.

Der Trend aus dem Vorjahr, dass die Anzahl Beschwerden zurückgehen, hat sich auch im Berichtsjahr fortgesetzt. «Angesichts der gleichzeitig gestiegenen Komplexität der Beschwerden interpretieren wir den Rückgang dahingehend, dass unsere Arbeit Wirkung zeigt und Werbeauftraggeber wie Agenturen ein klareres Bewusstsein entwickelt haben, welche Werbung lauter ist und welche unlauter», erklärt Marc Schwenninger, der juristische Sekretär der SLK, in einer Mitteilung. «Unternehmen schätzen es, mit einer Konkurrenz­beschwerde ohne grossen Aufwand, in sehr kurzer Zeit und mit marginalen Kosten eine Beurteilung über die Werbung eines Mitbewerbers zu erhalten, die einem Gerichtsurteil sehr nahe kommt.» Entsprechend aufwendig sei es für ihn wie für die rund zwanzig ehrenamtlichen Kammermitglieder und Fachexperten geworden, die einzelnen Fälle zu prüfen und die Beschwerdebegründungen auszuarbeiten.

Konsumenten können sich besser gegen unliebsame Werbung wehren

Der Beschwerderückgang steht zudem nach wie vor im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten des UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb). Seit Anfang 2012 können sogenannte Individualbeschwerden (Fragen betreffend Zustellung von unerwünschten Mailings, Werbeanrufen, Werbefaxen usw.) auch beim Bundesamt für Wirtschaft (Seco) eingereicht werden. Die SLK hat zeitgleich für die Bearbeitung einer solchen Beschwerde eine Gebühr von 50 Franken eingeführt. Das hat die Anzahl derartiger Beschwerden stark reduziert. «Kommt hinzu», so Schwenninger, «dass die Konsumenten in den vergangenen Jahren immer wirkungsvollere Mittel in die Hand erhalten haben, sich selbst gegen aufdringliche und aggressive Werbung zur Wehr zu setzen. Angefangen bei den Stopp-Werbung-Klebern über die Sterneinträge in den Telefonverzeichnissen bis zur Replay-Taste an der TV-Fernbedienung und den Adblockern im Internet.»

Weiter gesteigertes Medieninteresse

Die Bedeutung der SLK manifestiert sich auch am weiter gestiegenen Medieninteresse. Beinahe dreissig mal wurden der Kommunikationsbeauftragte oder der juristische Sekretär kontaktiert. Der Grossteil der Anfragen basierte auf eigenen Recherchen der Medien. Dabei musste die SLK immer wieder Stellung zu grundsätzlichen Fragen nehmen. Solche Auskünfte ohne die Beurteilung von Werbesujets konnte die SLK beantworten; alle konkreten Anfragen wurden dagegen abgewiesen, da es den drei Spruchkammern vorbehalten ist, Beschwerden zu beurteilen.

Am meisten Beschwerden wegen aggressiven Verkaufsmethoden

Bei den Tatbeständen, gegen die 2015 Beschwerde eingereicht worden ist (Tätigkeitsbericht, Seite 24), lie­­gen nach wie vor die aggressiven Verkaufsmethoden klar in Front, auch wenn sie gegenüber 2014 um 5 Prozentpunkte zurückgegangen sind. Sie machen jetzt gut einen Drittel aller Beschwerden aus, gefolgt von der Geschlechterdiskriminierung mit knapp 13 Prozent. Der Tatbestand «Tabak­waren + Alkoholika», der 2013 und 2014 stark zugenommen hat, ist um 9 Prozentpunkt auf 1.7 Prozent zurückgegangen. Offen­bar stand das neue Tabakproduktegesetz (TabPG) im vergangenen Jahr nicht mehr so stark im Fokus. Stark zugelegt hat dagegen der Tatbestand der Beweislast: «Jeder Werbetreibende muss die Richtigkeit seiner Werbeaussagen beweisen können» (Grundsatz Nr. 1.9). Was die Branchen betrifft, so gingen wiederum am meisten Beschwerden gegen Werbesujets von Banken und Versicherungen (aggressive Telefonanrufe der Krankenkassen) bzw. den Versandhandel ein. Stark rückläufig waren dagegen die Be­schwerden gegen Telekommunikations-Unternehmen und, analog zum Rückgang bei den Tatbeständen, gegen die Alkohol- und Tabakbranche.

