Publicis: Calanda kapiert’s dank fremder Hilfe

Mit dem gestrigen Finale der UEFA Europa League in Basel ging auch die Sponsoring-Kampagne von Calanda zu Ende.

Seit letztem Dezember begleiteten die zwei sympathischen Bündner, die von Tschutten und Rasen keine Ahnung haben, die Spiele der Europa League. Und rechtzeitig zum Finalspiel beginnen nun auch sie, das Spiel wenigstens ansatzweise zu begreifen. Dass das nicht ganz ohne fremde Hilfe geht, versteht sich allerdings von selbst. Im Rahmen eines Online-Quiz wurde deshalb im Frühjahr nach einem Fussball-Experten gesucht, der eine kleine Rolle im TV-Spot erhält und den beiden Protagonisten auf die Sprünge hilft.

 

https://www.youtube.com/watch?v=5WY1yDl9LZU

Ganz Europa bei der Schweizerischen Post

Die EM kann losgehen: Ab sofort erhält jeder Kunde, der in den Poststellen und auf Postshop.ch einkauft, ein Fanband gratis.

Die Sammelpromotion besteht aus 24 Stoff-Fanbands der teilnehmenden Nationen sowie 24 Tattoo-Stickers mit den Landesflaggen. Die gesamte Aktion dauert acht Wochen – natürlich nur, solange der Vorrat reicht. Für die 2016 Fanband Edition der Schweizerischen Post hat Boost Group eine neue Generation an Fanbands konzipiert und produziert. Die neue trendige Fanband-Kollektion ist Accessoire für Jung und Alt, zudem gibt es ein passendes Tattoo. Die Bam Bam Sticks dazu gelten als absolutes Highlight, damit können die Kunden ihre Mannschaft optimal anfeuern.

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Matthias Gerber, Leiter Beratung On-/Offline: «Beim Design der Fanbands wurde versucht, die Eigenheiten des jeweiligen Landes mit einfliessen zu lassen. Wir hoffen, dass wir dieses Jahr an die Erfolge der beiden bisherigen Editionen (EM 2012 und WM 2014) anknüpfen können.
 

«Puls»: Neue Moderatorin beim Gesundheitsmagazin

Ab Montag, 22. August 2016, übernimmt neu Odette Frey die Moderation von «Puls». Die Wissenschaftsjournalistin von Radio SRF tritt beim wöchentlichen TV-Gesundheitsmagazin die Nachfolge von Corinne Waldmeier an.

Odette Frey (44) studierte an der Universität Zürich Biologie und erwarb an der New York University einen Master im Rahmen des Science and Environmental Reporting Program. Von 1999 bis 2006 war sie für Tamedia als Redaktorin im Ressort Wissen tätig – zuerst bei der «SonntagsZeitung», später in der gleichen Funktion beim Nachrichtenmagazin «Facts». Seit 2006 arbeitet sie bei Schweizer Radio DRS beziehungsweise Radio SRF als Journalistin in der Fachredaktion Wissenschaft mit den Schwerpunktgebieten Medizin und Biologie. In dieser Funktion ist sie für verschiedene Sendungen wie «Echo der Zeit», «Rendez-vous», «Kontext» oder das «Wissenschaftsmagazin» tätig. Letztgenannte Sendung moderiert und produziert sie auch im Turnus.

Nun wechselt Odette Frey zum Fernsehen und moderiert ab Montag, dem 22. August 2016, das Gesundheitsmagazin «Puls». Sie folgt auf Corinne Waldmeier, die – wie bereits früher mitgeteilt (Werbewoche.ch berichtete) – SRF verlässt.

Odette Frey: «Nach zehn Jahren als Medizin- und Wissenschaftsjournalistin beim Radio bin ich gespannt auf das Fernsehen. Ich freue mich darauf, eine so beliebte Sendung wie ‚Puls‘ zu moderieren und Teil einer äusserst kompetenten und kreativen Redaktion zu werden, die sich mit dem wichtigen Thema Gesundheit befasst.»

