Swisscom bekommt UHD-Gesellschaft

Swisscom ist mit der Ausstrahlung von ultrahochaufgelöstem UHD-TV nicht mehr alleine. Als erster Kabelnetzverbund will Digital Cable Group die ultrascharfen Bilder an der Fussball-EM ausstrahlen. Auch Sunrise hat entsprechende Pläne.

In UHD werden vom Sender SRF Zwei das Eröffnungsspiel sowie alle Partien ab dem Viertelfinal übertragen. Alle Haushalte im Kabelnetzgebiet von Digital Cable Group kämen in den UHD-Genuss, teilte Quickline am Dienstag mit. Quickline ist mit einem Anteil von 42,6 Prozent der grösste Aktionär im Kabelnetzverbund Digital Cable Group. Des Weiteren gehören zur Gruppe GGA Maur, SASAG Schaffhausen, Stadtantennen Baar, Technische Betriebe Suhr und WWZ Telekom Zug. Zusammen decken sie 500'000 Haushalte ab. «Voraussetzung für den Empfang der superscharfen Bilder ist, dass das TV-Gerät UHD-tauglich und direkt an der Kabeldose angeschlossen ist», schrieb Quickline. Im Gegensatz zu den Konkurrenten Swisscom und Sunrise brauche es dazu kein spezielles Empfangsgerät (sogenannte Settop-Box). Die Übertragungen der EM-Spiele sind erste Tests der Programmanbieter. SRF Zwei übernimmt vom europäischen Fussballverband UEFA die 4K-Signale von insgesamt acht EM-Spielen. Für die Übertragung werden gemäss früheren Angaben ausschliesslich gemietete Infrastrukturen verwendet. Bis das gesamte TV-Programm in UHD übertragen werde, dauere es noch längere Zeit, ähnlich wie damals beim der Wechsel von Standard-TV zum hochaufgelösten HD-TV, schrieb Quickline.

Noch kein UHD bei UPC Cablecom

Auch Sunrise plant, die acht EM-Spiele in UHD zu übertragen, wie Sprecher Roger Schaller sagte. Es liefen derzeit Tests mit dem neuen UHD-Empfangsgerät. Beim grössten Schweizer Kabelnetzbetreiber UPC (bisher: Cablecom) müssen sich die Fussball-Fans mit dem bisherigen HD-TV zufriedengeben. «Wir haben keine konkreten Pläne, EM-Spiele in UHD zu übertragen», sagte UPC-Sprecher Bernard Strapp auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Sobald genügend Inhalte und die entsprechende Nachfrage vorhanden seien, werde auch UPC ultrahochaufgelöstes Fernsehen ausstrahlen.

Viel schärfere Bilder

4K, auch UHD (Ultra High Definition) genannt, ist die Nachfolgetechnologie von Full HD. Statt einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten zaubert die neuste TV-Generation 3840 x 2160 Punkte beziehungsweise 4096 x 2160 Punkte auf den Bildschirm. Die Detailschärfe wird verdoppelt, die Bilder sehen noch echter aus. Entsprechende Fernsehgeräte, die solch scharfe Bilder auflösen können, sind zwar schon seit Jahren auf dem Markt. Bisher fehlt es aber an dem entsprechenden Angebot der TV-Sender. Das dürfte sich nun ändern. Auch wenn bei der SRG ein regulärer Betrieb in 4K offiziell noch nicht festgelegt ist, erinnert der Versuchsballon an der EM 2016 stark an die Lancierung des Kanals HD Suisse im Vorfeld der Fussball-EM 2008 in der Schweiz und in Österreich. Die Übertragung der Spiele in HD-Qualität hatte einen Schub für die neue Technologie zur Folge. Und für die SRG diente der neue Kanal als Vorbereitung auf die Umstellung aller Programme auf den neuen technischen Standard im Jahr 2012. (SDA)

Lilian Spörri leitet das neue Online-Ressort der Schweizer Familie

Die Schweizer Familie baut ihre Redaktion aus und ernennt Lilian Spörri auf den ersten Juli 2016 zur Leiterin des neuen Ressorts Online. Im Herbst soll Schweizer Familie Online mit neuem Konzept, mit stark ausgebautem Inhalt und in frischem Gewand an den Start gehen.

