Online-Werbung wächst markant

Die aktuellste Publikation der Stiftung Werbestatistik Schweiz zeigt: Es sind vor allem die digitalen Medien, die ihre Werbeumsätze im letzten Jahr steigern konnten.

Neu umfasst die Statistik auch Hochrechnungen für die Bereiche Online-Werbung sowie Werbe- und Promotionsartikel. Die Presse bleibt die bedeutendste Werbegattung.

Die Stiftung Werbestatistik hat erneut die Nettoumsätze aus dem Schweizer Werbemarkt zusammengetragen. Für das Jahr 2015 wurden Werbeumsätze von insgesamt 5210 Millionen Franken Schweizer Franken gemeldet. Dieses Ergebnis liegt knapp unter dem Vorjahresniveau (–3 Prozent).

Seit 2016 umfasst die Werbestatistik neu Zahlen zur Entwicklung der Online-Werbung. Mit einer Zunahme von 7 Prozent sind die Umsätze in diesem Bereich gegenüber Vorjahr markant gewachsen. Das stärkste Wachstum weist die Online-Display-Werbung aus, mit +8 Prozent auf 215 Millionen Franken Schweizer Franken. Auch die Umsätze der Online-Verzeichnisse liegen über dem Vorjahresniveau (+5 Prozent).

Kino- und Aussenwerbung mit positiver Entwicklung

Positive Entwicklungen im Vergleich zu 2014 gab es ausserdem bei der Aussenwerbung (+4 Prozent). Hier legte insbesondere der digitale Bereich zu, mit einer Zuwachsrate von 9 Prozent. Die Kinowerbung konnte im letzten Jahr eine Umsatzsteigerung von 28 Millionen Franken auf
34 Millionen Franken Schweizer Franken verbuchen.

Im Gegensatz zu den Online-Verzeichnissen ist das Geschäft mit gedruckten Adress- und Telefonverzeichnissen rückläufig (–12 Prozent). Ebenfalls abnehmende Werbeumsätze verzeichnen die Gattungen TV (–3 Prozent) und Radio (–5 Prozent).

Seit diesem Jahr wird in der Werbestatistik neu der Bereich der Werbe- und Promotionsartikel ausgewiesen. Dessen Umsätze sind mit einem Minus von 6 Prozent auf 692 Millionen Franken Schweizer Franken zurückgegangen.

Werbekuchen bleibt stabil verteilt

Die Werbeeinnahmen der Presse sind gegenüber Vorjahr gesunken (–6 Prozent). Mit Umsätzen von über 1,4 Milliarden Schweizer Franken bleibt sie aber weiterhin die bedeutendste Werbegattung vor TV und Direktmarketing (vgl. Abbildung).

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In den letzten Jahren versuchte die Stiftung Werbestatistik Schweiz erfolglos, vergleichbare Umsätze für Display-Werbung zu erheben. Aufgrund einer verbesserten Rücklaufquote aus dem Markt können die Zahlen für die Online-Werbung 2016 endlich ausgewiesen werden. Mit der Aufnahme von Promoswiss werden neu auch die Umsätze für den Bereich der Werbe- und Promotionsartikel ausgewiesen. Damit sind in der Statistik noch mehr relevante Werbeträger vertreten. Da für beide neu aufgenommenen Werbegattungen auch die Vorjahreszahlen miterhoben wurden, sind Vergleiche mit 2014 möglich.

 


Detaillierte Erläuterungen zu den Netto-Werbeumsätzen

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Rückläufiger Werbemarkt Schweiz

Nach den massiven Umsatzeinbrüchen von 2009 hat sich die Situation im Werbemarkt stabilisiert. Dennoch sind die Umsätze nach 2011 durchwegs rückläufig.

Entwicklung der Werbeumsätze läuft nicht parallel zum BIP

Gemäss den aktuellsten Zahlen des SECO hat das Bruttoinlandprodukt seit 2009 jedes Jahr zugenommen. Die positive Wirtschaftsentwicklung verläuft nicht parallel zu den Werbeinvestitionen. Das BIP scheint als erklärender Faktor der Entwicklung der Netto-Werbeumsätze nicht mehr ausreichend, wenn nicht sogar ungeeignet zu sein.

Presse: Inserateeinnahmen sind erneut rückläufig

Die Netto-Werbeumsätze der Schweizer Presse liegen mit 1436 Millionen Franken um 6,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Mit einem Minus von 8,2 Prozent ist der Rückgang in der Kategorie der Tages-, regionalen Wochen- und Sonntagspresse am grössten. Die Erlöse aus Stellenanzeigen sind nur noch von marginaler Bedeutung (65 Millionen Franken) und erreichen bei der Tagespresse gerade noch einen Anteil von 8,8 Prozent am gesamten Anzeigenvolumen.

Fernsehen: leicht rückläufig

Insgesamt liegen die Zahlen der Fernsehwerbung (inkl. Sponsoring von Sendungen) mit Erlösen von 749 Millionen Franken unter dem Vorjahresniveau (–3,0 Prozent). Der Marktanteil der SRG-Sender ist auf 48,6 Prozent geschrumpft. Die Werbefenster der ausländischen Sender konnten ihren Marktanteil auf 42,2 Prozent ausbauen. Der Marktanteil der privaten Schweizer Sender blieb mit 9,2 Prozent nahezu unverändert.

