Jobsuche via Web gewinnt Bedeutung
Seit Januar misst der Jobpilot-Index die Entwicklung im Schweizer Onlinestellenmarkt
Seit Januar misst der Jobpilot-Index die Entwicklung im Schweizer OnlinestellenmarktStelleninserate in der Schweizer Presse nehmen seit einigen Monaten wieder ab; Onlineanzeigen hingegen haben zwischen Januar und April zugelegt. Dabei profitierte der Stellenmarkt im Internet auch vom Wachstum dieses Mediums auf relativ tiefem Niveau.Der von Jobpilot.ch und der Fachhochschule Solothurn Nordwestschweiz (FHSO) lancierte Jobpilot-Index weist fürs erste Quartal 2001 ein Wachstum von 5 Prozent aus. Der Vergleich der ersten beiden Erhebungen durch die FHSO zeigt, dass dazu vor allem Stellenausschreibungen auf Corporate Websites mit einem Plus von 14 Prozent beitrugen. Jobplattformen verzeichneten nur ein Plus von einem Prozent.
Am negativsten entwickelten sich Onlineanzeigen in den Berufen Marketing, Werbung und PR: Der Gesamtindex sank von 100 auf 77. Berufsgruppen mit der erfreulichsten Entwicklung waren Finanzen und Rechnungswesen sowie Medizin, Pflege und soziale Berufe. Der Gesamtindex stieg in diesen Bereichen von 100 auf 119 respektive 115 Punkte. Für den Jobpilot-Index werden viermal im Jahr Daten auf zehn Schweizer Stellenplattformen und zehn Corporate Websites von Schweizer Branchenleadern erhoben.
Onlinestellenmarkt mit bis zu 30 Millionen Franken Umsatz
Daniel Moschin, CEO Jobpilot .ch, hat mit Manpower Kontakt aufgenommen, um Gespräche über die Angleichung des Manpower-Index mit dem Jobpilot-Index zu führen. Nur so könne man den Markt in seiner Gesamtheit abbilden. Der Onlinestellenmarkt mit bis zu 30 Millionen Franken Umsatz sei keine zu vernachlässigende Grösse mehr.
25 Millionen Franken entsprechen etwa 5 Prozent des gesamten Stellenanzeigenmarktes. Vom Volumen her dürfte der Onlineanteil am Gesamtkuchen aber viel höher liegen, denn Printanzeigen sind immer noch deutlich teurer als Webanzeigen. In den nächsten Jahren wird das Internet als Rekrutierungskanal weiter an Bedeutung gewinnen. Die steigende Internetnutzung durch Privatpersonen, aber auch Firmen sowie die Internationalisierung des Stellenmarktes werden das Ihre dazu beitragen. Clemens Hörler
Am negativsten entwickelten sich Onlineanzeigen in den Berufen Marketing, Werbung und PR: Der Gesamtindex sank von 100 auf 77. Berufsgruppen mit der erfreulichsten Entwicklung waren Finanzen und Rechnungswesen sowie Medizin, Pflege und soziale Berufe. Der Gesamtindex stieg in diesen Bereichen von 100 auf 119 respektive 115 Punkte. Für den Jobpilot-Index werden viermal im Jahr Daten auf zehn Schweizer Stellenplattformen und zehn Corporate Websites von Schweizer Branchenleadern erhoben.
Onlinestellenmarkt mit bis zu 30 Millionen Franken Umsatz
Daniel Moschin, CEO Jobpilot .ch, hat mit Manpower Kontakt aufgenommen, um Gespräche über die Angleichung des Manpower-Index mit dem Jobpilot-Index zu führen. Nur so könne man den Markt in seiner Gesamtheit abbilden. Der Onlinestellenmarkt mit bis zu 30 Millionen Franken Umsatz sei keine zu vernachlässigende Grösse mehr.
25 Millionen Franken entsprechen etwa 5 Prozent des gesamten Stellenanzeigenmarktes. Vom Volumen her dürfte der Onlineanteil am Gesamtkuchen aber viel höher liegen, denn Printanzeigen sind immer noch deutlich teurer als Webanzeigen. In den nächsten Jahren wird das Internet als Rekrutierungskanal weiter an Bedeutung gewinnen. Die steigende Internetnutzung durch Privatpersonen, aber auch Firmen sowie die Internationalisierung des Stellenmarktes werden das Ihre dazu beitragen. Clemens Hörler