Gerald Tippelmann, Redaktionsleiter Puls: «Mit Odette Frey haben wir eine Biologin und ausgewiesene Wissenschaftsjournalistin gefunden, die das ‚Puls‘.-Team ideal ergänzt und eine eigenständige und kritische Sicht auf Auswahl und Umsetzung der Themen unseres Magazins mitbringt.»

 

Zu guter Letzt: Fussball-Volley in neuen Dimensionen

Kurz vor dem Finale der Uefa Champions League führt Pepsi Max einige der talentiertesten Freestyle-Athleten zusammen, um die Fans mit einem atemberaubenden Volley-Tor-Spektakel zu begeistern

Einige der besten Fussball-Freestyler, Parcour-Talente und Turner kamen in einer maßgeschneiderten Arena zusammen, um sich der perfekten Herausforderung zu stellen – einen Ball Volley zu treffen, der aus jeder Ecke, mit jeder Geschwindigkeit und zu jeder Zeit kommen kann. (uma)

https://www.youtube.com/watch?v=XiU1GzDpM-I

Hackerangriff auf LinkedIn

Von einem Datendiebstahl beim Karriere-Netzwerk LinkedIn sind wohl mehr Nutzer betroffen als gedacht. LinkedIn fordert Millionen Nutzer zu einem Passwort-Wechsel auf, nachdem ein Hacker Informationen aus einem Datenleck von 2012 im Internet zum Verkauf gestellt hat.

Der Hacker ist nach eigenen Angaben im Besitz von 177 Millionen Datensätzen unter anderem mit Benutzernamen und Passwörtern, wie zunächst die Website «Motherboard» am Mittwoch berichtete. LinkedIn teilte mit, es handle sich nicht um Beute aus einem aktuellen Angriff, sondern aus dem bekannten Fall von 2012. Das Unternehmen hatte schon damals aufgerufen, ihr Passwort zu ändern. Es hiess damals jedoch, es seien rund sechs Millionen Passwörter gestohlen worden.
 
Es ist unklar, wie viele Nutzer jetzt noch betroffen sind. LinkedIn erklärte, wenn die Passwörter seitdem nicht geändert wurden, würden sie nun ungültig. Die Betroffenen würden informiert. LinkedIn hat aktuell 433 Millionen Mitglieder weltweit.
 
Bei dem Dienst können Nutzer berufliche Profile anlegen, nach neuen Jobs Ausschau halten und miteinander kommunizieren. Unternehmen nutzen die Plattformen für die Suche nach Jobkandidaten. (SDA)

Schneitermeier entwickelt den Holdingauftritt der Zur Rose Group

Die Schweizer Zur Rose Group ist mit ihren Marken «Zur Rose» und «Doc Morris» Europas grösste Online-Apotheke und führende Ärztegrossistin in der Schweiz. Schneitermeier hat den Markenauftritt erarbeitet.

Zur Rose beschäftigt an den verschiedenen Standorten in Europa über 800 Mitarbeitende und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von knapp einer Milliarde Franken. Durch die Akquisition der Versandapotheke «Doc Morris» entstand der Bedarf nach einer neuen Holdingmarke. Nachdem Schneitermeier bereits 2004 den Markenauftritt von Zur Rose entwickelte und seither für die Jahresberichterstattung und weitere Brandingprojekte verantwortlich ist, wurde die Agentur auch mit der Neuentwicklung und Realisation der Holdingmarke Zur Rose Group sowie den entsprechenden Kommunikationsinstrumenten betraut.

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Walter Oberhänsli, Delegierter des Verwaltungsrats und CEO von Zur Rose Group, in einer Mitteilung: «Die Akquisition von «Doc Morris» war ein weiterer Meilenstein unserer erfolgreichen Unternehmensgeschichte. Was 1993 als Startup von gut zwei Dutzend innovativen Ärztinnen und Ärzten anfing, hat sich zur führenden Online-Apotheke in Europa entwickelt. Dabei war uns von Anfang an die Bedeutung einer strategisch geführten Marke bewusst. Hierbei hat uns Schneitermeier ausgezeichnet begleitet.»
 