Neu: Online-Werbung: Markantes Wachstum

Die Werbestatistik 2016 umfasst erstmals auch eigene Zahlen zur Entwicklung der Online-Werbung. Insgesamt liegen die Umsätze aus der Online-Werbung mit 572 Millionen Franken deutlich über dem Vorjahresniveau (+7,0 Prozent). Das stärkste Wachstum weist der Bereich der Online- Display-Werbung mit +8,2 Prozent auf 215 Millionen Franken aus. Auch die Umsätze der Online-Verzeichnisse liegen mit 127 Millionen Franken um +5,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Online-Rubrikenmärkte (Jobs, Immobilien, Autos) konnten mit einem Umsatz von 230 Millionen Franken ebenfalls deutlich zulegen (+6,8 Prozent). Zahlen für den Bereich der Suchmaschinen-Werbung können aufgrund der mangelnden Meldebereitschaft weiterhin nicht ausgewiesen werden.

Kino als klarer Gewinner bei den elektronischen Medien

Von den anderen elektronischen Medien weist nur die Kinowerbung eine positive Entwicklung auf (+21,4 Prozent). Die Werte für Radio (–4,6 Prozent) und für Teletext (-19,0 Prozent) liegen erneut unter dem Vorjahresniveau.

Aussenwerbung: solides Plus gegenüber 2014

Insgesamt liegen die Werbeeinnahmen für die Aussenwerbung mit 449 Millionen Franken über dem Vorjahresniveau (+3,8 Prozent). Mit analoger Plakatwerbung wurde ein Umsatz von 345 Millionen Franken erzielt (+2,8 Prozent), während Digital Out of Home (inkl. Adscreen) eine Zuwachsrate von 8.9 Prozent verzeichnet (Umsatz: 36 Millionen Franken).

Rückläufige Entwicklung bei den gedruckten Adress- und Telefonverzeichnissen

Im Gegensatz zu den Online-Verzeichnissen ist das Geschäft mit gedruckten Adress- und Telefonverzeichnissen stark rückläufig. Der Umsatz ging im Jahre 2015 um 12,2 Prozent auf 85 Millionen Franken zurück.

Geringfügige Umsatzverluste bei der Direktwerbung

Die Einnahmen aus Verteilkosten für adressierte und unadressierte Werbung sanken um 1,1 Prozent auf 1047 Millionen Franken

Neu: Werbe- und Promotionsartikel verzeichnen Rückgang

Eine weitere Neuerung der Werbestatistik 2016 ist der Bereich der Werbe- und Promotionsartikel. Die Umsätze in diesem Bereich sind mit einem Minus von 5,7 Prozent auf 692 Millionen Franken deutlich zurückgegangen.
 

Oliver Schibli wird neuer Geschäftsführer von Joiz

Der Internet- und Marketing-Spezialist Oliver Schibli wird neuer Geschäftsführer von Joiz Schweiz. Er löst damit Nicolas Bürer ab, der auf seinen Wunsch zurücktritt, um sich eigenen unternehmerischen Projekten zu widmen.

Joiz CEO Alexander Mazzara erklärt: «Wir danken Nicolas Bürer für seinen grossen und sehr engagierten Einsatz bei Joiz Schweiz. Es ist ihm in den letzten zwei ein halb Jahren gelungen, Joiz in der Schweiz zu etablieren und mit neuen Programmen den Sender erwachsener werden zu lassen.»

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Oliver Schibli hat grosse Erfahrungen im On- und Offline Marketing. Er gründete 1998 das erste Streaming Unternehmen in der Schweiz (ITV Media). Von 2002 bis 2008 arbeitete er für das Bluewin Portal, zuletzt als Head of Product Management. Anschliessend war er als Head of Sales und Leiter Product Management für Tillate und für Ringier tätig. In den letzten vier Jahren war er CEO von ricardolino.ch/ Olx.ch.

Joiz CEO Alexander Mazzara: «Mit Oliver Schibli können wir einen Geschäftsführer verpflichten, der einen guten Track Record im digitalen Marketing, digitalen Transaktionsgeschäft und Online Werbung hat und der über ein breites Know-how für Internet Technologien und Internet Märkte in der Schweiz und in Europa verfügt. Unter seiner Führung werden wir Joiz Schweiz weiter zu einem führenden Anbieter von interaktiven und medienübergreifenden Inhalten entwickeln.»

Oliver Schibli in einer Mitteilung: «Ich freue mich riesig, mit dem erfahrenen und sehr kreativen Joiz Team zusammenzuarbeiten. Es ist für uns als Team eine spannende Herausforderung, ein Programm zu machen, das ein breiteres Publikum anspricht und auf die immer grössere Zahl von mobilen Nutzern ausgerichtet ist. Gemeinsam werden wir dafür sorgen, dass Joiz weiter wächst und wir interaktives TV in der Schweiz etablieren.»

Vier über fünf – hohe Erfolgsquote bei der KP-Prüfung

An der Eidgenössischen Prüfung für Kommunikations­planer­innen und -planer 2016 erreichten vier Kandidatinnen und Kandidaten von insgesamt 72 einen hervorragenden Notenschnitt von über 5,0.

