Heinz, bitte zum Diktat
Annabelle Business für Karrierefrauen erscheint nun definitiv und eigenständig
Annabelle Business für Karrierefrauen erscheint nun definitiv und eigenständigVon Markus Knöpfli Die Frauenzeitschrift Annabelle lanciert im September die eigenständige Zeitschrift Annabelle Business, ein Berufs- und Karriere-Magazin von Frauen für Frauen. Als Quartalszeitschrift sieht sie sich als Ergänzung zu aktuelleren Wirtschaftstiteln.
Gemäss einer Mach-Basic-Auswertung in einer Annabelle-Business-Dokumentation sind 230000 Frauen in der Deutschschweiz zwischen 20 und 49 Jahre alt, haben ein ausgeprägtes Interesse an Beruf, Arbeitswelt und Karriere, verfügen über eine gute Ausbildung sowie ein Monats-einkommen von mindestens 8000 Franken. Viele von ihnen sind zudem in Führungspositionen tätig.
Diese Frauen bilden das Marktpotenzial für Annabelle Business, zumal sich der grösste Teil von ihnen, nämlich 167000 Leserinnen, von den Wirtschaftstiteln Finanz & Wirtschaft, Cash, NZZ, Bilanz und HandelsZeitung gar nicht erst angesprochen fühlen.
Um mit dem neuen Titel sicherzugehen, nahm Tamedia eine bemerkenswerte zusätzliche Marktabklärung vor: Im letzten Mai lancierte sie zunächst einen Prototyp von Annabelle Business mit einer Auflage von 140000 Exemplaren. Davon gingen 110000 Exemplare an Annabelle-Abonnentinnen, 1000 wurden separat am Kiosk zu 5.50 Franken verkauft, und mit 20000 Exemplaren wurde ein Zielgruppenversand realisiert. Jedem Heft war ein Fragebogen beigelegt, der von 2481 Leserinnen eingesandt wurde. Diese nicht repräsentativen Antworten, kombiniert mit einer telefonischen Umfrage unter Annabelle-Abonnentinnen, brachten das folgende Resultat: Zwei Drittel der Antwortenden waren der Meinung, dass eine Zeitschrift wie Annabelle Business fehlt.
Grund genug also für Tamedia, den Versuch einer Neulancierung zu wagen. Annabelle Business wird ab September als vierteljährliche, eigenständige Zeitschrift mit einem Umfang von rund 100 Seiten erscheinen, in einer «garantiert verbreiteten Auflage von 45000 Exemplaren», wie Tamedia verlauten lässt. Das Abonnement wird
20 Franken im Jahr kosten. Ziel ist es, nach einem Jahr eine verkaufte Auflage von 20000 Exemplaren beglaubigen zu können, sagt Verlagsleiterin Caroline Thoma.
Auch wenn es sich beim neuen Heft um einen Spin-off handelt, läuft der Vertrieb separat und vorerst primär über Kiosk. Annabelle-Abonnentinnen erhalten Annabelle Business nicht automatisch. «Das würde keinen Sinn machen, denn die Zielgruppe von Annabelle Business ist sehr viel spezifischer», sagt Thoma.
Auch inhaltlich wird sich der neue Titel von Annabelle und Annabelle Création abheben, und zwar noch deutlicher als in der Testausgabe. Die Chefredaktion bleibt dieselbe. Das Schwergewicht liegt auf Themen zu Beruf und Arbeitswelt: «Frauen, die Mut machen und Vorbilder sein können», Arbeitsmodelle, Tipps zu Weiterbildung, Karriere, Altersvorsorge sowie Lifestyle. Fest stehen auch die Anzeigenpreise: Ein ganzseitiges, vierfarbiges Inserat kostet brutto 9000 Franken.
Gemäss einer Mach-Basic-Auswertung in einer Annabelle-Business-Dokumentation sind 230000 Frauen in der Deutschschweiz zwischen 20 und 49 Jahre alt, haben ein ausgeprägtes Interesse an Beruf, Arbeitswelt und Karriere, verfügen über eine gute Ausbildung sowie ein Monats-einkommen von mindestens 8000 Franken. Viele von ihnen sind zudem in Führungspositionen tätig.
Diese Frauen bilden das Marktpotenzial für Annabelle Business, zumal sich der grösste Teil von ihnen, nämlich 167000 Leserinnen, von den Wirtschaftstiteln Finanz & Wirtschaft, Cash, NZZ, Bilanz und HandelsZeitung gar nicht erst angesprochen fühlen.
Um mit dem neuen Titel sicherzugehen, nahm Tamedia eine bemerkenswerte zusätzliche Marktabklärung vor: Im letzten Mai lancierte sie zunächst einen Prototyp von Annabelle Business mit einer Auflage von 140000 Exemplaren. Davon gingen 110000 Exemplare an Annabelle-Abonnentinnen, 1000 wurden separat am Kiosk zu 5.50 Franken verkauft, und mit 20000 Exemplaren wurde ein Zielgruppenversand realisiert. Jedem Heft war ein Fragebogen beigelegt, der von 2481 Leserinnen eingesandt wurde. Diese nicht repräsentativen Antworten, kombiniert mit einer telefonischen Umfrage unter Annabelle-Abonnentinnen, brachten das folgende Resultat: Zwei Drittel der Antwortenden waren der Meinung, dass eine Zeitschrift wie Annabelle Business fehlt.
Grund genug also für Tamedia, den Versuch einer Neulancierung zu wagen. Annabelle Business wird ab September als vierteljährliche, eigenständige Zeitschrift mit einem Umfang von rund 100 Seiten erscheinen, in einer «garantiert verbreiteten Auflage von 45000 Exemplaren», wie Tamedia verlauten lässt. Das Abonnement wird
20 Franken im Jahr kosten. Ziel ist es, nach einem Jahr eine verkaufte Auflage von 20000 Exemplaren beglaubigen zu können, sagt Verlagsleiterin Caroline Thoma.
Auch wenn es sich beim neuen Heft um einen Spin-off handelt, läuft der Vertrieb separat und vorerst primär über Kiosk. Annabelle-Abonnentinnen erhalten Annabelle Business nicht automatisch. «Das würde keinen Sinn machen, denn die Zielgruppe von Annabelle Business ist sehr viel spezifischer», sagt Thoma.
Auch inhaltlich wird sich der neue Titel von Annabelle und Annabelle Création abheben, und zwar noch deutlicher als in der Testausgabe. Die Chefredaktion bleibt dieselbe. Das Schwergewicht liegt auf Themen zu Beruf und Arbeitswelt: «Frauen, die Mut machen und Vorbilder sein können», Arbeitsmodelle, Tipps zu Weiterbildung, Karriere, Altersvorsorge sowie Lifestyle. Fest stehen auch die Anzeigenpreise: Ein ganzseitiges, vierfarbiges Inserat kostet brutto 9000 Franken.