Programmatic Centric Media: Die nächste grosse Herausforderung

Grosse Marken bewegen sich immer mehr in Richtung Programmatic. «Dieses Jahr kommt Programmatic Advertising definitiv auch in der Schweiz so richtig an», sagt Michael Plate, Head of Platforms Agency Networks DACH/Google Deutschland: «Wer als Werbungtreibender gemeinsam mit seinen Agenturpartnern nicht investiert, droht gegenüber Wettbewerbern zurückzufallen.»

Der digitale Wandel lässt sich nicht umgehen und betrifft auch das Marketing immer stärker. Man könne aber Programmatic nicht einfach als einen von vielen Kanälen der Marketing-Strategie betrachten oder ein entsprechendes Tool installieren, betont Michael Plate, Head of Platforms Agency Networks DACH/Google Deutschland. Agenturen und Unternehmen müssen stattdessen komplett umdenken und eine auf Programmatic ausgerichtete Marketing- Strategie entwickeln. Plate erklärt wieso: «Für den Kauf meines neuen Autos habe ich kein einziges Autohaus besucht, das lief alles digital. Ich habe die Entscheidung und den Kauf vom Sofa aus getätigt und erst am Ende den neuen Wagen beim Händler abgeholt.» Und so laufe es heute zunehmend in allen Bereichen – sowohl der Informationsprozess als auch der Kaufentscheid führen über digitale Kanäle. Wer seine Kunden nicht gezielt dort abholt, wo er sie als effektive Zielgruppe ansprechen kann, hat nach Plate schnell an den entscheidenden Kundenkontaktpunkten verloren. «Wer nicht programmatisch kommuniziert, wird nicht mehr beachtet», warnt er. Doch wie kann programmatisch ausgerichteter Media- Einkauf als Hauptwerttreiber am besten organisiert werden? An der Swiss-Online-Marketing-Messe hat Michael Plate seine Vorschläge dargelegt. Mit der Werbewoche spricht er über die technischen Herausforderungen, ein notwendiges Umdenken von Agenturen und Unternehmen sowie darüber, wie eine solche Organisation funktionieren kann.

Programmatic

Werbewoche: Welches sind heute die strategischen und technischen Herausforderungen für Brands, Premium Publisher und Agenturen?
Michael Plate:
Programmatic ist nicht nur eine Demand Side Platform (DSP, oft auch verkürzend Bid- Manager genannt) – das Entscheidende sind die ganzen dahinterliegenden Daten, die der Media-Beschaffungsentscheidung zugrunde gelegt werden. Diese Daten werden aus allen Marketing-Kanälen erhoben und verdichtet. Der Feind der sinnvollen, holistischen Aufbereitung solcher Daten ist das Silo. Bisher hat man in Silos gearbeitet – man hat Search, Display, Programmatic in Kanäle aufgeteilt. Dahinter liegt eine Organisation in den Agenturen bzw. auf Seiten der Marketing-Entscheider, welche die einzelnen Kanäle bedient. Dabei wird aber meist nicht mit einem gesamthaften Blick auf den User gearbeitet, sondern in eben diesen Silos. Das heisst, ein Team spricht dich über den Search-Kanal an, ein weiteres über Social, ein anderes bei direktem Media-Einkauf und ein weiteres Team macht Programmatic. Niemand hat ein vollständiges Verständnis. In Programmatic will man nun diese Silos auflösen, indem man sagt, man braucht eine Zusammenführung aller Informationen über den einzelnen User. Jeder Nutzer ist eine «Nummer» – aber eine mit Eigenschaften. Wenn man diese zusammenführt, ist man in der Lage auch tatsächlich die richtige Werbung an den einzelnen Kundenkontaktpunkt auszusteuern.

Was heisst das jetzt konkret für Agenturen, die mit Programmatic arbeiten wollen?
Erst muss man eine Organisation schaffen, die Programmatic nicht in Silos bedient. Dann muss man Technologie an Bord holen, die auch miteinander kommunizieren kann. Dann braucht man die richtige Audience-Definition – das ist gar nicht so einfach, aber lohnend. Dann muss man die Creatives so zusammenbauen, dass man sie dynamisch kombinieren kann. Des Weiteren muss man sicherstellen, dass die Inventare programmatisch ansteuerbar sind. Und dann muss man das Ganze auch ausführen, das bedeutet in wiederholten Optimierungsschritten.

