HandelsZeitung schliesst Yukom Medien

Corporate Publishing Die Verlagsgruppe HandelsZeitung (HZ) zieht sich aus dem Corporate Publishing (CP) zurück,

Corporate Publishing Die Verlagsgruppe HandelsZeitung (HZ) zieht sich aus dem Corporate Publishing (CP) zurück,die Aktivitäten der CP-Agentur Yukom Medien (Schweiz) AG wurden eingestellt. Betroffen sind Werner Rüedi – er wechselt in der HZ-Gruppe als Chefredaktor zum Magazin Schweizer Versicherung – und Andrea Cavegn, der sich selbstständig macht und zwei Yukom-Kunden übernimmt.
Yukom Schweiz war ein Joint Venture von HZ und der Münchner Yukom Medien GmbH, die zu 51 Prozent HZ-Mehrheitsaktionär Axel Springer Verlag gehörte. HZ-Verlagsleiter Ralph Büchi erklärte, die Schliessung von Yukom Schweiz sei durch die Entwicklung in Deutschland nahe gelegt worden. Dort beschloss Springer Anfang Jahr die Trennung von der Publishingfirma. Der Ausstieg wurde zwar noch nicht offiziell bekannt gegeben, doch Yukom Deutschland hat Anfang Woche bereits einen neuen Partner präsentiert. Die Hubert Burda Media übernimmt die Anteile von Springer und will ihre eigene Kundenzeitschriften-Tochter Burda Com mit dem Münchner Unternehmen fusionieren.
(sm)

Anmeldefrist läuft für «100 Beste Plakate 02»

Der Verein 100 Beste Plakate prämiert zum zweiten Mal herausragende Plakatkunst aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Der Verein 100 Beste Plakate prämiert zum zweiten Mal herausragende Plakatkunst aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.Gestalter, Auftraggeber und Druckereien sind eingeladen, bis zum 28. Februar 2003 Plakate aller Genres und Gestaltungsmittel einzureichen, die im Jahr 2002 gedruckt worden sind. Die 100 besten Plakate und Plakatserien werden im März bestimmt, im Sommer in Berlin gezeigt und in einem Jahrbuch publiziert. Informationen und Anmeldeunterlagen sind bei annett [email protected], Tel. 0049 351 8393321 oder auf der Website www.100-beste-plakate.de erhältlich.

Kriegsmarketing

Gastkommentar Je grösser der Legitimationsnotstand, desto massiver die Propaganda, meint Kurt Imhof mit Blick auf den angekündigten Irakkrieg.

Gastkommentar Je grösser der Legitimationsnotstand, desto massiver die Propaganda, meint Kurt Imhof mit Blick auf den angekündigten Irakkrieg.Die grösste Schwierigkeit des Krieges ist seine Legitimationsbedürftigkeit. Wer einen Krieg führen will und dies vergisst, kann ihn nicht gewinnen. Die «Arena of combat» ist «nur» der Raum des individuellen oder allenfalls kollektiven Sterbens; die öffentliche Arena hingegen ist das Forum, das letztinstanzlich über Sieg und Niederlage entscheidet – auch wenn der militärische Gewinner längst feststeht. Deshalb beginnt jeder moderne Krieg mit Kommunikation. Und deshalb entscheidet das Rühren der Marketingtrommeln übers politische Überleben danach.In der Chronik des angekündigten Waffengangs am Golf zeichnet sich das politische Debakel bereits ab. Obwohl das Kriegsmarketing durch die Administration Bush und die britische Regierung mit dem ersten Jahrestag von «Nine-eleven» massiv intensiviert wurde, gelang es nie, eine plausible Verbindung zwischen einer territoriumsfreien, global operierenden und religiös radikalisierten Terrororganisation und dem säkularen Nationalstaat Irak aufzuzeigen. Eine militärisch relevante Beziehung zweier so ungleicher Akteure würde auch aufs Höchste erstaunen. Zudem sind weder Bush noch Blair in der Lage, ihre Behauptungen bezüglich Produktion und Lagerung von Massenvernichtungswaffen durch den Irak zu belegen. Völlig verunmöglicht wird eine Rechtfertigung dieses Feldzugs schliesslich durch die Inkonsistenz der US-Politik gegenüber anderen Ländern dieser Region, die systematisch Uno-Konventionen verletzen.
Katastrophal ist darum das Resultat der auf allen Kanälen laufenden Propagandakampagne: Inzwischen setzt sich selbst in westlichen Zentrumsländern jenes Deutungsmuster durch, das diesen Krieg in unmittelbaren Zusammenhang mit den regionalen Erdölvorkommen bringt. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wird also wieder die Kriegsbegründung des späten 19. Jahrhunderts wirksam: die ökonomisch motivierte Ausdehnung von Einflussgebieten. Freilich mit dem Unterschied, dass diese antiquierte Legitimationsstrategie damals vom Hinweis auf den Wettlauf der Kolonialstaaten um den besten «Platz an der Sonne» zehren konnte. Für die letzte Weltmacht besteht aber kaum Konkurrenz mehr. Dieser Umstand erklärt die erstaunliche Fahrlässigkeit in der Kriegsbegründung. Kommt es zur Schlacht am Golf, wird dafür ein hoher Preis bezahlt werden müssen: Nicht zu rechtfertigende Kriege diskreditieren die Angreifer und rechtfertigen den Terror.
> Kurt Imhof ist Soziologieprofessor und leitet den Forschungsbereich
Öffentlichkeit und Gesellschaft an der Universität Zürich.