Parlamentarische Initiative zur Selbstregulierung

Staatliche Gerichte stehen heute vor grossen Herausforderungen. Chronische Überlastung, langwierige Verfahren, umfangreiche Bürokratie, massive Kosten, mangelndes branchenspezifisches Wissen sowie hohe Zugangshürden für die Konsumenten ist häufig anzutreffen. Vor diesem Hintergrund hat SLK-Präsidentin Nationalrätin Christine Bulliard-Marbach in der Sommersession 2015 die parlamentarische Initiative «Selbstregulierung als Prüfkriterium in Botschaften und Erlassentwürfen» eingereicht. Diese verlangt, dass bei neuen Gesetzen, die die Wirtschaftsfreiheit einschränken, geprüft werden muss, ob eine Selbstregulierung nicht ebenso gut oder besser wäre. Christine Bulliard-Marbach sieht sich damit in Übereinstimmung mit der OECD und der Europäischen Union wie mit dem Schweizer Bundesrat. Die Haltung, wonach Selbstbestimmung und Eigenverantwortung grundsätzlich vor staatlichen Regelungen Vorrang haben sollen, setzte sich auch beim neuen Konsumkreditgesetz (KKG) durch, das am 1. Januar 2016 in Kraft getreten ist. Das KKG verbietet zwar aggressive Werbung, überlässt die Definition, was als aggressiv zu gelten hat, jedoch der betroffenen Branche. Gegen die Verletzung dieser Selbstregulierung kann Beschwerde bei der Lauterkeitskommission eingereicht werden. Vergleichbare Vereinbarungen hat die SLK bereits mit den Branchenorganisationen für alkoholische Getränke, für Tabakprodukte und für das Direktmarketing abgeschlossen.

Nexum gründet Gesellschaft in der Schweiz

Mit einem neuen Standort in Bern weitet Nexum die Geschäftsaktivitäten in der Schweiz aus und geht mit einem zehnköpfigen Team an den Start. Die Geschäftsführung übernimmt Nicola Schlup.

Als Managing Director leitet Nicola Schlup (Bild) die Aktivitäten in der Schweiz. Der gebürtige Schweizer blickt auf eine erfolgreiche Karriere als Strategieberater, Digitalexperte, Führungskraft und Unternehmensgründer zurück. Für seine Arbeit wurde Schlup mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2015 im Rahmen des Best of Swiss Web Awards.

Mit dem neuen Schweizer Standort in Bern ergänzt Nexum die bereits bestehende Präsenz in Basel. Den Wachstumskurs in der Schweiz möchte Nexum laut Mitteilung zukünftig weiter verfolgen: «Das vergangene Geschäftsjahr war das erfolgreichste der Nexum Historie», so Georg Kühl, Vorstand von Nexum. «Auch für die kommenden Jahre rechnen wir mit weiterem Wachstum und stellen uns aktuell darauf ein. Das betrifft auch die Schweiz, wo wir unter anderem für Coop als langjährige Online-Leadagentur Projekte wie den Relaunch der Website unter coop.ch, den prämierten Coop Bau+Hobby Online-Shop sowie eine Vielzahl von Kampagnen konzipiert und umgesetzt haben. Durch unser neues Team in Bern rücken wir näher an bestehende und künftige Kunden heran und können in Projekten noch besser skalieren.»

Nexum ist eine Beratung und Agentur für Kommunikation, Interaktion und Transaktion im digitalen Zeitalter. Das Unternehmen hilft den Kunden, ihre Geschäftsziele durch eine optimale User Experience und den kreativen Einsatz modernster Technologien zu erreichen. Als einer der grössten inhabergeführten Full-Service-Dienstleister Deutschlands beschäftigt Nexum 130 feste Mitarbeiter in Köln (Hauptsitz) und Hamburg sowie der Mehrheitsbeteiligung Nexum Agency Switzerland mit Standorten in Bern und Basel.
 

