Lokale BZ-Kunden sind sauer

Zeitungen Der neue Stadttarif der Berner Zeitung, vorab dessen (Nicht-)Kommunikation, sorgt für neuen Ärger.

Zeitungen Der neue Stadttarif der Berner Zeitung, vorab dessen (Nicht-)Kommunikation, sorgt für neuen Ärger.Gemäss dem Tarifplan der Berner Zeitung (BZ) führt das Blatt wie bisher einen Stadttarif für lokale Kunden. Doch im Unterschied zu anderen BZ-Split-Tarifen, die gegenüber 2003 zwischen ein und drei Prozent aufgeschlagen haben, wurde der Stadttarif um satte 31 Prozent teurer. Der Grund ist einfach: Wie bei der BZ-Gesamtausgabe wird seit Anfang Januar auch hier die Mehrleistung durch den Bund hinzu addiert.Nur ist dies im Kurztarif nirgends erwähnt. Auch Angaben zur Leistung (Auflage) fehlen. Kein Wunder, sind nicht nur nationale, sondern auch lokale Werbekunden erstaunt und erzürnt. Das bestätigt Walter Althaus, Direktor Publicitas Bern, der in diesem Zusammenhang drei Reaktionen unterscheidet: «Wer vorher sowohl BZ als auch Bund belegte, freut sich über die Vergünstigung. Wer nur die BZ buchte, stutzt. Und für Kunden, die nur im Bund inserierten, ist es ganz schlimm, denn das Kombi kommt sie wesentlich teurer.» Letztere würden tendenziell nach Alternativen suchen, während die ehemaligen Nur-BZ-Bucher eher kleinere Anzeigen oder weniger oft schalten.
Die mangelhafte Information über den Stadttarif hat auch Jürg Siegrist, Direktor des Verbandes Schweizerischer Werbeauftraggeber (SWA) verärgert. Er erfuhr erst kurz vor Weihnachten und dann noch unvollständig von dessen Existenz. Bei der Migros Aare, die den Tarif in Einzelfällen – wie etwa Berner Filialeröffnungen – nutzen kann, wusste man gar diese Woche noch nichts davon. Diese (Des)Informationspolitik scheint System zu haben. So liess BZ-Anzeigenleiter Michael Seiler seit November mehrere Werbewoche-Anfragen zum Stadttarif unbeantwortet.
Publicitas hingegen informiert offensiv: Gemäss Althaus’ Angaben setzt sich der neue BZ-Stadtsplit aus der gesamten Bund-Auflage (66242 Exemplare) und den 86429 Exemplaren der BZ-Stadtausgabe zusammen.
Markus Knöpfli

«Das ist eine Genugtuung für mich»

Martin Spillmann ist Werber des Jahres 2004 und einer, der trotz unzähliger in- und ausländischer Auszeichnungen mit beiden Beinen im Leben steht. Die Werbung braucht mehr Mut zu Persönlichkeit, findet der Egon-Preisträger.

Martin Spillmann ist Werber des Jahres 2004 und einer, der trotz unzähliger in- und ausländischer Auszeichnungen mit beiden Beinen im Leben steht. Die Werbung braucht mehr Mut zu Persönlichkeit, findet der Egon-Preisträger.Schon längst hätte Martin Spillmann diesen
Titel verdient – schon zur Zeit, als er noch Creative Director und
Mitglied der Geschäftsleitung von Advico Young & Rubicam (AY&R)
war. «In den zehn Jahren, in denen Martin Spillmann bei der Advico in
Gockhausen gewirkt hat, war diese Agentur die kreativste überhaupt»,
ist der abtretende Werber des Jahres 2003 Ruedi Wyler überzeugt. Martin
Spillmann hat sich stets mit guten Leuten umgeben, denn erfolgreiche
Werbung ist immer auch gute Teamarbeit. Das sei der Grund, weshalb ihn
eine eigene kleine Agentur nie interessiert hat: «Ich bin kein
Einzelkämpfer, ich brauche Menschen um mich, und zwar vielfältige,
solche mit Ecken und Kanten, die ihre Stärken und Schwächen kennen.»
Ob
er ahnt, weshalb er gerade jetzt zum Werber des Jahres gewählt worden
ist? «Vielleicht kürt die Leserschaft der Werbewoche eher Werber, die
selbstständig sind, eine eigene Agentur haben und Unternehmer sind»,
vermutet Spillmann. Seit 1. Juli 2002 ist er Mitinhaber der
Werbeagentur Spillmann Felser Leo Burnett – jener Agentur, die in einer
wirtschaftlich schwierigen Zeit ohne Auftraggeber mit 15 Personen
gestartet ist. Heute verfügt sie über 15 Kunden, zählt 28
Mitarbeitende, erwirtschaftet rund 4 Millionen Franken
Bruttobetriebseinnahmen und ist soeben vom deutschen Econ-Verlag zur
«Newcomer-Agentur des Jahres 2003» ernannt worden (WW 1/04).

