SRG schickt 340 Mitarbeiter nach Sotschi

Insgesamt 340 Mitarbeitende der SRG werden an den Olympischen Spielen in Sotschi vom 7. bis zum 23. Februar im Einsatz stehen. Täglich werden über 17 Stunden gesendet. Für die Alpine Skiproduktion zeichnet erneut die SRG verantwortlich.

Rund 235 Personen kümmern sich dabei um die Berichterstattung in den SRG Programmen, 105 weitere arbeiten für das Weltsignal der Ski-alpin-Übertragungen. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) berichtet täglich während über 17 Stunden von den Olympischen Spielen in Russland, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Erstmals stehe dem Team von Radio SRF 3 auch ein eigenes Radiostudio vor Ort zur Verfügung. Mit dem Sotschi-Player auf der SRF-Internetseite können sämtliche Wettkämpfe und Entscheidungen online mitverfolgt werden. Das Spektrum reicht von Liveübertragungen über Infosendungen bis zu Hintergrundbeiträgen.

Alpine Ski Produktion erneut in Schweizer Händen

Zum dritten Mal in Folge nach Turin 2006 und Vancouver 2010 produziert die SRG, im Auftrag des Olympischen Komitees IOC und von Olympic Broadcasting Services OBS, das Bild- und Tonsignal sämtlicher alpinen Skirennen (Abfahrt, Super-G, Superkombination, Riesenslalom und Slalom). Die Olympia-Produktion wird mit eigenen Übertragungswagen und Kameras und mit über 100 Personen der SRG-Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RSI und TPC realisiert. Karin Nussbaumer, Leiterin der Skiproduktion Sotschi, ist entsprechend erfreut: «Die Zusage von OBS ehrt uns. Sie zeigt das grosse Vertrauen des IOC in unsere Arbeit.» Verantwortlich für die Regie ist Beni Giger von SRF. Der Toggenburger war bereits in Turin und Vancouver im Einsatz und verfügt dank seiner langjährigen Erfahrung über ein fundiertes Wissen. (SDA/PD)

Zahlen & Fakten zur Grossproduktion in Sotschi

– Total 340 Personen für die SRG vor Ort
– Davon für die Produktion der Alpinen Skirennen im Auftrag von OBS: 104
– 2 TV-Studios und 1 Radio-Studio im House of Switzerland
– 48 Kommentarpositionen, 35 für das Fernsehen, 13 für das Radio
– 14 Live-Interview-Positionen in den Wettkampfstätten
– 600 m2 Arbeitsfläche im International Broadcast Center (IBC)
– 200 m2 Arbeitsfläche im Mountain Broadcast Center (MBC)
– Rund 50 Tonnen Material werden nach Sotschi transportiert – aufgeteilt auf 5-6 LKWs, See- und Luftfracht. Für die Übertragung der Alpinen Skirennen reisen 3 Übertragungswagen (1 tpc, 1 RTS und 1 RSI) sowie 5 Materialwagen nach Sotschi.
– Bis zu 42 Kameras werden für die Übertragungen der Alpinen Skirennen eingesetzt

Registrar Alliance lanciert Wettbewerb um .ch

Schweizer Registrare gründen die Registrar Alliance und lancieren den Wettbewerb um .ch. Die Genossenschaft bezweckt in gemeinsamer Selbsthilfe, ab 2015 das Registry für .ch zu betreiben und eine entsprechende Bewerbung beim Bakom einzureichen.

Per Ende März 2015 läuft der Vertrag zwischen Switch und dem Bakom betreffend der Tätigkeiten als Registerbetreiberin für .ch aus. Während Switch bisher sowohl die Aufgabe eines Registry als auch diejenige eines Registrars wahrnimmt, beabsichtigt das Bakom nach heutigem Wissensstand, die beiden Tätigkeiten aufzusplitten und nur noch die Registry und gegebenenfalls einen Fall-Back Registrar zu regulieren. Die Registrar Alliance beabsichtigt, sich für den Betrieb des Registry für .ch zu bewerben.

