Talkmaster Dieter Meier

Fernsehen Der Yello-Musiker Dieter Meier moderiert eine neue Show auf Star TV.

Fernsehen Der Yello-Musiker Dieter Meier moderiert eine neue Show auf Star TV.Er züchtet Rinder in Argentinien, mixt Töne in seinem Studio in Los Angeles und verkauft Bio-Wein in Zürich. Jetzt moderiert Dieter Meier auf Star TV auch einen Talk, der unter dem Arbeitstitel «Nachgefragt» produziert wird. Gemäss Sendekonzept muss ein prominenter Gast zuvor den berühmten Fragebogen von Marcel Proust ausfüllen. Aus den Antworten zu allerlei Grundsätzlichem und Hintergründigem wählt Meier anschliessend die spannendsten und kontroversesten Antworten aus und hakt bei seinem Gast nach. Als erste Partner haben Nina Hagen und Polo Hofer zugesagt. Die Sendung soll im Zürcher Hauptbahnhof aufgezeichnet werden. Eine Alternative dazu ist Meiers Weinkontor «Ojo de Agua» in Zürich. Die ersten Folgen der Show werden auf Star TV in der Weihnachtswoche ausgestrahlt. (pan)

Genfer Euro RSCG für massvolle Mobilität

Nach einer Agenturevaluation hat sich das Schweizerische Komitee «Ja zur Mobilität nach Mass – Gegenentwurf zur Avanti-Initiative» für Euro RSCG Balladur & Giger in Genf entschieden.

Nach einer Agenturevaluation hat sich das Schweizerische Komitee «Ja zur Mobilität nach Mass – Gegenentwurf zur Avanti-Initiative» für Euro RSCG Balladur & Giger in Genf entschieden.Die Werbeagentur wurde mit der Kommunikationskampagne für die eidgenössische Abstimmung vom 8. Februar 2004 beauftragt.

NZZ und Le Temps mit Businesskombi

Media Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) und die Genfer Tageszeitung Le Temps sind ab dem nächsten Jahr unter dem Namen NZZ BusinessCombi gemeinsam buchbar. Der Kombirabatt beträgt acht Prozent.

Media Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) und die Genfer Tageszeitung Le Temps sind ab dem nächsten Jahr unter dem Namen NZZ BusinessCombi gemeinsam buchbar. Der Kombirabatt beträgt acht Prozent.Mit einer Auflage von 198000 Exemplaren erreichen die beiden Titel nach eigenen Angaben 461000 Leser, darunter 78000 Leader und 45000 Top-Leader. NZZ und Le Temps liessen sich bereits bisher im Kombi NZZ Grandplus zusammen buchen, wobei noch die Berner Tageszeitung Der Bund dazukam. Da der Bund künftig gemeinsam mit der Berner Zeitung vermarktet werden soll, wird NZZ Grandplus Ende Jahr aufgelöst.

Der Eheschlagring

Social Advertising Keine Frage, die Schweiz gilt als zivilisiertes und fortschrittliches Land. Dennoch gibt es auch hier zu Lande gravierende Missstände im partnerschaftlichen Zusammenleben.

Social Advertising Keine Frage, die Schweiz gilt als zivilisiertes und fortschrittliches Land. Dennoch gibt es auch hier zu Lande gravierende Missstände im partnerschaftlichen Zusammenleben.Nur wer spricht schon darüber? Eine Plakataktion will dafür sorgen, dass das Tabuthema Gewalt in Ehe und Partnerschaft publik wird und die Betroffenen wissen, an wen sie sich wenden können. Dazu hat die Zürcher Agentur Publicis aus den Symbolen für Liebe und Gewalt ein neues Instrument geschaffen: Den Eheschlagring, der die Betrachter zum Nachdenken anregen soll. Auftraggeber sind die Zürcher Frauenzentrale und das Mannebüro.

Werbeoktober auf Vorjahresniveau

Werbestatistik Der Bruttowerbeaufwand in der Schweiz lag im Oktober nur 0,3 Prozent hinter dem Vorjahresmonat. Die Tageszeitungen erzielten mit –1,3 Prozent das beste Ergebnis des Jahres.

Werbestatistik Der Bruttowerbeaufwand in der Schweiz lag im Oktober nur 0,3 Prozent hinter dem Vorjahresmonat. Die Tageszeitungen erzielten mit –1,3 Prozent das beste Ergebnis des Jahres.Werbestatistik Der Bruttowerbeaufwand in der Schweiz lag im Oktober nur 0,3 Prozent hinter dem Vorjahresmonat. Die Tageszeitungen erzielten mit –1,3 Prozent das beste Ergebnis des Jahres. Dagegen
verzeichneten die Fachzeitschriften mit –16,5 Prozent einen Negativrekord. Die Publikumszeitschriften verloren 9,8 Prozent, Fernsehen legte um 13,9, Kino um 61,4 Prozent zu. Die Aussenwerbung wuchs um 6,6 Prozent.

