Winkelried des Meta-Marketing
Dass der Anfang 2002 erschienene Zweitling des Mitgründers der Londoner Kultagentur St. Luke bereits zum Klassiker gekürt wird, hat einen einfachen Grund:
Dass der Anfang 2002 erschienene Zweitling des Mitgründers der Londoner Kultagentur St. Luke bereits zum Klassiker gekürt wird, hat einen einfachen Grund:Dass der Anfang 2002 erschienene Zweitling des Mitgründers der Londoner Kultagentur St. Luke bereits zum Klassiker gekürt wird, hat einen einfachen Grund: Dazumal führte die Werbewoche noch keine Buchseite. Sonst hätten wir dieses kognitions- und kulturwissenschaftlich geerdetes Ideenfeuerwerk schon damals dringend empfohlen.
Denn John Grants Zukunftsvision von Branding liegt nicht im Aufbau virtueller Images, sondern im Kreieren realer Wissenswelten. Ob Kaffee, Computer, Möbel oder Bio-Kosmetik: Avantgardisten wie Starbucks, Apple, Ikea und Body Shop machen heute vor, wie und wo es künftig (ab)geht. Marken als Imageträger können diesen kollektiven Bildungsprozess symbolisieren und allenfalls sogar initiieren. Alleine steuern können sie ihn nicht. Dazu bedarf es eines neuen Meta-Marketing, dessen mentale Voraussetzungen und kommunikative Umsetzung Grant in «After Image» so anschaulich wie anregend beschreibt.
> After Image. Mind-Altering Marketing von John Grant. Harper Collins Business, London 2002. 288 Seiten, 58 Franken.
(oc)
Denn John Grants Zukunftsvision von Branding liegt nicht im Aufbau virtueller Images, sondern im Kreieren realer Wissenswelten. Ob Kaffee, Computer, Möbel oder Bio-Kosmetik: Avantgardisten wie Starbucks, Apple, Ikea und Body Shop machen heute vor, wie und wo es künftig (ab)geht. Marken als Imageträger können diesen kollektiven Bildungsprozess symbolisieren und allenfalls sogar initiieren. Alleine steuern können sie ihn nicht. Dazu bedarf es eines neuen Meta-Marketing, dessen mentale Voraussetzungen und kommunikative Umsetzung Grant in «After Image» so anschaulich wie anregend beschreibt.
> After Image. Mind-Altering Marketing von John Grant. Harper Collins Business, London 2002. 288 Seiten, 58 Franken.
(oc)