Späte AnerkennungNatürlich
freut sich Martin Spillmann, der dieser Tage 50 geworden ist, über
dieses unerwartete Geburtstagsgeschenk. «Im Gegensatz zu den viel
wichtigeren Kreativauszeichnungen bedeutet die Wahl zum Werber des
Jahres eine Anerkennung der Branche. Das ist für mich eine Genugtuung»,
sinniert er. Endlich würdigen seine Schweizer Kolleginnen und Kollegen
seine Arbeit, denn im Ausland ist das längst geschehen – in den letzten
Jahren hat er als einziger Schweizer am Werbefilmfestival von Cannes je
einen Löwen in Gold, Silber und Bronze für die TV-Spots Médecins sans
Frontières, Hakle und Citterio gewonnen. Und es gibt wohl keine
nationale und internationale Jury von Kreativwettbewerben, die ihn
nicht kennt – schliesslich wirkt er selber regelmässig als Juror.
Als
Anfang 1989 die Werbeagentur Advico mit dem Schweizer Network von Young
& Rubicam – wo Spillmann bereits seit 1983 als AD tätig war –
fusionierte, zog er für drei Jahre nach New York zu Young & Rubicam
an die Madison Avenue. Dort begann seine eigentliche Karriere, denn er
musste sich unter 1600 Mitarbeitenden behaupten, konnte sich dafür aber
ständig weiterbilden und die Filmerei von Grund auf lernen. Der
Aufstieg vom AD zum CD liess nicht lange auf sich warten, denn nichts
findet Martin Spillmann spannender, als Ideen nachzuhängen und so lange
an Lösungen zu feilen, bis die richtige gefunden ist.
Hobbys wie
Joggen, Radfahren oder Briefmarken-Sammeln – hat und braucht er nicht.
Als Vielleser ist er an Kultur und an der Fotografie im Besonderen
interessiert. Doch Lesen ist für ihn kein Hobby. «Lesen ist wie Denken
und Gestalten einfach notwendig», sagt er. In New York verbrachte er
seine freie Zeit mit seiner Lebenspartnerin Rita Hauser. Sie war vorher
Beratungsgruppenleiterin bei Aebi & Partner und studierte dann in
New York englische Literatur. Dort haben die beiden auch geheiratet und
ihre erste Tochter Rebecca bekommen. Drei Jahre später folgte die
zweite Tochter Hannah. So ist es heute seine Familie, die ihn in der
freien Zeit beschäftigt und ihm hilft, abzuschalten und aufzutanken.
Wenn
Spillmann von New York erzählt, fallen ihm hundert Geschichten ein. Wie
Rita und er auf Entdeckungsreisen gingen, die weit über Manhattan
hinausreichten. Er komme sich wie ein Schwamm vor, sagt er, der alles
aufsaugt, um es später in Ideen umzuwandeln. Geschichten im Kopf hat er
sich von Kindsbeinen an ausgemalt, zum Beispiel während Hörspielen am
Radio. «Zu Hause hatten wir keinen Fernseher.» Vielleicht kann er
deshalb so gut zuhören.

Erdverbunden und weltoffenWarum
die Familie nicht in New York geblieben ist, hängt damit zusammen, dass
die Eltern sich beim Heranwachsen der Tochter bewusst wurden, wie
prägend die Muttersprache ist. «Auch wenn wir die englische Sprache
beherrschten, gab es doch im emotionalen Bereich immer wieder Dinge,
die man in seiner Muttersprache besser ausdrücken kann», sagt
Spillmann. Und auf der anderen Seite des Ozeans gab es die eigenen
Angehörigen…
Spillmanns sind im zürcherischen Hedingen, dem
Säuliamt, beheimatet, ihr Stammbaum lässt sich bis ins 15. Jahrhundert
zurückverfolgen. Martin wuchs dort als jüngster von vier Brüdern auf
einem grossen Bauerngut auf, wo nicht nur Knechte und Mägde arbeiteten,
sondern auch die Söhne, da der Vater früh erkrankte.
Fotografierender GrafikerMartin
Spillmann hat von jung auf gelernt, an- und zuzupacken,
Eigenverantwortung zu übernehmen sowie sich selbst und seinen Gefühlen
zu vertrauen. Das gab ihm innere Sicherheit und den Mut, den eigenen
Weg zu gehen. Einen Weg, den vielleicht nicht immer alle goutierten?
«Ja», meint er lachend, «mein bester Freund im Dorf war damals ein
‹halber› Pakistaner, und ich trug die längsten Haare in Hedingen.»
Dazu
kam der für einen Bauernsohn nicht eben alltägliche Wunsch, die
Aufnahmeprüfung an der Kunstgewerbeschule (heute Fachhochschule für
Gestaltung und Kunst) in Zürich zu machen, die er mit Bravour bestand.
Warum auch nicht? Immerhin hat seine Grossmutter gemalt, und ein Cousin
war Pianist in der Hazy-Osterwald-Band. Das Musische hat in der
Grossfamilie Spillmann neben der Arbeit immer einen Platz gehabt.
Obwohl
ihm die Kunstgewerbelehrer nach Abschluss der Vorklasse zur Fotografie
rieten, weil er darin die beste Note erzielte, wurde Spillmann
Grafiker. Damit er in die Stadt ziehen konnte, entschied er sich für
die 4-jährige Grafikerlehre statt für weitere Schuljahre. Das Überleben
sicherte er sich mit Nachtarbeit bei den SBB … bis seine erste
Freundin auftauchte und die Lebenskosten geteilt werden konnten.
Das
Fotografieren hat ihn auch nach seinem Lehrabschluss nie ganz
losgelassen. Damit hielt er die Eindrücke seiner zahlreichen Reisen
fest, die er als junger freier Grafiker immer wieder unternahm. Bis er
zuerst bei Barlogis & Jaggi, später in der Werbeagentur BSSM
längere Zeit mitarbeitete und 1983 als knapp Dreissigjähriger bei Young
& Rubicam sesshaft wurde.
Im Wissen um seine Reisefreudigkeit
erstaunt die Rückkehr nach Zürich. «Das Angebot von Hansjörg Zürcher,
dem damaligen Creative Coach von AY&R, in seine Fussstapfen zu
treten, war zu verlockend», gesteht Martin Spillmann. Und er hat es bis
zum Verkauf des internationalen Netzwerks von Young & Rubicam an
WPP auch nie bereut, obwohl er sich in der Agglomeration Gockhausen nie
richtig heimisch fühlte: «Entweder richtig auf dem Land oder richtig in
der Stadt…»

