Der «UBER-Fall» #4: Pool ohne Wasser!

SHARE ECONOMY In unserer zunehmend digitalisierten Welt wird immer wieder von der sogenannten «Sharing Economy» gesprochen. Nur, wo sind die konkreten Beispiele die diesen Trend begreifbar machen? Der «UBER-Pool» zeigt auf, was möglich ist.
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Seit letztem Herbst bietet UBER sogennante «UBER-Pools» an, bei dem mehrere Fahrgäste ein Auto teilen können. VON CHRISTOPH OGGENFUSS*Auf meiner Reise zur MARTECH-Konferenz machte ich in San Francisco eine interessante Entdeckung. UBER hat im vergangenen Herbst einen neuen Service eingeführt: UBER-Pool – was mich zu einem weiteren Beitrag zum Geschäftsmodell von UBER animierte.Als ich mein Gepäck vom Transportband nahm und Richtung Ausgang des Flughafens San Francisco marschierte erreichte mich eine Meldung von UBER nämlich, dass der Einstieg zu den UBER-Fahrzeugen auf der Abflugs-Ebene erfolgt. Ich ging also einen Stock höher, startete die UBER-App und bekam eine zweite Meldung nämlich, dass ich mit UBER-Pool in die Stadt fahren kann und damit substantiell günstiger unterwegs sein werde. Auch nach einem zwölfstündigen Flug wollte ich wissen wie das geht und bestellte das Pool-Fahrzeug, das in wenigen Minuten vor mir stand. Der Fahrer begrüsste mich freundlich mit meinem Vornamen, verstaute meinen Koffer und los ging‘s. Nach cirka 300 Meter hielt der Fahrer bei einem anderen Terminal an und eine zweite Person stieg zu – eben: UBER-Pool bzw. «sharing».
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Der UBER-Pool funktioniert auch ohne Wasser bestens.Auf meiner App wurde eingeblendet: «Du fährst mit Eric und sparst 55%.» Eric stieg zu und schon waren wir unterwegs zu meinem Hotel in San Francisco. Die Fahrt war in der Tat ein Schnäppchen, wurden mir lediglich $15.- auf meiner Kreditkarte belastet. Im Hotel angekommen verabschiedete ich mich beim Pool-Kollegen Eric der dann noch zu seiner Destination gefahren wurde.Während der Konferenz habe ich mir dann überlegt, ob dieser Dienst nur vom Flughafen in die Stadt funktioniert und so habe ich bei meiner Weiterreise nach Las Vegas vor meinem Hotel in San Francisco wieder UBER-Pool aufgerufen. Ich bekomme die Information, dass ich in 15 Minuten abgeholt werden kann. Das ist für mich o.k. und bereits etwas früher fährt der Wagen vor und ist mit einer Person besetzt die offensichtlich auch zum Flughafen muss. Meine App pusht mir den Vornamen des Fahrgastes zu und so kann ich die Person mit Namen begrüssen.Was ist nun an UBER-Pool so überzeugend?- Die UBER-App schafft Transparenz bezüglich gleichgelagerter Kundenbedürfnisse: «Ich will jetzt von San Francisco zum Flughafen fahren.»- Die App stellt sicher, dass ich nicht länger als 20 Minuten warten muss, ansonsten wähle ich eine konventionelle Lösung.- UBER-Pool reduziert die gefahrenen Autokilometer – anstatt zwei Fahrzeuge ist nur ein Pool-Auto unterwegs.- Für jeweils zwei Kunden halbieren sich die Kosten.UBER gibt sich offensichtlich mit ihrem Starterfolg nicht zufrieden und kreiert fortlaufen neue und clevere Angebote. A propos Starterfolg: Im Grossraum San Francisco sind ca. 10‘000 UBER-Fahrzeuge im Einsatz!

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