Ringier-Werbefibel 2004 erschienen

Media Die jährliche Werbefibel mit aktuellen Daten zum Werbemarkt Schweiz kann per sofort beim Ringier-Verlag bezogen werden.

Media Die jährliche Werbefibel mit aktuellen Daten zum Werbemarkt Schweiz kann per sofort beim Ringier-Verlag bezogen werden.Die kostenlose Broschüre enthält die Eckdaten der grössten Schweizer Zeitungen und Zeitschriften, demografische und Wirtschaftszahlen und eine Übersicht über die wichtigsten Mediastudien. Die Fibel kann auf Go4media.ch in Deutsch, Englisch oder Französisch bestellt werden. Zudem steht sie auf www.go4media.ch als PDF-Datei zum Download bereit.

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SBB

SBBDie neue Imagekampagne: Zug um Zug durchs Leben oder eingleisige Sympathiehascherei? Grosser Bahnhof für zügige Meinungen unter www.werbewoche.ch/adrating
LTV Gelbe Seiten
Happy End für die Publicis-Spots: Toll, wie Hollywood-Stars durch den Kakao, pardon, die gelben Seiten, gezogen werden!Top 70,47%
Flop 29,53%

Zürcher Landzeitungen verlängern Partnerschaft

Verlage Die am Druckzentrum Oetwil (DZO) beteiligten Zürcher Regionalzeitungen haben beschlossen, durch den Kauf einer neuen Rotationsmaschine ihre Druckkapazität zu erhöhen.

Verlage Die am Druckzentrum Oetwil (DZO) beteiligten Zürcher Regionalzeitungen haben beschlossen, durch den Kauf einer neuen Rotationsmaschine ihre Druckkapazität zu erhöhen.Zu diesem Zweck haben Zürcher Oberland Medien, Zürichsee Presse, Akeret Verlag und die Walter Reist Holding ihren Aktionärbindungsvertrag erneuert. Er dauert nun bis Ende 2012 und verlängert sich ohne Kündigung um jeweils fünf Jahre. Die neue Maschine soll Anfang 2005 installiert und zur Jahresmitte in Betrieb genommen werden. Das gesamte Investitionsvorhaben erreicht 30 Millionen Franken.

APG aktualisiert Glossar der Plakatforschung

Wording Die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) hat ihr Forschungslexikon überarbeitet und erweitert.

Wording Die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) hat ihr Forschungslexikon überarbeitet und erweitert.Neben bereits bekannten Begriffen und Eckpunkten finden sich in «Plakatforschung Schweiz: Terminologie» erstmals die neuen Begriffe des Projekts Swiss Poster Research (SPR), das seit 2001 im Gange ist. Die Publikation bemühe sich um eine auch für den interessierten Laien verständliche Sprache, heisst es. Das Lexikon kann als PDF-Datei unter www.apg.ch heruntergeladen werden.

Weniger Flugkontakte

Plakate Nicht nur in Zürich und Basel, auch in Bern und Lugano hat die Flughafenwerbung im 2003 weitere Frequenzen verloren. In Bern-Belp sank das Passagieraufkommen gegenüber 2002 um 4,6 Prozent auf 164469 Reisende.

Plakate Nicht nur in Zürich und Basel, auch in Bern und Lugano hat die Flughafenwerbung im 2003 weitere Frequenzen verloren. In Bern-Belp sank das Passagieraufkommen gegenüber 2002 um 4,6 Prozent auf 164469 Reisende.Noch schlechter lief es dem Flughafen Lugano-Agno, der um 25 Prozent auf 172015 Passagiere zurückbuchstabieren musste.Bereits Anfang Jahr hatten die drei grossen Flughäfen ihre Zahlen gemeldet. Demnach liegt Unique mit 17 Millionen Passagieren um 5,1 Prozent und der EuroAirport um 19 Prozent (2,5 Millionen) unter dem Vorjahr. Einzig Genf-Cointrin konnte zulegen und mit 8,1 Millionen Fluggästen (+6,1 Prozent) gar ein Rekordergebnis ausweisen.
Folgende Aussenwerber tangiert die sinkende Passagierzahl: Clear Channel Plakanda betreut Unique und Teile des EuroAirports; die APG ist in Basel, Genf und Lugano präsent; JCDecaux verkauft Flächen im EuroAirport, und Publiscreen vermarktet den Flughafen Bern-Belp.
(mk)

Cleverer Doppelpass

Special Interest Dreamteam: Ringier beteiligt sich am Sportmagazin derAZ-Medien-Gruppe.

