Homegate: Stefanie Fritze wird CMO

Stefanie Fritze verstärkt ab dem 01.04.2016 als neuer Chief Marketing Officer (CMO) das Management von Homegate. Sie übernimmt die Verantwortung für das gesamte Marketing des führenden Schweizer Immobilienportals und berichtet an CEO Axel Konjack.

Die 40-Jährige verfügt über mehr als fünfzehn Jahre Erfahrung im Marketing- und Digitalbereich. Zuletzt führte sie als Market Lead Austria and Switzerland die Plattform MSN bei Microsoft Schweiz und war darüber hinaus in beiden Ländern für digitale Produktinnovationen und Partnerschaften des Konzerns verantwortlich. Vor ihrer Tätigkeit für Microsoft Schweiz leitete Stefanie Fritze mehrere Jahre digitale Content- und Business-Development-Projekte beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF und beim südwestdeutschen Radiosender RPR1.

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Ihre berufliche Laufbahn startete die gebürtige Deutsche bei der Verlagsgruppe Schwarzwälder Bote. Stefanie Fritze ist Diplom-Betriebswirtin und hat in Ravensburg studiert. Axel Konjack, CEO Homegate, freut sich in einer Mitteilung: «Stefanie Fritze ist eine digitale Allrounderin und eine ideale Verstärkung des neuen Management-Teams von Homegate.»

Seed: Berührend und informierend für Swiss Life

Seed hat für die Swiss Life-Gruppe zwei Filme realisiert. Im Zentrum steht ein längeres, selbstbestimmtes Leben.

Mit dem berührenden Film «Worauf es im Leben ankommt» bringt Swiss Life in gut drei Minuten zum Ausdruck, wie bedeutsam Selbstbestimmung ist. Dazu äussern sich über 30 Personen, vom dreijährigen Knirps bis zur 103-jährigen Seniorin – und regen die Zuschauer an, sich Gedanken über ihr eigenes Leben zu machen. Regie führte Elias Ressegatti.

Im zweiten Film unter der Regie von Adrian Wisard stehen die Fakten im Zentrum. In aller Kürze und mit einem Augenzwinkern gibt Swiss Life einen Überblick über ihre Märkte, Produkte und Dienstleistungen. Umgesetzt wurde der Film im Stop Motion-Verfahren.

Eingesetzt werden die Filme im Rahmen von Veranstaltungen für Kunden, Partner und Mitarbeitende, in den Sozialen Medien sowie den Swiss Life Online Kanälen. Rund um das Thema des längeren, selbstbestimmten Lebens hat Swiss Life einen eigenen Content Hub geschaffen, in dem Artikel, Interviews und Blogbeiträge zur Verfügung stehen. Seed hat die beiden Filme als Generalunternehmer konzipiert und realisiert.

Evoq bringt RTR auf die Strasse

Mit Roadshow und umgebauten Oldtimer VW-Bus als Multimediamobil bringt Evoq Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) auf die Strassen von Graubünden. Die Marke positioniert sich neu mit dem Claim «al Puls dal Grischun».

Seit Kurzem ist der Oldtimer VW-Bus als Multimediamobil namens «Microlotta» im Bündnerland unterwegs. Der von evoq entwickelte VW-Oldtimer (1974) propagiert das Programmangebot von RTR, dem Fernsehen und Radio der Rätoromanischen Schweiz. Es soll einer breiteren Bündner Bevölkerung bekannt gemacht werden – mit besonderem Fokus auf neue Online-Angebote.

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Erste Station der Roadshow auf dem Mauritiusplatz in St. Moritz (Foto: Evoq)

Der Bus ist mit Audio-, Video- und Multimedia-Infrastruktur ausgerüstet. Er wurde von Diprint umgebaut und von TPC Zürich technisch realisiert. Die Bildschirme zeigen Livebilder vom Radiostudio und rätoromanische TV-Sendungen, aber auch Social Media-Inhalte, die zum Mitmachen und Teilen animieren. Interessierte können die Moderatoren persönlich kennenlernen oder mit ihnen chatten. Mit der App «Play RTR» können Besucher die RTR-Sendungen auf fix installierten iPads anhand von Videos und Podcasts erleben.

