Der «UBER-Fall» #5: R U ready for a ride?

UBER MUSIK Uber-Fahrer sind nicht einfach Taxifahrer die sich für ein anderes Unternehmen entschieden haben. Die live Story aus New York, die Christoph Oggenfuss erlebt hat, macht deutlich, dass bei UBER auch die Kultur den Unterschied macht. REPORTAGE VON CHRISTOPH OGGENFUSS*Ich bin gerade in Manhattans Chinatown unterwegs und will zurück nach Brooklyn zu meinem nächsten Termin. Die UBER-App sagt mir, dass ich in vier Minuten von Joe aufgeladen werde. So weit so gut. Nach kurzer Zeit sind wir auf dem Weg zu meinem Ziel bereits in ein Gespräch vertieft – nicht unüblich sind diese bezogen auf meine bisherigen UBER-Erlebnisse. Nicht belanglose Gespräche sondern meistens Dinge, die aus dem Leben gegriffen und irgendwie relevant sind. Dieses Mal geht es aber in eine andere Richtung. Joe erzählt, dass er neben seiner Driver-Tätigkeit Musiker sei und mit einer Gruppe regelmässige Auftritte in New York habe. Er spielt mir einige Titel ein und fügt dann an, ob ich sein jüngstes Werk hören möchte. Natürlich, sage ich gespannt und nun kommt Joe so richtig in Fahrt.Joe’s TraumJoe erzählt mir, dass er die Beta-Version des ersten UBER-Songs «R U ready – a UBER there on time» beisammen hätte und davon träume, dass dieser Song weltweit in allen UBER Fahrzeugen beim Einsteigen der Kunden eingespielt werde.Der Song ertönt und Joe wippt mit. Er träumt davon, zu einem der UBER-Customer-Champions ausgezeichnet zu werden. Natürlich habe ich schon einige Bücher zum Thema Unternehmenskultur gelesen, aber dieses Live-Beispiel macht mir mehr Eindruck. Diese Passion, aus einem Hobby einen Beitrag für das Unternehmen zu entwickeln, das zudem eine Breitenwirkung entfalten kann, den Corporate Spirit stärkt und andere Driver motiviert ähnlich kreativ zu sein. Ich bin nun definitv «ready for a ride» – R U?
UBER
Joe Mc Clam – UBER-Driver und UBER-SongwriterUBER hat mittlerweile einen Unternehmenswert von rund 50 Milliarden US erreicht – wenn es diesem Unternehmen gelingt, auch eine herausragende Service-Kultur zu entwickeln, dann hat dieser Wert umso mehr seine Berechtigung.*Christoph Oggenfuss, Front Office Architekt, CE-Owner markITing ag Zürich   (www.markiting.ch)

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