Zwar steht laut Mitteilung noch nicht fest, wie hoch das Bakom die Regulierungstiefe ansetzen wird. Die neue Verordnung für Domain-Namen, welche sowohl .ch wie auch .swiss regelt, soll jedoch in Bälde zur Stellungnahme für interessierte Kreise veröffentlicht werden. Die Registrar Alliance setzt sich für eine tiefe Regulierungshöhe ein. Einzig die von nationaler Bedeutung massgeblichen Sicherheitsthemen sind durch den Gesetzgeber abzusichern, da es sich bei Domain-Namen um eine kritische Infrastruktur handelt. Darüber hinaus bietet der bestehende Rechtsrahmen, insbesondere das Wettbewerbsrecht, dafür Gewähr, dass der Markt spielt.

Nähere Informationen über die Vision, Ziele und Mitglieder der Registrar Alliance auf Registar-Alliance.ch

Hofer erweitert Kompetenz in Strategie und Design

Mit zwei neuen Köpfen stärkt die Berner Agentur Hofer Kommunikation ihre Bereiche Strategie und Design. Auf Anfang dieses Jahres sind Marc Beekhuis als Art Director sowie Marco Moscatelli als Kundenberater und Projektleiter neu zum Team gestossen.

Der 37-jährige Marco Moscatelli ist ein ausgewiesener Spezialist für strategische Kommunikation, Brand Management und Corporate Communication. Seine letzte Station war Biella, der international ausgerichtete, grösste Büromaterialhersteller der Schweiz, wo er für die Kommunikation verantwortlich zeichnete.

Marc Beekhuis ist Designer FH und hat 10 Jahre Erfahrung als Grafiker in Werbe- und Kommunikationsagenturen. Vor seinem Engagement bei Hofer Kommunikation war Marc Beekhuis als selbstständiger visueller Gestalter tätig. Zu seinen Spezialgebieten gehören Corporate Identity sowie Editorial- und Schriftgestaltung.

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Projektleiter Marco Moscatelli (links) und Art Director Marc Beekhuis (rechts)

Agentur am Flughafen: Bronze in Berlin

Beim Award «Das Jahr der Werbung» wurde die Agentur am Flughafen mit einem bronzenen Megaphon ausgezeichnet. Dominiert wurde der Wettbewerb von Heimat Berlin.

Heimat Berlin dominiert den Wettbewerb «Das Jahr der Werbung 2014». Allein acht der 19 von der Jury vergebenen Auszeichnungen geht an die Agentur aus der deutschen Hauptstadt. Gepunktet wurde mit Swisscom (Gold Kategorie Out of Home/Aktivitäten), Otto (Bronze Kategorie Film) und immer wieder Hornbach. Gold in fünf Kategorien für den Hornbach Hammer! – Eine Leistung, die die Jury zusätzlich mit dem Grand Prix in der Kategorie Integrierte Kampagne würdigte. Uneinholbar führt Heimat Berlin so das Agenturranking des Wettbewerbs an (55 Punkte).

Mit vier Megaphon-Auszeichnungen sichert sich Leo Burnett Platz zwei (20 Punkte). Zweimal Silber (Makita «Jeder Tag beginnt mit dem richtigen Werkzeug» und Sealife «Näher als du denkst») und zweimal Bronze (Fiat «#ZeroFollowers» und Makita) – so die Bilanz der Frankfurter.
Scholz & Friends melden sich mit Arbeiten für Opel «Active Sondermodelle» (Bronze Kategorie Kampagne), FAZ «Lisa Simpson» (Bronze Kategorie Print) sowie Deutsche Bank «Macht Kunst» (Silber Kategorie Out of Home/Aktivitäten) auf Platz drei im Ranking des Wettbewerbs zurück (12 Punkte).

Skiwaxbrief holt Megaphon in die Schweiz

Nach Altenrhein in die Schweiz holt die Agentur am Flughafen ein Megaphon in Bronze für den Skiwaxbrief (Direktmarketing) für Pitsch Sport. Um die Kunden des kleinen Gossauer Sportgeschäftes Pitsch Sport zum frühzeitigen Wintereinkauf zu motivieren, hat die Agentur am Flughafen einen Brief entwickelt, mit dem nach dem Lesen gleich auch noch die Skier gewaxt werden können. Die Kampagne der St.Galler Agentur wurde schon mehrfach ausgezeichnet (zum Beispiel BoB Awards Frankfurt 2013, SDV Awards 2013, German Design Award 2014) und erhält nun eine weitere Würdigung.

