Eric Voser
Jurypräsident Public Service und Design
Jurypräsident Public Service und DesignWas ist an der diesjährigen Gold-Kampagne so wegweisend?: Die Big-Kampagne stellt nicht das Produkt, sondern die Konsumentenwirkung in den Vordergrund – eine witzige Umsetzung.
Wie ist es um die Qualität dieses Werbejahrgangs generell bestellt?
Voser: Es gibt kaum noch grosse Kampagnen für grosse Marken in der Schweiz. Schade.
Ihr Fazit nach 26 Jahren ADC: Hat sich das Niveau der eingesandten Arbeiten gesteigert, ist es gleich geblieben, oder hat es sich verschlechtert?
Voser: Das Niveau hat sich klar verbessert. Die modernen Kommunikationsmittel und der internationale Wettbewerb haben eindeutig eine Steigerung bewirkt. Ich hoffe sehr, die Tendenz hält an, damit die Schweizer Werber auch bei internationalen Etats gefragt werden.
Sind Newcomer auszumachen, oder gewannen wieder einmal die ADC-Habitués?
Voser: Hochkreative Werbung ist kein Zufall. Darum gibt es eigentlich keine ADC-Habitués, sondern einfach herausragende Kreative und weniger gute.
Welchen Arbeiten geben Sie fürs Werbefestival in Cannes Chancen?
Voser: Flims Laax Falera, Big und Radio DRS.
Worauf legten Sie bei der Bewertung besonderes Augenmerk?
Voser: Besonders wichtig ist mir die Originalität der Idee, die das Produkt vorteilhaft und vor allem differenziert darstellt; somit also nicht auswechselbar ist. Wenn sie dann noch mit einem Schmunzeln daherkommt, umso besser.
Ist die Werbung an sich mutiger geworden?
Voser: Leider nicht.
Welche Bedeutung messen Sie dem Lobbying bei solchen Wettbewerben bei?
Voser: Durch die gemeinsamen Beurteilungskriterien und die kontinuierliche Verbesserung des Jurymodus wird ein objektives Bild der jährlichen Schweizer Werbung gezeigt.
Ist eine Arbeit dabei gewesen, die für Sie als Art Director Kunststatus erreicht hat?
Voser: Zuerst müssten wir Kunst nochmals definieren. Aber Werbung entsteht grundsätzlich durch den Auftrag eines Kunden und zu kommerziellen Zwecken.
Wie ist es um die Qualität dieses Werbejahrgangs generell bestellt?
Voser: Es gibt kaum noch grosse Kampagnen für grosse Marken in der Schweiz. Schade.
Ihr Fazit nach 26 Jahren ADC: Hat sich das Niveau der eingesandten Arbeiten gesteigert, ist es gleich geblieben, oder hat es sich verschlechtert?
Voser: Das Niveau hat sich klar verbessert. Die modernen Kommunikationsmittel und der internationale Wettbewerb haben eindeutig eine Steigerung bewirkt. Ich hoffe sehr, die Tendenz hält an, damit die Schweizer Werber auch bei internationalen Etats gefragt werden.
Sind Newcomer auszumachen, oder gewannen wieder einmal die ADC-Habitués?
Voser: Hochkreative Werbung ist kein Zufall. Darum gibt es eigentlich keine ADC-Habitués, sondern einfach herausragende Kreative und weniger gute.
Welchen Arbeiten geben Sie fürs Werbefestival in Cannes Chancen?
Voser: Flims Laax Falera, Big und Radio DRS.
Worauf legten Sie bei der Bewertung besonderes Augenmerk?
Voser: Besonders wichtig ist mir die Originalität der Idee, die das Produkt vorteilhaft und vor allem differenziert darstellt; somit also nicht auswechselbar ist. Wenn sie dann noch mit einem Schmunzeln daherkommt, umso besser.
Ist die Werbung an sich mutiger geworden?
Voser: Leider nicht.
Welche Bedeutung messen Sie dem Lobbying bei solchen Wettbewerben bei?
Voser: Durch die gemeinsamen Beurteilungskriterien und die kontinuierliche Verbesserung des Jurymodus wird ein objektives Bild der jährlichen Schweizer Werbung gezeigt.
Ist eine Arbeit dabei gewesen, die für Sie als Art Director Kunststatus erreicht hat?
Voser: Zuerst müssten wir Kunst nochmals definieren. Aber Werbung entsteht grundsätzlich durch den Auftrag eines Kunden und zu kommerziellen Zwecken.