Dornröschen wohnt noch nicht im Dolder

Hotellerie Ein Jahr vor der Totalsanierung des Grand Hotels will die Dolder Hotel AG mit einer Kampagne von Spillmann Felser Leo Burnett zeigen, dass noch alles beim Alten ist.

Hotellerie Ein Jahr vor der Totalsanierung des Grand Hotels will die Dolder Hotel AG mit einer Kampagne von Spillmann Felser Leo Burnett zeigen, dass noch alles beim Alten ist.Illustre Gäste, gigantische Aussicht, erlesene Gastronomie und exklusive Preise. Das sind die gängigsten Attribute, mit denen das Zürcher Grand Hotel Dolder assoziiert wird. Seit ein paar Monaten ist ein neues hinzugekommen: der «grosse» Umbau. Nachdem Zürcher Tageszeitungen über die geplante Sanierung des renommierten Fünfsternehauses informierten, geht die Rede davon, es habe seine Pforten bereits geschlossen. Falsch, korrigiert Beat Sigg, CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Dolder Hotel AG: «Bis zum Umbau 2004 ist das Haus ganz normal geöffnet und bietet nach wie vor eine grosse Auswahl kulinarischer und sonstiger Leckerbissen.» Erst in einem Jahr soll das Hotel während 18 Monaten geschlossen und nach den Plänen des englischen Stararchitekten Norman Foster – Schöpfer der Chesa Futura in St.Moritz – saniert werden. Für rund zehn Millionen Franken wollen die Mehrheitsaktionäre der Dolder Hotel AG, Urs Schwarzenbach und Martin Candrian, das 104-jährige Zürcher Wahrzeichen liften. Trotz frostiger Wirtschaftsbise, die um die Türme am Zürichberg weht. Um Zweifel über den Betrieb des Grand Hotels auszuräumen, hat Beat Sigg die Agentur Spillmann Felser Leo Burnett (SFLB) mit der Konzeption eines Auftritts betraut. Dieser soll allen Bewohnern in und um Zürich mitteilen, dass das Dolder im laufenden Jahr einiges zu bieten hat. Für das Grand Hotel spielt der lokale Markt eine wichtige Rolle, erklärt Christian Dangel, Director of Sales & Marketing des Hotels. Schliesslich belegen die Schweizer – nach den USA und Deutschland – den dritten Platz auf der Gästerangliste. Im Gegensatz zum lokalen Publikum allerdings steht für die ausländischen Gäste keineswegs in Frage, dass zahlende Kundschaft am Zürichberg weiterhin willkommen ist.
Ansprechen will der Inserateauftritt aber nicht nur den Geschäftsmann, der für ausländische Partner eine Unterkunft sucht. Jeder Zürcher soll über das Dolder-Jahresprogramm informiert werden. Diese Botschaft hat das SFLB-Team einerseits mit einem Teller visualisiert, der von je 16 Gabeln und Messern flankiert wird. Unter jedem Besteck stehen Datum und Inhaltsangabe zu einem lukullischen Höhepunkt. Ein zweites Sujet präsentiert ein bauschiges Kissen, auf dem 18 «Schöggeli» angeordnet sind, die einen Einblick in das Jahresprogramm des Hotels gewähren. Die Schoko-Carrées werden zudem als Give-aways an die Gäste verteilt und an Kunden verschickt. Die Anzeigen sind seit dem 23. Januar in den Zürcher Tageszeitungen im Einsatz und werden übers ganze Jahr hinweg präsent sein.
Stellvertretend für die beiden Kernkompetenzen – Kulinarik und Logis – zeigen Spillmann Felser Leo Burnett das Gedeck eines

16-Gang-Menüs sowie das klassische Hotel-Bettmümpfeli in mehrfacher Ausführung.
Simone Keller

Zwei neue Unternehmen in der Brunner-Gruppe

Die Brunner AG Druck und Medien in Kriens hat auf Anfang 2003 die Luzerner Druckerei Blättler AG sowie den Rex Verlag und den Rex Buch Versand, ebenfalls in Luzern,

Die Brunner AG Druck und Medien in Kriens hat auf Anfang 2003 die Luzerner Druckerei Blättler AG sowie den Rex Verlag und den Rex Buch Versand, ebenfalls in Luzern,Die Brunner AG Druck und Medien in Kriens hat auf Anfang 2003 die Luzerner Druckerei Blättler AG sowie den Rex Verlag und den Rex Buch
Versand, ebenfalls in Luzern, übernommen. Blättler firmiert neu als
Blättler Druck und Verlag GmbH, Rex als Rex Verlag AG.