Zum regulären Wettbewerb eingereicht wurden 563 Arbeiten. Davon wurden 337 Beiträge in den Branchenvergleich aufgenommen. 151 dieser Arbeiten schafften mit dem Sprung auf die Shortlist der Jury eine weitere Hürde. Eine 27-köpfige Jury (Jdw.de/jury), zusammengesetzt aus Auftraggebern von Unternehmensseite, Kreativen und Strategen aus Agenturen sowie leitenden Redakteuren von Medien und Fachmedien, bewertete und wählte aus der Shortlist die Preisträger der Megaphone in Gold, Silber und Bronze.

Die Preisträger werden am 23. Januar 2014 im Rahmen eines Winners Dinner ausgezeichnet. Ebenfalls ausgezeichnet wird dann die Newcomer-Agentur des Jahres sowie erstmals die Preisträger des Nachwuchswettbewerbs campus. Alle ausgewählten und ausgezeichneten Arbeiten erscheinen im Buch zum «Jahr der Werbung 2014», welches im April im Econ Verlag erscheint. Die Arbeiten können bereits jetzt unter Jdw.de eingesehen werden.

 

TBWA: Prismen-Plakat für McDonald’s kreiert

Das Potato-Slicer-Plakat von TBWA\Zürich stellt dar, wie McDonald's tagtäglich im Sekundentakt frische Pommes Frites herstellt.

Mit 158 McDonald's-Restaurants in der ganzen Schweiz bekommt man überall auf kurzem Wege und im Sekundentakt stets frisch frittierte Pommes Frites. So auch in der Stadt Zürich mit rund zehn Standorten. Per Prisma-Plakat wirbt eine frisch geschälte Kartoffel, wie sie schnell geschnitten, fittiert und sofort serviert wird. Zu sehen diesen Winter in Zürich.

//www.youtube.com/watch?v=rzalL6QJbJY

Verantwortlich bei McDonald’s Schweiz: Thomas Truttmann (Marketing & Communications Director Switzerland & Head Sports Europe), Thomas Frésard (Marketing Manager). Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Frederick Rossmann, Thomas Ammann, (Creative Direction), Sabine Grossmann (Junior Art Direction), Danielle Bürli (Grafik) Remo Christen (Group Account Director), Sharon Nehrenheim (Account Manager), Clear Channel (Media Support).

 

SRF-Direktor nicht zufrieden mit Oprah-Sketch

Der Sketch über die amerikanische Talkmasterin Oprah Winfrey löste bei Kulturschaffenden Empörung aus. Auch SRF-Direktor Ruedi Matter ist mit dem Sketch nicht ganz zufrieden, wie er am Dienstag einräumte.

Im Sketch , der im Schweizer Fernsehen am 29. Dezember im Rahmen des «Endspott»-Jahresrückblicks ausgestrahlt wurde, nahmen die Fernsehmacher die «Täschligate»-Affäre um Oprah Winfrey aufs Korn. Die millionenschwere Talkmasterin beklagte sich nach einem Besuch in einer Zürcher Luxusboutique, dass sie diskriminiert worden sei. Parodistin Birgit Steinegger trat im Sketch mit schwarz angemaltem Gesicht, Kraushaar-Perücke und dicken Lippen als Frau Nogumi auf, die das Personal einer Boutique ins Schwitzen bringt. Mehrere Kulturschaffende schrieben daraufhin einen Protestbrief ans SRF und drohten mit einer Anzeige wegen Verletzung der Anti-Rassismus-Strafnorm. Sie verurteilen vor allem das «Blackfacing», also das schwarz Anmalen von weissen Künstlern, in der sie eine grundsätzlich rassistisch geprägte Kulturtechnik sehen.

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Screenshot SRF

«Freiheit der Satire verteidigen»

Wie SRF-Direktor Ruedi Matter am Dienstag an der SRF-Jahresmedienkonferenz sagte, ist er selber nicht ganz glücklich mit dem Sketch. «Grundsätzlich muss die Freiheit der Satire verteidigt werden», sagte er. Generell sehe er beim SRF kein Problem mit der Satire. Dieses aktuelle Beispiel sei aber «sicher nicht das Lustigste und auch nicht das Beste, das wir im vergangenen Jahr gezeigt haben».