Diesen Frühling haben 72 Kandidatinnen und Kandidaten aus der ganzen Schweiz die Reise an die eidgenössischen Kommunikationsplaner-Prüfungen nach Zürich und Biel angetre­ten. Für 82 Prozent aus der Deutschschweiz und 66 Prozent aus der Romandie hat sich der grosse Aufwand, den sie darin investiert haben, mehr als gelohnt! Sie haben die Berufs­prüfung bestanden und damit bewiesen, dass sie die drei Hauptfächer Kommunikations­planung, Media und Produktion beherrschen. In der schriftlichen Prüfung dieser Fächern durften die Kandidatinnen und Kandidaten 2016 erstmals einen Bundesordner mit Fachunterlagen mitbringen und benutzen. Diese Hilfe hatte zumindest in diesem Jahr keinen unmittelba­ren Einfluss auf die Ergebnisse. Viele Kandidaten merkten wohl bald, dass beim Herum­blättern im Ordner wertvolle Prüfungszeit verloren geht.

Vier Absolventen aus der Deutschschweiz glänzten in diesem Jahr mit einem Notendurch­schnitt von über 5,0. Das schweizweit beste Ergebnis erreichte Nadine Kradolfer aus Spiez mit einer starken Schlussnote von 5,3. Auf dem zweiten Platz reihen sich Sara Hübscher (Zug) und Anja Roy (Schlierbach) mit der Note 5,2 ein. Ebenfalls aufs Podest hat es Dino Amantea aus Baden mit der Note 5,1 ge­schafft. In der Romandie erreichte Diego Mediano aus Lausanne als Bester einen Durchschnitt von 4,9. Damit tritt ein neuer hoch motivierter Jahrgang von Berufspraktikerinnen und -praktikern in die viel­seitige und spannende Welt der kommerziellen Kommunikation ein. Die begehrten Fach­ausweise werden am 24. Juni in Bern vom Präsidenten der Prüfungs­kommission, Urs Schneider, übergeben.

Alle erfolgreichen Kandidatinnen und Kandidaten finden Sie in diesem PDF.
 

Matter Gretener Lesch: Schnell geschaltet für Place B

Matter Gretener Lesch hat die Kritik an FCZ-Präsident Ancillo Canepa für die Bewerbung von Lagerraum genutzt.

Nur 24 Stunden nach der Entstehung der Idee sorgte sie auch schon im «Blick» für jede Menge Schmunzler: Für ihren neuen Kunden placeB hat die Nudge-Agentur Matter Gretener Lesch den Unmut der FCZ-Fans über Ancillo Canepa geschickt zur Bewerbung von Lagerraum genutzt.

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Verantwortlich bei Place B: Manuel Gerber (Co-Founder und Chief Marketing Officer). Verantwortlich bei Matter Gretener Lesch: Daniel Matter (Creative Direction), Dominik Imseng (Text), André Schmid (Grafik), Verena Knof (Beratung).
 

Twint und Paymit fusionieren

Die fünf grössten Schweizer Banken Credit Suisse, Postfinance, Raiffeisen, UBS und ZKB, die Finanzinfrastrukturdienstleisterin SIX, die Detailhändler Coop und Migros sowie Swisscom haben sich auf eine gemeinsame Lösung für ein Schweizer Mobile-Payment-System verständigt.

Es verbindet die Stärken von Paymit und Twint und bietet eine plattformunabhängige, wettbewerbsfähige und kundenfreundliche Lösung für alle Marktteilnehmer. Neben der Payment-Funktion sind Mehrwertleistungen massgebende Elemente der gemeinsamen Lösung. Die Zusammenlegung der beiden heutigen Systeme erfolgt im Laufe des Herbstes 2016. Nutzer und Händler von Paymit und Twint können die zwei Systeme bis zur Migration auf die neue Plattform wie gewohnt einsetzen.

Weiterentwicklung und Betrieb werden an ein eigenes Unternehmen übertragen, an dem die fünf grössten Banken und SIX beteiligt sein werden. Es wird von Jürg Weber präsidiert und von Thierry Kneissler als CEO geleitet.

Die neun Unternehmen haben Ende März 2016 ergebnisoffene Sondierungsgespräche für eine gemeinsame Mobile-Payment-Lösung angekündigt (Werbewoche.ch berichtete). Ziel der Gespräche war die Abklärung der Machbarkeit eines gemeinsamen, kundenfreundlichen mobilen Zahlungssystems, das rasch verbreitet und schweizweit sowohl im stationären Handel als auch bei Online-Einkäufen und weiteren Anwendungen verwendet werden kann. Im Mai konkretisierten sich die Gespräche, wie die Sonntagspresse vermeldete (Werbewoche.ch berichtete).

Stärken beider Systeme gebündelt

Die beteiligten Unternehmen haben sich nun darauf verständigt, ein gemeinsames Mobile-Payment-System zu betreiben, das die Vorteile der beiden bisher getrennt betriebenen Systeme Paymit und Twint vereint. Das neue System tritt unter der Marke «Twint» auf. Es erfolgt ein umfassendes Re-Branding, das der gemeinsamen Schweizer Mobile Payment Plattform Rechnung trägt. Die gemeinsame Plattform steht allen Konsumentinnen und Konsumenten sowie sämtlichen Händlern offen – vom Grossverteiler bis zur Espresso-Bar, Banken, Herausgebern von Zahlkarten (Issuer), Abrechnungsunternehmen (Acquirer) sowie allen weiteren in- und ausländischen Marktteilnehmern. Sie ist kanalübergreifend an der Ladenkasse, im E-Commerce, in Apps, an Automaten sowie zwischen Personen einsetzbar. «Wir arbeiten nun mit Hochdruck daran, die beiden Systeme zu migrieren und die gemeinsame Plattform allen Händlern und Endkunden im Laufe des Herbstes 2016 verfügbar zu machen», erklärt Thierry Kneissler, der als CEO das neue Unternehmen leiten wird.