Schneeglöckchen mitten im Winter

Regional-TV Während die Zuschauerzahlen beim Lokalfernsehen steigen und steigen, lässt der Durchbruch im Werbemarkt weiterhin auf sich warten.

Regional-TV Während die Zuschauerzahlen beim Lokalfernsehen steigen und steigen, lässt der Durchbruch im Werbemarkt weiterhin auf sich warten.Mitteilungen der Regional- und Lokal-TV-Szene über steigende Zuschauerzahlen häuften sich in den vergangenen Monaten wie nie zuvor. Wächst also das Publikum der Lokalfernsehstationen langsam in den Himmel? Tatsächlich entspricht diese Wahrnehmung dem Trend im Jahr 2002: Ausnahmslos alle sieben Sender des TeleNewsCombi (TNC) zeigten im Publikumsmarkt Muskeln wie kaum je zuvor.Kein Angebot, das gegenüber 2001 nicht mindestens zehn Prozent Zuschauer hinzugewonnen hätte. In absoluten Zahlen können sich die meisten Sender täglich an einigen Zehntausend zusätzlichen Zuschauern erfreuen. Dasselbe überraschende Bild ergibt sich beim Blick auf die durchschnittliche Sehdauer. Mit einer einzigen Ausnahme haben auch hier sämtliche Sender ganz schön vorwärts gemacht. Dies sind durchs Band weg starke Leis-tungen notabene bei den beiden wichtigsten Zuschauerkennzahlen.
Zufälliges und HausbackenesDoch welche Faktoren haben den Deutschschweizer Lokal-TVs den markanten Aufwärtstrend beschert? Man muss von einer hausgemachten und einer oder mehreren zufälligen Komponenten ausgehen. Die hausgemachte betrifft die Verbesserung der Programmqualität, bei der sich sämtliche Sender im vergangenen Jahr kräftig ins Zeug gelegt hatten. Aber auch zufällige Faktoren wie der verregnete, kühle Sommer 2002 spielten mit. Vor allem im dritten Quartal des vergangenen Jahres sassen Herr und Frau Schweizer häufiger vor dem TV – wovon auch die regionalen Sender profitierten.
Zumindest dürfte der Abgang von Roger Schawinski ein wenig geholfen haben. «Der Wegfall von Tele 24 hat unseren Aufwärtstrend beschleunigt», vermutet Marcel Geissbühler, Geschäftsführer des TNC und der Tele-Bärn- und ExtraBern-Vermarkterin ConRadio. In erster Linie führen die Senderchefs die verbesserte Aufmerksamkeit des Publikums jedoch auf die weitere Professionalisierung der Inhalte sowie auf die Straffung der Sendeabläufe und das Eliminieren von Rausschmeissern zurück.
Besonders positiv ist hat die Zuschauerentwicklung bei den Sendern, die erst vor drei oder vier Jahren ins Kabel gelangten und dementsprechend im Publikum noch nicht so stark verankert sind. Jetzt nimmt die Bekanntheit dieser Sender rasch zu, was sich in einem beschleunigten Publikumsaufbau spiegelt. Genau dies ist bei Tele Top und Tele Ostschweiz geschehen, die beide 1999 gestartet sind. Deren Zuschauerzahlen schnellten im vergangenen Jahr um die Hälfte oder mehr – Tele Top plus 49,7 Prozent, Tele Ostschweiz plus 55,8 Prozent – in die Höhe.
Tele Top vermisst Crossmedia Den eindrücklichen, wenn auch etwas verspäteten Vormarsch seines Senders lastet Tele-Top-Chef Günter Heuberger vor allem dem Fehlen preisgünstiger Promotionsmöglichkeiten an. «Worauf alle anderen TNC-Sender bauen können, nämlich reichlich Unterstützung mit Printmedien und Gratisinseraten aus dem eigenen Haus, haben wir bei uns nicht.» Auszuzahlen scheint es sich aber auch, wenn man die Nähe zum Publikum auf anderen Wegen sucht. So führt Tele Ostschweiz einen wesentlichen Teil seines jüngsten Publikumserfolges auf die Öffnung der Studios für das Publikum zurück. Mit Aktionen wie Tagen der offenen Tür und regelmässigen Studioführungen habe man ein Bedürfnis des Publikums getroffen. «Mehrere Tausend Personen haben uns besucht – alles Menschen, die sich jetzt stärker mit uns verbunden fühlen», ist Peter Schwager, Tele-Ostschweiz-Geschäftsführer, überzeugt.
Etwas anderes müsste dem Senderchef aber Bauchschmerzen bereiten: Zwar hat der Sender fast 30000 tägliche Zuschauer gewonnen, gleichzeitig ist aber die durchschnittliche Nutzung von 15 auf 10,8 Minuten abgesackt. Ein ernüchternder Hinweis darauf, dass mit Marketingkraftakten wohl viele neue Zuschauer angelockt werden können. Doch diese harrten offenbar nur kurze Zeit beim Sender aus.
Programme ausgemistetDoch es gibt auch rundum glücklich stimmende Beispiele, bei denen die Reichweite und die durchschnittliche Nutzung Höhenflüge erlebten. Neben Tele Top waren dabei sogar Sender für Überraschungen gut, die zu den ältesten Kindern der Schweizer Lokal-TV-Landschaft zählen: Tele M1 und Tele Tell. Mit Zuwachsraten von 41,7 beziehungsweise
42 Prozent bei der täglichen Sehdauer erzielten die beiden Angebote Werte, wie sie keiner anderer TNC-Sender nur annähernd erreichte.
Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass die Korrekturen, die zum willkommenen Aufwärtstrend bei Tele M1 und Tele Tell führten, noch nicht mal viel gekostet haben. Denn laut Geschäftsführer Florenz Schaffner wurde bei beiden Sendern die regionale Berichterstattung verstärkt und der Audience Flow verbessert. Und: Auch im Programmangebot kann weniger offenbar mehr sein: Tele M1 und Tele Tell strichen im ersten Halbjahr 2002 Sendungen wie «TeleMed», «Job-TV» oder die Videoclipshow mit Tanja Gutmann ersatzlos aus dem Programm. Trotzdem – oder gerade deswegen – holten sie mehr Zuschauer.
Ob die erfreulichen Zuwachsraten sämtlicher TNC-Mitglieder auch den herbeigesehnten Sprung bei den Werbeeinnahmen bringen, ist noch keineswegs sicher. Die grosse Hoffnung ruht auf dem Infopool, dem Werbekombi mit dem öffentlichrechtlichen SF DRS, das seit Anfang Jahr in den Planungstools der Publisuisse integriert ist. «Viele Offerten sind verschickt worden – die Auftraggeberseite reagiert positiv und lobt unser Angebot als
ein sinnvolles», erklärt TNC-Geschäftsführer Geissbühler. Einige Buchungen – sowohl TNC-Mono wie auch Infopool – seien bereits eingetroffen. «Aber die Stimmung im Werbemarkt ist nach wie vor angespannt», fügt er an.
Daniel Schifferle
Marketingefforts holen den privaten TV-Veranstaltern zwar viele neue Zuschauer, doch sinkt deren Verweildauer beim Sender stetig.

