Digitalisierung verändert die Ferienplanung – nicht aber die Ferien

Die Digitalisierung hat die Ferienplanung der Schweizerinnen und Schweizer deutlich verändert. Während sie vor zehn Jahren noch hauptsächlich das Reisebüro als Inspirationsquelle nutzten, greifen sie heute dafür zum Computer oder zum Tablet.

Die Ferien selbst hat die Computerisierung dagegen kaum verändert, wie eine Auswertung des Reisesuchdienstes Kayak zeigt. Nach wie vor wollen Reisende in den Ferien am liebsten entspannen, auf Sightseeing-Touren gehen und gutes Essen geniessen. Zusammen mit Polen und Österreichern sind die Schweizer im europäischen Vergleich in den Ferien zudem besonders sportlich.

Erstaunlich resistent gegen Veränderung ist auch das Kommunikationsverhalten der Schweizer Touristen. Das Internet ist zwar auf dem Vormarsch. Doch nach wie vor sind lediglich 7 Prozent der Feriengäste während den Ferien regelmässig auf sozialen Netzwerken aktiv, was auch eine Folge der nach wie vor hohen Roaminggebühren sein wird.
Dieser Anteil dürfte jedoch gemäss Kayak in den nächsten Jahren kontinuierlich ansteigen. Denn bei den unter 35-Jährigen posten mit einem Anteil von 13 Prozent fast doppelt so viele regelmässig aus den Ferien als der Durchschnitt.

Ferienberichte auf sozialen Netzwerken

Im Vergleich zu anderen Europäern gehören damit aber auch junge Schweizerinnen und Schweizer in den Ferien zu den Online-Muffeln. Über alle Alterskategorien sind Russen mit 22 Prozent aber auch Italiener mit 16 Prozent digital deutlich mitteilsamer. Das heisst jedoch nicht, dass sich das Reiseberichtsverhalten der Schweizerinnen und Schweizer mit der fortschreitenden Digitalisierung nicht verändert hätte.

So teilen zwar nach wie vor fast zwei Drittel aller Reisenden ihre Erlebnisse am liebsten mündlich und direkt von Person zu Person mit. Erstaunlich beliebt bleibt auch die Postkarte, die heute noch 35 Prozent der Schweizer Touristen als Kommunikationskanal nutzen (2006: 62 Prozent).

Markant zugenommen hat jedoch gleichzeitig die persönliche Ferienberichterstattung über die sozialen Netzwerke. Heute laden während und vor allem nach den Ferien 46 Prozent der Schweizer Reisenden Fotos und Reiseberichte auf ihre Profile in den sozialen Netzwerken hoch. 2006 waren dies erst 5 Prozent. Dazu benutzen sie nach wie vor am liebsten den Computer. Das wird sich jedoch voraussichtlich in den nächsten Jahren ändern. Denn bei den 18 bis 24-Jährigen ist das Smartphone viel beliebter als der Computer.

Mobile Nutzung auf dem Vormarsch

Die gleiche Entwicklung ist auch beim Reisen selbst absehbar. Den aktuell misstraut noch immer ein Grossteil der Reisenden elektronischen Dokumenten oder ihnen sind die Anwendungen zu kompliziert. Erst 15 Prozent nutzen das mobile Online-Check-in und mobile Bordkarten (2006: 3 Prozent). 51 Prozent dagegen checken zu Hause am Computer ein und drucken die Bordkarte aus (2006: 17 Prozent).

Damit hat sich jedoch immerhin im Check-in die Digitalisierung und damit das Crowdsourcing – also die Auslagerung von Tätigkeiten zum Kunden durchgesetzt. Denn am Flughafen selbst checken heute nur noch 23 Prozent der Schweizer Reisenden ein. 2006 waren das mit 66 Prozent noch fast dreimal so viele. (SDA)

 

X-Change mit Pierin Vincenz

Am 19. Mai war es wieder soweit. Bereits zum fünften Mal begrüsste Cordelia Hagi im Rahmen der Xchange-Veranstaltungsreihe einen namhaften Gast im Porsche Zentrum Bern.

Diesmal stand ihr der ehemalige Chef der Raiffeisen-Bank, heute Präsident des Verwaltungsrats der Helvetia Gruppe Schweiz, Pierin Vincenz für ein stündiges Interview Rede und Antwort. Vor rund 150 geladenen Gästen befragte Hagi im Bereich Komplementär-Consulting den Manager zum Thema Kreativität. Erste Kreativität liess sich bereits am ungewöhnlichen Setting erkennen, das gesamte Interview fand nämlich in einem Hästens-Boxspringbett statt.