Lilian Spörri wird für das Detailkonzept, die Umsetzung und die Leitung des neuen Onlineportals verantwortlich zeichnen. Spörri wechselt von Swiss, wo sie den digitalen Reiseführer Online Travel Guide aufbaute und leitete, zur Schweizer Familie. Die 43-jährige Journalistin hat an der Uni Zürich Publizistik und Germanistik studiert und später auch das MAZ absolviert. Sie arbeitete als Redaktorin bei Die Vorstadt, wechselte dann in die Newsredaktion des Blick und wurde zur stellvertretenden Redaktionsleiterin bei Blick.ch. Später wurde sie zur stellvertretenden Nachrichtenchefin und Co-Leiterin der Blick-Gruppe ernannt. Als Media Managerin bei Zürich Tourismus sammelte Spörri ausserdem Erfahrung in der Kommunikation.

Daniel Dunkel, Chefredaktor zum Neuzugang: «Wir freuen uns, dass wir mit Lilian Spörri eine erfahrene Journalistin mit starkem Know-how im digitalen Bereich für die Weiterentwicklung unseres Familienportals gewinnen konnten.»

Foto: Swiss.com

Werbedruck April: Verkehrsbetriebe und Finanzen legen zu

Wie in den Vorjahren folgt auch 2016 dem starken Werbemonat März ein Rückgang im April. Während Branchen wie Verkehrsbetriebe, Finanzen und Energie den Werbedruck steigerten, büssten Kosmetik und Tabak beachtlich ein.

Nach dem starken Werbemonat März zeigt sich im April ein Rückgang des Bruttowerbedrucks. Insgesamt wurde ein Werbedruck von 433 Millionen Bruttofranken gemessen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einer Zunahme von 3,1 Prozent. Im April haben die Branchen Verkehrsbetriebe (+38,2 Prozent), Energie (+27,5 Prozent) sowie Getränke (+25,9 Prozent) am meisten Werbedruck erzeugt. Die Produktgruppe Versicherungen konnte ihren Werbedruck um 50 Prozent erhöhen. Das grösste Minus verzeichnete die Branche Kosmetik & Körperpflege (-31,5 Prozent). Dies zeigt der Werbemarkt Trend Report April 2016 von Mediafocus.

Werbedruck im Gesamtmarkt

Entwicklung des Werbedrucks per April 2016

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Verkehrsbetriebe legen einen Gang zu

Im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigte der Bruttowerbedruck der Branche Verkehrsbetriebe im April 2016 ein Plus von 38,2 Prozent. Weiterhin auf Erfolgskurs ist die Branche Energie. Wie auch schon im Frühlingsmonat März (+23,9 Prozent gegenüber Vorjahr) verzeichnete sie im aktuellen Monat eine Zunahme von insgesamt 27,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. An dritter Stellte folgt die Branche Getränke, die ihren Werbedruck im Vergleich zum Vorjahresmonat um 26 Prozent erhöhte. Diese Branche zählt im April 2016 somit zu den drei Werbebranchen, die im Vergleich zum Vorjahresmonat das stärkste Wachstum ausweisen.

Natürlich schön im April

Eine gegensätzliche Entwicklung zeigen im Monat April die Branchen Kosmetik & Körperpflege, Reinigen sowie Tabakwaren. Erstere verzeichnete im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Minus von 31,5 Prozent und steht somit an erster Stelle der Branchen, die im Monat April die Werbetrommel am schwächsten gerührt haben. Die Branche Reinigen weist im April 2016 einen Rückgang von 16,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Auf dem dritten Platz ist die Branche Tabakwaren, die ihren Bruttowerbedruck im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16,6 Prozent reduzierte.

Versicherungen hoch im Kurs

Die Branche Finanzen zählt ebenfalls zu den Branchen, die ihren Bruttowerbedruck im Monat April erhöhten. Sie verzeichnete im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von insgesamt 24,4 Prozent. Die zur Branche Finanzen gehörende Produktgruppe Versicherungen zeigte von allen Produktgruppen die markanteste Veränderung: Sie weist im April 2016 einen 50 Prozent höheren Bruttowerbedruck als im April des Vorjahres aus.