Entwicklung Nettoreichweite (in 1000 Zuschauer)Sender NR-T 2001 NR-T 2002 +/– in %
Tele Züri 424,6 447,4 +11,4
Tele Bärn 225,3 251,8 +11,8
Tele M1 146,0 163,8 +12,2
Tele Tell 84,2 97,3 +15,5
Tele Top 62,6 93,7 +49,7
Tele Ostschweiz 52,2 81,3 +55,8
Tele Basel 84,4 93,2 +10,4
Quelle: Tele Züri/Publica Data AG
Entwicklung durchschn. Nutzung (in Min. pro Zuschauer)
Sender NS 2001 NS 2002 +/– in %
Tele Züri 21,0 22,1 +5,3
Tele Bärn 8,7 9,6 +11,0
Tele M1 7,6 10,7 +41,7
Tele Tell 6,0 8,5 +42,0
Tele Top 4,7 5,8 +23,4
Tele Ostschweiz 15,0 10,8 –28,3
Tele Basel 9,1 9,5 +4,4
Quelle: Tele Züri/Publica Data AG

Aufgefallen

Kolumne

Kolumne:Liebe Frauen! Bis jetzt dachte ich immer, dass nur Männer mit unseren Reizen werben. Denn es ist halt einfacher zu glauben, die Abbildung eines nassen Leibchens auf einer knackigen Brust seit Bo Dereks Auftritt in «Traumfrau» sei ein fester und ergo unausrottbarer Bestandteil männlichen Denkens. Doch in Anbetracht der aktuellen Werbung für das Zürcher Frauenhotel muss ich meine Annahme wohl korrigieren. Aber wie war doch kürzlich in der Zeitung zu lesen: Das Frauenhotel soll jetzt auch für Männer geöffnet sein, abgesehen natürlich vom Wellnessbereich. Was wohl auch die beiden Klingeln erklärt: eine für sie und eine für ihn. Übrigens, eine Spezies Männer bekommt trotzdem keinen Zutritt: Versicherungsvertreter von Insure XL. Chandra Kurt [email protected]
: Fasten
Von Mike Müller
Der Ramadan fand bereits im Dezember statt, und die Fastenzeit ist noch nicht angebrochen: Der Brachmonat Januar scheint das ideale Loch zu sein, um auch als nichtreligiöser Zeitgenosse einer rituellen Reinigung zu frönen. Bloss, was steht dem säkularisierten Bürger als Ritual zur Verfügung? Die meisten Reinigungstechniken sind ganz alttestamentarisch auf das Essen beschränkt, das gerade in den Wintermonaten eh einer der wenigen noch verbleibenden Lustfaktoren darstellt. Kommt dazu, dass die traditionelle Ernährungspyramide in den Verdacht eines grundsätzlichen Irrtums geraten ist, die Trennkost sich bei auswärtigem Essen fast nicht durchsetzen lässt und die Blutgruppenkost für die Dauer eines mickrigen Monats auch nichts bringt. Am besten bleibt man gleich bei Sauerkraut und Saucisson, Dörrbohnen und Grünspeck. Es ist sowieso fraglich, ob sich über eine kulturfremde Magentherapie eine mentale Veränderung herbeiführen lässt. Wenn das Mentale schon gereinigt werden soll, fährt man lieber gleich eine sportliche Schiene. Da stünden Bob, Ski oder Schlitten zur Diskussion, doch bei den hiesigen Schneeverhältnissen landet man da schnell bei der Grünabfuhr.