Serranetga: Eierfärben einmal anders

Malstunde einmal anders: Der von Serranetga kreierte Oster-Prank für Chocolat Frey erfreut sich auf Facebook grösster Beliebtheit.

Eierfärben gehört insbesondere bei Kindern zu den absoluten Oster-Highlights. Was passiert, wenn man die Kleinen bei dieser Aufgabe einfach machen lässt, und wie die Eltern darauf reagieren, zeigt ein Video von Chocolat Frey. Für Kreation und Umsetzung zeichnet die Zürcher Kommunikationsagentur Serranetga verantwortlich.

Im Kindergarten Wackelzahn bekamen Kinder den Auftrag, Ostereier zu bemalen. Was ihre Eltern nicht wussten – die Kleinen durften sich dabei voll austoben. Am Ende blieben die Eier weiss, dafür waren die Kinder kunterbunt angemalt – und die Eltern ab dem Resultat sichtlich überrascht. Das Video, welches aus der Aktion entstand, zählt auf Facebook nach einer Woche bereits rund 400'000 Views, über 3'000 Likes und erntet von der Community begeisterte Kommentare.

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Verantwortlich bei Chocolat Frey: Barbara Egli (Senior Brand Manager Saison). Verantwortlich bei Serranetga: Florian Beck (ECD), Claude Eberhard (CD), Mitch Bekk (AD Film), Luca Zurfluh (Junior AD Film), Toan Nguyen (Schnitt), Thomas Blumer, Isabel Stenner (Text), Florian Bosshard (AD), Diego Dirren, Wojciech Andrzejczak (Programming), Myriam Mojon (Senior Consultant), Tanja Birrer (Consultant), Carlo Silberschmidt (Junior Consultant), Alice Talotti (Media), LIV Creatives (Filmproduktion).

Stämpfli: Verpackungsdesign für Interdiscount

Die hauseigene Marke Intertronic des Elektronikfachhändlers Interdiscount erhält eine neue Verpackung. Verantwortlich für das Gestaltungskonzept zeichnet Stämpfli Kommunikation.

Die Elektronikhandelskette Interdiscount verfügt über eine hauseigene Marke namens  Intertronic, für die Stämpfli Kommunikation das Konzept für das neue Verpackungsdesign erarbeitet hat. Mit dieser Neuerung wird die Produktlinie Intertronic als eigene Marke gestärkt. Das reduzierte Design ist eine Ableitung des Interdiscount-Logos und ermöglicht eine bessere Übersicht. Die darin enthaltenen drei Punkte fungieren daher nicht nur als ästhetisches Gestaltungselement, sondern dienen auch der Beschreibung der jeweiligen Produkteigenschaften.

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Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Publicis, Andreas & Conrad, Goldbach Interactive, Mjm.cc, Agentur am Flughafen und PRfact freuen sich über neue und treue Kunden.

Swiss bleibt Publicis treu

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Publicis bleibt die Kommunikationsagentur von Swiss International Air Lines. Nach einer Ausschreibung hat Swiss entschieden, die Zusammenarbeit mit der Agentur am Stadelhofen weiterzuführen. Ausschlaggebend war «Dass das präsentierte Konzept nahtlos an unsere Unternehmensstrategie «Next Generation Airline of Switzerland» anschliesst und sie auf allen Kanälen zum Leben erweckt», so Bernhard Christen, Head of Marketing bei Swiss. Bei Publicis freut man sich auf die Fortführung der erfolgreichen Zusammenarbeit. Curdin Janett, CEO von Publicis: «Nach grossen Kampagnen wie Seats for Switzerland, sind wir bereit für das nächste Kapitel der Erfolgsgeschichte.» Die ersten Arbeiten des neuen Auftritts werden bereits diesen Spätsommer zu sehen sein.