Organize for Transformation – ein langer Weg …
Das heisst, die Disziplinen Marketing-Sales und Technologie müssen enger zusammenarbeiten. Die Datensilos – Websitedaten, Kampagnendaten, Dealerdaten, also First-Party-Daten sowie Event-Daten – muss man irgendwie zusammenführen. Und diese Silos aus einem linearen Vorgehen – wie etwa einem Mediaplan zu folgen – müssen aufgebrochen werden. Denn ein solches Vorgehen ist zu unflexibel und zu langsam. Man braucht eine agile Planung und arbeitet entsprechend in kleineren Schleifen. Das bedeutet beispielsweise auch, dass die ausgewerteten Informationen bereits als Feedback in die Fortführung derselben Kampagne miteinbezogen werden können. Was man baut, kann so bereits an Tag 1 verbessert werden, aufgrund der fortlaufenden Datenanalyse. Das heisst auch, dass Kreative nun mit Datenanalysten aufs Engste zusammenarbeiten werden.

Wie steht es mit der Programmatic-Technologie für den Schweizer Werbemarkt?
Der durchschnittliche Werbetreibende nutzt fünf verschiedene Technologieplattformen, um eine Werbekampagne auszusteuern und zu Reporten. So können etwa Search-Daten nicht für programmatische Kampagnen genutzt werden, genauso wenig On-Site-Daten, man hat fünf verschiedene Tools, die sich nicht gegenseitig verbinden lassen. Wir haben bei DoubleClick daher eine Lösung geschaffen, die alle Kanäle zusammenführt. Angefangen haben wir vor über fünf Jahren, mittlerweile haben wir die «DoubleClick Digital Marketing Platform» komplettiert, die das leisten kann.

Welche Vorteile hat eine programmatische Zusammenführung aller Daten?
Das bringt einerseits Prozessgewinne. Konkret 33 Prozent weniger Ressourceneinsatz, um eine Kampagne auszuliefern. Zudem hat man keinen Datenverlust – es gibt keine Probleme, um Daten von A nach B zu bringen. Weil das Ganze auf einer Datenplattform liegt , habe ich Datenhomogenität. Auf der Leistungsebene haben wir in einer ersten Studie gesehen, dass Click-Kosten sinken sowie auch Clickper- View-Kosten, aber auch die Bounce-Raten. Grundsätzlich haben sich alle Financial KPI deutlich verbessert. Einerseits haben wir die Daten der laufenden Kampagne. So habe ich immer gleich Rückmeldung, wie die Zielgruppe auf meine Kampagne reagiert, wie die Rückmeldung ist. Analytics-Daten der Website können dann genauso mit eingespeist werden. Diese Daten können alle zusammengeführt werden. Das kann man mit Google-Daten und Third-Party-Daten noch anreichern. In der Aggregation kommen diese Custom-Audiences zustande, die dann eigentlich zählen. Man möchte also jeden User in ein Cluster der Custom-Audience einordnen . So weiss man, wofür du letztendlich empfänglich bist und in welcher Nutzungssituation, abhängig wie weit der Informations- und Kaufentscheidungsprozess des Users fortgeschritten ist. Für einen Axe-Case in Brasilien etwa wurden vier spezifische Zielgruppen definiert. Jeder dieser Cluster wurde mit einem anderen Creative/Inhalt angesprochen. In jedem dieser Cluster gab es 25 000 Kombinationen der Motive. Eine solche Zielgruppendefinition kann dann auch viel gezielter eingesetzt werden. Nutze ich etwa die Motivanbindung des Wetters, kann ich so entscheiden, ob ich die Kampagne nun bei Nacht oder bei Tag, bei Schneefall oder Sonnenschein inszeniere.