Arbeit ist Hobby und PrivilegIn
der eigenen, schlank organisierten Agentur kann sich Spillmann besser
auf die Kernkompetenz, gute Werbung zu machen, konzentrieren als in der
zu einem Firmenkonglomerat gewachsenen AY&R.
Wann ist Werbung
für Martin Spillmann gut? «Wenn sie im Kopf und im Bauch ankommt und
etwas auslöst. Mit guter Werbung kann man eine Marke erlebbar machen.
Einem guten Werber muss es gelingen, die Kernaussage immer wieder neu
zu erzählen und so zu inszenieren, dass sie von neuem überrascht.
Werben ist wie Schach spielen oder Kreuzworträtsel lösen. Immer wieder
ist es dasselbe Spiel mit immer wieder anderen, überraschenden Zügen.
Darum kann man es auch ein Leben lang immer wieder spielen. Gute
Werbung zu machen, ist für mich ein Hobby, wofür ich noch bezahlt
werde. Darum empfinde ich meine Arbeit als grosses Privileg.»
Dass
ihm eines Tages die Ideen ausgehen könnten, befürchtet Spillmann nicht:
«Wer bewusst lebt und um sich schaut, bleibt wach und wird immer Neues
entdecken und erleben, woraus ein kreativer Mensch wieder schöpfen
kann. Darum freue ich mich, dass wir uns in diesem schönen, soliden
Backsteinhaus im Kreis 3 einmieten konnten. Hier pulsiert das Leben,
hier finden sich Schweizer wie Ausländer, Arbeiter wie Manager,
Quartier- wie In-Beizen. Und ich darf mit all jenen Menschen als
Partner zusammenarbeiten, die mich bereits seit 17 Jahren erfolgreich
begleiten.»