Anzeige bleibt Thema

Für Raphael Urweider, Präsident der Autorinnen und Autoren der Schweiz (AdS) und Mitautor des Protestbriefs, ist eine Anzeige gegen das SRF immer noch Thema, wie er auf Anfrage der sda sagte. Die Kulturschaffenden würden auch gerne mit den TV-Machern über Satire diskutieren. «Ich selber habe gerne Humor, sehr gerne auch unkorrekten. Aber bitte etwas reflektierter.» (SDA)

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Screenshot SRF

Bigna Silberschmidt neu bei Schiller

Die Journalistin und Marketingexpertin Bigna Silberschmidt verstärkt die Zürcher Agentur Schiller Text & Konzept. Zuvor war sie als Redaktorin und stellvertretende Redaktionsleiterin bei 20 Minuten Bern sowie als freischaffende Texterin tätig.

Arbeitserfahrungen sammelte Silberschmidt laut Mitteilung zudem als Radiomoderatorin und als Marketing- und Presseverantwortliche der SNCF (Französische Eisenbahnen) in Genf. Nebenberuflich gibt die 28-Jährige seit 2011 mit weiteren Journalisten das Reportagemagazin Zalle heraus. Ihr Studium schloss sie an der Universität Fribourg mit einem trilingualen Master of Arts in Management ab. Seit der Firmengründung im Mai 2013 arbeitete die PR- und Textagentur Schiller Text & Konzept unter anderem für Helsana, 3M, Ricola, Mazars, Crafft, Frame Eleven oder die SRG.

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Matter Gretener Lesch: Kampagne für Motorex

Für Motorex hat Matter Gretener Lesch eine Kampagne kreiert, die auch die Österreicher auf den Geschmack des vom Schweizer Familienunternehmen produzierten Öls bringen soll.

Ob Motocross, Enduro oder Strassenrennen: Immer wieder fahren die Rennteams des österreichischen Motorradherstellers KTM spektakuläre Siege ein. Mit seinen Hightech-Ölen und seinem umfassenden Technologie-Support trägt auch Motorex seit über zehn Jahren seinen Anteil zur Erfolgsgeschichte von KTM bei. Eine Tatsache, die sich das Schweizer Familienunternehmen jetzt für eine in Österreich erscheinende Kampagne zunutze macht, wie es in einer Mitteilung heisst. Sie richtet sich an die Entscheidungsträger in Autowerkstätten sowie in der Bau- und Landwirtschaft und macht klar, dass es die innovativen Schmierstoffe von Motorex auch abseits der Rennstrecke gibt. Ganz im Sinne der Kampagnenvisuals, die einen KTM-Fahrer am Steuer eines Baggers, eines Traktors und eines gewöhnlichen Kleinwagens zeigen. Marketingleiter Manuel Gerber: «Schneller kann man die Österreicher nicht dazu bewegen, von der Konkurrenz auf Motorex umzusteigen.»

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Verantwortlich bei Motorex: Manuel Gerber (Leiter Marketing). Verantwortlich bei Matter Gretener Lesch: Daniel Matter (Creative Direction), Dominik Imseng (Text), Caroline Jordan (Art Direction), Marcus Gretener und Simone Frei (Beratung). Fotografie: Cyrill Matter/Christof R. Schmidt; Bildbearbeitung: Daniel Belet.
 

Radio 105 stellt den Betrieb ein

Obwohl Roger Schawinski seine Absicht, dem in Not geratenen Radio 105 in letzter Sekunde zu helfen, am Dientstag bestätigte, stellte der Sender am späten Nachmittag den Betrieb ein.

Am späten Dienstag-Nachmittag verabschiedete sich der Moderator von den Hörern, gegen halb fünf stellte Radio 105 den Sendebetrieb ein, wie 20min.ch berichtet. Es scheint, als seien die am Montag angekündigten Rettungsabsichten von Roger Schawinski (Werbewoche.ch berichtete) zumindest vorerst zu spät gekommen.