Es bleibt dem willigen Fastenkandidaten im Januar einzig der Ausverkauf, der sich für eine rituelle Reinigung des persönlichen Konsumverhaltens beispielhaft eignet. Wunsch und Versuchung schaukeln sich hier in einem hinterlistigen Spiel gegenseitig hoch und schlagen dem Verstand manch abgeschmacktes Schnäppchen. Gefüllte italienische Schweinefüsse, die sich nach Neujahr nicht mehr verkaufen lassen, garantieren ein Cholesterindepot, das bis in den Juni hinein reicht, und ein hübscher Papeterie-Restposten beruhigt das schlechte Gewissen ob dem privaten Bürochaos. Der Kater kommt dann jeweils leicht versetzt im Februar, wenn die Gläubiger auf ihren Glauben pochen. Ausgerechnet diese kennen keinen Begriff von Gnade. [email protected] Mike Müller ist Darsteller.
Business Lunch:Mittags in der Schweiz, abends in Marokko
Sie kennen James Blunt nicht? Möglicherweise verkrümelt er sich in einer Ecke im Tea Room an der Gasometerstrasse 5 in Zürich. Und wenn er nicht dort ist? Macht nichts. Setzen Sie sich einfach an einen der Holztische in der umgebauten Garage, bestellen Sie einen hervorragenden marokkanischen Tee mit frischer Minze, wählen Sie einige Mezzes aus, und wenn der Magen nicht mehr knurrt, gönnen Sie sich eine Shisha auf den mit originalen marokkanischen Stoffen überzogenen Sofas. Dann werden Sie auch nicht lange darüber staunen, weshalb die weiss gestrichenen Wände nicht mit Kitschfotos beschlagen sind. Denn Sie sind jetzt völlig relaxed. Völlig. Alexandra Moosbauer und Bruno Hiltebrand wollen das so. Und das soll, bitte schön, so bleiben.
Die beiden haben im Sommer die Garage neben ihrem Hanfladen umbauen lassen – ein marokkanischer Handwerker verputzte den Buffetbereich in einer alten Handwerkskunst: Ein fein strukturierter «Aufstrich», der viel Wärme behält und ausstrahlt. Der Boden wurde mit von Hand hergestellten Zementkacheln aus Marokko belegt. «Der Gast soll schliesslich spüren, dass er in Zürich ist», meint Moosbauer.
Die Stadt kann er aber mit der Bestellung wieder verlassen: Tagine oder Couscous werden von einer Marokkanerin zubereitet, ebenso Mezze. Couscous und Tagine gibts auch in einer ebenso leckeren Vegivariante – bei einem Preis von 26 Franken, notabene. Am Ende locken orientalische Desserts – aber diesmal wars die Shisha: Wer mag, wählt unter zehn verschiedenen Gewürztabaken. Mittags werden Schweizer Menüs aufgetischt: zu 22.50 (mit Fleisch) und 19.50 (Vegi), auf Vorbestellung (ab 6 Personen) auch marokkanische Gerichte – Mezze kann man mittags und abends haben. Die Küche aber war nicht auf den Ansturm vorbereitet, den das Tea Room derzeit erlebt: «Wir wollten wirklich ein Café sein, weil die Kunden unseres Hanfladens gerne in einer Ecke sassen, tranken und plauderten», sagt Moosbauer.
Weine? Hats marokkanische, zum Beispiel. Klar, keine Riesenauswahl bei dem Konzept. Und James Blunt wird nicht kommen und hier seinen Joint rauchen oder «da weed» in die Shisha legen, das erlauben die beiden Gastroneulinge nicht. Blunt nämlich, so Moosbauer, sei ein Slangname für Joint. Und James? Den Vornamen haben sie dazu erfunden. Carlo Bernasconi [email protected]
Tea RoomGasometerstrasse 5
8005 Zürich
Tel. 043 211 00 33
Montags geschlossen!
BewertungEssen …………………..4
Getränke ………………3
Bedienung …………….4
Businessfaktor ……….3
5=top, 4=sehr gut, 3=o.k., 2=naja, 1=Flop

