Was bei Content Creation zu beachten ist
CONTENT CREATION Unter Berücksichtigung des Leseverhaltens der Online-User lassen sich prägnante Inhalte strukturieren und zielgenau ausrichten.

Durch die Berücksichtigung des Leseverhaltens der Online-User lassen sich prägnante Inhalte strukturieren.Der Tonfall eines Unternehmens ist vergleichbar mit dem eines Menschen. Ein Unternehmen sollte mit der eigenen erkennbaren Markenstimme kommunizieren, die eine eigene Persönlichkeit, eine eigene Meinung und einen individuellen Stil hat. Diese Stimme kann je nach Situation und in Abhängigkeit von der spezifischen Zielgruppe variieren. Dafür ist eine sorgfältig erarbeiteten Personas wichtig, die mit diesem Tonfall abzugleichen und an die Kommunikationskanäle anzupassen ist.Diese unverwechselbare Sprache erstreckt sich über alle Inhalte des Unternehmens und die Touchpoints der Zielgruppe. Diese Vorgehensweise lässt das Unternehmens glaubwürdiger wirken und trägt dazu bei, dass die Informationen leichter akzeptiert werden. Bei der Content Creation gilt es alle diese Aspekte in Einklang zu bringen. Und das ist nicht immer einfach, aber auch keine Hexerei.Das Gelesene mit dem bestehenden Wissen verknüpfenInhalte sollen die Leserschaft dazu bewegen, das Gelesene mit dem bestehenden Wissen zu verknüpfen. Sie soll sich nach der Lektüre des Textes so fühlen, als würde sie schon wissen, wie ihre Probleme zu lösen sind. Denn Menschen suchen nicht hauptsächlich nach Produkten und Marken. Menschen suchen nach Antworten auf ihre Fragen und Lösungen für ihre Probleme. Die Texte müssen also verständlich und informativ sein sowie Lösungsansätze liefern und das Informationsbedürfnis befriedigen. Und um wirklich relevante Inhalte für die Zielgruppe zu entwickeln ist vor allem eins wichtig: das Zuhören. Auch Experten, wie David Meerman Scott oder Miriam Löffler empfehlen, aus den verschiedenen Buyer-Personas die Bedürfnisse und Probleme zu identifizieren und abzuleiten. Erst dann kann die Expertise entsprechend wirksam vermittelt werden.Dadurch, dass sich ein Unternehmen beim Verfassen der Texte an den Bedürfnisse der Kunden orientiert, wirkt es glaubwürdig aber auch angreifbar und sympathisch und kann vor allem durch Engagement belohnt werden.Ein webkonformer Text braucht keine spannende und aufbauende Dramaturgie, sondern muss prägnant, schnell und punktgenau informieren. Als Strukturierungsgrundlage dient die umgekehrte Text-Pyramide für die Webtexte:

Abbildung von Miriam Löffler aus «Think Content».Das Prinzip der umgekehrten Text-Pyramide sagt aus, dass die Inhalte zuallererst die Kernaussage beinhalten sollten, welche für die Userin oder für den User unverzichtbar ist. Darauf folgen ergänzende Erklärungen und nützliche Details wie z. B. Quellen, und zuletzt sollten die „Nice-to-have“- Informationen aufgeführt werden.Sprachinformationen werden nacheinander aufgenommen. Die Empfängerin oder der Empfänger liest zuerst die Überschriften ohne Kenntnisse über den nachfolgenden Text. Bei Interesse an der Information steigt er oder sie in den Text ein, d. h., dass die ersten Kontaktinformationen den Text widerspiegeln müssen. Oft entscheiden genau diese Headlines oder der erste Satz eines Textes, ob der Inhalt vertieft werden soll. Um noch besser zu strukturieren und die Leserlichkeit zu vereinfachen, könnten deshalb Zwischenüberschriften oder Untertitel in die umgekehrte Text-Pyramide eingebaut werden.Besseres Google Ranking durch suchmaschinenoptimierte TexteZudem hat die suchmaschinenkonforme Aufbereitung der Texte einen Einfluss auf das Google Ranking. Texten wird deshalb als hybrid bezeichnet, weil Content- und Text-Verantwortliche zwei Zielgruppen gleichzeitig bedienen müssen: die Userin und den User sowie die Suchmaschinen. Ein für Google optimaler Text sollte mindestens 250, idealerweise 400 Wörter enthalten. Grundsätzlich gilt aber, dass der Text so lang sein sollte, wie nötig.Beeinflussungstechniken, wie der Ansatz der zweiseitigen Botschaften, Integration von Bildern kombiniert mit Inhalten und das wiederholte Publizieren von Content in Verbindung mit dem Absender-Unternehmen, sollen bei der Content Creation berücksichtigt werden, um ein effizienteres Resultat der Ansprache zu erlangen.Im B2B kommt dem Inhalt eine wichtige Rolle zu, um die Entscheidungstragenden effizient zu erreichen. Vor allem hier wird die Wichtigkeit betont, Zeit und Kraft in die Erstellung des Content zu investieren.