In diesem intimen Rahmen gewährte Pierin Vincenz Cordelia Einblicke in seinen Geschäftsalltag und erläuterte, weswegen grosse Unternehmen ohne integrierte Kreativität gar nicht mehr bestehen könnten. Zudem wurde auch die Werteverschiebung in der Unternehmenskultur diskutiert, wobei Pierin Vincenz insbesondere die Wichtigkeit der zukünftigen Verknüpfung zu den Generationen Y und Z unterstrich. Aus Krisen lernen und mit ihnen wachsen, das lehrte ihn das Bankgeschäft und der nicht immer einfache Umgang mit den Medien. Ganz ehrlich gestand Pierin, dass Innovation und Kreativität nicht in allen Bereichen der Arbeitswelt gefragt seien, denn insbesondere im Banken- und Versicherungsgeschäft gäbe es gewisse Positionen, die einfach eine gewisse Nüchternheit verlangen.

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Abgerundet wurde das Interview mit Fragen aus dem Publikum, die interaktiv per SMS gestellt wurden.

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Notch Interactive: Immer das Ziel im Blick

Zum Start der Velosaison lancierte Search.ch das neue Feature «Veloroutenplaner». Notch Interactive hat die Kampagne entwickelt.

Mit dem «Veloroutenplaner» können Velotouren ganz einfach anhand von offiziellen Velowegen, Höhenprofilen und aktuellen Wetterdaten geplant werden. Um das praktische Tool bei Velofahrern und Velofahrerinnen bekannt zu machen, beauftragte Search.ch die digitale Zürcher Kreativagentur Notch Interactive mit der Konzeption und Umsetzung einer aufmerksamkeitsstarken Kampagne.

Der Veloroutenplaner auf Velo.search.ch enthält offizielle Velowege von Veloland Schweiz, Höhenprofile und aktuelle Wetterdaten entlang der Route. Einfache oder anspruchsvolle Strecke? Familienausflug oder romantische Seeumrundung? Über Berg und Tal oder ohne Umwege von A nach B? Mit dem Veloroutenplaner können Velofahrer ihre persönliche Route ganz auf ihre Bedürfnisse abstimmen. Das Wichtigste aber ist das Ziel. Dies dramatisiert Notch Interactive in zwei unterschiedlichen Sujets mit übergross dargestellten «Ziel-Objekten», die der Velofahrer auf seiner Route stets im Blick hat.

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Die Kampagne für den Veloroutenplaner dient auch als Vorbote und Ergänzung zur Tour de Suisse 2016 und besteht aus Print- und Digital-Plakaten, Display-Bannern, Print-Inseraten sowie Social Media Werbung auf Facebook, Instagram, Youtube und Twitter. Die beiden Sujets sind schweizweit seit Anfang dieser Woche zu sehen und bis zum Ende der Tour de Suisse Mitte Juni 2016 on air.

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Verantwortlich bei Search.ch: Florence Studer (Kommunikationsmanagerin), Jasna Smojvir (Markenführung), Christian Nübel (Art Director). Fotograf: Hans Stark. Verantwortliche Agentur: Notch Interactive.

 

Tell-Museum erstrahlt in neuem Glanz

Die Designagentur Herger Imholz hat die komplette kuratorische Konzeption, die Neupositionierung und die Neugestaltung inklusive Website mit fliessendem Design der Schweizer Marke Tellfrisch inszeniert.

Zur Neuauflage der Geschichtserzählung von Wilhelm Tell hat die Designagentur Herger Imholz einen prägnanten visuellen Auftritt für das Tell-Museum Bürglen erarbeitet. Im Zentrum stehen die Gesamtverantwortung und Entwicklung der kuratorischen Konzeption. Mit spektakulären interaktiven Installationen im Raum wird die umfassendste Sammlung über Wilhelm Tell überraschend inszeniert.

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Gleichzeitig wird der Marke Tell-Museum Bürglen mittels Neupositionierung frisches Leben eingehaucht. Die Corporate Identity entspricht der gewünschten rauen Positionierung. Neben dem neuen Logo mit prägnanter Farbigkeit sind Briefschaften, Dokumentationen, Werbemittel (Postkarten, Anzeigen, Plakate) und die komplette Signaletik designt worden. Für die digitale Kommunikation wurde die Website als OnePager in Responsive Design umgesetzt.

