Zu guter Letzt: Nigerianische Retourkutsche

Wer die Newsletter von KFC Rumänien als Spam empfindet, kann nun zurückschlagen und zurückspammen.

Mit Newslettern ist es bekanntlich so eine Sache: Einmal abonniert, werden sie nach anfänglichem Interesse bald einmal als unerwünschte, regelmässige Werbung wahrgenommen und nicht mehr geöffnet. Oder gar abbestellt. Das trifft natürlich nicht auf Newsletter wie zum Beispiel demjenigen der Werbewoche zu, der jeden Morgen sehnsüchtigst erwartet und bis in den letzten Winkel verschlungen wird. Aber zum Beispiel auf denjenigen, den KFC Rumänien jede Woche verschickt, um die neusten Produkte und Aktionen anzupreisen. Vermutlich mit überschaubarem Interesse und ausbaufähiger Akzeptanz auf Kundenseite. So hat sich MRM//McCann eine Aktion einfallen lassen, um die Zahl der Austragungen zu senken und durch die Aufmerksamkeit neue Abonnenten zu gewinnen. Auf dem Portal «Spam us back!» können genervte Newsletter-Empfänger mit den selben Waffen zurückschlagen. Wer sich einträgt, löst damit einen Spam-Versand an die Privatadressen der Mitglieder des KFC-Marketing-Teams aus, sobald dieses einen neuen Newsletter verschickt.

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Zur Auswahl steht ein Geschäftsvorschlag einer nigerianische Prinzessin, ein Lottogewinn, ein hilfsbedürftiger Finanzchef einer Ölfima und eine Kreditkartenfirma mit froher Botschaft. Die Reaktion der Marketing-Abteilung soll bald folgen, wie am Seitenende angekündigt wird. Die originelle Idee dürfte in der Praxis aber weit weniger aufregend sein, denn wohin genau die Mails verschickt wird, geht aus den Kampagnenbeschrieben im Internet leider nicht hervor. Um die echten Privatadressen dürfte es sich mit Sicherheit nicht handeln. (hae)

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