«Mehr Mut!»Da kann
eigentlich nichts schief gehen. Doch macht man Werbung bekanntlich
nicht für sich, sondern für Auftraggeber und deren Produkte. Hat jede
Agentur die Kunden, die sie verdient? «Ich glaube schon», meint Martin
Spillmann und möchte deshalb als Werber des Jahres für mehr
Persönlichkeit plädieren: Die Grösse haben, sich selbst zu sein, statt
etwas vorzutäuschen, seine Stärken und Schwächen zu erkennen und aus
den Schwächen ein Plus zu machen. Und den Mut zu haben, sich zu
positionieren wie eine Brandpersönlichkeit. Nur wer sich positioniert,
kann differenzieren und auffallen. Und schliesslich Normen zu
durchbrechen, alles zu hinterfragen und von einer neuen Warte aus zu
betrachten. Nur etwas darf Werbung nicht: lügen.
Die Qualität der
Wahrheit, der Echtheit ist ihm wichtig und zieht sich wie ein roter
Faden durch sein ganzes Leben. Martin Spillmann hat kein Idol, aber er
hat Respekt vor jeder gut gemachten Sache. Ob das nun ökologisch gute
Produkte vom Bauernhof sind oder gut gefertigte Möbelstücke, Schuhe
oder gar eine literarische Erstausgabe, wo schon der Buchumschlag eine
Klasse für sich ist – es ist die echte handwerkliche Qualität, die ihm
wichtig ist. Genau wie bei guter Werbung auch. Er ist überzeugt, wer
sich immer wieder mit Qualität befasst, lebt besser.
Stimmen zur Wahl«Für
mich ist Martin Spillmann einer der Besten. Solange er bei Advico
Y&R war, habe ich seine kreative Arbeit verfolgt und vor allem
seine Kontinuität bewundert. Damals war dies ja auch die kreativste
Agentur. Natürlich hatte er viele gute Leute um sich und nicht alles
selbst gemacht. Doch er ist ein guter Macher und Schaffer. Seine
preisgekrönten Kampagnen für Kuoni, Hakle usw. sind mir in bester
Erinnerung. In der eigenen Agentur wird die Erfolgsgeschichte
offensichtlich fortgeschrieben: Die Feldschlösschen-Bier-Filme zählen
zum Besten, was ich in letzter Zeit gesehen habe.»
Ruedi Wyler, Werber des Jahres 2003
…
«Martin ist der beste Partner, den ich mir vorstellen kann: hochkreativ, strategisch
fundiert, nimmt Menschen ernst und verzichtet auf billige
Effekthascherei. Er hat praktisch alle Werbepreise dieser Welt gewonnen
und ist bescheiden geblieben. Also wird ihn auch der Titel «Werber des
Jahres» nicht allzu sehr verändern.
In diesem Sinne freue ich mich auf die nächsten 17 Jahre mit Martin.»
Peter Felser, Mitinhaber SFLB
…
«Martin hat Passion, denkt gross, hat
Liebe fürs Detail, setzt Standards, ist klischeefrei und teamfähig,
hört zu, schafft, lacht, schwitzt und gähnt mehr als normal. Er hat
einen sicheren Geschmack, inspiriert, überzeugt, hat um sich
enthusiastische Talente, hat Peter Felser, hat Rita – glückliche
Umstände für eine konkurrenzfähige, kreative Zukunft der Marken seiner
Kunden durch Arbeiten, die man gerne immer wieder sieht. Der Applaus
ist verdient. Ich hoffe, er geniessts – denn er ist bescheiden.»
Michael Conrad, Conrad Consulting
«Gute
Werbung zu machen, ist ein Hobby, für das ich auch noch bezahlt werde»:
Martin Spillmann, Mitinhaber von Spillmann Felser Leo Burnett.
Sarah Rieder

Gemeinsam statt einsam

Bankenmarketing Unter der neuen Dachmarke Clientis sind 31 Regionalbanken ins Jahr 2004 gestartet. Eine Herausforderung für die Kommunikationsspezialisten von Ramstein Ehringer Associates.

Bankenmarketing Unter der neuen Dachmarke Clientis sind 31 Regionalbanken ins Jahr 2004 gestartet. Eine Herausforderung
für die Kommunikationsspezialisten von Ramstein Ehringer Associates.
Konsumentenumfragen zufolge konnten sich die Regionalbanken gegenüber den grossen Finanzinstituten in den letzten Jahren profilieren: Werte wie Kundennähe, Zuverlässigkeit und Beratung sowie ausgebliebene Affären werden geschätzt.Allerdings litten die Erträge unter dem verhältnismässig teuren Retail-Bereich, unter fehlenden Kostensynergien und der beschränkten Kapitalmarktfähigkeit. Nach zweieinhalb Jahren der Konzeptrealisation schlossen sich nun 31 Institute der Regionalbanken unter dem Dachnamen Clientis zusammen. Gemeinsam soll die Wettbewerbsfähigkeit verbessert und sollen Skaleneffekte mittels Volumen-, IT- und Marketingbündelung realisiert werden.
Die Gruppe zählt heute 105 Geschäftsstellen mit 747 Mitarbeitenden und hat 2002 eine Bilanzsumme von rund 14 Milliarden und einen Gewinn von 41 Millionen Franken erwirtschaftet.
Mit dem Aufbau, der Gestaltung und der strategischen Ausrichtung der neuen Dachmarke sowie der Umsetzung des integrierten Kommunikations- und Marketingmix – von der Namensentwicklung bis hin zum Internetauftritt – wurde die Pitchgewinnerin Ramstein Ehringer Associates AG (REA) mit Sitz in Basel und Zürich betraut. Mitinhaber Walter Ramstein: «Für uns entsprach die Ausgangslage der sprichwörtlich grünen Wiese, da alles neu entwickelt werden musste.»
Attraktiver gemeinsamer Nenner«Das Herausfordernde für uns war, die 31 Banken in den gemeinsamen Branding- und Identitätsprozess einzubinden und die Konzepte gruppenweit einheitlich umzusetzen», erklärt Ramstein. Die Komplexität des Projekts ist in der Heterogenität der über die ganze Schweiz verstreuten und weiterhin selbstständigen Banken begründet. So verschieden ihre Grössen, so unterschiedlich ihre Portfolios und Erfahrungen. Für alle war das Ziel jedoch klar.
Hans-Ulrich Stucki, Direktor der Clientis AG: «Der gemeinsame Marktauftritt ist integraler Bestandteil unserer Strategie. Er steigert die Bekanntheit der Clientis Banken im Markt und verschafft uns als Gruppe ein eigenständiges, klares Profil.» Damit sei die Wiedererkennbarkeit deutlich höher, als wenn jede Bank für sich alleine mit ihrer bisherigen Marke auftrete.
REA erarbeitete mit dem Auftraggeber eine Marke, die auf allen Ebenen die konsequente Ausrichtung auf den Kunden zum Ausdruck bringen soll. Die neue Dachmarke integriert dabei bewusst die angestammten Bankennamen. So wird die regionale Verankerung glaubwürdig fortgeführt, und die bisher vertrauten Markenwerte werden gezielt auf Clientis transferiert.
Die grafisch geprägte Erscheinung kommt ohne abgelutschte Schlüsselmotive glücklicher Kunden aus. Das verbindende Markenzeichen symbolisiert eine vorwärts gerichtete Dynamik und steht als Gütesiegel für die in der Gruppe vernetzten Banken.
Mit dem Ziel der integrativen Vereinheitlichung hat REA inhaltlich und formal alle Kommunikationsinstrumente – ähnlich einem Industriestandard – modular aufbereitet. Die Verantwortlichen der Banken wurden in Workshops geschult, die Instrumente den eigenen Bedürfnissen entsprechend, jedoch gruppenweit einheitlich umzusetzen. Praktisch pfannenfertig liegen jetzt alle Elemente bereit – sei es für die Gestaltung von Printmedien und Anzeigen, den Geschäftsbericht oder für Marketingaktionen und Direct Mails.
Einheitlicher Auftritt: Die 31 Regionalbanken von RBA.
Luca Aloisi