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Verantwortlich bei Tell-Museumsgesellschaft Uri: Paul Arnold (Präsident Bau- und Ausstellungskommission), Stefan Aschwanden (historische Aufbereitung und kuratorische Beratung), Erich Herger (Lektorat). Verantwortlich bei Herger Imholz: Yves Herger (Gesamtverantwortung und Entwicklung kuratorische Konzeption, Neupositionierung und Neugestaltung), Jasmin Zurfluh (Koordination, Grafik und Screendesign).

 

Swiss Pledge: Werbeversprechen mit guten Resultaten

Die Swiss Pledge Unternehmen halten ihr Werbeversprechen gegenüber Kindern unter 12 Jahren ein. Gemäss einer Evaluation durch das unabhängige Marktforschungsinstitut Media Focus haben die Mitglieder im Jahr 2015 zum wiederholten Mal gute Resultate erzielt.

Swiss Pledge ist eine Selbstregulierung für ein verantwortungsvolles Werbeverhalten gegenüber Kindern unter 12 Jahren. Hinter der Selbstverpflichtung stehen 13 führende Nahrungsmittel- und Getränkeproduzenten, Gastronomie- und Detailhandelsunternehmen. Media Focus erteilt den Swiss Pledge Unternehmen für das letzte Jahr gute Noten.

Das unabhängige Marktforschungsunternehmen Media Focus überprüfte im Jahr 2015 Werbeschaltungen von Swiss Pledge Unternehmen im Fernsehen, in Kindermagazinen und auf Markenwebseiten der Mitgliedsunternehmen: 99 Prozent der Werbespots in Schweizer Sendern, Programmfenstern und Privatstationen, die von Swiss Pledge Unternehmen letztes Jahr geschaltet wurden, entsprachen den Kriterien der Selbstverpflichtung. TV-Werbung machte im Jahr 2015 59 Prozent der Werbeausgaben der Swiss Pledge Unternehmen aus. Gemessen an den gesamten TV-Bruttowerbedruck der Nahrungsmittel- und Getränkebranche in der Schweiz entspricht dies 34 Prozent.

Ebenfalls gute Resultate erzielten die Swiss Pledge Unternehmen für Werbung in Kindermagazinen und auf ihren Markenwebseiten. 93 Prozent der überprüften Kinder- Zeitschriften waren gemäss Media Focus konform. Bei den Markenwebseiten entsprachen 90 Prozent den Swiss Pledge Kriterien.

Die Mitgliedsunternehmen verpflichten sich zur Einhaltung folgender Mindestkriterien:
⇒ Eingeschränkte Produktwerbung an Kinder unter 12 Jahren. Nur Produkte, die definierte Ernährungskriterien* erfüllen, dürfen beworben werden.
⇒ Keine produktspezifische Kommunikation an Primarschulen (Kinder unter 12 Jahren). Es sei denn, dies wird von der Schulverwaltung zu erzieherischen Zwecken ausdrücklich verlangt oder genehmigt.
«Werbung an Kinder unter 12 Jahren» bedeutet Werbung für ein Zielpublikum mit einem Mindestanteil von 35 Prozent an Kindern unter 12 Jahren.

Swiss Pledge wurde im Jahr 2010 von Lebensmittel- und Getränkeproduzenten gegründet. Heute engagieren sich 13 Unternehmen für ein verantwortungsvolles Werbeverhalten gegenüber Kindern unter 12 Jahren. Es sind dies: Coca-Cola, Coop, Danone, Intersnack, Kellogg, Mondelēz, Mars, McDonaldʼs, Nestlé, PepsiCo, Rivella, Unilever und Zweifel Pomy-Chips. Die Initiative ist offen für weitere Marktteilnehmer, die sich zur Einhaltung der genannten Mindestkriterien verpflichten.

Swiss Pledge lehnt sich inhaltlich an die europäische Selbstverpflichtung EU Pledge.
 

KPMG-Studie: «Internet der Dinge erhöht Gefahr durch Cyberkriminalität in der Schweiz»

Schweizer Unternehmen unterschätzen die Cyberrisiken im Zusammenhang mit dem Internet der Dinge. Sie kooperieren im Bereich der digitalen Sicherheit noch immer zu wenig und verfügen über ein mangelhaftes Verständnis der Bedrohungslage.

