Denker und Stratege
Marco Schoenenberger will als Berater bei Reinhold noch einmal kämpferische Aufbruchstimmung spüren.
Marco Schoenenberger will als Berater bei Reinhold noch einmal kämpferische Aufbruchstimmung spüren.Manchmal bleibt sich alles gleich und trotzdem ist es völlig anders.
Als Marco Schoenenberger vor bald zwei Jahren Lesch + Frei verlassen
hat, konnte er noch nicht ahnen, dass er heute in den genau gleichen
Räumen wieder als Berater tätig sein soll. Diesmal allerdings für
Reinhold. «Es ist ein beruhigendes Gefühl, auf ein paar gute alte
Bekannte im Produktionsteam zählen zu können», meint Schoenenberger,
denn Reinhold und Lesch + Frei teilen sich nicht nur das
Sitzungszimmer, sondern auch Stabsstellen wie Produktion, Desktop und
Media. So können unter der Marke Reinhold gesamthaft neun Leute
Fullservice anbieten.
Zum festen Kern gehört «seit einem erfolgreich verlaufenen Auftrag als
freier Berater» auch Marco Schoenenberger. Er soll als neuer
Beratungsleiter bei Reinhold die strategische Planung aufbauen, dem
Branding die richtige Stärke geben sowie sich auch um administrative
Dinge kümmern.
Schoenenberger hat seit 2003 als Freelancer verschiedene Agenturen
strategisch beraten. Dabei ist er erstmals auch beruflich mit Reini
Weber zusammengekommen. «Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und
ergänzt», erzählt Schoenenberger. Das Angebot, wieder im klaren
Engagement für nur noch eine Agentur arbeiten zu können, hat ihn
deshalb gelockt. Reini Weber sei eine «Persönlichkeit mit Charakter und
immer noch einer der besten
Kreativen in der Schweiz», freut sich Schoenenberger über seinen neuen
Teamplayer. Ihn fasziniert auch die «schillernde Vergangenheit». Und
diesem Erfolg im Pioniergeist der alten Tage möchte der neue Leiter
Beratung zusammen mit dem Agenturchef noch einmal zu einem Comeback
verhelfen.
Da sieht er handfeste Chancen bei einer kleinen Agentur, so wie sich
Reinhold heute präsentiert. «Es ist ein Neustart für alle», fühlt sich
Schoenenberger kämpferisch. Als Ziel sieht er «ein gewisses Wachstum im
Rahmen der heutigen Möglichkeiten». Früher wäre es sicher viel
schneller gegangen. Reinhold habe aber bereits eine Reihe von «guten
Kunden, die zu uns passen». Demnächst können drei weitere bekannt
gegeben werden.
Schoenenberger zählt auf einen springenden Funken zwischen Webers
Kreativität und seiner eigenen Auslegung von Strategie. Das Zauberwort
für diese Zusammenarbeit heisst Branding. «Es dürfte keine Kampagne
geben, die nicht für die Marke arbeitet», meint er. Das Problem sei
nämlich, dass man sich bei vielen Kampagnen fragen muss: Wie brandet
das eigentlich? Was macht das für die Marke? Macht es nicht mehr
kaputt, als dass es aufbaut?
Schoenenberger umschreibt eine sinnvolle Strategie mit den Worten «eine
Kampagne so ausrichten, dass sie präzis auf das Markenkonto einzahlt.
Reini kann hier extrem gut auf den Punkt zuspitzen.» Entscheidend sei
einfach die Frage: Wofür steht ein bestimmter Brand? Mit anderen
Worten: «Ohne klare Antwort ist auch keine klare Botschaft möglich.»
In seinen 15 Jahren bei Lesch + Frei, früher als Beratungsgruppenleiter
und zuletzt als strategischer Planer, hat Schoenenberger für Kunden wie
Neue Aargauer Bank, Minolta, Zoo Zürich oder NZZ gearbeitet. Ebenso wie
solche grossen Marken haben ihn aber die kleineren interessiert. «Man
vergisst oft, dass es in der Schweiz unzählige kleine Brands gibt, für
die es sich zu engagieren lohnt», meint er. Der Berater fand es extrem
spannend, eine Marke wie Meccarillos wieder auf Kurs zu bringen oder
auch bei seiner Arbeit im B2B-Bereich für Plancal, einem
Software-Hersteller für das Baugewerbe, hat es ihm werberisch Spass
gemacht, wie hier «ein Leader richtig positioniert und bemerkbar
gemacht» werden konnte. Der neue Denker bei Reinhold fing in St.Gallen
ein Wirtschaftsstudium an und suchte dann einen mehr praktischen Weg in
der Marketingabteilung der einstigen Kreditanstalt. Er liess sich zum
Werbeleiter ausbilden und sammelte Erfahrung in diversen
Kleinagenturen, bevor er sich bei Lesch + Frei erstmals richtig
entfalten konnte.