500 auf einen Streich

Kino Mediavision zieht sich aus der Schweiz zurück. Die Cinecom vermarktet wieder alle 500 Kinosäle allein.

Kino Mediavision zieht sich aus der Schweiz zurück. Die Cinecom vermarktet wieder alle 500 Kinosäle allein.Die Peter Gmür Beteiligungen AG hat per 1. Januar 2004 die Schweizer Vertretung der französischen Kinovermarkterin Mediavision et Jean Mineur SA (MV) übernommen. Sie soll mit dem Medienvermarkter Cinecom zusammengelegt werden, an dem Peter Gmür die Mehrheit hält. Die bisherige Vermarktungsorganisation von Mediavision, die Mediapresse-Pub SA mit Sitz in Lausanne, vermarktet künftig als selbstständige Agentin der Cinecom das erweiterte Portfolio des Zürcher Mutterhauses in der Romandie.Diese Transaktion kommt einem vollständigen Rückzug von MV aus der Schweiz gleich. So wird eine Marktsituation wiederhergestellt, wie sie schon zwischen 1995 und 1999 bestand: Auch damals war die Cinecom im Bereich Kinowerbung einzige Schweizer Anbieterin. 1999 hatte MV diesem Monopol ein vorläufiges Ende bereitet, indem sie das erste Schweizer Multiplexkino Balexert bei Genf (13 Säle, 2700 Plätze) in Pacht nahm. In den folgenden Jahren gelang es MV, insgesamt etwa 100 Kinosäle – ausschliesslich in der Westschweiz – unter Vertrag zu nehmen. In der Romandie erreichte sie 2003 so einen Marktanteil von 55Prozent, gesamtschweizerisch kam sie aber nicht über 14 Prozent hinaus.
Schon 2002 stiess MV an ihre Grenzen. Es kamen zwar noch einige Kinopachten hinzu; in der Deutschschweiz gelang es ihr aber nicht, Kinos für sich zu gewinnen, obwohl mehrere neue Multiplex eröffnet wurden. 2003 konnte MV keinen einzigen neuen Pachtvertrag mehr abschliessen.
Digitalisierung war TodesstossDiese Stagnation und die Wirtschaftslage dürften der Grund dafür sein, weshalb MV nun ihr Schweizer Segel streicht. Dass die Cinecom in den letzten Monaten die Digitalisierung ihrer Kinos vorantrieb (WW 1/04), könnte ein weiterer sein. Denn MV hätte mit hohen Investitionen nachziehen müssen, um die Gunst von Werbeauftraggebern und Kinobesitzern nicht zu verlieren. Aus der MV-Zentrale in Paris war dazu bis Redaktionsschluss keine Stellungnahme erhältlich.
Matthias Luchsinger, Geschäftsführer und Mitinhaber der Cinecom, vermutet, dass das Digitalisierungsprojekt der Tropfen war, der das ohnehin mit Verlusten gefüllte Schweizer Fass der MV endgültig zum Überlaufen gebracht hat. «Auch ohne Digitalisierung hatte MV in der Schweiz ein Millionendefizit. Dieses haben wir jetzt übernommen.» Olivier Bloch, Direktor des von MV beauftragten Werbeverkäufers Mediapresse, wollte nur so viel sagen: «Der Rückzugsentscheid wurde in Paris gefällt. Offenbar erschien der Schweizer Markt zu klein für zwei Anbieter.»
Weil Cinecom alle MV-Verpflichtungen übernimmt, bleibt auch der Vertrag mit Mediapresse bestehen. «Das ist mehr als nur ein Muss», sagt Luchsinger. Tatsächlich überträgt er zusätzliche Aufgaben an die weiterhin eigenständige Agentur, die seit Jahren Pressegruppen wie L’Agefi, Hachette, Burda, Promoeditions und Hersant vertritt und einen Umsatz von 20 Millionen Franken erzielt. So betreut Mediapresse ab dem 15. Februar nicht nur den Cinecom-Kinobereich in der Westschweiz, sondern auch das Werbe- und Programmfenster von Sat 1 und die im Aufbau befindlichen Screen-Netze. «Nur der Printbereich ist ausgenommen, dort bleiben wir Konkurrenten», sagt Luchsinger. Der Hintergrund: Die Cinecom vermarktet das Kinomagazin Close-up von Teleclub, während Olivier Bloch Verlagsleiter derGratistitel Film demnächst/Avant Première ist.
Happy End für alleLuchsinger rechnet damit, dass die Cinecom dank der 20 Prozent mehr Kinos ihren Umsatz um 15 Prozent erhöhen wird. Personell werden kaum Änderungen nötig. Die bisherigen Cinecom-Vertreter in der Romandie, Michael Steffan und Daniel Beier, bleiben für die Kontakte zu den Kinobesitzern zuständig.
Auch Mediapresse profitiert von der neuen Situation. «C’est pour nous une excellente nouvelle», sagt Bloch, der damit rechnet dass er seinen Kinoumsatz auf 10 Millionen Franken verdoppeln wird.
«Alle Angebote aus einer Hand»Jürg Siegrist, Direktor des Verbandes Schweizerischer Werbeauftraggeber (SWA), bewertet die neue Situation auf dem Kinomarkt
positiv. «Für das Medium Kino haben die Werbeauftraggeber nur noch einen Ansprechpartner und alle Angebote aus einer Hand. Das ist ein Vorteil.» Umgekehrt habe «das neue Cinecom-Monopol zur Folge, dass wir künftig die Preisentwicklung beim Medium Kino sehr genau verfolgen müssen», sagt er. Siegrist sieht noch einen Pluspunkt: Weil die Cinecom nun alle Kinos, auch die bisherigen von Mediavision, digital aufrüstet, könnten die Auftraggeber dank der wegfallenden Filmkopien
nun schon bald überall mit Kostenersparnissen rechnen. (mk)
Hat gut lachen: Cinecom ist seit Jahresbeginn alleinige Hauptdarstellerin auf Schweizer Kinoleinwänden.
Matthias Luchsinger, Cinecom.
Markus Knöpfli