Wird eine solche Planung nicht extrem kompliziert beziehungsweise der Aufwand enorm?
Nicht unbedingt, da ich lediglich die Komponenten der Creatives definieren muss und dann die Logik, nach welcher diese Komponenten zusammengeführt werden müssen. Man baut eine Kampagne so halt einfach von Grund auf anders. Wurden die Teile richtig aufgebaut, kann sich der Bid-Manager das richtige Werbemittel ziehen und für den einzelnen Nutzer aussteuern. Dafür muss sich allerdings der Data-Manager, der ein grosses und laufend verfeinertes Wissen über die Audience entwickelt, mit dem Kreativen austauschen. Denn dieser muss nachher für seine Werbemittel-Logik bauen. Das bedeutet aber auch, dass ich nicht eine statische Kampagne bauen kann, sondern diese dynamisch gestalten muss.

Interview: Ursina Maurer

IN KÜRZE
Michael Plate ist seit 2012 Head of Platforms Agency Networks DACH / Google Deutschland. Zuvor hatte er verschiedene Positionen bei der Deutschen Telekom, zuletzt war er Senior Executive VP Interactive Media von 2006 bis 2012. Davor arbeitete er zwei Jahre lang bei Accenture. Michael Plate studierte BWL in München und ist seit 1995 in der Branche. In seiner Keynote an der Swiss-Online-Marketing-Messe hat Michael Plate gezeigt, wie sowohl die eigenen als auch Daten von Dritten am besten zu managen und für den Marketing-Erfolg in Schwung zu bringen sind. Er beleuchtete, wie Marken ihre Daten über diverse Kanäle hinweg lenken können und wie sie Hindernisse einer übergreifenden Segment-of-One-Mediaausteuerung (Silos) in wenigen Schritten loswerden können. Statt beim Leiten von Kampagnen die Zeit in der Berichterstattung von Unstimmigkeiten zu verlieren, rät Plate, wie man mit neuen datenorientierten Aufgaben und Prozessen mehr Wirkung schaffen kann.
 

Kreienbühl und Vogler: Die Liebe zum Velo

Vom 20. bis 22. Mai 2016 finden in Solothurn die Bike Days statt. Auch dieses Jahr zeichnet Kreienbühl und Vogler für das Keyvisual verantwortlich.

Mit 120 Ausstellern und 25'000 Besuchern ist die Fahrradmesse der wichtigste Treffpunkt der Schweizer Velo-Branche. Kreienbühl und Vogler hat ein neues Keyvisual für die Schweizer Velomesse entwickelt. Dieses zeigt auf plakative Weise, wo das Herz von jedem Velo-Fan auch dieses Jahr wieder höher schlägt: an den Bike Days in Solothurn. Das Visual ist in Anzeigen, auf Plakaten und in elektronischen Medien im Einsatz.

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Verantwortlich bei Bike Days: Erwin Flury (OK-Präsident/Partner), Donald Nader (Geschäftsführer/Partner), Thomas Eberle (Produktionsleiter/Partner). Verantwortlich bei Kreienbühl und Vogler Werbeagentur: Oli Kreienbühl, Reto Vogler, Marco Donada, Fabian Schiltknecht; Lorenz Wahl (Bildbearbeitung); Fotografie: Mathias Zuppiger.

Amazee Labs: Sonova Geschäftsbericht 2016

Auch für die zweite Auflage des Online-Geschäftsberichtes von Sonova zeichnet Amazee Labs verantwortlich.

Bereits der Geschäftsbericht des Jahres 2014/15 wurde im Swiss Annual Reporting Rating  als aufsteigender Stern bewertet. Insbesondere die emotionale Komponente des Berichts wurde damals hervorgehoben. Die Benutzerführung wurde in diesem Jahr noch verbessert, indem ein Megamenü eingeführt wurde. Das Financial Review wurde mit mehr interaktiven Zahlen überarbeitet und Video-Content wurde prominenter integriert.

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Verantwortlich bei Sonova Holding: Thomas Bernhardsgruetter, Director Investor Relations. Verantwortlich bei Amazee Labs: Dagmar Muth (Projektleitung), Sascha Eggenberger (Design) Claudine Brändle (Implementierung).