Shortlist: Von wegen Aufschwung

Shortlist: Von wegen Aufschwung Von Beat Fritsch So sicher wie der Kater dem Sylvesterrausch folgt zum Jahresbeginn auch pünktlich die Dreikönigstagung des Verbands Schweizer Presse. Eine willkommene Gelegenheit für höchste, hohe und mitt

Shortlist: Von wegen Aufschwung
Von Beat Fritsch
So sicher wie der Kater dem Sylvesterrausch folgt zum Jahresbeginn auch pünktlich die Dreikönigstagung des Verbands Schweizer Presse. Eine willkommene Gelegenheit für höchste, hohe und mittlere Kader aus den Schweizer Verlagen, sich ein gutes Neues Jahr zu wünschen. Und gleich auch die Möglichkeit für eine Standortbestimmung, sei sie nun personeller oder allgemeiner Natur.
Personell, weil sich auf Grund der Gästeliste exzellent feststellen lässt, wer denn seit der letzten Tagung den Job gewechselt hat oder momentan gar zu haben wäre. Oft sind diese Exponenten bekannte ehemalige Kaderleute und figurieren nun aktuell als freie Consultants auf der Liste – so nennen sich heute arbeitslose Verlagsspezialisten, die was auf sich halten. Was wiederum die Stellenvermittler anzieht: Sehr umtriebig zeigten sich nämlich die Personalberater Hélène Müller und Hans Hofmann. Die Dreikönigstagung ist für beide ein Basar allererster Güte.
Noch immer auf der Suche nach einem Nachfolger befindet sich Hans Heinrich Coninx. Nicht für sein Stammhaus Tamedia, bewahre!, sondern in seiner Funktion als Präsident des Verbands. Er stehe in Diskussion mit sehr valablen Kandidaten und hoffe, dass dies jetzt wirklich seine letzte Begrüssungsrede an einer Dreikönigstagung gewesen sei, gab er gegenüber der WerbeWoche zu Protokoll. Eigentlich wollte Coninx sein Amt schon auf den Verlegerkongress im letzten September abgeben, fand aber noch keinen Ersatz.
Schneller ging die Nachfolgeregelung beim operativen Teil des Verbands vor sich. Im Programm noch als Überraschungsgast angekündigt, hielt der designierte, neue Geschäftsführer des Verbands, Daniel Kaczynski, quasi seine Antrittsrede. Die hier wiedergegebene Schreibweise sei übrigens korrekt, er sei aber betreffs der Schreibweise seines Namens abgehärtet, so Kaczynski. Kein Problem übrigens, so lan-
ge er nicht mit dem Kreativen Kazcy (Katzky? Cazzki? oder gar: Catsky?) verwechselt wird.
Das Rätsel, weshalb der neue Geschäftsführer nun ein Überraschungsgast sein soll, löste Moderator Karl Lüönd: Weil die Medienbranche schnelllebig sei, halte man sich mit dieser Rubrik die Redezeit für unvorhergesehene oder brandaktuelle Themen offen. «Dass es den eigenen Laden betrifft, hätte ich allerdings nicht gedacht», scherzte Lüönd. Denn nur knapp eineinhalb Jahre blieb Eva Keller auf dem Posten der Geschäftsführerin, sie ist bekanntlich die designierte Nachfolgerin von Ringier-Konzernsprecher Fridolin Luchsinger. Bei Drucklegung des Tagungsprogramms war ihre Nachfolge allerdings noch ein gut gehütetes Geheimnis, weshalb Kaczynski die Ehre des Überraschungsgastes zuteil wurde.
Der allgemeine Teil der Tagung, gemeint sind die Referate, strotzte nicht gerade vor Optimismus. Allenthalben wurde der Mahnfinger erhoben oder gleich Salz in offene Wunde gestreut. So mochte denn auch keiner der Referenten mehr Aufschwungprognosen zum Besten geben. Qualität, Glaubwürdigkeit, Reputation oder Wertemanagement hiessen die Kernthemen der Vorträge. Denn die nächst gelegene Zahl, die derzeit im Zusammenhang mit dem Wörtchen Aufschwung genannt wird, lautet 2004. Und sie wird bis jetzt nur ganz leise geflüstert. Positiv formulierte es Bruno Widmer, Verwaltungsratspräsident von Advico Young & Rubicam, zu Beginn seines Referats: «Ich bin zuversichtlich, dass es auch 2003 schwierig weitergehen wird.»
Beat Fritsch mit Dreikönigskronen-Plagiat auf dem Haupt. Denn einmal mehr biss jemand anders auf den einzigen Plastikkönig, der jeweils an der Dreikönigstagung des Verbands Schweizer Presse in über dreihundert Königskuchenstücken versteckt wird. Zu gewinnen gabs mit der Königswürde heuer einen Treo-Organizer. Aber auch sonst ist der Besuch der Tagung im WTC in Zürich-Oerlikon lohnenswert. Es ist nämlich die Gelegenheit, all denen Neujahrswünsche auszusprechen, die auf dem Verteiler des Weihnachtskartenversands gefehlt haben.
Wo 2003 in der Kommunikations-, Media- oder Verlagsbranche getagt, gefeiert oder königlich getafelt wird, orten wir an den verschiedensten Veranstaltungen der Szene. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten (info@werbewo che.ch). Veranstaltungstipps und gelegentlich auch weitere Shortlist-Bilder gibt es online unter www.werbewoche.ch