Eine bedeutende Anzahl von Schweizer Firmen droht hier den Anschluss zu verlieren und riskiert dabei, die Fortsetzung ihrer Geschäftstätigkeiten zu gefährden. Dies zeigt die aktuelle KPMG Studie «Clarity on Cyber Security».

Die Digitalisierung schreitet weiter mit gewaltigen Schritten voran. Diese Entwicklung birgt nebst unternehmerischen Chancen aber auch grosse Risiken für die Schweizer Wirtschaft: So wurden in den letzten 12 Monaten über die Hälfte (54%) aller befragter Unternehmen Opfer einer Cyberattacke. Bei 44 Prozent der betroffenen Betriebe sorgten die Angriffe für eine gravierende Störung der Geschäftsprozesse und ein Viertel befürchtet, durch die Attacken einen Reputationsschaden davongetragen zu haben. Am häufigsten wendeten die Cyberkriminellen dabei Schadsoftware, Phishing-Mails sowie das sogenannte Social Engineering an. Dabei werden die Opfer mittels falscher Identitäten, durch das Vorgaukeln von sozialen Netzwerken oder durch vermeintliche Autoritäten manipuliert.

«Die Umfrage bei 60 Schweizer Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen zeigt, dass das Thema Cybersicherheit in der Schweiz noch sehr verschieden angegangen wird: Gewisse Unternehmen verfügen über einen zeitgemässen Ansatz und versuchen, sich der laufend ändernden Bedrohungslage anzupassen. Andere drohen hier komplett den Anschluss zu verlieren und gefährden so mittelfristig die Grundlage ihrer Geschäftstätigkeiten», fasst Matthias Bossardt, Leiter Cyber Security von KPMG Schweiz, die Ergebnisse zusammen.

Wenig Erfahrung mit dem Internet der Dinge

Die vierte industrielle Revolution und die immer stärkere Vernetzung verschiedener Geräte bringt auch ein immenses Sicherheitsrisiko mit sich. Denn vernetzte Technologielandschaften bieten deutlich mehr Angriffsflächen: Durch das Internet der Dinge können Cyberattacken handfeste Schäden in der Offline-Welt anrichten. Die Umfrage zeigt jedoch, dass sich viele Schweizer Unternehmen viel zu wenig mit den Sicherheitsaspekten der Industrie 4.0 auseinandersetzen. So gaben über die Hälfte der Befragten (53%) an, keinen Überblick über ihre Risikosituation im Zusammenhang mit dem Internet der Dinge zu haben, was einen wirksamen Schutz vor Cyberattacken verunmöglicht.

Interne Gefahren und der Faktor Mensch

Nicht nur Attacken von aussen können gossen Schaden anrichten, auch interne Gefahrenquellen sind nicht zu unterschätzen. Eine grosse Mehrheit der befragten Unternehmensvertreter (80%) ist jedoch unzufrieden mit dem firmeninternen Umgang mit diesen Insider-Gefahren: 60 Prozent verfügen über keine genügende Überwachung von verdächtigen internen Aktivitäten, 51 Prozent fehlt eine entsprechende Datenauswertung und 49 Prozent beklagen eine mangelnde multidisziplinäre Koordination. Gerade aber ein multidisziplinärer Ansatz ist in Sachen Cybersicherheit unabdingbar, denn sich bei internen und externen Sicherheitsmassnahmen alleine auf Technologie zu beschränken, greift zu kurz: «Viele Cyberkriminelle machen sich den Faktor Mensch zu Nutze und umgehen so technische Abwehrhürden. Aus diesem Grund müssen Unternehmen in Zukunft vermehrt auch weichere Faktoren, wie etwa die Unternehmenskultur ins Zentrum ihrer Sicherheitsüberlegungen stellen und nicht bloss die Komponente Technologie berücksichtigen», sagt Gerben Schreurs, Partner Forensik bei KPMG Schweiz.

Vertiefte Kooperation ist notwendig

Der Wunsch nach verstärkter Zusammenarbeit wurde in der letztjährigen Umfrage von 95% aller Unternehmen geäussert. In der aktuellen Befragung gaben 66 Prozent an, in den letzten 12 Monaten tatsächlich vermehrt auf Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Cybersicherheit gesetzt zu haben. Am häufigsten geht es bei diesen Allianzen um das Teilen von relevanten Informationen zur Bedrohungslage (88%), den Austausch von Erfahrungen (83%) oder die gemeinsame Prävention (78%). «In einer immer vernetzten und komplexeren Welt macht es keinen Sinn, wenn sich Unternehmen im Bereich der Bekämpfung von Cyberkriminalität isolieren. Sinnvolle Kooperationen gilt es wo immer möglich auszubauen», kommentiert Matthias Bossardt das Studienergebnis.