Die Plattform kombiniert die Stärken von Paymit und Twint. Ausserdem kann jede Partnerbank, wie bei Paymit, ihre eigene Applikation im Co-Branding herausgeben, und dem Handel steht die Option von Twint offen, eigene Kundenkarten ins System einzubinden. «Ich bin froh, dass unsere Anstrengungen für innovative digitale Lösungen im Finanzbereich hier zu einem gemeinsamen Ganzen geführt haben, wo wir das Beste aus den zwei Welten zusammenbringen konnten», meint Lukas Gähwiler, President UBS Switzerland.

Weitreichende Funktionalitäten

Von der gemeinsamen Zahlungslösung profitieren laut Mitteilung insbesondere die Nutzer. Sie werden eine breite Akzeptanz im stationären Handel vorfinden, online und in Applikationen von Händlern einkaufen, Rechnungen begleichen und an Automaten Lebensmittel, Parkscheine, Skipässe sowie weitere Güter und Dienstleistungen bezahlen können. Auch Überweisungen unter den Nutzern werden weiterhin möglich sein. Zudem kann der Nutzer wählen, wie er seine mobile Zahlung begleichen will: Die neue Zahlungslösung akzeptiert sowohl die Anbindung eines Bankkontos als auch einer Kredit- oder Prepaidkarte sowie das Aufladen per Vorauszahlung (Prepaid). Auch die Händler profitieren von der gemeinsamen Lösung: Mehrwertleistungen, wie die Integration von Kundenkarten, Stempelkarten oder Promotionsrabatten (Mobile-Couponing) stehen interessierten Händlern und Kunden zur Verfügung.

«Wir sind sehr erfreut, dass wir nun eine Lösung haben, die technologisch innovativ ist und bei der wir die unterschiedlichen Funktionalitäten von Paymit und Twint zu Gunsten der Kundinnen und Kunden verbinden konnten», meint Alexandre Zeller, Präsident des Verwaltungsrates von SIX.

Dank des gemeinsamen Standards entfällt eine Mehrfachintegration verschiedener Zahlungsverkehrslösungen und spart damit Investitionskosten für die Händler. Die Lösung ist technologisch offen, um vorhandene und zukünftige Übermittlungstechnologien wie Bluetooth, QR-Code und NFC zu integrieren. Insbesondere lassen sich neben den Twint-Terminals (Beacons) die ebenfalls vorhandenen Zahlterminals aller Anbieter in das System integrieren. Dies mit dem Ziel, eine möglichst rasche und weitreichende Marktdurchdringung zu erreichen. Auch Kleinsthändler oder Dienstleistungsunternehmen können sich ohne grosse Investitionen ans System anschliessen. Damit können wir den bundesrätlichen Auftrag, eine moderne Zahlungsverkehrs-Infrastruktur bereitzustellen, gemeinsam mit unseren Partnern aus dem Schweizer Finanzplatz und des Handels erfüllen», ergänzt Hansruedi Köng, CEO von Postfinance.

Eigenes Unternehmen

Der Betrieb der gemeinsamen Lösung wird an ein eigenes Unternehmen namens Twint AG übertragen, an dem die fünf grössten Banken und SIX beteiligt sind und das weiterhin mit bestehenden strategischen Partnern, u.a. Swisscom für die Bankenintegration, zusammenarbeiten wird.

Der VR setzt sich aus dem Kreis der Eigentümer zusammen. Das Präsidium wird Jürg Weber, Division CEO Payment Services von SIX übernehmen. Als CEO wird Thierry Kneissler das Unternehmen führen. Er leitet heute Twint, ein Tochterunternehmen von Postfinance. «Es wird nun darum gehen, den gemeinsamen Willen zu einem innovativen und wettbewerbsfähigen mobilen Zahlungssystem durch verlässliche Strukturen und Prozesse schnell in eine qualitativ hochstehende Dienstleistung für die Konsumenten und den Handel zu überführen», ergänzt der designierte Verwaltungsratspräsident Jürg Weber.

Die Umsetzung der gemeinsamen Mobile-Payment-Lösung bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden. Vorbehältlich dieser Entscheide soll eine gemeinsame Lösung im Laufe des Herbstes 2016 einsatzbereit sein. Bis zu diesem Zeitpunkt können Nutzer von Paymit und Twint unverändert die Dienste und Funktionen ihres Anbieters in Anspruch nehmen. Bestehende Verträge sollen lösungsabhängig überführt werden.

Die Ad School Schweiz startet

Bildungsoffensive für die Schweizer Kommunikationsbranche: ADC, Leading Swiss Agencies (LSA) und die Account Planning Group (APGS) starten gemeinsam die Ad School.

Ab Mitte August werden sowohl ein Lehrgang Kreation für junge Art Directors, Texter und Digitale sowie ein Lehrgang Strategie für junge Strategen und Berater angeboten. Mit im Boot werden auch Partner wie Google und die HWZ sein.