Werbedruck in den Branchen

Werbedruck in den Branchen mit Vorjahresvergleich

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NZZ lanciert neues E-Paper

Ab sofort ist das neue NZZ-E-Paper für die Betriebssysteme iOS, Android, Windows 10 sowie geräteübergreifend für den Browser verfügbar. Die E-Paper-App ist für das Tablet und neu auch für das Smartphone optimiert.

Nachdem die NZZ im letzten Jahr NZZ.ch und die gedruckte Neue Zürcher Zeitung neu lanciert hat, folgt nun das E-Paper. Die NZZ hat die neue E-Paper-App nicht nur für iOS und Android, sondern als schweizweit einziges Medienhaus auch als Windows 10-App entwickelt. Die App ermöglicht den Zugang zur gesamten NZZ-Welt mit der Neuen Zürcher Zeitung, der NZZ am Sonntag sowie allen Beilagen und Magazinen der NZZ, wie beispielsweise Bücher am Sonntag, NZZ Folio oder NZZ Geschichte. Die neue App ist für alle gängigen mobilen Betriebssysteme und Displaygrössen optimiert. Der Download der Neuen Zürcher Zeitung und der NZZ am Sonntag erfolgt auf Wunsch bei WLAN-Verbindung neu automatisch bereits ab 4 Uhr morgens.

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Die Bedienfreundlichkeit und einfache Navigation auf allen Betriebssystemen und Geräten stand bei der Entwicklung der App im Mittelpunkt. Rouven Leuener, Leiter Digitale Produktentwicklung der NZZ: «Wir haben unsere Kunden in mehreren Phasen aktiv in den Entwicklungsprozess miteinbezogen, damit die neue E-Paper-App ihren Bedürfnissen entspricht.» So können Lesende etwa neu mit Swipe-Gesten direkt von einem Artikel zum nächsten blättern, die Publikation wahlweise im finiten Originallayout der Zeitung oder in einer auf die jeweilige Bildschirmgrösse angepassten flexiblen Leseansicht nutzen und die Speicherung vergangener Ausgaben individuell verwalten.

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Neben den E-Paper-Applikationen hat die NZZ auch das über den Browser zugängliche E-Paper überarbeitet und bietet den Nutzerinnen und Nutzern auch auf diesem Kanal ein verbessertes Leseerlebnis.

Numéro 10: Kampagne für Le Gruyère AOP

Die Kampagne von Numéro 10 setzt auf lange Tradition, natürliche Sympathie und den einzigartigen und universellen Geschmack des Le Gruyère AOP.

Le Gruyère AOP ist das Aushängeschild des helvetischen Erbguts und ein Teil unserer Schweizer Geschichte. Allseits beliebt gehört er zu unserem kulinarischen Alltagsleben. Neun von zehn Schweizern konsumieren den Käse regelmässig, wobei ihn 50 Prozent der Schweizer Bevölkerung als ihren Lieblingskäse bezeichnen.

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Aufgebaut wie eine Saga zeigt die Kampagne eine Serie von amüsanten Sujets. Dabei werden Käsestücke so in Szene gesetzt, dass sie einen persönlichen Bezug zum Konsumenten, einen Feiertag, eine Jahreszeit oder auch ein aktuelles Gesellschaftsthema repräsentieren. Die Kampagne symbolisiert somit, dass Le Gruyère AOP jedem entspricht: jedem Geschmack und jedem Alter. Sie ist Online, auf Plakaten, in der Presse und an diversen Sponsoringanlässen der Marke zu sehen. Zudem wird im Herbst der neue TV-Spot lanciert. Der Slogan – Der Geschmack der Schweiz seit 1115 – erinnert an die starke Identität von Le Gruyère AOP und unterstreicht die Authentizität und den Fortbestand dieses noblen Produkts über die Jahrhunderte und Generationen hinweg.