Das Anliegen von RTR: Am Puls sein

«In enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen von RTR entwickelten wir parallel zur Roadshow die Markenpositionierung mit Kommunikationsmatrix», sagt Evoq Partner und Creative Director Christian Sutter. «Aus dieser entstand der Claim «al Puls dal Grischun», der im Zentrum der Kommunikation steht: Den Puls der rätoromanischen Schweiz am Ort des Geschehens widergeben. Sich dort aufhalten, wo das Publikum ist. Radio und Fernsehen ganz nah an der lokalen Bevölkerung, zum Anfassen und Mitgestalten. Der VW-Bus «Microlotta» funktioniert dabei als Sympathieträger und Eyecatcher.»

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Fotos Bus: RTR

Der «Puls» wurde mit entsprechenden grafischen Elementen visualisiert, die gleichzeitig an die Topografie des Bergkantons erinnern. Er prägt den künftigen Markenauftritt von RTR visuell und ideell, und wird auf allen Medien angewandt, von der Werbelok bis hin zu Inseraten. Die neuen grafischen Elemente erweitern das Corporate Design von RTR, welches sich nach den Vorgaben von SRF richtet.

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«Microlotta» wird im laufenden Jahr an zahlreichen Events, Openairs und Festen präsent sein. Den Namen verdankt der Bus dem RTR-Publikum, das auf diversen RTR-Online Plattformen Vorschläge einreichen konnte, die im Anschluss am Radio ausgelost wurden.

 

Gemeinsame Lösung gesucht: Schweizer Finanzdienstleister mobilisieren gegen Apple

Credit Suisse, Postfinance, Raiffeisen, UBS, ZKB, SIX, Coop, Migros und Swisscom haben Gespräche bezüglich einer gemeinsamen Schweizer Lösung für Mobile Payment aufgenommen. Bisher konkurrieren sich zwei Systeme, aber bald könnte Apple in den Markt eintreten.

Die Gespräche sind laut Mitteilung «ergebnisoffen». Sie sollen klären, ob und inwiefern ein gemeinsames, starkes sowie kundenfreundliches mobiles Zahlungssystem «kanalübergreifend, flächendeckend und rasch» in der Schweiz verbreitet werden kann. Die kürzlich lancierten Mobile-Payment-Lösungen von Postfinance (Twint) und SIX (Paymit) sind zwar auf Interesse bei den Konsumenten, dem Handel sowie den Banken gestossen, unterscheiden sich aber bezüglich Nutzungsmöglichkeiten sowie ihrer technologischen Hintergründe. Die verschiedenen Finanzdienstleister prüfen nun die Möglichkeit einer Zusammenarbeit, um den Schweizer Konsumenten und dem Detailhandel eine integrierte und standardisierte Lösung zum digitalen Zahlungsverkehr anbieten zu können.

Die Schweizerische Post respektive Postfinance hat den bundesrätlichen Auftrag, für die Schweiz eine Zahlungsverkehrs-Infrastruktur bereitzustellen. SIX und die Banken wiederum wollen ihren Kundinnen und Kunden eine direkte und sichere Schnittstelle anbieten können. Unter den Parteien bestehe deshalb Einigkeit, dass Gespräche zur Evaluation einer an die schweizerischen Anforderungen angepassten Lösung sinnvoll und notwendig seien, so die Mitteilung.

Gemeinsame Lösung für alle Marktteilnehmer

Die gemeinsame Lösung könnte von allen Kundinnen und Kunden verwendet werden und stünde sämtlichen Händlern, Banken, Herausgebern von Zahlkarten sowie weiteren Marktteilnehmern offen. Bestehende Kundenverträge sollen lösungsabhängig überführt werden. Der Investitionsschutz für die Geschäftskunden hinsichtlich Infrastruktur und Systemanpassungen bliebe sichergestellt, schreiben die teilnehmenden Parteien.