Fortschritte beim Umgang mit Drittparteien

Während sich 2015 noch 59 Prozent der Unternehmen nicht darüber im Klaren waren, ob und wie sich ihre Geschäftspartner, Dienstleister und Lieferanten gegen Cyberangriffe verteidigen, verlangen heute 72 Prozent der Befragten ausdrücklich Mindestsicherheitsstandards in ihren Drittparteiverträgen. Auch ging der Anteil jener Unternehmen, welche ein erhöhtes Cyberrisiko durch IT-Auslagerungen fürchten, von 15% auf 8 Prozent zurück. Der Finanzsektor ist jedoch skeptischer, was die Sicherheitsrisiken bezüglich Outsourcing und der Zusammenarbeit mit Partnern angeht. Viele Unternehmen hinterfragen, ob der Vertrauensvorschuss, welche sie Drittparteien gegenüber gewährleisten, auch wirklich gerechtfertigt ist. So nahm in der Finanzbranche der Anteil jener Befragten, welche durch Auslagerungen geringere Transparenz hinsichtlich der Cyberrisiken befürchten, von 25 Prozent auf 33 Prozent zu.

Methodik

Die Studie «Clarity on Cyber Security» von KPMG Schweiz basiert auf einer Kombination von qualitativen Einzelinterviews und einer Online-Befragung und erfasst rund 60 Unternehmen. Die Einzelinterviews wurden mit Partnern auf C-Level (CEO, COO, CIO, CMO) aus verschiedenen Branchen durchgeführt.

 

Maxomedia positioniert Berner Kitas neu

Im Agentur-Pitch machte Maxomedia das Rennen um die Neupositionierung der Kitas und Tagis der STadt Bern und durfte anschliessend den neuen Auftritt für die städtischen Betriebe kreieren.

Durch die Einführung der Betreuungsgutscheine im Januar 2014 hat sich die Kita-Landschaft der Stadt Bern wesentlich verändert. Seither werden nicht mehr die Kitas subventioniert, sondern die Väter und Mütter. Da die Eltern nun selber den passenden Betrieb wählen können, brauchten die städtischen Kitas und Tagis ein Kommunikationskonzept, welches ihre Stärken und Zusammengehörigkeit zeigt. Beim neuen Auftritt wird der Lokalbezug gestärkt und die Stadt Bern als sympathischer Absender positioniert: Dank der breiten Abdeckung findet jede Familie in ihrer nahen Umgebung eine städtische Kita oder Tagi. Zudem sorgen die hohen Qualitätsstandards für eine Atmosphäre der Sicherheit, Geborgenheit und Verlässlichkeit. Kinder fühlen sich in den Tagis und Kitas der Stadt Bern daheim.

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Diese Nähe und Vertrautheit waren die Basis für den neuen Auftritt. Für die Bildwelt wurden daher keine Szenen inszeniert, sondern natürliche und echte Momente aus dem Kita- und Tagi-Leben festgehalten. Zudem wurde ein starkes Wiedererkennungssymbol designt. Dieses zeigt eine spielerische Anwendung der Berner Wappenfarben und zwei Fussabdrücke, weil die Kitas und Tagis die Kinder auf dem Weg zum Erwachsenwerden begleiten und ihre Spuren hinterlassen. Weiter werden die Vorteile und Werte der städtischen Betriebe durch das neue Naming, den Claim und den überarbeiteten, benutzerfreundlichen Internetauftritt kommuniziert.

 

JLS Digital erobert für die St. Galler Kantonalbank die Ostschweiz

Im Frühjahr 2016 installierte JLS in allen 38 Filialen der St. Galler Kantonalbank digitale Anzeigen für die POS-Kommunikation. Insgesamt werden innerhalb von zwei Monaten über 85 Bildschirme und Stelen im Innen- und Aussenbereich verbaut.

Mit grossen Kommunikationspunkten in den Kundenzonen werden aussagekräftige und emotionale Inhalte übermittelt. Dank dynamischen Inhalten und einem animierten 3D-Logoelement schafft JLS Digital einen Wiedererkennungswert und steigert deutlich die Wirkung der Kommunikation.
 