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Julian Thorner und Serap Yavuz werden neu von Andreas & Conrad vertreten

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Die People Agentur Andreas & Conrad nimmt mit Julian Thorner und Serap Yavuz zwei der aufstrebendsten Schweizer Moderatoren unter Vertrag. Andreas & Conrad wird Julian Thorner und Serap Yavuz strategisch begleiten und übernimmt ab sofort die Vermittlungstätigkeit für Moderations-Aufträge. Julian Thorner war von 2011 bis 2015 als Moderator bei Joiz tätig, wo er seine eigene tägliche News-Sendung «Noiz» präsentierte und produzierte. Nach einem Studienaufenthalt in den USA wechselte Thorner 2016 zu SRF 3. Dort ist der 28-jährige mit seiner eigenen Show «De Samstig – mitem Julian Thorner» zu hören.  Serap Yavuz moderiert seit 2012 das Lifestyle Magazin «Freakish» (Tele Züri, Viva, MTV). Ende 2013 ergatterte die Schweizerin mit türkischen Wurzeln den Moderationsjob für die Morgenshow von Planet 105. Serap Yavuz stand vor kurzem als Moderatorin für den «Swiss Nightlife Award» auf der Bühne.

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ÖKK beauftragt Goldbach Interactive mit weiteren Kampagnen

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Zur kontinuierlichen Positionierung als Schweizer Familienversicherer Nummer Eins arbeitet ÖKK auch 2016 mit Goldbach Interactive (GBI) zusammen. GBI verantwortet nebst Online-Kampagnen auch die Online-Werbemittelproduktion von ÖKK. Kreiert werden verschiedene Gewinnspiele zur Gewinnung von Interessenten und potenziellen Kunden, sogenannten qualitativen Leads. Als Hauptkanäle dienen sowohl jene des Direktmarketings als auch Plakate, digitale Aussenwerbung über ePanels und Inserate. Zudem kommt entsprechende Online- und Mobilewerbung zum Einsatz. Goldbach Interactive setzt damit auf einen abgestimmten Mix aus Branding-, Performance- und Mobile-Lösungen, um die Zielgruppe vom ersten Kontakt bis hin zur effektiven Leadgenerierung zu begleiten.

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Mjm.cc gewinnt Ausschreibung zur Organisation des Schweizer Filmpreises

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Die Agentur Mjm.cc aus Basel hat den Projektleitungsauftrag zur Organisation des Schweizer Filmpreises 2016 mit Optionen für die Jahre 2017 bis 2020 gewonnen. Der Schweizer Filmpreis wird vom Bundesamt für Kultur in Partnerschaft mit der SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich veranstaltet. Der am Freitag im Schiffbau Zürich ausgetragene Preis wurde zum ersten Mal live auf den Fernsehsendern SRF2, RTS2 und RSI2 gezeigt. Die Konzeptagentur ist bereits seit 2014 mit der Austragung beauftragt. Daneben betreut das sechsköpfige Team rund 50 Kommunikations-, Marketing- und Projektleitungsmandate. Der Schweizer Filmpreis ist einer von fünf Awards, welche durch die Agentur jährlich durchgeführt werden. Darunter befindet sich auch der Best of Swiss Web Award vom 7. April 2016 im Kongresshaus Zürich.

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Agentur am Flughafen thematisiert für Christenguss Guss 4.0

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Christenguss aus Bergdietikon gehört zu den innovativsten Betrieben seiner Art, setzt sie doch als eine der ersten Schweizer Industriebetriebe auf additive Fertigung. Die neue Ausrichtung des bald 100-jährigen Unternehmens hat Geschäftsführer Florian Christen dazu veranlasst, auch die Kommunikation ins Zeitalter von Guss 4.0 zu holen. Damit alles aus einem Guss kommt hat er die Agentur am Flughafen mit der Entwicklung eines B2B-Marken- und Kommunikationskonzepts engagiert. Erste Massnahmen werden in Kürze zu sehen sein.

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PRfact ist die neue PR Agentur für Bico und Happy Sleep

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PRfact freut sich, per sofort die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit von Hilding Anders Schweiz zu begleiten. Das Mandat umfasst die Marken Bico und Happysleep sowie das internationale Testcenter, das Sleeplab in Schänis. PRfact übernimmt sämtliche PR-Aktivitäten für die Marken sowie die Begleitung der klassischen Kommunikationsmassnahmen, welche durch die Werbeagentur Ammarkt entwickelt und gestaltet werden.

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