Zu guter Letzt: Echtzeitmarketing-Panne

Der Online-Händler Made.com witterte in der Abstimmung zur Unabhängigkeit Schottlands eine tolle Chance für eine Echtzeitmarketing-Botschaft. Leider erwischte er das falsche Inserat und kam damit gar nicht gut an.

Am 19. September gratulierte das Unternehmen dem neuen Schottland in einem Newsletter zur Unabhängigkeit. Fälschlicherweise, denn rund 55 Prozent aller Schotten hatten für ein geeintes Königreich gestimmt.

Made.com hatte offensichtlich zwei Varianten des Newsletters vorbereitet. Sogleich sandte das Unternehmen einen zweiten nach, diesmal mit der richtigen Botschaft.Und verbaute sich damit die Chance, das Malheur wenigstens witzig zu kommentieren und für einmal mit einer richtig spontanen Reaktion zu punkten. Das Resultat: Viel internationale Aufmerksamkeit und ebensoviel mediale Schelte. (sis)

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