Warenkorb-Abbrecher – nicht ärgern, sondern handeln

ECOMMERCE Der Warenkorb ist nach wie vor eine der sensibelsten Stellen im gesamten Checkout und bildet somit, nach der Produktdetailsseite, die Basis für eine gute Verkaufsleistung im eCommerce. Das Suchmaschinen-Marketing ist perfektioniert, Traffics über Newsletter und Affiliates werden generiert und die Bestandskunden konnten reaktiviert werden. Die Kunden finden den Onlineshop, entdecken Produkte, legen sie gar in den Warenkorb und kurz vor dem erhofften Umsatz passiert es: Der Checkout wird abgebrochen – der Warenkorb bleibt verwaist in den virtuellen Regal-Gängen stehen. 7 von 10 Warenkörben schaffen es nicht durch die Kasse. Und es werden immer mehr, wie Carpathia in seinem Blog berichtet. Auch Konversionkraft hat sich diesemThema angenommen und eine Infografik zum perfekten Warenkorb entwickelt (Download in voller Grösse bei Konversionskraft). Das Unternehmen lehnt sich dabei an eine US-Studie. Laut dieser brechen durchschnittlich 67,89% aller Nutzer auf dem Warenkorb ab. Das macht 45 Prozent von einer pathologischen Abbruchrate. Ein unglaubliches Optimierungs-Potential, wenn man bedenkt, dass für diese Nutzer bereits viel Budget investiert wurde, damit sie auf die Seite kommen, ein Produkt finden, sich für dieses Produkt entscheiden und es in den Warenkorb gelegt haben.Nur wenige haben aber eine aktive Strategie dagegen entwickelt und reaktivieren diese potentiellen Umsätze.Dabei wäre es doch einfach, denn rund 2/3 der abgebrochenen Warenkörbe lassen sich reaktivieren. Das sind Millionen-Umsätze für viele Onlinehändler.Subtil und zielgerichtet heisst die Strategie. Im richtigen Moment den Kunden nochmals unaufdringlich daran erinnern, dass er doch da noch etwas “wollte”. Evtl. kann man es mit einer Belohnung verbinden. Oft bricht der Kunde nicht mal bewusst ab sondern wurde nur gestört oder abgelenkt beim Kaufprozess.

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