Taten statt Worte

NACHHALTIGKEIT Unter dem Motto «Taten statt Worte» fasst Coop neu ihr Engagement für mehr Nachhaltigkeit zusammen. Seit über 25 Jahren engagiert sich die Detailhändlerin mit Partnern für nachhaltigen Konsum, Umweltschutz und Soziales. 
TatenstattWorte
«Um die Zukunft zu verbessern, müssen wir hier und jetzt etwas tun. Diese Überzeugung leitet uns bei Coop seit vielen Jahrzehnten. „Taten statt Worte“ treibt uns an, noch mehr für Mensch, Tier und Natur zu tun», so Joos Sutter, Vorsitzender der Coop-Geschäftsleitung.Online-Plattform taten-statt-worte.chDie über 250 nachhaltigen Taten wurden nummeriert und auf der Online-Plattform taten-statt-worte.ch gesammelt, für deren interaktive Konzeption, Umsetzung und Inhalte sich Goldbach Interactive und YJOO Communications verantwortlich zeichnen. Für den neuen Kommunikationsauftritt hat sich die Werbeagentur Havas Worldwide Zürich engagiert.Diese „Tatenbank“ bildet das Herzstück der Nachhaltigkeitskommunikation und bietet nicht nur einen Überblick über das Engagement von Coop, sondern macht die einzelnen Massnahmen durch Zahlen und Fakten sowie multimediale Inhalte wie Bilder und Videos erlebbar. Die Website wird stetig erweitert, denn laufend kommen neue Taten hinzu. Und sie wird ergänzt durch den Bereich „Grundsätze und Themen“, der vertiefte Hintergrundinformationen für Interessierte liefert, sowie den Newsstream „Aktuelles und Zukünftiges“.Taten statt Worte in Coopzeitung, auf Plakaten, Printsujets und in TV-SpotsDie Taten für Mensch, Tier und Natur können nicht nur online auf der Website entdeckt werden, auch die Coopzeitung berichtet im Ressort „Taten statt Worte“ wöchentlich über neue Massnahmen. Zudem spielen die Taten auf den Plakat- und Printsujets sowie den TV-Spots eine zentrale Rolle. Egal ob es um nachhaltigen Fischfang, fair und biologisch produzierte Kleider, Auslauf für Tiere, Ünique-Gemüse oder Fairtrade geht: Die fünf TV-Spots erzählen kleine Geschichten rund um das nachhaltige Engagement von Coop. Im Zentrum stehen dabei jeweils die Menschen, wie beispielsweise die Bewohner eines Fischerdorfes oder spielende Kinder beim Einkaufen. Der ehrliche und unbeschwerte Umgang mit den grundsätzlich ernsten Themen macht auf diese Weise einige der beachtlichsten Taten auch emotional zugänglich.PrintsujetsDie neun Printsujets greifen auch weniger bekannte Taten in Wort und Bild auf. Sie thematisieren sowohl allgemeine Engagements, wie die tierfreundliche Haltung, als auch konkrete Aktionen, dass Coop beispielsweise ausschliesslich frische Ananas aus fairem Handel anbietet. Die Bilder sind aus dem Leben gegriffen und zeigen das Engagement von Coop.POS-Massnahmen und Online-BannerFlankiert werden TV-Spots, Plakate und Printsujets von diversen POS-Massnahmen und Online- Bannern.

Taten statt Worte

Selbsthilfe Die Fachzeitschrift Der Arbeitsmarkt gibt seit zehn Jahren Medienleuten eine zweite Chance, wenn sie ihren Job verloren haben. Der Redaktionsleiter Gery Nievergelt sieht dabei auch Möglichkeiten für Werber.