Über erste Ergebnisse der Gespräche werden die beteiligten Parteien die Öffentlichkeit spätestens Anfang Mai informieren. In der Zwischenzeit gehen die Entwicklungen der beiden Lösungen unverändert weiter. Angekündigte neue Funktionen von Twint (digitale Stempelkarten, Couponing, Direktanbindung Konto) und Paymit (Bezahlen am Verkaufspunkt, In-App-Payment, Bezahlen im E-Commerce) werden unabhängig vom Fortgang der Gespräche wie geplant eingeführt.

Zittern vor Apple

Mit dem möglichen Schulterschluss wollen sich die grössten Schweizer Finanzinstitute gegen den baldigen Markteintritt von Apple Pay rüsten – statt wie bis anhin sich gegenseitig zu bekämpfen. Bisher versuchten Six und Postfinance nämlich, die Banken für ihre Lösungen zu gewinnen. Die Furcht vor Apple scheint nicht unbegründet. Nicht nur, weil das Schweizer Zielpublikum für Mobile Payment äusserst iPhone-affin zu sein scheint, sondern auch, weil Apple in den USA bereits durchschlagende Erfolge mit Apple Pay feiern und sich gegen die Mitbewerber durchsetzen konnte.

Der Markteintritt von Apple könnte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Der US-Konzern hat sich laut Finews.ch im März die Marke Apple Pay beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum schützen lassen. Und in den USA längst Patente angemeldet, welche auch die hiesige Finanzbranche aufhorchen lassen: Beispielsweise der Abruf von Kontoinformationen, um gezielte Werbung auf Mobilgeräten schalten zu können. Ein Hinweis darauf, dass Apple nicht nur ins Personal Finance Management einsteigen will, sondern auch in den Verkauf von Finanzprodukten. Und auch auf Peer-to-Peer-Zahlungen hat Apple ein Patent eingereicht – also genau auf die Dienstleitung, die Paymit und Twint anbieten. (hae)

 

Schauspieler und Regisseur Paul Roland gestorben

Der Berner Schauspieler, Regisseur und Radiomann Paul Roland ist tot. Roland starb in der vergangenen Woche 84-jährig, wie seine Familie am Mittwoch mitteilte.

Roland war als Schauspieler und Regisseur vor allem in Bern, am Städtebundtheater Biel-Solothurn und in der Komödie in Basel tätig, dazu auch in Deutschland. Er erhielt 1993 von der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur den Hans-Reinhart-Ring für seine Verdienste um das Schweizer Theaterschaffen. In Bern holte er sich grosse Verdienste mit dem Ausbau der Schauspielschule, die er von 1965 bis 1996 leitete. Beim Radio gehörte er zu den ersten Gestaltern des Kurzhörspiels «Schreckmümpfeli», wie die Zeitung Der Bund am Mittwoch in einem Nachruf erwähnte. (SDA)

Foto: Derbund.ch

Snapchat rüstet zum Kampf gegen Facebook

Die App Snapchat, vor allem bekannt für sich selbst löschende Fotos, hat ihre Funktionen deutlich erweitert. Nach dem jüngsten Update können Nutzer auch miteinander telefonieren und sich unterschiedlichste zusätzliche Dateien verschicken.

Die Idee sei, einfach zwischen verschiedenen Kommunikationsformen – etwa Text, Sticker, Foto, Audio oder Video – zu wechseln, erklärte das kalifornische Unternehmen in einem Blogbeitrag. Damit nähert sich Snapchat grossen Anbietern wie WhatsApp oder Facebook an. Wohl um sich konkurrenzfähiger zu machen, hat Snapchat auch seine Privatsphäre- Einstellungen aktualisiert. Nach einem Bericht des Online-Diensts Digiday soll dadurch gezieltere Werbung ermöglicht werden. Snapchat wurde 2011 in Los Angeles gegründet und war zunächst vor allem bei Teenagern beliebt. Über die auf Android und iOS verfügbare App könne Fotos verschickt werden, die nur für wenige Sekunden sichtbar sind und sich dann von selbst löschen. Nach eigenen Angaben nutzen täglich mehr als 100 Millionen Menschen Snapchat. Parallel erweiterte auch der Fotodienst Instagram sein Angebot. Künftig können über die App einminütige Videos verschickt werden, bislang waren nur Clips von 15 Sekunden möglich. Instagram gehört wie Whatsapp zum Facebook-Konzern. (SDA)