Marco Schoenenberger wohnt mit seiner Familie mit zwei Buben auf dem
Land. Den längeren Arbeitsweg nimmt er in Kauf «für die bessere
Lebensqualität». Zudem liebt er es, im Zug ausgiebig die Zeitungen
lesen zu können.
Als Marco Schoenenberger vor bald zwei Jahren Lesch + Frei verlassen
hat, konnte er noch nicht ahnen, dass er heute in den genau gleichen
Räumen wieder als Berater tätig sein soll. Diesmal allerdings für
Reinhold. «Es ist ein beruhigendes Gefühl, auf ein paar gute alte
Bekannte im Produktionsteam zählen zu können», meint Schoenenberger,
denn Reinhold und Lesch + Frei teilen sich nicht nur das
Sitzungszimmer, sondern auch Stabsstellen wie Produktion, Desktop und
Media. So können unter der Marke Reinhold gesamthaft neun Leute
Fullservice anbieten.
Zum festen Kern gehört «seit einem erfolgreich verlaufenen Auftrag als
freier Berater» auch Marco Schoenenberger. Er soll als neuer
Beratungsleiter bei Reinhold die strategische Planung aufbauen, dem
Branding die richtige Stärke geben sowie sich auch um administrative
Dinge kümmern.
Schoenenberger hat seit 2003 als Freelancer verschiedene Agenturen
strategisch beraten. Dabei ist er erstmals auch beruflich mit Reini
Weber zusammengekommen. «Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und
ergänzt», erzählt Schoenenberger. Das Angebot, wieder im klaren
Engagement für nur noch eine Agentur arbeiten zu können, hat ihn
deshalb gelockt. Reini Weber sei eine «Persönlichkeit mit Charakter und
immer noch einer der besten
Kreativen in der Schweiz», freut sich Schoenenberger über seinen neuen
Teamplayer. Ihn fasziniert auch die «schillernde Vergangenheit». Und
diesem Erfolg im Pioniergeist der alten Tage möchte der neue Leiter
Beratung zusammen mit dem Agenturchef noch einmal zu einem Comeback
verhelfen.
Da sieht er handfeste Chancen bei einer kleinen Agentur, so wie sich
Reinhold heute präsentiert. «Es ist ein Neustart für alle», fühlt sich
Schoenenberger kämpferisch. Als Ziel sieht er «ein gewisses Wachstum im
Rahmen der heutigen Möglichkeiten». Früher wäre es sicher viel
schneller gegangen. Reinhold habe aber bereits eine Reihe von «guten
Kunden, die zu uns passen». Demnächst können drei weitere bekannt
gegeben werden.
Schoenenberger zählt auf einen springenden Funken zwischen Webers
Kreativität und seiner eigenen Auslegung von Strategie. Das Zauberwort
für diese Zusammenarbeit heisst Branding. «Es dürfte keine Kampagne
geben, die nicht für die Marke arbeitet», meint er. Das Problem sei
nämlich, dass man sich bei vielen Kampagnen fragen muss: Wie brandet
das eigentlich? Was macht das für die Marke? Macht es nicht mehr
kaputt, als dass es aufbaut?
Schoenenberger umschreibt eine sinnvolle Strategie mit den Worten «eine
Kampagne so ausrichten, dass sie präzis auf das Markenkonto einzahlt.
Reini kann hier extrem gut auf den Punkt zuspitzen.» Entscheidend sei
einfach die Frage: Wofür steht ein bestimmter Brand? Mit anderen
Worten: «Ohne klare Antwort ist auch keine klare Botschaft möglich.»
In seinen 15 Jahren bei Lesch + Frei, früher als Beratungsgruppenleiter
und zuletzt als strategischer Planer, hat Schoenenberger für Kunden wie
Neue Aargauer Bank, Minolta, Zoo Zürich oder NZZ gearbeitet. Ebenso wie
solche grossen Marken haben ihn aber die kleineren interessiert. «Man
vergisst oft, dass es in der Schweiz unzählige kleine Brands gibt, für
die es sich zu engagieren lohnt», meint er. Der Berater fand es extrem
spannend, eine Marke wie Meccarillos wieder auf Kurs zu bringen oder
auch bei seiner Arbeit im B2B-Bereich für Plancal, einem
Software-Hersteller für das Baugewerbe, hat es ihm werberisch Spass
gemacht, wie hier «ein Leader richtig positioniert und bemerkbar
gemacht» werden konnte. Der neue Denker bei Reinhold fing in St.Gallen
ein Wirtschaftsstudium an und suchte dann einen mehr praktischen Weg in
der Marketingabteilung der einstigen Kreditanstalt. Er liess sich zum
Werbeleiter ausbilden und sammelte Erfahrung in diversen
Kleinagenturen, bevor er sich bei Lesch + Frei erstmals richtig
entfalten konnte.
Marco Schoenenberger wohnt mit seiner Familie mit zwei Buben auf dem
Land. Den längeren Arbeitsweg nimmt er in Kauf «für die bessere
Lebensqualität». Zudem liebt er es, im Zug ausgiebig die Zeitungen
lesen zu können.
Andreas Panzeri