Selbsthilfe Die Fachzeitschrift Der
Arbeitsmarkt gibt seit zehn Jahren Medienleuten eine zweite Chance,
wenn sie ihren Job verloren haben. Der Redaktionsleiter Gery Nievergelt sieht dabei auch Möglichkeiten für Werber. WW: Wer liest die Fachzeitschrift Der Arbeitsmarkt?Gery Nievergelt: Das sind Leute, die sich beruflich mit den Themen
Arbeit und Beschäftigung auseinander setzen, also Mitarbeitende in
Arbeitsmarktbehörden, HR-Fachleute oder Berufsberatende. Dazu gesellen
sich mehr und mehr auch junge Menschen, die beruflich weiterkommen
wollen.
WW:
Was sind typische Themen im Blatt? Nievergelt:
In einer Gesellschaft, die sich so stark über Arbeit definiert, ist der
Fundus an relevanten Geschichten fast unerschöpflich – wenn man das
Gespür dafür hat. So haben wir etwa als Erste ausgiebig über den
geplanten unterirdischen Bahnhof Porta Alpina berichtet, recherchierten
schon vor der Eskalation des Arbeitskonflikts in Reconvilier,
enthüllten die fragwürdigen Praktiken bei der Vergabe von Bauaufträgen.
Regelmässig berichten wir selbstverständlich über die Situation auf dem
Arbeitsmarkt in der Schweiz und im nahen Ausland.
WW:
Der Arbeitsmarkt ist auch ein vom Staatssekretariat für Wirtschaft
(Seco) getragenes nationales Programm zur vorübergehenden Beschäftigung
stellenloser Medienschaffender. Was ist wichtiger, das Produkt oder das
Programm?Nievergelt:
Beides ist wichtig, und das macht die Aufgabe auch so interessant.
Einerseits erwarten unsere Abonnenten Monat für Monat ein gutes Blatt.
Andererseits haben wir den gesetzlichen Auftrag, die bei uns für
maximal sechs Monate beschäftigten Schreibenden bei der
Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.
WW:
Und das gelingt?Nievergelt:
Das gelingt in vielen Fällen. Denn mit aktuellen Textproben oder
starken Fotos können die Teilnehmenden im Programm auf sich aufmerksam
machen – und Der Arbeitsmarkt ist mittlerweile in vielen Redaktionen
bekannt. Letztes Jahr fanden 60 Prozent oder sechs von zehn
Teilnehmenden eine neue Stelle.
WW:
Wie gross ist die Nachfrage nach solchen befristeten Praktikumsplätzen?Nievergelt:
Derzeit führen wir eine Warteliste, denn das Angebot ist auf maximal
zwanzig Plätze im Jahr beschränkt. Es gab aber auch schon Ausgaben, die
wir mit nur sechs Teilnehmenden realisierten.

WW: Wer bewirbt sich?Nievergelt:
Das sind einerseits erfahrene Medienschaffende, die aus den
unterschiedlichsten Gründen ihren Job verloren haben. Andererseits
melden sich immer mehr Arbeitslose, die mit einem Einstieg in den
Journalismus liebäugeln. Ihnen müssen wir klar machen, dass wir wohl
Weiterbildung anbieten können, aber keine Ausbildung. Man wird nun mal
nicht im Handumdrehen Journalist.
WW:
Nach welchen Kriterien werden denn die Bewerber ausgewählt?Nievergelt:
Wir, das heisst Programmleiter André Häring und ich, führen mit den
Bewerbern eigentliche Assessments durch. Dabei ist für uns
entscheidend, die Betroffenen in ihrer Suche nach einer beruflichen
Perspektive zu unterstützen. Das kann, muss aber nicht in Richtung
Journalismus gehen. Ist das Potenzial nicht vorhanden, weisen wir die
Bewerber ab, suchen aber gemeinsam nach Alternativen.
WW:
Gibt es auch Bewerber aus der Ecke der Werbung?Nievergelt:
Ja. Es melden sich PR-Fachleute, die es einmal mit Journalismus
versuchen wollen – und in der Regel um wertvolle Erfahrungen reicher in
den angestammten Beruf zurückkehren. Vor allem aber haben wir es immer
häufiger mit arbeitslosen Abgängern von Fachhochschulen zu tun, die
sich dort zu Kommunikationsprofis ausbilden liessen und nun feststellen
müssen, dass niemand auf sie gewartet hat, weil sie über zu wenig
Profil verfügen.
WW:
Das heisst, es werden heute zu viele Kommunikationsfachleute ausgebildet?Nievergelt:
Zu viele Kommunikationsfachleute, aber zu wenig gute Journalisten. Wir
sind oft erstaunt, wie wenig diese Leute nach erfolgreichem
Studienabschluss vom Metier wissen.
WW:
Das Projekt hat auch abseits der ursprünglichen Idee Potenzial in einer
Zeit des sich wandelnden Arbeitsmarktes. Gibt es Ausbaupläne?Nievergelt:
Ich bin überzeugt, dass ein informatives und viel Nutzwert
generierendes Monatsmagazin über Arbeit, Beschäftigung und Ausbildung
auch hier zu Lande kommerziell erfolgreich sein könnte, nicht zuletzt
deshalb, weil sich die etablierten Wirtschaftsblätter mit Vorliebe den
Aktiengewinnern und dem Luxus widmen. Aber wir sind nun mal nicht auf
dem freien Markt.
WW:
Was sind Ihre persönlichen Ziele mit dem Arbeitsmarkt?Nievergelt:
Wir haben kein Geld für Werbung, aber ein gutes Produkt. Wenn es uns
gelingt, dieses noch bekannter zu machen, bin ich zufrieden.

