Zu guter Letzt: Ab in die Berge – und die Werbung geht mit
Alpiq hat es mit ihrer 63 mal 43 Metern grossen Blache, die an der Staumauer im Skigebiet 4 Vallées hängt, ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft. Wer dieser Tage als aktiver Wintersportler das Walliser Skigebiet besucht, kommt am «grössten Poster der Welt» kaum vorbei. Glückwunsch erstmal, die Aktion scheint viele begeistert zu haben. Aber der Anblick dürfte auch – zumindest bei einigen – ernsthafte Zweifel hervorgerufen haben…
Um es vorwegzunehmen: Gegen Werbung in Skigebieten ist prinzipiell nichts einzuwenden. Sorgen doch beispielsweise die lustigen Suva-Sprüche an den Bügeln der Sesselbahnen für Unterhaltung während der Fahrt auf den nächsten Gipfel. Auch die Plakate an den Seilbahnmasten, in den Gondeln oder an Skiständern – kein Problem. Schliesslich sind da auch noch die Wintersportler selbst zu nennen, die meisten von ihnen als wandelnde, pardon: fahrende Markenbotschafter unterwegs. Dies gehört alles zum normalen Szenario, das sich einem in den Wintersportorten bietet.
Weniger ins Bild gepasst hat jedoch – so empfand jedenfalls die Schreibende, als sie vergangenes Wochenende im besagten Skigebiet auf einem der Sessellifte sass – das riesige Poster an der Staumauer des Lac de Cleuson. Zugegeben, die Betonwand ist keine besondere Attraktion. Während sich die graue Mauer aber irgendwie noch ins Bergpanorama einfügt, kann man dies vom Plakat nicht gerade behaupten. Böse Zungen würden gar von einem «Schandfleck in der Natur» sprechen. Bleibt die Hoffnung, dass sich solche Aktionen, da sie ja doch mit gewissem logistischen Aufwand verbunden sind (siehe Video auf Fanpower.ch), in Grenzen halten werden. Oder sind solche Werbeflächen etwa bald im Angebot der APG?
Weniger ins Bild gepasst hat jedoch – so empfand jedenfalls die Schreibende, als sie vergangenes Wochenende im besagten Skigebiet auf einem der Sessellifte sass – das riesige Poster an der Staumauer des Lac de Cleuson. Zugegeben, die Betonwand ist keine besondere Attraktion. Während sich die graue Mauer aber irgendwie noch ins Bergpanorama einfügt, kann man dies vom Plakat nicht gerade behaupten. Böse Zungen würden gar von einem «Schandfleck in der Natur» sprechen. Bleibt die Hoffnung, dass sich solche Aktionen, da sie ja doch mit gewissem logistischen Aufwand verbunden sind (siehe Video auf Fanpower.ch), in Grenzen halten werden. Oder sind solche Werbeflächen etwa bald im Angebot der APG?