 

Mister Digital

Sandro Albin hat seine gesamte bisherige Karriere in der Digital Transformation durchlaufen und leitet seit einem Jahr als CEO die Geschicke von Adwebster. Nun startet er mit einer eigenen Firma durch.

Sandro Albin (34) ist ein anerkannter Digitalspezialist und starker Netzwerker. Sein Vorwärtsdrang und seine Neugier finden im Aufbau immer neuer Projekte ihren Ausdruck. Nach einem Start ins Marketing, mit einem Praktikum für den Ski- Weltcup beim Tourismusverein Lenzerheide-Valbella, war er während 13 Jahren in der Verlags- und Medienbranche in verschiedenen Funktionen und Positionen tätig. Als Kind wollte Sandro Albin Tourismusdirektor werden. Heute kann er bereits auf eine gänzlich andere Karriere zurückblicken – Albin hat die Digital Transformation selbst vollzogen; vom Bündner Touristiker zum Digitalspezialist mit einer eigenen Firma im Blick. Seit er 2003 mehr durch Zufall in die Welt der Medien eingestiegen ist, baut er neue Projekte auf, konzipiert Strategien und ist fortwährend auf der Suche nach den neusten Entwicklungen und Trends. Nach dem Einstieg ins Mediengeschäft bei IP Multimedia – wo er den digitalen Out-of-Home- Bereich aufbaute und innovative Vermarktungskonzepte ausarbeitete – stieg er fünf Jahre später als Sales Manager Online & Crossmedia bei 20 Minuten ein. Schon bald übernahm er dort die Leitung für den digitalen Salesbereich und wurde Mitglied des Kaders. Mit neuen Geschäftsideen und Modellen war er massgeblich am Aufbau und der Leitung der Abteilung 20 Minuten Mobile beteiligt. Dies war auch wichtig, da zu dieser Zeit der Traffic und die Nutzung der mobilen Kanäle beim Medienverbund explodierten, was das Bedürfnis nach innovativen Ideen, wie sich mit dem mobilen Traffic Geld verdienen lässt, förderte. 2014 wechselte Sandro Albin zu Adwebster und entwickelte dort die operativen Geschäftsfelder als COO weiter, baute neue Business-Units auf und konnte den Personalbestand ausbauen. Zwei Jahre später übernahm Albin die Geschäftsleitung von Adwebster und repräsentierte das Digitalunternehmen in der Öffentlichkeit. In seiner Freizeit ist Albin nicht nur «digital» unterwegs. Öfters zieht es ihn in die Natur, einmal im Jahr sogar in ein abgelegenes Fischerdorf in Irland. «Ich muss nicht immer online sein, das würde auch die Fische beim Anbeissen stören», so Albin augenzwinkernd. Sandro Albin hat die Digital Transformation im Blut. Sie hat ihn nicht nur die letzten 13 Jahre begleitet und geprägt, er lehrt sie auch nebenberuflich: Albin ist Dozent an der HWZ und an der Fachhochschule Nordwestschweiz zum Thema Digital Leadership und Mobile Marketing. Als Mitglied der IAB Switzerland unterrichtet er zudem das Modul Programmatic Advertising der Academy und engagiert sich in den IAB-Fachgruppen. Seit August 2010 ist er auch als Medien- und Kommunikationstrainer der Schweizer Armee tätig. Er führt dort Coachings und Medientrainings für Spitzensportler, Offiziere, Berufssoldaten und zivile Führungspersonen durch.

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«Programmatic braucht noch viel Know-how-Transfer»