Retten, nicht entlassen

Im Interview mit Tagesanzeiger.ch/Newsnet bekräftige der Radio-Pionier am Dienstag Morgen seinen am Vortag geäusserten Plan, den kurz vor dem Aus stehenden Sender Radio 105 zu übernehmen und den Sendebetrieb in den Räumlichkeiten von Radio 1 lückenlos aufrecht zu erhalten. Er sei vom 105-Programm überzeugt, die Stadt Zürich brauche ein Jugendradio. Heute könnten die meisten Medien nur noch überleben, wenn sie zusammen arbeiten und Synergien nutzen. Er wolle nicht Leute entlassen, sondern einen Sender retten, für die ausstehenden Januar-Löhne aufkommen und Arbeitsplätze retten. Würden Radio 1 und Radio 105 gemeinsam auftreten, wäre ein schnelles Wachstum in einem ansonsten für junge Sender «verkrusteten Markt» möglich.

Noch nichts gehört, aber offen für Übernahme

Weniger zuversichtlich äusserte sich 105-Chef Giuseppe Scaglione am Dienstag zu den Plänen Schawinskis. Er habe schon im Vorfeld mit ihm gesprochen, als er versuchte, Lösungen zur Rettung des Senders zu finden, so Scaglione auf Radio 105. Damals habe Schawinski kein Interesse gezeigt. Allerdings zeigte sich Scaglione offen für jeden ernstgemeinten Rettungsversuch: «Wenn es eine ernsthafte Absicht ist, ist sie willkommen und muss geprüft werden». Das Problem sei, dass er bis zum heutigen Tag noch keinen Vorschlag auf dem Tisch habe, während die Zeit «wahnsinnig knapp» werde. Denn: Radio 105 habe eine mögliche Rettung nicht mehr in den eigenen Händen, da bereits ein Konkursrichter eingeschaltet sei.

Wie es aussieht, kam das Konkursamt Schawinskis Plänen einer möglichen Rettung zuvor. Ob es sich dabei wirklich um das definitive Ende von Radio 105 handelt, wird die nahe Zukunft zeigen. (hae)
 

Zu guter Letzt: Geteilte Ticks, halbes Leid

Wir alle haben heimlich Ticks und seltsame Angewohnheiten, die wir normalerweise für uns behalten. Eine neue Website sammelt und veröffentlicht sie. Das Bedürfnis scheint gross zu sein.

Das Phänomen nennt sich «Spleen». Gemeint sind sonderbare Angewohntheiten, leicht verrückte Rituale – oder wie Wikipedia sagt: «Heute bedeutet «einen Spleen zu haben» in der Umgangssprache eine kleine Verrücktheit, Schrulle, sonderbare Idee oder Marotte zu haben.» Jeder Mensch hat sie, im Normalfall behalten wir sie aus Scham und Angst vor Unverständnis aber lieber für uns. Zumindest bis heute. Denn die Macher des populären deutschen Blogs und Web-Sammelsuriums Schleckysilberstein.com haben am Dienstag das Projekt Spleen24 lanciert.

«Wir alle haben Spleens, Eigenarten und Beklopptheiten, die wir keinem erzählen würden. Aber wie wär's mit anonym teilen und vergleichen: Unser neues Angebot Spleen24 macht genau das», so die Ankündigung.

Noch keine 24 Stunden online zeigt sich bereits: Das Mitteilungsbedürftnis der Leute scheint gross. Per Formular kann jeder Besucher anonym schildern, was ihn oder sie auf seine oder ihre Art verrückt macht. Innert 15 Minuten wird der Spleen veröffentlicht. Nach über 300 publizierten Schilderungen wird klar: Der Mensch ist ein seltsames Wesen. Aber da wir offensichtlich alle irgendwie seltsam sind, geht's ja noch. Die Bandbreite reicht von Details über Toiletten-Angewohnheiten (Klopapier nur zum Anschein und für Gäste) bis hin zu Menschen, die bei Fussballspielen die TV-Lautstärke immer mit einem positiven Resultat eingestellt haben müssen (21 = 2:1). Und und und. Früher oder später finden alle etwas, das sie aus dem eigenen Leben kennen. Viel Glück. (hae)

Einige Beispiele:

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JvM/Next lanciert erste Wasserspar-Enzyklopädie

Die Zürcher Digitalagentur Jung von Matt/Next realisierte die Plattform Watersaving.com – eine weltweit nutzbare Online-Enzyklopädie zum Thema Wassersparen.

