Zu guter Letzt: Hartes Geschoss

Mit dem Slogan «Manchmal ist es ok, Steine auf Mädchen zu werfen» wollte der Chef eines Juwelier-Shops mit einem Augenzwinkern auf sich aufmerksam machen. Es ging ins Auge. 

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Der Inhaber des Juweliers Troy Shoppe Jewellers im kanadischen Calgary sah im Slogan (den er übrigens nicht selbst erfunden, sondern von einem anderen Juwelier abgekupfert hatte) nichts Schlimmes; seine eigenen Mitarbeiterinnen hätten darüber gelacht. Wenig unterhaltsam hingegen fanden es einige Kundinnen.

Der Juwelier versteht die Aufregung nicht. Da es aber nicht in seinem Sinn sein kann, die Damenwelt zu verärgern, hat er den Spruch mittlerweile ausgetauscht durch die schmeichelnde und politisch korrekte Botschaft: »

 

Die Frauenrechtsorganisation Feminism Calgary, die den Stein ins Rollen gebracht hat, begrüßt den geänderten Aufsteller. Laut Sprecherin Sandra Wong ist der alte Slogan zwar von vielen als Gag verstanden worden. In bestimmten Lebenssituationen könne er aber missverstanden werden und verletzend sein. 

Vernichtende Worte findet dagegen Marken-Experte Thomas Otte. Im Gespräch mit Pressetext bezeichnet er die Idee Sexismus selbst als Marke, die besonders stark sei und darum «von nichts und niemand mehr individuelle Abweichung duldet. Nur noch artige Belanglosigkeiten sind erlaubt.» (sis/pressetext)
 

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