Kantonsspezialitäten – die Serie
GENUSS In dieser Beitragsreihe werden jede zweite Woche vier Kantonsspezialitäten vorgestellt. Im zweiten Teil, die Spezialitäten von Fribourg bis Graubünden.
Fribourg

Ein Schweizer Dessert-Muss aus der Romandie sind die Meringues – ein aus Eiweiss und Zucker bestehendes, trockenes Feingebäck. Und wegen ihrer trockenen Beschaffenheit werden sie gerne mit Eis, Beeren und Schlagrahm serviert. Auf letzteres hat sich der Kanton Fribourg spezialisiert. Der Greyerzer Doppelrahm gehört zum beliebten Dessert einfach dazu.
Genf

Die grösste Stadt der Romandie umfasst so viele Kulturen wie keine andere in der Schweiz. Hier eine typische Spezialität zu finden, ist keine leichte Aufgabe. Dennoch gibt es sie, die Genfer Delikatesse. Die sogenannten Pavés wurden 1930 von einem Genfer Chocolatier kreiert. Die mit Kakaopulver bestäubten Schokoladenwürfel gibt es beispielsweise in der Chocolaterie Stettler. www.chocolaterie-stettler.ch
Glarus

Im Glarnerland kommt vor allem die Kalberwurst auf die Teller. Die weisse Brühwurst besteht aus Kalbfleisch, Wurstspeck, Milch, Ei, Weissbrot und Gewürzen und wird meist zusammen mit Zwiebelmehlsauce, Kartoffelstock und gedörrten Zwetschgen serviert. 2011 wurde die Wurst übrigens mit einer geschützten geographischen Angabe (IGP) gekennzeichnet.
Graubünden

Neben Bern gehört auch Graubünden zu den grossen Spezialitäten- Produzenten. Neben der Nusstorte, dem Birnbrot und natürlich dem Bündnerfleisch dürfen die Capuns auf keinem Bündner Teller fehlen. Dabei handelt es sich um in Mangoldblätter gewickelte Rollen. Der Inhalt besteht meistens aus Spätzliteig, Bündnerfleisch, Salsiz und Kräutern. Oft werden sie mit Käse überbacken. Das Restaurant Belavista in Stierva hat sich beispielsweise auf diese Speise spezialisiert.Wer, die erste Beitragsserie mit den Spezialitäten aus den Kantonen Aargau, Appenzell, Basel und Bern verpasst hat, findet sie hier.