Heiliger Zorn

Non Profit Als kleine, private Organisation setzt sich die Tierhilfe Zodiac in Wil SG seit Jahren mit grossem Engagement für ausgesetzte, misshandelte oder verunfallte Tiere ein. Und das mit knappen finanziellen Mitteln.

Non Profit Als kleine, private Organisation setzt sich die Tierhilfe Zodiac in Wil SG seit Jahren mit grossem Engagement für ausgesetzte, misshandelte oder verunfallte Tiere ein. Und das mit knappen finanziellen Mitteln.Um dieses Engagement zu unterstützen, haben die Kreativen bei Publicis eine Aufsehen erregende Kampagne entwickelt: ein flammender Appell, Haustiere artgerecht zu halten, sie weder zu misshandeln noch auszusetzen und Wildtieren die Lebensräume zu erhalten. Anhand der Kreuzigung, die das unschuldige Leiden und Sterben für die Sünden der Menschen symbolisiert. Die breite Streuung der Kampagne wird durch die Unterstützung von Lieferanten und Medienpartnern wie Tierwelt, 20 Minuten, Citylights AG und Christinger Partner möglich.

3000 Kilometer Erinnerungen

Öffentlicher Verkehr Jung von Matt/Limmat emotionalisiert die Marke SBB mit stimmigen Plakatsujets.