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Werbedreh sorgt für Panik in Cannes

Eine Gruppe maskierter Männer in Militäruniform hat unter Gästen eines Luxushotels bei Cannes kurzzeitig für Panik gesorgt - bis sich der vermeintliche Anschlag als ein nicht genehmigter Dreh für einen Werbeclip entpuppte.

Die laut Zeugen wie die Dschihadisten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aufgemachten Männer näherten sich mit einem Schnellboot dem legendären Hotel du Cap – Eden-Roc in Antibes und versuchten, dort anzulegen, wie aus übereinstimmenden Quellen am Samstag verlautete. Auf dem aufblasbaren Boot befand sich den Angaben zufolge auch eine schwarze Fahne, ähnlich der des IS. Die falsche Attacke ereignete sich noch dazu am ersten Freitag, den 13., seit den November-Anschlägen von Paris, bei denen ebenfalls an einem Freitag, den 13., 130 Menschen getötet worden waren. Der US-Publizist J.R. Saget, der während des Vorfalls mit Vanity Fair – Herausgeber Graydon Carter auf der Terrasse des Eden-Roc sass, berichtete, die Gäste seien geschockt gewesen. «Jemand schrie und die Leute sind aufgesprungen und schnell in Richtung Swimmingpool gelaufen. Es war ziemlich furchteinflössend», sagte Saget dem «Hollywood Reporter».

Teurer Dreh

Die französische Internetfirma Oraxy, die das zweifelhafte Spektakel organisiert hatte, war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Ein Polizeisprecher sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Männer hätten zuvor schon versucht, eine Sicherheitssperre auf See zu durchbrechen. Danach hätten sie an dem Hotel anlegen wollen. Gendarmen hätten das Boot beschlagnahmt. Ein Justizvertreter sagte AFP, der nicht genehmigte Dreh drohe die Verantwortlichen «sehr teuer zu stehen zu kommen». Es gehe nicht nur um Verstösse gegen Seerecht, sondern auch um das Zufügen «psychischer Traumata». Die Ermittler klärten derzeit auch, wer der Besitzer des Bootes sei und es vermietet habe. Derzeit läuft im nahegelegen Cannes das Filmfestival unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen. Im berühmten Eden-Roc sind stets auch Stars der Branche einquartiert. Dort findet zudem am Donnerstag die traditionelle Aids- Gala einer US-Hilfsorganisation statt, eines der glamourösesten Partyereignisse rund um die Festspiele. (SDA)

Blue Spirit: Kunstvoller Auftritt für Palette

KSP lanciert Gartengold: «Apfelsaft with a Mission.»

Gartengold ist mehr als nur ein Kunde von KSP. Die Agentur hat sich am Start-up beteiligt, verhilft ihm nach dem Relaunch zum Erfolg und gewinnt dafür den iF Public Value Award.

Gartengold, das ist eine Geschäftsidee, die jede Kategorie bricht. Denn sie kombiniert gleich zwei bislang übergangene Ressourcen in einem genussvollen und 100 Prozent nachhaltigen Produkt.

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Jogging kann sehr inspirierend sein. Zum Beispiel, wenn einem auf der Laufstrecke seltene alte Apfelsorten auffallen, die in privaten Gärten ungeerntet vom Baum fallen. Von diesem Moment an starteten die Gründer von Gartengold ihren Weg von der Vision zur Mission: Könnte man diese liegengelassenen Rohstoffe verwerten? Könnte man dazu bislang benachteiligte Menschen aktivieren und damit vergessene Obstbäume wieder nutzen? Könnte man aus diesen beiden ungenutzten Ressourcen Category Breaking Products schaffen?

Aus diesen Fragen sind mittlerweile über 70 Baumspender, rund 400 gespendete Bäume, über 30 Jobs für Menschen mit Behinderung, über 50'000 Flaschen Apfelsaft, viele überzeugte Kunden und ein kleines nachhaltiges Unternehmen entstanden.