Special Interest Dreamteam: Ringier beteiligt sich am Sportmagazin derAZ-Medien-Gruppe.
Breaking News: FC Aarau, FC Zürich und Grasshoppers legen ihre Punkte in der Fussballmeisterschaft zusammen. Mit 56 Zählern setzen sie sich knapp vor den Leader Basel.Was im Sport Fantasie bleiben muss, setzt die AZ-Medien-Gruppe (AZM) in die Tat um: Sie gibt ihr Sportmagazin künftig gemeinsam mit Ringier heraus. Die Stärken in Redaktion, Marketing und Vertrieb sollen gebündelt werden. Publizistisch wird das Sportmagazin der Blick-Gruppe unterstellt. Das Produktmanagement bleibt bei der AZM. Die beiden Verlagshäuser haben eine einfache Gesellschaft gegründet, in der sie «als gleichberechtigte Partner» zusammenarbeiten. Über die Beteiligungsverhältnisse wollte AZM-Printleiter Ueli Eckstein keine Angaben machen.
Die Kooperation mit dem Zürcher Medienhaus soll das Sportmagazin aus der Provinz in die oberste Liga führen. «Ringier besitzt eine nationale Marketingschiene, die dem Sportmagazin bisher fehlte», erläutert Eckstein. Die regional verankerte AZM vermochte der vor vier Jahren lancierten Monatszeitschrift offenbar nicht die erhoffte Verbreitung zu verschaffen. Die Leserzahlen zeigen zwar nach oben. Laut Mach Basic nutzen 365000 Personen das Sportmagazin. Doch gekauft wird es nur von einem Bruchteil. Offizielle Wemf-Zahlen gibt es nicht, die Auflage wird mit 35000 beziffert.
Für Ringier ist das Sportmagazin eine Ergänzung zu Blick und SonntagsBlick. «Wir wollen in unserem Stammgebiet Sport ein weiteres Standbein etablieren», erklärt Bernhard Weissberg der Werbewoche. Der Leiter der Ringier-Zeitungen ist als Interimssportchef des Blicks für die Umsetzung der Kooperation zuständig. Für Blick-Leser sei das Hochglanzmagazin ein attraktives Zusatzangebot, das sich auch in der Leserbindung einsetzen lasse, glaubt Weissberg.
Knowhow-Transfer mit BlickDie Zusammenarbeit von Ringier und AZM beschränkt sich nicht aufs Marketing. Auch inhaltlich sollen Synergien genutzt werden. Die Redaktion in Aarau bleibt dabei erhalten. Ob in der Zeitschrift künftig Texte aus der Blick-Sportredaktion erscheinen werden? Möglicherweise könne man Blick-Kolumnisten künftig auch im Sportmagazin lesen, meint Weissberg. In erster Linie gehe es um einen Knowhow-Transfer, hält Eckstein fest.
«Das Sportmagazin ist ein kleines, feines Geschäft, das wir ausbauen werden», so Weissberg. Ringier und AZM wollen in absehbarer Zeit Redaktion und Marketing verstärken. Ein Relaunch ist bereits in Planung. Über das neue Konzept will man noch nichts verraten. Gegenüber der Aargauer Zeitung lüftete AZM-Verleger Peter Wanner das Geheimnis: Das Sportmagazin wird sich zukünftig stärker auf Fussball ausrichten.
Bald in Höchstform: Sportmagazin.

Stefano Monachesi

Tiscali verzichtet auf Erotik

Internet Seit am 8. Januar ein neues Design aufgeschaltet wurde, suchen Surfer auf dem Onlineportal Tiscali.ch vergeblich nach Erotikangeboten. Der entsprechende Channel wurde ohne Vorankündigung entfernt.

Internet Seit am 8. Januar ein neues Design aufgeschaltet wurde, suchen Surfer auf dem Onlineportal Tiscali.ch vergeblich nach Erotikangeboten. Der entsprechende Channel wurde ohne Vorankündigung entfernt.Internet Seit am 8. Januar ein neues Design aufgeschaltet wurde, suchen Surfer auf dem Onlineportal Tiscali.ch vergeblich nach Erotikangeboten. Der entsprechende Channel wurde ohne Vorankündigung entfernt. Den Vertrag mit Beate Uhse hatte Tiscali per Ende Jahr gekündigt. Der italienische Mutterkonzern habe beschlossen, in ganz Europa auf Erotikangebote zu verzichten, erklärt Tiscali-Sprecher Reto Meyer.

Cicero mit Promo-Website und Medienpolitik

Deutschland Im Internet ist Ringiers fürs erste Quartal angekündigte Politikmagazin Cicero bereits präsent.