Mobiliar macht im Internet mobil

Der Versicherer Mobiliar übernimmt die Hälfte am Schweizer Online-Marktplatz Scout24. Die Mobiliar erwarb dazu die Anteile der Anlagegesellschaft KKR und weiterer Aktionäre. Den Rest am Unternehmen hält Ringier.

Der Zukauf erfolgte auf den Frühling, wie Ringier, Mobiliar und Kohlberg Kravis Roberts (KKR) am Mittwoch mitteilten. Der Kaufpreis wurde nicht bekannt gegeben. Für die Versicherung ist der Schritt eine Möglichkeit, den digitalen Marktplatz nahe am Kerngeschäft auszubauen. Zusammen mit Ringier wolle die Mobiliar Scout24 zum führenden System rund um Autos und Immobilien machen. Ringier gab an, Scout24 nach einem gedeihlichen Wachstum mit KKR nun zusammen mit der Mobiliar in eine nächste Phase zu bringen. Zu Scout24 Schweiz gehören die Autoplattform Autoscout24, der Immobilienmarktplatz Immoscout24 sowie die Kleinanzeigenplattformen Anibis.ch und Gratis-Inserate.ch. Gratis-Inserate.ch war erst Anfang März gekauft worden. (SDA)

CR Basel: Klartext für BZ Basel

Eine neue, von CR Basel kreierte Kampagne bringt für die Tageszeitung BZ Basel das Wesentliche auf den Punkt.

Die BZ Basel/Basellandschaftliche Zeitung ist die unabhängige Tageszeitung von Basel und seiner Region, die journalistische Grundwerte in der Berichterstattung hochhält: Die neue, von CR Basel entwickelte Kampagne mit Inseraten, ÖV-Massnahmen, Radiospots und Filmen verdeutlicht dies mit einem Streichkonzert von Textpassagen, um das wirklich Wichtige kurz, bündig und unverfälscht herauszustreichen.

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Verantwortlich bei den AZ Medien: Zaira Noro (Leiterin Marketing), Myriam Born (Verlagsmanagerin). Verantwortlich bei CR Basel: Gabriel Heuberger (CD), Judith Mann (Text), Thomas Schaub (AD), Daniel Roth, Ruedi Rominger (Grafik), Thomas Fux (Beratung).
 

SRG-Ombudsstelle sieht sich als «Klagemauer»

202 Beanstandungen zu Sendungen von Schweizer Radio und Fernsehen SRF sind 2015 bei der Ombudsstelle der SRG Deutschschweiz eingegangen. Die Zahl der berechtigten Fälle hat derweil von 24 auf 17 Prozent abgenommen. Die Stelle sieht sich als «Klagemauer».

Die Zunahme der Reklamationen könne nicht als Zeichen einer allgemeinen Verschlechterung der Programme gewertet werden, schrieb die Ombudsstelle in ihrer Mitteilung vom Dienstag. Vielmehr werde sie zunehmend als «Klagemauer» in Anspruch genommen.

Informations- und Politsendungen im Visier

Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer kritisierten vor allem Informations- und Politsendungen wie die «Tagesschau» (31 Eingaben), «10 vor 10» (12 Eingaben) und die «Rundschau» (10 Eingaben). Das Radiopublikum beschwerte sich vor allem wegen der Satiresendung «Zytlupe» (9 Engaben), der Nachrichten allgemein (7 Eingaben) und wegen Beiträgen im «Regionaljournal» (6 Eingaben). Abgesehen von 2014 mit über 500 Eingaben behandelte die Ombudsstelle in den letzten zehn Jahren noch nie so viele Beanstandungen wie 2015. 2014 erregten allein zwei Sendungen viel Ärger: Zu einem «Rundschau»-Beitrag zum Gripen-Kauf gingen damals 110 Beanstandungen ein, zur «Schawinski»-Sendung mit Andreas Thiel gar 185.