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Gartengold ist soziales Unternehmertum in Reinkultur und steht für Nutzenmaximierung vor Gewinnmaximierung. Gemeinsam mit Partnern, Baumspendern, Erntehelfern und Kunden entstehen mit jedem gepflückten Apfel und jedem Schluck Apfelsaft neue Möglichkeiten. Und das mit langfristigem Mehrwert. Sozial durch Re-Integration bislang übergangener Menschen. Gesellschaftlich durch Vermeidung von Verschwendung. Ökologisch durch Re-Resourcing und den Erhalt damit verbundener Lebensräume. Dank dem Redesign ist Gartengold zur Firma with a Mission geworden, kann damit weiteren Category Breaking Products Schub verleihen und neue Missionen ins Leben rufen.

Dank der neuen Strategie und dem damit verknüpften Rebranding von KSP wird jetzt aus einem guten Apfelsaft der «Saft with a Mission». Das Redesign greift dies nicht nur auf, sondern macht es auch noch sichtbar: Gartengold lebt von den Synergien zweier Ressourcen. Aufbauend auf diesem Konzept wurde das neue Logo aus zwei Schriften zu etwas ganz Neuem kombiniert, das Früchte trägt. Und der erste schöne Erfolg für das Rebranding und Redesign ist der Gewinn des neu ins Leben gerufenen iF Public Value Award. Das renommierte International Forum Design iF will damit Projekte in den Fokus rücken, die Lösungen auf drängende Fragen unserer Zeit bieten und die Gesellschaft voranbringen.
 

Andy Fischer verlässt Tagblatt der Stadt Zürich

Der geschäftsführende Chefredaktor Andy Fischer hat sich entschieden, das Tagblatt der Stadt Zürich auf Ende August 2016 zu verlassen, um eine neue Stelle als Verlagsleiter beim SMH Verlag in Zürich anzutreten.

Andy Fischer ist seit Anfang 2012 beim Tagblatt der Stadt Zürich (Werbewoche.ch berichtete). Er trug laut Mitteilung in den vergangenen Jahren massgeblich zur inhaltlichen Weiterentwicklung des Tagblatts zu einem modernen Stadtmagazin bei und zeichnete für das umfassende Redesign 2015 verantwortlich. Darüber hinaus ist es Andy Fischer gelungen, das Tagblatt der Stadt Zürich in einem schwierigen Marktumfeld auch wirtschaftlich erfolgreich zu führen.

Andy Fischer blickt auf eine mehr als zwanzigjährige Karriere in der Medienbrache zurück. Nach Stationen bei Radio Zürichsee und Radio Z, wo er als Chefreporter und stellvertretender Chefredaktor amtete, stiess er 2001 zu 20 Minuten. Bei der Pendlerzeitung leitete er zuerst das Ressorts Zürich, bevor er 2004 zum stellvertretenden Chefredaktor ernannt wurde.

(Bild: Tamedia/Nandor Nagy)

Somedia steigert Umsatz und Gewinn

Somedia hat 2015 den Umsatz auf 133 Millionen Franken oder um drei Prozent gesteigert. Der Gewinn stieg von 3,2 Millionen Franken auf 4,5 Millionen Franken.

Die Erfahrungen mit dem Medienhaus, welches nun seit mehr als einem Jahr in Betrieb ist, sind laut Mitteilung gut. Die Arbeitsabläufe hätten sich sehr gut eingespielt und die Mitarbeitenden seien mit den neuen Arbeitsplätzen zufrieden, schreibt das Churer Medienhaus, zu dem auch die Werbewoche gehört. Die crossmediale Ausrichtung der Redaktionen mit der Medienfamilie Südostschweiz würden ständig optimiert. Auch im Bereich des Werbeverkaufs und der Mediendienstleistungen würden im neuen Medienhaus neue crossmediale Projekte und Produkte realisiert oder seien in der Umsetzung.

Eine deutliche Kostensenkung ist unter anderem auf markante Einsparungen bei den Produktionskosten zurückzuführen. Die Anzahl der Mitarbeitenden sank um 22 von 891 auf 869.

