Omis Konfiglas klemmt

Fitnesscenter Nicht die branchenübliche Schadenfreude oder Übertreibung soll Arena225 als exklusiven Fitnessclub positionieren. Euro RSCG machts mit subtiler Ritterlichkeit.

Fitnesscenter Nicht die branchenübliche Schadenfreude oder Übertreibung soll Arena225 als exklusiven Fitnessclub positionieren. Euro RSCG machts mit subtiler Ritterlichkeit.Nahezu jeder zwölfte Schweizer besitzt ein Fitness-Abo. Zählt man jene hinzu, die unregelmässig Hanteln stemmen, kommt man auf gut das Doppelte. Einzig im Work-out-Heimatland USA ist die Fitness-Gemeinde verhältnismässig grösser.Verdankte die hiesige Fitness-Branche anfänglich den Boom den Krankenkassen, die grosszügige Beiträge an Abos zahlten, hat sich der Zulauf bei den 700 eingetragenen Centers heute wieder verflacht. Wiederum wegen den Krankenkassen, die ihren Leistungskatalog spürbar strafften. Um Marktanteile zu sichern, sind differenzierende Kampagnen conditio sine qua non eines jeden Clubs.
Das weiss auch Frank Bodin, CEO von Euro RSCG. «Viele Agenturen machen sich längst einen Sport daraus, grosse Ideen für kleine Sportgeschäfte oder Snowboardschulen auszubrüten.» Zusammen mit CD Jürg Aemmer und seinem Team entwickelte er einen völlig überraschenden Auftritt für den Zürcher Fitness- und Dance-Club Arena225, dessen Zielpublikum laut Bodin progressiv sei.
Auf dem Leitgedanken bauend, dass nur, wer fit ist, jemanden im Rollstuhl über eine Rampe stossen oder seiner Oma das Konfiglas öffnen kann, verliessen die Kreativen ausgetretene Werbepfade und entwickelten ungewohnte Motive: Menschen, die fit genug sind, um anderen zu helfen. «Nicht bloss Werbung für ein weiteres Fitnesscenter», meint Aemmer, «sondern auch ein Appell für mehr Menschlichkeit».
Euro-RSCG-Gentlemen gehen in den Arena-225-Fitnessclub.

Luca Aloisi

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