Albin ist fasziniert von digitalen, disruptiven Businessmodellen. Der Silicon-Valley-Ansatz des «Trial and Error» sollte auch in der Schweiz mehr gelebt werden. Gerade im Digitalen soll man keine Angst vor dem Ausprobieren haben. Nur so findet man heraus, was funktioniert und was nicht. Programmatic sollte nach Albin auch für jeden Kreativen zunehmend zum Thema werden, auch wenn die Disziplin auf den ersten Blick herausfordernd erscheint. «Keine andere Marketingdisziplin ist so von Technik und Buzzword getrieben wie das Online-Marketing », so Albin. «Hier braucht es mehr Know-how-Transfer und Schweizer Erfolgsgeschichten.» Programmatic Advertising ist für Albin zweifellos die Zukunft des Online-Display- Marketings. Ein wichtiger Teil dabei ist gemäss Albin die Automatisierung der Planungs- und Einkaufsprozesse. Durch den Einsatz von Daten, sowie durch das direkte Learning aus den Feedbacks, gewinne die Disziplin zudem an Wertigkeit. Albin nennt seine Vision von Programmatic «ein selbstlernendes Werbesystem, das auf individuelle Bedürfnisse des Users in Echtzeit die passende Werbebotschaft ausspielt». «Die zielgruppengerechte Werbeansprache entwickelt sich rasant», konstatiert Albin. Bereits rund 20 Prozent aller digitalen KWerbebuchungen im Displaybereich in der Schweiz laufen über Programmatic. Investiert werden müsse nicht nur in Technologie, sondern auch in spezialisiertes Personal.

Disruptive Modelle

In diesem Sommer startet Sandro Albin mit einer Firmenneugründung in die Selbstständigkeit. Er verlässt Adwebster als CEO, mit einem lachenden und einem weinenden Auge», wie er sagt. Denn das Team bei Adwebster sei grossartig. «Aber nun ist die Zeit gekommen, es selber zu versuchen.» Albin möchte mit der Neulancierung erfolgsorientiertes Online-Marketing anstreben, welches nachhaltigen Erfolg und vor allem Mehrwert generiert. Viel mehr will der Verkaufsprofi zu der Neulancierung allerdings noch nicht sagen. Ausser: «Aus diesem Business heraus sollen ein paar coole disruptive Modelle entstehen.» «Mehrwert» ist auch seine Antwort zum Thema Adblocker. Um diesen fundiert entgegenwirken zu können, brauche es ein Gesamtpaket an guter Onlinewerbung – von der Werbeform über die Platzierung bis hin zur relevanten Botschaft. «Damit sollen auch Adblocker überflüssig werden», ist Albin überzeugt. «Hier sind wir alle gefordert. Verlage, Kunden, Mediaagenturen und die Kreativen.» Albin nennt hierzu ein Experiment von Bild.de, die Inhalte gar nicht mehr erst anzeigte, wenn der Nutzer mit einem Adblocker arbeitet. Das könne nicht die Lösung sein. «Wir müssen der Adblocker- Kultur mit guter Werbung entgegenwirken und dem Nutzer klarmachen, dass die konsumierten Inhalte durch eben diese Werbung finanziert werden müssen. Programmatic müsse noch auf einen weiteren Aspekt achten, so Albin: den Datenschutz. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit sensiblen Daten sei essenziell. Gleichzeitig ist er sich aber auch bewusst, dass eine neue Generation heranwächst, die eine gänzlich neue Perspektive auf den Datenschutz hat. «Diese Generation Selfie hat viel weniger Berührungsängste als noch die Generation Y», so Albin.

Ursina Maurer
 

Was man vor dem Tod alles machen sollte

Für Baloise hat die Digitalagentur Campfire zusammen mit Erdmannpeisker eine Kampagne zum Sicherheitstag umgesetzt.

«OMG! Freitag der 13. Für die Basler Versicherungen kein Grund zur Sorge.» Denn trotz seines schlechten Rufs ist Freitag der 13. statistisch gesehen ein Tag wie jeder andere. Aber vielleicht gibt ja gerade dieses Datum den nötigen Kick, ein paar Dinge zu erledigen, welche von fast allen auf die lange Bank geschoben werden. Darum haben die Basler Versicherungen den Freitag den 13. zum Sicherheitstag erkoren. Für die schweizweite Kampagne zum diesjährigen Sicherheitstag am 13. Mai hat Erdmannpeisker zusammen mit der Digitalagentur Campfire die sechs wichtigsten Dinge zusammengestellt, die Menschen vor ihrem Tod erledigen sollten.

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Die gesamte Aktion setzt erneut den Life Coach der Basler Versicherungen in Szene, welcher Hinterbliebenen nach Todesfällen eng zur Seite steht und in der Alltagsbewältigung, Administration und Organisation die benötigte Hilfe leistet.