Im Kerngeschäft (Abonnements, Anzeigen, Druckverkauf) waren die Umsätze rückläufig. Somedia hat deshalb im Digitalbereich Projekte angeschoben, welche neue Erträge erbracht haben. Von den zehn Firmen von Somedia erzielte das Druckunternehmen einen negativen Jahresabschluss. Dies ist laut Mitteilung auch auf die ungünstige Währungssituation seit Januar 2015 zurückzuführen. Wie bereits mitgeteilt, wird Somedia Production auf Anfang nächsten Jahres die Druckproduktion und Weiterverarbeitung bei der Comprinta in Schwerzenbach vornehmen (Werbewoche.ch berichtete). Dies soll die Kostensituation erheblich verbessern. Somedia hat sich zu diesem Zweck bei Comprinta beteiligt und wird Einsitz in den Verwaltungsrat nehmen.
 

Somedia
In Mio. Franken (ohne Sondereffekte) 2015 2014
Betriebsertrag 133,1 129,8
Cash Flow 9,1 4,7
Jahresgewinn 4,5 3,2
Anzahl Mitarbeiter 869 891

Zu guter Letzt: Einsamer Tropfen

Dass ein Tropfen Pril für den ganzen Abwasch reicht, zeigt TBWA Dubai mit einer sehenswerten Promo-Aktion.

Mit Abwaschmittel ist es wie mit so vielem sonst in unserem Leben (z.B. Shampoo): Man nimmt viel mehr, als nötig wäre und belastet so nicht nur die Umwelt, sondern auch das eigene Portemonnaie (und je nach Mittel auch die eigene Gesundheit). Dass ein Tropfen wirklich genug ist, zeigt TBWA in den Vereinigten Arabischen Emiraten nun mit einer Aktion, die irgendwie auf der Hand liegt – im positiven Sinne: Fingernagelgrosse Mini-Pril-Flaschen mit dem Inhaltsvolumen eines Tropfens. Diese werden in Supermärkten bei Promo-Aktionen verteilt. Und mit Sicherheit gerne angenommen, denn Miniatur-Ausgaben ziehen bekanntlich immer. (hae)

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Inter-Punkt: Neues CD für das Kantonsspital Aarau

Die Web- und Werbeagentur Inter-Punkt realisierte das neue Corporate Design (CD) für das Kantonsspital Aarau (KSA): Modern, einheitlich und durchdacht kommt der neue Auftritt daher.

In enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen hat Inter-Punkt das neue Corporate Design für das Kantonsspital Aarau erarbeitet. Der Claim «Das Spital mit Kopf, Hand und Herz» blieb als Ausgangslage bestehen um den Wiedererkennungswert der Marke nicht zu verlieren. Basierend auf dem Claim wurde das bestehende Logo modernisiert und die Symbolik wurde klarer herausgearbeitet. Speziell zu erwähnen ist die im Rahmen des neuen Auftritts erarbeitete Icon-Welt. Diese gleicht sich thematisch und stilistisch nahtlos an das neue Logo an und wird in sämtlichen Gestaltungselementen eingesetzt. Das Bildkonzept orientiert sich mit dem Thema «Mensch» ebenfalls an dem Claim. Es werden echte Mitarbeiter und Köpfe des KSA in realen Situationen abgebildet.

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Basierend auf dem angepassten Logo wurden sämtliche – von Drucksachen (Briefschaften, Visitenkarten, Broschüren, Inserate etc.) über Beschriftungen (innen, aussen und an Fahrzeugen) bis zu den digitalen Kommunikationswegen (Newsletter, Social-Media, Webseiten Content) – Massnahmen neu gestaltet Dank einem vereinheitlichten Konzept und der dazugehörigen Harmonisierung von Bildsprache, Schriften und den eingesetzten Farben ist ein rundum stimmiger und einheitlicher Auftritt für das Spital entstanden.

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Zum Schluss wurden sämtliche definierten Massnahmen anhand eines CD-Manuals festgehalten und dem Kunden übergeben.

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Verantwortlich bei KSA: Stephanie Arnold, Andrea Hopmann. Verantwortlich bei Inter-Punkt: Fabian Koch (Beratung, Konzept), Christoph Zimmermann (Grafik, Konzept, Illustrationen, Manual).

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