Deutschland Im Internet ist Ringiers fürs erste Quartal angekündigte Politikmagazin Cicero bereits präsent.Unter cicero.de kann man ausser einem Newsletter auch Probeexemplare oder gleich ein Jahresabo für 75 Euro bestellen. Zudem erhält die Berliner Redaktion Verstärkung durch Christian Meier vom Branchendienst Kress Report. Meiersoll ein medienpolitisches Onlineformat entwickeln, welches den Muttertitel im Internet begleiten soll.

Flieg, Nemo, flieg

Aufgefallen Die Markenerosion der Finanzhäuser führen Experten zum Teil auf die Entpersonalisierung des Bankengeschäfts zurück. Um die Image-Bilanz ins Lot zu bringen, geben sie mit emotionalen Werbewelten Gegensteuer.

Banken Die Markenerosion der Finanzhäuser führen Experten zum Teil auf die Entpersonalisierung des Bankengeschäfts zurück. Um die Image-Bilanz ins Lot zu bringen, geben sie mit emotionalen Werbewelten Gegensteuer.Banken Die Markenerosion der Finanzhäuser führen Experten zum Teil auf die Entpersonalisierung des Bankengeschäfts zurück.
Um die Image-Bilanz ins Lot zu bringen, geben sie mit emotionalen Werbewelten Gegensteuer. Ein löbliches Unterfangen, wenn ihre Kreativen nur nicht die Marotte überhöhter Differenzierungsziele hätten und Steine in die Hirnwindungen der Betrachter werfen würden. Kleine Kiesel spürten wir bei der vorliegenden Arbeit. Fragt man sich doch, was wohl die Meeresforscherin in spe – nennen wir sie Sally – am Horizont entdeckt hat. «Schau, Papa, die Buckelwale nutzen heute das gute Flugwetter aus, um in den Norden zu gleiten!» Oder hat Sally womöglich in Pixars Kino-Hit gelernt, dass auch Vertreter der Schuppenspezies fliegen können, wenn sie sich im Schnabel eines Pelikans von A nach B transportieren lassen? Eine ebenso plausible Erklärung für Sallys ornithologische Blickrichtung könnte der Klimawandel und die daraus folgende Erschliessung neuer Jagdreviere durch Meeresfische sein. Wir wissen es nicht, und der Ausdruck der Betroffenheit auf dem Gesicht ihres Vaters hilft uns leider auch nicht weiter. Bleibt zu hoffen, dass Sallys finanzielle Zukunft bessere Perspektiven bietet als ihre Karriereplanung.
(la)

Ausserirdische Blackouts

Aufgefallen Werbung ist unersetzlich. Kapiert, liebe Gesetz- und Auftraggeber? Sonst streiken die Werber einfach mal.