Edipresse verkauft Optima

Kundenmagazine Das Westschweizer Verlagshaus Edipresse hat einen Käufer für seine Gesundheitsmagazine gefunden.

Kundenmagazine Das Westschweizer Verlagshaus Edipresse hat einen Käufer für seine Gesundheitsmagazine gefunden.Die Editions Optima SA mit den Zeitschriften Optima und Optipharm wird per Anfang 2004 vom Genfer Unternehmen Agora Retail übernommen. Edipresse hat bereits im Juli bekannt gegeben, dass es die beiden Titel abstossen will. Die Agora Retail ist eine Dienstleistungsfirma für die Pharma- und Parfumbranche. Sie gibt laut Nachrichtenagentur SDA bereits das Parfumerie-Magazin Cipria mit einer Auflage von 120000 Exemplaren heraus. Optima erscheint mit 262000 Exemplaren und wird von Apotheken gratis abgegeben. Die Apotheker-Fachzeitschrift Optipharm hat eine Auflage von 10000 Stück.

Blue Spirit bringt L’Occitane nach Zürich

Die Körperpflegefirma L’Occitane eröffnet Mitte Dezember ihre erste Deutschschweizer Niederlassung im Zürcher Hauptbahnhof.

Die Körperpflegefirma L’Occitane eröffnet Mitte Dezember ihre erste Deutschschweizer Niederlassung im Zürcher Hauptbahnhof.Blue Spirit Communications, die Marketingagentur aus Schlieren, wurde mit der Werbung für die Shop-Eröffnung beauftragt. L’Occitane bietet auf natürlicher Basis hergestellte Körperpflegeprodukte,
Kosmetika und Raumdüfte aus der Provence an.

Schweizer DM-Preis 2004 ausgeschrieben

Wettbewerb Zum 6. Mal schreibt der Schweizer Direktmarketing-Verband seinen Wettbewerb aus.

Wettbewerb Zum 6. Mal schreibt der Schweizer Direktmarketing-Verband seinen Wettbewerb aus.Für den Dialogmarketing-Preis (DM-Preis) können bis 31. Januar 2004 kreative Arbeiten eingereicht werden, die messbare Reaktionen bei einer Zielgruppe ausgelöst haben. Als neue Kategorien werden Telefonmarketing, aussergewöhnliche Materialkonzepte und Guerilla-Massnahmen/Alternative Medien eingeführt. Die Preisverleihung findet am 30. April statt. Weitere Informationen bei Christa Niklaus, Fisch Meier Direkt, unter Tel. 01 711 72 27 oder [email protected]

Drei Epica-Awards für die Schweiz

Kreativwettbewerbe An den Epica-Awards 2003 wurden drei Schweizer Beiträge ausgezeichnet. Lowe erhielt einen Preis für die Printkampagne «Network Places» des Mobilfunkkonzerns Orange.

Kreativwettbewerbe An den Epica-Awards 2003 wurden drei Schweizer Beiträge ausgezeichnet. Lowe erhielt einen Preis für die Printkampagne «Network Places» des Mobilfunkkonzerns Orange.JWT+Hostettler+Fabrikant wurde für das Sujet «Piano» für Smirnoff Ice prämiert. Der dritte Schweizer Award ging an Advico Young & Rubicam für die Kampagne des Branchenverbands Interpharma. Insgesamt wurden 60 Awards und zwei Epica d’Or vergeben. Beide Hauptpreise gingen nach Amsterdam: an Wieden & Kennedy für den Spot «Musical Chair» (Nike) und an 180 für die Rugby-Worldcup-Printkampagne für Adidas.

Printpark verarbeitet Tamedia-Zeitschriften

Druckereien Die Rapperswiler Druckfirma Printpark Jona übernimmt von Tamedia nach der Akzidenz-Rollenoffsetdruckerei (ARO) auch die Weiterverarbeitung Zeitschriften im Druckzentrum Bubenberg.

Druckereien Die Rapperswiler Druckfirma Printpark Jona übernimmt von Tamedia nach der Akzidenz-Rollenoffsetdruckerei (ARO) auch die Weiterverarbeitung Zeitschriften im Druckzentrum Bubenberg.Deren Auslastung könne so durch zusätzliche Aufträge von Printpark erhöht werden, heisst es in einer Mitteilung.

Heisse Luft

Gastkommentar Interbrands Wahlaufruf zur «Marke des Jahres» dient nur der Selbstbeweihräucherung, meint Thomas Otte.