Wildberger berät

Jürg Wildberger meldet sich zurück. Der ehemalige Chef des gescheiterten Tamedia-Senders TV 3 hat Ende Oktober die Firma Media W GmbH gegründet.

Jürg Wildberger meldet sich zurück. Der ehemalige Chef des gescheiterten Tamedia-Senders TV 3 hat Ende Oktober die Firma Media W GmbH gegründet.Ihr Zweck ist laut Eintrag im Handelsregister das Erbringen von «Dienstleistungen, Handel mit Waren aller Art und Halten von Beteiligungen hauptsächlich im Bereich Medien und Kommunikation und dergleichen». Wildberger bestätigte gegenüber der WerbeWoche, er arbeite unter dem Namen Media W als Berater. Im Februar werde er einige grössere Aufträge bekannt geben können. (sm)

Service: New York sucht beste Print- und Radiowerbung

News: New York sucht beste Print- und RadiowerbungDie New York Festivals haben ihren internationalen Kreativwettbewerb für Design, Print- und Radiowerbung ausgeschrieben. Inbegriffen sind auch Direktmarketing und Aussenwerbung. Einsendeschlus

News: New York sucht beste Print- und Radiowerbung
Die New York Festivals haben ihren internationalen Kreativwettbewerb für Design, Print- und Radiowerbung ausgeschrieben. Inbegriffen sind auch Direktmarketing und Aussenwerbung. Einsendeschluss ist am 1. März. Die Gewinner werden im Juni bekannt gegeben. Anmeldeunterlagen sind erhältlich bei Peter Strahlendorf, E-Mail: [email protected], Tel. 0049 40 609 00910.
TextWerkzeugeWie hebe ich meine Botschaft aus der Flut von Texten heraus? Tipps für die kluge Schreibe, vom Brief über den Werbetext bis zur Produktbeschreibung liefert Helga Zimmer-Pietz in ihrem Leitfaden mit vielen Beispielen. In acht Kapiteln präsentiert sie das nötige Werkzeug, mit dem das Handwerk des Profitextens im Schnellgang erlernt werden soll.
Helga Zimmer-Pietz: «Professionelles Texten», Wirtschaftsverlag Ueberreuter, ISBN
3-7064-0172-X, Fr. 19.30.
Grundlagen der WerbungWolfgang J. Nalepka führt auf schnellstem Weg in die Geheimnisse der Werbewelt. Auf 120 Seiten erklärt er Begriffe von Crossmedia bis Corporate Identity und durchleuchtet die grundsätzlichen Konzepte der Werbung. Die zweite Auflage ist um den Bereich Internet erweitert worden und behandelt auch elektronisches DM und Werbung auf dem Netz.
Wolfgang J. Nalepka: «Grundlagen der Werbung», 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, Wirtschaftsverlag Ueberreuter, ISBN 3-7064-0735-3, Fr. 19.30.
Kunst aus BytesJohn Maeda ist Direktor des Media Labs am Massachusetts Institute of Technology. Für ihn ist der Computer aber auch Mittel zu künstlerischen Zwecken. Maeda erschafft mathematisch berechnete Kreationen, die auch in der Kunstwelt Anklang finden und ihm 1999 eine Goldmedaille des New Yorker Art Directors Club eingebracht haben. Der Bangert Verlag präsentiert sein Werk in Buchform.
John Maeda: «Maeda@ Media», Bangert Verlag, ISBN
3-925560-99-8, Fr. 82.–.

Muse & Musse: Thomas Ammann

Welche kulturelle Veranstaltung haben Sie zuletzt besucht?