Kolumne Werbung ist unersetzlich. Kapiert, liebe Gesetz- und Auftraggeber? Sonst streiken die Werber einfach mal.Aus aktuellem Anlass publizierte ein Göttinger Soziologe kürzlich in der NZZ den Essay «Welt ohne Strom». Die moderne Zivilisation ohne ihr Lebenselixier: ein bedrohliches Gedankenexperiment über den Ausfall des scheinbar Selbstverständlichen und darum nachdenkwürdig. Gilt Gleiches für die Frage «Welt ohne Werbung?», ist Werbung also die Elektrizität der Wirtschaft? Alle Räder stehen still, wenn das Werberhirn nicht will: Stimmt diese Analogie?
Ja, denn seit eh und je wurde und wird in irgendeiner Form und häufig lautstark für und vor allem auch gegen etwas geworben: Politiker tuns in Talks, Kirchen mit heiligem Bimbam und Marktweiber mit Geschrei. Schon darum – das heisst unabhängig von zugemüllten realen und elektronischen Briefkästen – erstaunt freilich der Stossseufzer nicht: Weniger wäre mehr!
Ist also Werbung nicht auch reine Ressourcenverschleuderung und für den kommunikativen Overkill mitverantwortlich? Erst recht dafür, dass allein erziehende Mütter, vom Betteln der Sprösslinge zermürbt, diesen aus ihrem ohnehin schmalen Budget statt billige und bekömmliche Äpfel zahnarztintensive Markenschleckereien erstehen?
Seis drum: Werbung ist dennoch unvermeidlich, weil unersetzlich für die Bekanntmachung und -haltung von Marktangeboten. Dann aber bitte nur für solche von der richtigen, monochromen Sorte – in Theokratien schwarz und in weltlichen Diktaturen je nachdem braun oder rot.
Solche Einheitswerbung funktioniert indes höchstens vorübergehend und setzt die betreffenden Machthaber als Bumerang regelmässig schachmatt.
Schliesslich brachte ja nicht bloss der Zorn der osteuropäischen Völker über die Misswirtschaft des kommunistischen Herrschaftssystems dieses zu Fall. Sondern nicht minder deren Erbitterung über die dauernde schamlose Leugnung der real existierenden Tristesse durch die staatliche Propaganda. Wo es nichts zu kaufen gibt, da braucht es auch keine Werbung; Waren- und Konsumverknappung aber bildet für moderne Demokratien kaum eine attraktive Alternative.
Ein kapitalistisches Gegenstück hierzu findet sich allerdings auch, nämlich in Gestalt der Bestrafung unbotmässiger Medien durch den Entzug von Werbeaufträgen, vulgo: Anzeigenboykott. Solch partielle Werbefinsternisse, verordnet durch überempfindliche Branchen, werden hier zu Lande freilich selten gesichtet. Glücklicherweise, denn dass gemäss neuerer Sprachregelung statt von «Boykott» lediglich «von der Inserentenfreiheit, auf einen an sich geeigneten Werbeträger zu verzichten» die Rede ist, macht die Sache nicht weniger bedenklich. Insertions- und Meinungsfreiheit befinden sich hier in einem, gelinde gesagt, heillosen Widerspruch. Überzeugender wäre da wohl – Achtung, ein noch gewagteres Gedankenexperiment! –, wenn die viel getadelte Werbung von sich aus in den Streik träte, also ihre Auftraggeber und den Rest der Welt eine Zeit lang boykottieren würde. Wie für so viele vertraute Lebensumstände gilt ja auch für sie die Erkenntnis «familiarity breeds contempt». Warum ist die Stadt plötzlich so grau? War sie nicht bunter? Soll heissen: Werbung ist auch ein integraler Bestandteil heutiger Alltagsästhetik.
Was gälte selbst die Wissenschaft ohne Eigenwerbung? Wenig, denn auch sie ist an sich noch nicht schön. Drum spreizen auch Professoren gelegentlich ihre Federn als Kolumnisten. Aber bloss nicht zu häufig! Immerhin war diese Kolumne recht aufbauend, behandelte sie Werbung doch als sportlich, bildend, gefühlskompetent, politisch unverzichtbar, moralisch mächtig und überhaupt als (zumindest in ihren Augen) beste aller Kom-munikationsformen. Etwas daraus gelernt, liebe Kreative? Eben! Deshalb auf Wiedersehen beim nächsten Kolumnisten aus der Wissenschaftsbranche.
> Ulrich Saxer war Publizistikprofessor an der Universität Zürich und
Ordinarius für Kommunikationssoziologie in Lugano.

Aus für Liechtensteiner Lokalfernsehen

Privat-TV Die Konzession hatte die Liechtensteiner Regierung dem Lokalsender XML wegen fehlender Eigenproduktionen bereits im November entzogen.

Privat-TV Die Konzession hatte die Liechtensteiner Regierung dem Lokalsender XML wegen fehlender Eigenproduktionen bereits im November entzogen.Nun ist auch der Versuch der Betreibergesellschaft X-Media AG, das Überleben von XML über eine Kooperation mit dem St. Galler Privatsender Tele Ostschweiz zu sichern, definitiv gescheitert. XML war Ende 1998 mit einem Jahresbudget von 1 Million Franken auf Sendung gegange

Öko-Löli machen Schule

Umwelt Wer mit der Zeit fährt, verhält sich umweltschonend. Wie aber geht das, wenn man täglich nicht umhin- kommt, sich in die Warteschlange des Stadtverkehrs einzureihen, oder die Autobahn benutzen muss?

Umwelt Wer mit der Zeit fährt, verhält sich umweltschonend. Wie aber geht das, wenn man täglich nicht umhin- kommt, sich in die Warteschlange des Stadtverkehrs einzureihen, oder die Autobahn benutzen muss?EnergieSchweiz beauftragte Eco-Drive damit, energiebewusstes Autofahren zu fördern. Eine Untersuchung hat nämlich gezeigt, dass «Eco-Driver» rund zehn Prozent weniger Treibstoff verbrauchen. Um dieses Potenzial auszuschöpfen, muss Eco-Drive seine Aktivitäten und Kursangebote aber zuerst einem breiten Publikum bekannt machen. Publicis, mit der Realisierung einer nationalen Plakatkampagne beauftragt, setzte die Botschaft «Lernen auch Sie sparsam fahren» mit einem Lernfahrerschild um. Aufgepasst, liebe Renault-, Toyota- oder Subaru-Fahrer: Was das sparsame Fahren betrifft, seid ihr bestensfalls im Vorschulalter. Deshalb, liebe Lenault, Loyota oder Lubaru-Fahrer, ab in die Fahrschule! Die APG unterstützt die Eco-Drive-Kampagne und stellt leer stehende Plakatflächen zur Verfügung.
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