Ruedi Wyler
Jurypräsident Fachanzeigen
Jurypräsident FachanzeigenWas ist an der diesjährigen Gold-Kampagne so wegweisend?: So richtig wegweisend waren und sind die letzten Gold-Kampagnen nicht. Aber immerhin sind sie hervorragend. Die Mode-Kampagne für Big ist nahe daran, den Weg zu weisen, wie man es auch machen kann.
Wie beurteilen Sie das Niveau in Ihrer Kategorie?
Wyler: Das Niveau in meiner Kategorie war ansprechend bis sehr gut. So haben wir das Kontingent auch praktisch ausnutzen können. Einen neuen Trend habe ich allerdings nicht entdeckt.
Wie ist es um die Qualität dieses Werbejahrgangs generell bestellt?
Wyler: Es gab schon bessere Jahrgänge. Das dürfte aber nicht unbedingt an den Kreativen liegen.
Ihr Fazit nach 26 Jahren ADC: Hat sich das Niveau der eingesandten Arbeiten gesteigert, ist es gleich geblieben, oder hat es sich verschlechtert?
Wyler: Vor 26 Jahren hatte man andere Ansprüche als heute. So gesehen ist das Niveau sicher höher. Aber in England oder Holland oder anderswo haben wir mit wenigen Ausnahmen nichts zu berichten.
Sind Newcomer auszumachen, oder gewannen wieder einmal die ADC-Habitués?
Wyler: Es waren eher die ADC-Habitués. Sie stellen ja auch die Mehrheit im Club.
Welchen Arbeiten geben Sie fürs Werbefestival in Cannes Chancen?
Wyler: Vielleicht die «Rosenkranz-Anzeige» für Laax, vielleicht eine Kampagne von Claude Catsky, die hier keine Gnade gefunden hat, international aber sicher Furore machen wird.
Ist die Werbung mutiger geworden?
Wyler: Nein, im Gegenteil. Das liegt aber kaum an uns.
Welche Bedeutung messen Sie dem Lobbying bei solchen Wettbewerben bei?
Wyler: Wir alle lobbyieren irgendwie, sei es nur, dass wir uns an der Jurierung besonders freundlich begrüssen. Es geben sich aber alle Juroren Mühe, die Arbeiten gerecht zu beurteilen.
Werden Sie auf Grund der Werbung nun eines der preisgekrönten beworbenen Produkte kaufen?
Wyler: So einfach geht das natürlich nicht. Aber es gibt einen kausalen Zusammenhang zwischen guter Werbung, dem Markenimage und dem Kaufentscheid.
Hat dieser Wettbewerb bei Ihnen den Berufsstolz als Werber in ein neues Hoch steigen lassen?
Wyler: Stellen Sie die Frage im Ernst?
Ist eine Arbeit dabei gewesen, die für Sie als Art Director Kunststatus erreicht hat?
Wyler: Ich dachte ab und zu, dass es eine Kunst war, diese oder jene Arbeit einem Kunden zu verkaufen.
Wie beurteilen Sie das Niveau in Ihrer Kategorie?
Wyler: Das Niveau in meiner Kategorie war ansprechend bis sehr gut. So haben wir das Kontingent auch praktisch ausnutzen können. Einen neuen Trend habe ich allerdings nicht entdeckt.
Wie ist es um die Qualität dieses Werbejahrgangs generell bestellt?
Wyler: Es gab schon bessere Jahrgänge. Das dürfte aber nicht unbedingt an den Kreativen liegen.
Ihr Fazit nach 26 Jahren ADC: Hat sich das Niveau der eingesandten Arbeiten gesteigert, ist es gleich geblieben, oder hat es sich verschlechtert?
Wyler: Vor 26 Jahren hatte man andere Ansprüche als heute. So gesehen ist das Niveau sicher höher. Aber in England oder Holland oder anderswo haben wir mit wenigen Ausnahmen nichts zu berichten.
Sind Newcomer auszumachen, oder gewannen wieder einmal die ADC-Habitués?
Wyler: Es waren eher die ADC-Habitués. Sie stellen ja auch die Mehrheit im Club.
Welchen Arbeiten geben Sie fürs Werbefestival in Cannes Chancen?
Wyler: Vielleicht die «Rosenkranz-Anzeige» für Laax, vielleicht eine Kampagne von Claude Catsky, die hier keine Gnade gefunden hat, international aber sicher Furore machen wird.
Ist die Werbung mutiger geworden?
Wyler: Nein, im Gegenteil. Das liegt aber kaum an uns.
Welche Bedeutung messen Sie dem Lobbying bei solchen Wettbewerben bei?
Wyler: Wir alle lobbyieren irgendwie, sei es nur, dass wir uns an der Jurierung besonders freundlich begrüssen. Es geben sich aber alle Juroren Mühe, die Arbeiten gerecht zu beurteilen.
Werden Sie auf Grund der Werbung nun eines der preisgekrönten beworbenen Produkte kaufen?
Wyler: So einfach geht das natürlich nicht. Aber es gibt einen kausalen Zusammenhang zwischen guter Werbung, dem Markenimage und dem Kaufentscheid.
Hat dieser Wettbewerb bei Ihnen den Berufsstolz als Werber in ein neues Hoch steigen lassen?
Wyler: Stellen Sie die Frage im Ernst?
Ist eine Arbeit dabei gewesen, die für Sie als Art Director Kunststatus erreicht hat?
Wyler: Ich dachte ab und zu, dass es eine Kunst war, diese oder jene Arbeit einem Kunden zu verkaufen.
