Sind IT-Abteilungen innovativ genug?

  „Rund die Hälfte ihrer Zeit ist die IT-Abteilung mit Routine- und Standardaufgaben beschäftigt. Nach Abzug von sonstigen Tätigkeiten, bleiben dann im Durchschnitt gerade noch 30 Prozent der Zeit, die für IT-Projekte und die Umsetzung neuer Prozesse aufgewendet wird“, kommentiert Henrik Gross vom Analystenhaus Techconsult das Ergebnis.Mehr Zeit für neue ProzesseUm den aktuellen Herausforderungen in Unternehmen gerecht zu werden, sollten IT-Abteilungen mehr Zeit für IT-Projekte, neue Prozesse und Business Development einplanen. Ein Ansatzpunkt dafür kann sein, den hohen Aufwand für Routinetätigkeiten durch Automatisierung zu senken, zum Beispiel im Client Management. Dadurch liesse sich nach Einschätzung der meisten Befragten der Aufwand um bis zu 40 Prozent reduzieren. Ein positiver Nebeneffekt wäre zudem, dass sich Fehler verringern lassen. „Der hohe Anteil an Routinetätigkeiten bindet nicht nur unnötig Personal, das Innovationen voranbringen könnte. Durch Automatisierung lassen sich auch Fehler reduzieren, zum Beispiel in Backupprozessen, was letzten Endes auch zu einer Verbesserung der Service-Qualität und der IT-Sicherheit führt.“Damit Unternehmen bei der digitalen Transformation nicht abgehängt werden, sollten sie dafür sorgen, dass die IT-Abteilung Drehpunkt der Innovation und des Business Developments im Unternehmen wird. Der größte Anteil der Zeit der IT-Abteilung sollte darauf entfallen, Innovationen im Unternehmen mit voranzubringen. Durch die Automatisierung von Routinetätigkeiten kann der Aufwand im Client Management verringert und die freiwerdende Zeit in innovative IT-Projekte investiert werden.Die Studie wurde von Techconsult im Auftrag von Aagon im Mai 2017 durchgeführt. Basis war eine Online-Befragung von 200 Unternehmen aller Branchen mit 100 und mehr Clients. Die Ansprechpartner waren Personen, die Aussagen zum Client Management treffen konnten, hauptsächlich aus den Bereichen IT, Geschäftsführung und Vorstandsebene und leitenden Mitarbeitern.

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