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Die Ad School ist neu und doch erfahren. Sie ist aus der ADC/BSW-Kreativschule hervorgegangen und nimmt deren Ideen in die heutige Zeit. Das heisst: Sie ist digitaler und vernetzter. So bietet sie nicht nur kreativen Talenten das Rüstzeug, sondern dank der Zusammenarbeit mit der Account Planning Group Switzerland auch jungen Beratern und Strategen eine spezifische Weiterbildung – mit dem Lehrgang Strategie

An der Ad School Schweiz sollen die begabtesten Talente der Kommunikationsbranche von den besten Vertretern und Dozenten der Branche lernen. 37 Top-Dozenten aus dem In- und Ausland habe man engagieren können, so Schulpräsident Peter Brönnimann. Als Kooperationspartner ist Google dabei, eine Zusammenarbeit mit der HWZ ist zudem in Vorbereitung.

Am 18. August starten die ersten, rund vier Monate dauernden, berufsbegleitenden Lehrgänge: Der Lehrgang Kreation für junge Texter, ADs, Grafiker und Digitale sowie der Lehrgang Strategie für Berater, die sich strategisch weiterbilden wollen.

Im Lehrgang Kreation bekommen kreative Talente wie ADs, Grafiker, Texter und Digitale das theoretische und praktische Rüstzeug vermittelt, das es heute braucht: von der Strategie über Ideenfindung und -beurteilung bis zur mediengerechten Umsetzung in den verschiedensten Kanälen – mit einer besonderen Gewichtung der digitalen Herausforderungen von heute und morgen.
Zu den Dozenten 2016 dieses Lehrgangs gehören unter anderem Branchengrössen wie Michael Conrad, Peter Felser, Martin Spillmann oder David Schärer sowie eine Vielzahl von exzellenten Digitalspezialisten; ua. Michael Hinderling, Hansi Voigt, Remo Prinz, Christian Etter oder UX-Spezialist Adrian Zumbrunnen. Zudem führt Google ein eintägiges Seminar zum Thema «Today’s Mobile Moments» durch.

Der Lehrgang Strategie richtet sich an Personen, welche die strategischen Herausforderungen in einer Agentur weiterentwickeln wollen: Wie entwickelt man Strategien, die Marken und Märkte nachhaltig prägen? Welche Motivationen und Wünsche treiben Menschen an und wie entwickeln wir aus diesen Insights aussagekräftige Markenpositionierungen, die on- oder offline standhalten? Wie vermitteln wir Markenwerte über aussergewöhnliche Plattformen und wie werden aus solchen Konzepten erfolgreiche Cases?

Zu den Dozenten gehören unter anderem Strategie-Profis wie Peter Felser (Serviceplan), Uwe Munzinger (Sasserath Munzinger Plus), Simon Rehsche (Heimat Zürich), Ester Elices (Publicis), Christoph Krick (Markenberater und Dozent), Matthias Breitschaft (Vorn Consulting), Christian Rieder (link), Rene Schwarz (namics 13), Michael Selz (OMD), Gordon Nemitz (Wirz) sowie weitere spannende Marketing-Experten wie Geri Aebi (Wirz), Steven Goodman (watson), Bernhard Brechbühl (Storyfilter), Christoph Birkholz (Impact Hub) und Michael Conrad.

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Die Studenten beider Lehrgänge machen gemeinsam eine Abschlussarbeit – von der Strategie bis zur fertigen Präsentation. Anmelden kann man sich ab sofort über Adschool.ch.
 

Crossmediale Snapchat-Kampagne

Für den Tag der Milch 2016 setzte Swissmilk neben den gewohnten Kanälen auf Snapchat. Die Berner Agenturen Klarkom und Newsroom Communication inszenierten dafür eine crossmediale Love Story rund um den Fahrradfreak Manu und die Bauerntocher Bianca.

Wo halten sich Schüler und Jugendliche heute digital auf? Richtig: Dort, wo sie von ihren Eltern und Lehrern nicht beobachtet werden: auf Snapchat. 59 Prozent der 14- bis 19-jährigen Schweizer Jugendlichen nutzen die trendige App auf ihren Smartphones. Dort stimmte Swissmilk sie auf den diesjährigen Tag der Milch ein.

Virtueller Mittelpunkt

Für Swissmilk ist klar: Die Milch soll auch künftig bei Jung und Alt beliebt sein. Der Tag der Milch ist deshalb vor allem ein Fest für Kinder, Jugendliche und Familien. Höhepunkt ist das Konzert eines bekannten Schweizer Acts am Hauptevent – dieses Jahr spielte Bastian Baker in Neuenburg. Um Spannung zu erzeugen und Vorfreude zu wecken, kündete Swissmilk Bakers Gig off- und online an. Auch der Plakatwettbewerb, an dem hundert Schulen aus der ganzen Schweiz Sujets zum Thema «Schweizer Milch. Natürlich gut.» kreierten, sorgte im Vorfeld für Aufmerksamkeit.

Um ihre Zielgruppen in den sozialen Medien besser zu erreichen, richtet Swissmilk seit 2015 auf der eigenen Website den Newsroom #tagdermilch ein. Dieser zeigt vor und während dem Tag der Milch Vlogs, Fotos und andere Beiträge von Swissmilk und bündelt alle Social-Media-Posts des Publikums. Der Tag der Milch, der von Genf bis Herisau an mehr als 100 Orten gefeiert wird, erhält so einen virtuellen Mittelpunkt.