Abgenommen hat die Zahl der berechtigten Beschwerdefälle: 2015 wurden 17 Prozent (Vorjahr: 24 Prozent) der Beanstandungen als «mehr oder weniger berechtigt» erachtet. 83 Prozent waren in den Augen der Ombudsstelle dagegen «mehr oder weniger unberechtigt». 16 Fälle wurden an die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen weitergezogen.

Wahljahr schlägt sich nieder

Auch das Wahljahr 2015 schlägt sich in der Statistik nieder: 24 Beanstandungen kritisierten Sendungen, welche direkt oder indirekt mit den Wahlen zu tun hatten. Auffallend war, dass diese Reklamationen fast nur von der SVP zugewandten Personen stammten. Alle wurden als unberechtigt angesehen. Als berechtigt beurteilt wurden hingegen sieben Eingaben zu einem «Kassensturz»-Beitrag. Dieser befasste sich mit der Haltung der Parteien bezüglich Konsumentenschutz. (SDA)

Heide Hauer wird Associate Director Communications Europe von Mondelez

Der Lebensmittelhersteller Mondelez International begrüsst Heide Hauer als Associate Director Communications Europe in der Europazentrale im Glattpark Zürich. Hauer tritt die Stelle am 1. April 2016 an.

Mit der Abspaltung des Kaffeegeschäfts Anfang Juli vergangenen Jahres fokussiert sich der drittgrösste Nahrungsmittelhersteller der Welt nun noch stärker auf das Süsswarengeschäft und stellt sich auch im Bereich Kommunikation unter Heide Hauer organisatorisch neu auf. Mondelez International, hierzulande hauptsächlich bekannt wegen der Herstellung der Schweizer Traditionsschokolade Toblerone und ihrem Produktionswerk im Raum Bern, führt vom Glattpark aus das Europageschäft. Heide Hauer, die davor den Bereich Corporate Affairs in Österreich, Ungarn, der Schweiz, der Tschechischen Republik und der Slowakei geleitet hat und die Position Area Manager Internal Communications für Central Europe innehatte, wird per 1. April nach Zürich an den europäischen Hauptsitz des Unternehmens wechseln.

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Die Österreicherin kam 2012 nach sechs Jahren Auslandaufenthalts nach Wien zurück und verantwortete anfangs die Unternehmenskommunikation für Mondelez Österreich, danach kamen weitere Verantwortlichkeiten hinzu. In dieser Zeit hat Heide Hauer unter anderem die Neupositionierung von Kraft Foods Österreich zu Mondelez Österreich und im Sommer letzten Jahres die Abspaltung der Kaffeesparte kommunikativ begleitet. Hauer begann 2009 am Hauptsitz von Cadbury in London als Global Public Affairs Manager. Nach der Übernahme des Süsswarenunternehmens durch Kraft Foods war sie in der EU-Vertretung des Unternehmens in Brüssel tätig. Heide Hauer ist Absolventin der Diplomatischen Akademie Wien.

«Mondelez International hat sich im letzten Jahr organisatorisch völlig neu aufgestellt, wodurch das Thema Change Communication stark im Vordergrund stand. In meiner Rolle als CE Area Manager habe ich mich daher verstärkt der internen Kommunikation gewidmet, welche gerade nach einem grossen Umbruch von essenzieller Bedeutung für den Erfolg eines Unternehmens ist. Nun freue ich mich auf die Aufgabe das Unternehmen durch seine Transformationsphase gekoppelt mit einer klaren Wachstumsagenda auch auf europäischer Ebene begleiten zu dürfen», so Heide Hauer in einer Mitteilung.