Vier Auszeichnungen an sieben herausragende Journalisten verliehen

Der Zürcher Journalistenpreis geht dieses Jahr an Felix E. Müller, Paula Scheidt, Markus Häffliger und Thomas Preusse, sowie das Autorentrio Federico Franchini, Hannes Grassegger und Daniel Puntas Bernet.

Felix E. Müller, Chefredaktor der NZZ am Sonntag, erhält den Zürcher Journalistenpreis 2016 für das Gesamtwerk. Paula Scheidt (Das Magazin) wird für ihren Beitrag mit dem Titel «Schweizer Familie» ausgezeichnet.
 Markus Häfliger und Thomas Preusse bekommen den Preis für die in der NZZ publizierte Artikelserie zur «Kasachstan-Affäre». Ausgezeichnet wird zudem das Autorentrio Federico Franchini, Hannes Grassegger und Daniel Puntas Bernet für ihre in «Reportagen» veröffentlichte Recherche zu «Unicef und Blutgold».

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Die Jury des Zürcher Journalistenpreises unter der Leitung von Hannes Britschgi zeichnet in diesem Jahr drei Beiträge aus, die durch ihre sprachliche Qualität, ihre Form und Wirkung sowie die zugrunde liegende Rechercheleistung überzeugen. Die Reportage von der Reise eines Flüchtlings aus Afghanistan in die aargauische Provinz ragte aus den zahlreichen Einreichungen ebenso heraus wie die Recherche eines Autorenteams, das sich der Verbindung eines philanthropischen Industriellen zu afrikanischem Blutgold annahm. Ausgezeichnet wurde zudem die Arbeit eines Berichterstatters aus dem Bundeshaus und eines Datenjournalisten, die mit einer Folge von Beiträgen ein grelles Licht auf den Politbetrieb in Bern warfen.

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Jury-Mitglied Susan Boos (Woz) würdigte die Arbeit von Bundeshaus-Redaktor Markus Häfliger und Datenjournalist Thomas Preusse (NZZ) zur Kasachstan-Affäre in ihrer Laudatio als «Lehrstück der Sonderklasse». «Nicht, dass man es nicht gewusst hätte. Aber noch nie hat jemand so exakt nachgezeichnet, wie bösartig gewisse Lobbyisten manipulieren», so Boos.

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Die Journalistin Paula Scheidt holte den afghanischen Flüchtling Ezmari, über dessen Leben bei seinen Gasteltern sie ihre ausgezeichnete Reportage «Schweizer Familie» (Das Magazin) schrieb, mit auf die Bühne.

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Daniel Puntas Bernet, Federico Franchini und Hannes Grassegger zeigten in ihrem Artikel «Unicef und Blutgold» (Reportagen) auf, wie der deutsche Unicef-Chef in Geschäfte mit afrikanischem Blutgold verwickelt war. Eine «höchst präzise journalistische Spurensicherung» nannte Laudator Hansi Voigt die «hervorragende Arbeit» der Autoren.

Mit dem Preis für das Gesamtwerk ehrt die Jury Felix E. Müller, den Begründer und Chefredaktor der NZZ am Sonntag. Jury-Präsident Britschgi würdigte Müller als «leidenschaftlichen Blattmacher und anerkannten Leitartikler», dessen jahrzehntelanges journalistisches Schaffen die Publizistik in der Schweiz mitgeprägt hat.

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Felix E. Müller, Preisträger für das Gesamtwerk, ist der «Vater» der NZZ am Sonntag. Und der NZZ-Lifestyle-Beilage Z, die ihm einst als Versuchsobjekt für die Sonntagsausgabe gewährt – und nach durchgehend schwarzen Zahlen schliesslich auch der NZZ beigelegt wurde. Seinen ersten Artikel für die NZZ schrieb er 1997 – ein Augenzeugenbericht über das Attentat in Luxor, das er mit seiner Frau überlebte.

An der Feier zur Preisverleihung, die am Mittwoch, 25. Mai 2016, im Kaufleuten Zürich stattfand, nahmen zahlreiche prominente Gäste aus Wirtschaft, Medien und Politik teil. Der Zürcher Journalistenpreis, eine der renommiertesten Auszeichnungen für Journalismus in der Schweiz, wird seit 1981 verliehen. Jeder der vier vergebenen Preise ist mit 10’000 Franken dotiert. Ausgezeichnet werden hervorragende und wegweisende Arbeiten und Gesamtwerke, unabhängig davon, ob sie über einen Zeitungs-, Zeitschriften- oder Online-Kanal verbreitet werden. Die Vergabe des Preises ist dank Beiträgen und Spenden von Verlagen, Unternehmen und Institutionen möglich. Die Stiftung dankt für diese Unterstützung, insbesondere für die Beiträge von Migros, Google und Zürcher Presseverein. (hae/pd)

Admire: Von 0 auf Bus in 10 Sekunden

Admire bekam von Immoveris den Zuschlag für die Erstellung einer Kampagne zur Bewerbung der neuen Überbauung «Sommerrain» in Ostermundigen bei Bern.

