…wo die Leader sind…
Ein McKinsey-Berater steht an der Himmelspforte, Petrus verweigert ihm den Zutritt. Darauf der Berater: «Ich will gar nicht rein – aber tausend müssen raus!»
Ein McKinsey-Berater steht an der Himmelspforte, Petrus verweigert ihm den Zutritt. Darauf der Berater: «Ich will gar nicht rein – aber tausend müssen raus!»Mit diesem Bonmot eröffnete Wemf-Gastredner Roger de Weck anlässlich der Präsentation der neuen MA-Leader-Studie im Zürcher Technopark seine Rede. So viele Probleme auf einmal zu bewältigen, das habe die Branche noch nie erlebt. Eben noch hochgejubelte Marketingprodukte wie Focus seien extrem betroffen, was doch letztlich zeige, dass die Leserbindung wichtiger sei als die Marketingausrichtung, meinte der Publizist. Man solle nicht Contentprovider, also Inhaltsbesorger, sein, sondern Nachrichtenvermittler, worin ja auch die Bedeutung «sich nach etwas richten» stecke.Statt Silberstreifen sah de Weck am Zeitungshorizont weitere Probleme. Grosse Schwierigkeiten kämen auf Produkte aus dem Mittelbau zu. Diese Titel würden zwischen den Mühlsteinen der Qualitätstitel und der Gratisblätter zermalmt, wenn sie sich nicht durch eine ganz klare Positionierung an ihre Leser binden könnten.
Ambivalent wurde die neueste MA-Leader-Studie aufgenommen: Enttäuschung da und Zufriedenheit dort über die präsentierten Zahlen. Die meisten Titel hatten rein numerische Einbussen bei den Top Leadern zu verzeichnen, weil deren Grundgesamtheit sich in den letzten zwei Jahren um glatte 4000 Exemplare verringert hat. Die müssen wohl in den unendlichen Weiten des Wirtschaftsdschungels in eine Bilanzfalle getappt sein – und tauchen heute als stempelnde Manager nicht mehr in Wemf-Statistiken, sondern in denen der RAV auf.
Es gab aber auch Winner. Die Weltwoche beispielsweise hat sowohl bei den Leadern als auch den Top Leadern zugelegt. Verlagsleiterin Uli Rubner und Michael Herrmann sah man die Genugtuung dafür bei anschliessendem Kaffee und Kuchen an. Schliesslich mussten viele andere Produkte Federn lassen. Nicht zugegen, um den Erfolg zu geniessen, war Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel. Wie man erfahren konnte, versuchte er letzte Woche, über die Türkei in den Irak zu gelangen. Ebenfalls abwesend, weil im Kommandostand, war auch Weltwoche-Anzeigenleiter Ivan Schultheiss: momentan im WK als ADA in Davos.
Weniger Freude herrschte bei der Wirtschaftspresse. Einige Verlagsvertreter waren gar nicht erschienen, andere hielten sich eher bedeckt. Einzig Yvonne Müller von KI-Media, Herausgeberin von K-Geld, haderte nicht mit den Studienresultaten. Obwohl eher als Beratungsmagazin für den Mittelstand konzipiert, erreicht K-Geld erstaunlich hohe Werte bei den Leadern und liess andere Finanztitel weit hinter sich. Wozu man dem Wirbelwind aus Hottingen nur gratulieren kann.
Für die Wemf-Mitarbeiter Carine Lins und Harald Amschler sind Studienpräsentationen mittlerweile charmante Routine.
Uli Rubner (l.) hat Grund zur Freude, Bilanz-Geschäftsführerin Elke Zappe den Trost, dass es andere schlimmer erwischt hat.
Yvonne Müller, Verlagsleiterin KI-Media, mit Mitarbeiter Mathias Lopian, freute sich über gute Zahlen beim K-Geld.
Diskutierten nach der Präsentation Zahlen: Herbi Lips (r.) vom Zirkus Conelli und Peter E. Renggli von Second Opinion.
Nicht gerade die einfachsten Zeiten: Liliane Keller, Anzeigenleiterin Finanz & Wirtschaft, mit Felix Kilchsperger von Radiotele.
Solche Präsentationen sieht man gerne: Michi Herrmann, Weltwoche, und Monika Schneider, BZ, konnten bei den Leadern zulegen.
Maja Fricker (l.) und Jeanne Ruchat von The Whole Media beim Kaffee mit BSW-Geschäftsführer Walter Merz (M.).
Viel Heiterkeit trotz mieser Wirtschaftslage bei Ueli Gertsch (l.) von Facts und Christoph Meier, Medialeiter bei FCBLK.
Von OMD Zürich See kamen Geschäftsführerin Luise Diem und Oliver Huber an die MA-Leader-Präsentation ins Zürcher Westend.
Raoul Wanger, Bund Verlag, mit Astrid Gartenmann, Publimedia.
Geschäftsführer unter sich: Maike Juchler, Mediaagentur m&m, Kurt Obrist (l.), Print Online, Werni Baumann von Ad X.