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Vorfeldkommunikation

Dieses Jahr dehnte Swissmilk die Vorfeldkommunikation weiter aus: Die Kampagne, die von den Berner Content-Agenturen Klarkom und Newsroom Communication konzipiert wurde, setzte erstmals auch auf Snapchat. Deshalb erhielten die Schülerinnen und Schüler, die am Plakatwettbewerb teilnahmen, einen Radiergummi mit dem aufgedruckten Snapchat-Code, der sie direkt auf die Messaging App führte. Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten: Die Schülerinnen und Schüler wurden zu Hunderten Friends von Bianca & Manu und es entstand ein dynamischer Austausch. Die Snaps der Jugendlichen waren äusserst kreativ und zeigten auf, dass diese Art der Kommunikation bei dieser Zielgruppe sehr gut ankommt. «Wichtig für die Kampagne war ein minutiös durchdachtes Content Board, das alle Snaps, Vlogs und Posts zeitlich und inhaltlich koordinierte», sagt Marcel Suter, Partner bei Klarkom.

Schnarchen Kühe eigentlich?

Der Schauspieler David Bühler als junger Fahrradfreak Manu und die Bloggerin Kathleen Fuhrer als Bianca gaben der Kampagne ein deutsch- und ein französischsprachiges Gesicht. Während Bianca romantisch für Bastian Baker schwärmt, hat sich Manu in die Bauertochter Bianca verliebt. Um ihr zu gefallen scheut er keine Mühe: Er informiert sich auf einem Bauernhof und in einer Molkerei über die Welt der Kühe und der Milch. In seinen Beiträgen spielt er den coolen Städter, der wissen will, ob Kühe schwitzen und schnarchen. Erzählt wird die Geschichte in unzähligen Snaps, Instagram-Posts und einem guten Dutzend Vlogs.

Am Tag der Milch selbst auf der Place du Port in Neuenburg verschmolz die virtuelle Welt mit der realen: Bianca und Manu hatten alle Hände zu tun, um den Autogrammwünschen der Jugendlichen nachzukommen. «Um Erfolg zu haben, müssen sich Kanäle und Inhalte ergänzen», sagt Brian Ruchti, Geschäftsleitungsmitglied von Newsroom Communication, «eine hippe Plattform ohne gute Story funktioniert nicht.»

Newsroom

Tatsächlich erzielte der Newsroom in den zehn Tagen, in denen er aufgeschaltet war, 8117 Aufrufe von 6673 Einzelusern. Sie blieben durchschnittlich 3:52 Minuten auf der Site. In den sozialen Medien wurde die Reichweite im Vergleich zu 2015 signifikant gesteigert. Verzeichnete der offizielle Hashtag 2015 noch eine Reichweite von 15'049 Einzelusern, stieg dieser Wert 2016 bereits auf 26'201 erreichte Personen. Technisch setzte die Kampagne auf das bewährte Content-Marketing Tool von Newsroom Communication.

Die Milchparty im Web: Der Newsroom #tagdermilch

 

Elektronische Medien wachsen miteinander

Der Werbedruck im Internet nimmt stark zu. Auch der TV-Bereich wächst weiter. Dies zeigen die Zahlen des Goldbach Index (Gemi) zum Werbedruck im April 2016.

Der Werbedruck im Internet-Bereich legt im April im GEMI 18 Punkte zu und befindet sich neu auf einem Höchststand von 964 Punkten. Auch TV nimmt um 5 Punkte zu. Radio verliert gegenüber dem Vormonat 4 Punkte.

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Der Gesamtmarkt aller Medien gewinnt einen Punkt dazu und befindet sich neu auf 241 Punkten. Die Sparte elektronische Medien gewinnt 5 Punkte für sich und beansprucht neu 688 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahr sind das bereits 8 Punkte mehr.

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Grosses internationales Interesse an US-Wahl

CNN International Commercial hat eine Studie in Auftrag gegeben, die das grosse internationale Interesse am Rennen ums Weisse Haus 2016 aufzeigt. Den Ergebnissen zufolge greifen Zuschauer mehrheitlich auf CNN zu, um sich über die US-Wahl zu informieren.

Die herausragenden CNN Einschaltquoten und Webseitenzugriffe in den USA bestätigen dieses Ergebnis, so eine CNN-Mitteilung. Um die globalen Auswirkungen und das Interesse für die US-Wahl nachzuvollziehen, hat CNN das unabhängige Marktforschungsunternehmen Toluna beauftragt, die Meinungen sowie Zuschauer- und Nutzergewohnheiten von Erwachsenen aus über 23 Ländern in Europa, dem Nahen Osten, Afrika, Südamerika, Kanada und dem asiatisch-pazifischen Raum zum Rennen ums Weisse Haus zu untersuchen.

Die Ergebnisse der «CNN US Election Global View» Studie zeigen, dass 51 Prozent der Befragten CNN sehen oder nutzen, um sich über den aktuellen Stand und die Ergebnisse der US-Wahl zu informieren. Damit schneidet CNN besser ab, als alle anderen internationalen Nachrichtenanbieter zusammengenommen: BBC kommt auf 19 Prozent, Reuters auf fünf Prozent und Sky News auf vier Prozent. 78 Prozent der Befragten sehen oder folgen CNN regelmässig. 83 Prozent davon nutzten das CNN Politics Angebot in der vergangenen Woche. Die Mehrheit der befragten Personen informiert sich linear auf CNN – 50 Prozent über TV, 31 Prozent über CNN.com, 14 Prozent über die Social Media Kanäle von CNN und acht Prozent über die CNN App. Die CNN Berichterstattung zur US-Wahl kommentierend, befinden 66 Prozent die Informationen des internationalen Nachrichtensenders für sachkundig und intelligent, 64 Prozent halten sie für fachlich kompetent, 64 Prozent für umfassend, 62 Prozent für einnehmend und 60 Prozent für standardsetzend.