Das Ziel der Kampagne ist es, die fünf definierten Zielgruppen auf unkonventionelle und kreative Art und Weise auf das vorhandene Mietangebot dieser Überbauung aufmerksam zu machen. Die Agentur kreierte hierzu fünf zielgruppengerechte Sujets. Diese werden in sorgfältig auserwählten On- und Offline-Medien wie das städtische Busnetz, das Wankdorf-Stadion, Facebook sowie mittels Programmatic Advertising und über das Google-Display-Netzwerk zum Einsatz kommen. Die Kampagne läuft noch bis September 2016. Der erste Rücklauf und die vorliegenden Resultate zeigen laut Mitteilung eine hohe Beliebtheit bei der entsprechenden Zielgruppe.

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Verantwortlich bei Immoveris: Anita Horner (Head Residential Marketing). Verantwortlich bei Admire: Oliver Hofer (Projektleitung, Konzept, Text), Melanie Veloso (Layout Gestaltung) & Jürg Dummermuth (Renderings).

Roman Hirsbrunner neuer Präsident von Leading Swiss Agencies

Wechsel an der Spitze des Verbandes der führenden Kommunikationsagenturen der Schweiz: Geri Aebi, VR und Mitinhaber der Wirz Gruppe, übergibt wie geplant nach zwei Jahren das Präsidium an Roman Hirsbrunner, CEO und Mitinhaber von Jung von Matt/Limmat.

Die Mitglieder des Branchenverband Leading Swiss Agencies (LSA) haben an ihrer 81. Mitgliederver- sammlung Roman Hirsbrunner zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Der 42-jährige CEO von Jung von Matt/Limmat folgt auf Geri Aebi, der den Verband der führenden Kommunikationsagenturen in den letz- ten zwei Jahren geführt hat. Der LSA bestellt das Präsidium alle zwei Jahre neu.

«Ich bin stolz, die Präsidentschaft des Verbands Leading Swiss Agenciesübernehmen zu dürfen und freue mich, künftig die Interessen dieses Verbandes vertreten zu dürfen. Die Kommunikationsbranche befindet sich in einem ausserordentlichen Wandel, der uns in den nächsten Jahren vor einige Herausforderungen stellen wird, die wir zu bewältigen haben», sagt Roman Hirsbrunner nach seiner Wahl.

Der neue Präsident sagte vor den Mitgliedern, dass er die vor einem Jahr lancierte Öffnungsstrategie, den Verband für alle führenden Kommunikationsagenturen zu öffnen, weiter voranzutreiben und den Leadership-Anspruch des Verbands und seiner Mitglieder in der Kommunikationsbranche auf eine neue Ebene heben will. «Die grösste Herausforderung ist die Bewältigung der wachsenden Komplexität in der Kommunikationsbranche. Leading Swiss Agenciesist mehr denn je gefordert, Führungsrolle und Orientierungshilfe für seine Mitglieder zu übernehmen», sagte Hirsbrunner.

Wie der bisherige Präsident Geri Aebi in seiner Eröffnungsrede zur Mitgliederversammlung ausführte, blickt Leading Swiss Agenciesauf ein anspruchsvolles und bewegtes Jahr zurück. Die Anforderungen an die Agenturen nehmen vor allem in den digital ausgerichteten Kommunikationsaufgaben weiter zu. Hinzu kommen die technologische Entwicklung, die Komplexität der Kanäle sowie die Kurzfristigkeit bei der Bewältigung der Kommunikationsaufgaben.

Veränderung im Vorstand


Es wurde entschieden, den Vorstand zu verkleinern, um den Verband schlagkräftiger zu machen. Das Komitee verkleinert sich von zwölf auf acht Mitglieder. Geri Aebi, Frank Bodin, Michael Kamm, Andy Stäheli, Manfred Strobl und Maurizio Rugghia treten nach zum Teil langjähriger, engagierter Mitarbeit aus dem Vorstand zurück. Neu gewählt sind Beat Krebs, CEO/Chairman ZenithOptimedia als Vertreter der Mediaagenturen und Matthias Adolf, Equipe als Vertreter der Digitalagenturen.
 