Öffentlicher Verkehr Jung von Matt/Limmat emotionalisiert die Marke SBB mit stimmigen Plakatsujets.
Im vergangenen Jahr rollten die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) nicht immer reibungslos über die Schienen: Pannen, Verspätungen und Unfälle überschatteten das Betriebsjahr. Trotzdem erzielten die SBB in einer Cash-Umfrage vom Dezember eine Kundenzufriedenheit von über 80 Prozent. Diese hohe Zufriedenheit bestätigt auch Ruth Mathias, Leiterin Marketingkommunikation bei den SBB. Lebens-Stationen
Noch besser schneidet die Bahn hinsichtlich des Bekanntheitsgrades ab: Alle, also rund 100 Prozent, kennen die SBB. Dies verwundert nicht weiter, transportiert die Bundesbahn doch jährlich über 300 Millionen Fahrgäste. Gemessen an dem mit 3000 Kilometern eher bescheidenen Anteil am öffentlichen Verkehrsnetz – 22000 Kilometer sind es insgesamt –, ist dies eine starke Leistung: Rund 87 Prozent der gefahrenen Personenkilometer entfallen auf die Züge der SBB.
Dass sicher jeder, der in der Schweiz lebt, schon einmal in einem SBB-Wagon gesessen hat und damit ganz persönliche Erinnerungen verbindet, hat sich die Kreativagentur Jung von Matt/Limmat (JvM) für die aktuelle Imagekampagne zu Nutzen gemacht. «Wir lassen Haltestellen zu Lebensstationen werden, denn jeder hat eine ganz eigene Verbindung zu den SBB», erklärt Rolf Helfenstein, JvM-Beratungsgruppenleiter. Im Vergleich zu anderen Ländern sei die Bahn in der Schweiz sehr stark verankert und eng mit den blauen Bahnhofsschildern verquickt.
Egal, ob auf der ersten Schulreise, der Fahrt zum Openair-Konzert oder zum romantischen Urlaub in den Bergen: Die blauen Schilder mit rot-weissem Logo begleiten Reisende durch die Schweiz. Für den Ende Januar anlaufenden Plakataushang hat das Kreativ-Team genau diese Schilder als Key Visual eingesetzt. Darauf stehen statt SBB-Haltestellen Lebensstationen, wie «Entdeckung», «Flucht» oder «Anfang». Diese sind der einzige Hinweis auf die SBB als Absender. Dass das Key Visual «unweigerlich der Bahn zugeordnet» wird, davon sind die Verantwortlichen überzeugt und verzichten
deshalb auf Headline, Copy oder Absender.
Von und für Menschen«Wir möchten den Menschen ins Zentrum rücken», sagt Ruth Mathias und präzisiert: «Sowohl Menschen, also unsere Mitarbeiter, stehen hinter den SBB, und Menschen sind es auch, die wir transportieren.» Die nationale Imagekampagne soll bis zum dritten Quartal 2004 die Marke SBB emotional stimulieren.
Im letzten Viertel dieses Jahres wird eine Fortsetzung im Hinblick auf die Fertigstellung der ersten Etappe der Bahn 2000 (siehe Kasten) zum Einsatz kommen. Dabei sollen die emotionalen Werte durch «harte Facts» über die Angebotserweiterung ersetzt werden.
Bahn 2000Das Konzept Bahn 2000, das 1987 mit Bundesbeschluss in Kraft gesetzt wurde, strebt eine landesweite Verbesserung des Angebotes im
öffentlichen Personenverkehr an: Kürzere Reisezeiten, weniger Umsteigen, Halbstundentakt im Intercityverkehr, neue Züge und Bahnhöfe. 1994 wurde auf Grund des unterschätzten Budgets eine Aufteilung des
Projektes vorgenommen. Die erste Etappe soll Ende 2004 abgeschlossen sein. Darin enthalten sind unter anderen die zweite Doppelspur
Zürich–Thalwil, Um- und Ausbau des Bahnhofs Zürich sowie die Neubaustrecke Mattstetten–Rothrist.
Die Kosten belaufen sich auf rund 5,5 Milliarden Franken, 1,5 Milliarden weniger als budgetiert. Das Angebotskonzept der zweiten Etappe wird zurzeit vom Bundesamt für Verkehr und den SBB erarbeitet und soll voraussichtlich 2005 in die Vernehmlassung gehen. (sk)
Grosser Bahnhof für SBB-Passagiere: Die neue SBB-Kampagne will die Sympathie der Bevölkerung weiter festigen.
Öffentlicher Verkehr Lebens-Stationen: Mit ihrer neuen Kampagne fährt die SBB voll auf der romantischen Schiene >> Seite 13
Simone Keller

Universal McCann baut um

Agenturen Mara Inan-Serio wird Deputy Managing Director der Media-Agentur Universal McCann Zürich.

Agenturen Mara Inan-Serio wird Deputy Managing Director der Media-Agentur Universal McCann Zürich.Bisher als Media Gruppenleiterin tätig, teilt sie sich neu mit Heinz Bischof kundenspezifisch die Budgetverant-wortung. Beide zeichnen als «Lead» zusammen mit dem jeweiligen Planer für Strategie und Einkauf verantwortlich. Die Planer werden neu von einem Assistenten bei Einkauf und Administration unterstützt.

Nicht verhungert

Agenturen Mit einer eigenartigen Headline für Annemarie Wildeisens Kochen meldet sich WHS-Pleitier und frisch gebackener Agenturinhaber Reinhold Weber zurück.

Agenturen Mit einer eigenartigen Headline für Annemarie Wildeisens Kochen meldet sich WHS-Pleitier und frisch gebackener Agenturinhaber Reinhold Weber zurück.Das Sujet gehört zu den ersten einer neuen Serie, die vom Büro Reinhold gestaltet wurde. Dieser und «eigentlich alle Auftraggeber» seien auch seiner neuen Agentur treu geblieben, so Weber. Keine Hungersnot also in den neuen Büros an der Weinbergstrasse. Dort kann man sogar einen neuen Kunden vermelden – das Büro Reinhold selber. In Windeseile müssen nämlich neue Visitenkarten her, ganz zu schweigen von all den anderen Drucksachen.