Wemf-Direktor René Schmutz (l.) mit Gastredner Roger de Weck, der die Branchenzukunft ziemlich düster malte.
Beat Fritschauf den Spuren der verloren gegangenen Top Leader. Im Zürcher Technopark präsentierte die Wemf die Auswertungen der neuesten MA-Leader-Studie. Erstaunlichstes Fazit: Unserem Land sind 4000 Top Leader abhanden gekommen – indes haben sich die gewöhnlichen Leader wundersam um 15000 Stück vermehrt.
Wo sich die Kommunikations-, Media- und Verlagsbranche zu ihren Events trifft, orten wir an den Veranstaltungen der Szene. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten ([email protected]). Veranstaltungstipps und weitere Shortlistbilder gibt es unter www.werbewoche.ch
Ambivalent wurde die neueste MA-Leader-Studie aufgenommen: Enttäuschung da und Zufriedenheit dort über die präsentierten Zahlen. Die meisten Titel hatten rein numerische Einbussen bei den Top Leadern zu verzeichnen, weil deren Grundgesamtheit sich in den letzten zwei Jahren um glatte 4000 Exemplare verringert hat. Die müssen wohl in den unendlichen Weiten des Wirtschaftsdschungels in eine Bilanzfalle getappt sein – und tauchen heute als stempelnde Manager nicht mehr in Wemf-Statistiken, sondern in denen der RAV auf.
Es gab aber auch Winner. Die Weltwoche beispielsweise hat sowohl bei den Leadern als auch den Top Leadern zugelegt. Verlagsleiterin Uli Rubner und Michael Herrmann sah man die Genugtuung dafür bei anschliessendem Kaffee und Kuchen an. Schliesslich mussten viele andere Produkte Federn lassen. Nicht zugegen, um den Erfolg zu geniessen, war Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel. Wie man erfahren konnte, versuchte er letzte Woche, über die Türkei in den Irak zu gelangen. Ebenfalls abwesend, weil im Kommandostand, war auch Weltwoche-Anzeigenleiter Ivan Schultheiss: momentan im WK als ADA in Davos.
Weniger Freude herrschte bei der Wirtschaftspresse. Einige Verlagsvertreter waren gar nicht erschienen, andere hielten sich eher bedeckt. Einzig Yvonne Müller von KI-Media, Herausgeberin von K-Geld, haderte nicht mit den Studienresultaten. Obwohl eher als Beratungsmagazin für den Mittelstand konzipiert, erreicht K-Geld erstaunlich hohe Werte bei den Leadern und liess andere Finanztitel weit hinter sich. Wozu man dem Wirbelwind aus Hottingen nur gratulieren kann.
Für die Wemf-Mitarbeiter Carine Lins und Harald Amschler sind Studienpräsentationen mittlerweile charmante Routine.
Uli Rubner (l.) hat Grund zur Freude, Bilanz-Geschäftsführerin Elke Zappe den Trost, dass es andere schlimmer erwischt hat.
Yvonne Müller, Verlagsleiterin KI-Media, mit Mitarbeiter Mathias Lopian, freute sich über gute Zahlen beim K-Geld.
Diskutierten nach der Präsentation Zahlen: Herbi Lips (r.) vom Zirkus Conelli und Peter E. Renggli von Second Opinion.
Nicht gerade die einfachsten Zeiten: Liliane Keller, Anzeigenleiterin Finanz & Wirtschaft, mit Felix Kilchsperger von Radiotele.
Solche Präsentationen sieht man gerne: Michi Herrmann, Weltwoche, und Monika Schneider, BZ, konnten bei den Leadern zulegen.
Maja Fricker (l.) und Jeanne Ruchat von The Whole Media beim Kaffee mit BSW-Geschäftsführer Walter Merz (M.).
Viel Heiterkeit trotz mieser Wirtschaftslage bei Ueli Gertsch (l.) von Facts und Christoph Meier, Medialeiter bei FCBLK.
Von OMD Zürich See kamen Geschäftsführerin Luise Diem und Oliver Huber an die MA-Leader-Präsentation ins Zürcher Westend.
Raoul Wanger, Bund Verlag, mit Astrid Gartenmann, Publimedia.
Geschäftsführer unter sich: Maike Juchler, Mediaagentur m&m, Kurt Obrist (l.), Print Online, Werni Baumann von Ad X.
Wemf-Direktor René Schmutz (l.) mit Gastredner Roger de Weck, der die Branchenzukunft ziemlich düster malte.
Beat Fritschauf den Spuren der verloren gegangenen Top Leader. Im Zürcher Technopark präsentierte die Wemf die Auswertungen der neuesten MA-Leader-Studie. Erstaunlichstes Fazit: Unserem Land sind 4000 Top Leader abhanden gekommen – indes haben sich die gewöhnlichen Leader wundersam um 15000 Stück vermehrt.
Wo sich die Kommunikations-, Media- und Verlagsbranche zu ihren Events trifft, orten wir an den Veranstaltungen der Szene. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten ([email protected]). Veranstaltungstipps und weitere Shortlistbilder gibt es unter www.werbewoche.ch