Die nicht-kommerzielle Initiative Watersaving.com der Neoperl Gruppe hat zum Ziel, die globale Bevölkerung für das Thema Trinkwasser und Wassersparen zu sensibilisieren. In einer Kartenapplikation auf Watersaving.com können User aus aller Welt Inhalte erstellen und im Sinne einer kollaborativen Enzyklopädie bearbeiten. Zusätzlich zum User Generated Content informiert die Plattform fundiert und umfassend über das Thema Wasser und zeigt Mittel und Wege auf, wie im Alltag aktiv Trinkwasser gespart werden kann.

Die Plattform basiert auf dem in Python geschriebenen Open Source Content Management System DjangoCMS und ist mittels Responsive Design umgesetzt. Eine enge Verknüpfung der Seite mit den Social Media-Netzwerken Facebook, Twitter und Google+ ermöglicht es, die Community stets mit den aktuellsten Updates zu versorgen und fördert den Dialog mit den Zielgruppen. Die Inhalte auf Watersaving.com sind zudem so aufbereitet, dass sie problemlos via Social Media geteilt werden können.

Verantwortlich bei Neoperl: Bianca Federer (Gesamtverantwortung), Ajuni Burk (Projektleiterin). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Markus Scherer (Gesamtverantwortung); Marco Zimmerli, Marco Jann (Art Direction); Tenzin Tibastang, Andrea Klainguti (Grafik); Ralf Brändli, Jonas Grümann, Raphael Prader (Programmierung); Matthias Adolf, Kristian Brändle (Beratung).

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SRF: Bessere Zahlen mit neuer Messmethode

Die Programme von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) sind in hiesigen Stuben noch immer unangefochten am beliebtesten: Die SRF-Fernsehsender erreichten 2013 einen Marktanteil von durchschnittlich 30,4 Prozent. Am Hauptabend betrug er gar 39,4 Prozent.

Damit schafft es die SRF-Sendergruppe erstmals seit zwei Jahren wieder über die psychologisch wichtige Marke von 30 Prozent, wie aus den am Dienstag von SRF veröffentlichten Zahlen hervorgeht. 2012 hatte der Marktanteil noch 29,3 Prozent betragen. Allerdings lassen sich die Zahlen nicht direkt miteinander vergleichen, da im vergangenen Jahr eine neue Messmethode eingeführt wurde. Diese Methodik erfasst auch die zeitversetzte Nutzung.

Zeitversetzte Nutzung vor allem für Serien

Der Anteil der zeitversetzten Nutzung hält sich bei den SRF-Sendern allerdings noch in Grenzen. SRF-Direktor Ruedi Matter erwartet nicht, dass dies in den kommenden Jahren stark ändern wird. Im Nachhinein gesehen würden vor allem fiktionale Sendungen und Serien, sagte er am Dienstag vor den Medien. «Verglichen mit anderen Sendern haben wir sehr viele Informationsformate, die erfahrungsgemäss seltener zeitversetzt genutzt werden.»

Sportjahr 2014

Mit den Zuschauerzahlen aus dem Jahr 2013 ist Matter zufrieden. Im laufenden Jahr dürften die Zahlen voraussichtlich noch besser werden. 2014 ist ein grosses Sportjahr. Es wird mit den Olympischen Winterspielen in Sotschi, der Fussball-WM in Brasilien und der Leichtathletik-EM in Zürich Tausende vor den Bildschirm locken. Bei der Leichtathletik-WM nimmt die SRG die aufwendigste, jemals von ihr realisierte TV-Produktion in Angriff: Als sogenannter Host Broadcaster produziert sie das Weltsignal. Dieses geht weltweit an alle Sender, welche die Wettkämpfe ausstrahlen.

Marktführer bei den Radiosendern

Zufrieden ist Matter auch mit den Zahlen der sechs Radiosender. Der Marktanteil beträgt für das vergangene Jahr durchschnittlich 59,5 Prozent, womit die SRF-Stationen nach wie vor unangefochtene Marktführer sind. Allein Radio SRF 1 hat mit 32,3 Prozent mehr Marktanteil als alle Privatsender zusammen (30,8 Prozent). (SDA)

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