Interview: Andreas Panzeri

Hort für stellenlose Medienschaffende
Der Arbeitsmarkt ist die Schweizer Fachzeitschrift für Arbeit und
Beschäftigung und zugleich ein vom Staatssekretariat für Wirtschaft
(Seco) getragenes nationales Programm zur vorübergehenden Beschäftigung
stellenloser Medienschaffender. Die beim Zürcher Verlag jobindex media
AG produzierte Zeitschrift erscheint zehn Mal jährlich in deutscher und
französischer Sprache. Die erste Ausgabe erschien vor exakt zehn
Jahren, die Gesamtauflage beträgt heute 2900 Exemplare bei rund 1500
Abonnenten.

Der Redaktionsleiter Gery Nievergelt begann seine journalistische
Karriere im Bieler Pressebüro Cortesi. Er war u. a. Redaktor bei der
Schweizer Illustrierten, Ressortleiter bei der SonntagsZeitung und
Textchef bei der Annabelle. Er schreibt Kolumnen und arbeitete am MAZ.
Seit 2004 ist er Redaktionsleiter beim
Arbeitsmarkt.      

Taten statt Worte

Agenturen Auf Zürcher Grossformat-Plakaten ist ein überdimensionaler Blutkonservenbeutel mit dem Text «Aderlass in der Werbeszene» zu sehen. Das tut nicht nur dem Auge weh. Schon wieder ein Bluterguss in der Werbeszene?

Agenturen Auf Zürcher Grossformat-Plakaten ist ein überdimensionaler Blutkonservenbeutel mit dem Text «Aderlass in der Werbeszene» zu sehen. Das tut nicht nur dem Auge weh. Schon wieder ein Bluterguss in der Werbeszene?Pah! Reines Täuschungsmanöver! Die Zürcher Werbeagentur Red Cell präsentiert nämlich einen Aderlass der ganz anderen Art. Die Auflösung der Teaser-Kampagne kann auf der Homepage www.unsere-spende.ch eingesehen werden – und verblüfft: Die Vollblutwerber von Red Cell haben sich einem gemeinsamen Energieschub unterzogen. «Wir haben unsere Nervosität heruntergespielt und als Team Blut gespendet», ist auf der Homepage der Agentur zu lesen. Damit macht Red Cell (=rote Blutkörperchen) nicht nur dem eigenen Namen alle Ehre – schliesslich sind die roten Blutkörperchen im Kreislauf für die Energiegewinnung zuständig, sondern zeigt auch Taten statt Worte. «Im flauen Wirtschaftsumfeld ist ein kreativer Adrenalinschub das einzig Richtige, um etwas zu bewegen!» Und natürlich soll der neu gewonnene Sauerstoff im Blut auch mal verrückt spielen, für neue Ideen. Red Cell Zürich ist Teil des vor zwei Jahren gegründeten Red Cell Network der WPP-Gruppe.

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