Gastkommentar Interbrands Wahlaufruf zur «Marke des Jahres» dient nur der Selbstbeweihräucherung, meint Thomas Otte.Seit erkennbar wurde, dass sich mit dem Thema «Marke» Geld verdienen lässt, gibt es kaum eine Agentur oder Unternehmensberatung, die darauf nicht reflexartig mit einem kräftigen «Das können wir auch» antwortet. Was indes geboten wird, ist in aller Regel alter, säuerlicher Wein in neuen Begriffsschläuchen. Eine solche Hervorbringung dieser Adabei-Technik ist «Brandchannel», dem eigenen Bekunden nach eine «redaktionell völlig unabhängige» Tochter von Interbrand & Zintzmeyer. Diese Plattform rief nun jüngst mit grossem Tamtam zur Wahl der Marke des Jahres auf. Die Inhalte, die auf dem Markenkanal feilgeboten werden, lassen kein eindeutiges Qualitätsurteil zu. Im Klartext: Es handelt sich hier um ein richtungsloses Palaverräumchen, wo jeder Beitrag, in dem zufällig das Wort «brand» vorkommt, schon unter «Debatte» rangiert wird. Also lediglich ein weiteres Forum, welches das weisse Rauschen der markenstrategischen Unwissenheit verstärkt. Genau wie bei der Mutter, der – laut Eigenwerbung – «führenden Agentur» für Markenführung, wird auch hier zumeist einfach die ausgelutsche «Corporate» (Identity) durch «Brand» (Identity) ersetzt. Als ob die Zahl der Köpfe in einem Haus etwas über die Qualität von deren Service und Content sagt. «Eigenlob stinkt» ist mehr als eine Redensart. Die Auszeichnung «führend» kann einzig der Markt verleihen. Wer solches glaubt, von sich behaupten zu müssen, muss sich die Frage gefallen lassen, wie sicher er der eigenen Position tatsächlich ist.
Eine Marke kann, das sollte hinlänglich bekannt sein, nicht nach dem Prinzip der völligen Beliebigkeit gewählt und gekürt werden. Was hier stattfindet, ist PR-Fishing auf niedrigstem Niveau. «Geben Sie uns (kostenfrei natürlich) Ihre Meinung, so geschmäck- lerisch und zufällig sie auch sei», denn jeder Beitrag ist ungeachtet seiner Relevanz und Herkunft willkommen. Einige Wochen später folgt dann die zweite PR-Welle: Nach dem unerforschlichen Ratschluss der Vox populi (und einer unbekannten Jury des Markenkanals) wird der «Betroffenheitsbrand» – 2002 wurden unter anderen Al Kaida und das Rote Kreuz genannt – des Jahres 2003 aus dem Hut gezaubert. Dieser wiederum wird dann eilig in den Verdauungstrakt der Agentur-Medien-Branchen eingespiesen.
In der Folge geht die Sache den Weg aller kommunikativen Darmwinde. Man schneidet die Presse-Clippings aus, errechnet den Werbegegenwert und wärmt sich schliesslich am eigenen Duft. Qui bono? Niemandes Nutzen. Ach doch, richtig: Zum Wohle des Markenkanals und seiner nährenden Mutter. Was daraus für eine gute und Wert schöpfende Markenführung folgt? Das ist es doch: Nichts.
> Thomas Otte ist Inhaber der Dr. Otte Brand Consulting in Pfäffikon ZH und Begründer der Selbstähnlichen® Markenführung.

Reinhold Weber plant den Neuanfang

Agenturen II Die Werbeagentur Weber Hodel Schmid (WHS) könnte bald Geschichte sein (siehe auch Seite 5).

Agenturen II Die Werbeagentur Weber Hodel Schmid (WHS) könnte bald Geschichte sein (siehe auch Seite 5).Vergangenen Freitag informierte Inhaber Reinhold Weber Kunden und Presse über anstehende Veränderungen. «Um für innovative Überlegungen einer Neuausrichtung frei zu sein, zum Beispiel in Richtung einer strategischen Zusammenarbeit mit der GGK Zürich, entschied sich WHS, zunächst bindende Verträge mit Mitarbeitern und Geschäftspartnern aufzulösen», schreibt Weber. Damit reagiere er auf die «härter werdenden Gegebenheiten eines Marktes im totalen Umbruch». Gegenüber der SonntagsZeitung (SoZ) präzisierte Weber seine Absichten. Etwa die Hälfte der 20 Arbeitsplätze möchte er erhalten, eventuell in einer neuen Agentur. Diese soll im Frühling zusammen mit GGK gegründet werden. Die verbliebenen Kunden will Weber behalten. GGK-Chef Hermann Strittmatter relativierte diese Pläne gegenüber der SoZ. Gespräche mit Weber hätten zwar stattgefunden. Ob, wann und wie ein Zusammenschluss stattfinde, müsse aber in den nächsten Wochen erst diskutiert werden. Wenn überhaupt, will GGK Weber und sein Team integrieren.
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