Schweiz kauft preisbewusst – Ansprüche an Nachhaltigkeit steigen mit dem Alter

In der Schweiz bestimmt vor allem der Preis über den Kaufentscheid. Das Interesse an Nachhaltigkeit und fairen Produktionsbedingungen steigt mit dem Alter und dem persönlichen Budget. Dies zeigt die Marktforschungsstudie «Most Trusted Brands».

Die Studie wurde erstellt im Auftrag von Reader's Digest. Ebenfalls wurde auch das Einkaufsverhalten der Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz erfragt. Die Mehrheit der Schweizer Wohnbevölkerung achtet beim Einkaufen in erster Linie auf den Preis (57 Prozent), in der Westschweiz sind es sogar 68 Prozent. Dass ein Produkt fair und human produziert wird, darauf legt knapp jeder Zweite Wert; dasselbe gilt für Produkte aus regionaler Herstellung (beide 48 Prozent). Ab 60 Jahren rückt das Interesse an fairen Produktionsbedingungen (57 Prozent) und Regionalität der Waren (59 Prozent) dann in den Vordergrund. Ein kurzer Transportweg beeinflusst auch die Kaufentscheidung der Umfrageteilnehmer mit einem Einkommen von 8000 Franken oder mehr positiv (56 Prozent). Rund einem Drittel der 18- bis 29-Jährigen (31 Prozent) ist es hingegen eher unwichtig, wo das Produkt hergestellt wird.

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Markentreue – eine Preisfrage? Nicht unbedingt

Auf den ersten Blick scheint Markentreue eine Frage des Preises zu sein: 54 Prozent der Umfrageteilnehmer finden es unnötig, für ein Markenprodukt mehr Geld auszugeben, wenn es eine günstigere Alternative gibt. Gleichwohl räumen rund 57 Prozent der antwortenden Frauen und Männer ein, dass sie bei gewissen Produkten ausschliesslich zu einer ganz bestimmten Marke greifen. Diese Aussagen unterstreichen die Bedeutung der von Reader's Digest bereits im März kommunizierten Umfrageergebnissen zum Thema Markenvertrauen: Schweizer Konsumenten halten ihren Lieblingsmarken auch in turbulenten Zeiten die Treue.

Neue Marken haben's schwer

30 Prozent aller Umfrageteilnehmer entscheiden sich beim Einkauf für Markenware, weil sie sich davon eine hohe Qualität versprechen. Dieser Ansicht sind wiederum vor allem die über 60-Jährigen (38 Prozent) und Personen aus der höchsten Einkommensklasse (37 Prozent). Auch scheint diese Erwartungshaltung in der Deutschschweiz (33 Prozent der Befragten) deutlich weiter verbreitet zu sein als in der Westschweiz (20 Prozent). In der Romandie ist das Bedürfnis nach Exklusivität dafür höher: 28 Prozent der französischsprachigen Befragten würden dem hochwertigen Produkt eines weniger bekannten Herstellers den Vorzug geben, um etwas Besonderes zu besitzen (Deutschschweiz: 17 Prozent). Produkte von neuen Marken haben es hingegen in beiden Landesteilen und durch alle Altersgruppen hindurch schwer. Nur 16 Prozent aller Umfrageteilnehmer interessieren sich dafür.

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Grafiken: Most Trusted Brands 2016 by Reader's Digest

Zur Studie «Most Trusted Brands» von Reader's Digest

«Most Trusted Brands» ist eine unabhängige Studie im Auftrag von Reader's Digest und misst seit 2001 jährlich das Markenvertrauen von Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz. Sie zählt zu den etabliertesten und grössten Verbraucherstudien und ist als Markenmonitor anerkannt. Einzigartig bleibt der Ansatz, die Markenfrage ungestützt, also ohne jegliche Markenvorgabe zu stellen. Durchgeführt wurde die Studie in diesem Jahr vom Marktforschungsinstitut Dialego. Die Teilnehmer wurden in diesem Jahr auch zu ihren Konsumeinstellungen und ihrem Markenbewusstsein befragt. Rund 1600 Personen bewerteten Aussagen zu Produktionsbedingungen, Kaufkriterien und ihrem subjektiven Markenempfinden.

 

 

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