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Neben der Untersuchung des Nutzerverhaltens spielt bei der Umfrage auch das persönliche Interesse der Befragten an der US-Wahl eine Rolle. Hauptgründe hierfür sind:
– Allgemeine internationale Bedeutung (68 Prozent)
– Wichtigkeit für ihr eigenes Land (47 Prozent)
– Mögliche individuelle ökonomische Auswirkungen (38 Prozent)
– Einblick in das politische System der USA (35 Prozent)
– Indiz für Weltanschauung der Amerikaner (34 Prozent)
– Interesse an den amtierenden Präsidentschaftskandidaten (33 Prozent)

Als Gründe für die globale Relevanz der Präsidentschaftswahl gaben die Befragten Folgendes an:
– Wichtige Rolle der USA im Hinblick auf die globale Wirtschaft (64 Prozent)
– Auswirkungen auf internationale Beziehungen (63 Prozent)
– Rolle der USA im Hinblick auf die globale Sicherheit und Terrorismusbekämpfung (57 Prozent)
– Handelspolitik und Umschwung zu härterem aussenpolitischen Kurs der USA (beides 43 Prozent).

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Warum die US-Wahl die Welt fesselt…

Ein Kommentar von Petra Malenicka, Senior Vice President, Western Europe & The Americas, Advertising Sales,  CNN International

Es ist ein Thema, zu dem jeder eine Meinung hat. Ob in Meetings, im Flieger oder bei Gesprächen mit meinen Kindern – jeder spricht über den Präsidentschaftswahlkampf in Amerika, der auf ein Duell zwischen Clinton und Trump hinauszulaufen scheint. Bis zur endgültigen Wahl im November ist zwar noch etwas Zeit, doch unterschiedlichste Menschen, mit denen ich in Kontakt komme, sind jetzt schon gefesselt. Das spiegelt sich nicht zuletzt in den beeindruckenden Einschaltquoten und Webseitenzugriffen von CNN US wider. Bleibt jedoch die Frage: Wie relevant ist die Wahl abseits meiner persönlichen Erfahrungen für das internationale Publikum?

Als Unternehmen, das seine Entscheidungen lieber auf Fakten als auf Intuition stützt, haben wir eine Studie in Auftrag gegeben, um nachzuvollziehen, wie die Welt eines der grössten Nachrichtenereignisse des Jahres 2016 verfolgt. Das unabhängige Marktforschungsunternehmen Toluna hat die Meinungen sowie Zuschauer- und Nutzergewohnheiten von Erwachsenen aus fast 5.000 Interviews aus über 23 Ländern in Europa, dem Nahen Osten, Afrika, Südamerika, Kanada und dem asiatisch-pazifischen Raum ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen ein derart hohes Interesse, das sogar mich überraschte: 85 Prozent der Befragten erachten die US-Wahl als für das Weltgeschehen wichtig und 73 Prozent sind persönlich am Rennen um das Weisse Haus interessiert.

Die Hauptgründe dafür sind:
– Allgemeine internationale Bedeutung (68 Prozent)
– Wichtigkeit für ihr eigenes Land (47 Prozent)
– Mögliche individuelle ökonomische Auswirkungen (38 Prozent)
– Einblick in das politische System der USA (35 Prozent)
– Indiz für Weltanschauung der Amerikaner (34 Prozent)
– Interesse an den amtierenden Präsidentschaftskandidaten (33 Prozent)
Besonders der letzte Punkt weckte mein Interesse. Bei all den Diskussionen über den sogenannten „Trump-Effekt“ liegt das Interesse an dem amtierenden Präsidentschaftskandidaten lediglich auf dem sechsten Platz.
Als Gründe für die globale Relevanz der Präsidentschaftswahl gaben die Befragten Folgendes an:
– Wichtige Rolle der USA im Hinblick auf die globale Wirtschaft (64 Prozent)
– Auswirkungen auf internationale Beziehungen (63 Prozent)
– Rolle der USA im Hinblick auf die globale Sicherheit und Terrorismusbekämpfung (57 Prozent)
– Handelspolitik und Umschwung zu härterem aussenpolitischen Kurs der USA (beides 43 Prozent)

Es ist offensichtlich, dass Befragte auf der ganzen Welt diese Wahl als entscheidenden Augenblick in der amerikanischen Aussenpolitik sehen.

Abgesehen von dem weltweiten Interesse an der Wahl war es uns ein Anliegen, zu erfahren, wie und über welche Kanäle sich die Befragten zum Thema informieren. Das Ergebnis der Studie spricht für sich: Mehr als die Hälfte der Befragten, nämlich 51 Prozent, nutzen CNN, um den aktuellen Stand und die Ergebnisse der US-Wahl zu verfolgen. Damit schneidet CNN besser ab, als alle anderen internationalen Nachrichtenanbieter zusammengenommen: BBC kommt auf 19 Prozent, Reuters auf fünf Prozent und Sky News auf vier Prozent. Auch wenn wir auf dieses Ergebnis gehofft haben, ist die Bestätigung durch eine unabhängige Studie wichtig für uns. Bei dem umfangreichen Angebot in der Medienlandschaft ist der Kampf um Aufmerksamkeit und Zuschauer gross. Ein weiterer interessanter Aspekt ist zudem, über welche Kanäle sich die Befragten informieren. Die Mehrheit informiert sich linear auf CNN – 50 Prozent über TV, 31 Prozent über CNN.com, 14 Prozent über die Social Media Kanäle von CNN und acht Prozent über die CNN App. Entgegen des Pessimismus – das lineare Fernsehen lebt, obgleich es um digitale Angebote erweitert wird.