Liberté und Nouvelliste kooperieren

Zeitungen La Liberté aus Freiburg und Le Nouvelliste aus Sitten haben einen Zusammenarbeitsvertrag unterzeichnet.

Zeitungen La Liberté aus Freiburg und Le Nouvelliste aus Sitten haben einen Zusammenarbeitsvertrag unterzeichnet.Vorgesehen ist ein redaktioneller Austausch in den Ressorts Politik, Wirtschaft, Magazin und Sport. Weiter wollen die Partner sich in der Distribution in den jeweiligen Vertriebsgebieten sowie bei Einkauf und Investitionen unterstützen. Eine gegenseitige Beteiligung ist indes nicht geplant.

m&m kann aufatmen

Erb-Pleite Die Media-Dienstleisterin m&m hat ähnliches Glück wie die Werbeagentur Metzgerlehner (WW 1/04): Auch m&m kann fast alle Budgets der konkursiten Erb-Gruppe behalten.

Erb-Pleite Die Media-Dienstleisterin m&m hat ähnliches Glück wie die Werbeagentur Metzgerlehner (WW 1/04): Auch m&m kann fast alle Budgets der konkursiten Erb-Gruppe behalten.«Hyundai, Suzuki und die Detailbetriebe betreuen wir weiter, offen ist einzig Mitsubishi», so m&m-Inhaber Wolfgang Mecklenburg.Dies, weil die Alcopa-Gruppe zwar den ganzen Autobereich der Erb-Gruppe übernommen hat, Mitsubishi Europe aber inzwischen eine eigene Schweizer Vertriebsgesellschaft gegründet hat und erst Ende Januar entscheidet, mit wem diese künftig kooperiert. Für m&m steht mit dem Mitsubishi-Etat rund ein Drittel des auf 20 Millionen Franken bezifferten Ex-Erb-Budgets auf dem Spiel.Würde Mecklenburg für Mitsubishi nach m&m (Alcopa) und mm&b (Emil Frey) auch eine dritte Agentur gründen? «Nein, das wäre zu teuer. Alcopa hat nichts gegen eine gemeinsame Betreuung. Sollte Mitsubishi dennoch auf einer Trennung bestehen, verzichten wir lieber auf deren Etat.»
(mk)

Weltrekord

Plakate Mit 4067 Quadratmetern ist vor der Eigernordwand das grösste Plakat, das je mit einem Helikopter hoch gezogen wurde, der staunenden Öffentlichkeit präsentiert worden. Das Rekordplakat wirbt für die Skipass-Aktion von Ariel.

Plakate Mit 4067 Quadratmetern ist vor der Eigernordwand das grösste Plakat, das je mit einem Helikopter hoch gezogen wurde, der staunenden Öffentlichkeit präsentiert worden. Das Rekordplakat wirbt für die Skipass-Aktion von Ariel.Diese findet bereits in der zweiten Saison statt und funktioniert mit Wertbons, die auf jeder Aktionspackung von Ariel, Dash, Mr. Proper und Vizir zu finden sind. Die Aktion wurde von Procter & Gamble Schweiz zusammen mit der Promotionsagentur fm/Projects von Fabienne Marchand geplant und realisiert. Das 3700-Kilo-Plakat wurde von Christinger Partner in Zusammenarbeit mit Spühler Blachen und der Nüssli-Gruppe gestaltet und produziert. Für die spektakuläre Luftaktion ist eine Transportmaschine der Heliswiss zum Einsatz gekommen. Das Megaposter wird später zu trendigen Taschen verarbeitet, die zu Gunsten von SOS-Kinderdorf in den Verkauf kommen werden.

Unikat betreut Bank und Stiftung

Die Kommunikationsagentur Unikat in Küsnacht meldet zwei Neukunden. Seit Dezember betreut Unikat die UBS Optimus Foundation. Die Stiftung unterstützt Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der ganzen Welt.

Die Kommunikationsagentur Unikat in Küsnacht meldet zwei Neukunden. Seit Dezember betreut Unikat die UBS Optimus Foundation. Die Stiftung unterstützt Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der ganzen Welt.Kernbereiche sind «Kinder & Talente» sowie «Medizinische & biologische Forschung». Unikat erarbeitet hierfür diverse Kommunikationsmittel. Seit Januar steht auch die Privatbank Maerki Baumann & Co. auf der Kundenliste. Die Zürcher Bank verwaltet rund 5 Milliarden Franken Kundenvermögen und führt ab Mitte 2004 sämtliche Wertschriftentransaktionen der Zuger Kantonalbank durch. Erste Massnahmen von Unikat im Bereich Corporate Design werden im Frühling zu sehen sein.
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