«Das Spiel deines Lebens» und Family gehen in Runde zwei
Der Fonds für Verkehrssicherheit und die Agentur Family führen ihre preisgekrönte Präventionskampagne fort – mit neuen Plakaten, weiterentwickelten TV-Spots und erstmals stärkerer Radiopräsenz.

Nach einem erfolgreichen ersten Jahr führt der Fonds für Verkehrssicherheit (FVS) die nationale Präventionsinitiative «Das Spiel deines Lebens» gemeinsam mit der Agentur Family weiter. Im zweiten Kampagnenjahr wird die Ansprache direkter, die Massnahmen werden vertieft und durch neue Formate ergänzt. Im Zentrum steht weiterhin die Sensibilisierung rund um die sogenannte Kontrollillusion im Strassenverkehr.
Routine als Risikofaktor
Wer täglich im Verkehr unterwegs ist, bewegt sich häufig auf vertrauten Wegen und in scheinbar bekannten Situationen. Gerade diese Routine kann jedoch trügerisch sein: Sie kann dazu führen, dass Risiken unterschätzt, Gewohnheiten nicht mehr hinterfragt und andere Verkehrsteilnehmende zu spät wahrgenommen werden. Genau an diesem Punkt setzt «Das Spiel deines Lebens» an – mit dem Ziel, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass im Strassenverkehr jederzeit Unerwartetes eintreten kann.
Die Kampagne richtet sich exemplarisch an Velofahrende, da sie im Strassenverkehr besonders vulnerabel sind. Gleichzeitig spricht sie sämtliche Verkehrsteilnehmenden an – unabhängig davon, ob sie mit dem Auto, dem Velo, dem E-Bike, zu Fuss oder mit anderen Verkehrsmitteln unterwegs sind.

Positive Indikatoren und eine Auszeichnung als Basis
Grundlage für die Weiterführung der Kampagne sind erste positive Indikatoren aus dem ersten Jahr, die mit einer unabhängigen Evaluation überprüft wurden. Zudem wurde die Initiative mit dem Goldbach Crossmedia Award ausgezeichnet. Für die zweite Runde wurden die bestehenden Massnahmen weiterentwickelt und durch neue Formate ergänzt.
Die neuen Plakate bringen die Botschaften noch klarer auf den Punkt: Sie fordern die Bevölkerung direkt zum Handeln auf – aufmerksam bleiben, Risiken ernst nehmen und sich nicht von der Routine täuschen lassen. Gleichzeitig verdeutlichen sie, dass Verkehrssicherheit nicht durch Schuldzuweisungen entsteht, sondern durch Rücksichtnahme, vorausschauendes Verhalten und das Bewusstsein, dass Fehler im Strassenverkehr von allen Seiten ausgehen können.

TV, Radio und Kino als neue Akzente
Auch die TV-Spots wurden weiterentwickelt. Die neuen Kurzversionen verbinden die emotionale Wirkung der bisherigen Kampagnenfilme mit dem erklärenden Charakter der Online-Filme – mit dem Ziel, zu unterhalten, zu informieren und die zentrale Botschaft nachhaltig zu verankern.
Neu ist «Das Spiel deines Lebens» auch stärker im Radio präsent. Der übergreifende Radiospot soll das Thema unterhaltsam und verständlich vermitteln, ohne belehrend zu wirken. Botschaften, die gerne gehört werden, bleiben laut der Mitteilung eher im Gedächtnis und können so dazu beitragen, sich im entscheidenden Moment bewusster und rücksichtsvoller zu verhalten.
Eine wichtige Rolle spielt ausserdem das Kino: In einem Umfeld ohne Ablenkung soll die Botschaft ihre volle emotionale Wirkung entfalten und maximale Aufmerksamkeit erzielen. Längere Formate schaffen auf digitalen Plattformen und im Kino Raum für vertiefende Aufklärung, während kürzere Versionen im TV- und Video-Umfeld für hohe Wiedererkennung sorgen sollen.

Integrierte Media-Strategie der Family Media Unit FaMe
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Kampagne ist nach eigenen Angaben die integrierte Media-Strategie der Family Media Unit FaMe. Sämtliche Kanäle wurden gezielt entlang realer Mobilitäts- und Nutzungssituationen geplant und strategisch miteinander verknüpft. Durch datenbasiertes Targeting und die Verzahnung von TV, Out-of-Home, Audio, Bewegtbild und digitalen Formaten soll eine kanalübergreifende Kampagne entstehen, die Reichweite, Relevanz und Wirkung miteinander verbindet.
Im öffentlichen Raum sollen die neuen Plakatsujets an stark frequentierten Mobilitätsachsen dazu beitragen, Menschen daran zu erinnern, aufmerksam zu bleiben und Verantwortung zu übernehmen – unabhängig davon, mit welchem Verkehrsmittel sie unterwegs sind.
Weitere Massnahmen sind laut der Mitteilung bereits in Planung. Sie sollen die Plattform weiter stärken, zusätzliche Zielgruppen erreichen und die Botschaft in neue Kontexte tragen – immer mit dem Ziel, das sichere Miteinander im Strassenverkehr zu fördern.
Mehr zur Initiative: https://family.agency

Verantwortlich beim FVS: Andreas Schumacher (Geschäftsführer), Manuela Carluccio (Projektleiterin Gesuche & Kampagnen); Verantwortlich bei Family: Tobias Peters, Philip Meier, Marc Ambühl, Severin Brinkert, Lukas Tadeau (Kreation), Johnny Grubenmann, Jan Walser, Florian Weitzel (Creative Direction), Anina Trachsler (Beratung), Mark Becher (Strategie), Lucas Marietan, Mareike Hofer (FaMe Media Unit), Svenja Hässig, Claudio Catrambone (Gesamtverantwortung)