Diese Studie ist ein wichtiges Instrument, um Vermarktern und Medienschaffenden eine quantitative Einschätzung darüber zu liefern, wie sehr sich die Welt mit dem aktuellen Wahlkampf in den USA beschäftigt. Es wird oft gesagt, dass das Geld dem Publikum folgt und mit unseren Werbestrategien bieten wir die Möglichkeit genau das zu tun. Nun haben wir einen greifbaren Beleg für den Wissensdurst des Publikums bezüglich der Präsidentschaftswahl, den wir mit der neuen Show «State of the Race» auf CNN International stillen wollen. Mein Tipp an überregional agierende Werbekunden: Seid Teil des Themas, über das die Welt spricht. Ungeachtet regionaler politischer Entwicklungen und des kommenden Wahlergebnisses im November – die US-Wahl kann nicht ignoriert werden, denn die Welt schaut mit grossem Interesse zu.
 

McDonald’s geht neue digitale Wege

TBWA\Zürich und Goldbach Interactive bewerben die aktuellen Kampagnen von McDonald’s Schweiz auf neuen digitalen Wegen: So werden in den nächsten Wochen die Kampagnen zum Friends Menu und zum neuen Pulled Pork Burger mittels interaktiver Ads begleitet.

Mobile-User werden dabei orts- und zeitabhängig angesprochen, beispielsweise zur Mittagszeit in Umgebung einer McDonald’s-Filiale. Prominent platzierte Out-of-Home-Werbung rundet den ganzheitlichen Auftritt ab. Für die Promotion des Friends Menu mit dem bekannten Aufruf «Teilen lohnt sich» wurde passend zur jungen Zielgruppe eine reine Mobile-Banner-Kampagne lanciert. Über einen WhatsApp-Share-Button können die User ihre Freunde mit einer persönlichen Botschaft zum Friends Menu einladen.

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Der neue Pulled Pork Burger von René Schudel wird auf den grössten Onlineportalen mittels Rich Media Ads beworben. Im animierten Ad wird der Burger Zutat für Zutat langsam zusammengesetzt, passend zum Wer-beslogan «Der wahrscheinlich langsamste Burger der Welt». Je nach Ad-Typ wird der Burger sogar in Abhängigkeit des Scrollingverhaltens des Users belegt.

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Die beiden Digitalkampagnen erlauben aufgrund ihrer Interaktivität einen neuartigen Zugang der Zielgruppe zum Produkt. Erste Reportings belegen den Erfolg der Digitalkampagnen, was auch Thomas Frésard, Food & Family Manager bei McDonald’s Schweiz bestätigt: «Die ersten Ergebnisse liegen bereits über den gesetzten Benchmarks, weshalb wir die Ads weiterhin einsetzen werden.»

Verantwortlich bei McDonald’s Schweiz: Thomas Truttmann (VP Marketing, Communications, Public Affairs, Supply Chain), Thomas Frésard (Food & Family Manager), Severine Caspard (Marketing Consultant). Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Angelo Sciullo (Art Director), Stéphanie Seematter (Graphic Designer), David Voges (Junior Copywriter), Tobias Jean (Digital Consultant), Esther Ortega und Ilenia Peluso (Account). Verantwortlich bei Goldbach Interactive (Schweiz): René Schoedon (Creative Supervisor), Jenna Uldry (Junior Beraterin), Bunni Kuhn (Senior Frontend Developer), Benedict Ritschel (Rich Media-/Frontend Developer), Sandro Kohler (Senior Art Director Motion Picture).
 

Zu guter Letzt: Gutes Design für den guten Zweck

Mit ihren Plakatentwürfen für den Charity Creative Award können Grafikdesigner seit Anfang April die SOS-Kinderdörfer unterstützen. Die besten Plakatgestaltungen werden öffentlichkeitswirksam für Werbekampagnen der SOS-Kinderdörfer eingesetzt.

Mit der Visualisierung des Themas Talent in einem designten Plakat können Grafikdesigner nun mit Talent und Leidenschaft Gewinne abräumen und gleichzeitig Gutes tun. Noch bis am 15. Juli 2016 können weitere Entwürfe über die Contest-Website digital eingereicht werden. Pro Teilnehmer spendet Cewe-print.de 100 Euro an die SOS-Kinderdörfer weltweit.

CCa

Der erstplatzierte Plakatentwurf wird Teil einer Kommunikationskampagne der SOS-Kinderdörfer Global Partner. Ausgewählte Gewinnerplakate werden auf der Photokina 2016 ausgestellt. Die 13 besten Plakatentwürfe werden mit Gutscheinen von Apple, Wacom, Cewwe-Print.de und Cewe Fotobuch sowie SOS-Kinderdörfer Patenschaften und Page-Abonnements belohnt. Ausserdem werden die Gewinnerplakate im «Charity Kalender 2017» von Cewe-Print.de veröffentlicht. (uma/pd)
 

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