Welche kulturelle Veranstaltung haben Sie zuletzt besucht?Thomas Ammann: Das Weihnachtskonzert von «Frankie & Tony» im «Bananen & Frucht». Tonys Miranda wummert wirklich sehr sexy.Was lesen Sie gerade?
Ammann: Nichts. Lesepause bis 27. Januar.
Welche CD hören Sie zurzeit mit Vorliebe?
Ammann: «Finisterre» von St.Etienne.
Welchen Kinofilm würden Sie am liebsten nochmals sehen?
Ammann: «On any Sunday». Weil ich die Szene «Desert racers are good people» ziemlich lustig fand.
Bei welcher TV-Sendung sind Sie neulich eingeschlafen?
Ammann: Gute Frage.
Welches ist Ihre neueste Entdeckung im Internet?
Ammann: Leider habe ich schon seit langem nichts Aufregendes mehr gefunden. Tipps bitte an mich via www.whs.ch, merci.
Worauf könnten Sie niemals verzichten?
Ammann: Na ja, Sie wissen schon.
Was machen Sie in einer freien Minute?
Ammann: Mich ganz schön langweilen.
Liebe ist…?
Ammann: …jemand Liebem seine Leibspeise kochen.

Bien cuit, Monsieur Heller

Das Koch- und Lifestyle-Special Al dente der SI expandiert bereits in die Westschweiz

Das Koch- und Lifestyle-Special Al dente der SI expandiert bereits in die WestschweizVon Markus Knöpfli Al dente, das vierteljährliche Special der Schweizer Illustrierten, ist noch kaum aufgetischt – schon stürzen sich die Romands darauf. Ab 19. März erscheint Al dente deshalb auch auf Französisch.
Am 19. August 2002 ist die zweite Ausgabe von Al dente, dem vierteljährlichen Koch- und Lifestyle-Special der Schweizer Illustrierten (SI), erschienen. Eine Woche später folgten die Ergebnisse einer Blue-Eyes Leserumfrage bei 1200 SI-Abonnenten: 46 Prozent aller Befragten kannten Al dente (ungestützt), 83 Prozent mögen daran besonders die Verbindung zwischen Kochen und Lifestyle,
73 Prozent der Leser heben Al dente auf oder geben die Zeitschrift weiter, 56 Prozent nehmen sie mehrmals zur Hand. Ein fulminanter Start.
Natürlich profitiert das SI-Special vom ungefragten Gratistransport in alle SI-Haushalte, ebenso von der gleichnamigen Sendung auf SF 2, die allerdings nur ein knappes Jahr zuvor gestartet ist. Von der Sendung hat das rund 100 Seiten umfassende Heft exklusiv alle Rezepte. Doch der Rest des Konzeptes steht auf eigenen Füssen. Während die TV-Sendung eine reine Betty-Bossi-Produktion ist (50 Prozent Ringier, 50 Prozent Coop), handelt es sich bei Al dente um ein Joint Venture aus Betty Bossi, Gault Millau und SI. Eigentlicher USP ist die Symbiose zwischen Küchenratgeber und Restaurantführer, gepaart mit der grossen SI-Lesergemeinde. «Wir haben offenbar den richtigen Nerv getroffen», konstatiert SI-Verlagsdirektor Urs Heller. Es würden jeweils Hunderte von Heften nachbestellt.
Für die welsche TV-Umsetzung fehlen noch Sponsoren
Das grösste Lob erhielt «das Heft für Geniesser», wie Al dente im Untertitel heisst, aber aus jener Region, in der bekanntlich die Gourmets zu Hause sind. «Ringier Romandie will das Heft am 19. März erstmals Illustré beilegen», sagt Heller stolz. Das Westschweizer Al dente wird konzeptionell identisch sein und die gleichen Rezepte enthalten, redaktionell aber eigenständig auftreten. Im Inseratebereich gibt es einen Kombirabatt von
10 Prozent auf die SI- und Illustré-Tarife, bucht man beide Ausgaben gemeinsam.
Trotz Al-dente-Hefts und des grossen Betty-Bossi-Bekanntheitsgrads werden auch die Romands nicht in den Genuss einer entsprechenden TV-Sendung kommen. Zumindest mittelfristig nicht. «Das ist noch nicht spruchreif», sagt Heller. Hans Jürg Deutsch, Geschäftsführer Presse-TV, erklärt, warum: «Al dente ist eine Studioproduktion und müsste eins zu eins auf Französisch produziert werden. Dafür fehlen aber die Sponsoren.»
Al dente – die TV-SendungAl dente wird in der Regel jeden zweiten Dienstag auf SF 2 ausgestrahlt – ausserhalb der üblichen Presse-TV-Schiene. Wegen wichtiger Sportereignisse wird die Sendung denn auch jeweils herumgeschoben. Trotzdem erreicht sie eine durchschnittliche Einschaltquote von 310000 Zuschauern. Der Rekord liegt bei 391000 Zuschauern oder 20,4 Prozent Marktanteil. «Immer, wenn das Magazin Al dente erscheint, wird jeweils die nachfolgende TV-Sendung quotenmässig ein Renner», hat Heller festgestellt. (mk)
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