Weil Freitag der 13. auch ein besonders guter Tag für mehr Leben ist, zeigt die Kampagne ebenfalls die 10 beliebtesten Dinge, welche Menschen vor ihrem Tod noch machen wollen. Die Basler Versicherungen gehen bei dieser Kampagne – konzipiert und umgesetzt von Erdmannpeisker und Campfire – noch weiter und erfüllen Lebensträume von 20Minuten-Leserinnen und –Lesern, die ihren Wunsch auf einer speziellen Microsite eingeben und mit etwas Glück dessen Erfüllung gewinnen konnten.

Die aussergewöhnliche Aktion wurde in der 20 Minuten Print-Ausgabe und auf 20min.ch schweizweit am Freitag dem 13. beworben. Erdmannpeisker hat das Kampagnen-Sujet und die Print-Anzeige umgesetzt und Campfire hat die Umsetzung der HTML5-Banner verantwortet. Mediaschneider hat sich bei der Kampagne der Mediaplanung angenommen.

https://www.youtube.com/watch?v=3YKcDQ9VZSE

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Verantwortlich bei Baloise: Marc Hallauer (Leiter Marketing Schweiz), Yves Thiriet (Werbeleiter, Marketing Schweiz), Michael Besel (Leiter Digital Marketing), Flavia Buser (Digital Marketing). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Sybille Erdmann (Beratung), Patrick Fawer/Christina Weisser (AD), Urs Zwyssig/Oliver Krippahl (Text), Jenny Zioerjen/Christina Weibel (Mediengestaltung); Mediaschneider: Laurence Saas, Simon Racine, Michelle Läderach; Fotografie: Neumann und Rodtmann, Berlin. Verantwortlich bei Campfire: Damian Kunz (Konzeption und Beratung Online), Dirk Unger (CD und Kreation Online), Nadia Meier (Text Online), Noémie Viatte (Entwicklung HTML5-Banner), Patric Martin (Technische Beratung Online); Aperto (Technische Umsetzung Microsite).
 

Frontwork bringt den Migros-Verkaufsbus zurück

1925 eroberte Gottlieb Duttweiler mit ihm die Strassen, jetzt feiert er sein Comeback: der legendäre Migros-Verkaufswagen führt bei seiner Rückkehr einen Hauch von Nostalgie mit sich. In Schuss gebracht hat ihn Frontwork.

Für viele Menschen war der Wagen damals ein Treffpunkt mit sozialer Bedeutung. Kinder rannten dem Bus hinterher, alte Leute hielten ihren Schwatz dort ab, und das Verkaufspersonal kannte jeden Kunden noch persönlich – Begegnungen, aus denen tiefe Freundschaften entstanden sind. 2010 machte Frontwork den ursprünglichen Migros-Verkaufsbus zum ersten Mal startklar, um Open-Air-Besuchern einen Mehrwert zu bieten. Im Bus konnte das Festivalpublikum alles Wichtige kaufen, was zu Hause vergessen wurde: von Schlafsäcken über Zahnpasta bis zu Kondomen, Sonnen- und Regenschirmen, Äpfeln, Senf oder Guetzli.

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Zum 75-Jahre-Jubiläum der Genossenschaft Migros Zürich hat Frontwork ein weiteres Gefährt in Schuss gebracht. Die Renovationsspezialisten orientierten sich am damaligen Design, das schon längst nicht mehr verwendet wird, und stellten den Bus anhand von alten Layouts originalgetreu nach. Frontwork legte auch im Innern des Busses Hand an, entrostete die alten Gitterkörbe und wechselte die FL-Beleuchtung durch moderne LED-Tubes aus. Komplette Reinigung inklusive.
Heute präsentiert sich der Kultbus frisch lackiert, neu foliert und wieder bereit für die Strasse.

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Verantwortlich bei 2communicate (Agentur): Franziska Kumli, Neuendorf 
Verantwortlich bei Frontwork (Umsetzung): Manuel I. Böschenstein und Martin Känzig, Wallisellen
 

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