 

Nemuk produziert zwei Filme für Sucht Schweiz

Im Rahmen einer Sensibilisierungskampagne für Angehörige alkoholkranker Menschen hat die Zürcher Agentur Nemuk zwei Informationsfilme produziert.

Die im Auftrag der Stiftung Sucht Schweiz konzipierten und vom Nationalen Programm Alkohol (NPA) finanziell unterstützen Filme erzählen die Geschichten mehrerer Betroffener und lassen Experten zu Wort kommen, die als Therapeuten und Berater Angehörige von Alkoholkranken betreuen.

In der Schweiz leidet rund eine halbe Million Menschen unter der Alkoholabhängigkeit von Familienangehörigen, 100'000 Kinder wachsen in alkoholbelasteten Familien auf. Obwohl die Angehörigen von Alkoholkranken oft grossen Belastungen ausgesetzt sind, beanspruchen nur knapp 4 Prozent von ihnen fachliche Hilfe.

Um Angehörige von Suchtkranken über das bestehende Beratungsangebot aufzuklären und ein breites Publikum zu sensibilisieren hat Nemuk zwei je achtminütige Filme realisiert. Im ersten der beiden Teile (Alkoholabhängigkeit: eine Belastung auch für Angehörige) wird auf die Belastungen eingegangen, denen Angehörige von Alkoholkranken ausgesetzt sind. Der zweite Teil (Alkoholabhängigkeit: Wie Angehörige Unterstützung finden) stellt ganz konkrete Hilfsangebote für Angehörige vor.

Verantwortlich bei Sucht Schweiz: Sabine Dobler, Marion Forel. Verantwortlich bei Nemuk: Thierry Figini, Naomi Meran, Ottavia Masserini (Konzept, Drehbuch, Projektleitung); Film und Schnitt: Makanart, Markus Zehnder & Joshua Pflüger.

Addictive Films: Ein Original lässt sich nicht synchronisieren

Original- statt Synchronfassung: Addictive Films hat für Independent Pictures drei neue Spots kreiert.

Ein Film bietet nur im Original das ganze Kino. Auch wenn man kein Finnisch, Urdu oder Baskisch spricht, der Farbton der Sprache und die Emotionen im Spiel bieten das volle Kinovergnügen. Genau so nämlich, wie es die Macher im Sinn hatten. Denn jeder Film und jeder Schauspieler verliert mit den Synchronstimmen den ursprünglichen Charakter.

Der Tendenz, vermehrt synchronisierte Fassungen zu schauen, tritt Independent Pictures, das Markenzeichen des Schweizerischen Studiofilmverbands, nun entgegen. Die Zuschauer sollen mit den Spots animiert werden, die Originalfassung gegenüber der synchronisierten Fassung zu wählen. In Zusammenarbeit mit Addictive Films sind drei Spots entstanden, die vor Augen – und vor Ohren – führen, dass grosse Gefühle wie Liebe, Wut oder Verzweiflung nur im Original auch wirklich danach tönen. Die Inspiration kommt von klassischen Studiofilm-Genres selbst. So wurden eine französische Amour fou, britisches Working Class-Kino und ein Finnisches Weltschmerz-Drama in Szene gesetzt. Dazu konnten Schauspieler gewonnen werden, die in den entsprechenden Genres voll und ganz zuhause sind und ihre Originalsprache gezielt einsetzen. Beispielsweise Illka Koivula, der schon in Aki Kaurismäkis Laitakaupungin valot (Lights in the Dusk) brilliert hat. Oder Déborah Révy, die man aus «Love» kennt, einen am Festival in Cannes viel diskutierten Film von Gaspar Noe. Zu sehen sind die Spots derzeit im Kino, online und zu einem späteren Zeitpunkt auch im TV.

Verantwortlich bei Independent Pictures: Beat Käslin (Arthouse); Wolfgang Blösche Filmcoopi). Verantwortlich bei Addictive Films
: Thomas Ammann
 (Konzept / Text); Stephan Christen (Creative Producing / Konzept); Thomas Sabel (Regie); Marco Barberi (Kamera).
 

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